Keine Unterstützung der israelischen Apartheid auf der ITB 2011

13. März 2011: Berlin

Vor der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin machten BDS-Aktivist_innen lautstark darauf aufmerksam, daß eine Unterstützung der israelischen Tourismusbranche einer Unterstützung der menschen- und völkerrechtswidrigen Apartheidpolitik der israelischen Regierung gegen die palästinensische Bevölkerung gleichkommt.

EMPÖRT EUCH!

KEIN TOURISMUS HINTER DER ISRAELISCHEN APARTHEIDSMAUER!

weil
der israelische Tourismussektor Teil des israelischen Siedlungsunternehmens ist

weil
diejenigen, die Urlaub in Israel machen, sich klarmachen müssen, dass dort Apartheid herrscht

weil
hinter der Mauer die Unterdrückten ihrer Reisefreiheit beraubt werden

weil
Israel auf der ITB 2011 seine Kolonial- und Besatzungspolitik gegen die palästinensische Bevölkerung ‚rosa einfärben‘ will mit Tel Aviv als Schwerpunkt für einen vermeintlich freien schwul-lesbischen Tourismus. Demgegenüber fordern palästinensische Queers, die globale Kampagne für Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel zu unterstützen bis Israel ‚ich vollständig in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht verhält, seine Besatzung, Kolonisierung und Apartheidpolitik beendet.‘

Die in Tel Aviv ansässige Gruppe ‚Israelische Queers für Palästina‘ erklärte sich mit den palästinensischen Queers solidarisch,

weil
israelischer Siedlungsbau und Landraub den internationalen Status von Jerusalem gefährdet und Teil der Verdrängungspolitik gegenüber den palästinensischen Jerusalemerinnen und Jerusalemern ist.

deshalb:

NEIN zur Israelischen Tourismuspropaganda

Bündnis aus verschiedenen Organisationen, darunter BDS-Gruppe Berlin und Berlin Academic Boycott

Infos zu BDS:

www.bds-kampagne.de
www.berlinacademicboycott.wordpress.com
www.bdsgermany.wordpress.com
www.epacbi.eu
www.bdsmovement.net

V.i.S.d.P.: Martin Forberg

Kontakt: bdsmovement-berlin@web.de

Die offenen Briefe an die Verantwortlichen der ITB auf deutsch und englisch