ISRAEL: Urlaub im Schatten der Apartheid-Mauer?

Kundgebung am Samstag, den 12. März 2016
vor der Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin

Trotz internationaler Proteste dauert die menschen- und völkerrechtswidrige Apartheid- und Unterdrückungspolitik der israelischen Regierung gegen die palästinensische Bevölkerung an. Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin versucht das israelische Tourismusministerium ein aufpoliertes Israel-Image zu präsentieren, um die internationale Öffentlichkeit von der israelischen Kolonial-, Apartheid- und Besatzungspolitik abzulenken.

Wir bitten Sie, dem israelischen Tourismusministerium auf der ITB in Berlin einen Besuch abzustatten, um gegen diese inhumane Politik zu protestieren,

weil
der israelische Tourismussektor ein Teil der illegalen israelischen Siedlungs- und Besatzungspolitik ist,

weil
immer mehr Palästinenser_innen hinter einer über 700 km langen Mauer eingesperrt und ihrer Reise- und Bewegungsfreiheit und ihres Landes beraubt werden,

weil
Israel die Annexion von palästinensischem Land, die systematische Verdrängung der ursprünglichen Bevölkerung und die Zerstörung ihrer Häuser ungehindert fortsetzt.

Deshalb: NEIN zur israelischen Tourismuspropaganda!

Denjenigen, die Urlaub in Israel machen, muss bewusst sein, dass sie die Besatzung, Apartheid und Unterdrückung in Palästina damit unterstützen.

Wir bitten Sie, die globale Kampagne für Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel zu unterstützen bis Israel „sich vollständig in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht verhält und seine Besatzung, Kolonisierung und Apartheidpolitik beendet.“