Der britische Sicherheitskonzern G4S kündigt an, den israelischen Markt zu verlassen

Weltweit wird seit Jahren eine Kampagne gegen die britische Sicherheitsfirma G4S wegen ihrer Rolle in israelischen Gefängnissen, Siedlungen und an Checkpoints geführt. Die Firma leistet damit sie einen erheblichen Beitrag zu den israelischen Menschenrechtsverletzungen gegen die PalästinenerInnen.

G4S hat nun auf die globale BDS-Kampagne reagiert und kündigte am 10. März an, ihre Tochterfirma in Israel in den kommenden 12 bis 24 Monaten zu verkaufen. Die Financial Times berichtete, dass sich G4S aus Reputationsgründen aus dem Geschäft in Israel zurückziehen will.

Seit Beginn der BDS Kampagne gegen G4S hat das Unternehmen mehrere Aufträge in Milionenhöhe verloren. Zu dem verlorenen Kunden zählen private Unternehmen, Universitäten, Gewerkschaften und auch UNO-Gremien.

So zog zum Beispiel die Bill Gates Foundation im Jahr 2014 ihre Investitionen in das Unternehmen aufgrund von Protesten zurück. Vor wenigen Wochen, kündigte UNICEF in Jordanien an, dass es seine Verträge mit G4S beenden werde und gab als Grund dafür die BDS-Kampagne an.

Die Liste der Erfolge in der G4S Kampagne ist lang und zeigt, dass der Druck auf das Unternehmen, das die Gefängnisse betreibt, in denen PalästinenerInnen gefoltert und ohne jegliches Gerichtsverfahren festgehalten werden, stetig steigt.

Die Kampagne gegen G4S hat innerhalb der weltweiten BDS-Bewegung solange oberste Priorität bis der Verkauf der israelischen Anteile abgeschlossen ist.

 

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