Israels Schwarze Liste von Menschenrechtsorganisationen ist abstoßend, antidemokratisch und – eine Auszeichnung für BDS

Israels Schwarze Liste, die internationale  Menschenrechtsorganisationen und Fürsprecher*innen für die Rechte der Palästinenser*innen die  Einreise nach Israel, damit auch in das besetzte palästinensische Gebiet verweigert, ist ein weiterer verzweifelter Versuch der rechtsextremen israelischen Regierung, ihre Kritiker*innen zum Schweigen zu bringen und dem stetigen Wachstum der gewaltfreien BDS-Bewegung für palästinensische Rechte auf der ganzen Welt entgegenzuwirken – ein Armutszeugnis für die sogenannte „einzige Demokratie im Nahen Osten“!

Das Einreiseverbot, das zweifellos dazu gedacht ist, Aktivist*innen einzuschüchtern und die Menschen im besetzten Palästina von ihren Anhänger*innen im Ausland zu isolieren, wird nur dazu führen, die wahre antidemokratische Natur des Apartheidstaates aufzudecken. Israels Politik folgt der Südafrikas zu Zeiten der Apartheid – dessen Ende war auch mit derlei repressiven Massnahmen nicht aufzuhalten…

Denn BDS ist offensichtlich wirksam, setzt es doch erfolgreich die Politik der israelischen Regierung unter Druck und fordert gleichermaßen die sogenannten Drittstaaten heraus, so sie nicht vollends ihre Glaubwürdigkeit verlieren wollen, von Israel  die Einhaltung internationalen Rechts und der universellen Prinzipien der Menschenrechte einzufordern!

Wir sind auf dieser „Schwarzen Liste“, die im Übrigen nur einen kleinen Teil der weltweit engagierten Gruppen und Organisationen der BDS-Bewegung erfasst, in sehr guter Gesellschaft und fühlen uns geehrt. Erfahren wir doch gleichermaßen eine Bestätigung für unsere Arbeit und Ansporn, unsere Kampagne für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Palästinenser*innen unvermindert fortzusetzen.

Gemeinsam werden wir Ungerechtigkeit, Rassismus und alle Formen der Unterdrückung überwinden!

Israels „Schwarze BDS-Liste“

Berlin, 8. Januar 2018 – Redaktion BDS-Kampagne.de