Pop-Kultur – Ausblenden und Schweigen über die Verbrechen israelischer Regierungen

In ihrer Rechtfertigung, warum Pop-Kultur die Unterstützung der israelischen Botschaft in Berlin annimmt, schreiben sie: „Wir glauben daran, dass Diskurs und Dialog der einzige Weg sind, mit den Konflikten in dieser Welt umzugehen.“

Und wir glauben, dass durch Diskurs und Dialog mit den Vertreter*innen israelischer Regierungen, ihre Politik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung als normal dargestellt und dadurch unterstützt wird. Es ist aber nichts normal an der militärischen Besatzung der Westbank und des Gazastreifens. Es ist nichts normal an der Kolonisierung und Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung und der Weigerung internationales Recht einzuhalten. Wir begrüßen daher die Entscheidungen der Künstler*innen, die sich auch dieses Jahr wieder weigern, unter dem Logo der israelischen Botschaft in Berlin aufzutreten. Ihre Stellungnahmen verdeutlichen, warum sie diesen Schritt gehen. Sie entsprechen dem Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft von 2005 und eröffnen so einen Diskurs und Dialog darüber, warum israelische Regierungen mit ihrer Politik gegenüber den Palästinenser*innen seit vielen Jahren davonkommen, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden. Das Ausblenden und Schweigen über die Verbrechen israelischer Regierungen ist eine direkte Unterstützung israelischer Politik. Auch die Zusammenarbeit von Pop-Kultur mit der israelischen Botschaft in Berlin gehört dazu. Boykottiert Pop-Kultur! #BoycottPopKultur

Bisher haben folgende Künstler*innen ihre Teilnahme an Pop-Kultur Festival 2018 abgesagt:

Shopping announce withdrawal from Pop-Kultur Berlin in solidarity with Palestinians

Richard Dawson – statement on the upcoming pop-kultur festival in Berlin

Redaktion www.bds-kampagne.de

Zweisprachige Webseite (EN/DE): Boycott Pop-Kultur Festival mit dem Aufruf der Palästinensischen Kampagne für akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI), einem Video mit Brian Eno mit deutschen UT, Erklärungen verschiedener Organisationen wie Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost und Jewish Antifa Berlin, Berlin Against Pinkwashing sowie den Absagen der Künstler*innen, beim diesjährigen Pop-Kultur Festival aufzutreten.

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