Für Friedensnobelpreis nominierte palästinensische Bewegung reagiert auf den Rassismus des Pop-Kultur-Festivals

„[BDS] Kampagnen auf der ganzen Welt stellen den vielversprechendsten Weg dar, das Versagen der Regierungen der Welt zu überwinden, Israels Uneinsichtigkeit und gesetzeswidrigem Verhalten zu widerstehen.“

Stephane Hessel, Holocaust-Überlebender und Mitverfasser der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Trotz der wachsenden Anzahl von Absagen, die das Pop-Kultur-Festival Berlin aufgrund der Unterstützung der israelischen Botschaft zu verzeichnen hatte, sagte die Festivalleiterin den deutschen Medien, die Frage, dieses Sponsoring fallenzulassen, “stellt sich wirklich gar nicht”.

Diese arrogante Zurückweisung der wiederholten Kritik von Palästinenser*innen und progressiven Künstler*innen – dass die Annahme dieses Sponsorings Komplizenschaft beim Artwashing von Israels Besatzungs- und Apartheidspolitik darstellt – verrät Gleichgültigkeit, und Schlimmeres, gegenüber palästinensischen Menschenrechten.

Vollständiges Statement auf Englisch und Deutsch