PUMA: Die #BoycottPuma-Kampagne macht uns das Leben schwer

26. Februar 2020  – PACBI
Werdet aktiv  und teilt PUMA mit, es solle aufhören von völkerrechtswidrigen Israelischen Siedlungen zu profitieren, was palästinensischen Familien das Leben schwer macht.

Eine Unterstützer*in der palästinensischen Rechte hatte kürzlich eine zufällige Begegnung mit einem Anwalt von PUMA, der sagte: “Sie machen uns das Leben unerträglich.”

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Durch Israels völkerrechtswidrige Siedlungen und die damit verbundene Infrastruktur der Besatzung wird Palästinenser*innen ihr Land geraubt, palästinensischen Gemeinden geteilt  und Palästinenser*innen ihr Recht auf Freizügigkeit verweigert.

Teilt Puma mit, damit aufzuhören von völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungen zu profitieren, durch deren Bau Palästinenser*innen ihr Land geraubt wurde, palästinensische Gemeinden geteilt und das Leben der Palästinenser*innen zur Hölle gemacht werden!

Puma ist Hauptsponsor des Israelischen Fussballverbands (IFA), dem Mannschaften aus den illegalen israelischen Siedlungen angehören. Pumas exklusiver Lizenznehmer in Israel, Delta, ist in der UN-Datenbank von Unternehmen, die sich am Bau und Unterhalt von völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungen beteiligen, aufgeführt.

Pumas international anerkannte Marke legitimiert Israels brutale militärische Besatzung und ermöglicht es Israel, seine völkerrechtswidrigen Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land ungestraft weiter auszubauen.

Puma hat Grund, sich elend zu fühlen.

Malaysias größte Universität ließ Puma als Sponsor ihrer Fußballmannschaft fallen, als Reaktion auf den Anruf von mehr als 200 palästinensischen Mannschaften Puma zu boykottieren –  #BoycottPuma. Der britische Fußballverein Chester FC entschied sich, seinen Vertrag mit Puma nicht zu verlängern, und nannte unter seinen Kriterien „ethische Arbeitspraktiken“. Der FC Liverpool, der auch mit Puma im Gespräch war, entschied sich für einen anderen Sponsor.

An zwei erfolgreichen globalen #BoycottPuma-Aktionstagen gab es Proteste in mehr als 20 Ländern, und der Hashtag #BoycottPuma hat Millionen von Impressionen hervorgerufen.

Sagt Puma: Hört auf traurig zu sein, stellt einfach die Unterstützung für völkerrechtswidrige israelische Siedlungen ein!

Puma ist besorgt. Die Verbindung seiner Marke mit dem israelischen Apartheidregime, das Millionen Palästinenser*innen grundlegende Menschenrechte verweigert, schadet dem wertvollsten Gut des Unternehmens: seinem Image.

Lasst uns gemeinsam Puma überzeugen, das Richtige zu tun und die Unterstützung für die militärische Besatzung Israels zu beenden.

Und nehmt  am dritten globalen # BoycottPuma-Aktionstag am 25. April teil.

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Puma Says #BoycottPuma Campaign Is “Making Their Lives Miserable”
Übersetzung: Redaktion BDS-Kampagne