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	<title>FIFA-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>FIFA-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Team Gerechtigkeit trifft! Adidas unterstützt nicht länger den israelischen Fußballverband</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 21:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Siedlungsmannschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>31. Juli 2018 / update Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) Nach einer weltweiten Kampagne sponsert</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/team-justice-trifft-adidas-unterstuetzt-nicht-laenger-den-israelischen-fussballverband/">Team Gerechtigkeit trifft! Adidas unterstützt nicht länger den israelischen Fußballverband</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>31. Juli 2018 / update<br />
Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI)</p>
<p><em><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-10963 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship-300x169.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship.jpg 533w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Nach einer weltweiten Kampagne sponsert Adidas keine Fußballmannschaften mehr in illegalen israelischen Siedlungen. Palästinenser*innen fordern neuen Sponsor Puma auf, seine Komplizenschaft bei Israels Verletzungen des Völkerrechts zu beenden.</em></p>
<p>Die palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels begrüßt die <a href="https://www.sportbusiness.com/sport-news/puma-returns-israel-football-association">Nachricht</a>, dass Adidas den israelischen Fußballverband (IFA) nicht mehr sponsert.</p>
<p>Im vergangenen März <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-football-clubs-adidas-end-sponsorship-israeli-settlement-teams">forderten</a> über 130 palästinensische Fußballvereine den deutschen Sportbekleidungshersteller auf, sein Sponsoring der IFA wegen seiner Mittäterschaft bei der  Unterdrückung des palästinensischen Volkes einzustellen. Zur  IFA gehören <a href="https://www.hrw.org/news/2017/01/10/fifa-must-take-strong-stance-against-israeli-settlement-clubs">sechs israelische Fußballmannschaften</a> aus illegalen israelischen Siedlungen, deren Errichtung mit Land- und Ressourcenraub von Palästinenser*innen einherging. Israelische Siedlungen gelten völkerrechtlich als <a href="https://www.amnestyusa.org/lets-be-clear-israels-long-running-settlement-policy-constitutes-a-war-crime/">Kriegsverbrechen</a>.</p>
<p>Es folgte eine lebhafte globale Kampagne, bei der Menschenrechtler*innen auf der ganzen Welt Adidas aufforderten, das Sponsoring von Spielen auf gestohlenem palästinensischem Land zu beenden. Im Juni wurde eine internationale Petition mit über 16.000 Unterschriften an das Adidas-Hauptquartier in Amsterdam <a href="https://www.docp.nl/petition-handed-to-adidas-no-fair-play-on-stolen-land/">übergeben</a>.</p>
<p>In einer Antwort an die palästinensischen Vereine erklärte Adidas, es habe bei der FIFA die israelischen Siedlungsmannschaften angesprochen. Adidas, einer der Hauptpartner der FIFA, stellte fest, dass der Weltfußballverband &#8222;über die Frage der israelischen Siedlungsmannschaften zu entscheiden habe,  indem er den Grundsätze des Völkerrechts und ihre Menschenrechtspolitik befolgt&#8220;.</p>
<p>Große internationale Organisationen wie <a href="https://www.hrw.org/news/2016/09/25/israel/palestine-fifa-sponsoring-games-seized-land">Human Rights Watch</a>, <a href="https://www.theguardian.com/world/2016/oct/11/un-sets-out-position-on-israeli-settlement-clubs-letter-fifa">UN-Experten</a> und <a href="https://bdsmovement.net/red-card-israel#tab3">175 Abgeordnete</a> haben die FIFA aufgefordert, das Problem der israelischen Siedlungsmannschaften zu beheben.</p>
<p>Dies ist nicht das erste Mal, dass Adidas sein Sponsoring  bei mitschuldigen israelischen Unternehmen beendet. Nach weit verbreiteten <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iXy6Y-dnrqI">Protesten</a>, <a href="https://bdsmovement.net/news/apartheid-not-fair-play-boycott-adidas">Boykottaufrufen</a> und <a href="http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/04/20124417011120487.html">Verurteilungen durch die Regierung</a> hat Adidas die Unterstützung des sogenannten &#8222;Jerusalem-Marathons&#8220; eingestellt, der durch illegale israelische Siedlungen und durch das besetzte palästinensische Ost-Jerusalem verlief.</p>
<p>Die &#8218;Marke&#8216; Israel ist nach den Massakern an Palästinenser*innen in Gaza, die friedlich für ihre von der UNO sanktionierten Rechte protestieren, zunehmend toxisch geworden. Israel hat seit Ende März fast 150 Palästinenser*innen getötet, darunter Journalist*innen, Mediziner*innen und über 20 Kinder.</p>
<p>Mehr als 50 palästinensische Athlet*innen gehören zu den mehr als zehntausend Verletzten der israelischen Shoot-to-kill-or-maim-Politik in Gaza, die viele Menschen mit lebensbedrohlichen Behinderungen hinterläßt und vielversprechenden Sportkarrieren beendete</p>
<p><strong>Eine Warnung an Puma</strong></p>
<p>Ein anderes deutsches Sportbekleidungsunternehmen, Puma, hat mit einer vierjährigen Vereinbarung Adidas als Sponsor der IFA abgelöst.</p>
<p>Mit dem Sponsoring der IFA verbindet Puma seine globale Marke mit Israels expandierendem Siedlungsunternehmen, durch dessen illegale Landnahme und Hausabrisse indigene Palästinenser*innen durch allmähliche <a href="https://uk.reuters.com/article/uk-palestinian-israel-un/u-n-rights-investigator-accuses-israel-of-ethnic-cleansing-idUKBREA2K1JM20140321">ethnische Säuberungen</a> vertrieben werden. Die kultartig springende Katze beschönigt Israels militärische Besatzung und verletzt die Rechte der Palästinenser*innen.</p>
<p>Der <a href="https://about.puma.com/en/sustainability/codes-and-handbooks">Ethikkodex</a> von Puma bekennt sich zu den Menschenrechten und  schenkt  &#8222;den von internationalen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft geäußerten Bedenken große Aufmerksamkeit&#8220;.</p>
<p>Als Unterzeichner des UN Global Compact ist Puma auch <a href="https://www.unglobalcompact.org/what-is-gc/mission/principles">verpflichtet</a>, dafür zu sorgen, dass das Unternehmen sich &#8222;nicht an Menschenrechtsverletzungen beteiligt&#8220;.</p>
<p>Der internationale Konsens ist klar. Israelische Siedlungen sind <a href="http://www.un.org/webcast/pdfs/SRES2334-2016.pdf">illegal</a>. Puma setzt sich globalen Boykottkampagnen von rechtschaffenen Verbraucher*innen,  die sich für die Menschenrechte einsetzen, aus.</p>
<p>Wir fordern Puma auf, sein Sponsoring für den israelischen Fußballverband (IFA) zu beenden, solange dieser an Israels schweren Verletzungen des Völkerrechts und der Unterdrückung der Palästinenser*innen verwickelt ist.</p>
<p>Die Katze sollte einen Sprung für die Rechte der Palästinenser*innen machen!</p>
<p>Quelle: <a href="https://bdsmovement.net/news/team-justice-scores-adidas-no-longer-sponsoring-israel-football-association">Team Justice Scores. Adidas No Longer Sponsoring Israel Football Association</a><br />
Übersetzung: Redaktion BDS-Kampagne.de</p>

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		<title>Palästinenser*innen üben scharfe Kritik an der Verzögerungstaktik der FIFA gegenüber den israelischen Siedlungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 14:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Straflosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>09. Mai 2017 &#8211; Heute hat sich die FIFA erneut dem israelischen Druck gebeugt.  Die Pressemitteilung der FIFA macht deutlich,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-ueben-scharfe-kritik-an-der-verzoegerungstaktik-der-fifa-gegenueber-den-israelischen-siedlungen/">Palästinenser*innen üben scharfe Kritik an der Verzögerungstaktik der FIFA gegenüber den israelischen Siedlungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/palestinians-slam-fifa%E2%80%99s-delay-tactics-israeli-settlements" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://bdsmovement.net/sites/default/files/fifa-maps_0.jpg" alt="" width="600" height="400" border="0" /></a></p>
<p>09. Mai 2017 &#8211; Heute hat sich die FIFA erneut dem israelischen Druck gebeugt.  Die Pressemitteilung der FIFA macht deutlich, dass sie auf ihrem bevorstehenden Kongress die Frage der israelischen Fußballvereine in den illegalen Siedlungen im besetzten palästinensischen Territorium von ihrer Agenda gestrichen hat, <em>es sei verfrüht</em> in dieser Angelegenheit <em>eine Entscheidung zu fällen</em>.</p>
<p><strong>Hind Awwad, Sprecherin der palästinensischen Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI), sagte:</strong></p>
<p>Die FIFA sollte sich darüber im Klaren sein, dass verzögertes Recht verweigertes Recht ist. Israels Repression des palästinensischen Sports und der Athlet*innen hat keinen Platz im Weltfußball. <span title="Israel should not be able to base its football clubs on stolen Palestinian land, bomb Palestinian stadiums, violently attack Palestinian athletes, and restrict their movements or subject them to arbitrary arrest while enjoying impunity.">Israel sollte seine Fußballvereine nicht auf gestohlenem palästinensischem Land gründen. Es sollte nicht palästinensische Stadien bombardieren, palästinensische Athlet*innen gewaltsamen Übergriffen aussetzen und ihre Bewegungsfreiheit einschränken oder willkürlichen verhaften und dabei Straflosigkeit genießen. </span><span title="Israel has made it abundantly clear that it has no intention of respecting Palestinian rights, on or off the field.">Israel hat es überdeutlich klar gemacht, dass es nicht die Absicht hat, die palästinensischen Rechte auf oder außerhalb des Feldes zu respektieren. </span><span title="FIFA is shamefully bending to Israeli bullying by continuing to apply a double-standard and making a mockery of its stated commitment to respect human rights.     ">Die FIFA hat sich in beschämender Weise dem israelischen Druck gebeugt und wendet weiterhin doppelte Standards an. Damit konterkariert die FIFA die von ihr selbst bekräftigte Verpflichtung, die Menschenrechte zu achten.</span></p>
<p>Seit zwei Jahren hat sich die FIFA vor der Verantwortung gedrückt und es dem Israelischen Fußballverband gestattet, die Statuten der FIFA zu verletzen, indem er Fußballteams aus den illegalen israelischen Siedlungen, die auf  besetztem palästinensischem Land gebaut wurden, in seinen Verband aufnahmen.  Nachdem sie sich immer wieder von Israel hat einschüchtern lassen, hatte die FIFA die Chance, ihren erbärmlichen Ruf zu korrigieren. Aber es scheint, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino auf dem korrupten Pfad seines Vorgängers wandelt.</p>
<p>Ungeachtet der Kapitulation der FIFA vor Israel hat der  palästinensische Fußballverband (PFA) für Donnerstag einen Antrag in den FIFA-Kongress eingebracht (Punkt 14.3 der Tagesordnung). Die FIFA wird wohl darüber abstimmen müssen, denn Israel benötigt die Zustimmung von drei Viertel aller anwesenden Mitgliedsverbände, um den Antrag der PFA zu blockieren.</p>
<p><strong>Hind Awwad fügte hinzu:</strong></p>
<p>Die FIFA-Kongressmitglieder haben die Chance und die Verantwortung, auf der rechten Seite der Geschichte zu stehen, indem sie über diesen Antrag abstimmen. Wir fordern die FIFA-Mitglieder auf, die palästinensischen Rechte zu wahren und für die Aussetzung der israelischen Mitgliedschaft zu stimmen, aufgrund Israels anhaltender Missachtung der FIFA-Statuten und ihrer völligen Ablehnung, die Siedlungsmannschaften aus dem besetzten palästinensischen Land aus ihrer Liga auszuschließen. Die FIFA betreibt eine unmissverständliche Politik gegen Rassismus und hat eine historische Rolle im Kampf gegen die Apartheid gespielt. Südafrikas Apartheidregime wurde aus der FIFA ausgeschlossen. Warum auf Israel nicht denselben Standard anwenden?<br />
<em>Die palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) begann 2004, um sich im Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Palästinenser*innen einzubringen. PACBI befürwortet den Boykott israelischer akademischer und kultureller Institutionen angesichts deren tiefer und anhaltender Mittäterschaft  bei Israels Verleugnung palästinensischer Rechte, wie sie im Völkerrecht vorgeschrieben ist. Besucht unsere website unter </em><a href="https://bdsmovement.net/pacbi">https://bdsmovement.net/pacbi</a> <em>und folgt uns auf Twitter</em> @PACBI</p>
<p>Quelle: <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinians-slam-fifa%E2%80%99s-delay-tactics-israeli-settlements" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Palestinians Slam FIFA’s Delay Tactics on Israeli Settlements</a></p>
<p>Übersetzung: Redaktion <a href="http://www.bds-kampagne.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bds-kampagne.de</a></p>
<hr />
<p>Zum Thema: <a href="http://www.diakonia.se/globalassets/documents/ihl/ihl-resources-center/expert-opinions/legal-status-of-israeli-football-clubs-located-in-the-occupied-palestinian-territory-and-ensuing-legal-consequences-for-fifa.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Legal status of Israeli football clubs located in the occupied Palestinian territory and ensuing legal consequences for FIFA</a> &#8211; Professor Andreas Zimmermann</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">“<i>&#8230;any decision by FIFA&#8230; to disregard the illegality of the Israeli settlements under international law, would itself be quintessentially political and would contribute to the continued violation of international law. By not taking action, it would be FIFA that would take a political decision.” (S. 24)</i></span></p>
<p>&nbsp;</p>

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			</item>
		<item>
		<title>FIFA &#8211; Presseerklärung BDS Schweiz &#8211; 20. April 2017</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/fifa-presseerklaerung-bds-schweiz-20-april-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 14:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung/-mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverletzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Organisationen mit Millionen von Mitgliedern fordern FIFA auf, Menschenrechte vor Politik zu stellen und israelische Mannschaften aus illegalen Siedlungen auszuschliessen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/fifa-presseerklaerung-bds-schweiz-20-april-2017/">FIFA &#8211; Presseerklärung BDS Schweiz &#8211; 20. April 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><img decoding="async" class="size-full aligncenter" src="http://bds-info.ch/files/Upload/Newsletter-Images/headerNewsletterDE_presse.png" width="600" height="106" /><br />
<strong>Organisationen mit Millionen von Mitgliedern fordern FIFA auf, Menschenrechte vor Politik zu stellen und israelische Mannschaften aus illegalen Siedlungen auszuschliessen</strong></p>
<p>Basel und Ramallah, 20. April 2017 &#8211; <b>Über hundert Sportverbände, Gewerkschaften, Menschenrechts- und kirchliche Organisationen, die zusammen Millionen von Menschen aus 28 Ländern auf der ganzen Welt repräsentieren, haben sich heute Fussballstars, Gelehrten, Filmschaffenden und Regierungsvertretern angeschlossen und gemeinsam einen Brief an die Mitglieder des FIFA-Rats geschrieben. Darin fordern sie die FIFA auf, vom israelischen Fussballverband mit Nachdruck den Ausschluss von sieben Vereinen aus illegalen Siedlungen zu fordern oder ansonsten Israels Mitgliedschaft in der FIFA zu suspendieren.</b></p>
<p><span id="more-9144"></span></p>
<p>Der <a class="western" href="https://bdsmovement.net/sites/default/files/Letter-FIFA-Council-19-April-2017.pdf">Brief</a> wurde im Vorfeld des kommenden 67. FIFA-Kongresses am 10. und 11. Mai 2017 an die Mitglieder des FIFA-Rats übergeben. Unter den Unterzeichnenden ist der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für die Besetzten Gebiete Richard Falk, der ehemalige brasilianische Minister für Menschenrechte Paulo Sérgio Pinheiro, die bekannten britischen Filmmacher Ken Loach und Paul Laverty, der ehemalige peruanische Fussballstar Juan Carlos Oblitas Saba, der ehemalige Athlet und Präsident des Peruanischen Kongresses Daniel Fernando Abugattás Majluf sowie die brasilianische Gewerkschaft CUT mit über 7,4 Millionen Mitgliedern.</p>
<p>Der Brief kritisiert die FIFA für wiederholte Verzögerungen und die selektive Durchsetzung der eigenen Regeln, die es Mitgliedsverbänden untersagt, Spiele auf Territorium eines anderen Verbands ohne dessen Genehmigung auszutragen. Die israelische Liga verletzt diese Regel ganz klar, indem sie gegen den Willen des palästinensischen Verbandes Spiele im besetzten palästinensischen Gebiet austrägt.</p>
<p>Es ist ein Skandal, dass der Bericht der FIFA-Kontrollkommission, die 2015 gegründet wurde, um eine Lösung für die Situation des Fussballs in Israel/Palästina zu finden, nicht auf der <a class="western" href="http://resources.fifa.com/mm/document/affederation/bodies/02/87/91/29/agendaen_neutral.pdf">Agenda des kommenden FIFA-Kongresses</a> steht. Einmal mehr scheint die FIFA eine Lösung hinauszuzögern, um keine Massnahmen ergreifen zu müssen. Der palästinensische Fussballverband hat nun einen eigenen Antrag eingereicht.</p>
<p>Der Brief macht auch deutlich, dass die FIFA in Konflikt gerät mit ihrem kürzlich geäusserten Bekenntnis, international anerkannte Menschenrechte respektieren und fördern zu wollen. „Dieses lobenswerte Ziel wird an der tatsächlichen Umsetzung gemessen werden“, steht im Brief. Es wäre eine Tragödie für alle und ein schlechtes Zeichen für die FIFA, wenn ihr neu deklarierter Grundsatz bereits „an der ersten Hürde scheitern“ würde.</p>
<p class="western"><b>Juan Carlos Oblitas Saba, sportlicher Leiter des Peruanischen Fussballverbands und ehemaliger Fussballstar, der Peru dutzende Male in internationalen Spielen und Meisterschaften vertreten hat,</b> bemerkte: „Die Position der FIFA gegenüber Menschenrechten soll möglichst transparent sein, und kein Land kann sich über die Verurteilung der [israelischen] Siedlungen durch die Vereinten Nationen hinwegsetzen. Ich habe mein ganzes Leben dem Fussball gewidmet. Ich habe mich nie in politische Angelegenheiten eingemischt, aber hier wird in Bezug auf die Rechte und die Würde der Palästinenser_innen klar eine Grenze überschritten.“</p>
<p class="western"><b>P.J. Mguni, südafrikanischer Parlamentarier und Mitglied des südafrikanischen Parlaments-Fussballvereins</b>, äusserte sich kürzlich an einer Veranstaltung in Johannesburg wie folgt: „Die israelische Apartheid muss von internationalen FIFA-Veranstaltungen ausgeschlossen und isoliert werden, weil ein Boykott von unmenschlichen und unfairen Zuständen im Sport entscheidend zur Wiederherstellung von Frieden und Würde in dieser Region, insbesondere für das palästinensische Volk, beitragen kann. Den Südafrikaner_innen sollte bewusst sein, dass die Weltgemeinschaft durch die internationalen Isolierung der südafrikanischen Apartheid vor 1994 einen wichtigen Teil unseres Rückhalts darstellte. Genauso sind unterdrückte Menschen auf der ganzen Welt ein Teil von uns. Als Südafrikaner_innen müssen wir also Menschen unterstützen, die noch immer für ihre Emanzipation kämpfen, wie die Palästinenser_innen unter der offenkundigen Apartheid des israelischen Staates.“</p>
<p class="western"><b>Hind Awwad von der palästinensischen Kampagne für den Akademischen und Kulturellen Boykott von Israel</b> sagte: „Israel missbraucht diesen wundervollen Sport, um die Völker- und Menschenrechtsverletzungen reinzuwaschen. Die FIFA lässt dies auf beschämende Weise zu und beschädigt damit den eignen Ruf. Der Weltfussballverband muss begreifen, dass die Palästinenser_innen und internationale Menschenrechtsverteidiger_innen an ihrer legitimen Forderung festhalten werden, dass die FIFA den israelischen Fussballverband letztlich suspendieren muss, da er Siedlungsklubs einschliesst, die auf gestohlenem palästinensischem Land spielen, der regel­mässig den palästinensischen Sport attackiert, gezielte Fussballstadien zerstört und palästinensischen Sportler_innen verhaftet, foltert und in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt.“</p>
<p class="western"><b>Dr. Geoff Lee von der britischen Kampagne Red Card Israeli Racism</b> sagte: „Den Rassismus im Sport zu überwinden hilft, den vom israelischen Staat hochrangig praktizierten Rassismus zu überwinden. Israelische Gesetze, Militäraktionen und bürokratische Hürden unterdrücken nicht nur den palästinensischen Fussball, sondern die palästinensische Gesellschaft als Ganzes. Um das zu ändern, sind Sanktionen nötig. Wir verlangen, dass die FIFA Israel durch Suspendierung des nationalen Fussballverbands in der FIFA und der UEFA sanktioniert, bis sich Israel an das Völkerrecht hält und die Menschenrechte der Palästinenser_innen respektiert.“</p>
<p class="western"><b>Pressekontakt von BDS Schweiz: Roman Vonwil, 077 467 17 03</b></p>
<p class="western"><b>Hinweise</b></p>
<ul>
<li>
<p class="western">Die FIFA ist der leitende Dachverband des internationalen Fussballs und wird als solcher von der Zivilgesellschaft weltweit seit 2011 aufgefordert, sich in Hinblick auf die anhaltenden israelischen Menschenrechtsverletzungen die eigenen Regeln und das Völkerrecht zu respektieren.</p>
</li>
<li>
<p class="western">In den vergangenen Monaten haben der <a class="western" href="https://www.theguardian.com/world/2016/oct/11/un-sets-out-position-on-israeli-settlement-clubs-letter-fifa">UN-Sonderberater für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung</a>, <a class="western" href="https://www.bds-info.ch/files/Upload/Dokumente/Kampagnen%20%28Nachrichten%29/Sportboykott/160909_EU-Parliament-Letter_SettlementFootball.pdf">66 EU-Parlamentsmitglieder</a>, <a class="western" href="http://www.blick.ch/news/politik/fifa-soll-siedler-klubs-von-der-meisterschaft-ausschliessen-schweizer-politiker-werfen-israel-foul-vor-id6431064.html">über 30 Schweizer Parlamentarier_innen</a>, <a class="western" href="http://cedricwermuth.ch/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/Letter-to-FIFA-from-Danish-Parliamentarians.pdf">mehr als 40 Mitglieder des dänischen Parlaments</a>, <a class="western" href="http://cedricwermuth.ch/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/Letter-to-FIFA-scan-14th-Dec-16.pdf">38 Mitglieder des Unterhauses des britischen Parlaments</a> sowie die <a class="western" href="https://www.bds-info.ch/index.php?id=121&amp;items=2269">Menschenrechtsorganisation Humans Rights Watch</a> die FIFA aufgefordert, das Problem der Siedlungsklubs zu lösen.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Im Dezember 2016 hat der UN-Sicherheitsrat erneut bestätigt, was Rechtsgelehrte und UN-Resolutionen bereits seit Langem feststellen: dass der Siedlungsbau im besetzten palästinensischen Gebiet „keine rechtliche Gültigkeit hat und eine schwerwiegende Völkerrechtsverletzung darstellt“. Die Unterzeichnenden des Briefs erinnern die FIFA an die „Verpflichtung, nicht zu solchen Verletzungen beizutragen“.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Unter den Unterzeichnenden des Briefes befinden sich auch die Italienische Union des Sports für alle (Unione Italiana Sport Per tutti; UISP) mit 1,3 Millionen Mitgliedern und über 17&#8217;750 angeschlossenen Sportvereinen, Sport Against Violence in Iraq, Organisator des Baghdad Marathons, die brasilianische Bewegung der Landlosen, der sich über 1,5 Millionen Menschen angeschlossen haben und die eine der grössten sozialen Bewegungen Lateinamerikas ist, die britische NGO War on Want sowie NGO-Plattformen aus Frankreich (40 angeschlossene Organisationen) und Norwegen (30 angeschlossenen Organisationen).</p>
</li>
<li>
<p class="western">Der Brief wurde von zahlreichen kirchlichen Organisationen unterzeichnet, darunter Pax Christi UK, Friends of Sabeel UK and North America, American Friends Service Committee, Lutherans for Justice in the Holy Land, United Church of Christ Palestine Israel Network, United Methodists for Kairos Response (UMKR) und Episcopal Peace Fellowship Palestine Israel Network.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Der Brief wurde von einer Reihe jüdischer Gruppen unterzeichnet, darunter Jewish Voice for Peace mit ihren 60 Ortsgruppen in den USA, Union Juive Française pour la Paix, Jews for Justice for Palestinians-UK, die schwedischen Juden für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina und die Schweizer Jüdische Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Tokyo Sexwale, Vorsitzender einer FIFA-Kommission, die 2015 eingesetzt wurde, um Hindernisse für die Entfaltung des palästinensischen Fussballs zu beseitigen, hat am 22. März 2017 den <a class="western" href="http://www.timesofisrael.com/israel-fumes-over-fifa-ultimatum/">Entwurf für einen Bericht </a>vorgelegt. Darin werden drei mögliche Vorgehensweisen vorgeschlagen, wie die FIFA das Problem der Siedlungsklubs angehen kann: Den Status Quo aufrecht erhalten und juristische Konsequenzen riskieren; erneute Verhandlungen zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Fussballverband anregen; oder dem israelischen Verband ein Ultimatum von sechs Monaten stellen, „um die Situation zu bereinigen“.</p>
</li>
</ul>
<p class="western"><i><b>Was ist BDS?</b> </i></p>
<p class="western"><i>Im Jahr 2005 haben die Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft in Antwort auf ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs und auf die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft angesichts der israelischen Völker- und Menschenrechtsverletzungen zu Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel aufgerufen, bis der Staat das Völkerrecht und die Menschenrechte einhält. </i></p>
<p class="western"><i>Die gewaltfreie BDS-Kampagne, die heute weltweit vertreten ist und der sich auch in der Schweiz Organisationen und Einzelpersonen angeschlossen haben, fordert in Einklang mit dem Völkerrecht:</i></p>
<p><i>&#8211; ein Ende der Besatzung und der Kolonisation des gesamten arabischen Landes sowie den Abbruch der Mauer;</i></p>
<p><i>&#8211; die Anerkennung des Rechtes der arabisch-palästinensischen BürgerInnen Israels auf vollständige Gleichberechtigung;</i></p>
<p><i>&#8211; und die Einhaltung, den Schutz und die Förderung des Rechtes der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr zu ihren Wohnstätten und ihrem Besitz.</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Menschenrechtsorganisationen fordern Ausschluss von Siedlungsmannschaften</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/menschenrechtsorganisationen-fordern-ausschluss-von-siedlungsmannschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 21:18:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC News]]></category>
		<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>April 19, 2017 (Ramallah, Occupied Palestine) Über hundert Sportverbände, Gewerkschaften, Menschenrechts- und kirchliche Organisationen, die zusammen Millionen von Menschen aus</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/menschenrechtsorganisationen-fordern-ausschluss-von-siedlungsmannschaften/">Menschenrechtsorganisationen fordern Ausschluss von Siedlungsmannschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/RedCardIsrael_FIFA.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9159 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/RedCardIsrael_FIFA.png" alt="" width="226" height="113" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/RedCardIsrael_FIFA.png 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/RedCardIsrael_FIFA-300x150.png 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/RedCardIsrael_FIFA-768x384.png 768w" sizes="auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px" /></a><span class="m_7881542069486233959m_9075733959353165484font-sans-serif"><em>April 19, 2017 (Ramallah, Occupied Palestine)</em></span> Über hundert Sportverbände, Gewerkschaften, Menschenrechts- und kirchliche Organisationen, die zusammen Millionen von Menschen aus 28 Ländern auf der ganzen Welt repräsentieren, haben sich heute Fussballstars, Gelehrten, Filmschaffenden und Regierungsvertretern angeschlossen und gemeinsam einen Brief an die Mitglieder des FIFA-Rats geschrieben. Darin <a href="https://bdsmovement.net/sites/default/files/Letter-FIFA-Council-19-April-2017.pdf">fordern</a> sie die FIFA auf, vom israelischen Fussballverband mit Nachdruck den Ausschluss von <a href="https://www.hrw.org/news/2016/09/25/israel/palestine-fifa-sponsoring-games-seized-land">sieben Vereinen aus illegalen Siedlungen</a> zu fordern oder ansonsten Israels Mitgliedschaft in der FIFA zu suspendieren.</p>
<p><span id="more-9158"></span></p>
<div class="ce_text block">
<p>Der <a href="https://bdsmovement.net/sites/default/files/Letter-FIFA-Council-19-April-2017.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brief</a> wurde im Vorfeld des kommenden 67. FIFA-Kongresses am 10. und 11. Mai 2017 an die Mitglieder des FIFA-Rats übergeben. Unter den Unterzeichnenden ist der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für die Besetzten Gebiete Richard Falk, der ehemalige brasilianische Minister für Menschenrechte Paulo Sérgio Pinheiro, die bekannten britischen Filmmacher Ken Loach und Paul Laverty, der ehemalige peruanische Fussballstar Juan Carlos Oblitas Saba, der ehemalige Athlet und Präsident des Peruanischen Kongresses Daniel Fernando Abugattás Majluf sowie die brasilianische Gewerkschaft CUT mit über 7,4 Millionen Mitgliedern.</p>
<p>Der Brief kritisiert die FIFA für wiederholte Verzögerungen und die selektive Durchsetzung der eigenen Regeln, die es Mitgliedsverbänden untersagt, Spiele auf Territorium eines anderen Verbands ohne dessen Genehmigung auszutragen. Die israelische Liga verletzt diese Regel ganz klar, indem sie gegen den Willen des palästinensischen Verbandes Spiele im besetzten palästinensischen Gebiet austrägt.</p>
<p>Es ist ein Skandal, dass der Bericht der FIFA-Kontrollkommission, die 2015 gegründet wurde, um eine Lösung für die Situation des Fussballs in Israel/Palästina zu finden, nicht auf der <a href="http://resources.fifa.com/mm/document/affederation/bodies/02/87/91/29/agendaen_neutral.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Agenda des kommenden FIFA-Kongresses</a> steht. Einmal mehr scheint die FIFA eine Lösung hinauszuzögern, um keine Massnahmen ergreifen zu müssen. Der palästinensische Fussballverband hat nun einen eigenen Antrag eingereicht.</p>
<p>Der Brief macht auch deutlich, dass die FIFA in Konflikt gerät mit ihrem kürzlich geäusserten Bekenntnis, international anerkannte Menschenrechte respektieren und fördern zu wollen. „Dieses lobenswerte Ziel wird an der tatsächlichen Umsetzung gemessen werden“, steht im Brief. Es wäre eine Tragödie für alle und ein schlechtes Zeichen für die FIFA, wenn ihr neu deklarierter Grundsatz bereits „an der ersten Hürde scheitern“ würde.</p>
<p><strong>Juan Carlos Oblitas Saba, sportlicher Leiter des Peruanischen Fussballverbands und ehemaliger Fussballstar, der Peru dutzende Male in internationalen Spielen und Meisterschaften vertreten hat,</strong> bemerkte: „Die Position der FIFA gegenüber Menschenrechten soll möglichst transparent sein, und kein Land kann sich über die Verurteilung der [israelischen] Siedlungen durch die Vereinten Nationen hinwegsetzen. Ich habe mein ganzes Leben dem Fussball gewidmet. Ich habe mich nie in politische Angelegenheiten eingemischt, aber hier wird in Bezug auf die Rechte und die Würde der Palästinenser_innen klar eine Grenze überschritten.“</p>
<p><strong>P.J. Mguni, südafrikanischer Parlamentarier und Mitglied des südafrikanischen Parlaments-Fussballvereins,</strong> äusserte sich kürzlich an einer Veranstaltung in Johannesburg wie folgt: „Die israelische Apartheid muss von internationalen FIFA-Veranstaltungen ausgeschlossen und isoliert werden, weil ein Boykott von unmenschlichen und unfairen Zuständen im Sport entscheidend zur Wiederherstellung von Frieden und Würde in dieser Region, insbesondere für das palästinensische Volk, beitragen kann. Den Südafrikaner_innen sollte bewusst sein, dass die Weltgemeinschaft durch die internationalen Isolierung der südafrikanischen Apartheid vor 1994 einen wichtigen Teil unseres Rückhalts darstellte. Genauso sind unterdrückte Menschen auf der ganzen Welt ein Teil von uns. Als Südafrikaner_innen müssen wir also Menschen unterstützen, die noch immer für ihre Emanzipation kämpfen, wie die Palästinenser_innen unter der offenkundigen Apartheid des israelischen Staates.“</p>
<p><strong>Hind Awwad von der palästinensischen Kampagne für den Akademischen und Kulturellen Boykott von Israel</strong> sagte: „Israel missbraucht diesen wundervollen Sport, um die Völker- und Menschenrechtsverletzungen reinzuwaschen. Die FIFA lässt dies auf beschämende Weise zu und beschädigt damit den eignen Ruf. Der Weltfussballverband muss begreifen, dass die Palästinenser_innen und internationale Menschenrechtsverteidiger_innen an ihrer legitimen Forderung festhalten werden, dass die FIFA den israelischen Fussballverband letztlich suspendieren muss, da er Siedlungsklubs einschliesst, die auf gestohlenem palästinensischem Land spielen, der regelmässig den palästinensischen Sport attackiert, gezielte Fussballstadien zerstört und palästinensischen Sportler_innen verhaftet, foltert und in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt.“</p>
<p><strong>Dr. Geoff Lee von der britischen Kampagne Red Card Israeli Racism</strong> sagte: „Den Rassismus im Sport zu überwinden hilft, den vom israelischen Staat hochrangig praktizierten Rassismus zu überwinden. Israelische Gesetze, Militäraktionen und bürokratische Hürden unterdrücken nicht nur den palästinensischen Fussball, sondern die palästinensische Gesellschaft als Ganzes. Um das zu ändern, sind Sanktionen nötig. Wir verlangen, dass die FIFA Israel durch Suspendierung des nationalen Fussballverbands in der FIFA und der UEFA sanktioniert, bis sich Israel an das Völkerrecht hält und die Menschenrechte der Palästinenser_innen respektiert.“</p>
<p><em><strong>Hinweise:</strong></em></p>
<ul>
<li>Die FIFA ist der leitende Dachverband des internationalen Fussballs und wird als solcher von der Zivilgesellschaft weltweit seit 2011 aufgefordert, sich in Hinblick auf die anhaltenden israelischen Menschenrechtsverletzungen die eigenen Regeln und das Völkerrecht zu respektieren.</li>
<li>In den vergangenen Monaten haben der <a href="https://www.theguardian.com/world/2016/oct/11/un-sets-out-position-on-israeli-settlement-clubs-letter-fifa">UN-Sonderberater für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung</a>, <a href="https://www.bds-info.ch/files/Upload/Dokumente/Kampagnen%20%28Nachrichten%29/Sportboykott/160909_EU-Parliament-Letter_SettlementFootball.pdf">66 EU-Parlamentsmitglieder</a>, <a href="http://www.blick.ch/news/politik/fifa-soll-siedler-klubs-von-der-meisterschaft-ausschliessen-schweizer-politiker-werfen-israel-foul-vor-id6431064.html">über 30 Schweizer Parlamentarier_innen</a>, <a href="http://cedricwermuth.ch/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/Letter-to-FIFA-from-Danish-Parliamentarians.pdf">mehr als 40 Mitglieder des dänischen Parlaments</a>, <a href="http://cedricwermuth.ch/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/Letter-to-FIFA-scan-14th-Dec-16.pdf">38 Mitglieder des Unterhauses des britischen Parlaments</a> sowie die <a href="https://www.bds-info.ch/index.php?id=121&amp;items=2269">Menschenrechtsorganisation Humans Rights Watch</a> die FIFA aufgefordert, das Problem der Siedlungsklubs zu lösen.</li>
<li>Im Dezember 2016 hat der UN-Sicherheitsrat erneut bestätigt, was Rechtsgelehrte und UN-Resolutionen bereits seit Langem feststellen: dass der Siedlungsbau im besetzten palästinensischen Gebiet „keine rechtliche Gültigkeit hat und eine schwerwiegende Völkerrechtsverletzung darstellt“. Die Unterzeichnenden des Briefs erinnern die FIFA an die „Verpflichtung, nicht zu solchen Verletzungen beizutragen“.</li>
<li>Unter den Unterzeichnenden des Briefes befinden sich auch die Italienische Union des Sports für alle (Unione Italiana Sport Per tutti; UISP) mit 1,3 Millionen Mitgliedern und über 17&#8217;750 angeschlossenen Sportvereinen, Sport Against Violence in Iraq, Organisator des Baghdad Marathons, die brasilianische Bewegung der Landlosen, der sich über 1,5 Millionen Menschen angeschlossen haben und die eine der grössten sozialen Bewegungen Lateinamerikas ist, die britische NGO War on Want sowie NGO-Plattformen aus Frankreich (40 angeschlossene Organisationen) und Norwegen (30 angeschlossenen Organisationen).</li>
<li>Der Brief wurde von zahlreichen kirchlichen Organisationen unterzeichnet, darunter Pax Christi UK, Friends of Sabeel UK and North America, American Friends Service Committee, Lutherans for Justice in the Holy Land, United Church of Christ Palestine Israel Network, United Methodists for Kairos Response (UMKR) und Episcopal Peace Fellowship Palestine Israel Network.</li>
<li>Der Brief wurde von einer Reihe jüdischer Gruppen unterzeichnet, darunter Jewish Voice for Peace mit ihren 60 Ortsgruppen in den USA, Union Juive Française pour la Paix, Jews for Justice for Palestinians-UK, die schwedischen Juden für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina und die Schweizer Jüdische Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina.</li>
<li>Tokyo Sexwale, Vorsitzender einer FIFA-Kommission, die 2015 eingesetzt wurde, um Hindernisse für die Entfaltung des palästinensischen Fussballs zu beseitigen, hat am 22. März 2017 den <a href="http://www.timesofisrael.com/israel-fumes-over-fifa-ultimatum/">Entwurf für einen Bericht </a>vorgelegt. Darin werden drei mögliche Vorgehensweisen vorgeschlagen, wie die FIFA das Problem der Siedlungsklubs angehen kann: Den Status Quo aufrecht erhalten und juristische Konsequenzen riskieren; erneute Verhandlungen zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Fussballverband anregen; oder dem israelischen Verband ein Ultimatum von sechs Monaten stellen, „um die Situation zu bereinigen“.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Englischer Originaltext auf <a href="https://bdsmovement.net/news/fifa-urged-organizations-representing-millions-expel-israeli-clubs-settlements" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bdsmovement.net</a></em><br />
<em>Übersetzung: BDS Schweiz</em></p>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Menschenrechtsverteidiger*innen kritisieren die FIFA &#8230;</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/menschenrechtsverteidigerinnen-kritisieren-die-fifa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 22:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[FIFA-Kontrollkommission]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschenrechtsverteidiger*innen kritisieren die FIFA aufs schärfste wegen ihrer Weigerung israelische Fussballvereine aus den illegalen Siedlungen auszuschließen Erklärung der Palestinian Campaign</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/menschenrechtsverteidigerinnen-kritisieren-die-fifa/">Menschenrechtsverteidiger*innen kritisieren die FIFA &#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/03/Twitter_FIFA_SoldiersRedCard_0.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-8800" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/03/Twitter_FIFA_SoldiersRedCard_0.png" alt="" width="236" height="118" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/03/Twitter_FIFA_SoldiersRedCard_0.png 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/03/Twitter_FIFA_SoldiersRedCard_0-300x150.png 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/03/Twitter_FIFA_SoldiersRedCard_0-768x384.png 768w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /></a>Menschenrechtsverteidiger*innen kritisieren die FIFA aufs schärfste wegen ihrer Weigerung israelische Fussballvereine aus den illegalen Siedlungen auszuschließen</p>
<p>Erklärung der Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)</p>
<p>Palästinenser*innen fordern die Auflösung der FIFA-Kontrollkommission Israel/Palästina, die der FIFA als Tarnung dient zur Verhinderung von Maßnahmen gegen israelische Siedlungen</p>
<p><span id="more-8799"></span></p>
<p>Eine breite Koalition von palästinensischen und internationalen Organisationen verurteilte den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino für sein Versagen, von der israelischen Fussball-Liga den Ausschluss von sechs Fussballmannschaften aus illegalen israelischen Siedlungen zu erzwingen und forderte die Aufhebung der FIFA-Kontrollkommission Israel/Palästina.</p>
<p>Mit dem Versagen der FIFA gegen die israelischen Siedlungsvereine vorzugehen, macht sie sich mitschuldig bei Israels Völkerrechtsverletzungen und verstösst gegen ihre eigenen Regeln, die besagen, dass es Mitgliedsverbänden untersagt ist, im Gebiet eines anderen Mitgliedsverbandes ohne dessen Erlaubnis zu spielen.</p>
<p>Die im Mai 2015 gegründete FIFA-Kontrollkommission Israel/Palästina unter dem Vorsitz von Tokyo Sexwale sollte dem FIFA-Rat im Oktober 2016 ihren Bericht vorlegen. Israelische RegierungsbeamtInnen haben die Kontrollkommission unter Druck gesetzt, die Kommissionsempfehlungen abzumildern und den Ausschluss der israelischen Siedlungsvereine aus ihren Ligen zu verhindern.</p>
<p>Ungeachtet der Versprechungen hinsichtlich der Verantwortung scheint es, als habe die FIFA dem Druck Israels nachgegeben und würde die Veröffentlichung ihres Berichts ad infinitum hinauszögern. Dies wird es dem kommenden  FIFA-Kongress im Mai 2017 erschweren, entsprechende Massnahmen zu ergreifen.</p>
<p><strong>Sharaf Qutaifan, von der palästinensischen Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott von Israel (PACBI), sagte:</strong> &#8222;Die FIFA-Kontrollkommission Israel/Palästina ist ihrem Auftrag nicht nachgekommen und sollte aufgelöst werden. Die FIFA und das Komitee haben sich dem politischen Druck gebeugt und weigern sich, sinnvolle Massnahmen zu ergreifen, um die Verstösse des israelischen Fussballverbandes gegen die FIFA-Statuten zu beenden. Die FIFA verletzt ihre eigene Neutralität und diskriminiert Palästina. Infantino hat sein Versprechen nicht eingelöst, einen radikalen Bruch im Kampf gegen die Korruption seines Vorgängers Sepp Blatter zu vollziehen, er ist vielmehr in dessen Fußstapfen getreten. &#8220;</p>
<p>Der palästinensische Fussballverband, <a href="https://bdsmovement.net/RedCardIsrael" target="_blank" rel="noopener">palästinensische und internationale Aktivist*innen</a>, <a href="https://www.hrw.org/news/2016/09/25/israel/palestine-fifa-sponsoring-games-seized-land" target="_blank" rel="noopener">Human Rights Watch</a>, <a href="https://euobserver.com/foreign/135008" target="_blank" rel="noopener">Abgeordnete</a> und <a href="https://www.theguardian.com/world/2016/oct/11/un-sets-out-position-on-israeli-settlement-clubs-letter-fifa" target="_blank" rel="noopener">Wilfried Lemke</a>, UN-Sonderberater für Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden, haben die FIFA seit langem gedrängt, sicherzustellen, dass Fussballmannschaften aus illegalen israelischen Siedlungen von israelischen Fussball-Ligen ausgeschlossen werden. Sie haben die FIFA aufgefordert, den israelischen Fussballverband (IFA) auszuschliessen, sollte dieser sich weigern, dieser Aufforderung nachzukommen. Fast <a href="https://bdsmovement.net/RedCardIsrael" target="_blank" rel="noopener">zehntausend Fussballfans</a> forderten im vergangenen Monat FIFA-Präsident Gianni Infantino auf, Sofortmassnahmen gegen israelische Siedlungen zu ergreifen, die FIFA indes hat es versäumt zu handeln.</p>
<p><strong>Kwara Kekana von BDS Südafrika sagte</strong>: &#8222;SüdafrikanerInnen wissen zu gut, wie &#8218;konstruktives Engagement&#8216; dazu beigetragen hat, die Apartheid und das Leiden der schwarzen Südafrikaner*innen fortzusetzen. Ähnlich geht die FIFA-Kontrollkommission  Israel / Palästina fälschlicherweise davon aus, dass die Parteien diese Probleme ausdiskutieren könnten.  Aber es gibt keinen Mittelweg, wenn es um das Völkerrecht oder die eigenen Vorschriften der FIFA geht. Die FIFA muss diesen Scheinprozess der Kommission beenden oder sich mit einem weitverbreiteten Protest und einer Verurteilung ihrer Doppelstandards konfrontiert sehen.&#8220;</p>
<p><strong>Dr. Geoffrey Lee, Koordinator des <a href="http://rcir.org.uk/" target="_blank" rel="noopener">Red Card Israeli Racism</a>, sagte</strong>: &#8222;Es ist schwer, einen logischen Grund zu sehen, die Entscheidung über die illegalen Siedlungsvereine Israels und die anhaltenden Angriffe Israels gegen den palästinensischen Fussball zu verzögern. Die FIFA-Statuten sind kristallklar. Dies ist ein weiteres Beispiel für die politische Mobbing-Taktik Israels, um die palästinensischen Menschenrechte zu verweigern. &#8220;<br />
2014 hat Gianni Infantino, damals Generalsekretär der <em>Vereinigung Europäischer Fussballverbände</em> (UEFA), dem Leitungsgremium des europäischen Fussballs, Vereinen der annektierten Krimregion verboten, an Wettkämpfen in Russland teilzunehmen. <strong>Raffaele Spiga, Menschenrechtsaktivist aus Bologna und Mitglied von BDS Italia</strong>, sagte: &#8220; Wir sehen, dass Infantino Doppelstandards anwendet. Er spricht davon, den Fussball vor politischer Einmischung zu schützen, macht jedoch das Problem mit den israelischen Fussballvereinen aus den Siedlungen zum Politikum, anstatt einfach nur die FIFA-eigenen Regeln anzuwenden. Sein Unwille zu handeln, bringt den Fussball in Verruf. &#8220;</p>
<p>Roman Vonwil, Aktivist bei der Palästinasolidarität in Bern und <a href="https://www.bds-info.ch/index.php?id=114">BDS Schweiz</a>, sagt: „Wir werden weiterhin bei jeder Gelegenheit auf die israelischen Angriffe auf den palästinensischen Fussball hinweisen. Die FIFA verschafft Siedlungen, die nach dem Völkerrecht ein Kriegsverbrechen darstellen, eine falsche Legitimation und lässt Rassismus und Diskriminierung in der Fussballwelt gewähren. Dies steht im Widerspruch mit Infantinos Versprechen, das Spiel zu bereinigen.“</p>
<p>Die Kampagne mit dem Namen „<em>Rote Karte für Israel</em>“ wächst in den arabischen Ländern, die einen Sitz im FIFA-Rat haben, dank der zahlreichen Fans, die ihre nationalen Verbände auffordern, eine Resolution für die Suspendierung von Israel einzureichen. Batoul Al Mehdar, Fussballfan aus Kairo und Mitglied von BDS Ägypten, fasst zusammen: „Wir fordern den FIFA-Rat auf, gegen Infantino vorzugehen, weil er seine Versprechen nicht hält und seine Verantwortung ignoriert. Fussballfans in der arabischen Welt schauen der FIFA sehr genau auf die Finger und erwarten, dass Israel an den gleichen Kriterien gemessen wird wie alle anderen Mitglieder. Wir verurteilen die eurozentrische Vorgehensweise der FIFA, bei der die Interessen der europäischen Mitglieder über das allgemeine Interesse an einem fairen Spiel gestellt werden. Israel darf keinen Freipass erhalten.“</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen</strong></p>
<ul>
<li>Palästinenser*innen beschweren sich schon lange bei der FIFA über israelische Angriffe auf palästinensische Sportler*innen. Israel hat palästinensische Fussballspieler*innen <a href="https://www.vice.com/ALPS/article/der-fussballer-der-ins-gefngnis-musste-weil-er-talentiert-war">verhaftet und gefoltert</a>, ihnen die <a href="http://europe.newsweek.com/palestinians-cancel-cup-final-after-israel-bars-gaza-players-west-bank-entry-485417?rm=eu">Bewegungsfreiheit entzogen</a> und<a href="http://edition.cnn.com/2012/12/02/sport/football/gaza-israel-uefa-drogba-football/"> ihre Stadien zerstört</a>. Israel verhindert systematisch die Beschaffung von benötigter Fussballausrüstung. In der israelischen Fussballwelt ist Rassismus allgegenwärtig. Das zeigt sich zum Beispiel in den <a href="https://www.adalah.org/en/content/view/8389">segregierten Jugendligen</a> , wo jüdische von nicht jüdischen Spieler*innen getrennt spielen, oder in den <a href="https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/no-arab-players-need-apply-israeli-football-team-coach-says">rassistischen, anti-palästinensischen Ausfällen des Klubs Beitar Jerusalem</a> und seiner Fans, die für ihren Gesang „Tod den Araber*innen“ bekannt sind.</li>
<li>Im April 2016 hat <strong>John Ruggie</strong>, früherer UN-Sonderbeauftragte für Menschenrechte und Unternehmen, die <a href="http://de.fifa.com/governance/news/y=2016/m=4/news=bericht-des-harvard-experten-prof-ruggie-unterstutzt-entwicklung-von-r-2781115.html">FIFA in einem Bericht aufgerufen</a>, mehr für die Einhaltung der Menschenrechte zu tun. Seine Empfehlungen veranlassten die FIFA, eine Bekenntnis zu den Menschenrechten in ihren Statuten zu verankern. Im Dezember 2016 betonte der UN-Sicherheitsrat in Resolution 2334 erneut die Illegalität der israelischen Siedlungen. Für die FIFA sollte diese deutliche Verurteilung ein weiterer Ansporn sein, um gegen die Siedlungsmannschaften vorzugehen.</li>
<li>Israelische Siedlungen verletzen nicht nur das humanitäre Völkerrecht sondern tragen auch zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen bei. Die Siedlungsmannschaften tragen ihre Heimspiele auf Boden aus, von dem die palästinensische Bevölkerung widerrechtlich vertrieben wurde. Siedlungen beschränken sehr direkt die Bewegungsfreiheit der Palästinenser*innen, ihren Zugang zu natürlichen Ressourcen, ihre Geschäfts- und Baumöglichkeiten ein. Nach dem Völkerrecht ist der Siedlungsbau ein Kriegsverbrechen.</li>
<li>Im strategischen Aktionsplan „<a href="http://resources.fifa.com/mm/document/affederation/generic/02/84/35/01/fifa_2.0_vision_d_german.pdf"><strong>FIFA 2.0: Vision für die Zukunft</strong></a>“, der im Oktober 2016 publiziert wurde, verspricht die FIFA, den Grundsätzen der Transparenz, der Rechenschaftspflicht, der Inklusion und der Zusammenarbeit zu folgen.</li>
</ul>
<p>Die <strong>palästinensischen Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott von Israel (PACBI)</strong> wurde 2004 gegründet, um den Kampf der Palästinenser_innen für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu unterstützen. Sie setzt sich für einen Boykott von israelischen akademischen und kulturellen Institutionen ein, die sich tiefgreifend und fortwährend an den israelischen Verletzungen der im Völkerrecht verankerten Rechte der Palästinenser*innen beteiligen. Besuchen Sie die Webseite von PACBI unter <a href="https://bdsmovement.net/pacbi"><em>https://bdsmovement.net/pacbi</em></a> und folgen Sie der Kampagne auf Twitter: @PACBI.</p>
<p>Originaltext: <a href="https://bdsmovement.net/news/fifa-slammed-human-rights-defenders-failure-expel-israeli-football-clubs-based-illegal" target="_blank" rel="noopener">FIFA Slammed by Human Rights Defenders for Failure to Expel Israeli Football Clubs Based in Illegal Settlements</a></p>
<p>Übersetzung: <a href="http://bdsberlin.org/" target="_blank" rel="noopener">BDS Berlin</a> und <a href="https://www.bds-info.ch/index.php?id=114" target="_blank" rel="noopener">BDS Schweiz </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Protestkundgebung vor der FIFA in Zürich &#8211; Rote Karte für Israel!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/5802/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2015 20:32:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschluss israelischer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BDS Zürich, BDS Schweiz, Europalestine und weitere Organisationen, darunter auch BDS Berlin, riefen zu einem gemeinsamen Protest anlässlich des diesjährigen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>BDS Zürich, BDS Schweiz, Europalestine und weitere Organisationen, darunter auch <a href="http://www.bdsberlin.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS Berlin</a>, riefen zu einem gemeinsamen Protest anlässlich des diesjährigen FIFA-Kongresses in Zürich am 28. und 29. Mai 2015 auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm9.staticflickr.com/8784/18211997291_5ab3d08619_z.jpg" alt="" width="640" height="360"></p>
<p><span id="more-5802"></span></p>
<p><a href="https://farm9.staticflickr.com/8788/18024573809_9bc7269066_z.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm9.staticflickr.com/8788/18024573809_9bc7269066_z.jpg" alt="" width="640" height="360"></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm8.staticflickr.com/7799/18053312639_7863d153b9_z.jpg" alt="" width="640" height="360"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm8.staticflickr.com/7771/17616923614_1ab6ac5922_z.jpg" alt="" width="640" height="480"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm8.staticflickr.com/7739/18240833961_cd28366079_z.jpg" alt="" width="640" height="480"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm9.staticflickr.com/8852/18213076776_69ac1cefaa_z.jpg" alt="" width="640" height="480"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm8.staticflickr.com/7734/18235810602_7d50f2d1df_z.jpg" alt="" width="640" height="480"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm8.staticflickr.com/7729/17616911154_dac0baa16c_z.jpg" alt="" width="640" height="480"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm9.staticflickr.com/8876/18239551975_41fba4d404_z.jpg" alt="" width="640" height="480"></p>
<p>Presse:</p>
<div class="no-print">
<div><a href="http://www.maannews.com/Default.aspx"><img decoding="async" src="http://www.maannews.com/Theme/MaanLogo.png" alt=""></a>MA’AN NEWS AGENCY: <a href="http://www.maannews.com/Content.aspx?id=765678" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PFLP slams decision to drop bid to suspend Israel from FIFA</a></div>
</div>
<p><a href="http://europalestine.com/spip.php?article10449&amp;lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://farm9.staticflickr.com/8854/17512934103_9be1e54a59.jpg" alt="" width="160" height="220"></a><em>Abmachung zum Verhalten an der Demonstration:</em></p>
<p><em>Wir fordern Respekt und Toleranz gegenüber allen Konfessionen und Nationalitäten. Wir stellen uns entschieden gegen jegliche Diskriminierung aufgrund ethnischer, nationaler, religiöser oder geschlechtlicher Identität und werden jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Hasspropaganda von der Kundgebung verbannen. Wir wollen eine gewaltfreie Kundgebung mit klaren inhaltlichen Botschaften. Wir zählen auf eure Unterstützung!</em></p>
<p>Zahlreiche BDS-Gruppen weltweit, darunter auch BDS Berlin, beteiligen sich an der breitangelegten Kampagne &#8222;Kick out Israel from FIFA&#8220;.</p>
<p>Wir fordern die FIFA dazu auf, Israel aus dem Fußballverband auszuschliessen, solange der Staat weiterhin eine Apartheidpolitik betreibt, die ethnische Säuberung fortsetzt, die Zivilbevölkerung massakriert, palästinensische Fußballstadien zerstört und palästinensische Fußballspieler ermordet.</p>
<p>Wir rufen dazu auf, sich der Kampagne anzuschliessen, sich an dem Protest zu beteiligen und unseren Brief an die FIFA zu unterzeichnen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten sind im Folgenden zu finden:</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Protest während des FIFA-Kongresses in Zürich</span></strong></p>
<p>Die Mitglieder der FIFA sollen daran erinnert werden, dass ihr eigenes Reglement Rassismus und Apartheid verbietet, und dass Israel durch die von der FIFA akzeptierte Beteiligung an internationalen Turnieren ermutigt wird, seine Politik von Kolonisation, Apartheid und Besatzung straflos weiterzuführen.</p>
<p>Das Südafrika der Apartheid wurde 1976 aus der FIFA ausgeschlossen, und nun dürfen wir nicht zulassen, dass der Staat Israel durch die Teilnahme an internationalen Sport-Turnieren seine Verbrechen reinwaschen und das Bild eines demokratischen Landes vermitteln kann.</p>
<p>Das Image der gesamten Fußballwelt wird beschmutzt, wenn ein Staat, der solche Verbrechen begeht, belohnt wird und Straflosigkeit erfährt.</p>
<p>Es ist wichtig, dass wir diese Botschaft anlässlich des FIFA-Kongresses den FIFA-Mitgliedern übergeben, damit sie wissen, dass sich Millionen Menschen auf der ganzen Welt einen Fußball wünschen, der frei von Rassismus und Apartheid ist.</p>
<p><strong>Wer sich am 28. und 29. Mai in Zürich anschliessen möchte, kann sich bei den Organisator_innen melden:</strong> <strong><a href="mailto:stopprassismusFIFA@gmail.com">stopprassismusFIFA@gmail.com</a></strong></p>
<p>Zahlreiche Gruppen haben einen Brief an den FIFA-Präsidenten Sepp Blatter und die Delegierten der FIFA-Mitglieder verfasst und unterzeichnet</p>
<ul>
<li>Senden Sie den Brief in Ihrem Namen an den Präsidenten der FIFA: <a href="mailto:president@fifa.org">president@fifa.org</a>, <a href="mailto:P9jsb@fifa.org">P9jsb@fifa.org</a> oder Fédération Internationale de Football Association, Präsident Joseph S. Blatter, FIFA-Strasse 20, Postfach, 8044 Zürich</li>
<li>Senden Sie den Brief in Ihrem Namen an die Delegierten via Jérôme Valcke: <a href="mailto:jva-sg@fifa.org">jva-sg@fifa.org</a></li>
<li>Verbreiten Sie den Brief weiter und schliessen Sie sich uns auf Facebook an: <a href="https://www.facebook.com/OnPeutPasSenFoot" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/OnPeutPasSenFoot</a></li>
<li>Gruppen, Gewerkschaften, Kollektive etc., die den Brief unterzeichnen wollen, können sich bei uns melden: <a href="mailto:stopprassismusFIFA@gmail.com">stopprassismusFIFA@gmail.com</a></li>
</ul>
<p><strong>Wir fordern von der FIFA, Israel aus dem Verband auszuschliessen, bis der Staat das Völkerrecht einhält und auch den Palästinenser_innen erlaubt, frei Fussball zu spielen.</strong></p>
<p>Fordern Sie das gemeinsam mit uns und schreiben Sie an den FIFA-Präsidenten und an die Delegierten Ihres nationalen Fussballverbands:</p>
<ul>
<li><a href="mailto:president@fifa.org">president@fifa.org</a> und <a href="mailto:christine.botta@fifa.org">christine.botta@fifa.org</a></li>
<li><strong>Nationale Verbände</strong>:
<ul>
<li><strong>Schweiz</strong>: SFV / ASF, Postfach, 3000 Bern &#8211; Tel. 031 950 81 11 &#8211; Fax 031 950 81 81 &#8211; E-Mail <a href="mailto:gillieron.peter@football.ch">gillieron.peter@football.ch</a>, <a href="mailto:sfv.asf@football.ch">sfv.asf@football.ch</a></li>
<li><strong>Deutschland</strong>: Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB), Hermann-Neuberger-Haus, Otto-Fleck-Schneise 6, 60528 Frankfurt/Main &#8211; Tel. 069-67 88 0 &#8211; Fax 069-67 88 266 &#8211; E-Mail <a href="mailto:wolfgang.niersbach@dfb.de">wolfgang.niersbach@dfb.de</a>, <a href="mailto:info@dfb.de">info@dfb.de</a></li>
<li><strong>Österreich</strong>: Österreichischer Fussball Bund, Meiereistrasse 7, Ernst Happel Stadion, Sektor A/F, 1020 Wien &#8211; Tel 01 / 727 18 &#8211; 0 &#8211; Fax 01 / 728 16 32 &#8211; E-Mail: <a href="mailto:office@oefb.at">office@oefb.at</a></li>
<li><strong>Frankreich</strong>: FFF, 87, Bd de Grenelle. 75015 Paris &#8211; Tel. 01 44 31 73 00 &#8211; Fax 01 44 31 73 73 &#8211; E-Mail <a href="mailto:noel.legraet@fff.fr">noel.legraet@fff.fr</a>, <a href="mailto:virginie.rocheteau@fff.fr">virginie.rocheteau@fff.fr</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Sie können den Brief an die FIFA in ganzer Länge senden oder diese kurze Mitteilung:</span></strong></p>
<p><em>„Ich fordere den Ausschluss Israels aus der FIFA, weil der Staat weder die Menschenrechte noch die Anti-Apartheid- und Anti-Rassismus-Regeln der FIFA respektiert.&#8220;</em></p>
<p><strong>Hier</strong> der vollständige Brief an die FIFA inklusive einer Liste aller Unterzeichnenden:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident Joseph Blatter,<br />
sehr geehrte Delegierte der FIFA,</p>
<p>Am 16. Juni 1976 feierten Millionen von Angehörigen der schwarzen Mehrheit und anderer ethnischer Gruppen in Südafrika und applaudierten den Delegierten des FIFA-Kongress in Montreal, Kanada, für den Entschluss zu entscheidenden Schritten, die zum Zusammenbruch des Apartheid-System und der Unterdrückung in Südafrika führen sollten.</p>
<p>Die Delegierten stimmten mit 9 zu 1 Stimme dafür, Südafrika nach 15 Jahren der Ausflüchte und Vermeidungstaktiken durch Sir Stanley Rous, während der das Apartheid-Regime brutal tausende Menschen, einschließlich Schulkinder getötet hat, aus der FIFA auszuschließen.</p>
<p>Indessen erklären Nelson Mandela, Erzbischof Desmond Tutu und der südafrikanische Ex-Minister Ronnie Kasrils, die alle die Brutalität dieses Regimes erlebt haben, dass die israelische Apartheid viel schlimmer ist, als es die Apartheid in Südafrika überhaupt je war. Israel ist an viel ernsteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig.</p>
<p>Während sieben Wochen im Juli und August 2014 tötete die israelische Armee mehr als 2&#8217;200 PalästinenserInnen, darunter 538 Kinder, verstümmelte tausende weitere und hinterließ 28&#8217;000 Obdachlose. Selbst in den schlimmsten Momenten, wie den Morden in Soweto, erreichte die Apartheid in Südafrika nie auch nur annähernd das Niveau dieser neuesten israelischen „Leistung&#8220;. Allerdings müssen wir Sie daran erinnern, sehr geehrter Herr Präsident und sehr geehrte Delegierte, dass gerade das Soweto-Massaker, die FIFA dazu veranlasste, im Jahr 1976 Südafrika aus Ihrer Organisation auszuschließen.</p>
<p>Israel vertreibt weiterhin PalästinenserInnen von dem Land, auf dem sie geboren wurden und zerstört Häuser, Schulen, Krankenhäuser, Brunnen und Olivenhainen. Die ethnische Säuberung läuft nun bereits seit über 67 Jahren.</p>
<p>Wie Sie bereits wissen, hat Israel viele palästinensische Fußballspieler gezielt getötet, verstümmelt oder inhaftiert, und behindert auch regelmäßig deren Bewegungsfreiheit sowohl innerhalb als auch außerhalb des besetzten Palästinas und damit auch ihre Ausbildung und Teilnahme an Wettbewerben. Darüber hinaus hat die israelische Armee wiederholt palästinensische Fußballstadien zerstört sowie Fußball-Fans und ZuschauerInnen daran gehindert, zu Fußballspielen zu reisen.</p>
<p>Während der Apartheid in Südafrika wurde Fußball auch rassistischen und diskriminierenden Regeln unterworfen. Aber es existierten keine vergleichbaren fortdauernden und systematischen Angriffe gegen Spieler, Funktionäre, Infrastruktur und Fans, wie wir sie nun im besetzten Palästina erleben.</p>
<p>Im Anhang finden Sie eine Liste der israelischen Angriffe gegen die palästinensische Fußballwelt, die jedoch keineswegs vollständig ist.</p>
<p>Aus diesen Gründen bitten wir Sie, die FIFA-Regeln zu beachten, die Rassismus ausschließen, Fair Play erfordern und untersagen, dass eines ihrer Mitglieder solche Verbrechen begeht, ohne dass damit das Image und die Reputation der gesamten Fußballwelt zerstört wird.</p>
<p>Ohne Sanktionen wird Israel nicht aufhören, weiterhin solche Verbrechen zu begehen. Die Belohnung und der Prestigegewinn Israels durch die Organisation der UEFA U21-Endrunde im Jahr 2013 wurde von vielen Menschen massiv verurteilt, und nach zahlreichen Protesten in Europa musste die UEFA vor kurzem die Idee aufgeben, Israel als Organisator der UEFA-Meisterschaft 2020 in Betracht zu ziehen.</p>
<p>Der israelische Fußballverband (IFA) handelt unter der Autorität des Staates Israel, der die IFA missbraucht, um durch sie ein positives Bild Israels zu vermitteln als demokratischer Staat, in dem auch palästinensische Sportlerinnen und Sportler gleiche Rechte besitzen. Das ist eine Lüge, welche die IFA selber nie aufgedeckt hat.</p>
<p>Die uneingeschränkte Teilnahme Israels an internationalen Wettbewerben und die Mitgliedschaft in der FIFA vermitteln die problematische Botschaft, dass die israelische Politik akzeptiert wird, und belohnen so implizit Israels kriminelle Machenschaften.</p>
<p>Dabei ist nicht mehr länger von der Hand zu weisen, dass Israel für eine Politik der Apartheid, der Kolonialisierung und der ethnischen Säuberung verantwortlich ist. Dies bestätigen mehrere ExpertInnen der UNO. Und nicht zuletzt besagt die Internationale Konvention gegen Apartheid im Sport, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1985 angenommen wurde, folgendes: „Das Zusammentreffen im Sport mit irgendeinem Land, das Apartheid im Sport praktiziert, duldet und stärkt die Apartheid.&#8220;</p>
<p>Nicht nur der palästinensische Fußballverband verlangt von Ihnen, den Apartheidstaat Israel aus der FIFA auszuschließen. Auch Männer und Frauen aus der ganzen Welt, einschließlich israelischer BürgerInnen, die durch die kriminelle Politik ihres eigenen Staates angewidert sind, verlangen dies, da sie keinen anderen Weg sehen, ein Ende der Besatzung durchzusetzen.</p>
<p>Schließlich erinnern wir Sie daran, dass die palästinensische Nationalmannschaft durch die vielen israelischen militärischen Checkpoints, welche die Spieler am Reisen hindern, und durch die Blockade des Gazastreifens an der Organisation von Wettbewerben im eigenen Land gehindert wird.</p>
<p>Aber der Widerstand der Mannschaft gegen alle diese Widrigkeiten bleibt intakt, und trotz aller Hindernisse gelang es ihnen, sich für die Qualifikationsrunde des Asien-Cups 2015 in Australien zu qualifizieren</p>
<p>Lassen Sie sich auch daran erinnern, dass die Überwindung der Apartheid den Weg für die glorreiche Entwicklung des Fußballs in Südafrika ebnete: Nach der Rückkehr Südafrikas in die FIFA im Jahr 1992 war der nationale Verband Gastgeber der AFCON Endrunde im Jahr 1996, und die südafrikanische Fussballnationalmannschaft (Bafana Bafana) konnte ihren ersten Titel auf heimischem Boden gewinnen &#8211; vor Nelson Mandela und 80.000 begeisterten Zuschauern.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Delegierte, beachten Sie ehrenhaft die Regeln der FIFA und zeigen Sie der Welt Ihre Fairness und Ihre Ablehnung jeglichen Rassismus. Die Welt des Fußballs soll nicht frei von Gerechtigkeit und Menschenrechten sein!</p>
<p>Wir würden uns freuen, Sie zu treffen, um Ihnen das grausame Schicksal der palästinensischen Fussballwelt unter der Unterdrückung durch die politische und militärische Führung Israels zu schildern.</p>
<p>In der Zwischenzeit senden wir Ihnen unsere Hochachtung und freuen uns auf Ihre Antwort.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p><strong>ERSTUNTERZEICHNERInnen </strong>(Stand 26. März 2015)<strong>:</strong></p>
<p>Ronnie Kasrils (Afrique du Sud)<br />
Ken Loach (UK)<br />
Susan Abulhawa (USA)</p>
<p>Larissa Sansour (UK)</p>
<p><strong>ERSTUNTERZEICHNENDE ORGANISATIONEN :</strong></p>
<p>Football Against Apartheid (UK)<br />
Red Card Israeli Racism (UK)<br />
Innovative Minds (Inminds UK)<br />
BDS Switzerland<br />
BDS Zurich (Switzerland)<br />
BDS Berne (Switzerland)<br />
Collectif Urgence Palestine (Switzerland)<br />
Action Palestine Unil-EPFL (Switzerland)<br />
Gauche Anticapitaliste (Switzerland)<br />
Association Suisse-Palestine (ASP) (Gesellschaft Schweiz-Palästina (GSP)<br />
Codepink (USA)<br />
Palestine Solidarity Committee/ISM-Seattle (USA<br />
Seattle Mideast Awareness Campaign (USA)<br />
Palestine Solidarity Campaign (South Africa)<br />
Boycott from Within (Israel)<br />
Palestina Solidariteit (Plateforme de solidarité avec la Palestine en Flandre) (Belgium)<br />
BDS Belgium<br />
Comité Verviers Palestine (Belgium)<br />
Mouvement Citoyen Palestine (Belgium)<br />
Association Belgo-Palestinienne de Liège (Belgium)<br />
Bruxelles Panthères (Belgium)<br />
La coordination des femmes citoyennes (Belgium)<br />
La Coordination Namuroise belgo-palestinienne (Belgium)<br />
Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient (CPJPO &#8211; Luxembourg)<br />
European Campaign against the Siege of Gaza<br />
BDS Maroc<br />
Solidaridad con Palestina (Uruguay)<br />
Australian Friends of Palestine (Australia)<br />
BDS Adelaïde (Australia)<br />
Forum Palestina (Italia)<br />
Comitato per non dimenticare Sabra e Chatila (Italia)<br />
Comitato per non dimenticare il diritto al ritorno (Italia)<br />
Palestina Rossa (Italia)<br />
Comitato con la Palestina nel cuore (ROMA- Italia)<br />
BDS Berlin (Germany)<br />
Boykot Israel Denmark<br />
SPORT INTERNATIONAL ORGANISATION (France)<br />
Europalestine (France)<br />
Droits Devant ! (France)<br />
ISM-France (International Solidarity Movement France)<br />
Association de Palestiniens en Ile de France<br />
Les Amis d’Al-Rowwad (France)<br />
Association Avec Naplouse (France)<br />
Parti des Indigènes de la République (PIR &#8211; France)<br />
Le Front Uni des Immigrations et des Quartiers Populaires (FUIQP &#8211; France),<br />
Femmes Contre le Blocus de Gaza (France)<br />
Collectif Palestine 69 (France)<br />
UJFP 69, (France)<br />
AFPS 69 (France)<br />
Comité Poitevin Palestine (France)<br />
Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine<br />
Femmes pour la paix (France)<br />
Comité Palestine Châteaubriant (France)<br />
Nanterre Palestine (France)<br />
Saint-Ouen Palestine (France)<br />
Collectif Caladois de Soutien au Peuple Palestinien (France)<br />
CNT (Confédération nationale du travail) interprofessionnel de Villefranche (France)<br />
Collectif Freedom For Palestine (Belfort-Montbelliard France)<br />
CRI Coordination contre le Racisme et l’islamophobie Groupe Nord Franche Comté (France)<br />
Alberville Jourdain Vallée Solidarité (France)<br />
Génération Palestine Lille (France)<br />
Collectif Palestine Libre Toulouse (France)<br />
CGT FRT FEDEX (France)<br />
Groupe Non Violent Louis Lecoin (France)<br />
Red Solidaria contra la Ocupación de Palestina &#8211; RESCOP (Spain)<br class="autobr"> RESCOP est composé de 40 organisations pro-palestiniennes de l’État espagnol (dont le BDS Catalunya) : <a href="http://www.nodo50.org/causapalestina/spip.php?rubrique3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.nodo50.org/causapalestina/spip.php?rubrique3</a><br />
Solidarnost Bosnia (Bosnie)<br />
India Palestine Solidarity Forum (Inde)<br />
Indian Dalit Intellectual Forum (Inde)<br />
Pakistanis for Palestine (Pakistan)</p>
<p><strong>UNTERZEICHNENDE OPPOSITIONELLE AUS ISRAEL</strong>:</p>
<p>Nitza Aminov, Ronnie Barkan, Moran Barir, Amitai Ben-Abba, Dany Bikovsky, Eitan Bronstein Aparicio, co-fondateur de De-Colonizer, Eléonore Bronstein, co-fondatrice de De-Colonizer, Umar al-Ghubari, Yael Kahn, Ofer Neiman, Yaar Peretz, Adi Raz, Renen Raz, Yonatan Shapira, Inbal Sinai.</p>
<p><strong>ANHANG:</strong></p>
<p>Kurze Zusammenfassung einiger der jüngsten Angriffe auf die palästinensische Fussballwelt:</p>
<ul>
<li>Die Apartheid im Fußball bedeutet Internierungen ohne Gerichtsverfahren für Mitglieder der palästinensischen Fußball-Nationalmannschaft wie Mahmoud Sarsak, der drei Jahren festgehalten und gefoltert wurde, bevor FIFA-Präsident Joseph Blatter eingriff und seine Freilassung forderte. Die UEFA jedoch stand untätig daneben – obwohl Israel ein Mitglied des Verbandes ist. Mahmoud Sarsak war in Gaza sehr beliebt und erhielt den Spitznamen &#8222;Lionel Messi des palästinensischen Fußballs&#8220;. Ihm stand eine glänzende Karriere bevor. Aber nach drei Jahren unmenschlicher Behandlung und seinem Hungerstreik, der 92 Tage dauerte und ihm die Aufmerksamkeit aus dem Ausland zusicherte, musste er seine Träume aufgeben, ein Profi-Fußballer zu werden.</li>
<li>Omar Abu Rouis, Torhüter der palästinensischen Olympiamannschaft, und Mohammed Nimr, Spieler im Al Amari-Club in Ramallah wurden im Februar 2012 ohne Anklage inhaftiert.</li>
<li>Im September 2014 wurde Farouk Assi, internationaler Schiedsrichter der FIFA, am israelischen Checkpoint Beit Leghia (zwischen Jerusalem und Ramallah, Westbank) festgehalten, mit Handschellen gefesselt und ihm wurden die Augen verbunden. Er war als Schiedsrichter auf dem Weg nach Jericho zu einem halbprofessionellen Fußballspiel (Video erhältlich).</li>
<li>Im November 2012 erschossen israelischen Soldaten den 13-jährige Ahmad Abu Daqqa beim Fußball-Spielen.</li>
<li>Am 31. Januar 2014 schossen israelische Soldaten den beiden jungen Fußballspieler Jawhar Jawhar Nasser (19) und Adam Abdel Raouf Halabiya (17) 11-mal in die Beine. Sie werden nie wieder zu spielen.</li>
<li>Am 10. März 2014 wurde Saji Darwish von israelischen Soldaten erschossen.</li>
<li>Am 16. Juli 2014 wurden vier Kinder, die am Strand in Gaza Fußball spielten, von einer israelischen Rakete getötet.</li>
<li>Am 17. Juli 2014 wurden im Gazastreifen drei Kinder unter 10 Jahren beim Fußball-Spielen auf der Terrasse ihres Hauses erschossen.</li>
<li>Am 30. Juli 2014 wurde die nationale Fußballlegende und TV-Kommentator Ahed Zaqout (49) in seinem Haus im Gazastreifen von einer israelischen Bombe getötet.</li>
<li>Am 8. August 2014 wurden Mohammad Ahmad al-Katar und Uday Caber, beide im Alter von 20 und beide Fußballer, in Gaza erschossen.</li>
<li>Das Nationalstadion wurde mehrmals bombardiert.</li>
<li>Der Fußballverein Islami in Qalquilya wurde zur Auflösung gezwungen.</li>
<li>Am 25. November 2014 wurden die Büros des palästinensischen Fußballverbandes von Israel angegriffen.</li>
</ul>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
CAPJPO &#8211; EuroPalestine: <a href="http://www.europalestine.com/spip.php?article10449" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stop au racisme dans le foot : Israël hors de la FIFA !</a><br />
BDS-Schweiz:<a href="http://www.bds-info.ch/index.php/de/home-de/96-bds-de/kampagnen/international/boycott-im-sport-int/1017-fussball-in-israel-mit-dem-fuss-am-ball-mit-der-hand-am-gewehr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fussball in Israel: Mit dem Fuss am Ball, mit der Hand am Gewehr</a></p>

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		<item>
		<title>Kein Rassismus in der FIFA: Ausschluss Israels aus dem Fußballverband</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/kein-rassismus-in-der-fifa-ausschluss-israels-aus-dem-fussballverband-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 19:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zahlreiche BDS-Gruppen weltweit, darunter auch BDS Berlin, beteiligen sich an der breitangelegten Kampagne &#8222;Kick out Israel from FIFA&#8220;. Wir fordern</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/kein-rassismus-in-der-fifa-ausschluss-israels-aus-dem-fussballverband-2/">Kein Rassismus in der FIFA: Ausschluss Israels aus dem Fußballverband</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft  wp-image-9155" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40.jpg" alt="" width="316" height="166" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40.jpg 480w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40-300x158.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40-390x205.jpg 390w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /></a> Zahlreiche BDS-Gruppen weltweit, darunter auch <a title="BDS Berlin" href="http://bdsberlin.org" target="_blank">BDS Berlin</a>, beteiligen sich an der breitangelegten Kampagne &#8222;Kick out Israel from FIFA&#8220;.</p>
<p>Wir fordern die FIFA dazu auf, Israel aus dem Fußballverband auszuschliessen, solange der Staat weiterhin eine Apartheidpolitik betreibt, die ethnische Säuberung fortsetzt, die Zivilbevölkerung massakriert, palästinensische Fußballstadien zerstört und palästinensische Fußballspieler ermordet.</p>
<p>Wir rufen dazu auf, sich der Kampagne anzuschliessen, sich an dem Protest zu beteiligen und unseren Brief an die FIFA zu unterzeichnen.</p>
<p>Weitere Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten &#8230;<span id="more-5748"></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Protest während des FIFA-Kongresses in Zürich</span></strong></p>
<p>Die Mitglieder der FIFA sollen daran erinnert werden, dass ihr eigenes Reglement Rassismus und Apartheid verbietet, und dass Israel durch die von der FIFA akzeptierte Beteiligung an internationalen Turnieren ermutigt wird, seine Politik von Kolonisation, Apartheid und Besatzung straflos weiterzuführen.</p>
<p><strong>Eine gute Gelegenheit dazu bietet der FIFA-Kongress am 28. und 29. Mai in Zürich, an dem sich alle Mitglieder versammeln.</strong></p>
<p>Das Südafrika der Apartheid wurde 1976 aus der FIFA ausgeschlossen, und nun dürfen wir nicht zulassen, dass der Staat Israel durch die Teilnahme an internationalen Sport-Turnieren seine Verbrechen reinwaschen und das Bild eines demokratischen Landes vermitteln kann.</p>
<p>Das Image der gesamten Fußballwelt wird beschmutzt, wenn ein Staat, der solche Verbrechen begeht, belohnt wird und Straflosigkeit erfährt.</p>
<p>Es ist wichtig, dass wir diese Botschaft anlässlich des FIFA-Kongresses den FIFA-Mitgliedern übergeben, damit sie wissen, dass sich Millionen Menschen auf der ganzen Welt einen Fußball wünschen, der frei von Rassismus und Apartheid ist.</p>
<p><strong>Wer sich am 28. und 29. Mai in Zürich anschliessen möchte, kann sich bei den Organisator_innen melden:</strong> <strong><a href="mailto:stopprassismusFIFA@gmail.com">stopprassismusFIFA@gmail.com</a></strong></p>
<p>Zahlreiche Gruppen haben einen Brief an den FIFA-Präsidenten Sepp Blatter und die Delegierten der FIFA-Mitglieder verfasst und unterzeichnet</p>
<ul>
<li>Senden Sie den Brief in Ihrem Namen an den Präsidenten der FIFA: <a href="mailto:president@fifa.org">president@fifa.org</a>, <a href="mailto:P9jsb@fifa.org">P9jsb@fifa.org</a> oder Fédération Internationale de Football Association, Präsident Joseph S. Blatter, FIFA-Strasse 20, Postfach, 8044 Zürich</li>
<li>Senden Sie den Brief in Ihrem Namen an die Delegierten via Jérôme Valcke: <a href="mailto:jva-sg@fifa.org">jva-sg@fifa.org</a></li>
<li>Verbreiten Sie den Brief weiter und schliessen Sie sich uns auf Facebook an: <a href="https://www.facebook.com/OnPeutPasSenFoot" target="_blank">https://www.facebook.com/OnPeutPasSenFoot</a></li>
<li>Gruppen, Gewerkschaften, Kollektive etc., die den Brief unterzeichnen wollen, können sich bei uns melden: <a href="mailto:stopprassismusFIFA@gmail.com">stopprassismusFIFA@gmail.com</a></li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Sie können den Brief an die FIFA in ganzer Länge senden oder diese kurze Mitteilung:</span></strong></p>
<p><em>„Ich fordere den Ausschluss Israels aus der FIFA, weil der Staat weder die Menschenrechte noch die Anti-Apartheid- und Anti-Rassismus-Regeln der FIFA respektiert.&#8220;</em></p>
<p><strong>Hier</strong> der vollständige Brief an die FIFA inklusive einer Liste aller Unterzeichnenden:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident Joseph Blatter,<br />
sehr geehrte Delegierte der FIFA,</p>
<p>Am 16. Juni 1976 feierten Millionen von Angehörigen der schwarzen Mehrheit und anderer ethnischer Gruppen in Südafrika und applaudierten den Delegierten des FIFA-Kongress in Montreal, Kanada, für den Entschluss zu entscheidenden Schritten, die zum Zusammenbruch des Apartheid-System und der Unterdrückung in Südafrika führen sollten.</p>
<p>Die Delegierten stimmten mit 9 zu 1 Stimme dafür, Südafrika nach 15 Jahren der Ausflüchte und Vermeidungstaktiken durch Sir Stanley Rous, während der das Apartheid-Regime brutal tausende Menschen, einschließlich Schulkinder getötet hat, aus der FIFA auszuschließen.</p>
<p>Indessen erklären Nelson Mandela, Erzbischof Desmond Tutu und der südafrikanische Ex-Minister Ronnie Kasrils, die alle die Brutalität dieses Regimes erlebt haben, dass die israelische Apartheid viel schlimmer ist, als es die Apartheid in Südafrika überhaupt je war. Israel ist an viel ernsteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig.</p>
<p>Während sieben Wochen im Juli und August 2014 tötete die israelische Armee mehr als 2&#8217;200 PalästinenserInnen, darunter 538 Kinder, verstümmelte tausende weitere und hinterließ 28&#8217;000 Obdachlose. Selbst in den schlimmsten Momenten, wie den Morden in Soweto, erreichte die Apartheid in Südafrika nie auch nur annähernd das Niveau dieser neuesten israelischen „Leistung&#8220;. Allerdings müssen wir Sie daran erinnern, sehr geehrter Herr Präsident und sehr geehrte Delegierte, dass gerade das Soweto-Massaker, die FIFA dazu veranlasste, im Jahr 1976 Südafrika aus Ihrer Organisation auszuschließen.</p>
<p>Israel vertreibt weiterhin PalästinenserInnen von dem Land, auf dem sie geboren wurden und zerstört Häuser, Schulen, Krankenhäuser, Brunnen und Olivenhainen. Die ethnische Säuberung läuft nun bereits seit über 67 Jahren.</p>
<p>Wie Sie bereits wissen, hat Israel viele palästinensische Fußballspieler gezielt getötet, verstümmelt oder inhaftiert, und behindert auch regelmäßig deren Bewegungsfreiheit sowohl innerhalb als auch außerhalb des besetzten Palästinas und damit auch ihre Ausbildung und Teilnahme an Wettbewerben. Darüber hinaus hat die israelische Armee wiederholt palästinensische Fußballstadien zerstört sowie Fußball-Fans und ZuschauerInnen daran gehindert, zu Fußballspielen zu reisen.</p>
<p>Während der Apartheid in Südafrika wurde Fußball auch rassistischen und diskriminierenden Regeln unterworfen. Aber es existierten keine vergleichbaren fortdauernden und systematischen Angriffe gegen Spieler, Funktionäre, Infrastruktur und Fans, wie wir sie nun im besetzten Palästina erleben.</p>
<p>Im Anhang finden Sie eine Liste der israelischen Angriffe gegen die palästinensische Fußballwelt, die jedoch keineswegs vollständig ist.</p>
<p>Aus diesen Gründen bitten wir Sie, die FIFA-Regeln zu beachten, die Rassismus ausschließen, Fair Play erfordern und untersagen, dass eines ihrer Mitglieder solche Verbrechen begeht, ohne dass damit das Image und die Reputation der gesamten Fußballwelt zerstört wird.</p>
<p>Ohne Sanktionen wird Israel nicht aufhören, weiterhin solche Verbrechen zu begehen. Die Belohnung und der Prestigegewinn Israels durch die Organisation der UEFA U21-Endrunde im Jahr 2013 wurde von vielen Menschen massiv verurteilt, und nach zahlreichen Protesten in Europa musste die UEFA vor kurzem die Idee aufgeben, Israel als Organisator der UEFA-Meisterschaft 2020 in Betracht zu ziehen.</p>
<p>Der israelische Fußballverband (IFA) handelt unter der Autorität des Staates Israel, der die IFA missbraucht, um durch sie ein positives Bild Israels zu vermitteln als demokratischer Staat, in dem auch palästinensische Sportlerinnen und Sportler gleiche Rechte besitzen. Das ist eine Lüge, welche die IFA selber nie aufgedeckt hat.</p>
<p>Die uneingeschränkte Teilnahme Israels an internationalen Wettbewerben und die Mitgliedschaft in der FIFA vermitteln die problematische Botschaft, dass die israelische Politik akzeptiert wird, und belohnen so implizit Israels kriminelle Machenschaften.</p>
<p>Dabei ist nicht mehr länger von der Hand zu weisen, dass Israel für eine Politik der Apartheid, der Kolonialisierung und der ethnischen Säuberung verantwortlich ist. Dies bestätigen mehrere ExpertInnen der UNO. Und nicht zuletzt besagt die Internationale Konvention gegen Apartheid im Sport, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1985 angenommen wurde, folgendes: „Das Zusammentreffen im Sport mit irgendeinem Land, das Apartheid im Sport praktiziert, duldet und stärkt die Apartheid.&#8220;</p>
<p>Nicht nur der palästinensische Fußballverband verlangt von Ihnen, den Apartheidstaat Israel aus der FIFA auszuschließen. Auch Männer und Frauen aus der ganzen Welt, einschließlich israelischer BürgerInnen, die durch die kriminelle Politik ihres eigenen Staates angewidert sind, verlangen dies, da sie keinen anderen Weg sehen, ein Ende der Besatzung durchzusetzen.</p>
<p>Schließlich erinnern wir Sie daran, dass die palästinensische Nationalmannschaft durch die vielen israelischen militärischen Checkpoints, welche die Spieler am Reisen hindern, und durch die Blockade des Gazastreifens an der Organisation von Wettbewerben im eigenen Land gehindert wird.</p>
<p>Aber der Widerstand der Mannschaft gegen alle diese Widrigkeiten bleibt intakt, und trotz aller Hindernisse gelang es ihnen, sich für die Qualifikationsrunde des Asien-Cups 2015 in Australien zu qualifizieren</p>
<p>Lassen Sie sich auch daran erinnern, dass die Überwindung der Apartheid den Weg für die glorreiche Entwicklung des Fußballs in Südafrika ebnete: Nach der Rückkehr Südafrikas in die FIFA im Jahr 1992 war der nationale Verband Gastgeber der AFCON Endrunde im Jahr 1996, und die südafrikanische Fussballnationalmannschaft (Bafana Bafana) konnte ihren ersten Titel auf heimischem Boden gewinnen &#8211; vor Nelson Mandela und 80.000 begeisterten Zuschauern.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Delegierte, beachten Sie ehrenhaft die Regeln der FIFA und zeigen Sie der Welt Ihre Fairness und Ihre Ablehnung jeglichen Rassismus. Die Welt des Fußballs soll nicht frei von Gerechtigkeit und Menschenrechten sein!</p>
<p>Wir würden uns freuen, Sie zu treffen, um Ihnen das grausame Schicksal der palästinensischen Fussballwelt unter der Unterdrückung durch die politische und militärische Führung Israels zu schildern.</p>
<p>In der Zwischenzeit senden wir Ihnen unsere Hochachtung und freuen uns auf Ihre Antwort.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p><strong>ERSTUNTERZEICHNERInnen:</strong></p>
<p>Ronnie Kasrils (Afrique du Sud)<br />
Ken Loach (UK)<br />
Susan Abulhawa (USA)</p>
<p><strong>ERSTUNTERZEICHNENDE ORGANISATIONEN :</strong></p>
<p>Football Against Apartheid (UK)<br />
Red Card Israeli Racism (UK)<br />
Innovative Minds (Inminds UK)<br />
BDS Switzerland<br />
BDS Zurich (Switzerland)<br />
BDS Berne (Switzerland)<br />
Collectif Urgence Palestine (Switzerland)<br />
Action Palestine Unil-EPFL (Switzerland)<br />
Gauche Anticapitaliste (Switzerland)<br />
Association Suisse-Palestine (ASP) (Gesellschaft Schweiz-Palästina (GSP)<br />
Codepink (USA)<br />
Palestine Solidarity Committee/ISM-Seattle (USA<br />
Seattle Mideast Awareness Campaign (USA)<br />
Palestine Solidarity Campaign (South Africa)<br />
Boycott from Within (Israel)<br />
Palestina Solidariteit (Plateforme de solidarité avec la Palestine en Flandre) (Belgium)<br />
BDS Belgium<br />
Comité Verviers Palestine (Belgium)<br />
Mouvement Citoyen Palestine (Belgium)<br />
Association Belgo-Palestinienne de Liège (Belgium)<br />
Bruxelles Panthères (Belgium)<br />
La coordination des femmes citoyennes (Belgium)<br />
La Coordination Namuroise belgo-palestinienne (Belgium)<br />
Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient (CPJPO &#8211; Luxembourg)<br />
European Campaign against the Siege of Gaza<br />
BDS Maroc<br />
Solidaridad con Palestina (Uruguay)<br />
Australian Friends of Palestine (Australia)<br />
BDS Adelaïde (Australia)<br />
Forum Palestina (Italia)<br />
Comitato per non dimenticare Sabra e Chatila (Italia)<br />
Comitato per non dimenticare il diritto al ritorno (Italia)<br />
Palestina Rossa (Italia)<br />
Comitato con la Palestina nel cuore (ROMA- Italia)<br />
BDS Berlin (Germany)<br />
Boykot Israel Denmark<br />
SPORT INTERNATIONAL ORGANISATION (France)<br />
Europalestine (France)<br />
Droits Devant ! (France)<br />
ISM-France (International Solidarity Movement France)<br />
Association de Palestiniens en Ile de France<br />
Les Amis d’Al-Rowwad (France)<br />
Association Avec Naplouse (France)<br />
Parti des Indigènes de la République (PIR &#8211; France)<br />
Le Front Uni des Immigrations et des Quartiers Populaires (FUIQP &#8211; France),<br />
Femmes Contre le Blocus de Gaza (France)<br />
Collectif Palestine 69 (France)<br />
UJFP 69, (France)<br />
AFPS 69 (France)<br />
Comité Poitevin Palestine (France)<br />
Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine<br />
Femmes pour la paix (France)<br />
Comité Palestine Châteaubriant (France)<br />
Nanterre Palestine (France)<br />
Saint-Ouen Palestine (France)<br />
Collectif Caladois de Soutien au Peuple Palestinien (France)<br />
CNT (Confédération nationale du travail) interprofessionnel de Villefranche (France)<br />
Collectif Freedom For Palestine (Belfort-Montbelliard France)<br />
CRI Coordination contre le Racisme et l’islamophobie Groupe Nord Franche Comté (France)<br />
Alberville Jourdain Vallée Solidarité (France)</p>
<p><strong>UNTERZEICHNENDE OPPOSITIONELLE AUS ISRAEL</strong>:</p>
<p>Nitza Aminov, Ronnie Barkan, Moran Barir, Amitai Ben-Abba, Dany Bikovsky, Eitan Bronstein Aparicio, co-fondateur de De-Colonizer, Eléonore Bronstein, co-fondatrice de De-Colonizer, Umar al-Ghubari, Yael Kahn, Ofer Neiman, Yaar Peretz, Adi Raz, Renen Raz, Yonatan Shapira, Inbal Sinai.</p>
<p><strong>ANHANG:</strong></p>
<p>Kurze Zusammenfassung einiger der jüngsten Angriffe auf die palästinensische Fussballwelt:</p>
<ul>
<li>Die Apartheid im Fußball bedeutet Internierungen ohne Gerichtsverfahren für Mitglieder der palästinensischen Fußball-Nationalmannschaft wie Mahmoud Sarsak, der drei Jahren festgehalten und gefoltert wurde, bevor FIFA-Präsident Joseph Blatter eingriff und seine Freilassung forderte. Die UEFA jedoch stand untätig daneben – obwohl Israel ein Mitglied des Verbandes ist. Mahmoud Sarsak war in Gaza sehr beliebt und erhielt den Spitznamen &#8222;Lionel Messi des palästinensischen Fußballs&#8220;. Ihm stand eine glänzende Karriere bevor. Aber nach drei Jahren unmenschlicher Behandlung und seinem Hungerstreik, der 92 Tage dauerte und ihm die Aufmerksamkeit aus dem Ausland zusicherte, musste er seine Träume aufgeben, ein Profi-Fußballer zu werden.</li>
<li>Omar Abu Rouis, Torhüter der palästinensischen Olympiamannschaft, und Mohammed Nimr, Spieler im Al Amari-Club in Ramallah wurden im Februar 2012 ohne Anklage inhaftiert.</li>
<li>Im September 2014 wurde Farouk Assi, internationaler Schiedsrichter der FIFA, am israelischen Checkpoint Beit Leghia (zwischen Jerusalem und Ramallah, Westbank) festgehalten, mit Handschellen gefesselt und ihm wurden die Augen verbunden. Er war als Schiedsrichter auf dem Weg nach Jericho zu einem halbprofessionellen Fußballspiel (Video erhältlich).</li>
<li>Im November 2012 erschossen israelischen Soldaten den 13-jährige Ahmad Abu Daqqa beim Fußball-Spielen.</li>
<li>Am 31. Januar 2014 schossen israelische Soldaten den beiden jungen Fußballspieler Jawhar Jawhar Nasser (19) und Adam Abdel Raouf Halabiya (17) 11-mal in die Beine. Sie werden nie wieder zu spielen.</li>
<li>Am 10. März 2014 wurde Saji Darwish von israelischen Soldaten erschossen.</li>
<li>Am 16. Juli 2014 wurden vier Kinder, die am Strand in Gaza Fußball spielten, von einer israelischen Rakete getötet.</li>
<li>Am 17. Juli 2014 wurden im Gazastreifen drei Kinder unter 10 Jahren beim Fußball-Spielen auf der Terrasse ihres Hauses erschossen.</li>
<li>Am 30. Juli 2014 wurde die nationale Fußballlegende und TV-Kommentator Ahed Zaqout (49) in seinem Haus im Gazastreifen von einer israelischen Bombe getötet.</li>
<li>Am 8. August 2014 wurden Mohammad Ahmad al-Katar und Uday Caber, beide im Alter von 20 und beide Fußballer, in Gaza erschossen.</li>
<li>Das Nationalstadion wurde mehrmals bombardiert.</li>
<li>Der Fußballverein Islami in Qalquilya wurde zur Auflösung gezwungen.</li>
<li>Am 25. November 2014 wurden die Büros des palästinensischen Fußballverbandes von Israel angegriffen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>

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