<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>PACBI Erklärungen-Archiv - BDS-Kampagne</title>
	<atom:link href="https://bds-kampagne.de/category/pacbi-erklaerungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://bds-kampagne.de/category/pacbi-erklaerungen/</link>
	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
	<lastBuildDate>Sat, 29 Feb 2020 12:13:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/cropped-BDS-Kampagne-Bild-Flavicon-32x32.jpg</url>
	<title>PACBI Erklärungen-Archiv - BDS-Kampagne</title>
	<link>https://bds-kampagne.de/category/pacbi-erklaerungen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die BDS-Bewegung ruft zum Boykott dieser drei antipalästinensischen deutschen Clubs auf</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/die-bds-bewegung-ruft-zum-boykott-dieser-drei-antipalaestinensischen-deutschen-clubs-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 15:08:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=12647</guid>

					<description><![CDATA[<p>Conne Island, Golden Pudel und ://about blank beteiligen sich an der Unterdrückung der Palästinenser*innen durch Israel. &#8222;Versuche in Deutschland, Künstler*innen,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/die-bds-bewegung-ruft-zum-boykott-dieser-drei-antipalaestinensischen-deutschen-clubs-auf/">Die BDS-Bewegung ruft zum Boykott dieser drei antipalästinensischen deutschen Clubs auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p><em>Conne Island, Golden Pudel und ://about blank beteiligen sich an der Unterdrückung der Palästinenser*innen durch Israel.</em></p>
<p><em>&#8222;Versuche in Deutschland, Künstler*innen, die die palästinensischen Rechte unterstützen, politische Bedingungen aufzuzwingen, insbesondere wenn sie sich gegen POC und queere Künstler*innen richten, sind eine beschämende Tendenz zu Zensur, antipalästinensischer Unterdrückung und Angriffen auf die Gewissensfreiheit.&#8220; &#8211; <a href="https://www.theguardian.com/world/2019/jul/02/talib-kweli-removal-from-festival-lineup-is-part-of-anti-palestinian-censorship-trend">Über 100 bedeutende Künstler*innen, Akademiker*innen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens </a></em></p>
<p dir="ltr">Die Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) ruft zum Boykott von Conne Island in Leipzig, Golden Pudel in Hamburg und ://about blank in Berlin auf. PACBI ist Gründungsmitglied der größten palästinensischen zivilgesellschaftlichen Koalition, die die weltweite Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) für die palästinensischen Rechte leitet.</p>
<p dir="ltr">Conne Island, Golden Pudel und ://about blank haben in unterschiedlichem Maße eklatanten und anhaltenden antipalästinensischen und antiarabischen Rassismus gezeigt.</p>
<p dir="ltr">Alle drei beteiligen sich daran, Israels Regime der Apartheid, des Siedler-Kolonialismus und der Besatzung zu fördern und es vor Kritik und Rechenschaftspflicht im Einklang mit dem Völkerrecht zu schützen. Diese Clubs haben wiederholt Auftritte von Künstler*innen elektronischer Musik, die die inspirierende Initiative <a href="https://pitchfork.com/news/four-tet-caribou-black-madonna-more-join-djsforpalestine-israel-boycott-campaign/">#DJsforPalestine</a> unterstützt haben, abgesagt oder abgelehnt, indem sie Zensur, Einschüchterung und skandalöse Unterdrückung der Meinungsfreiheit betrieben haben.</p>
<p dir="ltr">Der Chef-Booker des <strong>Conne Island </strong><a href="https://www.haaretz.com/world-news/europe/.premium.MAGAZINE-refugees-israel-and-trump-tore-germany-s-radical-left-apart-1.6700688">bestätigte</a> gegenüber israelischen Medien, dass der Club  einen explizit McCarthyistischen politischen Loyalitätstest für Israel durchführt: &#8222;Es ist nicht so, dass wir sagen, dass, wenn sie [die #DJsforPalestine-Erklärung] geteilt haben, sie nicht auftreten werden&#8230;. Wir fragen, warum sie sie geteilt haben. Und wenn die Antwort schlecht ausfällt oder wenn es keine Antwort gibt, dann werdet ihr hier vielleicht nicht auftreten&#8220;.</p>
<p dir="ltr">Conne Island, das bereits einem <a href="https://conneislandboycott.wordpress.com/no-tolerance-for-third-positions-and-new-right-wing-boycott-conne-island/">Boykott</a> deutscher Linker ausgesetzt ist, die sich gegen die  Nähe seiner rechtsextremen deutschen Sprecher*innen, die die Alternative für Deutschland (AfD) feiern, aussprechen, hat auf seiner Website eine Aufforderung zur Rekrutierung deutscher Freiwilliger <a href="http://www.conne-island.de/nf/221/17.html">veröffentlicht</a>, sich der israelischen Besatzungsarmee anzuschließen, der Kolonialmacht, die jeden Tag Palästinenser*innen tötet und unterdrückt. Ganz unverhohlen zeigt der Veranstaltungsort seinen Rassismus: Keffiyehs, die traditionell von vielen Palästinenser*innen und Araber*innen und von anderen oft als Symbol der Solidarität mit dem palästinensischen Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit getragen werden, sind im Conne Island <a href="https://conneislandboycott.wordpress.com/uber/">verboten</a>.</p>
<p dir="ltr"><strong>Golden Pudel</strong> hat Auftritte für bereits gebuchte DJs, die den gewaltfreien kulturellen Boykott von Israel in Solidarität für die Rechte der Palästinenser*innen unterstützt haben, <a href="https://twitter.com/aerielist/status/1118211791874658305">abgesagt</a> und abgelehnt und Veranstalter*innen <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-2-2019/german-mccarthyism/">erlaubt</a> dies zu tun.</p>
<p dir="ltr"><strong>://about blank</strong> stornierte eine Veranstaltung, weil die Organisator*innen #DJsforPalestine unterstützt hatten. Jewish Antifa Berlin <a href="https://www.facebook.com/JewishAntiFaBerlin/posts/-damn-right-the-shit-is-fucked-about-party-und-jetzt-auf-deutsch-irgendwann-habe/2169675436375981/">schrieb</a> daraufhin: &#8222;Palästinenser_innen und Jüd_innen sind nicht nur einfach Schatten in der deutschen Psyche. Wir sind alle echte Menschen aus Fleisch und Blut, doch eure Politik reduziert uns auf die Rolle von Gespenstern eurer deutschen Geschichte und Ängste.&#8220;://about blank hat auch das Tragen von Keffiyehs <a href="https://www.exberliner.com/features/opinion/do-cool-kids-wear-a-palituch/">verboten</a> und hält dies &#8222;höchst problematisch&#8220;. Obwohl diese Politik nicht mehr strikt durchgesetzt wird, verbietet der Club immer noch Kleidungsstücke, die Solidaritätsbotschaften an Palästinenser*innen enthalten.</p>
<p dir="ltr">Als das Kunstfestival Ruhrtriennale die britische Gruppe Young Fathers wegen ihrer Unterstützung der palästinensischen Rechte ablehnte, kritisierten zahlreiche prominente Künstler*innen und Wissenschaftler*innen die Entscheidung und <a href="https://www.theguardian.com/world/2018/jun/26/ruhrtriennale-festival-wrong-to-expel-young-fathers-over-support-for-palestinian-rights">erklärten</a>, dass &#8222;Boykotte, die in den universellen Menschenrechten verankert sind und auf Gerechtigkeit für marginalisierte und unterdrückte Gemeinschaften abzielen, eine legitime gewaltfreie Taktik sind&#8220;.</p>
<p dir="ltr">Viele für die Ruhrtriennale gebuchte Künstler*innen zogen sich aus Solidarität mit den Young Fathers zurück und sprachen sich gegen <a href="https://www.indexoncensorship.org/2018/06/freedom-of-expression-includes-right-to-hold-positions-of-different-persuasions/">Zensur</a> aus, bevor das Festival seine Entscheidung revidierte. Die Künstler*innen, die ihre Auftritte abgesagt hatten, kehrten daraufhin in das Festival line-up zurück, in dem eine <a href="https://www.ruhrtriennale.de/en/agenda/80/Freiheit_der_Kunste_Freedom_of_Speech/">Podiumsdiskussion</a> zur Freiheit der Kunst stattfand</p>
<p dir="ltr">Conne Island, Golden Pudel und ://about blank sollten ihre schändliche Komplizenschaft durch Beschönigung der jahrzehntelangen Unterdrückung der Palästinenser*innen durch Israel beenden, allem voran ihre Zensur. Bis dahin fordern wir Künstler*innen und Kulturschaffende auf, Angebote dieser repressiven, antipalästinensischen Orte abzulehnen. Wir fordern progressive Besucher*innen der Clubs auf, von weiteren Besuchen Abstand zu nehmen, zur Unterstützung der Meinungsfreiheit und in grundsätzlicher Ablehnung von Rassismus, Zensur und Einschüchterung gegen fortschrittliche Künstler*innen, die die palästinensischen Menschenrechte unterstützen.</p>
<p>Original: <a href="https://www.bdsmovement.net/news/bds-calls-to-boycott-three-german-clubs#Deutsch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The BDS movement calls to boycott three anti-Palestinian German clubs</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fdie-bds-bewegung-ruft-zum-boykott-dieser-drei-antipalaestinensischen-deutschen-clubs-auf%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/die-bds-bewegung-ruft-zum-boykott-dieser-drei-antipalaestinensischen-deutschen-clubs-auf/">Die BDS-Bewegung ruft zum Boykott dieser drei antipalästinensischen deutschen Clubs auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Boykottiert das Pop-Kultur Berlin Festival 2019!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/boykottiert-das-pop-kultur-berlin-festival-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 18:45:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Boykottiert Pop-Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=12549</guid>

					<description><![CDATA[<p>Palästinenser*innen rufen zum Boykott des Pop-Kultur Berlin Festivals auf, bis das Festival seine Partnerschaft mit Israel beendet. Die Palästinensische Kampagne</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/boykottiert-das-pop-kultur-berlin-festival-2019/">Boykottiert das Pop-Kultur Berlin Festival 2019!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p dir="ltr"><em><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/Boycott-Pop-Kultur-20191920.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-12551 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/Boycott-Pop-Kultur-20191920-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/Boycott-Pop-Kultur-20191920-300x169.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/Boycott-Pop-Kultur-20191920-768x433.jpg 768w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/Boycott-Pop-Kultur-20191920-1024x577.jpg 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/Boycott-Pop-Kultur-20191920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Palästinenser*innen rufen zum Boykott des Pop-Kultur Berlin Festivals auf, bis das Festival seine Partnerschaft mit Israel beendet.</em></p>
<p dir="ltr">Die Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) ruft alle teilnehmenden Künstler*innen beim Pop-Kultur Berlin Festival auf, aufgrund dessen andauernden Partnerschaft mit der israelischen Botschaft ihre Teilnahme abzusagen. Vierzehn Künstler*innen aus sechs verschiedenen Ländern <a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/">zogen</a> sich aus diesem Grund von den beiden letztjährigen Pop Kultur Berlin Festivals zurück, so wie sie sich von einer Veranstaltung in Deutschland zurückgezogen hätten, die auf dem Höhepunkt der Apartheid mit dem südafrikanischen Regime zusammengearbeitet hätte.</p>
<p dir="ltr">Tatsächlich hat Israel seinem seit langem etablierten Apartheid-Regime gegen Palästinenser*innen mit dem letztjährigen &#8222;Jüdischen Nationalstaatsgesetz&#8220; einen <a href="https://bdsmovement.net/news/israel-effectively-declares-itself-apartheid-state">verfassungsmäßigen Status</a> verliehen. Ermutigt durch die beispiellose Unterstützung der Trump-Administration <a href="https://www.theguardian.com/world/2019/mar/10/benjamin-netanyahu-says-israel-is-not-a-state-of-all-its-citizens">erklärte</a> Netanyahu kürzlich, dass &#8222;Israel nicht ein Staat all seiner Bürger*innen ist&#8220; und <a href="https://www.haaretz.com/israel-news/elections/netanyahu-says-will-annex-west-bank-in-next-term-1.7089387">versprach</a>, das besetzte palästinensische Westjordanland zu annektieren.</p>
<p dir="ltr">Nach <a href="https://www.theguardian.com/world/2019/feb/28/gaza-israel-un-inquiry-killings-protest-war-crimes-army">Aussage</a> von UN-Ermittler*innen haben israelische Scharfschütz*innen absichtlich auf unbewaffnete palästinensische Demonstrant*innen im belagerten Gazastreifen, einschließlich Ärzt*innen, Journalist*innen, Kinder und Menschen mit Behinderungen gezielt, was &#8222;Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen könnte&#8220;. Israel wurde jedoch nicht zur Rechenschaft gezogen. Seine brutale Belagerung von zwei Millionen Palästinenser*innen in Gaza geht weiter, doch Israels Straflosigkeit auf der Weltbühne ist nach wie vor intakt.</p>
<p dir="ltr">Diese Straflosigkeit ist der Grund, warum Tausende von Künstler*innen heute den kulturellen Boykott des israelischen Regimes und mitschuldigen Institutionen unterstützen, wobei israelische Lobbygruppen <a href="https://bdsmovement.net/news/ccfpfraud">privat</a> dessen Auswirkungen und sein Wachstum anerkennen. Aber unabhängig davon, ob eine bestimmte Künstler*in die Boykott-, Desinvestitionen- und Sanktionen-Bewegung (BDS) für die Rechte der Palästinenser*innen unterstützt oder nicht, hat jede/r die ethische Verpflichtung, den gewaltfreien Kämpfen für Menschenrechte keinen Schaden zuzufügen, sie nicht untergräbt und die Meinungsfreiheit verteidigt.</p>
<p dir="ltr">Israels rechtsextremes Regime von Apartheid, Besatzung und Siedler-Kolonialismus <a href="https://www.haaretz.com/1.4875039">übertüncht</a> seine Unterdrückung der Palästinenser*innen explizit durch Kultur ausdrücklich, auch durch Partnerschaften mit angeblich fortschrittlichen Festivals. Dennoch haben die Organisator*innen des Pop-Kultur Festivals wiederholt mit krassen, vulgären und anti-palästinensischen Ausdrücken <a href="https://bdsmovement.net/news/nobel-peace-prize-nominated-palestinian-movement-responds-pop-kultur-festival-racism">deutlich gemacht</a>, dass ihnen eine Partnerschaft mit Israel wichtiger ist als die Aufrechterhaltung eines eigenen künstlerischen Programms.</p>
<p dir="ltr">Tatsächlich kann das Festival nicht mehr die Vielfalt fortschrittlichen Künstler*innen anziehen wie noch vor wenigen Jahren. Die Organisator*innen prüfen alle potenziellen Künstler*innen und schließen diejenigen aus, die mit der Zusammenarbeit des Festivals mit dem israelischen Unterdrückungsregime nicht einverstanden sind. Aus diesem Grund erwarten wir in diesem Jahr weniger Absagen. Aber wir und unsere Partner*innen in Deutschland und auf der ganzen Welt, darunter fortschrittliche jüdische und israelische Gruppen und Persönlichkeiten, werden die Kampagne zum Boykott des Pop-Kultur-Festivals fortsetzen bis es diese Partnerschaft beendet.</p>
<p dir="ltr">Während die extreme Rechte weltweit weiter zunimmt, sind <a href="https://bdsmovement.net/news/%E2%80%9Cracism-and-racial-discrimination-are-antithesis-freedom-justice-equality%E2%80%9D">antirassistische Bewegungen wie BDS</a> zunehmend antidemokratischen Angriffen ausgesetzt, auch in Deutschland. Wir stimmen Martin Luther King Jr. zu, dass &#8222;Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen&#8220;. Wir fordern alle teilnehmenden Künstler*innen auf, die <a href="https://mondoweiss.net/2019/01/indivisibility-cancellation-birmingham/">Unteilbarbarkeit von Gerechtigkeit</a> zu bedenken und sich zu weigern, den friedlichen Kampf für die palästinensischen Menschenrechte zu untergraben.</p>
<hr />
<p>PACBI-Statement: <a href="https://bdsmovement.net/news/boycott-pop-kultur-berlin-festival-2019?fbclid=IwAR3SmiaU3WbrMUpyBGjaLkyU5Cst1kkekSvA_T6O38DfkSSZAIM97wnxixU#Deutsche" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Boycott Pop-Kultur Berlin Festival 2019</a></p>
<p>Weitere Erklärungen zum Boykott des Pop-Kultur Berlin Festival 2019</p>
<ul>
<li class="et_pb_toggle_title"><a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artists for Palestine UK</a></li>
<li class="et_pb_toggle_title"><a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Israelische Künstler*innen unterstützen den Boykott des Pop-Kultur Berlin Festival 2019</a></li>
<li class="et_pb_toggle_title"><a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BOYCOTT! Supporting the Palestinian BDS Call from Within</a></li>
<li class="et_pb_toggle_title"><a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin Against Pinkwashing</a></li>
</ul>
<p>Die Erklärungen aller Künstler*innen und Organisationen, die sich  2017 und 2018 gegen eine Teilnahme am Pop-Kultur Berlin Festival ausgesprochen haben, sind auf <a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Boycott Pop-Kultur Festival</a> sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch zu finden.</p>
<p> </p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fboykottiert-das-pop-kultur-berlin-festival-2019%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/boykottiert-das-pop-kultur-berlin-festival-2019/">Boykottiert das Pop-Kultur Berlin Festival 2019!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Richtet keinen Schaden an! Palästinensischer Aufruf für ethischen Tourismus/Pilgerfahrt</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/richte-keinen-schaden-an-palaestinensischer-aufruf-fuer-ethischen-tourismus-pilgerfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2019 17:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Airbnb]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pinkwashing]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=12450</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die palästinensische Zivilgesellschaft ruft alle internationalen Besucher*innen, insbesondere Pilger*innen und rechtschaffene Menschen, auf, unserem gewaltfreien Kampf für unsere völkerrechtlich verbrieften</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/richte-keinen-schaden-an-palaestinensischer-aufruf-fuer-ethischen-tourismus-pilgerfahrt/">Richtet keinen Schaden an! Palästinensischer Aufruf für ethischen Tourismus/Pilgerfahrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p><em><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/tourism-opt.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-12451 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/tourism-opt-300x127.jpg" alt="" width="300" height="127" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/tourism-opt-300x127.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/tourism-opt-768x326.jpg 768w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/tourism-opt-1024x435.jpg 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2019/07/tourism-opt.jpg 1472w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die palästinensische Zivilgesellschaft ruft alle internationalen Besucher*innen, insbesondere Pilger*innen und rechtschaffene Menschen, auf, unserem gewaltfreien Kampf für unsere völkerrechtlich verbrieften Rechte unter Beachtung unserer ethischen Tourismusrichtlinien keinen Schaden zuzufügen.</em></p>
<p>Gestützt auf die <a href="http://cf.cdn.unwto.org/sites/all/files/docpdf/unwtostatuteseng.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Statuten</a> der Welttourismusorganisation (UNWTO), die im Wesentlichen darauf abzielen „den Tourismus zu fördern und weiterzuentwickeln, der […]zur allgemeinen Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller Menschen ungeachtet von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion beiträgt“;</p>
<p>angesichts der eskalierenden schwerwiegenden Verstöße Israels gegen die Rechte und Freiheiten der Palästinenser*innen und Syrer*innen, insbesondere der anhaltenden illegalen und brutalen <a href="http://www.mezan.org/en/post/23077/+Joint+letter+from+civil+society+organisations+urging+for+the+immediate+lifting+of+the+Gaza+blockade">Belagerung von Gaza</a>, das laut einem <a href="https://www.aljazeera.com/news/2015/09/gaza-uninhabitable-2020-israel-palestine-150902065427364.html">Bericht</a> der Vereinten Nationen ab  2020 unbewohnbar sein wird; angesichts der <a href="https://bdsmovement.net/files/2014/05/Fact-Sheet-Jerusalem-1948-present.pdf">gewaltsamen Vertreibung</a> der Palästinenser*innen aus ihren Häusern, der Verankerung der Apartheid durch die Verabschiedung des „Jüdischen Nationalstaatsgesetzes“, das zusätzlich zu den bereits <a href="https://www.adalah.org/en/content/view/7771">über 65 bestehenden diskriminierenden Gesetzen</a> <a href="https://www.adalah.org/uploads/uploads/Adalah%20Position%20Paper%20-%20Basic%20Law%20Jewish%20Nation%20State%20-%20ENGLISH%20-%2015072018%20-%20FINAL.pdf">institutionalisierte Rassendiskriminierung</a> in Israels Grundgesetzen verankert, angesichts der  <a href="http://golan-marsad.org/wp-content/uploads/Al-Marsad-Forgotten-Occupation.pdf">systematischen Verstöße</a> gegen die Grundrechte der Syrer*innen in den besetzten syrischen Golanhöhen, einschließlich der Pläne, die Siedlungen in der Region <a href="https://www.kan.org.il/Item/?itemId=49668&amp;amp;fbclid=IwAR1ZxQwadajTqmCY1LXPhnvF5jcwKHkWCLvn6xh-8bGPyrNMBhEEAUv2hn8">zu verzehnfachen</a> und angesichts die andauernden Weigerung, die im <a href="https://imeu.org/article/the-right-of-return-palestinian-refugees">Völkerrecht</a> festgelegten Rechte palästinensischer Flüchtlinge zu respektieren;</p>
<p>in Anbetracht der Tatsache, dass der israelische Tourismussektor &#8222;von der rechtswidrigen Politik und Praxis Israels im besetzten Westjordanland <a href="http://www.alhaq.org/advocacy/topics/business-and-human-rights-focus/1323-al-haq-welcomes-airbnbs-decision-to-remove-listings-in-israeli-settlements" target="_blank" rel="noopener noreferrer">profitiert</a> und diese antreibt, einschließlich der Beschlagnahmung palästinensischen Landes und der Ausbeutung palästinensischer natürlicher Ressourcen, rechtswidriger Ausgrabungen an archäologischen Stätten, der Behinderung der palästinensischen Wirtschaft und der Umsiedlung  der unter Schutz stehenden palästinensischen Bevölkerung&#8220;, verweigert Israels Politik den Palästinenser*innen ihr Recht auf Souveränität über ihr eigenes Erbe und ihre eigene Kultur;</p>
<p>wohl wissend, dass Israel die Tourismusbranche in den besetzten syrischen Golanhöhen<a href="http://golan-marsad.org/wp-content/uploads/Monopolizing-the-Sites-The-Politics-of-Tourism-in-the-Golan.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> illegal ausbeutet</a>, um sich zu bereichern, während gleichzeitig einheimische Tourismusinitiativen gestört werden und die Rechte der Syrer auf Selbstbestimmung und Kontrolle über ihren natürlichen Reichtum, ihr Erbe und ihre Kultur blockiert werden;</p>
<p>angesichts der anhaltenden <a href="https://electronicintifada.net/content/israels-vandalism-palestinian-heritage/10564" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sabotage und/oder des Diebstahls</a> christlicher, islamischer und sogar <a href="https://bdsmovement.net/news/germany-do-not-collaborate-israel%E2%80%99s-cultural-crimes-regards-looted-palestinian-dead-sea-scrolls" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jüdischer</a> palästinensischer Kulturgüter in den besetzten palästinensischen Gebieten, insbesondere in Jerusalem, einschließlich der Angriffe und Schikanen auf <a href="https://www.haaretz.com/israel-news/.premium-police-forcefully-arrest-coptic-monk-at-jerusalem-s-church-of-holy-sepulchre-1.6591632" target="_blank" rel="noopener noreferrer">christliche</a> und muslimische Persönlichkeiten, sowie ihrer direkten Verantwortung für den zügellosen <a href="https://www.haaretz.com/israel-news/53-mosques-churches-vandalized-in-israel-only-9-indictments-filed-1.5452856" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vandalismus palästinensischer Kirchen und Moscheen</a> durch ihr systematisches und vorsätzliches Versäumnis, die Verantwortlichen zu identifizieren, anzuklagen oder zu bestrafen;</p>
<p>in Anbetracht der Tatsache, dass Israel den Tourismus einsetzt, um seine <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2019/02/is-this-a-tourist-attraction-or-a-war-crimeairbnb-and-tripadvisor-dont-care/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kriegsverbrechen</a> und schweren Verletzungen der palästinensischen und syrischen Menschenrechte im Rahmen seiner &#8222;<a href="https://electronicintifada.net/content/behind-brand-israel-israels-recent-propaganda-efforts/8694" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brand Israel</a>&#8222;, &#8222;Tel Aviv Global&#8220;[1] und <a href="https://www.nytimes.com/2011/11/23/opinion/pinkwashing-and-israels-use-of-gays-as-a-messaging-tool.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pinkwashing-Kampagnen</a>, die den LGBTQIA-Tourismus zynisch fördern und von führenden <a href="http://www.pinkwatchingisrael.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">palästinensischen Queer-Gruppen</a> verurteilt werden, zu übertünchen;</p>
<p>basierend auf der moralischen Verpflichtung aller Besucher*innen, insbesondere der Pilger*innen, keinen Schaden anzurichten, und auf dem Aufruf der <a href="http://www.kairospalestine.ps/index.php/about-us/kairos-palestine-document" target="_blank" rel="noopener noreferrer">christlich-palästinensischen Geistlichen</a> von Kairos Palästina 2009, die &#8222;Boykott und Desinvestitionen als Werkzeuge der Gewaltlosigkeit für Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit für alle&#8220; betrachteten;</p>
<p>und inspiriert vom globalen Kampf gegen die Apartheid in Südafrika, zu dem auch Forderungen nach einem Boykott des dortigen Tourismus gehörten,</p>
<p><strong>ruft die palästinensische Zivilgesellschaft alle internationalen Besucher*innen[2], insbesondere Pilger*innen und rechtschaffene Menschen, auf, unserem gewaltfreien Kampf für unsere völkerrechtlich verbrieften Rechte unter Beachtung der folgenden Richtlinien keinen Schaden zuzufügen:</strong></p>
<p>• Besuchen Sie keine historischen/religiösen/touristischen Stätten[3] in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem und seiner Altstadt, und die besetzten syrischen Golanhöhen, die illegal von den israelischen Besatzungsbehörden betrieben werden, insbesondere nicht in illegalen Siedlungen, wie der &#8222;Stadt David&#8220;, oder die als &#8222;israelische&#8220; Stätten, wie beispielsweise der &#8222;Turm von David&#8220;, beworben werden. [Siehe <a href="https://bdsmovement.net/sites/default/files/OPT-tourist-sites-illegally-controlled-by-Israel.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liste</a>]</p>
<p>• Vermeiden Sie alle Produkte und Dienstleistungen israelischer oder internationaler Unternehmen, die sich an den Menschenrechtsverletzungen Israels beteiligen[4] &#8211; einschließlich, aber nicht beschränkt auf israelische Fluggesellschaften, Hotels und andere Unterkunftsdienste, Reisebüros, Reiseleiter*innen, Busunternehmen und Restaurants &#8211; und ersetzen Sie diese durch palästinensische, syrische oder nicht involvierte Anbieter.</p>
<p>• Druck auf Online-Tourismusunternehmen wie <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2019/01/israel-opt-tourism-companies-driving-settlement-expansion-profiting-from-war-crimes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Booking.com, Airbnb, Expedia und TripAdvisor </a>auszuüben, die in Israels Verstöße gegen das Völkerrecht verwickelt sind, ihre Aktivitäten in illegalen israelischen Siedlungen einzustellen oder auf andere Weise Besuche in illegalen israelischen Siedlungen zu fördern, &#8222;um zu deren Existenz und Expansion beizutragen&#8220; und die Auflistung von &#8222;<a href="http://www.alhaq.org/advocacy/topics/business-and-human-rights-focus/1323-al-haq-welcomes-airbnbs-decision-to-remove-listings-in-israeli-settlements" target="_blank" rel="noopener noreferrer">palästinensischen Häusern, die unrechtmäßig im Rahmen des israelischen ‘Absentees&#8216; Property Law’ aufgenommen wurden</a>&#8222;, einzustellen.</p>
<p>• Boykottieren Sie alle LGBTQIA+-Veranstaltungen, die von oder in Zusammenarbeit mit der israelischen Regierung oder mitschuldigen israelischen Institutionen organisiert werden[5], und verzichten Sie auf die Nutzung von LGBTQIA-Diensten oder Versorgungseinrichtungen wie Stränden, Bars, Hotels oder Clubs, die von Betreiber*innen und Unternehmen bereitgestellt werden, die an den Israels Menschenrechtsverletzungen  beteiligt sind.</p>
<p>• Vermeiden Sie jede Reiseroute in das heutige Israel oder illegale israelische Siedlungen im besetzten palästinensischen und syrischen Gebiet, die Verbindungen zur israelischen Regierung oder mitschuldigen israelischen Unternehmen oder Institutionen enthalten.</p>
<p>• Verstärken Sie Besuche in Solidarität mit dem palästinensischen und syrischen Volk sowie unabhängige<a href="https://bdsmovement.net/pacbi/academic-boycott-guidelines" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Informationsreisen</a>, die keinerlei institutionelle Verbindung zur israelischen Regierung, mitschuldigen Institutionen oder Lobbygruppen haben.</p>
<p><em><strong>Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)</strong></em></p>
<p>Anmerkungen:</p>
<p>[1] Dies ist eine Initiative der Gemeinde Tel Aviv, um die <a href="https://zochrot.org/en/article/56429" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Apartheid-Realität</a> der Stadt zu verschleiern.</p>
<p>[2] Nicht anwendbar auf die arabische Welt, wo spezielle, kontextsensitive Richtlinien gelten.</p>
<p>[3] Wenn die Eintrittsgelder von den Berufsverbänden eingezogen werden. Zu diesen Seiten gehören: 1) Archäologische Stätten wie Qumran und Herodium; 2) Parks und Naturschutzgebiete unter israelischer Kontrolle, zu denen das Tote Meer gehört; 3) Freizeitaktivitäten, in der Regel von privaten Unternehmen, wie Weinproben in illegalen Siedlungen; und 4) militärischer Tourismus wie &#8222;Trainingslager&#8220; oder &#8222;Schießlager&#8220;. Siehe <a href="https://bdsmovement.net/sites/default/files/OPT-tourist-sites-illegally-controlled-by-Israel.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liste</a>.</p>
<p>[4] Jede israelische Institution, jedes israelische Unternehmen oder jede israelische Körperschaft, die die UN-Rechte des palästinensischen Volkes nicht öffentlich anerkennt und nicht von der Beteiligung an israelischen Projekten absieht, die die palästinensischen Menschenrechte verletzen, gilt als mitschuldig und muss gemieden werden.</p>
<p>[5] Die meisten dieser LGBTQIA+-Propaganda-Veranstaltungen finden in Tel Aviv im Rahmen von &#8222;Tel Aviv Global&#8220; statt.</p>
<p><em>*Aktualisiert (8. April 2019): Die Leitlinien wurden überarbeitet, um die israelisch besetzten syrischen Golanhöhen konkret zu erwähnen und zu klären, was unter israelischer Kontrolle von Touristenorten in besetzten Gebieten zu verstehen ist.</em></p>
<hr />
<p>Original-Text: <a href="https://bdsmovement.net/pacbi/ethical-tourism" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://bdsmovement.net/pacbi/ethical-tourism</a></p>
<p>Übersetzung von Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bds-kampagne.de</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Frichte-keinen-schaden-an-palaestinensischer-aufruf-fuer-ethischen-tourismus-pilgerfahrt%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/richte-keinen-schaden-an-palaestinensischer-aufruf-fuer-ethischen-tourismus-pilgerfahrt/">Richtet keinen Schaden an! Palästinensischer Aufruf für ethischen Tourismus/Pilgerfahrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Palästinensische Sportler*innen sagen&#8230;.. Boykottiert Puma! Kein Fair Play auf gestohlenem palästinensischem Land</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/palaestinensische-sportlerinnen-sagen-boykottiert-puma-kein-fair-play-auf-gestohlenem-palaestinensischem-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 17:03:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ACTION ALERT]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott PUMA]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Israelischer Fussballverband (IFA)]]></category>
		<category><![CDATA[PUMA]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsvereine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=11249</guid>

					<description><![CDATA[<p>31. Oktober 2018 Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) Nehmt an Aktionen in den sozialen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinensische-sportlerinnen-sagen-boykottiert-puma-kein-fair-play-auf-gestohlenem-palaestinensischem-land/">Palästinensische Sportler*innen sagen&#8230;.. Boykottiert Puma! Kein Fair Play auf gestohlenem palästinensischem Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<div class="field field-name-field-publication-date field-type-datetime field-label-hidden">
<div class="field-items">
<div class="field-item even"><span class="date-display-single">31. Oktober 2018</span></div>
</div>
</div>
<div class="field field-name-field-author field-type-text field-label-hidden">
<div class="field-items">
<div class="field-item even"><a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)"> Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) </a></div>
</div>
</div>
<p><em>Nehmt an Aktionen in den sozialen Medien teil und organisiert eine #BoycottPuma-Kampagne, um den globalen Sportbekleidungshersteller aufzufordern, seine Unterstützung für Israels illegale Siedlungen zu beenden, durch die palästinensische Familien von ihrem Land vertrieben werden.</em></p>
<p>Der Druck auf Puma, sein Sponsoring des Israelischen Fußballverbandes (IFA) zu beenden, nimmt zu. Im IFA sind Vereine aus den illegalen israelischen Siedlungen, die auf gestohlenem palästinensischem Land gebaut wurden. Mehr als <a href="https://bds-kampagne.de/2018/09/20/mehr-als-200-palaestinensische-sportvereine-draengen-puma-das-sponsoring-israelischer-teams-in-illegalen-siedlungen-zu-beenden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">200 palästinensische Sportvereine</a> haben Puma in einem Brief aufgefordert, den Sponsoring-Vertrag zu beenden.</p>
<p>Erst letzte Woche wurde Puma in mehr als &nbsp;<strong><a href="https://twitter.com/search?f=tweets&amp;q=%23reform%20%40puma%20priority&amp;src=typd">1000 Tweets</a></strong> aufgefordert, die Beendigung seiner Unterstützung für illegale israelische Landnahmen zu einer Priorität für seine neu gestartete <a href="https://bdsmovement.net/puma-reform">#REFORM Kampagne</a> für soziale Gerechtigkeit zu machen.</p>
<p><strong>Wir wissen, dass die Führungskräfte von Puma zuhören.</strong> Lasst uns den Druck erhöhen und Puma davon überzeugen, einen Sprung für die palästinensischen Rechte zu wagen.</p>
<p>Heute starten wir gemeinsam mit palästinensischen Sportler*innen einen Boykott gegen Puma, bis das Unternehmen seine Mitwirkung bei der Verschleierung israelischer Kriegsverbrechen und der Menschenrechtsverletzungen beendet.</p>
<p style="padding-left: 150px;"><strong>Nehmt an <a href="https://bdsmovement.net/boycott-puma#actions">Aktionen in den sozialen Medien</a> teil und </strong><br />
<strong>organisiert eine <a href="https://bdsmovement.net/boycott-puma#campaign">#BoycottPuma-Kampagne</a> in eurer Nähe!</strong></p>
<p><strong>Warum ein Boykott gegen Puma? </strong></p>
<p>Puma unterstützt den israelischen Fussballverband (IFA), der <a href="https://www.hrw.org/news/2017/01/10/fifa-must-take-strong-stance-against-israeli-settlement-clubs">Fußballvereine</a> aus den illegalen israelischen Siedlungen zur Teilnahme an seinen Ligen und Wettbewerben willkommen heißt. Die israelische Militärbesetzung vertreibt palästinensische Familien, einschließlich Kinder, aus ihren Häusern, um diesen Siedlungen Platz zu machen. Israelische Siedlungen gelten nach dem Völkerrecht als Kriegsverbrechen.</p>
<p>Im vergangenen Juli wurde bekannt gegeben, dass Adidas den israelischen Fussballverband nach einer internationalen Kampagne und der Aushändigung von über 16.000 Unterschriften an die Adidas-Zentrale <a href="https://bdsmovement.net/news/team-justice-scores-adidas-no-longer-sponsoring-israel-football-association">nicht mehr sponsert</a>.</p>
<p>Wir können das wieder tun.</p>
<p><strong>Nehmt an den #BoycottPuma Aktionen in den sozialen Medien teil und verbreitet den Boykott-Aufruf </strong></p>
<p>Palästinensische Sportler*innen und Sportvereine haben bereits die #BoycottPuma-Kampagne gestartet!</p>
<p>Folgt ihrer Inspiration!</p>
<ol>
<li><strong>Druckt</strong> ein Boykott Puma-Schild, siehe unten.</li>
<li><strong>Macht ein Foto</strong> von euch selbst oder eurer Gruppe, die das Schild hält.</li>
<li><strong>Veröffentlicht</strong> das Foto in den sozialen Medien mit dem Hashtag #BoycottPuma.</li>
</ol>
<p><strong>Organisiert eine Boykott-Puma-Kampagne in Ihrer Nähe.</strong></p>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, sich an einer Boykott-Kampagne gegen Puma zu beteiligen. Ihr könnt einen Verbraucherboykott gegen Puma-Sportartikel organisieren, Investitionsabzug aus dem Unternehmen voranbringen (&#8230;) und sich für ein Ende von Sponsoring-Verträgen mit dem Unternehmen einsetzen. <a href="https://bdsmovement.net/contact">Kontaktiert uns</a> für weitere Informationen, wie ihr eine Boykott-Puma-Kampagne starten können.</p>
<p>Schließt euch dem palästinensischen Aufruf zum Boykott gegen Puma an! <strong>Gemeinsam können wir bewirken, dass Puma einen Sprung für die palästinensischen Rechte macht!</strong></p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/09/puma-wall.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-11155 aligncenter" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/09/puma-wall-300x169.jpg" alt="" width="623" height="351" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/09/puma-wall-300x169.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/09/puma-wall-768x432.jpg 768w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/09/puma-wall-1024x576.jpg 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/09/puma-wall.jpg 1920w" sizes="(max-width: 623px) 100vw, 623px" /></a></p>
<p>Originaltext: <a href="https://bdsmovement.net/boycott-puma" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Palestinian Athletes say&#8230; Boycott Puma! No Fair Play on Stolen Palestinian Land</a><br />
Übersetzung: <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Redaktion BDS-Kampagne.de</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fpalaestinensische-sportlerinnen-sagen-boykottiert-puma-kein-fair-play-auf-gestohlenem-palaestinensischem-land%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinensische-sportlerinnen-sagen-boykottiert-puma-kein-fair-play-auf-gestohlenem-palaestinensischem-land/">Palästinensische Sportler*innen sagen&#8230;.. Boykottiert Puma! Kein Fair Play auf gestohlenem palästinensischem Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netta Barzilai, Kulturbotschafterin für Israels Regime der Besatzung und Apartheid</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/netta-barzilai-kulturbotschafterin-fuer-israels-regime-der-besatzung-und-apartheid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 22:55:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Netta Barzilai]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=11263</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als israelische Gewinnerin des Eurovision Song Contest vertritt Barzilai den Staat und beteiligt sich an den Anstrengungen der israelischen Regierung,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/netta-barzilai-kulturbotschafterin-fuer-israels-regime-der-besatzung-und-apartheid/">Netta Barzilai, Kulturbotschafterin für Israels Regime der Besatzung und Apartheid</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><em>Als israelische Gewinnerin des Eurovision Song Contest vertritt Barzilai den Staat und beteiligt sich an den Anstrengungen der israelischen Regierung, einen falschen Anschein von Normalität aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Verletzungen der palästinensischen Menschenrechte und des Völkerrechts zu verschleiern.</em></p>
<p>Offensichtlich benutzt Israel Kultur als Propagandamethode, um das Besatzungsregime, den Siedlerkolonialismus und die Apartheid gegen das palästinensische Volk zu übertünchen, zu rechtfertigen oder davon abzulenken.</p>
<p>Der Aufruf von PACBI zum kulturellen Boykott Israels ist streng institutionell, das heißt, er zielt auf israelische Institutionen ab, weil sie an der Unterdrückung der Palästinenser*innen durch Israel beteiligt sind. In den Grundsätzen des Völkerrechts und der universellen Menschenrechte verankert <a href="https://bdsmovement.net/pacbi/cultural-boycott-guidelines">lehnt</a> die BDS-Bewegung, einschließlich PACBI, Boykotts von Individuen aufgrund ihrer Identität (wie Staatsangehörigkeit, Rasse, Geschlecht oder Religion) oder ihrer Meinung grundsätzlich ab.</p>
<p>Wenn eine Person jedoch den Staat Israel oder eine mitwirkende israelische Einrichtung vertritt oder zur Teilnahme an den Bemühungen Israels, ein &#8222;neues Image&#8220; zu schaffen, entsandt / angeworben wird, unterliegen ihre Aktivitäten dem von der BDS-Bewegung geforderten institutionellen Boykott. Kulturbotschafter*innen sind nicht einfach Individuen; sie sind offizielle Vertreter*innen des israelischen Besatzungs- und Apartheidregimes.</p>
<p>Als Eurovisionssiegerin für Israel ist Netta Barzilai eine Vertreterin Israels und kulturelle Botschafterin seines Regimes der Besatzung und Apartheid. Sie wurde eindeutig rekrutiert, um an den Bemühungen Israels, ein neues Image zu schaffen, teilzunehmen. Beide Aspekte machen ihre Auftritte boykottierbar, da sie Teil der Bemühungen Israels sind, einen falschen Anschein der Normalität aufrechtzuerhalten und gleichzeitig dessen Verletzungen der palästinensischen Menschenrechte und des Völkerrechts zu verschleiern.</p>
<p>Am 14. Mai, dem Tag, an dem <a href="http://www.middleeasteye.net/news/gaza-names-palestinians-killed-israel-us-embassy-1239370023">Israel in Gaza 62 Palästinenser*innen</a>, darunter sechs Kinder, massakriert hat, <a href="https://www.jpost.com/Israel-News/Tel-Aviv-parties-with-Eurovision-queen-Netta-Barzilai-556412">gab</a> Netta Barzilai in Tel Aviv ein vom Bürgermeister veranstaltetes Festkonzert und sagte: &#8222;Wir haben Grund zur Freude.&#8220;</p>
<p>Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bezeichnete Barzilai als &#8222;<a href="https://www.nytimes.com/2018/05/13/world/middleeast/israel-eurovision-jerusalem.html">die beste Botschafterin Israels</a>&#8220; und beschönigte damit seine rechtsextreme Regierung mit Hilfe der Kunst.</p>
<p>Im Juli 2018 sagte Barzilai in einem <a href="https://twitter.com/APEntertainment/status/1022442421886623745">Interview</a>, das sie Associated Press gab: „Israel ist fantastisch. Hier gibt es fantastische Leute. “ Sie fügte hinzu: &#8222;Wir sind sehr herzlich und lebendig und wir haben gute Werte &#8230; [, aber] wir haben schlechte PR (Öffentlichkeitsarbeit) in der Welt.&#8220;</p>
<p>Die israelischen Regierungsinstitutionen fördern regelmäßig die Shows von Barzilai. Das israelische Konsulat in den USA förderte in <a href="https://twitter.com/IsraelAtlanta/status/1029448795321446400">North Carolina</a> eine Show von Barzilai, die israelische Botschaft in Österreich <a href="https://twitter.com/IsraelinAustria/status/1050298121350258688">fördert</a> eine Show von Barzilai in Wien.</p>
<p>Barzilai beteiligt sich auch am <a href="https://www.newsweek.com/why-we-should-boycott-gay-pride-tel-aviv-623211">Pinkwashing-Programm</a> der israelischen Regierung, der zynischen Nutzung von LGBT-Rechten, um die anhaltende Leugnung der palästinensischen Menschenrechte zu verdecken. Sie trat auf von <a href="http://www.pinkwatchingisrael.com/portfolio/boycott-tlv-pride/">der israelischen Regierung gesponserten Tel Aviv Pride</a> und bei Pride-Events in ganz Europa auf, darunter in <a href="https://www.facebook.com/events/330457200735462/">Köln</a> mit der israelischen Botschaft als Sponsor. Im Rahmen einer Europatournee im November 2018 wird sie in <a href="https://www.facebook.com/events/326358468109169/">Paris</a> bei einer Veranstaltung auftreten, die von Eliad Cohen, von Papa Party und Arisa organisiert wird, <a href="https://electronicintifada.net/blogs/benjamin-doherty/tel-aviv-worlds-gayest-apartheid-travel-destination">die an der staatlichen Propaganda und des Pinkwashing Israels</a> beteiligt sind.</p>
<p>Im September 2018 <a href="https://twitter.com/khuia/status/1038001272807411713">trat</a> Barzilai bei einer Veranstaltung in Deutschland auf, die von der quasi-staatlichen israelischen Institution Keren Hayesod-United Israel Appeal organisiert wurde.</p>
<p>Im August 2018 trat Barzilai bei der <a href="https://www.instagram.com/p/BmYxmiBBImy/">Geburtstagsfeier des anti-palästinensischen US-Milliardärs Sheldon Adelson</a> auf, einem fanatischen Anhänger der rechtsextremen israelischen Regierung. Er ist einer der <a href="https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/us-columnist-resigns-over-gag-order-pro-israel-mogul-sheldon-adelson">größten Geldgeber</a> für anti-palästinensische Organisationen in den Vereinigten Staaten und ein <a href="https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/231472">bedeutender Geldgeber</a> für die israelischen Siedlungen.</p>
<p>Vor ihrem Eurovision-Sieg <a href="https://mobile.mako.co.il/news-israel/local-q2_2018/Article-944c88977c9d261004.htm">trat</a> Barzilai bei der Zeremonie der Entzündung der Fackeln auf, mit der die offiziellen Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum Israels eröffnet wurden, während die Palästinenser*innen 70 Jahre der Enteignung und Vertreibung seit der <a href="https://bdsmovement.net/colonialism-and-apartheid/nakba">Nakba</a> gedachten.</p>
<p>Source: <a href="https://bdsmovement.net/news/netta-barzilai-cultural-ambassador-israels-regime-occupation-and-apartheid" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netta Barzilai, Cultural Ambassador for Israel’s Regime of Occupation and Apartheid</a><br />
Übersetzung: <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Redaktion BDS-Kampagne.de</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fnetta-barzilai-kulturbotschafterin-fuer-israels-regime-der-besatzung-und-apartheid%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/netta-barzilai-kulturbotschafterin-fuer-israels-regime-der-besatzung-und-apartheid/">Netta Barzilai, Kulturbotschafterin für Israels Regime der Besatzung und Apartheid</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Team Gerechtigkeit trifft! Adidas unterstützt nicht länger den israelischen Fußballverband</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/team-justice-trifft-adidas-unterstuetzt-nicht-laenger-den-israelischen-fussballverband/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 21:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Israelischer Fussballverband (IFA)]]></category>
		<category><![CDATA[PUMA]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsmannschaften]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10962</guid>

					<description><![CDATA[<p>31. Juli 2018 / update Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) Nach einer weltweiten Kampagne sponsert</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/team-justice-trifft-adidas-unterstuetzt-nicht-laenger-den-israelischen-fussballverband/">Team Gerechtigkeit trifft! Adidas unterstützt nicht länger den israelischen Fußballverband</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>31. Juli 2018 / update<br />
Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI)</p>
<p><em><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-10963 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship-300x169.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship.jpg 533w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Nach einer weltweiten Kampagne sponsert Adidas keine Fußballmannschaften mehr in illegalen israelischen Siedlungen. Palästinenser*innen fordern neuen Sponsor Puma auf, seine Komplizenschaft bei Israels Verletzungen des Völkerrechts zu beenden.</em></p>
<p>Die palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels begrüßt die <a href="https://www.sportbusiness.com/sport-news/puma-returns-israel-football-association">Nachricht</a>, dass Adidas den israelischen Fußballverband (IFA) nicht mehr sponsert.</p>
<p>Im vergangenen März <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-football-clubs-adidas-end-sponsorship-israeli-settlement-teams">forderten</a> über 130 palästinensische Fußballvereine den deutschen Sportbekleidungshersteller auf, sein Sponsoring der IFA wegen seiner Mittäterschaft bei der  Unterdrückung des palästinensischen Volkes einzustellen. Zur  IFA gehören <a href="https://www.hrw.org/news/2017/01/10/fifa-must-take-strong-stance-against-israeli-settlement-clubs">sechs israelische Fußballmannschaften</a> aus illegalen israelischen Siedlungen, deren Errichtung mit Land- und Ressourcenraub von Palästinenser*innen einherging. Israelische Siedlungen gelten völkerrechtlich als <a href="https://www.amnestyusa.org/lets-be-clear-israels-long-running-settlement-policy-constitutes-a-war-crime/">Kriegsverbrechen</a>.</p>
<p>Es folgte eine lebhafte globale Kampagne, bei der Menschenrechtler*innen auf der ganzen Welt Adidas aufforderten, das Sponsoring von Spielen auf gestohlenem palästinensischem Land zu beenden. Im Juni wurde eine internationale Petition mit über 16.000 Unterschriften an das Adidas-Hauptquartier in Amsterdam <a href="https://www.docp.nl/petition-handed-to-adidas-no-fair-play-on-stolen-land/">übergeben</a>.</p>
<p>In einer Antwort an die palästinensischen Vereine erklärte Adidas, es habe bei der FIFA die israelischen Siedlungsmannschaften angesprochen. Adidas, einer der Hauptpartner der FIFA, stellte fest, dass der Weltfußballverband &#8222;über die Frage der israelischen Siedlungsmannschaften zu entscheiden habe,  indem er den Grundsätze des Völkerrechts und ihre Menschenrechtspolitik befolgt&#8220;.</p>
<p>Große internationale Organisationen wie <a href="https://www.hrw.org/news/2016/09/25/israel/palestine-fifa-sponsoring-games-seized-land">Human Rights Watch</a>, <a href="https://www.theguardian.com/world/2016/oct/11/un-sets-out-position-on-israeli-settlement-clubs-letter-fifa">UN-Experten</a> und <a href="https://bdsmovement.net/red-card-israel#tab3">175 Abgeordnete</a> haben die FIFA aufgefordert, das Problem der israelischen Siedlungsmannschaften zu beheben.</p>
<p>Dies ist nicht das erste Mal, dass Adidas sein Sponsoring  bei mitschuldigen israelischen Unternehmen beendet. Nach weit verbreiteten <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iXy6Y-dnrqI">Protesten</a>, <a href="https://bdsmovement.net/news/apartheid-not-fair-play-boycott-adidas">Boykottaufrufen</a> und <a href="http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/04/20124417011120487.html">Verurteilungen durch die Regierung</a> hat Adidas die Unterstützung des sogenannten &#8222;Jerusalem-Marathons&#8220; eingestellt, der durch illegale israelische Siedlungen und durch das besetzte palästinensische Ost-Jerusalem verlief.</p>
<p>Die &#8218;Marke&#8216; Israel ist nach den Massakern an Palästinenser*innen in Gaza, die friedlich für ihre von der UNO sanktionierten Rechte protestieren, zunehmend toxisch geworden. Israel hat seit Ende März fast 150 Palästinenser*innen getötet, darunter Journalist*innen, Mediziner*innen und über 20 Kinder.</p>
<p>Mehr als 50 palästinensische Athlet*innen gehören zu den mehr als zehntausend Verletzten der israelischen Shoot-to-kill-or-maim-Politik in Gaza, die viele Menschen mit lebensbedrohlichen Behinderungen hinterläßt und vielversprechenden Sportkarrieren beendete</p>
<p><strong>Eine Warnung an Puma</strong></p>
<p>Ein anderes deutsches Sportbekleidungsunternehmen, Puma, hat mit einer vierjährigen Vereinbarung Adidas als Sponsor der IFA abgelöst.</p>
<p>Mit dem Sponsoring der IFA verbindet Puma seine globale Marke mit Israels expandierendem Siedlungsunternehmen, durch dessen illegale Landnahme und Hausabrisse indigene Palästinenser*innen durch allmähliche <a href="https://uk.reuters.com/article/uk-palestinian-israel-un/u-n-rights-investigator-accuses-israel-of-ethnic-cleansing-idUKBREA2K1JM20140321">ethnische Säuberungen</a> vertrieben werden. Die kultartig springende Katze beschönigt Israels militärische Besatzung und verletzt die Rechte der Palästinenser*innen.</p>
<p>Der <a href="https://about.puma.com/en/sustainability/codes-and-handbooks">Ethikkodex</a> von Puma bekennt sich zu den Menschenrechten und  schenkt  &#8222;den von internationalen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft geäußerten Bedenken große Aufmerksamkeit&#8220;.</p>
<p>Als Unterzeichner des UN Global Compact ist Puma auch <a href="https://www.unglobalcompact.org/what-is-gc/mission/principles">verpflichtet</a>, dafür zu sorgen, dass das Unternehmen sich &#8222;nicht an Menschenrechtsverletzungen beteiligt&#8220;.</p>
<p>Der internationale Konsens ist klar. Israelische Siedlungen sind <a href="http://www.un.org/webcast/pdfs/SRES2334-2016.pdf">illegal</a>. Puma setzt sich globalen Boykottkampagnen von rechtschaffenen Verbraucher*innen,  die sich für die Menschenrechte einsetzen, aus.</p>
<p>Wir fordern Puma auf, sein Sponsoring für den israelischen Fußballverband (IFA) zu beenden, solange dieser an Israels schweren Verletzungen des Völkerrechts und der Unterdrückung der Palästinenser*innen verwickelt ist.</p>
<p>Die Katze sollte einen Sprung für die Rechte der Palästinenser*innen machen!</p>
<p>Quelle: <a href="https://bdsmovement.net/news/team-justice-scores-adidas-no-longer-sponsoring-israel-football-association">Team Justice Scores. Adidas No Longer Sponsoring Israel Football Association</a><br />
Übersetzung: Redaktion BDS-Kampagne.de</p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fteam-justice-trifft-adidas-unterstuetzt-nicht-laenger-den-israelischen-fussballverband%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/team-justice-trifft-adidas-unterstuetzt-nicht-laenger-den-israelischen-fussballverband/">Team Gerechtigkeit trifft! Adidas unterstützt nicht länger den israelischen Fußballverband</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Palästinenser*innen fordern den Boykott der deutschen Ruhrtriennale, beschuldigen diese des McCarthyismus</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-fordern-den-boykott-der-deutschen-ruhrtriennale-beschuldigen-diese-des-mccarthyismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2018 21:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrtriennale]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Festival sagt den Auftritt der Young Fathers ab, nachdem die preisgekrönte Band auf der Unterstützung der palästinensischen Rechte und des</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-fordern-den-boykott-der-deutschen-ruhrtriennale-beschuldigen-diese-des-mccarthyismus/">Palästinenser*innen fordern den Boykott der deutschen Ruhrtriennale, beschuldigen diese des McCarthyismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong><em>Festival sagt den Auftritt der Young Fathers ab, nachdem die preisgekrönte Band auf der Unterstützung der palästinensischen Rechte und des BDS besteht.</em></strong></p>
<p>13. Juni 2018 &#8211; Das <a href="https://www.facebook.com/ruhrtriennale/?fref=mentions" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ruhrtriennale</a>-Festival in Deutschland hat gestern den Auftritt der <em><a href="https://www.facebook.com/youngfathers/?fref=mentions" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Young Fathers</a></em> <a href="https://www.ruhrtriennale.de/en/nieuws/14/Konzert_der_Young_Fathers_findet_nicht_statt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abgesagt</a>, nachdem es ihm nicht gelungen war, die preisgekrönten Band dazu zu bewegen, ihre Unterstützung für die palästinensischen Menschenrechte und für Friedensnobelpreis nominierte, palästinensisch geführte Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) aufzugeben.</p>
<p>Die Ruhrtriennale bestraft <em>Young Fathers</em> dafür, dass sie sich im vergangenen Jahr wegen des offiziellen Sponsorings durch die israelische Botschaft vom Pop-Kultur Festival Berlin <a href="https://artistsforpalestine.org.uk/2017/08/23/award-winning-young-fathers-become-8th-act-to-cancel-pop-kultur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zurückgezogen</a> haben. Acht Künstler*innen haben sich wegen der Partnerschaft mit Israel aus dem Pop-Kultur-Festival 2017 zurückgezogen.</p>
<p><em>Young Fathers</em> haben ihre Unterstützung für die palästinensischen Rechte und die BDS-Bewegung in einer <a href="https://artistsforpalestine.org.uk/2018/06/13/young-fathers-affirm-support-for-palestinian-rights-despite-cancellation-by-german-arts-festival/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erklärung</a> bekräftigt, die von den <em>Artists for Palestine UK</em> veröffentlicht wurde:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&nbsp;„Wir halten es für eine falsche und zutiefst unfaire Entscheidung des Festivals, diese Haltung einzunehmen und uns aufzufordern, uns von unseren Menschenrechtsgrundsätzen zu distanzieren, damit der Auftritt stattfinden kann…“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Wer die Band und unsere Geschichte kennt, weiß, dass wir gegen jede Form von Hass und Rassendiskriminierung sind. Schon immer. Und wir, wie BDS auch, &#8218;dulden keine Handlungen oder Diskurse, die unter anderem anti-schwarzen Rassismus, anti-arabischen Rassismus, Islamophobie, Antisemitismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit oder Homophobie annehmen oder fördern&#8216;.</em></p>
<p>Pop-Kultur steht in diesem Jahr vor einer <a href="https://www.stereogum.com/2000177/john-maus-shopping-pull-out-of-berlin-festival-criticized-by-bds/news/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zunehmenden Boykottkampagne</a>. Vier Künstler*innen haben sich bereits aus Protest gegen die Zusammenarbeit mit Israel <a href="https://www.facebook.com/BoycottPopKulturFestival/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vom Festival zurückgezogen</a>. Der prominente Komponist und Produzent <a href="https://youtu.be/evy5179wunk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brian Eno</a> hat die Zusammenarbeit als &#8222;a whitewash&#8220; bezeichnet.</p>
<p>Viele Künstler*innen haben die Entscheidung der Ruhrtriennale als eine Form der &#8222;Unterdrückung der freien Meinungsäußerung&#8220; und &#8222;Zensur&#8220; verurteilt, indem sie den sich schnell verbreitenden <a href="https://twitter.com/hashtag/supportyoungfathers?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Ehashtag">#SupportYoungFathers</a> Hashtag nutzten. Dazu gehören die Harry-Potter-Schauspielerin Miriam Margolyes, die Musiker Brian Eno und Thurston Moore, die Dramatikerin Caryl Churchill, die Filmemacher Ken Loach und Paul Laverty, die Schriftsteller Ahdaf Soueif, Yann Martel und Molly Crabapple. <a href="https://twitter.com/Art4PalestineUK/status/1006666753840205825" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eno sagte</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die israelische Regierung nach den jüngsten Morden an unbewaffneten palästinensischen Demonstrant*innen zu kritisieren, ist kein Antisemitismus. Das ist zivilisationsfreundlich &#8211; das spricht sich für zivilisiertes Verhalten und gegen staatliche Brutalität aus. Es bedeutet aufzustehen und zu sagen: &#8218;Die Rechtsstaatlichkeit gilt überall&#8216;.</em></p>
<p>Die Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI), Mitglied der <a href="http://www.bdsmovement.net/call" target="_blank" rel="noopener noreferrer">größten palästinensischen zivilgesellschaftlichen Koalition</a>, die die globale BDS-Bewegung anführt, fordert gewissenhafte Künstler*innen und Verteidiger*innen der Freiheit der Meinungsäußerung auf, Solidarität mit <em>Young Fathers</em> zu zeigen und das Ruhrtriennale-Festival zu boykottieren.</p>
<p>Der schändliche McCarthyismus der Ruhrtriennale und der verzweifelte Versuch, Israels <a href="https://www.richardsilverstein.com/2015/05/15/israeli-cabinet-most-racist-extremist-in-history/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rechtsextremes</a> Regime der Apartheid, der Besatzung und der ethnischen Säuberung vor Kritik zu bewahren und davor zu schützen zur Rechenschaft gezogen zu werden, sind krasse Formen der <a href="https://bdsmovement.net/pacbi/cultural-boycott-guidelines" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Komplizenschaft</a>.</p>
<p>Die deutschen Festivals Ruhrtriennale und <a href="http://www.pop-kultur.berlin/en/blog/statement-zum-boykott-aufruf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pop-Kultur</a> haben angesichts des jüngsten israelischen Massakers in Gaza, bei dem mehr als 110 Zivilist*innen, darunter Kinder und Sanitätspersonal, erschossen und mehr als 13.000 verletzt wurden, viele davon durch scharfe Munition, eine beispiellose Verurteilung erfahren. <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2018/04/israel-arms-embargo-needed-as-military-unlawfully-kills-and-maims-gaza-protesters/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amnesty International</a> hat die israelische „Shoot-to-kill-or-maim“ („schießen um zu töten oder um Menschen zu Krüppeln machen“)-Politik verurteilt.</p>
<p>Das Mobbing und die Zensur von<em> Young Fathers</em> wegen ihrer prinzipiellen Unterstützung der palästinensischen Menschenrechte gehören zu den bisher deutlichsten Indikatoren für den Aufstieg des anti-palästinensischen McCarthyismus in Deutschland. Die Loyalität gegenüber Israels rechtsextremem Rassismus und Unterdrückung wird zum Lackmustest für die Akzeptanz bei einigen deutschen Eliten.</p>
<p>Die <a href="https://opinionator.blogs.nytimes.com/2013/03/09/on-questioning-the-jewish-state/?_r=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gleichsetzung</a> der Opposition gegen israelische Kriegsverbrechen &#8211; einschließlich illegaler Siedlungen, Belagerung und ethnischer Säuberungen &#8211; mit antijüdischem Fanatismus ist eine Form der <a href="https://bdsmovement.net/news/nobel-peace-prize-nominated-palestinian-movement-responds-pop-kultur-festival-racism" target="_blank" rel="noopener noreferrer">anti-palästinensischen</a> Unterdrückung und des antiarabischen Rassismus, der die Kritiker*innen Israels zum Schweigen bringen soll. Auch den anhaltenden Kämpfen gegen echten antijüdischen Rassismus, wie progressive jüdische Gruppen in <a href="http://freespeechonisrael.org.uk/#sthash.OTE0XjjA.dpbs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europa</a> und den <a href="https://jewishvoiceforpeace.org/faq/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">USA</a> oft argumentiert haben, erweist sie einen schlechten Dienst.</p>
<p>Die blinde Unterstützung des deutschen Establishments für Israels fanatisches Regime des Siedler-Kolonialismus und der Apartheid widerspricht radikal der öffentlichen Meinung. Die deutsche Öffentlichkeit lehnt das israelische Regime nach jüngsten Umfragen mit <a href="https://globescan.com/sharp-drop-in-world-views-of-us-uk-global-poll/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf zu eins</a> ab.</p>
<p>In einer <a href="https://globescan.com/sharp-drop-in-world-views-of-us-uk-global-poll/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">internationalen Meinungsumfrage der BBC</a> im Jahr 2017 war Israel das viert-unbeliebteste Land auf der Liste. Nur 7% der Deutschen in dieser Umfrage bewerteten Israels Einfluss auf der Weltbühne als &#8222;überwiegend positiv&#8220;, 36% als &#8222;überwiegend negativ&#8220;.</p>
<p>Verankert in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, <a href="https://bdsmovement.net/news/%E2%80%9Cracism-and-racial-discrimination-are-antithesis-freedom-justice-equality%E2%80%9D" target="_blank" rel="noopener noreferrer">lehnt die BDS-Bewegung alle Formen von Rassismus und Diskriminierung ab</a>, einschließlich anti-schwarzen Rassismus, anti-arabischen Rassismus, Islamophobie, Antisemitismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit oder Homophobie.</p>
<p>BDS, in Teilen inspiriertvom Kampf gegen die Apartheid in Südafrika, fordert gewaltfreien Druck, um Israels flagrante Verletzungen des Völkerrechts zu beenden und die Menschenrechte des palästinensischen Volkes zu schützen.</p>
<p><em>Die Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) wurde 2004 ins Leben gerufen, um im Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Palästinenser*innen mitzuwirken. PACBI setzt sich für den Boykott israelischer akademischer und kultureller Institutionen ein, da sie an der Israels Verweigerung palästinensischer Rechte, wie sie im Völkerrecht festgelegt sind, beteiligt sind.. Besuchen Sie PACBI unter <a href="https://bdsmovement.net/pacbi">https://bdsmovement.net/pacbi</a> und folgen Sie uns auf Twitter @PACBI</em></p>
<p>Original: <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinians-call-boycotting-german-ruhrtriennale-festival-accuse-it-mccarthyism" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Palestinians call for boycotting German Ruhrtriennale festival, accuse it of McCarthyism</a></p>
<p>Übersetzung: Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fpalaestinenserinnen-fordern-den-boykott-der-deutschen-ruhrtriennale-beschuldigen-diese-des-mccarthyismus%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-fordern-den-boykott-der-deutschen-ruhrtriennale-beschuldigen-diese-des-mccarthyismus/">Palästinenser*innen fordern den Boykott der deutschen Ruhrtriennale, beschuldigen diese des McCarthyismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Palästinensische Künstler*innen und Rundfunkjournalist*innen fordern Boykott des Eurovision Song Contest 2019!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/palaestinensische-kuenstlerinnen-und-rundfunkjournalistinnen-fordern-boykott-des-eurovision-song-contest-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 21:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision 2019]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10729</guid>

					<description><![CDATA[<p>Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) Israels Regime der militärischen Besatzung, des Siedler-Kolonialismus und der</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinensische-kuenstlerinnen-und-rundfunkjournalistinnen-fordern-boykott-des-eurovision-song-contest-2019/">Palästinensische Künstler*innen und Rundfunkjournalist*innen fordern Boykott des Eurovision Song Contest 2019!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)</p>
<p><em>Israels Regime der militärischen Besatzung, des Siedler-Kolonialismus und der Apartheid nutzt schamlos den Eurovision Song Contest als Teil seiner offiziellen Brand Israel Strategie.</em></p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/Boycott-Eurovision-2019.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10728 aligncenter" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/Boycott-Eurovision-2019-300x136.jpeg" alt="" width="461" height="209" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/Boycott-Eurovision-2019-300x136.jpeg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/Boycott-Eurovision-2019-768x348.jpeg 768w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/Boycott-Eurovision-2019-1024x464.jpeg 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/Boycott-Eurovision-2019.jpeg 1400w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></p>
<p>12. Juni 2018</p>
<p>Wir, der unterzeichnende palästinensische Journalist*innen-Verband und das Netzwerk palästinensischer Kulturorganisationen, rufen die Mitglieder der Europäischen Rundfunkunion (EBU), Teilnehmerstaaten, Kandidat*innen und die breite Öffentlichkeit dazu auf, den Eurovision Song Contest 2019, der in Israel ausgetragen werden wird, zu boykottieren. Hätte der Eurovision den Wettbewerb auch im Südafrika zu Zeiten der Apartheid ausgetragen?</p>
<p>Israels System der militärischen Besatzung, des Siedlerkolonialismus und der Apartheid benutzt den Eurovision schamlos als Teil seiner offiziellen <a href="https://www.nytimes.com/2009/03/19/world/middleeast/19israel.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Brand-Israel“-Strategie</a>, die versucht, &#8222;Israels schöneres Gesicht&#8220; zu zeigen, um von seinen Kriegsverbrechen gegen Palästinenser*innen abzulenken.</p>
<p>Seit dem 30. März 2018 haben israelische Scharfschützen eine &#8222;Shoot-to-kill-or-maim&#8220; („schießen um zu töten oder um Menschen zu Krüppeln machen&#8220;)-Politik umgesetzt, bei der mehr als <a href="https://www.unrwa.org/newsroom/official-statements/statement-unrwa-commissioner-general-pierre-kr%C3%A4henb%C3%BChl-gaza-strip" target="_blank" rel="noopener noreferrer">117 unbewaffnete palästinensische Demonstrant*innen getötet wurden, unter ihnen 13 Kinder</a>. Mehr als <a href="https://www.unrwa.org/newsroom/official-statements/statement-unrwa-commissioner-general-pierre-kr%C3%A4henb%C3%BChl-gaza-strip" target="_blank" rel="noopener noreferrer">13.000 Menschen wurden verletzt</a>, viele von ihnen bleiben mit Behinderungen zurück, die ihr Leben für immer verändern und einschränken werden.</p>
<p>Allein am 14. Mai, nur zwei Tage nach seinem Eurovision-Sieg, <a href="http://www.middleeasteye.net/news/gaza-names-palestinians-killed-israel-us-embassy-1239370023" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hat Israel 62 Palästinenser*innen in Gaza massakriert, darunter sechs Kinder</a>. Noch am selben Abend <a href="https://www.jpost.com/Israel-News/Tel-Aviv-parties-with-Eurovision-queen-Netta-Barzilai-556412" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gab</a> Netta Barzilai, Israels Repräsentantin beim Eurovision Song Contest 2018, ein Festkonzert in Tel Aviv, das vom Bürgermeister veranstaltet wurde. Er sagte: &#8222;Wir haben allen Grund, glücklich zu sein.&#8220;</p>
<p>Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Barzilai als &#8222;<a href="https://www.nytimes.com/2018/05/13/world/middleeast/israel-eurovision-jerusalem.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die beste Botschafterin Israels</a>&#8220; bezeichnet und unterstrich damit die art-washing Agenda seiner rechtsextremen Regierung.</p>
<p>Was noch schwerer wiegt ist Israels Ankündigung, das Mega-Ereignis in Jerusalem stattfinden lassen zu wollen. Dies ist eine Missachtung der Vereinten Nationen, die die <a href="https://www.un.org/press/en/2017/sc13111.doc.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Souveränität Israels über Jerusalem</a> – egal über welchen Teil der Stadt &#8211; nicht anerkennt. Die UNO und die Europäische Union betrachten Ost-Jerusalem zudem als integralen Bestandteil des besetzten palästinensischen Gebietes, das Israel illegal annektiert hat.</p>
<p>Aber unabhängig vom Austragungsort, ob in Jerusalem, Tel Aviv oder anderswo unter der Kontrolle des israelischen Apartheid-Regimes: Dieser Wettbewerb muss boykottiert werden, um eine Komplizenschaft und business-as-usual mit diesem Regime zu vermeiden und um zu verhindern, dass das Ansehen der Eurovision irreversibel durch Israels ungeheurere Menschenrechtsbilanz in Mitleidenschaft gezogen wird.</p>
<p>Rechtschaffene Menschen auf der ganzen Welt kommen zu dem gleichen Schluss, und wir sind ermutigt durch ihre Solidarität.</p>
<p>In Island unterzeichneten fast 8% der Bevölkerung <a href="http://www.euronews.com/2018/05/16/over-18-000-people-sign-petition-calling-on-iceland-to-boycott-israel-eurovision" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Petition</a> zum Boykott der Eurovision 2019. Der israelische Konsul in Island <a href="https://oikotimes.com/%F0%9F%87%AE%F0%9F%87%B8-israeli-consul-meets-with-icelandic-public-broadcasting-over-eurovision-row/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">drängte zur Schadensbegrenzung</a>.</p>
<p>In Irland forderten der ehemalige Eurovisionssieger <a href="https://www.rte.ie/entertainment/2018/0516/963838-charlie-mcgettigan-calls-for-eurovision-boycott/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Charlie McGettigan</a>, der <a href="https://www.irishmirror.ie/whats-on/whats-on-news/dublin-lord-mayor-micheal-mac-12535499" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgermeister von Dublin</a>, <a href="https://forward.com/fast-forward/400995/irish-politicians-call-for-bds-after-israels-eurovision-win/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politiker*innen</a> und Gewerkschaftsführer*innen einen Boykott der Eurovision 2019. Ähnliche Aufrufe gingen von <a href="https://www.libdemvoice.org/uk-participation-in-eurovision-2019-in-israel-would-condone-outrageous-human-rights-violations-57518.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Großbritannien</a>, <a href="http://www.vmalmo.se/2018/05/bojkotta-israel-3/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schweden</a>, <a href="https://lovinmalta.com/news/news-international/malta-should-boycott-israels-eurovision-says-maltese-gaza-campaigner" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Malta</a>, <a href="https://tvtonight.com.au/2018/05/greens-ask-sbs-about-eurovision-boycotts-in-israel.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Australien</a> und <a href="http://www.lasprovincias.es/comunitat/tripartito-pedira-gobierno-20180530000132-ntvo.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spanien</a> aus. Die öffentliche Unzufriedenheit darüber, dass Israel trotz schwerster Menschenrechtsverletzungen nächster Austragungsort des Wettbewerbes werden soll, nimmt in ganz Europa zu.</p>
<p>Als Organisationen und Gewerkschaften, die palästinensische Künstler *innen und Journalist*innen, einschließlich Rundfunkjournalist*innen, vertreten, fordern wir</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li>dass Mitglieder der EBU (Europäische Rundfunkunion) und die Kandidat*innen den Eurovision 2019 boykottieren, solange Israel ihn ausrichtet</li>
<li>&nbsp;dass Basisbewegungen und Künstler*innenverbände in den teilnehmenden Ländern gegen Israels Ausrichtung der Eurovision 2019 protestieren und friedliche Boykottaktionen durchführen.</li>
<li>dass unsere Kolleg*innen, Künstler*innen und Rundfunkjournalist*innen diesen Aufruf öffentlich unterstützen und verbreiten.</li>
</ul>
<p>Wie im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika wird Israel nur durch wirksamen und anhaltenden internationalen Druck gezwungen sein, seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen und die Menschenrechte der Palästinenser*innen zu achten.</p>
<p>Unterzeichnet von</p>
<p><strong>Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) </strong><br />
<strong>Palestinian Journalists Syndicate</strong><br />
<strong>Palestinian Performing Arts Network (PPAN):</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Edward Said National Conservatory of Music– Jerusalem<br />
Al-Kamandjati Association &#8211; Ramallah<br />
Magnificat Institute – Jerusalem<br />
Popular Art Centre &#8211; Al Bireh<br />
El-Funoun Palestinian Dance Troupe – Al Bireh<br />
Wishah Troupe &#8211; Al Bireh<br />
Freedom Theater – Jenin<br />
Theatre Day Productions – Gaza/Jerusalem<br />
Al Harah Theater &#8211; Beit Jala<br />
Ashtar Theater &#8211; Ramallah<br />
Yes Theatre – Hebron<br />
The Popular Theatre &#8211; Ramallah<br />
Palestinian Circus School – Birzeit</p>
<p><strong>Jerusalem Arts Network “Shafaq”:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Al-Ma’mal Foundation for Contemporary Art<br />
The Edward Said National Conservatory of Music<br />
Palestinian Art Court-Al Hoash<br />
Palestinian National Theatre<br />
Yabous Cultural Centre</p>
<p>Original: <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-artists-and-broadcast-journalists-boycott-eurovision-2019" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Palestinian artists and broadcast journalists: Boycott Eurovision 2019!</a><br />
Übersetzung: Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p>7. September 2018: Offener Brief von Künstler*innen aus Europa und darüber hinaus: <a href="https://bds-kampagne.de/2018/09/07/boykottiert-den-von-israel-ausgerichteten-eurovision-song-contest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Boykottiert den von Israel ausgerichteten Eurovision Song Contest</a></p>
<p>7. September 2018: <a href="https://bdsmovement.net/news/quotes-signatories-boycott-eurovision-2019-artists%E2%80%99-letter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quotes from Signatories of Boycott Eurovision 2019 Artists’ Letter</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fpalaestinensische-kuenstlerinnen-und-rundfunkjournalistinnen-fordern-boykott-des-eurovision-song-contest-2019%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinensische-kuenstlerinnen-und-rundfunkjournalistinnen-fordern-boykott-des-eurovision-song-contest-2019/">Palästinensische Künstler*innen und Rundfunkjournalist*innen fordern Boykott des Eurovision Song Contest 2019!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PACBI&#8217;s response to Ruhrtriennale</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/pacbis-respond-to-ruhrtriennale/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2018 21:59:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrtriennale]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Kultur Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Young Fathers]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10709</guid>

					<description><![CDATA[<p>June 10,2018 (Deutsche Übersetzung nach dem engl. Text) Ruhrtriennale festival in Germany is demanding that UK group Young Fathers distance</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/pacbis-respond-to-ruhrtriennale/">PACBI&#8217;s response to Ruhrtriennale</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/03/PACBI-Logo.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6784 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/03/PACBI-Logo-300x64.gif" alt="" width="300" height="64" /></a> June 10,2018 (<em>Deutsche Übersetzung nach dem engl. Text</em>)<a href="https://www.facebook.com/ruhrtriennale/?fref=mentions" target="_blank" rel="noopener"><br />
</a><a href="https://web.facebook.com/ruhrtriennale/posts/10155336057301968" target="_blank" rel="noopener">Ruhrtriennale</a> festival in Germany is demanding that UK group <a href="https://www.facebook.com/youngfathers/?fref=mentions" target="_blank" rel="noopener">Young Fathers</a> distance themselves from the Palestinian-led BDS human rights movement before their performance can go ahead. This McCarthyite political testing should be opposed by all who care about free speech.</p>
<p>Young Fathers courageously withdrew from <a href="https://www.facebook.com/popkulturberlinfestival/?fref=mentions" target="_blank" rel="noopener">Pop-Kultur Berlin</a> festival last year, along with seven other artists, after that festival refused to drop their partnership with the Israeli embassy. Four artists have so far pulled out of Pop-Kultur this year (see bi-lingual <a href="https://www.facebook.com/BoycottPopKulturFestival/?fref=mentions" target="_blank" rel="noopener">Boycott Pop-Kultur Festival</a>).</p>
<p>PACBI wrote in response to Pop Kultur festival&#8217;s recent baseless attack on the BDS human rights movement: &#8222;Conflating opposition to Israeli policies with anti-Jewish bigotry is a form of anti-Palestinian racism that is intended to silence critics of Israel.&#8220;</p>
<p>We urge conscientious artists &#8212; and supporters of human rights and free speech around the world &#8212; to show solidarity with Young Fathers, to oppose Ruhrtriennale festival&#8217;s attempt to shield Israel from criticism over its policies of apartheid, occupation and ethnic cleansing.</p>
<p>__________________________-</p>
<p>Das <a href="https://web.facebook.com/ruhrtriennale/posts/10155336057301968" target="_blank" rel="noopener">Ruhrtriennale-Festival</a> in Deutschland fordert die britische Gruppe <a href="https://www.facebook.com/youngfathers/?fref=mentions" target="_blank" rel="noopener">Young Fathers</a> auf, sich von der palästinensisch geführten BDS-Menschenrechtsbewegung zu distanzieren, bevor ihr Auftritt stattfinden kann. Diese McCarthy-mäßige Gesinnungsüberprüfung sollte von allen, denen die freie Meinungsäußerung wichtig ist, abgelehnt werden.</p>
<p>Young Fathers zogen sich im vergangenen Jahr zusammen mit sieben weiteren Künstler*innen couragiert vom <a href="https://www.facebook.com/popkulturberlinfestival/?fref=mentions" target="_blank" rel="noopener">Pop-Kultur Festival Berlin</a> zurück, nachdem sich das Festival geweigert hatte, seine Partnerschaft mit der israelischen Botschaft aufzugeben. Vier Künstler*innen haben sich in diesem Jahr bisher aus der Pop-Kultur zurückgezogen (siehe <a href="https://www.facebook.com/BoycottPopKulturFestival/?fref=mentions">Boykott Pop-Kultur Festival</a> / bilingual).</p>
<p>PACBI antwortete auf den jüngsten grundlosen Angriff des Pop-Kultur Festivals auf die BDS-Menschenrechtsbewegung: &#8222;Das Gleichsetzen der Ablehnung Israels mit antijüdischem Rassismus ist eine Form des antipalästinensischen Rassismus, die dazu dient, Israels Kritiker*innen mundtot zu machen.&#8220;</p>
<p>Wir fordern rechtschaffene Künstler*innen &#8211; und Verfechter*innen der Menschenrechte und der Redefreiheit in der ganzen Welt &#8211; auf, Solidarität mit den Young Fathers zu zeigen und sich dem Versuch der Ruhrtriennale zu widersetzen, Israel vor Kritik über seine Politik der Apartheid, der Besetzung und der ethnischen Säuberung zu schützen.</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.facebook.com/pg/PACBI/posts/?ref=page_internal" target="_blank" rel="noopener">PACBI/Facebook &#8211; 10. Juni 2018</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fpacbis-respond-to-ruhrtriennale%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/pacbis-respond-to-ruhrtriennale/">PACBI&#8217;s response to Ruhrtriennale</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für Friedensnobelpreis nominierte palästinensische Bewegung reagiert auf den Rassismus des Pop-Kultur-Festivals</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/fuer-friedensnobelpreis-nominierte-palaestinensische-bewegung-reagiert-auf-den-rassismus-des-pop-kultur-festivals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 20:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Boykottiert Pop-Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Kultur Festival 2018]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10700</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;[BDS] Kampagnen auf der ganzen Welt stellen den vielversprechendsten Weg dar, das Versagen der Regierungen der Welt zu überwinden, Israels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/fuer-friedensnobelpreis-nominierte-palaestinensische-bewegung-reagiert-auf-den-rassismus-des-pop-kultur-festivals/">Für Friedensnobelpreis nominierte palästinensische Bewegung reagiert auf den Rassismus des Pop-Kultur-Festivals</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong>&#8222;[BDS] Kampagnen auf der ganzen Welt stellen den vielversprechendsten Weg dar, das Versagen der Regierungen der Welt zu überwinden, Israels Uneinsichtigkeit und gesetzeswidrigem Verhalten zu widerstehen.&#8220; </strong></p>
<p><strong>&#8212; <a href="https://bdsmovement.net/news/palestine-mourns-stephane-hessel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stephane Hessel</a>, Holocaust-Überlebender und Mitverfasser der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte</strong></p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/PopKultur2018_BNC.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-10702" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/PopKultur2018_BNC-300x125.jpeg" alt="" width="794" height="331" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/PopKultur2018_BNC-300x125.jpeg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/PopKultur2018_BNC.jpeg 480w" sizes="auto, (max-width: 794px) 100vw, 794px" /></a></p>
<p dir="ltr">Trotz der <a href="http://faroutmagazine.co.uk/john-maus-withdraws-from-politicised-berlin-festival-amid-israeli-links/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wachsenden Anzahl von Absagen</a>, die das Pop-Kultur-Festival Berlin <a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/de/">aufgrund der Unterstützung der israelischen Botschaft</a> zu verzeichnen hatte, <a href="https://srv.deutschlandradio.de/erneut-absagen-beim-berliner-pop-kultur-festival-leiterin.2596.de.twc?dram:article_id=419713">sagte</a> die Festivalleiterin den deutschen Medien, die Frage, dieses Sponsoring fallenzulassen, “stellt sich wirklich gar nicht”.</p>
<p>Diese arrogante Zurückweisung der wiederholten Kritik von <a href="https://bdsmovement.net/news/boycott-pop-kultur-festival-2018" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Palästinenser*innen</a> und <a href="https://bdsmovement.net/news/shopping-richard-dawson-and-gwenno-withdraw-pop-kultur-festival-over-israeli-embassy">progressiven Künstler*innen</a> &#8211; dass die Annahme dieses Sponsorings Komplizenschaft beim Artwashing von <a href="https://bdsmovement.net/colonialism-and-apartheid/summary">Israels Besatzungs- und Apartheidspolitik</a> darstellt &#8211; verrät Gleichgültigkeit, und Schlimmeres, gegenüber palästinensischen Menschenrechten.</p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/nobel-peace-prize-nominated-palestinian-movement-responds-pop-kultur-festival-racism" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vollständiges Statement</a> auf Englisch und Deutsch</p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Ffuer-friedensnobelpreis-nominierte-palaestinensische-bewegung-reagiert-auf-den-rassismus-des-pop-kultur-festivals%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/fuer-friedensnobelpreis-nominierte-palaestinensische-bewegung-reagiert-auf-den-rassismus-des-pop-kultur-festivals/">Für Friedensnobelpreis nominierte palästinensische Bewegung reagiert auf den Rassismus des Pop-Kultur-Festivals</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
