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	<title>Adidas-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Adidas-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Team Gerechtigkeit trifft! Adidas unterstützt nicht länger den israelischen Fußballverband</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 21:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Israelischer Fussballverband (IFA)]]></category>
		<category><![CDATA[PUMA]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsmannschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>31. Juli 2018 / update Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) Nach einer weltweiten Kampagne sponsert</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/team-justice-trifft-adidas-unterstuetzt-nicht-laenger-den-israelischen-fussballverband/">Team Gerechtigkeit trifft! Adidas unterstützt nicht länger den israelischen Fußballverband</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>31. Juli 2018 / update<br />
Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI)</p>
<p><em><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-10963 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship-300x169.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/08/adidas-ends-sponsorship.jpg 533w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Nach einer weltweiten Kampagne sponsert Adidas keine Fußballmannschaften mehr in illegalen israelischen Siedlungen. Palästinenser*innen fordern neuen Sponsor Puma auf, seine Komplizenschaft bei Israels Verletzungen des Völkerrechts zu beenden.</em></p>
<p>Die palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels begrüßt die <a href="https://www.sportbusiness.com/sport-news/puma-returns-israel-football-association">Nachricht</a>, dass Adidas den israelischen Fußballverband (IFA) nicht mehr sponsert.</p>
<p>Im vergangenen März <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-football-clubs-adidas-end-sponsorship-israeli-settlement-teams">forderten</a> über 130 palästinensische Fußballvereine den deutschen Sportbekleidungshersteller auf, sein Sponsoring der IFA wegen seiner Mittäterschaft bei der  Unterdrückung des palästinensischen Volkes einzustellen. Zur  IFA gehören <a href="https://www.hrw.org/news/2017/01/10/fifa-must-take-strong-stance-against-israeli-settlement-clubs">sechs israelische Fußballmannschaften</a> aus illegalen israelischen Siedlungen, deren Errichtung mit Land- und Ressourcenraub von Palästinenser*innen einherging. Israelische Siedlungen gelten völkerrechtlich als <a href="https://www.amnestyusa.org/lets-be-clear-israels-long-running-settlement-policy-constitutes-a-war-crime/">Kriegsverbrechen</a>.</p>
<p>Es folgte eine lebhafte globale Kampagne, bei der Menschenrechtler*innen auf der ganzen Welt Adidas aufforderten, das Sponsoring von Spielen auf gestohlenem palästinensischem Land zu beenden. Im Juni wurde eine internationale Petition mit über 16.000 Unterschriften an das Adidas-Hauptquartier in Amsterdam <a href="https://www.docp.nl/petition-handed-to-adidas-no-fair-play-on-stolen-land/">übergeben</a>.</p>
<p>In einer Antwort an die palästinensischen Vereine erklärte Adidas, es habe bei der FIFA die israelischen Siedlungsmannschaften angesprochen. Adidas, einer der Hauptpartner der FIFA, stellte fest, dass der Weltfußballverband &#8222;über die Frage der israelischen Siedlungsmannschaften zu entscheiden habe,  indem er den Grundsätze des Völkerrechts und ihre Menschenrechtspolitik befolgt&#8220;.</p>
<p>Große internationale Organisationen wie <a href="https://www.hrw.org/news/2016/09/25/israel/palestine-fifa-sponsoring-games-seized-land">Human Rights Watch</a>, <a href="https://www.theguardian.com/world/2016/oct/11/un-sets-out-position-on-israeli-settlement-clubs-letter-fifa">UN-Experten</a> und <a href="https://bdsmovement.net/red-card-israel#tab3">175 Abgeordnete</a> haben die FIFA aufgefordert, das Problem der israelischen Siedlungsmannschaften zu beheben.</p>
<p>Dies ist nicht das erste Mal, dass Adidas sein Sponsoring  bei mitschuldigen israelischen Unternehmen beendet. Nach weit verbreiteten <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iXy6Y-dnrqI">Protesten</a>, <a href="https://bdsmovement.net/news/apartheid-not-fair-play-boycott-adidas">Boykottaufrufen</a> und <a href="http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/04/20124417011120487.html">Verurteilungen durch die Regierung</a> hat Adidas die Unterstützung des sogenannten &#8222;Jerusalem-Marathons&#8220; eingestellt, der durch illegale israelische Siedlungen und durch das besetzte palästinensische Ost-Jerusalem verlief.</p>
<p>Die &#8218;Marke&#8216; Israel ist nach den Massakern an Palästinenser*innen in Gaza, die friedlich für ihre von der UNO sanktionierten Rechte protestieren, zunehmend toxisch geworden. Israel hat seit Ende März fast 150 Palästinenser*innen getötet, darunter Journalist*innen, Mediziner*innen und über 20 Kinder.</p>
<p>Mehr als 50 palästinensische Athlet*innen gehören zu den mehr als zehntausend Verletzten der israelischen Shoot-to-kill-or-maim-Politik in Gaza, die viele Menschen mit lebensbedrohlichen Behinderungen hinterläßt und vielversprechenden Sportkarrieren beendete</p>
<p><strong>Eine Warnung an Puma</strong></p>
<p>Ein anderes deutsches Sportbekleidungsunternehmen, Puma, hat mit einer vierjährigen Vereinbarung Adidas als Sponsor der IFA abgelöst.</p>
<p>Mit dem Sponsoring der IFA verbindet Puma seine globale Marke mit Israels expandierendem Siedlungsunternehmen, durch dessen illegale Landnahme und Hausabrisse indigene Palästinenser*innen durch allmähliche <a href="https://uk.reuters.com/article/uk-palestinian-israel-un/u-n-rights-investigator-accuses-israel-of-ethnic-cleansing-idUKBREA2K1JM20140321">ethnische Säuberungen</a> vertrieben werden. Die kultartig springende Katze beschönigt Israels militärische Besatzung und verletzt die Rechte der Palästinenser*innen.</p>
<p>Der <a href="https://about.puma.com/en/sustainability/codes-and-handbooks">Ethikkodex</a> von Puma bekennt sich zu den Menschenrechten und  schenkt  &#8222;den von internationalen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft geäußerten Bedenken große Aufmerksamkeit&#8220;.</p>
<p>Als Unterzeichner des UN Global Compact ist Puma auch <a href="https://www.unglobalcompact.org/what-is-gc/mission/principles">verpflichtet</a>, dafür zu sorgen, dass das Unternehmen sich &#8222;nicht an Menschenrechtsverletzungen beteiligt&#8220;.</p>
<p>Der internationale Konsens ist klar. Israelische Siedlungen sind <a href="http://www.un.org/webcast/pdfs/SRES2334-2016.pdf">illegal</a>. Puma setzt sich globalen Boykottkampagnen von rechtschaffenen Verbraucher*innen,  die sich für die Menschenrechte einsetzen, aus.</p>
<p>Wir fordern Puma auf, sein Sponsoring für den israelischen Fußballverband (IFA) zu beenden, solange dieser an Israels schweren Verletzungen des Völkerrechts und der Unterdrückung der Palästinenser*innen verwickelt ist.</p>
<p>Die Katze sollte einen Sprung für die Rechte der Palästinenser*innen machen!</p>
<p>Quelle: <a href="https://bdsmovement.net/news/team-justice-scores-adidas-no-longer-sponsoring-israel-football-association">Team Justice Scores. Adidas No Longer Sponsoring Israel Football Association</a><br />
Übersetzung: Redaktion BDS-Kampagne.de</p>

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		<title>Palästinenser*innen antworten Adidas: Folge deinem eigenen Ratschlag, beende das Sponsoring von israelischen Fußballmannschaften in illegalen Siedlungen</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-antworten-adidas-folge-deinem-eigenen-ratschlag-beende-das-sponsoring-von-israelischen-fussballmannschaften-in-illegalen-siedlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 21:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI updates]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Israelischer Fussballverband]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Reaktion auf die Kampagne behauptet Adidas, dass das Unternehmen sich &#8222;politisch neutral verhalte&#8220;. Die Unterstützung des Israelischen Fußballverbandes, in</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-antworten-adidas-folge-deinem-eigenen-ratschlag-beende-das-sponsoring-von-israelischen-fussballmannschaften-in-illegalen-siedlungen/">Palästinenser*innen antworten Adidas: Folge deinem eigenen Ratschlag, beende das Sponsoring von israelischen Fußballmannschaften in illegalen Siedlungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><em>Als Reaktion auf die Kampagne behauptet Adidas, dass das Unternehmen sich &#8222;politisch neutral verhalte&#8220;. Die Unterstützung des Israelischen Fußballverbandes, in dem Vereine aus den illegalen Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land &nbsp;sind, ist alles andere als &#8222;politisch neutral&#8220;.</em></p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/adidas-neutral1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-10792" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/adidas-neutral1-300x169.jpg" alt="" width="801" height="451" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/adidas-neutral1-300x169.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/adidas-neutral1-768x432.jpg 768w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/adidas-neutral1-1024x576.jpg 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/adidas-neutral1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 801px) 100vw, 801px" /></a></p>
<p>Adidas <a href="https://www.business-humanrights.org/en/palestinian-football-clubs-urge-adidas-to-cut-ties-with-the-israel-football-association-over-illegal-settlement-teams">reagierte</a> auf den Brief vom 12. März 2018 von mehr als <a href="https://bdsmovement.net/news/more-130-palestinian-sports-clubs-urge-adidas-end-sponsorship-israel-football-association-over">130 palästinensischen Fußballvereinen und Sportverbänden</a>, in dem das Unternehmen gefordert wurde, sein Sponsoring des israelischen Fußballverbandes (IFA), zum dem auch &nbsp;<a href="https://www.hrw.org/news/2016/09/25/israel/palestine-fifa-sponsoring-games-seized-land">Vereine in den illegalen Siedlungen Israels gehören</a>, aufgibt.</p>
<p>Wir begrüßen das Engagement von Adidas für die &#8222;Einhaltung von Menschenrechtsstandards und -normen&#8220; und die Aufforderung an die FIFA, die Menschenrechte und das Völkerrecht &#8222;in der Frage der israelischen Siedlungsteams&#8220; zu achten.</p>
<p>Wir appellieren an Adidas, seinen eigenen Ratschlag zu befolgen: das Völkerrecht und die palästinensischen Menschenrechte zu respektieren, indem es seine Patenschaft für die IFA beendet, solange sie Clubs in illegalen israelischen Siedlungen beherbergt.</p>
<p>Die israelischen Siedlungen stellen eine Verletzung der palästinensischen <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/campaigns/2017/06/israel-occupation-50-years-of-dispossession/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Menschenrechte</a> dar. Sie werden auf gestohlenem palästinensischem Land errichtet und schränken die Bewegungsfreiheit der Palästinenser*innen ein, ihren Zugang zu Wasser, zu fruchtbaren Böden, zu Lebensgrundlagen.</p>
<p>Darüber hinaus sind israelische Siedlungen nach der Vierten Genfer Konvention <a href="http://legal.un.org/icc/statute/99_corr/cstatute.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kriegsverbrechen</a>. Dies macht Adidas mitschuldig an schweren israelischen Menschenrechtsverletzungen durch sein IFA-Sponsoring.</p>
<p>In dem Brief von Adidas steht auch: &#8222;Adidas handelt politisch neutral.&#8220; Aber wie der südafrikanische Anti-Apartheid-Führer Erzbischof <a href="https://www.theguardian.com/books/2009/may/23/interview-desmond-tutu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Desmond Tutu einmal sagte</a>: &#8222;Wenn du in Situationen der Ungerechtigkeit neutral bist, hast du die Seite des Unterdrückers gewählt.&#8220; Adidas verkauft seine Produkte nicht nur an den nationalen Fußballverband eines Staates, der in eine jahrzehntelange illegale Besetzung und die damit verbundenen schweren Menschenrechtsverletzungen verwickelt ist. Das Unternehmen <em>sponsert</em> ihn. Adidas ist in diesem Fall also alles andere als &#8222;politisch neutral&#8220;.</p>
<p>Tatsächlich hat Adidas sein Sponsoring des israelischen Fussballverbandes nicht beendet, auch wenn dem <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2018/04/israel-arms-embargo-needed-as-military-unlawfully-kills-and-maims-gaza-protesters/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">23 Jahre alten Mohammad Khalil Obeid</a> in beide Beine und dem <a href="https://www.reuters.com/article/us-israeli-palestinians-protests-cyclist/wounded-gaza-cyclist-to-miss-asian-games-after-amputation-idUSKBN1HP2L3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">21 Jahre alten Radfahrer Alaa Al-Daly</a> in sein rechtes Bein geschossen wurde, das amputiert werden musste. Ihre beiden beruflichen Karrieren wurden durch israelische Kugeln beendet. Obeid <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2018/04/israel-arms-embargo-needed-as-military-unlawfully-kills-and-maims-gaza-protesters/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte</a> zu Amnesty International: &#8222;Als palästinensischer Fußballspieler wurde mein Leben zerstört&#8230;. Ich träumte davon, im Ausland Fußball zu spielen und die palästinensische Flagge im Ausland zu hissen.&#8220;</p>
<p>An der Hoffnung festhaltend und darauf bestehend, sich ihre Leidenschaft für das schöne Spiel zu erfüllen, haben palästinensische Amputierte, die bei den wiederholten Angriffen Israels auf Gaza Gliedmaßen verloren haben, vor kurzem einen Fußballverein <a href="http://palestinemonitor.org/details.php?id=3tq4eka18298y0v61ipjbd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gegründet</a>.</p>
<p>Adidas sagt, dass es <a href="https://www.business-humanrights.org/en/adidas-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in Übereinstimmung</a> mit den Leitsätzen der UNO arbeitet. Auf der Grundlage dieser Leitsätze hat der <a href="https://bds-kampagne.de/2018/06/24/ruhrtriennale-die-geschichte-einer-diffamierungskampagne/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UN-Menschenrechtsrat eine Datenbank mit Unternehmen eingerichtet</a>, die an der israelischen Besatzung beteiligt sind. Adidas riskiert, in diese Datenbank aufgenommen zu werden. Sein Sponsoring wird das Unternehmen nicht nur zum Ziel eines zivilgesellschaftlichen Boykotts machen, sondern auch von institutionellen Desinvestitionskampagnen, auch auf Landesebene.</p>
<p>Auf seiner Website <a href="https://www.adidas-group.com/media/filer_public/2013/07/31/human_rights_responsible_business_practices_qa_july_2011_en.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erklärt</a> Adidas, dass das Unternehmen, wenn es &#8222;potenzielle oder tatsächliche nachteilige Auswirkungen&#8220; auf die Menschenrechte feststellt, &#8222;verpflichtet ist, diese Auswirkungen zu mildern oder zu beseitigen&#8220; und dass es dies tut, um &#8220; eine grundlegende Verpflichtung als verantwortungsvolles Unternehmen zu erfüllen, das heißt, <strong>keinen Schaden anzurichten</strong>, wenn es um die Ausübung und Erfüllung von Menschenrechten geht.</p>
<p>Nach den Doping- und Korruptionsskandalen <a href="http://www.independent.co.uk/sport/general/athletics/adidas-ends-sponsorship-of-athletics-body-iaaf-over-doping-scandal-a6831816.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beendete</a> Adidas sein Sponsoring der Internationalen Leichtathletikföderation.</p>
<p>Wir fordern Adidas auf, den palästinensischen Menschenrechten &#8222;keinen Schaden zuzufügen&#8220; und ihre Beteiligung an der Unterstützung des israelischen Fussballverbandes zu streichen.</p>
<p><em>Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI)</em></p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/palestinians-reply-adidas-follow-your-own-advice-end-sponsorship-israeli-football-teams-illegal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Palestinians Reply to Adidas: Follow Your Own Advice, End Sponsorship of Israeli Football Teams in Illegal Settlements</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Palästinensische Fußballvereine an ADIDAS: Kein Sponsoring von Vereinen in den israelischen Siedlungen!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/palaestinensische-fussballvereine-an-adidas-kein-sponsoring-von-vereinen-in-den-israelischen-siedlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 22:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC News]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[illegale Siedlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Israelischer Fussballverband (IFA)]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>20. März 2018 Über 130 palästinensische Fußballvereine und Sportverbände haben den deutschen Sportbekleidungsriesen Adidas aufgefordert, sein Sponsoring des israelischen Fußballverbandes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinensische-fussballvereine-an-adidas-kein-sponsoring-von-vereinen-in-den-israelischen-siedlungen/">Palästinensische Fußballvereine an ADIDAS: Kein Sponsoring von Vereinen in den israelischen Siedlungen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong>20. März 2018</strong></p>
<p><strong>Über 130 palästinensische Fußballvereine und Sportverbände haben den deutschen Sportbekleidungsriesen Adidas aufgefordert, sein Sponsoring des israelischen Fußballverbandes (IFA) wegen der Eingliederung von Fußballvereinen aus den illegalen israelische Siedlungen, die auf gestohlenem palästinensischem Land errichtet wurden, zu beenden.</strong></p>
<p><em><strong><span id="result_box" class="" lang="de"><span class="">Der ehemalige palästinensische Nationalspieler Mahmoud Sarsak schloss sich der Aufforderung an und sagte, Adidas müsse sofort die Beziehungen zum IFA abbrechen.<br />
</span></span></strong></em></p>
<p>UNTERSTÜTZT DIESE FORDERUNG UND UNTERZEICHNET DIE PETITION <a href="https://bdsmovement.net/adidas" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a>!</p>
<p>(<a href="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2018/03/Adidas_Petition_DE.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petitionstext</a>&nbsp; und <a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/03/Adidas_BNC_PACBI_DE.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Begleittext</a> auf Deutsch)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="https://bdsmovement.net/sites/default/files/adidas-fair-play.jpg" width="1920" height="1080"></p>
<p>In einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden von Adidas Kasper Rørsted warnten die palästinensischen Vereine davor, dass Adidas als &#8222;der internationale Hauptsponsor des IFA seine Marke dafür hergibt, die Menschenrechtsverletzungen Israels zu vertuschen und zu beschönigen&#8220; und &#8222;den illegalen Siedlungen Israels internationale Deckung zu geben&#8220;.</p>
<p>In dem Brief wird darauf hingewiesen, dass &#8222;die <a href="http://www.un.org/depts/german/sr/sr_16/sr2334.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Resolution 2334</a> des UN-Sicherheitsrates israelische Siedlungen als flagrante Verstöße gegen das Völkerrecht verurteilt&#8220;. Der zweitgrößte Sportbekleidungshersteller der Welt wird darüber hinaus davor gewarnt, durch sein Sponsoring des IFA in das Verzeichnis der <a href="http://www.ohchr.org/EN/HRBodies/HRC/RegularSessions/Session31/Pages/DatabaseHRC3136.aspx">Datenbank der UNO</a> von Unternehmen, die mit oder in den illegalen israelischen Siedlungen tätig sind,&nbsp; aufgenommen zu werden. Die palästinensischen Vereine warnen weiter, dass sich Adidas&nbsp; durch die fortgesetzte Beteiligung am israelischen Siedlungsunternehmen einem Verbraucher*innenboykott in der arabischen Welt und weltweit aussetzen könnte&#8220;.</p>
<p><strong>Der ehemalige palästinensische Nationalspieler Mahmoud Sarsak sagte:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Palästinensische Fußballspieler sind regelmäßig israelischen Militärangriffe und Tränengas auf unseren Feldern ausgesetzt, Israel verweigert uns das Recht, zu Spielen zu reisen, und wir haben erlebt, wie unsere Mannschaftskameraden getötet und unsere Stadien bombardiert wurden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich wurde von der israelischen Besatzung drei Jahre lang ohne Anklage oder Gerichtsverfahren inhaftiert und erst nach einem 96tägigen Hungerstreik und weltweiten Protesten freigelassen. Palästinensische Spieler gehen dieses Risiko jeden Tag ein, da sie gezwungen sind, durch israelische Militärcheckpoints zu gehen. Der IFA veranstaltet immer wieder Spiele in illegalen israelischen Siedlungen, durch deren Errichtung uns Land, Wasser, Ressourcen und Lebensgrundlagen geraubt wurden. Adidas&#8216; Sponsoring des IFA setzt sein ikonisches Logo prominent auf Israels Missbrauch unserer Rechte. Das Unternehmen muss sofort die Verbindung zur IFA abbrechen.</p>
<p><strong>Hind Awwad von der Palästinensischen Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) sagte:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Adidas ist in hohem Maße auf Fußball-Liga- und Vereinssponsoring angewiesen, um die Bekanntheit seiner Marke zu erhöhen. Durch seine Verbindung mit dem IFA jedoch, der die palästinensischen Rechte mit Füßen tritt, wird Adidas in Israels ungeheure Menschenrechtsverletzungen, einschließlich illegaler Siedlungen, Hauszerstörungen und Landnahme im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet, hineingezogen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2016 beendete Adidas sein Sponsoring des Weltleichtathletikverbandes (IAAF) da es die Doping- und Korruptionsskandale der Organisation als Vertragsbruch betrachteten. Sicherlich sollte die Beteiligung an israelischen Siedlungen, die unter Verletzung des Völkerrechts errichtet wurden, ein Grund sein, das Sponsoring des IFA zu beenden. Es liegt in der Verantwortung von Adidas, &nbsp;das Richtige zu tun und dem Aufruf der palästinensischen Fußballvereine, das Sponsoring des&nbsp; IFA zu beenden, zu folgen,</p>
<p>In ihrem <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-football-clubs-adidas-end-sponsorship-israeli-settlement-teams" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brief</a> erinnern die palästinensischen Vereine an die &#8222;weit verbreiteten <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iXy6Y-dnrqI">Proteste</a>, <a href="https://bdsmovement.net/news/apartheid-not-fair-play-boycott-adidas">Boykottaufrufe</a> und <a href="http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/04/20124417011120487.html">Verurteilungen von Regierungen</a>&#8220; von Adidas wegen des Sponsorings von Israels so genanntem <a href="https://bdsmovement.net/news/adidas-apartheid-not-fair-play-drop-sponsorship-jerusalem-marathon">Jerusalem-Marathon</a>, der illegalerweise durch das besetzte Ost-Jerusalem verläuft. &#8222;Adidas hat zu Recht sein Sponsoring für den Marathon beendet und muss nun das Sponsoring des IFA zurückziehen, &#8222;bis dieser seine Beteiligung an Israels schweren Verletzungen des Völkerrechts und Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser*innen beendet hat&#8220;.</p>
<p>Zu den Vereinen, die den Brief unterzeichnet haben, gehören der Jenin Athletic Club, der älteste palästinensische Verein in der Westbank, der 1940 gegründet wurde, sowie die ehemaligen Premier League-Champions Shabab Al-Khalil und die Top-Vereine Tulkarem und Shabab Alsamu.</p>
<p>PACBI hat auch eine <a href="https://bdsmovement.net/adidas">Petition</a> gestartet, in der Adidas aufgefordert wird, sein Sponsoring des IFA zu beenden, da &#8222;palästinensische Kinder und ihre Familien aus ihren Häusern gedrängt werden&#8220;, um den Siedlungen, in denen IFA-Ligaspiele stattfinden, Platz zu machen.</p>
<hr>
<p><em>Die </em><a href="http://pacbi.cmail20.com/t/r-i-yuidchd-l-d/"><em>Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI)</em></a><em> wurde 2004 ins Leben gerufen, um im Kampf für palästinensische Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit mitzuwirken. PACBI setzt sich für den Boykott von israelischen akademischen und kulturellen Institutionen ein angesichts deren tiefen und anhaltenden Komplizenschaft in Israels Verweigerung der palästinensischen Rechte, wie sie im Völkerrecht vorgesehen sind. Besucht PACBI unter <a href="https://bdsmovement.net/pacbi">https://bdsmovement.net/pacbi</a>und folgt uns auf Twitter <a href="https://twitter.com/pacbi?lang=en">@PACBI</a></em></p>
<p>Quelle: <a href="https://bdsmovement.net/news/more-130-palestinian-sports-clubs-urge-adidas-end-sponsorship-israel-football-association-over" target="_blank" rel="noopener noreferrer">More than 130 Palestinian Sports Clubs Urge Adidas to End Sponsorship of Israel Football Association Over Settlement Teams</a></p>
<p>Übersetzung: BDS Berlin</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Offener Brief an die Geschäftsleitung von Adidas International &#8211; Jerusalem Marathon 2011</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/offener-brief-an-die-geschaeftsleitung-von-adidas-international-jerusalem-marathon-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 14:22:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher-Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem Marathon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschäftsleitung von Adidas International Adidas AG Adi-Dassler-Straße 1-2 91074 Herzogenaurach Email: Global_Public_Relations@adidas.com März 2011 Offener Brief an die Geschäftsleitung von</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/offener-brief-an-die-geschaeftsleitung-von-adidas-international-jerusalem-marathon-2011/">Offener Brief an die Geschäftsleitung von Adidas International &#8211; Jerusalem Marathon 2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>Geschäftsleitung von Adidas International<br />
Adidas AG<br />
Adi-Dassler-Straße 1-2<br />
91074 Herzogenaurach<br />
Email: Global_Public_Relations@adidas.com</p>
<ol start="2">
<li>März 2011</li>
</ol>
<p><strong>Offener Brief an die Geschäftsleitung von Adidas International</strong></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>wie schon andere vor uns möchten wir Sie nachdrücklich darum bitten, Ihr Sponsoren-Abkommen für den Jerusalem Marathon 2011, der am 25. März dieses Jahr stattfinden soll, zurückzuziehen.</p>
<p>Wir schließen uns damit dem Aufruf des palästinensischen Nationalkomitee für Boykott, Desinvestition und Sanktionen“ (BNC) an, in dem Adidas aufgerufen wird, das Sponsoren-Abkommen für den Marathon mit der Jerusalemer Stadtverwaltung unverzüglich aufzukündigen <a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/offener-brief-an-die-geschftsleitung-von-adidas-international/#fn1"><sup>1</sup></a>.</p>
<p>Israel arbeitet beharrlich, systematisch und unverhohlen an der ‚Judaisierung’ Jerusalems <a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/offener-brief-an-die-geschftsleitung-von-adidas-international/#fn2"><sup>2</sup></a>. Mit diesem offiziellen, ideologischen israelischen Begriff wird eine Politik der ethnischen Säuberung gegenüber der einheimischen palästinensischen Bevölkerung bezeichnet, die die demographische Realität der besetzten Stadt ändert und damit gegen die Vierte Genfer Konvention und das Völkerrecht verstößt.</p>
<p>In seinem jüngsten Bericht an die Generalversammlung der Vereinten Nationen kritisierte der UN-Sonderberichterstatter und Völkerrechtler Richard Falk die Tendenz der Internationalen Gemeinschaft, die Übergriffe gegen die unter israelischer Militärkontrolle im Westjordanland und in Ostjerusalem lebenden Palästinenser nicht zur Kenntnis zu nehmen. Wegen dieser Übergriffe trägt die israelische Besatzung zunehmend die Züge eines Apartheidregimes. Richard Falk weist darauf hin, dass die Palästinenser zum Beispiel von der Benutzung der Straßen ausgeschlossen sind, die den Bewohnern der benachbarten, völkerrechtswidrigen und nur Juden vorbehaltenen Siedlungen zur Verfügung stehen <a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/offener-brief-an-die-geschftsleitung-von-adidas-international/#fn3"><sup>3</sup></a>.</p>
<p>Jedes internationale Ereignis, wird von Israel dazu benutzt, eine Fassade der Normalität vorzutäuschen und dient als Mittel zum Zweck, seine fortwährenden Menschenrechtsverletzungen schönzufärben. Seit 2005 gibt es eine gemeinsam finanzierte und durchgeführte Strategie der Ministerien Kultur, Tourismus und Auswärtiges, Hasbara genannt, die von dem Konflikt mit den Palästinensern ablenken soll, um Israels negatives Image weltweit aufzupolieren. Auch der Jerusalem Marathon wird vom israelischen Tourismusministerium gefördert und unterstützt die Hasbara-Strategie, um von den Verbrechen gegen die Menschheit und Kriegsverbrechen, die Israel vorgeworfen werden (Goldstone-Report 2009, im Auftrag des UN-Menschenrechtsrat) abzulenken.</p>
<p>Es wird Ihnen sicherlich bekannt sein, dass der Internationale Gerichtshof in Den Haag in seinem Gutachten vom Juli 2004 den israelischen Mauerbau in den besetzten palästinensischen Gebieten für illegal erklärt hat, darüber hinaus alle israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalems für rechtswidrig erklärt und festgehalten hat, dass die von der Besatzungsmacht Israel ergriffenen Maßnahmen zur Änderung des Rechtsstatus und der demografischen Zusammensetzung des besetzten Ost-Jerusalems keine rechtliche Gültigkeit besitzen und null und nichtig sind.</p>
<p>Bis heute missachtet Israel nicht nur dieses Gutachten, sondern hat mittlerweile den Mauerbau sogar nahezu vollendet. Der Ausbau von nur jüdischen Menschen vorbehaltenen Siedlungen geht auch in Ost-Jerusalem unverzüglich weiter: die israelische Regierung betreibt in Ost-Jerusalem eine Politik der Enteignung und Vertreibung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung der Stadt. Auch um dies zu verdecken, ist der Staat Israel an diesem Marathon interessiert und sucht Allianzen mit Partnern wie Ihnen.</p>
<p>Die palästinensische Zivilgesellschaft hat im Juli 2005, ein Jahr nach dem Gutachten des IGH, dazu aufgerufen, gegen Israel solange Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) zu verhängen, bis Israel dem internationalen Recht genüge tut, also auch seine Verpflichtung umsetzt, den Palästinensern das unveräußerliche Recht auf Selbstbestimmung zuzugestehen <a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/offener-brief-an-die-geschftsleitung-von-adidas-international/#fn4"><sup>4</sup></a>.</p>
<p>In den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat die Ächtung der Apartheid-Politik Südafrikas durch die meisten Länder der Welt dazu geführt, dass diese Politik beendet und eine Regierung etabliert wurde, in der alle Bevölkerungsgruppen gleichberechtigt vertreten sind.</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten Sie dringend, Ihr Sponsoren-Abkommen des Jerusalem Marathon 2011 abzusagen.</p>
<p>Erteilen Sie der israelischen Politik von Apartheid, Unterdrückung und Besatzung eine Absage!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
BDS Gruppe Berlin</p>
<p>Kontakt: <a href="mailto:bdsmovement-Berlin@web.de">bdsmovement-Berlin@web.de</a></p>
<p><a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/offener-brief-an-die-geschftsleitung-von-adidas-international/#fn1"><sup>1</sup></a> <a href="http://www.bdsmovement.net/2011/adidas-feb11statement-5421#.Tqvz_11qB8E">Adidas: Apartheid is not fair play, drop sponsorship of Jerusalem marathon</a>,<br />
deutsche Übersetzung: <a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/adidas-apartheid-ist-kein-faires-spiel/">Apartheid ist kein faires Spiel</a></p>
<p><a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/offener-brief-an-die-geschftsleitung-von-adidas-international/#fn2"><sup>2</sup></a> s. z. B. UN Special Rapporteur, Prof. John Dugard, Human Rights Situation in Palestine and other Occupied Arab Territories (A/HRC/7/17, January 2008).</p>
<p><a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/offener-brief-an-die-geschftsleitung-von-adidas-international/#fn3"><sup>3</sup></a> <a href="http://electronicintifada.net/v2/article11610.shtml">http://electronicintifada.net/v2/article11610.shtml</a></p>
<p><a href="http://www.bds-kampagne.de/die-bds-kampagne-in-deutschland/aufrufe-und-offene-briefe/aufrufe-und-offene-briefe-2011/offener-brief-an-die-geschftsleitung-von-adidas-international/#fn4"><sup>4</sup></a> <a href="http://bdsmovement.net/?q=node/52U">http://bdsmovement.net/?q=node/52U</a></p>

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