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	<title>Balfour-Erklärung-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Balfour-Erklärung-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<item>
		<title>Gerechtigkeit für Palästina jetzt &#8211; ein Ende der europäischen Komplizenschaft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 14:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Sanktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Balfour-Erklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über 250 europäische Organisationen, Glaubensgruppen, politische Parteien und Gewerkschaften verabschiedeten eine Erklärung, die Gerechtigkeit und Verantwortung  von der EU und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/gerechtigkeit-fuer-palaestina-jetzt-ein-ende-der-europaeischen-komplizenschaft/">Gerechtigkeit für Palästina jetzt &#8211; ein Ende der europäischen Komplizenschaft!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/02/ECCP_justice_2017_face_web-1-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8679" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/02/ECCP_justice_2017_face_web-1-1.jpg" alt="" width="1983" height="934" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/02/ECCP_justice_2017_face_web-1-1.jpg 1983w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/02/ECCP_justice_2017_face_web-1-1-300x141.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/02/ECCP_justice_2017_face_web-1-1-768x362.jpg 768w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/02/ECCP_justice_2017_face_web-1-1-1024x482.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1983px) 100vw, 1983px" /></a>Über 250 europäische Organisationen, Glaubensgruppen, politische Parteien und Gewerkschaften verabschiedeten eine Erklärung, die Gerechtigkeit und Verantwortung  von der EU und europäischen Staaten fordert, denn 2017 steht für:<br />
<span id="more-8561"></span></p>
<ul>
<li>100 Jahre seit der Balfour Erklärung  von 1917, mit der die britische Regierung einseitig die Schaffung einer jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina zusagte;</li>
<li>70 Jahre seit dem UN-Trennungsplan von 1947, in dem, durch Verstoß gegen die Rechte der Palästinenser*innen auf Selbstbestimmung,  jüdischen Siedler*innen  55% von Palästina zugestanden wurden. Der  Teilungsplan, Auslöser für die Nakba von 1947, trieb mehr als 750000 Palästinenser*innen ins prekäre und gefährliche Exil;</li>
<li>50 Jahre seit der israelischen Besetzung des Westjordanlandes, einschließlich Ostjerusalems, Gazas und des syrischen Golan, und der anschließende Bau von ausschließlich für Juden und Jüdinnen bestimmte Siedlungen, die gemäß dem Völkerrecht illegal sind und nach den Genfer Konventionen für alle Staaten &#8211; einzige Ausnahme der Staat Israel &#8211; ein Kriegsverbrechen darstellen;</li>
</ul>
<p>Die erwähnten Jahrestage erinnern uns an die Verantwortung der Kolonialmächte für Schaffung der katastrophalen Situation, die bis heute anhält, unter Verletzung der Rechte des palästinensischen Volkes, des Völkerrechts und der Resolutionen der Vereinten Nationen.</p>
<p>100 Jahre nach der Balfour-Erklärung  betreibt  Israel weiterhin sein koloniales Projekt in Palästina. Als Folge davon leben über sieben Millionen Palästinenser*innen im Exil,  ihr rechtskräftiges Rückkehrrecht wird ihnen verweigert, während die Entwurzelung anderer tagtäglich weiter betrieben wird.  Großbritannien und andere europäische Staaten stehlen sich nicht nur weiterhin aus  ihrer grundlegende Verantwortung für die Kolonisierung von Palästina, sondern machen sich darüber hinaus aktiv mitschuldig an Israels anhaltenden Verstößen gegen das Völkerrecht und an seinen Menschenrechtsverletzungen.</p>
<p>Gerechtigkeit kann nicht ohne Anerkennung der historischen Tatsachen erreicht werden!</p>
<p>Die unterzeichnenden Organisationen der Erklärung fordern die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, ihre Komplizenschaft  bei Israels andauernder Siedlungstätigkeit zu beenden. Sie  fordern die sofortige Aufhebung der Blockade des Gazastreifens sowie das Recht der Palästinenser*innen auf Freizügigkeit, die Gleichheit aller Bürger*innen Israels und die Anerkennung des Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge sowie die Ergreifung verbindlicher Maßnahmen gegenüber dem Staat Israel einschließlich der Aussetzung des Assoziationsabkommens der EU mit Israel, solange Israel fortfährt gegen internationale und Menschenrechtsnormen zu verstoßen.</p>
<p>Darüber hinaus verpflichteten sich die mehr als 250 unterzeichnenden Organisationen, Glaubensgruppen, politische Parteien und Gewerkschaften, ihre Maßnahmen zu intensivieren, um die EU und die europäischen Staaten zu drängen, ihre Mittäterschaft mit israelischen Verletzungen der palästinensischen Rechte zu beenden.</p>
<p><em>Weitere Informationen &#8211; auch zur Unterstützung der Kampagne &#8211; finden Sie unter: <a href="http://www.eccpalestine.org" target="_blank">www.eccpalestine.org</a></em></p>
<p><em>Für weitere Unterzeichnungen bitte <a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSctjG1m0MWPBkaOq6Z1Rvv2KySYzJUnBjrVPHoyUk160sOKsg/viewform" target="_blank">dieses Formular</a> ausfüllen</em></p>
<p><em>Der Aufruf auf <a href="https://docs.google.com/document/d/1AlzuxhFckOD2rOX4qrC-ata1knvQ7gTSLLG9lohTGuE/edit?usp=sharing">Niederländisch</a>/ <a href="https://docs.google.com/document/d/1oNI_612MNxYBeb7pMHPIiv_3nA95iRWGaBJApFIJmEY/edit?usp=sharing">Fanzösisch</a>/ <a href="https://docs.google.com/document/d/1BRI95QLd8pfLtDxdFqErOwoBa0Ue7ZNS8zFSSG4x00k/edit">Italienisch</a>/ <a href="https://docs.google.com/document/d/1262vmILDTnSrnZtoCJab5Ls651OOz_HCJ6EiqnxMK0w/edit?usp=sharing">Slowenisch/</a> <a href="https://docs.google.com/document/d/1LTYHLdBEiArnSlAQv2BI8RLSelaV5c-y4dFFvS6WrAU/edit?usp=sharing">Spanisch</a>/ <a href="http://www.eccpalestine.org/justice-for-palestine-now-end-european-complicity-a-call-from-organizations-throughout-europe/">Englisch</a></em></p>
<hr />
<h4 style="text-align: left;">Europäischer Aufruf 2017 für Gerechtigkeit in Palästina</h4>
<p><strong>2017 &#8211; das bedeutet:</strong></p>
<ul>
<li><strong>100 Jahre seit der Balfour Erklärung von 1917, </strong>mit der die britische Regierung einseitig die Schaffung einer jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina zusagte;</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>70 Jahre seit die UNO 1947 den Teilungsplan für Palästina annahm, </strong>der 1948 zur Nakba führte, zur Zerstörung von über 530 palästinensischen Dörfern und zur     Vertreibung von 750 000 Palästinensern aus ihrem Heimatland, somit zu einem Prozess der ethnischen Säuberung;</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>50 Jahre seit 1967 die Besetzung </strong>von Westbank, Ost-Jerusalem, dem Gazastreifen und den Golanhöhen begann sowie ein fortdauernder Prozess der Kolonisierung und der anhaltenden Besatzung durch den Staat Israel.</li>
</ul>
<p><strong>Die andauernde Land-Enteignung von Palästinensern</strong> und der Entzug ihrer Existenzgrundlagen, einschließlich Hauszerstörungen, Landbeschlagnahme und Apartheidmauer; die Leugnung ihrer Kultur und ihres Narrativs; die zehnjährige Gaza-Blockade, die schwerwiegende unmenschliche Lebensbedingungen schafft, neben den wiederkehrenden militärischen Angriffen gegen seine Bewohner; die ständige Unterdrückung, die einhergeht mit zur Zeit über 7000 Gefangenen in Militärhaft, darunter über 400 Kinder; die entsetzliche Not palästinensischer Flüchtlinge, die durch den Krieg in Syrien noch verschlimmert wird; und die drakonischen diskriminierenden Gesetze in Israel selbst: <strong>diese Fakten, Ergebnis von über 100 Jahren der Verweigerung der Rechte des palästinensischen Volks, können nicht länger hingenommen werden.</strong></p>
<p><strong>Die Jahrestage im Jahr 2017 </strong>erinnern uns an das Ausmaß dessen, was durch die koloniale Geisteshaltung, die Negierung der Rechte des palästinensischen Volks und die Weigerung, das Völkerrecht und UN-Resolutionen anzuwenden, in die Katastrophe führt. Diese Jahrestage verdeutlichen die Verantwortung der europäischen und westlichen Länder für die heutige Lage, ebenso die Machtlosigkeit, in die die Europäische Union sich selbst gebracht hat, wo sie doch die Grundsätze der Achtung des internationalen Rechts hochhält, ohne allerdings die Maßnahmen zu ergreifen es durchzusetzen.</p>
<p>Diese Jahrestage verdeutlichen ebenso, dass <strong>Frieden nicht herrschen wird, </strong>solange historische Fakten unbeachtet bleiben. Es ist vielmehr die Verantwortung aller Parteien, Geschichte anzuerkennen, <strong>zuerst und zuvörderst die Verantwortung durch den israelischen Staat und die israelische Bevölkerung, </strong>ganz im Gegensatz zu der revisionistischen Politik, die Israel ständig betreibt und die von seiner gegenwärtigen Regierung auf die Spitze getrieben wird.<strong> Die europäischen Staaten</strong> waren Akteure im kolonialen System zwischen den beiden Weltkriegen. Sie übertrugen die Folgen des monströsen Genozids an den europäischen Juden durch die Nazis auf Palästina. Anschließend taten sie nichts, um von Israel die Anerkennung der UN-Resolutionen zu fordern; auch die europäischen Staaten müssen die große Verantwortung für die Tragödie, die das palästinensische Volk heute erleidet, anerkennen.</p>
<p><strong>Wir rufen die EU und die europäischen Staaten auf:</strong></p>
<ul>
<li><strong>2017 zu dem Jahr zu machen, in dem die Rechte des palästinensischen Volks innerhalb eines verbindlichen Zeitplans Wirklichkeit werden: </strong>das Recht auf     Selbstbestimmung, die Beendigung der Besatzung der gesamten Westbank, einschließlich Ost-Jerusalems und des Gazastreifens, die Gleichberechtigung aller Bürger Israels und das Rückkehrrecht für alle palästinensischen Flüchtlinge, wie auch immer jeder Einzelne dies Recht verwirklichen mag;</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>jegliche Komplizenschaft </strong>mit Israels andauernder Siedlungstätigkeit und seinen unzähligen Verletzungen des Völkerrechts zu beenden; die sofortige Aufhebung der Blockade des Gazastreifens sowie das Recht der Palästinenser auf Freizügigkeit zu fordern;</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>verbindliche Maßnahmen gegenüber dem Staat Israel zu ergreifen, </strong>so lange dieser fortfährt Völkerrecht und Menschenrechte zu verletzen<strong>, einschließlich der Aussetzung des EU – Israel Assoziierungs-Abkommens </strong>bis Israel das Völkerrecht einhält.  Als erstes muss umgehend die militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit, die kaum verhüllt in mehreren Projekten des Horizont 2020-Programms auftaucht, ausgesetzt werden.</li>
</ul>
<p><strong>Wir, die unterzeichnenden europäischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen,</strong> Vereinigungen, politischen Parteien und Gewerkschaften bekräftigen feierlich, dass im Jahr 2017, nach 100 Jahren der Enteignung, der Verweigerung und der ethnischen Säuberung die Rechte des palästinensischen Volks endlich geachtet werden müssen.</p>
<p>Wir verpflichten uns, jeder mit seinen eigenen Auffassungen, <strong>auf dieses Ziel hin zu arbeiten in der Überzeugung, dass ein nachhaltiger Friede nur durch die Durchsetzung des Rechts erreicht werden kann. </strong></p>
<p><strong>Unterzeichnet von:</strong></p>
<p>Unterzeichnet von:<br />
1. ECCP – European Coordination of Committees and Associations for Palestine<br />
2. Transform! Europe<br />
3. PHM – Europe (People’s Health Movement)</p>
<p>4. Frauen in Schwarz (Wien), Austria</p>
<p>5. SODePAZ – Basque country<br />
6. Internazionalistak Auzolanean – Basque country<br />
7. ASOCIACI√ìN BILADI – Basque country<br />
8. Fundacion Mundubat, Basque country</p>
<p>9. CNCD-11.11.11 – NGO platform, Belgium<br />
10. Mouvement Ouvrier Chrétien – NGO platform, Belgium<br />
11. 11.11.11 – NGO platform, Belgium<br />
12. Broederlijk Delen – NGO platform, Belgium<br />
13. Pax Christi – Flanders – NGO, Belgium<br />
14. Solidarité socialiste – NGO, Belgium<br />
15. G3W–M3M – NGO, Belgium<br />
16. Intal, Belgium<br />
17. Association Belgo-Palestinienne WB, Belgium<br />
18. Palestina Solidariteit, Belgium<br />
19. Union des Progressistes Jiufs de Begique, Belgium<br />
20. Vrede vzw, Belgium<br />
21. Agir pour la Paix, Belgium<br />
22. CADTM Belgique (Comité pour l’Abolition des Dettes illégitimes), Belgium<br />
23. BACBI – Belgian Campaign For An Academic and Cultural Boycott of Israel, Belgium<br />
24. Samidoun Palestinian Prisoner Solidarity Network, Belgium<br />
25. Plate-forme Charleroi-Palestine, Belgium<br />
26. Solidarity With Bedouins Committee, Belgium<br />
27. PJPO Ittre, Belgium<br />
28. Via Velo Palestina, Belgium<br />
29. Les Amis du Monde Diplomatique, Belgium<br />
30. Composantes de la Communauté Arabe de Belgique – CoCABe, Belgium<br />
31. Croiseregard asbl. Belgium</p>
<p>32. International Solidarity Movement, Czech Republic</p>
<p>33. Finnish-Arab Friendship Society, Finland<br />
34. The Israeli Committee Against House Demolitions (ICAHD) – Finland</p>
<p>35. EELV (Europe Ecologie les Verts) – political party, France<br />
36. Ensemble – political party, France<br />
37. Parti Communiste Français – political party, France<br />
38. Nouveau Parti Anticapitaliste (NPA), political party, France<br />
39. Parti des Indigènes de la République – political party, France<br />
40. Federation Syndicale Unitaire – trade union federation, France<br />
41. Union syndicale Solidaires – trade union, France<br />
42. La Cimade, France<br />
43. CCFD-Terre Solidaire, France<br />
44. CEMEA Association Nationale, France<br />
45. AFPS (Association France Palestine Solidarite), France<br />
46. Plateforme des ONG françaises pour la Palestine, France<br />
47. MRAP (Mouvement contre le racisme et pour l’Amitie entre les peuples), France<br />
48. Mouvement de la Paix, France<br />
49. Union Juive Française pour la Paix, France<br />
50. Mouvement pour une Alternative Non-violente (MAN), France<br />
51. Femmes Egalité, France<br />
52. Collectif Judeo Arabe et Citoyen pour la Palestine, France<br />
53. Collectif Interuniversitaire pour la Cooperation avec les Universites Palestiniennes, France<br />
54. CVPR-PO, France<br />
55. La Forge, France<br />
56. AJPF, France<br />
57. CPPI Saint-Denis [Collectif Paix Palestine Israel], France<br />
58. PHM France<br />
59. Centre for Global Education, France<br />
60. Espaces Marx, France<br />
61. AURDIP (Association des Universitaires pour le Respect du Droit International en Palestine Union syndicale Solidaires), France<br />
62. CJPP5 Comité Justice et Paix en Palestine et au Proche-Orient 5eme PG, France<br />
63. Droit Solidarité, France<br />
64. MJCF Mouvement Jeunes Communistes de France, France<br />
65. UTIT Union des Travailleurs Immigrés Tunisiens, France<br />
66. LA COURNEUVE-PALESTINE, France<br />
67. Association des Travailleurs Maghrébins de France (ATMF), France<br />
68. Terre des Hommes France, France<br />
69. Association « Pour Jérusalem », France<br />
70. Atelier Israël Palestine du GAIC : Groupe d’Amitié Islamo Chrétienne, France<br />
71. The Fédération Artisans du Monde, France<br />
72. Forum Palestine Citoyenneté, France<br />
73. Participation et Spiritualité Musulmanes, France<br />
74. AILES femmes du Maroc, France</p>
<p>75. Pax Christi Erding-Dorfen – NGO, Germany<br />
76. Bundesarbeitskreis der LINKEN Gerechter Frieden in Nahost – Federal Working Group on “Just Peace in the Middle East”), Germany<br />
77. DIE LINKE. Niedersachsen LAG Gerechter Frieden Nahost – State Working Group Lower Saxony on “Just Peace in the Middle East”), Germany<br />
78. Jewish Voice of Peace, Germany<br />
79. German-Palestinian Association e.V., Germany<br />
80. Palästinakomitee Stuttgart, Germany<br />
81. Jewish-Palestinian Dialogue Group Munich, Germany<br />
82. AK Nahost Berlin, Germany<br />
83. Arbeitskreis Palästina, Nürnberg, Germany<br />
84. Attac rhein-sieg, Germany<br />
85. BDS Berlin, Germany<br />
86. BDS Hamburg, Germany<br />
87. BDS-Gruppe Bonn, Germany<br />
88. « Das Palästina Portal », Germany<br />
89. Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Germany<br />
90. Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Regionalgruppe Düsseldorf, Germany<br />
91. Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Nordrhein-Westfalen (Süd), Germany<br />
92. Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.v. Regionalgruppe Ruhrgebiet, Germany<br />
93. Deutscher Freidenker-Verband; Landesverband Hessen, Germany<br />
94. German Freethinkers Association, Germany<br />
95. Frauennetzwerk für Frieden e.V., Germany<br />
96. Frauen wagen Frieden (Projektgruppe in der evangelischen Frauenarbeit der Pfalz), Germany<br />
97. Gesellschaft zur Humanitären Unterstützung der Palästinenser e.V., Germany<br />
98. Israel-Palästina Solidaritätskreis Darmstadt, Germany<br />
99. Keep Hope Alive, Germany<br />
100. Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg, Germany<br />
101. Solidarität International e.V., Germany<br />
102. The European Alliance in Defence of Palestinian Detainees, Germany<br />
103. Union of Palestinian Communities, Institutions and Activities in Europe, Germany<br />
104. Vitaminepalestine, Germany</p>
<p>105. Fiom-Cgil – trade union, Italy<br />
106. Confederazione Cobas – trade union, Italy<br />
107. ARCI, Italy<br />
108. ArciMilano, Italy<br />
109. ArciLombardia, Italy<br />
110. AssopacePalestina, Italy<br />
111. Associazione di Amicizia Italo-Palestinese Onlus, Italy<br />
112. Associazione per la Pace, Italy<br />
113. Associazione Oltre il Mare, Italy<br />
114. BDS Italia, Italy<br />
115. BDS Italia / Coordinamento campagna BDS Bologna, Italy<br />
116. BDS Ravenna, Italy<br />
117. Cultura è Libertà, Italy<br />
118. Comitato Pistoiese per la Palestina, Italy<br />
119. Donne in nero, Italia, Italy<br />
120. Italia-Cuba Milano, Italy<br />
121. Le radici e le ali Onlus Milano, Italy<br />
122. Libera, associazioni nomi e numeri contro le mafie, Italy<br />
123. Rete ECO (Ebrei contro l’occupazione), Italy<br />
124. Rete romana di solidarietà con il popolo palestinese, Italy<br />
125. Rete Radiè Resch – Gruppo di Udine, Italy<br />
126. Salaam Ragazzi dell’Olivo-comitato di Mlano-Onlus, Italy<br />
127. Servizio civile Internazionale, Italy<br />
128. Statunitensi contro la guerra/U.S. Citizens Against War (Florence), Italy<br />
129. Un Ponte per, Italy<br />
130. Ulaia Arte sud, Italy<br />
131. Women in culture, Italy<br />
132. WILPF Italia (Women international league for peace and freedom), Italy<br />
133. AWMR (Donne della regione mediterranea), Italy<br />
134. Reti di pace – Laboratorio Monteverde Roma, Italy<br />
135. Make An Impact Association ONLUS, Italy<br />
136. GAZZELLA onlus, Italy</p>
<p>137. Trócaire – development agency of the Catholic Church in Ireland, Ireland<br />
138. Mandate – the trade union for retail, bar and admin workers in Ireland<br />
139. Communications Workers Union of Ireland – trade union, Ireland<br />
140. Communication Workers Union Northern Ireland Region – trade union, Ireland<br />
141. Derry Trades Union Council – trade union, Ireland<br />
142. Sinn Féin – political party, Ireland<br />
143. Communist Party of Ireland’ political party, Ireland<br />
144. Action from Ireland (Afri), Ireland<br />
145. Ireland-Palestine Solidarity Campaign, Ireland<br />
146. Sadaka – the Ireland Palestine Alliance, Ireland<br />
147. Trade Union Friends of Palestine, Ireland<br />
148. Gaza Action Ireland, Ireland<br />
149. Academics for Palestine, Ireland<br />
150. Centre for Global Education, Ireland<br />
151. The People’s Movement, Ireland<br />
152. Jewish Voice for Just Peace, Ireland<br />
153. Irish Anti-War Movement, Ireland<br />
154. Peace and Neutrality Alliance, Ireland<br />
155. Anti-Racism Network Ireland , Ireland<br />
156. United Against Racism, Ireland<br />
157. The Ireland Institute, Ireland<br />
158. Workers Solidarity Movement, Ireland</p>
<p>159. Comité pour une paix juste au Proche-Orient, Luxembourg<br />
160. FNCTTFEL – Landesverband, Luxembourg</p>
<p>161. Scotish Friends of Palestine – Scotland</p>
<p>162. Združena levica parliamentary group (ZL) – political party, Slovenia<br />
163. Institute for Western Sahara studies – NGO, Slovenia<br />
164. Institute Abraham – NGO, Slovenia<br />
165. Drustvo Humanitas, Slovenia</p>
<p>166. Confederacion General del Trabajo CGT – trade union, Spain<br />
167. Izquierda Unida – political party, Spain<br />
168. Partido Comunista de España (PCE) – political party, Spain<br />
169. Communist Youth Union of Spain, Spain<br />
170. Coordinadora Valenciana de ONGD, Spain<br />
171. Anticapitalistas, Spain<br />
172. Asociacion Paz con Dignidad, Spain<br />
173. Årea Paz y Solidaridad Izquierda Unida Toledo Provincial, Spain<br />
174. Palestina Toma La Calle, Madrid, Spain<br />
175. CAUM (Club de Amigos de la Unesco), Spain<br />
176. Plataforma Córdoba por Palestina, Spain<br />
177. ASPA, Asociación Andaluza por la Solidaridad y la Paz, Spain<br />
178. Plataforma Solidaria con Palestina de Valladolid, Spain<br />
179. Asociación Transformando Madrid, Spain<br />
180. UNADIKUM España, Spain<br />
181. Moviment 15M Sabadell, Spain<br />
182. Comité de Solidaridad con la Causa Árabe (CSCA), Spain<br />
183. Yayoflautas Madrid, Spain<br />
184. Coordinadora Andalucía con Palestina, Spain<br />
185. HILOMBÉ SOLIDARIDAD, Spain<br />
186. Rumgo a Gaza, Spain<br />
187. CERAI, Spain<br />
188. Transformando, S. Coop. Mad., Spain<br />
189. Tierra y Culturas, Spain<br />
190. Al-Quds Association for Solidarity with People in Arab Countries, Spain<br />
191. Plaza de los Pueblos 15M Madrid, Spain<br />
192. ALQUDS, Spain<br />
193. Plataforma Solidaria por Palestina Valladolid, Spain<br />
194. NitDempeusBCN, Spain<br />
195. Asociacion Paz con Dignidad, Spain<br />
196. Colectivo de Solidaridad con Palestina Al’Madafa, Spain<br />
197. Palestina Toma la Calle, Madrid, Spain<br />
198. Coordinadora Vallés Occ. 15M, Spain<br />
199. Asociación de la Comunidad Hispano – Palestina « JERUSALÉN », Spain<br />
200. Moviment 15M Sabadell, Spain<br />
201. ASOCIACIÓN BILADI, Spain<br />
202. CATNPUD, Spain<br />
203. Asociación Médica Hispano Palestina, Spain<br />
204. NOVACT – International Institute for Nonviolent Action , Spain<br />
205. RESCOP – coalition that consists of:,<br />
1. Al’Madafa<br />
2. Anticapitalistas<br />
3. Asociación Al-Quds de Solidaridad con los Pueblos del Mundo Árabe (Málaga)<br />
4. Asociación de Amistad Palestina-Granada «Turab»<br />
5. Asociación Andaluza por la Solidaridad y la Paz – ASPA<br />
6. Asociación Hispano Palestina Jerusalén (Madrid)<br />
7. Asociación Palestina Biladi<br />
8. Asociación Pau Ara y Sempre<br />
9. Asociación Pro-Derechos Humanos de Andalucía<br />
10. Asociación ProPalestina del Campo de Gibraltar<br />
11. Asociación Unadikum<br />
12. BDS Alacant<br />
13. BDS Catalunya<br />
14. BDS Granada<br />
15. BDS Madrid<br />
16. BDS País Valencià<br />
17. Castelló per Palestina<br />
18. Centro de Estudios Rurales y de Agricultura Internacional (CERAI)<br />
19. Coalició Prou Complicitat amb Israel<br />
20. Comité de Solidaridad con la Causa Árabe (Madrid, Asturias)<br />
21. Comité de Solidaridad con los Pueblos – Interpueblos (Cantabria)<br />
22. Comunidad Palestina en Canarias<br />
23. Comunitat Palestina de Catalunya<br />
24. Comunitat Palestina de València<br />
25. Coordinadora de apoyo a Palestina (La Rioja)<br />
26. Ecologistas en Acción (Confederal)<br />
27. Fundación IEPALA<br />
28. Fundación Mundubat<br />
29. Grupo de Cooperación Sevilla Palestina<br />
30. Hilombé Solidaridad<br />
31. Izquierda Anticapitalista Revolucionaria (IZAR)<br />
32. Komite Internazionalistak (Euskal Herria)<br />
33. MEWANDO (Euskadi)<br />
34. Movimiento de Jóvenes Palestinos<br />
35. Mujeres en Zona de Conflicto – M.Z.C.<br />
36. Mujeres por la Paz – Acción Solidaria con Palestina (Canarias)<br />
37. Pallasos en Rebeldía<br />
38. Paz Ahora<br />
39. Paz con Dignidad<br />
40. Plataforma de Solidaridad con Palestina (Sevilla)<br />
41. Plataforma Palestina Ibiza<br />
42. Plataforma Solidaria con Palestina de Valladolid<br />
43. Palestina Toma la Calle<br />
44. Red Judía Antisionista Internacional (IJAN)<br />
45. Sodepau<br />
46. Sodepaz<br />
47. Sodepaz Balamil<br />
48. Taula per Palestina (Illes Balears)<br />
49. Unión de Juventudes Comunistas de España (UJCE)</p>
<p>206. Parti suisse du Travail – political party, Switzerland<br />
207. Communist Party – political party, Switzerland<br />
208. Housing and Land Rights Network, Switzerland<br />
209. BDS Switzerland, Switzerland<br />
210. Gerechtigkeit und Frieden in Palästina, Switzerland<br />
211. Collectif Urgence Palestine Vaud, Switzerland<br />
212. BDS Zuerich, Switzerland<br />
213. Berner Mahnwache für einen gerechten Frieden in Israel/Palästina, Switzerland</p>
<p>214. Women in Black [Vrouwen in het Zwart Nederland], The Netherlands<br />
215. Palestijnse gemeenschap in nederlad, The Netherlands<br />
216. Diensten en Onderzoek Centrum Palestina (docP), The Netherlands<br />
217. Nederlandse-Filippijnse Solidariteitsbeweging, The Netherlands<br />
218. Nederlands arabische stichting nas, The Netherlands<br />
219. EMCEMO, The Netherlands<br />
220. Internationale Socialisten, The Netherlands<br />
221. A’idoun, The Netherlands<br />
222. Breed Platform Palestina, The Netherlands<br />
223. Stichting Palestijnse Vrouwen in Nederland, The Netherlands<br />
224. Stichting Groningen-Jabalya, The Netherlands<br />
225. Nederlandse-Filippijnse Solidariteitsbeweging, The Netherlands<br />
226. Diensten en Onderzoek Centrum Palestina (docP), The Netherlands<br />
227. Netherlands Palestine Committee (NPK), The Netherlands<br />
228. Palestine Workinggroup FNV, The Netherlands<br />
229. Stichting Kairos Sabeel Nederland, The Netherlands<br />
230. Christian Peacemaker Teams – Netherlands, The Netherlands<br />
231. SAP/Grenzeloos, The Netherlands<br />
232. Plant een Olijfboom, The Netherlands<br />
233. Palestina Komitee Nijmegen, The Netherlands</p>
<p>234. The Norwegian United Federation of Trade Unions Department 850, Oslo Graphic Workers Union – trade union federation, Norway<br />
235. Industri Energi – trade union, Norway<br />
236. Norwegian Transport Workers’ Union – trade union, Norway<br />
237. LO i Oslo – trade union, Norway<br />
238. NNN Oslo og Akershus – trade union, Norway<br />
239. The Red Party (Rødt) – political party, Norway<br />
240. Rød Ungdom – political party youth organisation , Norway<br />
241. The Association of Norwegian NGOs for Palestine – umbrella of NGOs, Norway</p>
<p>242. Kairos Britain – NGO platform, UK<br />
243. Palestine Solidarity Campaign UK<br />
244. Europal Forum-UK<br />
245. The Israeli Committee Against House Demolitions UK – ICAHD UK<br />
246. Liberal Democrats Friends of Palestine, UK<br />
247. The Palestinian Return Centre, UK<br />
248. Friends of Sabeel UK, UK<br />
249. Muslim Association of Britain, UK<br />
250. LibDem Friends of Palestine, UK<br />
251. Make Apartheid History, UK<br />
252. Amos Trust, UK<br />
253. Palestinian Forum in Britain, UK</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Pax Christi International: Appell für einen neuen israelisch-palästinensischen Friedensprozess: Zeit zur Neuverpflichtung</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/pax-christi-international-appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 20:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Balfour-Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[BDS-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The International Catholic Peace Movement Brüssel, 1. Dezember 2016 Eine gerechte Lösung des seit Jahren bestehenden Konflikts zwischen Israelis und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/pax-christi-international-appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung/">Pax Christi International: Appell für einen neuen israelisch-palästinensischen Friedensprozess: Zeit zur Neuverpflichtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/01/pax-christi-international.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-8510" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/01/pax-christi-international.jpg" alt="" width="220" height="143" /></a>The International Catholic Peace Movement</p>
<p>Brüssel, 1. Dezember 2016</p>
<p id="stcpDiv">Eine gerechte Lösung des seit Jahren bestehenden Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern ist von entscheidender Bedeutung für den Frieden in unserer Welt. Trotz der mit der Beilegung dieses Konflikts verbundenen Schwierigkeiten, muss eine Lösung dringend gefunden werden. 2017 ist der 100. Jahrestag der Balfour-Deklaration<a id="_ftnref1" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>, <span lang="DE" xml:lang="DE">vor 70 Jahren wurde die UN-Resolution 181 angenommen</span><a id="_ftnref2" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>, <span lang="DE" xml:lang="DE">und vor 50 Jahren startete Israel die Besetzung des Westjordanlandes, des Gazastreifens, der Golanhöhen und annektierte Ostjerusalem. Pax Christi International ist der Überzeugung, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist für eine erneute Verpflichtung zur Beendigung der Gewalt sowie für eine gerechte und nachhaltige Lösung, die die Grundrechte der Israelis und Palästinenser gleichermaßen auf der Grundlage des Völkerrechts gewährleistet</span>.</p>
<p><span id="more-8509"></span></p>
<div id="stcpDiv">
<p><em>Beendigung aller Völkerrechtsverletzungen</em></p>
<p>Pax Christi International tritt für den Schutz der Menschenrechte, die Förderung von Frieden und die Achtung des Völkerrechts ein. Wir rufen die israelischen und palästinensischen Behörden auf, die Menschenrechte und das internationale humanitäre Recht einzuhalten. Wir sind überzeugt, dass das globale Justizsystem eine entscheidende Funktion übernehmen kann, um den Völkerrechtsverletzungen Einhalt zu gebieten. Wir begrüßen die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs Vorermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen beider Seiten während des 51-tägigen Kriegs zwischen der Hamas-Miliz und dem Staat Israel 2014 aufzunehmen. Gegebenenfalls wird im nächsten Schritt ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet.<a id="_ftnref3" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a> Wir trauern um die Toten und Verletzten dieses Konflikts und anerkennen das Recht beider Seiten auf Sicherheit und Schutz. Gleichzeitig muss betont werden, dass es sich um einen grundlegend ungleichen Konflikt handelt, da die Rechte der Palästinenser in gravierenderem Maße verletzt wurden.</p>
<p><em>Fokussierung auf die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten</em></p>
<p>Die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten ist besorgniserregend. Verstöße gegen das Völkerrecht finden unter der israelischen Militärokkupation regelmäßig in verschiedenster Form statt, dazu gehören häufige Kollektivstrafen, Landraub, Ausbeutung von Wasserressourcen, Zerstörung von Wohnhäusern, Einschränkung der Bewegungsfreiheit und des Warenverkehrs, Administrationshaft sowie Schikanen, psychische Traumatisierung und Folter von palästinensischen Strafgefangenen und Untersuchungshäftlingen.<a id="_ftnref4" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a> Die Präsenz des israelischen Militärs, die Errichtung illegaler israelischer Siedlungen und die Trennmauern haben eine gefährliche und unmenschliche Umwelt für die Palästinenser geschaffen, in der Kinder<a id="_ftnref5" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn5" name="_ftnref5">[5]</a> und Frauen<a id="_ftnref6" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn6" name="_ftnref6">[6]</a> besonders gefährdet sind. Besonders die starke Zunahme der Kinderhäftlinge und das kürzlich durch das israelische Parlament verabschiedete Gesetz, mit dem die Altersgrenze für die Strafmündigkeit gesenkt wurde, geben Anlass zu großer Sorge.<a id="_ftnref7" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn7" name="_ftnref7">[7]</a> Pax Christi International fordert die internationale Gemeinschaft auf, dieser Situation mehr Aufmerksamkeit zu schenken und Israel zu zwingen, die Verstöße gegen internationales Recht einzustellen.</p>
<p><em>Erarbeitung von Lösungen für eine friedliche Koexistenz </em></p>
<p>Unsere Bewegung fordert Israel und Palästina nachdrücklich auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und einen Dialog zu beginnen, der von gegenseitiger Achtung der Menschenrechte und Würde des jeweils Anderen, sowie der Verpflichtung zur Einhaltung des Völkerrechts getragen wird. Wir sind überzeugt, dass der Weg zu einem friedlichen Zusammenleben nicht nur möglich, sondern unerlässlich ist. Außerdem muss die internationale Gemeinschaft mithilfe der Bemühungen des Nahost-Quartetts (EU, USA, Russland und Vereinte Nationen) und der arabischen und französischen Friedensinitiativen ihre Verpflichtung zur Diplomatie erneuern. In diesem Kampf kann es nur eine politische Lösung geben, keine militärische. Da der Osloer Friedensprozess gescheitert ist und die Verhandlungen zum Stillstand gekommen sind, ist nun eine neue politische Strategie gefragt. Die internationale Gemeinschaft hat konkrete Maßnahmen ergriffen und die israelischen und palästinensischen Behörden aufgefordert, einen neuen Friedensprozess zu beginnen.<a id="_ftnref8" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn8" name="_ftnref8">[8]</a> Es wäre wesentlich, dass der Friedensprozess ein Konzept umfasst, das die Achtung der Menschenrechte und die Förderung der Gerechtigkeit vorsieht und das auf den maßgeblichen UN-Resolutionen fußt. Um diesen Prozess voranzutreiben, fordern wir ein Verbot des Waffenhandels und der Waffenlieferungen nach Israel und Palästina, sowie eine Einstellung der militärischen Zusammenarbeit, die zu diesem gewalttätigen Konflikt beiträgt.<a id="_ftnref9" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn9" name="_ftnref9">[9]</a></p>
<p><em>Anerkennung des Grundrechts auf volle Gleichberechtigung der arabisch-palästinensischen Bürger Israels</em></p>
<p>Der UN-Menschenrechtsrat hat 2014 dahingehend seine Bedenken geäußert, dass Israel die nicht-jüdische Bevölkerung anders behandelt als die jüdische und  dass die nationale Rechtsordnung ein dreistufiges Ordnungssystem vorsieht, das den israelisch-jüdischen und den arabisch-palästinensischen Bürgern Israels jeweils unterschiedliche Zivilstände, Rechte und gesetzliche Schutzbestimmungen zubilligt.<a id="_ftnref10" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn10" name="_ftnref10">[10]</a> Pax Christi International verurteilt Israels Weigerung, seinen arabisch-palästinensischen Bürgern die volle Gleichberechtigung im Hinblick auf seine Gesetzgebung und Politik zu gewähren, die grundlegende Lebensbereiche wie politische Partizipation, Zugang zu Boden, Bildung, staatliche Haushaltsmittel und Strafverfahren betreffen.<a id="_ftnref11" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn11" name="_ftnref11">[11]</a> Wir fordern Israel auf alle Gesetze, die gegen die Grundrechte der arabisch-palästinensischen Bürger*innen Israels verstoßen, zu ändern, sowie die israelischen Gesetze in vollen Einklang mit den Grundsätzen der Gleichheit und Nicht-Diskriminierung zu bringen, die die Basis von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten sind.</p>
<p><em>Beendigung der israelischen Besatzung aller arabischen Gebiete, die 1967 besetzt wurden, sowie Abbau der Grenzzäune</em></p>
<p>Pax Christi International erachtet die israelische Besatzung der besetzten palästinensischen Gebiete sowie den Bau von Siedlungen und Trennmauern auf besetztem Gebiet als Verstoß gegen das Völkerrecht. Diese Maßnahmen führten zu Zwangsumsiedlungen, zu Einschränkungen beim Zugang zu Basisdiensten wie medizinischer Versorgung, Trinkwasser und Strom für die Palästinenser, zu geringeren Chancen auf Bildung und am Arbeitsmarkt, zu negativen Auswirkungen auf die palästinensische Agrar- und Wirtschaftsinfrastruktur, zu Ausgrenzung und Ungleichheit. Wir sind ernsthaft besorgt über eine solche Politik, die die Rechte des palästinensischen Volkes beschränkt.</p>
<p>Im Einklang mit dem UN-Menschenrechtsrat fordern wir  Israel auf, der Ausweitung der Siedlungen Einhalt zu gebieten und die Trennmauern in den besetzten palästinensischen Gebieten wieder abzubauen.<a id="_ftnref12" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn12" name="_ftnref12">[12]</a> Insbesondere bereitet uns die Situation im Gazastreifen große Sorgen. Zwar zog Israel 2005 aus dem Gazastreifen ab, aber das Gebiet bleibt noch immer in seinem Würgegriff wegen der Land-, See- und Luftblockade, die internationales humanitäres Recht verletzt. Diese Blockade hat eine verheerende Menschenrechtssituation zur Folge, so dass die Vereinten Nationen bereits davor warnen, dass bei Fortbestehen der derzeitigen Situation der Gazastreifen bis 2020 unbewohnbar werden wird.<a id="_ftnref13" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn13" name="_ftnref13">[13]</a></p>
<p><em>Anerkennung, Schutz und Förderung des Rückkehrrechts für alle palästinensischen Flüchtlinge </em></p>
<p>Nach dem arabisch-israelischen Konflikt 1948 flüchteten die Bewohner Palästinas massenweise aus ihrer Heimat aus Angst vor bzw. wegen gewaltsamer Vertreibungen. Die Schätzungen über die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge, die innerhalb der Grenzen Israels von 1948 vertrieben wurden, schwanken. Manche sprechen von insgesamt 750.000 Personen. Unabhängig von der genauen Zahl steht fest, dass rund 80% der Palästinenser, die im neugegründeten Staat Israel lebten, mit Errichtung des jüdischen Staates geflohen sind.<a id="_ftnref14" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn14" name="_ftnref14">[14]</a> Die internationale Gemeinschaft hat das Recht auf Rückkehr für alle palästinensischen Flüchtlinge in Artikel 11 der Resolution 194 der UN-Generalversammlung auf der Grundlage internationalen Rechts bestätigt.<a id="_ftnref15" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn15" name="_ftnref15">[15]</a> Die UN-Resolution fordert auch, dass eine Entschädigung für das Eigentum derjenigen, die sich entscheiden, nicht zurückzukehren, sowie für den Verlust oder die Beschädigung von Eigentum gezahlt werden soll. Pax Christi International ist überzeugt, dass die Anerkennung der Nakba<a id="_ftnref16" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn16" name="_ftnref16">[16]</a> und die Umsetzung des Rechts auf Rückkehr bzw. Entschädigung für die Palästinenser Grundvoraussetzungen für ein gerechtes und rechtsgültiges Friedensabkommen zwischen Israel und Palästina darstellen.</p>
<p><em>Unterstützung des gewaltfreien Widerstands im Hinblick auf die Schaffung von Frieden</em></p>
<p>Pax Christi International ist der Auffassung, dass gewaltfreier Widerstand gegen die Besatzung und Ungerechtigkeit den Weg für einen neuen Friedensprozess ebnen kann. Studien haben gezeigt, dass gewaltfreie Strategien doppelt so häufig erfolgreich waren wie bewaffneter Widerstand.<a id="_ftnref17" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn17" name="_ftnref17">[17]</a> Als Christen, die sich für eine gerechtere und friedlichere Welt einsetzen, treten wir klar für eine kreative und aktive Gewaltfreiheit ein und lehnen alle Formen von Gewalt ab.<a id="_ftnref18" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn18" name="_ftnref18">[18]</a> Vor diesem Hintergrund unterstützt Pax Christi International den gewaltlosen Kampf der Palästinenser für ein Ende der Besatzung, für die Anerkennung ihrer Rechte und für die Anerkennung eines palästinensischen Staates.<a id="_ftnref19" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn19" name="_ftnref19">[19]</a> Im Lauf der Jahre haben die Palästinenser Strategien des gewaltfreien Widerstands – wie Streiks, Demonstrationen und ziviler Ungehorsam – angewandt, um ihre Ziele zu erreichen. Aus unserer Sicht stellt ihr gewaltloser Widerstand eine legitime Antwort auf die Verstöße Israels gegen das Völkerrecht dar.</p>
<p><em>Anerkennung der möglichen Rolle von BDS im Friedensprozess </em></p>
<p>Viele Strategien gewaltfreien Widerstands wurden und werden auch weiterhin von Palästinensern angewandt, um gegen die seit 50 Jahren andauernde Militärbesatzung durch Israel und die herabwürdigenden Ungerechtigkeiten, die daraus resultieren, anzukämpfen.  2005 haben Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft eine Kampagne für Boykott, Desinvestionen und Sanktionen (BDS) ins Leben gerufen und üben seither damit Druck auf Israel aus, bis sich das Land an das Völkerrecht hält. Unserer Auffassung nach ist die BDS-Bewegung eine legitime Form des gewaltlosen Widerstands.<a id="_ftnref20" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn20" name="_ftnref20">[20]</a> Wir meinen ebenso, dass solche Initiativen, die gewaltlose Methoden anwenden, die Konfliktparteien dazu bewegen können, den Status-quo zu überdenken und neue Friedenswege zu suchen.</p>
<p>Die palästinensische BDS-Bewegung ruft Regierungen, Organisationen und Unternehmen dazu auf, eine gewaltlose Wirtschaftsstrategie umzusetzen, um damit Druck auf Israel auszuüben, bis das Land dem international gültigen Recht entspricht, indem es drei Forderungen erfüllt:</p>
<ol>
<li>Anerkennung der Grundrechte der arabisch-palästinensischen Bürger Israels bis zur völligen Gleichstellung;</li>
<li>Beendigung der israelischen Besetzung aller arabischen Gebiete, die seit 1967 besetzt sind, sowie Abbau der Grenzzäune;</li>
<li>Anerkennung, Schutz und Förderung des Rückkehrrechts für alle palästinensischen Flüchtlinge in ihre Häuser und zu ihrem Eigentum gemäß UN-Resolution 194.<a id="_ftnref21" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn21" name="_ftnref21">[21]</a></li>
</ol>
<p>Die Kampagne ruft außerdem dazu auf, die strafrechtliche Verfolgung von Menschenrechtsverteidiger*innen, die sich für BDS einsetzen, einzustellen. Pax Christi International ist überzeugt, dass diese Forderungen gerechtfertigt sind und im Einklang mit dem Völkerrecht stehen. Sie müssen bei jedwedem zukünftigen Friedensprozess zwischen Israel und Palästina Berücksichtigung finden.</p>
<p><em>Mehr Gerechtigkeit durch BDS </em></p>
<p>Pax Christi International betrachtet die BDS-Kampagne als einen Weg gewaltlosen Widerstands, um dem Frieden ein Stück näher zu kommen<a id="_ftnref22" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn22" name="_ftnref22">[22]</a> und um Unternehmen, die von der Besatzung profitieren und damit gegen die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verstoßen, unter Druck zu setzen.<a id="_ftnref23" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn23" name="_ftnref23">[23]</a> Human Rights Watch berichtet, dass israelische und internationale Unternehmen von Israels Siedlungspolitik profitiert haben.<a id="_ftnref24" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn24" name="_ftnref24">[24]</a> Unserer Auffassung nach könnten die Kennzeichnungspflicht für Produkte und der Boykott von Produkten aus den illegalen Siedlungen,<a id="_ftnref25" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn25" name="_ftnref25">[25]</a> sowie ein Investitionsentzug von Unternehmen, die bisher von der Besatzung profitierten, einen starken Anreiz für Israel schaffen zu einer Änderung seiner ungerechten und illegalen Politik.<a id="_ftnref26" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn26" name="_ftnref26">[26]</a> Pax Christi International unterstützt aber keinen Wirtschaftsboykott gegen ganz Israel, da wir meinen, dass zwischen Israel und den Gebieten, über die Israel keine Hoheit hat, unterschieden werden muss. Ein Wirtschaftsboykott muss genau auf jene Produkte und Dienstleistungen abzielen, die aus den illegalen Siedlungen und Unternehmen stammen und damit von der illegalen Besatzung profitieren.</p>
<p><em>Keine Bestrafung von BDS-Menschenrechtsverteidiger*innen</em></p>
<p>Pax Christi International fordert Israel und alle anderen Länder auf, die Menschenrechtsverteidiger*innen, die die BDS-Bewegung unterstützen, nicht zu bestrafen und fordern die internationale Gemeinschaft auf, entsprechend Druck auf diese Länder auszuüben. Insgesamt wird es immer schwieriger, im israelisch-palästinensischen Kontext als Menschenrechtsverteidiger*in zu arbeiten. Das gibt Anlass zu ernster Besorgnis, denn die Menschenrechtsverteidiger*innen spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufzeichnung und Bekämpfung von Ungerechtigkeiten und der Stärkung der Demokratie. Vor kurzem wurde ihre Arbeit durch die Verabschiedung des sog. „NGO Transparency Bill“ durch das israelische Parlament noch erschwert, wonach es nun eine Meldepflicht für NGOs, die sich zu mehr als 50% aus öffentlichen Geldern aus dem Ausland finanzieren, gibt; das Gesetz richtet sich damit vor allem gegen NGOs, die für die Durchsetzung der Menschenrechte kämpfen.<a id="_ftnref27" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn27" name="_ftnref27">[27]</a></p>
<p><strong>Schlussfolgerungen </strong></p>
<p>Pax Christi International erkennt die berechtigten Interessen von Israelis und Palästinensern und die Verantwortung der Beteiligten beider Seiten für eine Beendigung der Gewalt gegeneinander an. Dies tun wir gleichwohl in dem Bewusstsein, dass eine erhebliches Ungleichgewicht Macht und Ressourcen betreffend zugunsten Israels besteht. So möchten wir folgende Punkte betonen:</p>
<ul>
<li>Für einen nachhaltigen Frieden und Versöhnung müssen Israelis und Palästinenser sich als gleichrangige Partner am Friedensprozess beteiligen;</li>
<li>Die Legitimität und Rechte beider Parteien müssen respektiert und geschützt werden; das war bisher nicht der Fall, da den Palästinensern bislang ihre Rechte systematisch verweigert wurden;</li>
<li>Gewaltfreier Widerstand muss unterstützt werden und die Strategie der BDS-Bewegung ist eines von den möglichen gewaltlosen Konzepten, um international Druck auf Israel auszuüben, bis jene Veränderungen eingetreten sind, die für die Schaffung eines günstigen Klimas für einen neuen Friedensprozess erforderlich sind. Wir wollen aber keinen Boykott des ganzen Staates Israel.</li>
</ul>
<p>Pax Christi International fordert die internationale Gemeinschaft auf, sich auf den israelisch-palästinensischen Konflikt zu konzentrieren und gemeinsam mit dem palästinensischen und israelischen Volk und seinen Behörden zu einer Wiederbelegung des Friedensprozesses beizutragen, damit endlich ein Abkommen erzielt und ein Durchsetzungsmechanismus<a id="_ftnref28" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn28" name="_ftnref28">[28]</a> angewandt werden können.</p>
<p>Seine Seligkeit Michel Sabbah, emeritierter Lateinischer Patriarch von Jerusalem und ehemaliger Präsident von Pax Christi International, stellt fest: „Wir können Führern und Völkern dabei helfen, sich von Angst und Misstrauen zu befreien, damit der langersehnte Frieden kommt. Der Beginn der Freiheit der Palästinenser ist auch der Beginn der Versöhnung zwischen zwei Völkern, den Palästinensern und den Israelis.”<a id="_ftnref29" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn29" name="_ftnref29">[29]</a></p>
<p>____________</p>
<p>Brüssel, 1. Dezember 2016</p>
<p>__________________________________________</p>
<p>[1] In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 in Form eines Briefes des damaligen britischen Außenministers Arthur James Balfour an Lionel Walter Rothschild erklärte sich Großbritannien einverstanden, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Englische Originalversion: <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_depth/middle_east/israel_and_the_palestinians/key_documents/1682961.stm" target="_blank" rel="noopener">http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_depth/middle_east/israel_and_the_palestinians/key_documents/1682961.stm</a> deutsche Übersetzung: <a href="http://www.wienerzeitung.at/dossiers/nahostkonflikt/hintergrund_nahostkonflikt/399563_Dokument-Die-Balfour-Deklaration-1917.html?em_view" target="_blank" rel="noopener">http://www.wienerzeitung.at/dossiers/nahostkonflikt/hintergrund_nahostkonflikt/399563_Dokument-Die-Balfour-Deklaration-1917.html?em_view </a></p>
<p>[2] United Nations Resolution 181 was passed by the UN General Assembly in 1947 calling for the partition of Palestine into Arab and Jewish states, with the city of Jerusalem as a corpus separatum (Latin: “separate entity”) to be governed by a special international regime. UNGA resolution 181, A/RES/181(II)A-B, is available at: <a href="http://research.un.org/en/docs/ga/quick/regular/2" target="_blank" rel="noopener">http://research.un.org/en/docs/ga/quick/regular/2</a></p>
<p>[3] VOA, ’Israel engaging with ICC over Gaza war crimes inquiry’ (Israel mit dem Internationalen Gerichtshof zu den Untersuchungen über die Kriegsverbrechen in Gaza befasst), 3. Juni 2016: <a href="http://www.voanews.com/content/israel-engaging-with-icc-over-gaza-war-crimes-inquiry/3360233.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.voanews.com/content/israel-engaging-with-icc-over-gaza-war-crimes-inquiry/3360233.html</a></p>
<p>[4] UN, ’Impact of Israeli occupation, UN assistance to non-self-governing territories, among issues addressed in the Economic and Social Council’ (Die Auswirkungen der israelischen Besatzung, UN-Hilfe für nicht-selbständige Gebiete, Themen beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat), 2004: <a href="https://www.un.org/press/en/2004/ecosoc6132.doc.htm" target="_blank" rel="noopener">https://www.un.org/press/en/2004/ecosoc6132.doc.htm</a></p>
<p>[5] Defence for Children International Palestine, ’Growing up between Israeli settlement and soldiers’ (Aufwachsen zwischen israelischer Besatzung und Soldaten), 2014, S. 16: <a href="https://d3n8a8pro7vhmx.cloudfront.net/dcipalestine/pages/132/attachments/original/1433969185/SettlerViolenceReport.19June2014.pdf?1433969185" target="_blank" rel="noopener">https://d3n8a8pro7vhmx.cloudfront.net/dcipalestine/pages/132/attachments/original/1433969185/SettlerViolenceReport.19June2014.pdf?1433969185</a></p>
<p>[6] Middle East Monitor, ’The effects of Israeli occupation on Palestinian women’ (Die Auswirkungen der israelischen Besatzung auf palästinensische Frauen), 21. Januar 2015: <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20150121-the-effects-of-israels-occupation-on-palestinian-women/" target="_blank" rel="noopener">https://www.middleeastmonitor.com/20150121-the-effects-of-israels-occupation-on-palestinian-women/</a></p>
<p>[7] Defence for Children International Palestine, ’New Israeli law allows children as young as 12 to be jailed’ (Neues israelisches Gesetz erlaubt, Kinder ab 12 Jahren zu verhaften), 11. August 2016: <a href="http://www.dci-palestine.org/new_israeli_law_allows_children_as_young_as_12_to_be_jailed" target="_blank" rel="noopener">http://www.dci-palestine.org/new_israeli_law_allows_children_as_young_as_12_to_be_jailed</a></p>
<p>[8] Das Nahost-Quartett hat im Juli 2016 dazu aufgerufen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Verhandlungen wieder aufgenommen werden können; siehe diese Stellungnahme: <a href="http://eeas.europa.eu/statements-eeas/2016/160701_03_en.htm" target="_blank" rel="noopener">http://eeas.europa.eu/statements-eeas/2016/160701_03_en.htm</a>. Vor der Veröffentlichung dieses Berichts traf sich die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini mit den israelischen und palästinensischen Präsidenten und bat sie um die Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses; sie bot an, die EU könne als Brückenbauer fungieren. Siehe: <a href="http://eeas.europa.eu/top_stories/2016/230616_mogherini-israeli_palestinian_presidents_en.htm" target="_blank" rel="noopener">http://eeas.europa.eu/top_stories/2016/230616_mogherini-israeli_palestinian_presidents_en.htm</a>. Dies folgte auch der Bitte des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon im vergangenen Jahr zu einer Verstärkung der Anstrengungen, um die israelische und palästinensische Delegation wieder an den Verhandlungstisch zurückzubringen, siehe: <a href="https://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=50642#.V4jfQTeJGM8" target="_blank" rel="noopener">https://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=50642#.V4jfQTeJGM8</a>. Der ägyptische Außenminister forderte bei seinem Israel-Besuch im Juli 2016 vertrauensbildende Maßnahmen, die in neue Friedensverhandlungen münden sollten, siehe: <a href="http://www.reuters.com/article/us-egypt-israel-peace-idUSKCN0ZQ09P" target="_blank" rel="noopener">http://www.reuters.com/article/us-egypt-israel-peace-idUSKCN0ZQ09P</a> Informationen zum Nahost-Quartett auf deutsch: <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/NaherMittlererOsten/01_KonfliktNahost/Nahostquartett_node.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/NaherMittlererOsten/01_KonfliktNahost/Nahostquartett_node.html</a></p>
<p>[9] Eine wichtige Entwicklung war, dass die USA in Aussicht gestellt hatten, ihren Waffenhandel mit Israel einzuschränken: Foreign policy, ’Obama to Israel: Our Tax Dollars Won’t Go to Your Defence Contractors’, 18. August 2016: <a href="https://foreignpolicy.com/2016/08/18/obama-to-israel-our-tax-dollars-wont-go-to-your-defense-contractors/?utm_source=Sailthru&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=New%20Campaign&amp;utm_term=Flashpoints" target="_blank" rel="noopener">https://foreignpolicy.com/2016/08/18/obama-to-israel-our-tax-dollars-wont-go-to-your-defense-contractors/?utm_source=Sailthru&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=New%20Campaign&amp;utm_term=Flashpoints</a></p>
<p>[10] Human Rights Commitee (Menschenrechtskomitee), ’Concluding observations on the fourth periodic report of Israel on the International Covenant on Civil and Political Rights’ (Abschließende Beobachtungen zum vierten periodischen Bericht über Israel zum Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte), CCPR/C/ISR/CO/4: <a href="http://tbinternet.ohchr.org/_layouts/treatybodyexternal/Download.aspx?symbolno=CCPR/C/ISR/CO/4&amp;Lang=En" target="_blank" rel="noopener">http://tbinternet.ohchr.org/_layouts/treatybodyexternal/Download.aspx?symbolno=CCPR/C/ISR/CO/4&amp;Lang=En</a></p>
<p>[11] 2013 hat das Rechtszentrum für die Minderheitenrechte der Araber in Israel eine Datenbank zu diskriminierenden Gesetzen veröffentlicht, diese Online-Ressource enthält mehr als 50 israelische Gesetze, die seit 1948 erlassen wurden und direkt oder indirekt die palästinensischen Bürger*innen Israels benachteiligen. Die Datenbank ist auf dieser Website zugänglich: <a href="http://www.adalah.org/en/law/index" target="_blank" rel="noopener">http://www.adalah.org/en/law/index</a></p>
<p>[12] UN Menschenrechtsrat, 31. Sitzung 2016, A/HRC/31/L.36, 22/03/2016, Rights of Palestinian people to self-determination (Die Rechte des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung): <a href="http://ap.ohchr.org/documents/dpage_e.aspx?si=A/HRC/31/L.36" target="_blank" rel="noopener">http://ap.ohchr.org/documents/dpage_e.aspx?si=A/HRC/31/L.36</a></p>
<p>[13] Huffington Post, ‘Gaza could become inhabitable by 2020 UN warns’ (UN warnt, Gaza könnte bis 2020 unbewohnbar werden)’, 9. Februar 2015: <a href="http://www.huffingtonpost.com/entry/gaza-uninhabitable-by-2020_us_55e6fe85e4b0b7a9633aebbc" target="_blank" rel="noopener">http://www.huffingtonpost.com/entry/gaza-uninhabitable-by-2020_us_55e6fe85e4b0b7a9633aebbc</a></p>
<p>[14] PRRN, ‘Palestinian refugees: an overview’ (Palästinensische Flüchtlinge: Ein Überblick): <a href="http://prrn.mcgill.ca/background/index.htm" target="_blank" rel="noopener">http://prrn.mcgill.ca/background/index.htm</a></p>
<p>[15] UNGA resolution 194, A/RES/194(III), siehe: <a href="http://research.un.org/en/docs/ga/quick/regular/3" target="_blank" rel="noopener">http://research.un.org/en/docs/ga/quick/regular/3</a> deutsche Übersetzung: <a href="https://palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/UN-Resolutionen/resolution_194__11.12.1948.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/UN-Resolutionen/resolution_194__11.12.1948.pdf</a></p>
<p>[16] Die Folgen der Nakba – dieser Terminus ist gebräuchlich für die Exilbewegung der Palästinenser vor und nach der Gründung des Staates Israel 1948 – wirken noch immer nach, vor allem in den Rechtssystemen von Israel/Palästina. Die Nakba ist auch heute noch so stark im Bewusstsein verankert, dass Israel 2011, 63 Jahre nach seiner Staatsgründung, ein Gesetz gegen die Durchführung von Gedenkfeiern beschlossen hat. Mehr Informationen (in englischer Sprache): <a href="http://nakbafiles.org/the-nakba-the-law/" target="_blank" rel="noopener">http://nakbafiles.org/the-nakba-the-law/</a></p>
<p>[17] E. Chenoweth and M.J. Stephan, ‘Why civil resistance works: the strategic logic of nonviolent conflict,’ in: Columbia studies in terrorism and irregular warfare, 2011, Columbia University Press, New York.</p>
<p>[18] Siehe das Abschlussdokument zu unserer Konferenz „Gewaltlosigkeit und Gerechter Friede“: „Ein Appell an die katholische Kirche zur Neuverpflichtung auf die zentrale Botschaft des Evangeliums über Gewaltfreiheit“, 11.-13. April 2016, englischer Originaltext: <a href="https://nonviolencejustpeace.net/final-statement-an-appeal-to-the-catholic-church-to-re-commit-to-the-centrality-of-gospel-nonviolence/" target="_blank" rel="noopener">https://nonviolencejustpeace.net/final-statement-an-appeal-to-the-catholic-church-to-re-commit-to-the-centrality-of-gospel-nonviolence/</a> deutsche Übersetzung: <a href="http://muenchen.paxchristi.de/file/download/AMIfv95F39NCaoTL6VisoNNZ5U-z4JPk5AAAw3Nh2mtvgZOKnn0bcmKtPruTeEQEhL41ohKKr6DwHub69k7w1eCs7O7Qf3oAjE6dhmLUWXCAGNbrsK3UZFekygfoPly2Hl__jz2FMm0azfZljLaiSFn1UdKy6SbOD2LOyhd8lODisQVB2dW6LKk/Schlusserklärung%20Konferenz%20zur%20Gewaltfreiheit%20in%20Rom.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://muenchen.paxchristi.de/file/download/AMIfv95F39NCaoTL6VisoNNZ5U-z4JPk5AAAw3Nh2mtvgZOKnn0bcmKtPruTeEQEhL41ohKKr6DwHub69k7w1eCs7O7Qf3oAjE6dhmLUWXCAGNbrsK3UZFekygfoPly2Hl__jz2FMm0azfZljLaiSFn1UdKy6SbOD2LOyhd8lODisQVB2dW6LKk/Schlusserklärung%20Konferenz%20zur%20Gewaltfreiheit%20in%20Rom.pdf</a></p>
<p>[19] Siehe hierzu unsere frühere Stellungnahme zum israelisch-palästinensischen Konflikt (in englischer Sprache): <a href="http://www.paxchristi.net/news/pax-christi-international-favour-recognition-state-palestine-and-ban-settlements/4570#sthash.LoxtXDtr.WWVVNFqy.dpbs" target="_blank" rel="noopener">http://www.paxchristi.net/news/pax-christi-international-favour-recognition-state-palestine-and-ban-settlements/4570#sthash.LoxtXDtr.WWVVNFqy.dpbs</a></p>
<p>[20] Im Kairos-Palästina-Dokument von 2009 wird festgehalten: „Die zivilen Organisationen der Palästinenser, aber auch die internationalen Organisationen, die Nichtregierungsorganisationen wie auch eine Reihe von religiösen Institutionen appellieren an Einzelne, Gesellschaften und Staaten, sich für den Rückzug von Investitionen und für Boykottmaßnahmen der Wirtschaft und des Handels gegen alle von der Besatzung hergestellten Güter einzusetzen. Wir sehen darin die Befolgung des Grundsatzes des friedlichen Widerstandes.“ (Pkt. 4-2-6), deutsche Version des Kairos-Dokuments siehe: <a href="http://kairospalestine.ps/index.php/about-us/kairos-palestine-document" target="_blank" rel="noopener">http://kairospalestine.ps/index.php/about-us/kairos-palestine-document</a></p>
<p>[21] UNGA resolution 194 is available at:<a href="http://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/RES/194(III)" target="_blank" rel="noopener"> http://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/RES/194(III)</a> deutsche Übersetzung: <a href="https://palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/UN-Resolutione..." target="_blank" rel="noopener">https://palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/UN-Resolutione&#8230;</a></p>
<p>[22] World Council of Churches, ‘Sixty years of WCC Policy on Palestine and Israel,’ (Ökumenischer Rat der Kirchen, ’60 Jahre Politik des Weltkirchenrats in Palästina und Israel’): <a href="http://www.67.com.au/pdf/I-P60yrsWCCpolicy%20one-pager4-07.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.67.com.au/pdf/I-P60yrsWCCpolicy%20one-pager4-07.pdf</a></p>
<p>[23] Gemäß den Leitprinzipien sollen Wirtschaftsunternehmen es vermeiden, durch ihre eigene Tätigkeit nachteilige Auswirkungen auf die Menschenrechte zu verursachen oder dazu beizutragen und diesen Auswirkungen begegnen, wenn sie auftreten (Pkt. 13a). Auch sollen sie sich bemühen, negative Auswirkungen auf die Menschenrechte zu verhüten oder zu mindern, die auf Grund einer Geschäftsbeziehung mit ihrer Geschäftstätigkeit, ihren Produkten oder Dienstleistungen unmittelbar verbunden sind, selbst wenn sie nicht zu diesen Auswirkungen beitragen (Pkt. 13b). Die Leitprinzipien in deutscher Übersetzung: <a href="https://www.globalcompact.de/wAssets/docs/Menschenrechte/Publikationen/leitprinzipien_fuer_wirtschaft_und_menschenrechte.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.globalcompact.de/wAssets/docs/Menschenrechte/Publikationen/leitprinzipien_fuer_wirtschaft_und_menschenrechte.pdf</a> Englische Originalversion: <a href="http://www.ohchr.org/Documents/Publications/GuidingPrinciplesBusinessHR_EN.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.ohchr.org/Documents/Publications/GuidingPrinciplesBusinessHR_EN.pdf</a></p>
<p>[24] Human Rights Watch, ‘How Settlement Businesses Contribute to Israel’s Violations of Palestinian Rights’ (Wie die Unternehmen in den Siedlungen zur Verletzung der Rechte der Palästinenser durch Israel beitragen), 19. Januar 2016: <a href="https://www.hrw.org/report/2016/01/19/occupation-inc/how-settlement-businesses-contribute-israels-violations-palestinian" target="_blank" rel="noopener">https://www.hrw.org/report/2016/01/19/occupation-inc/how-settlement-businesses-contribute-israels-violations-palestinian</a></p>
<p>[25] Siehe auch unsere Stellungnahme, mit der wir zu einem wirksameren Vorgehen gegen die Siedlungen aufrufen (in englischer Sprache): <a href="https://paxchristiusa.org/2012/11/20/israelpalestine-pax-christi-international-calls-for-more-effective-action-against-settlements/" target="_blank" rel="noopener">https://paxchristiusa.org/2012/11/20/israelpalestine-pax-christi-international-calls-for-more-effective-action-against-settlements/</a></p>
<p>[26] So haben sich beispielsweise die Teilnehmenden an der alle drei Jahre stattfindenden 14. Gesamtkirchlichen Versammlung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika dafür ausgesprochen, weitere Investitionen ihrer Kirche in die israelische Besatzung in Palästina zu verhindern. Siehe: <a href="http://www.truth-out.org/opinion/item/37257-behind-the-scenes-at-the-lutheran-vote-against-the-israeli-occupation" target="_blank" rel="noopener">http://www.truth-out.org/opinion/item/37257-behind-the-scenes-at-the-lutheran-vote-against-the-israeli-occupation</a></p>
<p>[27] Human Rights Watch, ‘Israel: Law Targets Human Rights Groups’ (Gesetz zielt auf Menschenrechtsgruppen ab), 13. Juli 2016: <a href="https://www.hrw.org/news/2016/07/13/israel-law-targets-human-rights-groups" target="_blank" rel="noopener">https://www.hrw.org/news/2016/07/13/israel-law-targets-human-rights-groups</a></p>
<p>[28] Ein solcher Mechanismus könnte die Überwachung der Verpflichtungen jener Akteure, die am Konflikt um die BDS-Forderungen beteiligt sind, sowie die Einhaltung der UN-Resolutionen umfassen, ebenso wie die Einstellung des Siedlungsbaus und könnte einen klar definierten Zeitrahmen für die durchzuführenden Maßnahmen beinhalten.</p>
<p>[29] Stellungnahme des emeritierten Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, S.S. Michel Sabbah, ehemaliger Präsident von Pax Christi International, gemeinsam mit anderen prominenten Kirchenführern , die das Kairos-Palästina-Dokument bei einer internationalen Konferenz in Dar Annadwa in Bethelehem, Palästina präsentierten. Mehr Informationen zum Kairos-Dokument finden Sie hier (in englischer Sprache): <a href="http://kairospalestine.ps/index.php/component/content/article/33-english/about-us/leadership/kairos-palestine-co-authors/34-patriarch-michel-sabbah" target="_blank" rel="noopener">http://kairospalestine.ps/index.php/component/content/article/33-english/about-us/leadership/kairos-palestine-co-authors/34-patriarch-michel-sabbah</a></p>
<p><strong><a href="https://www.paxchristi.de/file/download/AMIfv96AzvUuYgbrry5VqBCGOEDNgGGvZRlw-W8GRfpCE0BadSbJVAFxZzjhLkSdet3msy-w0U7O6J8occy6kiuwdjJSnaviP_QjJlsKHqtgXQmqisTWwEUBhbfXRddmMDOSSSwzf7syje7JrSr8NO-bwcFPxBldswzaEBTaMX0HpUi7uMX2KLY/PCI-Aufruf.pdf" target="_blank" rel="noopener">Quelle / pdf</a> </strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/pax-christi-international-appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung/">Pax Christi International: Appell für einen neuen israelisch-palästinensischen Friedensprozess: Zeit zur Neuverpflichtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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