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	<title>BDS Blacklist-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>BDS Blacklist-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Jüdische Stimme: Open Letter to Gilad Erdan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 22:42:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Blacklist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” nimmt Stellung zu der neuen Liste der israelischen Regierung, auf der zwanzig</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/juedische-stimme-open-letter-to-gilad-erdan/">Jüdische Stimme: Open Letter to Gilad Erdan</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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<p><a href="http://www.juedische-stimme.de/2018/01/22/open-letter-to-gilad-erdan/"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9370 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/06/Jüdische-Stimme-300x139.jpg" alt="" width="300" height="139" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/06/Jüdische-Stimme-300x139.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/06/Jüdische-Stimme.jpg 433w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>“Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” nimmt Stellung zu der neuen Liste der israelischen Regierung, auf der zwanzig Organisationen wegen ihrer Unterstützung der BDS-Bewegung (Boycott, Divestments and Sanctions movement against Israel) die Einreise nach Israel <a href="https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2018/01/07/18-groups-that-advocate-boycotting-israel-will-now-be-denied-entry/?utm_term=.9bdc783c0484" target="_blank" rel="noopener">verweigert</a> wird.</p>
<p>Unter diesen Organisationen befindet sich unsere Schwesterorganisation, <a href="https://jewishvoiceforpeace.org/updates/" target="_blank" rel="noopener">Jewish Voice for Peace</a> in den U.S.A., mit der wir viele gemeinsame Werte und politische Ziele teilen und der wir größten Respekt zollen.</p>
<p>Eine andere Gruppe ist das <a href="https://www.afsc.org/" target="_blank" rel="noopener">American Friends Service Committee</a>, eine Quäkerorganisation, die sich große Verdienste für ihre Unterstützung von Holocaust-Überlebenden erworben hat. Als jüdische Organisation haben viele unserer Mitglieder Holocaust-Überlebende in der eigenen Familie. Wir sind entsetzt über dieses Einreiseverbot, das an die McCarthy-Liste in den fünfziger Jahren in den USA erinnert&#8230;</p>
<p><strong>»» <a href="http://www.juedische-stimme.de/2018/01/22/open-letter-to-gilad-erdan/" target="_blank" rel="noopener">vollständiger Artikel</a></strong></p>

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		<title>American Friends Service Committee (AFSC) &#8211; eine der 20 Menschenrechtsorganisationen auf Israels BDS Blacklist</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/american-friends-service-committee-afsc-eine-der-20-menschenrechtsorganisationen-auf-israels-bds-blacklist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 22:21:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[AFSC]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Blacklist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit gestern steht das American Friends Service Committee (AFSC) auf einer Liste mit 20 Organisationen, deren  leitenden Mitgliedern wegen ihrer</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/american-friends-service-committee-afsc-eine-der-20-menschenrechtsorganisationen-auf-israels-bds-blacklist/">American Friends Service Committee (AFSC) &#8211; eine der 20 Menschenrechtsorganisationen auf Israels BDS Blacklist</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/01/AFSC_logo.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-10212 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/01/AFSC_logo-300x77.png" alt="" width="300" height="77" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/01/AFSC_logo-300x77.png 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/01/AFSC_logo-390x100.png 390w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/01/AFSC_logo.png 391w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Seit gestern steht das American Friends Service Committee (AFSC) auf einer Liste mit 20 Organisationen, deren  leitenden Mitgliedern wegen ihrer Unterstützung der von den Palästinensern geleiteten Bewegung für Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen (BDS) die Einreise nach Israel verweigert werden kann.</p>
<p>Geleitet vom Glauben der Quäker an den Wert und die Würde aller Menschen unterstützt das AFSC seit über 100 Jahren  den gewaltlosen Widerstand und beteiligt sich daran. Wir haben dem Aufruf zum Kapitalabzug aus Süd Afrika zur Zeit des Apartheid-Regimes  Folge geleistet und leisten ebenso dem Aufruf der Palästinenser Folge, uns der BDS-Bewegung anzuschließen, nachdem diese jahrzehntelangen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt waren und immer noch sind.</p>
<p>Während unserer gesamten Geschichte standen wir auf der Seite von Gemeinschaften in aller Welt, die Unterdrückung und Gewalt ausgesetzt waren. Im Jahr 1947 wurden wir mit dem Friedens-Nobel-Preis ausgezeichnet, unter anderem für unsere Unterstützung jüdischer Flüchtlinge, die vor dem Holocaust flohen. Wir werden auch weiterhin unserer Tradition treu bleiben, im Angesicht der Macht die Wahrheit zu sagen und uns für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen, und zwar ausnahmslos, auch in Israel und dem besetzten Palästina und in aller Welt.</p>
<p>Alle Menschen, auch die Palästinenser, haben das Recht, unter Respektierung ihrer Menschenrechte in Sicherheit und Frieden zu leben. Seit 51 Jahren verweigert Israel den Palästinensern in den besetzten Gebieten unter Missachtung des Völkerrechts ihre fundamentalen Menschenrechte. Während die israelischen Juden in den Genuss ihrer vollen bürgerlichen und politischen Rechte kommen und in Wohlstand und relativer Sicherheit leben, genießen die Palästinenser unter israelischer Kontrolle nur wenige oder gar keine solchen Privilegien.</p>
<p>Ziel des Aufrufs der Palästinenser zu BDS ist es, diese Situation zu ändern und die internationale Gemeinschaft zu bitten, bewährte gewaltfreie Taktiken für soziale Veränderungen anzuwenden, bis Gleichheit, das Ende der Besatzung und die Anerkennung des Rückkehrrechts der Flüchtlinge  erreicht sind. <a href="https://www.afsc.org/story/principles-just-and-lasting-peace-between-palestinians-and-israelis" target="_blank" rel="noopener">Die Prinzipien des AFSC  bezüglich eines gerechten und dauerhaften Friedens in Israel und Palästin</a>a unterstreichen jedes dieser Rechte. Darum leisten wir gemeinsam mit anderen in aller Welt dem Aufruf der Palästinenser zu BDS Folge.  Welche Alternativen haben die Palästinenser in ihrem Versuch, ihre Rechte zu verwirklichen und die Unterdrückung durch Israel zu beenden, wenn wir ihnen diese Option verweigern?</p>
<p>Die Quäker waren die ersten, die von Boykotten Gebrauch machten, als sie sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts an der Führung der „Free Produce Movement (Bewegung für freie Produkte)“ beteiligten, einem Boykott von Waren, die mit Sklavenarbeit produziert wurden. Das AFCSC blickt auf eine lange Geschichte der Unterstützung von wirtschaftlichem Aktivismus zurück, den wir als Apell an das Gewissen betrachten, um das Bewusstsein von Menschen zu verstärken, die sich an schädlichen Praktiken beteiligen, und als effektive Taktik, um strukturelle Förderung von Unterdrückung zu beenden.</p>
<p>Im 17. Jahrhundert sprach der Quäker und Abolitionist John Woolman von den spirituellen Grundlagen dieser Arbeit, als er sagte: „Mögen wir unsere Schätze und die Möbel in unseren Häusern und die Kleidungsstücke, in die wir uns hüllen, betrachten und uns überzeugen, ob die Saat des Krieges Nahrung in diesen unseren Besitztümern findet.“</p>
<p>Die Verweigerung der Einreise nach Israel für Aktivisten, die die von Palästinensern geführte BDS-Bewegung unterstützen, ist Bestandteil eines umfassenden Versuchs der israelischen Regierung, Aktivisten zum Schweigen zu bringen und zu behindern, die sich für die Menschenrechte und gegen die Besatzung einsetzen. In den letzten Monaten war eine zunehmende Zahl von Palästinensern  Verhaftungen, Todesdrohungen und Inhaftierung ohne Anklage und Prozess als Antwort auf ihren gewaltlosen Einsatz für die Menschenrechte ausgesetzt. Hinzu kommt, dass Organisationen innerhalb Israels jede finanzielle Unterstützung sowie der Zugang zu Veranstaltungen verweigert wurde, und dass sie mit Anklagen und Inhaftierung bedroht wurden.</p>
<p>Zu einer Zeit, zu der die israelische Regierung daran arbeitet, die Siedlungen zu erweitern, Jerusalem umzudefinieren und Teile des Westjordanlandes zu annektieren, ist die Unterstützung von gewaltlosem Aktivismus von ausschlaggebender Bedeutung.</p>
<p>Solange diese und andere Menschenrechtsverletzungen fortgesetzt werden, werden wir darum auch weiterhin die von Palästinensern geleiteten Bemühungen um Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen als effektive und gewaltlose Mittel zur Realisierung  von politischen und sozialen Veränderungen unterstützen. Wir hoffen, dass Israelis und Palästinenser eines Tages in Frieden zusammenleben. Dies ist nur dann möglich, wenn die Menschenrechte aller anerkannt und respektiert werden</p>
<p>In Solidarität</p>
<p>Joyce Ajlouny</p>
<p>Generalsekretärin</p>
<hr />
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/01/180109_AFSC-Newsletter.pdf" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>: Newsletter AFSC vom 9. Januar 2018</p>
<p>Übersetzung ins Deutsche Sigrid Langhaeuser</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Stellungnahme von ECCP zu Israels BDS-Blacklist</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/10186/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 22:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Blacklist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Koordination der Komitees und Assoziationen für Palästina (ECCP) steht auf einer Liste von 20 Organisationen aus der ganzen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/10186/">Stellungnahme von ECCP zu Israels BDS-Blacklist</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong>Die Europäische Koordination der Komitees und Assoziationen für Palästina (ECCP) steht auf einer Liste von 20 Organisationen aus der ganzen Welt, die sich für die Rechte der PalästinenserInnen einsetzen, deren Mitglieder von der israelischen Regierung wegen ihrer Verteidigung der palästinensischen Menschenrechte und ihrer Unterstützung der Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) von der Einreise nach Palästina ausgeschlossen wurden.</strong></p>
<p>Die 1986 gegründete ECCP ist ein Netzwerk von 42 europäischen Komitees, Organisationen, NGOs, Gewerkschaften und internationalen Solidaritätsbewegungen aus 19 europäischen Ländern, die sich dem Kampf des palästinensischen Volkes für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit widmen.</p>
<div class="ce_text block">
<p>Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) ist eine von der palästinensischen Zivilgesellschaft angeführte globale, friedliche Bewegung, die sich auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte stützt und darauf abzielt, Druck auf Israel auszuüben, damit es seinen Verpflichtungen im Rahmen des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte nachkommt, wie es in zahlreichen UN-Resolutionen gefordert wird. Nachdem Israel die wachsende Unterstützung und den Einfluss der BDS-Bewegung auf die öffentliche Meinung nicht verhindern konnte, hat es eine <a href="https://archive.bdsmovement.net/news/israel%E2%80%99s-legal-warfare-bds-fosters-repression-and-mccarthyism-across-world" target="_blank" rel="noopener">beispiellose antidemokratische Kampagne </a>gestartet, um den Einsatz für die palästinensischen Rechte zum Schweigen zu bringen und BDS auf gesetzlichem Weg zu bekämpfen. Die von Israel eingeleiteten Angriffe auf die BDS-Bewegung beinhalten Druck auf Regierungen, Gesetzgeber_innen und Beamte_innen, BDS-Aktivitäten <a href="https://bdsmovement.net/factsheet-israels-attacks-on-the-bds-movement" target="_blank" rel="noopener">durch repressive Massnahmen</a> zu bekämpfen, die eine Bedrohung für die bürgerlichen und politischen Freiheiten insgesamt darstellen. Das jüngste Beispiel für diese Politik ist die Veröffentlichung der sogenannten israelischen BDS-Blacklist. Sie folgt auf eine Reihe von Interventionen in mehreren europäischen Ländern, die darauf abzielten, Palästina-Solidaritätsinitiativen im öffentlichen Raum zu verhindern.</p>
<p>Das Recht, BDS-Aktivitäten durchzuführen, wurde <a href="https://bds-kampagne.de/hohe-vertreterin-der-eu-frederica-mogherini-bestaetigt-das-recht-auf-bds/" target="_blank" rel="noopener">von der Hohen Vertreterin der EU für auswärtige Angelegenheiten, Federica Mogherini, bekräftigt</a>, als sie erklärte: &#8222;Die EU ist fest entschlossen, die Meinungs- und Vereinigungsfreiheit im Einklang mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union zu schützen, die auf dem Hoheitsgebiet der EU-Mitgliedstaaten anwendbar ist, auch im Hinblick auf BDS-Aktionen, die in diesem Gebiet durchgeführt werden.&#8220;<br />
Im Jahr 2012 <a href="http://www.ohchr.org/Documents/HRBodies/HRCouncil/RegularSession/Session20/A-HRC-20-17-Add2_en.pdf" target="_blank" rel="noopener">bestätigte</a> Frank La Rue, ein hochrangiger UNO-Beamter, dass &#8222;der Aufruf zu und die Teilnahme an einem Boykott eine friedliche, legitime und international akzeptierte Ausdrucksform sind&#8220;.</p>
<p>Vertreter_innen der schwedischen, der irischen, der niederländischen und der spanischen Regierungen haben öffentlich das Recht verteidigt, mittels BDS für die völkerrechtlichen Rechte der Palästinenser_innen einzutreten und für sie verteidigen.</p>
<p>Ein Anfang dieses Jahres von der Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Westasien (ESCWA) <a href="https://www.unescwa.org/news/escwa-launches-report-israeli-practices-towards-palestinian-people-and-question-apartheid" target="_blank" rel="noopener">veröffentlichter Bericht</a> belegt zweifelsfrei, dass Israel dem gesamten palästinensischen Volk ein Apartheidsystem auferlegt hat, und fordert BDS-Massnahmen zur Beendigung des israelischen Apartheidregimes. Die Apartheid in Südafrika wurde unter anderem dank der kumulativen Wirkung einer Vielzahl von Massnahmen, einschliesslich einer Fülle von Boykotten und Sanktionen, die von den Vereinten Nationen und den Mitgliedstaaten unterstützt wurden, beendet.</p>
<p>Die Europäische Union und die europäischen Regierungen müssen dieses jüngste Vorgehen gegen die friedliche und gewaltfreie Bewegung verurteilen und unverzüglich Schritte unternehmen, um den Staat Israel für die anhaltenden Verletzungen der palästinensischen Rechte durch Massnahmen wie die sofortige Aussetzung ihrer wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu Israel zur Rechenschaft zu ziehen. Noch mehr drängt sich für die EU-Mitgliedstaaten auf, keine hochrangigen israelischen Beamt_innen mehr einzuladen, die wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden könnten. Sie können nicht einfach nur herumsitzen, während einige ihrer Staatsangehörigen, die friedlich für die fundamentalen und politischen Rechte des palästinensischen Volkes kämpfen, von der Einreise nach Israel und in die besetzten palästinensischen Gebiete ausgeschlossen werden könnten, ganz zu schweigen von der Missachtung des Rückkehrrechts der palästinensischen Flüchtlinge durch die israelische Regierung.</p>
<p>ECCP versucht in ihrer Arbeit, sich gegen die Komplizenschaft der EU mit Israels fortwährenden Verletzungen des Völkerrechts und der palästinensischen Rechte zu wehren. Wir koordinieren politische Aktionen, Kampagnen und Debatten auf europäischer Ebene und zeigen auf, wie die EU trotz vieler verbaler Verurteilungen weiterhin israelische Unternehmen und Institutionen finanziert, die direkt an der Aufrechterhaltung des israelischen Regimes von Apartheid, Kolonialismus und Besatzung beteiligt sind. Wir werden unsere Bemühungen fortsetzen, Israel für seinen systematischen Missbrauch der palästinensischen Menschenrechte zur Rechenschaft zu ziehen und die europäische Komplizenschaft mit Israels Verletzungen des Völkerrechts zu beenden.</p>
<p><a href="http://www.eccpalestine.org/eccp-statement-concerning-israels-bds-blacklist/" target="_blank" rel="bookmark noopener">ECCP statement concerning Israel’s BDS ban list</a></p>
<p><em>Übersetzung: BDS Schweiz</em></p>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Israels Schwarze Liste von Menschenrechtsorganisationen ist abstoßend, antidemokratisch und  &#8211; eine Auszeichnung für BDS</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/israels-schwarze-liste-von-menschenrechtsorganisationen-ist-abstossend-antidemokratisch-und-eine-auszeichnung-fuer-bds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 22:29:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Blacklist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israels Schwarze Liste, die internationale  Menschenrechtsorganisationen und Fürsprecher*innen für die Rechte der Palästinenser*innen die  Einreise nach Israel, damit auch in</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/israels-schwarze-liste-von-menschenrechtsorganisationen-ist-abstossend-antidemokratisch-und-eine-auszeichnung-fuer-bds/">Israels Schwarze Liste von Menschenrechtsorganisationen ist abstoßend, antidemokratisch und  &#8211; eine Auszeichnung für BDS</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>Israels Schwarze Liste, die internationale  Menschenrechtsorganisationen und Fürsprecher*innen für die Rechte der Palästinenser*innen die  Einreise nach Israel, damit auch in das besetzte palästinensische Gebiet verweigert, ist ein weiterer verzweifelter Versuch der rechtsextremen israelischen Regierung, ihre Kritiker*innen zum Schweigen zu bringen und dem stetigen Wachstum der gewaltfreien BDS-Bewegung für palästinensische Rechte auf der ganzen Welt entgegenzuwirken &#8211; ein Armutszeugnis für die sogenannte &#8222;einzige Demokratie im Nahen Osten&#8220;!</p>
<p>Das Einreiseverbot, das zweifellos dazu gedacht ist, Aktivist*innen einzuschüchtern und die Menschen im besetzten Palästina von ihren Anhänger*innen im Ausland zu isolieren, wird nur dazu führen, die wahre antidemokratische Natur des Apartheidstaates aufzudecken. Israels Politik folgt der Südafrikas zu Zeiten der Apartheid &#8211; dessen Ende war auch mit derlei repressiven Massnahmen nicht aufzuhalten…</p>
<p>Denn BDS ist offensichtlich wirksam, setzt es doch erfolgreich die Politik der israelischen Regierung unter Druck und fordert gleichermaßen die sogenannten Drittstaaten heraus, so sie nicht vollends ihre Glaubwürdigkeit verlieren wollen, von Israel  die Einhaltung internationalen Rechts und der universellen Prinzipien der Menschenrechte einzufordern!</p>
<p>Wir sind auf dieser &#8222;Schwarzen Liste&#8220;, die im Übrigen nur einen kleinen Teil der weltweit engagierten Gruppen und Organisationen der BDS-Bewegung erfasst, in sehr guter Gesellschaft und fühlen uns geehrt. Erfahren wir doch gleichermaßen eine Bestätigung für unsere Arbeit und Ansporn, unsere Kampagne für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Palästinenser*innen unvermindert fortzusetzen.</p>
<p>Gemeinsam werden wir Ungerechtigkeit, Rassismus und alle Formen der Unterdrückung überwinden!</p>
<p>Israels &#8222;Schwarze BDS-Liste&#8220;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.france-palestine.org/">AFPS</a> (Association France Palestine Solidarité)</li>
<li><a href="https://www.bdsfrance.org/">BDS France</a></li>
<li><a href="https://bdsitalia.org/index.php/english">BDS Italy</a></li>
<li><a href="http://www.eccpalestine.org/">ECCP</a> (European Coordination of Committees and Associations for Palestine, <a href ="http://bdsberlin.org/">BDS Berlin</a> ist Mitglied in ECCP)</a></li>
<li><a href="http://www.foa.org.uk/">FOA</a> (Friends of Al-Aqsa)</li>
<li><a href="http://www.ipsc.ie/">IPSC</a> (Ireland Palestine Solidarity Campaign)</li>
<li><a href="http://palestinakomiteen.no/">Norge Palestinakomitee</a> (Palestine Committee of Norway)</li>
<li><a href="http://www.palestinagrupperna.se/">PGS</a> Palestinagrupperna i Sverige (Palestine Solidarity Association in Sweden)</li>
<li><a href="https://www.palestinecampaign.org/">PSC</a> (Palestine Solidarity Campaign)</li>
<li><a href="https://waronwant.org/">War on Want</a></li>
<li><a href="https://bds-kampagne.de/">BDS Kampagne</a></li>
<li><a href="https://www.afsc.org/">AFSC</a> (American Friends Service Committee)</li>
<li><a href="https://www.ampalestine.org/">AMP</a> (American Muslims for Palestine)</li>
<li><a href="http://www.codepink.org/">Code Pink</a></li>
<li><a href="https://jewishvoiceforpeace.org/">JVP</a> (Jewish Voice for Peace)</li>
<li><a href="http://www.nationalsjp.org/">NSJP</a> (National Students for Justice in Palestine)</li>
<li><a href="https://uscpr.org/">USCPR</a> (US Campaign for Palestinian Rights)</li>
<li><a href="https://www.facebook.com/bdschile/">BDS Chile</a></li>
<li><a href="http://www.bdssouthafrica.com/">BDS South Africa</a></li>
<li><a href="https://bdsmovement.net/">BNC</a> (BDS National Committee)</li>
</ul>
<p>Berlin, 8. Januar 2018 &#8211; Redaktion BDS-Kampagne.de</p>

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