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	<title>Boycott from Within-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Boycott from Within-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<item>
		<title>Wenn Kolonisierte zur Solidarität aufrufen, sollte die politische Linke reagieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 22:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott from Within]]></category>
		<category><![CDATA[Musicans for Palestine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gastbeitrag Freiheitsliebe &#8211; 28. Februar 2023 Interview mit Stefan Christoff (von den Musicians for Palestine) über das Organisieren von Konzerten, den</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/wenn-kolonisierte-zur-solidaritaet-aufrufen-sollte-die-politische-linke-reagieren/">Wenn Kolonisierte zur Solidarität aufrufen, sollte die politische Linke reagieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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<p><strong><a href="https://diefreiheitsliebe.de/author/salam/"><span class="elementor-icon-list-text elementor-post-info__item elementor-post-info__item--type-author">Gastbeitrag</span></a> Freiheitsliebe &#8211; 28. Februar 2023<br /><br />Interview mit Stefan Christoff (von den <a href="https://musiciansforpalestine.com/our-letter" target="_blank" rel="noopener">Musicians for Palestine</a>) über das Organisieren von Konzerten, den Kampf gegen den Kolonialismus und den Boykott des Pop-Kultur-Festivals.</strong></p>
<p><strong>Stefan, danke für das Gespräch. Können Sie erklären, wer Sie sind und was Sie gerade in Berlin machen?</strong></p>
<p>Mein Name ist Stefan Christoff. Ich bin ein Musiker und Community-Aktivist und lebe in Montreal oder Tiohtià:ke, wie es die Ureinwohner nennen. Ich bin der Koordinator von <em>Musicians For Palestine</em> (MFP), einer globalen Initiative, die Musiker auf der ganzen Welt zusammenbringt, um die Menschenrechte und Palästina zu unterstützen.</p>
<p>Wir unterstützen insbesondere das globale Movement <em>Boycott, Divestment and Sanctions</em> (BDS), das versucht, Druck auf die israelische Regierung auszuüben, damit sie das Völkerrecht in Bezug auf ihre Politik im Westjordanland und im Gazastreifen respektiert. Dies ist ein Versuch, Druck innerhalb der Kunst und akademischen Institutionen auszuüben, um kollektive Macht aufzubauen und so die israelische Regierung anzugreifen.</p>
<p>Ich bin hier in Berlin, um heute Abend ein Konzert im Morphine Raum zu spielen, einem unabhängigen Kulturraum in der Stadt.</p>
<p><strong>Können Sie sagen, wer bei MFP mitmacht und welche Erfolge Sie erzielt haben?</strong></p>
<p>MFP wurde im Mai 2021 gegründet. Dies war eine globale Reaktion auf das israelische Bombardement des Gazastreifens im Mai. Wir wollten als Musiker gezielt reagieren. Also haben wir in kurzer Zeit sehr hart daran gearbeitet, viele Künstler*innen einzuladen, eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen.</p>
<p>Wir haben Künstler*innen, Organisationen und Communities in Palästina, die am Boykott-Nationalkomitee beteiligt sind, gebeten, unsere Erklärung zu überprüfen. Dies ist die repräsentative Gruppe der BDS-Bewegung in Palästina.</p>
<p>Wir haben die Erklärung weltweit und sehr schnell verbreitet. Viele Künstler*innen, die sich zu progressiven Themen geäußert haben, aber keinen Kontext gefunden haben, um für die Rechte der Palästinenser*innen zu sprechen, unterstützen dies. Dazu gehören Mitglieder von The Roots, Patti Smith, Rage Against the Machine und Brian Eno&#8230;</p>
<p><strong><a href="https://diefreiheitsliebe.de/kultur/wenn-kolonisierte-zur-solidaritaet-aufrufen-sollte-die-politische-linke-reagieren/" target="_blank" rel="noopener">Vollständiges Interview</a></strong></p>
<p><em>Das Interview mit <strong>Stefan Christoff</strong> von den <strong>Musicians for Palestine</strong> erschien auf Englisch am 20. Januar bei <a href="https://www.theleftberlin.com/when-colonized-people-call-for-solidarity-the-left-should-respond/"><strong>The Left Berlin</strong></a> und wurde übersetzt von <strong>Nour Kanj</strong>.</em></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/wenn-kolonisierte-zur-solidaritaet-aufrufen-sollte-die-politische-linke-reagieren/">Wenn Kolonisierte zur Solidarität aufrufen, sollte die politische Linke reagieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Solidaritätsbrief israelischer Staatsbürger für Christoph Glanz, gegen die Versuche BDS und die Solidaritätskampagne mit Palästina zum Schweigen zu bringen!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/solidaritaetsbrief-israelischer-staatsbuerger-fuer-christoph-glanz-gegen-die-versuche-bds-und-die-solidaritaetskampagne-mit-palaestina-zum-schweigen-zu-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 07:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung/-mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott from Within]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Juni 2016 An die interessierte Öffentlichkeit Wir sind israelische StaatsbürgerInnen, die aktiv sind gegen die Politik unserer Regierung, die Besatzung,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/solidaritaetsbrief-israelischer-staatsbuerger-fuer-christoph-glanz-gegen-die-versuche-bds-und-die-solidaritaetskampagne-mit-palaestina-zum-schweigen-zu-bringen/">Solidaritätsbrief israelischer Staatsbürger für Christoph Glanz, gegen die Versuche BDS und die Solidaritätskampagne mit Palästina zum Schweigen zu bringen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone" src="https://c2.staticflickr.com/8/7616/26306331773_54268d526a_o.jpg" width="600" height="100" /></p>
<p>Juni 2016</p>
<p>An die interessierte Öffentlichkeit</p>
<p>Wir sind israelische StaatsbürgerInnen, die aktiv sind gegen die Politik unserer Regierung, die Besatzung, Kolonisation und Apartheid umfasst. Wir möchten hiermit unsere Solidarität mit Christoph Glanz (Oldenburg, Deutschland) zum Ausdruck bringen. Christoph ist ein engagierter Menschenrechtsaktivist, der viel dafür getan hat, israelische Menschenrechtsverstöße gegenüber den PalästinenserInnen in das öffentliche Bewusstsein zu tragen. Für seine Bemühungen ist er von verschiedenen Gruppen und Individuen in Deutschland auf das übelste verunglimpft worden; sie stellen sich damit auf die falsche Seite der Geschichte.</p>
<p><span id="more-7269"></span></p>
<p>Wir müssen feststellen, dass das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung offenbar in Deutschland ausgesetzt wird, sobald es um den Staat Israel geht. Dies geschieht unter anderem durch die Einschüchterung von Veranstaltern, die beabsichtigen Palästina-bezogene Veranstaltungen zu beherbergen (München, Freiburg, Bremen, Oldenburg et al). Die Vorfälle in Oldenburg beinhalteten außerdem (unvollständige Auflistung): eine „Shitstorm“ Email-Kampagne, einen von Lehrenden des Philosophie-Fachbereichs der Universität herausgegebenen offenen Brief, Gewaltandrohungen gegen Veranstaltungsorte und Gastgeber von BDS-Veranstaltungen bei einer zumindest teilweise festzustellenden Mitverantwortung der Verwaltung bei dieser Kampagne.</p>
<p>Des weiteren nutzen UnterstützerInnen der illegalen israelischen Politik Antisemitismusvorwürfe, um Deutsche (und sogar Israelis) zu verleumden, die nichts anderes tun als Gleichheit auf der Ebene der Menschenrechte einzufordern und gewaltfreie Mittel befürworten, um dieses Ziel zu erreichen. Christoph selbst wurde als „bekannter Antisemit“ bezeichnet, der für eine „antisemitische Organisation“ arbeite. Wir hoffen, dass das Landgericht Oldenburg eine einstweilige Verfügung erlässt gegen die SPD-Politikerin und das Mitglied des Senats der Universität Oldenburg, die diese absurden Behauptungen aufgestellt hat und sie damit zwingt, dies in Zukunft zu unterlassen.</p>
<p>Die von PalästinenserInnen geleitete BDS-Kampagne ähnelt dem Boykottaufruf gegen Apartheids-Südafrika, die vor einigen Jahrzehnten in Kraft trat. Wir wissen, dass diese Kampagne damals legal war und eine breite Unterstützung in Deutschland genoss. Genauso wie diese Kampagne nicht rassistisch gegenüber weißen SüdafrikanerInnen war, ist BDS nicht antisemitisch. Prominente Menschenrechtsaktivisten aus der ganzen Welt –einschließlich zahlreicher südafrikanischer, jüdischer und weiterer Persönlichkeiten von Desmond Tutu bis zu Judith Butler- haben sich bereits öffentlich zur Unterstützung der BDS-Kampagne bekannt.</p>
<p>Sogar diejenigen, die nicht mit BDS einverstanden sind, sollten anerkennen, dass es sich um eine legitime Kampagne handelt. So haben zuletzt mindestens drei europäische Regierungen –Schweden, Irland, die Niederlande- anerkannt, dass der BDS-Aufruf unter das Recht auf freie Meinungsäußerung fällt. In einer Stadt, die hart für ihr Recht gekämpft hat, ihre Universität nach Carl von Ossietzky zu benennen -einem Journalisten und Widerstandskämpfer gegen die Nazis, der wohlbekannt war für seinen scharfen Geist und seine scharfe Feder- würden wir eher eine lebhafte Debatte erwarten denn das Unterdrücken einer solchen. Wir hoffen, dass das Kulturamt Oldenburg und die Stadtverwaltung ihre Entscheidung von einem bereits unterschrieben Mietvertrag nur Tage vor der geplanten Veranstaltung im PFL zurückzutreten, rückgängig machen und in Zukunft den öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen, der benötigt wird um die BDS-Kampagne auf der Basis der freien Meinungsäußerung zu diskutieren und bewerben zu können.</p>
<p>Wir möchten hiermit auch feststellen, dass Christoph Glanz im speziellen ein vorbildlicher Menschenrechtsaktivist ist. Christoph kennt die israelische Gesellschaft gut und hat im Rahmen seines Zivildiensts für anderthalb Jahre in Israel mit behinderten Menschen gearbeitet. Christoph hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass antisemitischer Inhalt aus Sozialmedien gebannt wurde, eine Mediengruppe von SchülerInnen organisiert, die der örtlichen „Reichskristallnacht“ gedacht haben und vielerlei mehr.</p>
<p>Wir finden es beschämend, dass die UnterstützerInnen der illegalen israelischen Politik –insbesondere die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG)- das Gedenken des Holocaust missbrauchen, um Hass und  eine öffentliche Aufhetzung á la McCarthy zu befördern. Wir finden es beschämend, dass israelische StaatsbürgerInnen, von denen einige von Holocaustüberlebenden abstammen, ebenfalls in Deutschland zum Schweigen gebracht werden. Wir sind beispielsweise sehr wohl unterrichtet von dem erfolgreichen Versuch, Ronnie Barkan daran zu hindern in Oldenburg über Palästina/ Israel zu sprechen.</p>
<p>Wir fühlen uns einem Kampf für das Recht auf Meinungsfreiheit verpflichtet- einer Meinungsfreiheit, die immer auch das Thema Palästina miteinschließen muss. Außerdem fordern wir alle, die BDS ablehnen zu einer offenen Debatte auf. Wir beabsichtigen die Situation weiter im Auge zu behalten.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Avigail Abarbanel (Ex-Israeli)</p>
<p>Eitan Bronstein Aparicio</p>
<p>Dr. Uri Davis</p>
<p>Dror Dayan</p>
<p>Tsilli Goldenberg</p>
<p>Shir Hever</p>
<p>Yaron Kaplan</p>
<p>Ofer Neiman</p>
<p>Jonathan Ofir</p>
<p>Ilan Pappe</p>
<p>Revital Sella</p>
<p>Tali Shapira</p>
<p>Yonatan Shapira</p>
<p>Tzvia Tier</p>
<p>Elian Weizman</p>
<p>Im Namen von</p>
<p>Boycott! Supporting the Palestinian BDS call from Within</p>
<hr />
<p>Die Unterschriftenliste wird fortlaufend aktualisiert &#8211; <a href="http://boycottisrael.info/" target="_blank">boycottisrael.info</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Israeli citizens in solidarity with Christoph Glanz, against the attempt to silence BDS and Palestine Solidarity in Germany!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/israeli-citizens-in-solidarity-with-christoph-glanz-against-the-attempt-to-silence-bds-and-palestine-solidarity-in-germany/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 09:23:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott from Within]]></category>
		<category><![CDATA[Palestinian-led BDS call]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>June 2016 To whom it may concern, We are Israeli citizens, active against our government&#8217;s policies of occupation, colonization and</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/israeli-citizens-in-solidarity-with-christoph-glanz-against-the-attempt-to-silence-bds-and-palestine-solidarity-in-germany/">Israeli citizens in solidarity with Christoph Glanz, against the attempt to silence BDS and Palestine Solidarity in Germany!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="http://boycottisrael.info/" target="_blank"><img decoding="async" class="alignnone" src="https://c2.staticflickr.com/8/7616/26306331773_54268d526a_o.jpg" width="600" height="100" /></a></p>
<p>June 2016</p>
<p>To whom it may concern,</p>
<p>We are Israeli citizens, active against our government&#8217;s policies of occupation, colonization and apartheid. We would like to express our solidarity with Christoph Glanz (Oldenburg, Germany). Christoph is a dedicated human rights activist, who has done a lot to raise awareness of Israeli human rights violations towards the Palestinian people. For his efforts, he has been vilified in the ugliest manner by several German groups and individuals, who are standing on the wrong side of history.</p>
<p><span id="more-7252"></span></p>
<p>We would like to stress that the fundamental right to free speech is apparently being suspended in Germany when it comes to the state of Israel. This happens via the intimidation of venues hosting events on Palestine (Munich, Freiburg, Bremen, Oldenburg et al). The incidents in Oldenburg also included (incomplete list): a „Shitstorm“ email campaign, an open letter signed by lecturers of the University´s Philosophy Department, violent threats against venues and hosts of BDS events with at least partial complicity of police and administration in all of this.</p>
<p>Furthermore, supporters of Israel&#8217;s illegal policies are using anti-Semitism allegations to malign German citizens (and even Israeli citizens) who are merely calling for equality in human rights and advocating non-violent action to attain this goal. Christoph himself has been called a „known antisemite“ working for an „antisemitic organisation“. We hope that the Landgericht Oldenburg (local court) rules in favour of the restraining order eventually forcing the SPD-politician and member of the University´s Senate who raised these absurd claims to cease to do so.</p>
<p>The Palestinian-led BDS call is similar to the boycott call regarding Apartheid South Africa, several decades ago. We know that campaign was legal and widely supported in Germany at the time. Just as that campaign was not racist against white South Africans, BDS is not an antisemitic campaign. Prominent human rights activists all over the world, including numerous South African, Jewish and other personalities, from Desmond Tutu to Judith Butler, have endorsed the BDS campaign.</p>
<p>Even those who do not agree with BDS, should agree that it is a legitimate campaign. For example, at least three European governments –Sweden, Scotland, the Netherlands- have recently stated that the BDS call falls within the right to free speech. In a city which fought hard to get its university called after Carl von Ossietzky- the journalist and resistance fighter against the Nazis who was so well known for his sharp mind and pointed pen- we would expect to see a lively public debate, rather than silencing. We hope to see the Kulturamt Oldenburg (Department of cultural affairs), and the Municipality in general retract, their decision to withdraw from a signed contract only days before the BDS talk at the PFL venue, and offer the public space needed to discuss, and promote (based on free speech) the BDS campaign.</p>
<p>We would also like to state that Christoph Glanz, in particular, is an exemplary human rights activist. Christoph knows Israeli society well and worked with disabled people in Israel as part of his Zivildienst (citizen&#8217;s service) for 1.5 years. Christoph has helped get antisemitic content banned from social media, organized a media group of high school students to commemorate the local „Kristallnacht“, and much more.</p>
<p>We find it shameful that supporters of Israel&#8217;s illegal policies –in particular the head of the German Israeli Friendship Society (DIG)- are abusing the memory of the Holocaust to promote hatred and McCarthyism. We find it shameful that Israeli citizens, some them descendants of Holocaust refugees, are also being silenced in Germany. For example, we are well-aware of the successful attempt to prevent Israeli citizen Ronnie Barkan from speaking on Palestine/Israel in Oldenburg recently.</p>
<p>We are committed to a struggle for free speech, including free speech on the Palestine issue. We also challenge those who are opposed to BDS to an open debate. We intend to keep monitoring this situation.</p>
<p>Sincerely</p>
<p>Abigail Abarbanel (former Israeli citizen and soldier, granddaughter of Holocaust survivors) )<br />
Eitan Bronstein Aparicio<br />
Dr. Uri Davis<br />
Dror Dayan<br />
Tsilli Goldenberg<br />
Shir Hever<br />
Ofer Neiman<br />
Jonathan Ofir<br />
Ilan Pappe<br />
Revital Sella<br />
Tali Shapira<br />
Yonatan Shapira<br />
Tzvia Tier<br />
Elian Weizman</p>
<p>On behalf of<br />
Boycott! Supporting the Palestinian BDS Call from Within</p>
<p><span id="result_box" class="short_text" lang="en">The list of signatories <span class="">is constantly updated &#8211; <a href="http://boycottisrael.info/" target="_blank">boycottisrael.info</a><br />
</span></span></p>

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			</item>
		<item>
		<title>BDS Berlin lädt ein zur Diskussionsrunde</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/bds-berlin-laedt-ein-zur-diskussionsrunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 11:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott from Within]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=7046</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft zu Boykott, Kapitalentzug und Sanktionen und die Reaktionen in Deutschland und Israel &#160; Wo: Jockel,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/bds-berlin-laedt-ein-zur-diskussionsrunde/">BDS Berlin lädt ein zur Diskussionsrunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong><em><a href="http://bdsberlin.org/"><img decoding="async" class="wp-image-5792 alignleft" src="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2015/07/BDS-Berlin-Logo-400-x-198-300x149.jpg" alt="BDS Berlin Logo 400 x 198" width="233" height="116" /></a>Der Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft </em></strong><strong><em>zu Boykott, Kapitalentzug und Sanktionen </em></strong><strong><em>und die Reaktionen in Deutschland und Israel</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wo:</strong> Jockel, Ratiborstr. 14c, 10999 Berlin Kreuzberg</p>
<p><strong>Wann:</strong> Sonntag, 22. Mai 2016, 19:00 Uhr,</p>
<p>(English follows German &#8211; below)</p>
<p>Seit fast 11 Jahren ruft ein breites Bündnis der palästinensischen Zivilgesellschaft zu Boykott, Sanktionen und Investitionsentzug gegen Israel auf, ähnlich wie dies seinerzeit die Anti-Apartheid-Bewegung in Bezug auf Südafrika tat.</p>
<p><span id="more-7046"></span></p>
<p>Es geht der BDS-Bewegung darum, von unten Druck auf Firmen, Institutionen und Staaten aufzubauen, um Embargos und Sanktionen gegen Israel zu erreichen, sowie internationale und israelische Unternehmen, die an den Verletzungen des Internationalen Rechts durch Israel beteiligt sind, öffentlich anzuprangern. Die palästinensisch geführte BDS-Bewegung lädt auch Israelis ein, um eines auf Gerechtigkeit gegründeten Friedens willen den BDS-Aufruf zu unterstützen.</p>
<p>Wir wollen gemeinsam darüber reden, wie dieser <a href="https://bds-kampagne.de/aufruf/aufruf-der-palstinensischen-zivilgesellschaft/">Aufruf</a> der palästinensischen Zivilgesellschaft in Israel und Deutschland aufgenommen wird. Dazu haben wir <strong>Ronnie Barkan</strong>, Mitbegründer der israelischen Gruppe <a href="http://boycottisrael.info/">Boycott! Supporting the Palestinian BDS Call from Within</a> eingeladen, mit uns und Kritiker*innen der BDS-Kampagne zu diskutieren.</p>
<p>In der Vorbereitung zur diesjährigen „Revolutionären 1. Mai Demonstration“ bezeichneten Vertreter*innen der <a href="http://www.oekologische-linke.de/">Ökologischen Linken</a> (Ökoli) und <a href="http://www.oekolinx-arl.de/">ÖkoLinX-ARL</a> die internationale BDS-Kampagne und <a href="http://bdsberlin.org/">BDS Berlin</a> als antisemitisch, ohne dies zu begründen. Während die überwiegende Mehrheit der anwesenden Gruppen diesen Vorwurf zurückwies, haben sich andere der Stimme enthalten.</p>
<p>Wir wollen das zum Anlass nehmen, eine längst überfällige Diskussion über die internationale BDS-Kampagne zu führen, die außerhalb Deutschlands seit Jahren als selbstverständlicher Bestandteil emanzipatorischer Bewegungen wahrgenommen wird.</p>
<p>Dazu findet eine offene Diskussionsrunde statt, zu der wir ausdrücklich auch BDS-Kritiker*innen und -skeptiker*innen eingeladen haben. Wir wünschen uns einen offenen und respektvollen Umgang miteinander. Dies soll eine Diskussion ermöglichen, in der die unterschiedlichen Standpunkte mit ihren Implikationen deutlich werden.</p>
<p>BDS Berlin, kontakt@bdsberlin.org</p>
<p>Die Veranstaltung wird auf deutsch und englisch sein!</p>
<p><a href="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/05/Einladung-für-den-22.-Mai-2016.pdf">Einladung für den 22. Mai 2016 </a><a href="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/05/Einladung-für-den-22.-Mai-2016.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6357" src="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/05/PDF-Logo.jpg" alt="PDF Logo" width="67" height="67" /></a></p>
<hr />
<p><strong><em><a href="http://bdsberlin.org/"><img decoding="async" class="wp-image-5792 alignleft" src="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2015/07/BDS-Berlin-Logo-400-x-198-300x149.jpg" alt="BDS Berlin Logo 400 x 198" width="233" height="116" /></a>The Palestinian Civil Society Call for Boycott, Divestment and Sanctions and the reactions in Germany and Israel</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Where:</strong> Jockel, Ratiborstr. 14c, 10999 Berlin Kreuzberg</p>
<p><strong>When:</strong> Sunday, May 22, 2016, 7 pm</p>
<p>For almost 11 years, a broad alliance of the Palestinian civil society has called for boycott, divestment and sanctions (BDS) against Israel, similar to what the Anti-Apartheid movement did in relation to South Africa.</p>
<p>The <a href="https://bdsmovement.net/" target="_blank">BDS Movement</a> aims to build up pressure on companies, institutions and states in order to achieve sanctions and embargos against Israel, as well as publicly denounce international and Israeli corporations, which participate in the violation of International Law by Israel. The Palestinian-led BDS Movement also invites Israelis to support the BDS call, for the sake of peace based on justice.</p>
<p>We want address how the BDS Movement is perceived in Israel and Germany. Because of this, we have invited Ronnie Barkan, a co-founder of the Israeli group <a href="http://boycottisrael.info/" target="_blank">Boycott! Supporting the Palestinian BDS Call from Within</a>, to discuss the BDS Campaign with its critics.<br />
During the preparation of this year’s “Revolutionary May 1st Demonstration”, representatives of the Ecological left (<a href="http://www.oekologische-linke.de/" target="_blank">Ökologischen Linken</a>) and the <a href="http://www.oekolinx-arl.de/" target="_blank">ÖkoLinX-ARL</a> called the international BDS-Kampagne and <a href="http://bdsberlin.org">BDS Berlin</a> anti-Semitic and called for the exclusion from the coalition. While the majority of the present groups have rejected the motion, others have abstained from voting.</p>
<p>We want to take the occasion to lead a long overdue discussion on the international BDS Campaign, which is perceived outside of Germany as a self-evident, integral part of emancipatory movements. For this, an open panel discussion will take place, to which we explicitly also invite BDS critics and skeptics. We wish for an open and respectful discussion with each other. This should allow a discourse, in which the various positions and their implications become clear.</p>
<p>BDS Berlin, kontakt@bdsberlin.org</p>
<p>The event will be held in English and German.</p>
<p><a href="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/05/Invitation-for-May-22-2016-2016.pdf">Invitation for May 22, 2016</a> <a href="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/05/Invitation-for-May-22-2016-2016.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6357" src="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/05/PDF-Logo.jpg" alt="PDF Logo" width="67" height="67" /></a></p>

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		<title>Veranstaltung mit Ronnie Barkan &#8211; Boycott from Within</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/veranstaltung-mit-ronnie-barkan-boycott-from-within/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2016 15:38:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott from Within]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=6942</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vortrag in englischer Sprache und Diskussion Wann: Mo 23.05.2016 um 19:00 Uhr Wo: Saal der Initiativgruppe Karlstraße 50, 80333 München</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="http://jpdg.de/termine/2016/5/23/ronnie-barkan-boycott-from-within-vortrag-in-englischer-sprache-und-diskussion" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://c2.staticflickr.com/2/1606/26364770346_e614d24d3d.jpg" alt="" width="598" height="55" /></a></p>
<p><a href="http://jpdg.de/termine/2016/5/23/ronnie-barkan-boycott-from-within-vortrag-in-englischer-sprache-und-diskussion" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://static1.squarespace.com/static/55e1a977e4b01c33a5768f02/55e1b07de4b0906ea9b777cb/570b812462cd9478edc6b108/1460395809898/Ronnie-Barkan.jpg?format=300w" alt="" width="300" height="180" /></a>Vortrag in englischer Sprache und Diskussion</p>
<p><strong>Wann:</strong> Mo 23.05.2016 um 19:00 Uhr</p>
<p><strong>Wo: </strong>Saal der Initiativgruppe<br />
Karlstraße 50, 80333 München</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„<a href="http://boycottisrael.info/" target="_blank">Boycott from within</a>“ ist eine Gruppe von Israelis, die aus Gründen des politischen Gewissens den palästinensischen Aufruf zu Boykott (B) , Deinvestment (D) und Sanktionen (S) gegen Israel unterstützt.</p>
<p><span id="more-6942"></span></p>
<p>Ronnie Barkan ist ein Israeli, der sich vehement dafür einsetzt, Israelis und Palästinensern gleiche Rechte zuzugestehen. Die israelische Regierung hat jedoch in den letzten Jahren immer mehr Gesetze erlassen, die die Kluft zwischen den beiden Völkern vertiefen. Im zionistisch-palästinensischen Konflikt sind die beiden Seiten daher sehr ungleich. Die Lösung dieses Konflikts hängt jedoch davon ab, ob die Grundprinzipien von Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit für alle gelten, und nicht nur für einige Auserwählte.</p>
<p>2005 hat deswegen die palästinensische Zivilgesellschaft dazu aufgerufen, mit den Mitteln des Boykott , der Deinvestitionen und von SanktionenIsrael zu zwingen, internationales Recht zu respektieren und die universellen Menschenrechte einzuhalten. Ronnie Barkan versucht in Israel selbst und in zahlreichen Auslandsaufenthalten, den Einsatz für BDS zu verstärken. Er ist davon überzeugt, dass Israel nur durch internationalen Druck seine Siedlungs- und Unterdrückungspolitik ändern wird. Er wird die BDS-Thesen näher ausführen und sie zur Diskussion stellen.</p>

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		<title>Die Stimme erheben gegen anti-palästinensische Hetze</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/stellungnahme-die-stimme-erheben-gegen-anti-palaestinensische-hetze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2016 08:37:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Israeli Apartheid Week (IAW)]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[BDS-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott from Within]]></category>
		<category><![CDATA[FOR-Palestine]]></category>
		<category><![CDATA[IAW]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=6646</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stellungnahme zur Hetzkampagne anti-palästinensischer Gruppierungen gegen eine Veranstaltung im Rahmen der Israeli Apartheid Week Wir, Organisationen und Gruppen aus Berlin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/stellungnahme-die-stimme-erheben-gegen-anti-palaestinensische-hetze/">Die Stimme erheben gegen anti-palästinensische Hetze</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://c2.staticflickr.com/2/1558/25438555106_235d3ae5ee_n.jpg" alt="" width="247" height="320" />Stellungnahme zur Hetzkampagne anti-palästinensischer Gruppierungen gegen eine Veranstaltung im Rahmen der Israeli Apartheid Week</em></strong></p>
<p>Wir, Organisationen und Gruppen aus Berlin und aus Israel-Palästina, die sich als Unterstützer*innen des palästinensischen Kampfes und der globalen Kampagne für Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel sehen, verurteilen aufs Schärfste die derzeitige Hetzkampagne, die von verschiedenen anti-palästinensischen Gruppierungen betrieben und von der Zeitung “Jungle World” unterstützt wird. Diese Hetzte richtet sich gegen die Veranstaltung der Gruppen FOR-Palestine und BDS Berlin im Rahmen der Israeli Apartheid Week am 4.3.2016 im Kino Moviemento in Berlin.</p>
<p><span id="more-6646"></span></p>
<p>Die Israeli Apartheid Week ist ein globales Ereignis, um Unterstützung für die BDS-Kampagne zu gewinnen und über die Situation in Palästina aufzuklären. Die BDS-Kampagne, die vor einem Jahrzehnt von der palästinensischen Zivilgesellschaft ins Leben gerufen wurde, ist zurzeit die stärkste und effektivste Methode, den palästinensischen Kampf mit gewaltfreien Mitteln zu unterstützen. Die wiederholten Versuche, diese Kampagne als antisemitisch zu diffamieren, sehen wir als eine gefährliche Verleumdung ohne jegliche reale Grundlage.</p>
<p>Die israelische Regierung ergreift zurzeit massive Maßnahmen gegen BDS. In Deutschland hat die rechtsgerichtete Zeitung <em>Jerusalem Post</em> erwirkt, dass ein Konto einer BDS-Gruppe gekündigt wurde. In Österreich wurde die Holocaust-Überlebende und BDS-Unterstützerin Hedy Epstein daran gehindert, im Parlament zu sprechen, weil sie die Kampagne unterstützt. In Bayreuth wurde eine Preisverleihung an die Anti-Kriegs-Gruppe “Code Pink” beinahe abgesagt, weil sie BDS unterstützt.</p>
<p>Die Veranstaltung in Berlin am Freitag ist eine Vorführung von “Even Though My Land is Burning”, ein Dokumentarfilm eines jüdisch-israelischen Filmemachers und Aktivisten, der das Engagement jüdisch-israelischer Aktivist*innen beim palästinensischen zivilen Widerstand dokumentiert. Der Film verdeutlicht:–Unerlässliche Voraussetzung für ein Zusammenleben in Palästina ist die Überwindung der Apartheid; somit ist er eindeutig anti-rassistisch. Diese Linie vertreten wir und sind stolz darauf. Die Behauptung, ein Film, der sich mit dem gemeinsamen Kampf jüdischer und palästinensischer Menschen auf dem Weg zu einer gemeinsamen Zukunft beschäftigt, sei antisemitisch, wäre lächerlich, wenn sie nicht so gefährlich wäre. Nicht nur werden wir durch solche Vorwürfe diffamiert &#8211; sie relativieren darüber hinaus den tatsächlichen Antisemitismus und richten auf diese Weise einen großen gesellschaftlichen Schaden an.</p>
<p>Die Hetzkampagne gegen die gewaltfreie BDS-Kampagne und die Israeli Apartheid Week, der Aufruf für eine pro-israelische Demo in einem Kiez in Berlin, in dem zahlreiche palästinensische Geflüchtete und ihre Familien leben, die Versuche der Diffamierung von kritischen jüdischen Stimmen mit Vorwürfen des Antisemitismus &#8211; das alles zeigt uns, dass es hier um eine weitere schamlose Provokation geht, die nur dazu dienen soll, uns zum Schweigen zu bringen.</p>
<p>Wir, palästinensische Aktivist*innen in Berlin, deren Familien aus Palästina vertrieben wurden; wir, jüdische Aktivist*innen in Berlin, deren Familien aus Europa vertrieben wurden; wir, jüdische israelische Staatsbürger*innen, die mit der Boykottkampagne solidarisch sind; wir, Genoss*innen der Palästina-Solidaritätsbewegung aus aller Welt, verurteilen die Versuche, mit Mitteln der deutschen Hegemonie und Definitionsmacht uns zu “Antisemiten” und “Terroristen” zu machen. Wir sind mit der BDS-Bewegung und der Israeli Apartheid Week solidarisch, und werden unsere politische Arbeit für Gerechtigkeit für Palästina trotz aller Angriffe weiter führen.</p>
<p><strong>Freiheit und Gerechtigkeit für Palästina!</strong></p>
<p>FOR-Palestine</p>
<p>BDS Berlin</p>
<p>Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. (Berlin)</p>
<p>BOYCOTT! Supporting the Palestinian BDS Call from Within</p>
<p class="entry-title"><strong>English: <a href="http://for-palestine.org/en/raise-your-voice-against-anti-palestinian-incitement/" target="_blank">Raise your voice against anti-Palestinian incitement</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>

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