<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ECCP-Archiv - BDS-Kampagne</title>
	<atom:link href="https://bds-kampagne.de/tag/eccp/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://bds-kampagne.de/tag/eccp/</link>
	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 08 Jul 2025 18:16:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2018/06/cropped-BDS-Kampagne-Bild-Flavicon-32x32.jpg</url>
	<title>ECCP-Archiv - BDS-Kampagne</title>
	<link>https://bds-kampagne.de/tag/eccp/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Stellungnahme von ECCP zu Israels BDS-Blacklist</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/10186/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 22:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Blacklist]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10186</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Koordination der Komitees und Assoziationen für Palästina (ECCP) steht auf einer Liste von 20 Organisationen aus der ganzen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/10186/">Stellungnahme von ECCP zu Israels BDS-Blacklist</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong>Die Europäische Koordination der Komitees und Assoziationen für Palästina (ECCP) steht auf einer Liste von 20 Organisationen aus der ganzen Welt, die sich für die Rechte der PalästinenserInnen einsetzen, deren Mitglieder von der israelischen Regierung wegen ihrer Verteidigung der palästinensischen Menschenrechte und ihrer Unterstützung der Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) von der Einreise nach Palästina ausgeschlossen wurden.</strong></p>
<p>Die 1986 gegründete ECCP ist ein Netzwerk von 42 europäischen Komitees, Organisationen, NGOs, Gewerkschaften und internationalen Solidaritätsbewegungen aus 19 europäischen Ländern, die sich dem Kampf des palästinensischen Volkes für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit widmen.</p>
<div class="ce_text block">
<p>Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) ist eine von der palästinensischen Zivilgesellschaft angeführte globale, friedliche Bewegung, die sich auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte stützt und darauf abzielt, Druck auf Israel auszuüben, damit es seinen Verpflichtungen im Rahmen des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte nachkommt, wie es in zahlreichen UN-Resolutionen gefordert wird. Nachdem Israel die wachsende Unterstützung und den Einfluss der BDS-Bewegung auf die öffentliche Meinung nicht verhindern konnte, hat es eine <a href="https://archive.bdsmovement.net/news/israel%E2%80%99s-legal-warfare-bds-fosters-repression-and-mccarthyism-across-world" target="_blank" rel="noopener">beispiellose antidemokratische Kampagne </a>gestartet, um den Einsatz für die palästinensischen Rechte zum Schweigen zu bringen und BDS auf gesetzlichem Weg zu bekämpfen. Die von Israel eingeleiteten Angriffe auf die BDS-Bewegung beinhalten Druck auf Regierungen, Gesetzgeber_innen und Beamte_innen, BDS-Aktivitäten <a href="https://bdsmovement.net/factsheet-israels-attacks-on-the-bds-movement" target="_blank" rel="noopener">durch repressive Massnahmen</a> zu bekämpfen, die eine Bedrohung für die bürgerlichen und politischen Freiheiten insgesamt darstellen. Das jüngste Beispiel für diese Politik ist die Veröffentlichung der sogenannten israelischen BDS-Blacklist. Sie folgt auf eine Reihe von Interventionen in mehreren europäischen Ländern, die darauf abzielten, Palästina-Solidaritätsinitiativen im öffentlichen Raum zu verhindern.</p>
<p>Das Recht, BDS-Aktivitäten durchzuführen, wurde <a href="https://bds-kampagne.de/hohe-vertreterin-der-eu-frederica-mogherini-bestaetigt-das-recht-auf-bds/" target="_blank" rel="noopener">von der Hohen Vertreterin der EU für auswärtige Angelegenheiten, Federica Mogherini, bekräftigt</a>, als sie erklärte: &#8222;Die EU ist fest entschlossen, die Meinungs- und Vereinigungsfreiheit im Einklang mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union zu schützen, die auf dem Hoheitsgebiet der EU-Mitgliedstaaten anwendbar ist, auch im Hinblick auf BDS-Aktionen, die in diesem Gebiet durchgeführt werden.&#8220;<br />
Im Jahr 2012 <a href="http://www.ohchr.org/Documents/HRBodies/HRCouncil/RegularSession/Session20/A-HRC-20-17-Add2_en.pdf" target="_blank" rel="noopener">bestätigte</a> Frank La Rue, ein hochrangiger UNO-Beamter, dass &#8222;der Aufruf zu und die Teilnahme an einem Boykott eine friedliche, legitime und international akzeptierte Ausdrucksform sind&#8220;.</p>
<p>Vertreter_innen der schwedischen, der irischen, der niederländischen und der spanischen Regierungen haben öffentlich das Recht verteidigt, mittels BDS für die völkerrechtlichen Rechte der Palästinenser_innen einzutreten und für sie verteidigen.</p>
<p>Ein Anfang dieses Jahres von der Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Westasien (ESCWA) <a href="https://www.unescwa.org/news/escwa-launches-report-israeli-practices-towards-palestinian-people-and-question-apartheid" target="_blank" rel="noopener">veröffentlichter Bericht</a> belegt zweifelsfrei, dass Israel dem gesamten palästinensischen Volk ein Apartheidsystem auferlegt hat, und fordert BDS-Massnahmen zur Beendigung des israelischen Apartheidregimes. Die Apartheid in Südafrika wurde unter anderem dank der kumulativen Wirkung einer Vielzahl von Massnahmen, einschliesslich einer Fülle von Boykotten und Sanktionen, die von den Vereinten Nationen und den Mitgliedstaaten unterstützt wurden, beendet.</p>
<p>Die Europäische Union und die europäischen Regierungen müssen dieses jüngste Vorgehen gegen die friedliche und gewaltfreie Bewegung verurteilen und unverzüglich Schritte unternehmen, um den Staat Israel für die anhaltenden Verletzungen der palästinensischen Rechte durch Massnahmen wie die sofortige Aussetzung ihrer wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu Israel zur Rechenschaft zu ziehen. Noch mehr drängt sich für die EU-Mitgliedstaaten auf, keine hochrangigen israelischen Beamt_innen mehr einzuladen, die wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden könnten. Sie können nicht einfach nur herumsitzen, während einige ihrer Staatsangehörigen, die friedlich für die fundamentalen und politischen Rechte des palästinensischen Volkes kämpfen, von der Einreise nach Israel und in die besetzten palästinensischen Gebiete ausgeschlossen werden könnten, ganz zu schweigen von der Missachtung des Rückkehrrechts der palästinensischen Flüchtlinge durch die israelische Regierung.</p>
<p>ECCP versucht in ihrer Arbeit, sich gegen die Komplizenschaft der EU mit Israels fortwährenden Verletzungen des Völkerrechts und der palästinensischen Rechte zu wehren. Wir koordinieren politische Aktionen, Kampagnen und Debatten auf europäischer Ebene und zeigen auf, wie die EU trotz vieler verbaler Verurteilungen weiterhin israelische Unternehmen und Institutionen finanziert, die direkt an der Aufrechterhaltung des israelischen Regimes von Apartheid, Kolonialismus und Besatzung beteiligt sind. Wir werden unsere Bemühungen fortsetzen, Israel für seinen systematischen Missbrauch der palästinensischen Menschenrechte zur Rechenschaft zu ziehen und die europäische Komplizenschaft mit Israels Verletzungen des Völkerrechts zu beenden.</p>
<p><a href="http://www.eccpalestine.org/eccp-statement-concerning-israels-bds-blacklist/" target="_blank" rel="bookmark noopener">ECCP statement concerning Israel’s BDS ban list</a></p>
<p><em>Übersetzung: BDS Schweiz</em></p>
</div>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2F10186%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/10186/">Stellungnahme von ECCP zu Israels BDS-Blacklist</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sechs Gründe warum niemand die sogenannte  “EUMC”- oder IHRA- Arbeitsdefinition von Antisemitismus übernehmen sollte</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/sechs-gruende-warum-niemand-die-sogenannte-eumc-oder-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus-uebernehmen-sollte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2017 08:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[IHRA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMC]]></category>
		<category><![CDATA[FSOI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10073</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Politikberatung, die das Informationsblatt über die IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) Antisemitismus-Arbeitsdefinition begleitet. ECCP und Free Speech on Israel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/sechs-gruende-warum-niemand-die-sogenannte-eumc-oder-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus-uebernehmen-sollte/">Sechs Gründe warum niemand die sogenannte  “EUMC”- oder IHRA- Arbeitsdefinition von Antisemitismus übernehmen sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p style="text-align: center;">Eine Politikberatung, die das <a href="https://bds-kampagne.de/die-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus/" target="_blank" rel="noopener">Informationsblatt</a> über die<br />
IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) Antisemitismus-Arbeitsdefinition begleitet.</p>
<p style="text-align: center;">ECCP und Free Speech on Israel <sup>1</sup>, Dezember 2017</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Antisemitismus wird gemeinhin in Übereinstimmung mit dem Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (ICERD) als Rassismus oder Rassendiskriminierung verstanden, die sich gegen Personen oder eine Gruppe von Personen aufgrund ihrer jüdischen Religion, Herkunft oder Identität richtet</p>
<p>Regierungen, politische Parteien sowie öffentliche und private Institutionen werden jedoch aufgefordert, sogenannte &#8222;neue und universelle Arbeitsdefinitionen von Antisemitismus&#8220; zu übernehmen, die ein gemeinsames Thema haben: Sie alle legen fest, dass nicht nur Juden, sondern auch der Staat Israel Ziel des Antisemitismus sein kann.</p>
<p>In fast identischem Wortlaut formuliert, werden diese &#8222;Arbeitsdefinitionen  von Antisemitismus&#8220; alternativ als offizielle Definitionen der <a href="http://honestreporting.com/in-praise-of-the-eumc-working-definition-of-anti-semitism/">EUMC</a> (Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit) oder der <a href="https://holocaustremembrance.com/resources/arbeitsdefinition-antisemitismus">IHRA</a> (Internationalen Allianz für Holocaustgedenken) propagiert. In den Vereinigten Staaten wird ein ähnliches Dokument als &#8222;<a href="https://www.state.gov/s/rga/resources/267538.htm">State Department Working Definition of Antisemitism&#8220;</a> vorgestellt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Keine dieser “Arbeitsdefinitionen” sollte von jemanden übernehmen werden</span>, weil:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>1. Die in diesen &#8222;Arbeitsdefinitionen&#8220; propagierte Definition von Antisemitismus wurde von der EU-Grundrechteagentur (Fundamental Rights Agency FRA) bereits abgelehnt. Die EU hat weder die sogenannte &#8222;EUMC-Arbeitsdefinition&#8220; noch die Definition der IHRA übernommen. Niemand ist gesetzlich verpflichtet, eine dieser beiden Definitionen zu übernehmen.</strong></p>
<p>Die sogenannte &#8222;EUMC-Arbeitsdefinition&#8220; wurde von der EUMC nie übernommen. Im Jahr 2007 wurde die EUMC geschlossen und durch die EU-Grundrechteagentur (FRA) ersetzt. Ein Dokument mit dem Titel &#8222;EUMC Working Definition of Antisemitism&#8220; wurde 2013 von der Website der FRA entfernt; die FRA <a href="https://www.jta.org/2013/12/04/news-opinion/world/eu-anti-racism-agency-unable-to-define-anti-semitism-official-says">erklärte</a>, dass es nie als eine gültige Antisemitismus-Definition angesehen worden sei, der FRA keine offizielle EU-Definition von Antisemitismus bekannt sei und dass das Dokument im Zuge einer Aufräumaktion von nicht-offiziellen Dokumenten entfernt worden sei.</p>
<p>Dennoch wird die &#8222;EUMC Arbeitsdefintion&#8220; weiterhin so präsentiert, als wäre sie ein offizielles EU-Dokument. Seit der Verabschiedung durch die IHRA im Jahr 2016 wurde derselbe Text auch als &#8222;IHRA -Arbeitsdefinition von Antisemitismus&#8220; propagiert. Niemand ist verpflichtet, einer dieser Definitionen zuzustimmen, die in der Tat bereits von der EU-FRA als ungültig abgetan wurden.  Sie sind nicht rechtswirksam.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>2. Die sogenannte IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus wurde nicht einmal von der IHRA selbst angenommen.</strong></p>
<p>Die IHRA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die über den Holocaust informiert und aufklärt. Sie wurde 1998 gegründet und hat derzeit 31 Mitgliedsstaaten und ein ständiges Büro in Berlin.</p>
<p>Auf der IHRA-Website steht eine <a href=https://holocaustremembrance.com/resources/arbeitsdefinition-antisemitismus" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a>, in der die Verabschiedung einer &#8222;nicht rechtsverbindlichen IHRA-Antisemitismus-Arbeitsdefinition&#8220; durch das Plenum der Mitgliedstaaten in Bukarest im Mai 2016 veröffentlicht wird.</p>
<p>Der Inhalt der Pressemitteilung ist sprachlich identisch mit dem Dokument, das fälschlicherweise als “EUMC- Arbeitsdefinition” bezeichnet wird.  Die gesamte Pressemitteilung wurde öffentlich als IHRA-Definition bezeichnet, auch von der britischen Regierung und dem europäischen Parlament. Das ist inkorrekt.</p>
<p>Auf  Anfragen hat das Büro der IHRA in Berlin klargestellt, dass die Arbeitsdefinition von Antisemitismus, die von der IHRA in ihrer Sitzung im Mai 2016 angenommen wurde, die in Abschnitt 3 zitierte aus  40-Wörtern bestehende Definition ist &#8211; siehe <a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/12/FINAL_DE_ECCP_FSOI_fact-sheet_IHRA-WD_Antisemitism.pdf" target="_blank" rel="noopener">dieses Dokument</a> für weitere Details. Um es klipp und klar zu sagen &#8211; die Arbeitsdefinition, die formal von den Mitgliedstaaten der IHRA angenommen wurde, ist nicht die gesamte, sondern nur die beiden eingerahmten Sätze in der Pressemitteilung.</p>
<p>Der Rest der Pressemitteilung wiederholt die Leitlinien und &#8222;illustrativen Beispiele&#8220; aus der EUMC-Definition, von denen die meisten eine Reihe von Kritiken an Israel als prima facie Beispiele für Antisemitismus bezeichnen. Um jegliche Unsicherheit zu vermeiden, wurden die Leitlinien und Beispiele nicht von der IHRA übernommen. Die Benennung des gesamten Bündels (formale Definition plus Anleitung und Beispiele) als &#8222;die Definition der Allianz für Holocaustgedenken&#8220; hat zweifelsohne zu ihrer scheinbaren Autorität und emotionalen Kraft beigetragen, aber wir wissen jetzt, dass diese Zuschreibung ungültig ist.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>3. Die Definition der IHRA ist so vage und unspezifisch, dass sie für den Kampf gegen Antisemitismus wertlos ist.</strong></p>
<p>Der Wortlaut der von der IHRA angenommenen Definition lautet:</p>
<p><em>&#8222;Antisemitismus ist <strong>eine bestimmte Wahrnehmung</strong> von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken <strong>kann</strong>. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische <strong>oder nicht-jüdische Einzelpersonen</strong> und/oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen.&#8220;</em> (Hervorhebungen hinzugefügt)</p>
<p>Diese beiden Sätze und vierzig Wörter sind durch eine völlig unangemessene und unnötige Vagheit gekennzeichnet, wie oben durch die hervorgehobenen Wörter und Phrasen verdeutlicht wird. Was ist diese bestimmte Wahrnehmung? Warum wird sie nicht in klaren Worten erklärt? Wenn Antisemitismus sich vielleicht &#8211; aber nicht notwendigerweise &#8211; als Hass auf Juden ausdrücken kann, was sind dann seine anderen Ausdrucksformen? Unter welchen Umständen und warum sollten antisemitische Handlungen auch gegen nichtjüdische Personen und/oder deren Eigentum gerichtet sein, und wer sind diese Personen?</p>
<p>Wir wollen darauf hinweisen (siehe Punkt 4 unten), dass diese Vagheit und Unklarheit des Wortlauts eindeutig als bewußt zu betrachten ist. Diese Formulierung ist wertlos, wenn es darum geht antisemitische Handlungen oder Aussagen zu identifizieren. Aber so bietet sie eine offensichtliche Notwendigkeit, die Definition mit einer interpretativen Erklärung zu begleiten, d.h. mit der Möglichkeit Konzepte einzuführen, die ansonsten mit dem Verständnis von Antisemitismus nicht verbunden wären.</p>
<p>Die illustrativen Beispiele, die mit der Arbeitsdefinition der IHRA zirkulieren, legen nahe, dass Antisemitismus nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen den Staat Israel und seine Anhänger gerichtet sein kann. Diese Interpretation scheint der ansonsten obskuren IHRA-Definition einen Sinn zu geben. Die nun vorliegende Klarstellung der IHRA zeigt jedoch, dass diese Beispiele und die erweiterte Auslegung des Antisemitismus nicht vom Plenum der IHRA übernommen wurden.</p>
<p><strong>4. All die Dokumente zu dieser &#8222;Arbeitsdefinition&#8220; legen durch ihre ‘Beispiele’ nahe, dass Antisemitismus nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen den Staat Israel (&#8222;eine jüdische Gemeinschaft&#8220;) und seine Anhänger gerichtet sein kann. Diese Beispiele und die erweiterte Auslegung von Antisemitismus wurde jedoch von der IHRA nicht übernommen und haben tatsächlich auch keine völkerrechtliche Grundlage.</strong></p>
<p>Sowohl die sogenannte “EUMC-Arbeitsdefinition” als auch die IHRA-Pressemitteilung liefern sehr ähnliche Beispiele, um zu behaupten und zu veranschaulichen, dass Antisemitismus sich als Hass gegen den Staat Israel manifestieren kann. Die Klarstellung der IHRA zeigt nun aber, dass diese Beispiele nie vom Plenum der IHRA-Mitglieder übernommen wurden. Sie wurden jedoch weithin wahrgenommen und es wird so getan, als ob sie Teil der &#8222;IHRA Arbeitsdefinition des Antisemitismus&#8220; wären.</p>
<p>Diese Illustrationen beginnen damit, dass festgelegt wird, dass der &#8222;Staat Israel, der als jüdische Gemeinschaft wahrgenommen wird&#8220;, das Ziel von Antisemitismus sein könnte. Daran schließt sich eine Liste von Beispielen angeblich antisemitischer Angriffe gegen den Staat Israel an, darunter unter anderem &#8222;die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechts des jüdischen Volkes, z.B. durch die Behauptung, dass die Existenz eines Staates Israel ein rassistisches Unterfangen ist&#8220;, oder &#8222;die Anwendung von Doppelmoral, indem vom Staat Israel ein Verhalten verlangt wird, das von keiner anderen demokratischen Nation erwartet oder verlangt wird&#8220;.</p>
<p>Die Behauptung, dass der Staat Israel als &#8222;jüdische Gemeinschaft&#8220; angesehen werden muss, liegt all diesen &#8222;Illustrationen&#8220; zugrunde. Diese Behauptung spiegelt tatsächlich die diskriminierenden Gesetze Israels und die zionistische Ideologie wider, die Israel als Staat einer &#8222;jüdischen Nation&#8220; definieren, einen Staat, der Juden sowohl in Israel als auch weltweit einschließt und vertritt und seine palästinensischen Bürger und die palästinensischen Flüchtlinge ausschließt.</p>
<p>Gemäß dem Völkerrecht vertritt Israel wie jeder andere Staat alle seine Bürger und nicht eine &#8222;jüdische Gemeinschaft&#8220;. Tatsächlich werden viele Juden weltweit nicht durch Israel vertreten und wollen dies auch nicht. Gemäß dem Völkerrecht ist Israel zudem an das Verbot der Rassendiskriminierung gebunden und muss die Menschenrechte der gesamten Bevölkerung achten und schützen. Dazu gehören <a href="https://www.un.org/ruleoflaw/files/BASICP~1.PDF">die Grundrechte auf Rückkehr, Eigentum und Gleichheit der palästinensischen Flüchtlinge und Bürger</a>. Es gibt keine völkerrechtliche Grundlage für ein Recht auf Selbstbestimmung eines &#8222;jüdischen Volkes&#8220; auf Kosten dieser Grundrechte der Palästinenser oder des von der <a href="https://unispal.un.org/DPA/DPR/unispal.nsf/0/025974039ACFB171852560DE00548BBE">UNO anerkannten Rechts auf Selbstbestimmung des palästinensischen Volkes</a>; und kein Recht für Israel als Besatzungsmacht, eine Politik <a href="http://www.ohchr.org/Documents/HRBodies/HRCouncil/RegularSession/Session22/A-HRC-22-63_en.pdf">des Bevölkerungstransfers durchzuführen</a>, um besetzte palästinensische Gebiete zu kolonisieren und zu annektieren. Dementsprechend stellt die notwendige Kritik am <a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/cerd/docs/CERD.C.ISR.CO.14-16.pdf">israelischen System der Rassendiskriminierung, Segregation und Apartheid</a> keinen Hass gegen Juden dar; ebenso wenig wenden zivilgesellschaftliche Kampagnen und Resolutionen der UNO sowie der EU Doppelstandards an, noch verteufeln sie den Staat Israel oder bedrohen dessen Existenz, wenn sie Israel auf Grundlage der universellen Standards des Völkerrechts zur Rechenschaft ziehen.</p>
<p><strong>5. In der Praxis hat eine Annahme der &#8222;EUMC&#8220;- oder IHRA-Arbeitsdefinition den Effekt, dass Folgendes untergraben wird:</strong></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Achtung des Rechts auf freie Meinungsäußerung;</strong></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Achtung des Völkerrechts in Bezug auf Israel und das palästinensische Volk, sowie</strong></span></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>den Kampf gegen Antisemitismus</strong></span></li>
</ul>
<p>Europäische Kommunal-, Regional- und Zentralregierungen und Behörden, Parlamente und öffentliche Institutionen haben eine rechtliche Verpflichtung nach ihren jeweiligen nationalen Gesetzen und Verfassungen, EU-Recht und internationalem Gewohnheitsrecht und Vertragsrecht:</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li>das Recht auf freie Meinungsäußerung in ihrem Land zu achten und zu schützen;</li>
<li>Einhaltung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte, auch im Hinblick auf Israel und die Palästinenser. Dazu gehört zumindest die Pflicht, israelische Politiken oder Praktiken, die das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes verletzen und/oder das allgemeine Verbot der Rassendiskriminierung und das Verbot des dauerhaften Erwerbs besetzter palästinensischer Gebiete, <a href="http://www.alhaq.org/images/stories/PDF/2012/Legal_Memo_State_Responsibility_FINAL_16_07.pdf">nicht anzuerkennen und nicht zu unterstützen</a>.</li>
</ul>
<p>Auf dieser Grundlage haben mehr als <a href="https://bdsmovement.net/news/statement-european-legal-scholars-defending-right-support-bds-palestinian-rights">200 Rechtsgelehrte</a> die europäischen Regierungen dazu aufgerufen, anzuerkennen, dass die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) eine legitime Bewegung für die palästinensischen Menschenrechte ist, unabhängig davon, ob sie diese selbst unterstützen oder nicht. Die <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2016-005122&amp;language=EN">EU</a> sowie die Regierungen der Niederlande, Irlands, Schwedens und das spanische Parlament haben öffentlich bestätigt, dass sie zwar keine Boykotte oder Sanktionen gegen Israel befürworten, aber gewaltfreie BDS-Kampagnen als ein garantiertes Recht der Bürger betrachten, das unter die Meinungsfreiheit fällt.</p>
<p>In diesem Sinne haben Rechtsexperten (<a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/12/DE_Francois-Dubuisson-zur-EUMC-Arbeitsdefinition-Antisemitismus.pdf" target="_blank" rel="noopener">Dubuisson, 2005</a>; <a href="http://freespeechonisrael.org.uk/ihra-opinion/">Tomlinson, 2017</a>) die Entscheidungsträger*innen auf die Schwachstellen in den  “EUMC”- und IHRA-Arbeitsdefinitionen von  Antisemitismus, insbesondere die Verschmelzung von politischer Kritik am Staat Israel mit Antisemitismus, aufmerksam gemacht. Ihre Analysen und Rechtsgutachten haben vor der Gefahr gewarnt, dass die Annahme und Anwendung dieser Definitionen zu Maßnahmen führen könnte, die legitime Kritik am Staat Israel und seiner Politik sowie die Meinungsfreiheit und die demokratische Debatte über den Staat Israel und seine Politik untergraben.</p>
<p>Die Praxis zeigt inzwischen, dass diese &#8222;Arbeitsdefinitionen&#8220; fast ausschließlich dazu benutzt werden, die Meinungsfreiheit europäischer Individuen, Gruppen und Organisationen, die Israel kritisieren und/oder sich für die Rechte der Palästinenser*innen einsetzten, einzuschränken. In Deutschland beispielsweise reichen die politischen Parteien auf der Grundlage der IHRA-Arbeitsdefinition und unter dem Vorwand des Kampfes gegen Antisemitismus <a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/11/171108_MUC_Gegen-jeden-Antisemitismus.pdf">politische Anträge</a> zur Annahme durch die Stadtverwaltung ein, die verhindern würden, dass deutsche Städte öffentlichen Raum und Subventionen für Gruppen, Organisationen und Veranstaltungen gewähren, die als Unterstützer der &#8222;antisemitischen BDS-Bewegung&#8220; gelten. Jeder, der sich gegen eine israelische Politik ausspricht, die palästinensische Rechte verletzt oder die Selbstdefinition Israels als &#8222;Staat des jüdischen Volkes&#8220; kritisiert, darunter auch <a href="http://suedbayern.humanistische-union.de/naechster_termin_detail/back/muenchen-suedbayern/article/preis-aufrechter-gang-fuer-judith-und-reiner-bernstein/">jüdische Bürger Deutschlands und Holocaust-Überlebende</a>, kann als antisemitisch verunglimpft und ins Visier genommen werden. In Großbritannien, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Dänemark wurde die IHRA-Arbeitsdefinition ebenfalls von Regierungen, Behörden, politischen Parteien, Parlamenten und Universitäten verwendet, um legitime Kritik an der israelischen Politik und die Unterstützung palästinensischer Rechte als Antisemitismus zu diskreditieren, einzuschränken oder zu kriminalisieren.</p>
<p>Die Annahme und Anwendung der &#8222;EUMC&#8220;- oder IHRA- Arbeitsdefinition untergräbt auch den Kampf gegen den Antisemitismus selbst. Sie trüben den Blick darauf, was Antisemitismus wirklich ist. Solche fabrizierten Definitionen fördern falsche Anschuldigungen und bergen die Gefahr, dass wirkliche Vorfälle/Angriffe, die durch antijüdische Gefühle motiviert sind, nicht ernst genommen werden. Darüber hinaus behindert die Behauptung, dass Israel und alle Juden ein und das selbe sind, die Anerkennung der Vielfalt der jüdischen Gemeinden und der vielen Juden, die sich für die palästinensischen Rechte einsetzen, und fördert die Wahrnehmung, dass alle Juden für die Unterdrückung der Palästinenser durch Israel verantwortlich und rechenschaftspflichtig sind. Schließlich unterstützt die in diesen &#8222;Arbeitsdefinitionen&#8220; gemachte Verschmelzung der politischen Israel-Kritik mit Antisemitismus die umgekehrte (und irrige) Schlussfolgerung, dass die unkritische Unterstützung des Staates Israel ein Indikator für das Engagement im Kampf gegen Antisemitismus ist. Auf diese Weise legitimiert und ermutigt sie Bündnisse mit politischen Kräften, die die gegen Palästinenser gerichtete israelische Politik unterstützen und gleichzeitig eine rassistische oder sogar antisemitische Agenda verfolgen. Ein Beispiel dafür ist die in den USA zunehmende öffentliche Toleranz und Legitimität des Rassismus von Menschen, die eine weiße Vorherrschaft anstreben und gleichzeitig überzeugte Anhänger des Staates Israel sind.</p>
<p>Diese und andere damit zusammenhängende Fragen diskutiert die renommierte politische Philosophin und Aktivistin Judith Butler von Jewish Voice for Peace <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B9gvj3SvcDQ">in diesem Video</a> über BDS und den Kampf gegen Antisemitismus.</p>
<p>Die &#8222;EUMC&#8220; oder IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus ist ein Instrument für eine israelische politische Agenda, die von allen abgelehnt werden sollte.</p>
<p>Die &#8222;Arbeitsdefinition&#8220; wurde im Zusammenhang mit der israelischen Debatte Anfang der 2000er Jahre über eine &#8222;<a href="http://www.jcpa.org/jpabfl04.htm">große Strategie gegenüber der Europäischen Union</a>&#8220; entwickelt, die die Beziehungen zwischen der EU und Israel stärken und Israel gleichzeitig in die Lage versetzen sollte, sein illegales Siedlungsunternehmen aufrechtzuerhalten und den Druck der EU auf eine Zweistaatenlösung und die Achtung der Rechte seiner palästinensischen Bürger zu bremsen.  Israelische und US-amerikanische zionistische jüdische Wohltätigkeitsorganisationen, Think Tanks und Lobbyisten haben eine propagandistische Initiative ergriffen, die darauf abzielt, die Kritik an der israelischen Politik zum Schweigen zu bringen, indem sie sie als <a href="https://icjs.org/sites/default/files/Sharansky%203D%20Test%20of%20Anti-Semitism.pdf">&#8222;neuen Antisemitismus&#8220; bezeichnen</a>, und behaupten, dass der &#8222;neue Antisemitismus&#8220; in der europäischen Zivilgesellschaft, der EU und den Vereinten Nationen die Form von &#8222;Doppelstandards&#8220; und &#8222;Dämonisierung und Delegitimierung&#8220; des Staates Israel annimmt. Die &#8222;EUMC&#8220; oder IHRA &#8222;Arbeitsdefinition für Antisemitismus&#8220; ist ein Instrument dieser Initiative.</p>
<p>Die Ausarbeitung der &#8222;Arbeitsdefinition&#8220; wurde 2004 abgeschlossen. Seitdem wird sie von der israelischen Regierung und unter anderem vom American Jewish Committee (AJC), Simon Wiesenthal Center, European Jewish Committee (ECJ), NGO Monitor und UN Watch propagiert, besonders, aber nicht nur, in ihrem Kampf gegen die wachsende, von der palästinensischen Zivilgesellschaft geführte BDS-Bewegung.</p>
<p>In der Zwischenzeit haben die Regierungen Rumäniens, des Vereinigten Königreichs und Österreichs die so genannte &#8222;IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus&#8220; übernommen, während das Europäische Parlament die prinzipielle Position der EU durch eine <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&amp;reference=P8-TA-2017-0243&amp;language=EN&amp;ring=B8-2017-0383">Resolution</a> untergraben hat, in der die Mitgliedstaaten aufgefordert werden, die Definition, die bereits 2013 von der EU-Grundrechteagentur (FRA) als ungültig abgewiesen wurde, anzunehmen und anzuwenden.</p>
<p>Die Bemühungen um eine offizielle Bestätigung der &#8222;Arbeitsdefinition&#8220; wurden von Einzelpersonen angeführt, die diesen israelischen Lobbygruppen angehören und die auch als &#8222;Experten für Antisemitismus&#8220; in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der IHRA und/oder der Europäischen Union, einschließlich ihrer Kommission, des Parlaments und früher des EUMC, tätig sind. Da bisher weder die OSZE noch die EU bereit waren, diese fingierte Definition zu übernehmen, wurde die zwischenstaatliche IHRA als das Gremium ausgewählt, das ihr einen offiziellen Anschein gewähren sollte.</p>
<p><strong>Fußnote</strong></p>
<p><sup>1</sup> * <a href="http://www.eccpalestine.org/"><em>ECCP </em>(European Coordination of Committees and Associations for Palestine)</a> ist ein Netzwerk von 42 europäischen Komitees, Organisationen, NGOs, Gewerkschaften und internationalen Solidaritätsbewegungen aus 19 europäischen Ländern, die sich dem Kampf des palästinensischen Volkes für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit widmen.</p>
<p>* <a href="http://freespeechonisrael.org.uk/"><em>Free Speech on Israel</em></a> ist eine von Juden und Jüdinnen geführte britische Organisation, die gegründet wurde, um Antisemitismusvorwürfen entgegenzutreten, welche auf die Unterdrückung legitimer Kritik an Israel abzielen.</p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/12/DE_Policy-Brief_IHRA-Definition-of-Antisemitism_ECCPFSOI.pdf" target="_blank" rel="noopener">Sechs Gründe warum niemand die sogenannte “EUMC”- oder IHRA- Arbeitsdefinition von Antisemitismus übernehmen sollte</a></p>
<hr />
<p>Original: <a href="http://www.eccpalestine.org/six-reasons-why-no-one-should-adopt-the-so-called-eumc-or-ihra-working-definition-of-antisemitism/" target="_blank" rel="noopener">Six Reasons why no one should adopt the so-called “EUMC” or IHRA Working Definition of Antisemitism</a><br />
Übersetzung: Stephanie Reiß</p>
<hr />
<p>Zum Thema:</p>
<p>Johannes Feest: <a href="http://der-semit.de/israelkritik-und-antisemitismusvorwurf-veranstaltungsverbote-als-problem-der-meinungsfreiheit/" target="_blank" rel="noopener">Israelkritik und Antisemitismusvorwurf. Veranstaltungsverbote als Problem der Meinungsfreiheit</a></p>
<p>Norman Paech: <a href="https://www.rubikon.news/artikel/eine-neue-antisemitismus-nichtdefinition" target="_blank" rel="noopener">Eine neue Antisemitismus-Nichtdefinition</a></p>
<p>Ben White: <a href="https://senderfreiespalaestina.de/pdfs/israel_lobby_antisemitism_ben_white_dtsch.pdf" target="_blank" rel="noopener">Israel-Lobby benützt die diskreditierte Antisemitismus- Definition um die Debatte mundtot zu machen</a></p>
<p>&nbsp;</p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fsechs-gruende-warum-niemand-die-sogenannte-eumc-oder-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus-uebernehmen-sollte%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/sechs-gruende-warum-niemand-die-sogenannte-eumc-oder-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus-uebernehmen-sollte/">Sechs Gründe warum niemand die sogenannte  “EUMC”- oder IHRA- Arbeitsdefinition von Antisemitismus übernehmen sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die &#8222;IHRA Arbeitsdefinition von Antisemitismus&#8220; &#8211; Informationen und Empfehlungen der ECCP (Europäische Koordination der Komitees und Vereine für Palästina) und von Free Speech on Israel</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/die-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 07:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[factsheet]]></category>
		<category><![CDATA[IHRA]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsdefinition Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Free Speech on Israel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10011</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Mai 2016 hat das Plenum der IHRA die folgende nicht rechtsverbindliche Arbeitsdefinition von Antisemitismus angenommen: &#8222;Antisemitismus ist eine bestimmte</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/die-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus/">Die &#8222;IHRA Arbeitsdefinition von Antisemitismus&#8220; &#8211; Informationen und Empfehlungen der ECCP (Europäische Koordination der Komitees und Vereine für Palästina) und von Free Speech on Israel</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>Im Mai 2016 hat das Plenum der IHRA die folgende nicht rechtsverbindliche Arbeitsdefinition von Antisemitismus angenommen:</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><em>&#8222;Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen.&#8220; </em><em>( </em>Übersetzung <a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2017/09/definition-antisemitismus.html" target="_blank" rel="noopener">BMI</a> 20.09.2017<em>)</em></p>
<p>Der obige Schritt wurde in einer <a href="https://holocaustremembrance.com/resources/arbeitsdefinition-antisemitismus" target="_blank" rel="noopener">IHRA-Pressemitteilung</a> [1] angekündigt, in der die Definition selber durch einen Rahmen hervorgehoben ist. Beigefügt ist eine Liste von Beispielen, die laut dem Ständigen Büro der IHRA „als Veranschaulichung dienen können, um so die Arbeit der IHRA anzuleiten und zu illustrieren, wie sich Antisemitismus manifestieren könnte“. Zu diesen Beispielen zählen auch gewisse Formen der Kritik am Staat Israel. Die Beispiele sind nicht Teil der offiziellen IHRA-Arbeitsdefinition.</p>
<p>Diese sogenannte <em>&#8222;IHRA-Arbeitsdefinition Antisemitismus&#8220;</em> ist tatsächlich eine überarbeitete Version der &#8222;Arbeitsdefinition Antisemitismus&#8220;, die 2005 von der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) veröffentlicht wurde, aber von ihrer Nachfolgeorganisation, der Agentur der EU für Grundrechte (FRA) fallen gelassen wurde, nachdem das Dokument zuvor heftig kritisiert worden war. Die Kritik konzentrierte sich auf die in dem Dokument versuchte Verschmelzung von Kritik an Israel mit Antisemitismus und der damit verbundenen Gefahr für die freie Meinungsäußerung.</p>
<p><strong>Nichts außer dieser Kurzdefinition von Antisemitismus wurde von den IHRA-Mitgliedstaaten 2016 bei ihrem Treffen in Bukarest formal angenommen</strong>. Dies wurde am 12. September 2017 vom Ständigen Büro der IHRA in Berlin bestätigt:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em> [&#8230;] Das Plenum der </em><em>Internationalen Allianz für Holocaustgedenken</em><em> (IHRA) hat am 26. </em><em>Mai 2016 unter rumänischem Vorsitz die Arbeitsdefinition von Antisemitismus angenommen. </em><em>Die Arbeitsdefinition ist wie alle IHRA-Entscheidungen nicht rechtsverbindlich. </em><em>Die Arbeitsdefinition ist der umrahmte Text…</em></p>
<p>Daraus folgt, dass andere Teile der Pressemitteilung vom Plenum der Mitgliedstaaten <strong>nicht</strong> formal genehmigt wurden. <strong>Dennoch wird die IHRA-Pressemitteilung, die auf der IHRA-Website veröffentlicht ist, weithin als &#8222;IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus &#8220; propagiert, und dies mit einer Zielsetzung, die unvereinbar ist mit dem Anliegen, tatsächlichem Antisemitismus entgegenzutreten.</strong></p>
<p>Unsere Empfehlungen an Regierungen, politische Parteien, Stadträte, öffentliche und private Institutionen und alle offiziellen Stellen:</p>
<p><strong>1. die Tatsache anzuerkennen</strong>, dass die IHRA-Pressemitteilung von 2016 nicht die IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus ist und von keiner Organisation angenommen werden sollte, weil dieses Dokument</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; nie von den IHRA-Mitgliedstaaten formal angenommen wurde (nur der kurzen, aus zwei Sätzen bestehenden Definition wurde zugestimmt)</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; propagiert wird, um in Europa Kritik am Staat Israel für seine illegale Siedlungspolitik und die Verletzung der fundamentalen Menschenrechte der Palästinenser*innen zu unterdrücken</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; eine Gefahr darstellt sowohl für die Meinungsfreiheit und als auch für die Bekämpfung von tatsächlichem Antisemitismus in Europa</p>
<p><strong> 2. von der IHRA eine Antwort auf folgende Fragen zu fordern</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">a.) warum die IHRA nicht klargestellt hat, was genau in Bukarest als Definition angenommen wurde, obwohl sie sich der Verwirrung und der Debatte, die durch die irreführende Sprache der Pressemitteilung hervorgerufen wurde, bewußt geworden sein muss;</p>
<p style="padding-left: 30px;">b.) warum die IHRA schwieg und sogar eine <u>Erklärung abgab, in der sie die Entscheidung der britischen Regierung begrüßte</u> [2], den Text der Pressemitteilung anzunehmen, einschließlich der irreführenden Beispiele, die sie selbst nicht angenommen hatte.</p>
<p><strong>3. Klarstellung durch die Europäische Kommission</strong> hinsichtlich der Unterstützung der IHRA-Pressemitteilung von 2016 als der &#8222;rechtlich nicht bindenden Arbeitsdefinition von Antisemitismus&#8220; der IHRA auf ihrer Internetseite [3]</p>
<p>Wir empfehlen den uns angeschlossenen Organisationen:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>1. Kontakt aufzunehmen mit den Vertreter*innen der FRA</strong>, um zu klären, welche Schritte unternommen werden sollten, damit sichergestellt ist, dass die EU (einschließlich ihrer Organe und Institutionen) die sogenannte &#8222;&#8220;IHRA-Definition von Antisemitismus&#8220; nicht propagiert/annimmt, da sie sowohl ein Risiko für die Meinungsfreiheit und für den Kampf gegen Antisemitismus in Europa darstellt als auch für sämtliche internationalen Verpflichtungen der EU im Zusammenhang mit Israel und den Palästinenser*innen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong> 2. dringend alle Repräsentant*innen</strong> (Abgeordnete, Europaabgeordnete, Verantwortliche in Stadträten usw.), aufzufordern, die obigen Empfehlungen umzusetzen (1-3)</p>
<p><em><u>Anmerkungen </u></em></p>
<p>* <a href="http://www.eccpalestine.org/"><em>ECCP </em>(European Coordination of Committees and Associations for Palestine)</a> ist ein Netzwerk von 42 europäischen Komitees, Organisationen, NGOs, Gewerkschaften und internationalen Solidaritätsbewegungen aus 19 europäischen Ländern, die sich dem Kampf der Palästinenser*innen für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit widmen.</p>
<p>* <a href="http://freespeechonisrael.org.uk/"><em>Free Speech on Israel</em></a> ist eine von Juden und Jüdinnen geführte britische Organisation, die gegründet wurde, um Antisemitismusvorwürfen entgegenzutreten, welche auf die Unterdrückung legitimer Kritik an Israel abzielen.</p>
<p>Fußnoten:</p>
<p>[1] <a href="https://www.holocaustremembrance.com/sites/default/files/press_release_document_antisemitism.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.holocaustremembrance.com/sites/default/files/press_release_document_antisemitism.pdf</a></p>
<p>[2] <a href="https://www.mae.ro/sites/default/files/file/ihra/2016.12_chair_statement_uk.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.mae.ro/sites/default/files/file/ihra/2016.12_chair_statement_uk.pdf</a></p>
<p>[3]<a href="https://www.mae.ro/sites/default/files/file/ihra/2016.12_chair_statement_uk.pdf" target="_blank" rel="noopener"> https://www.mae.ro/sites/default/files/file/ihra/2016.12_chair_statement_uk.pdf</a></p>
<p>Original: <a href="http://www.eccpalestine.org/the-ihra-working-definition-of-antisemitism-fact-sheet-and-recommendations-issued-by-eccp-and-free-speech-on-israel/">The “IHRA Working Definition of Antisemitism” Fact-sheet and Recommendations issued by ECCP and Free Speech on Israel</a><br />
/ Übersetzung Redaktion BDS-Kampagne.de &#8211; bei Weiterverbreitung bitte angeben.</p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fdie-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/die-ihra-arbeitsdefinition-von-antisemitismus/">Die &#8222;IHRA Arbeitsdefinition von Antisemitismus&#8220; &#8211; Informationen und Empfehlungen der ECCP (Europäische Koordination der Komitees und Vereine für Palästina) und von Free Speech on Israel</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dutzende Abgeordnete des EU-Parlaments fordern von der EU das Recht auf BDS zu unterstützen</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/dutzende-abgeordnete-des-eu-parlaments-fordern-von-der-eu-das-recht-auf-bds-zu-unterstuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2016 11:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseerklärung/-mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarexporteure]]></category>
		<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Right2Boycott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=7633</guid>

					<description><![CDATA[<p>ECCP Pressemitteilung 21. Juli 2016 Mehr als 30 Abgeordnete des EU-Parlaments haben die Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/dutzende-abgeordnete-des-eu-parlaments-fordern-von-der-eu-das-recht-auf-bds-zu-unterstuetzen/">Dutzende Abgeordnete des EU-Parlaments fordern von der EU das Recht auf BDS zu unterstützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/07/MEPs-Right-to-BDS.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7619" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/07/MEPs-Right-to-BDS-300x200.jpg" alt="MEPs Right to BDS" width="300" height="200" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/07/MEPs-Right-to-BDS-300x200.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/07/MEPs-Right-to-BDS.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong><strong>ECCP</strong><br />
<strong>Pressemitteilung 21. Juli 2016</strong></p>
<p><a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2016/07/Right2BDS_Letter_to_HRVP_Mogherini.pdf" target="_blank">Mehr als 30 Abgeordnete des EU-Parlaments</a> haben die Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, aufgerufen, Massnahmen zu ergreifen, um die Meinungsfreiheit in Bezug auf die palästinensisch-geführten <a href="https://bdsmovement.net/">BDS-Bewegung</a> für Gerechtigkeit und Gleichheit zu gewährleisten, und BDS-Mitbegründer Omar Barghouti als Menschenrechtsverteidiger anzuerkennen.</p>
<p><span id="more-7633"></span></p>
<p>Obwohl die Unterzeichnenden unterschiedliche Standpunkte hinsichtlich der BDS-Bewegung vertreten, zeigen sie sich besorgt über „zunehmende Versuche, Vertreter*innen der BDS-Bewegung zum Schweigen zu bringen und zu unterdrücken.“ Sie rufen die EU auf, „zu garantieren, dass keine Massnahmen ergriffen werden, die auf eine Einschränkung der Meinungsfreiheit in Bezug auf den Nahen Osten und BDS abzielen.“</p>
<p>Da Israel gescheitert ist, die wachsende Unterstützung und Wirkung der BDS-Bewegung in weiten Teilen der Zivilgesellschaft zu unterbinden, hat es mit einer <a href="https://bdsmovement.net/factsheet-israels-attacks-on-the-bds-movement" target="_blank">beispiellosen antidemokratischen Kampagne</a> begonnen, das palästinensische Narrativ zum Schweigen zu bringen und die Unterstützung für BDS zu ächten.</p>
<p>Die israelisch-induzierten Angriffe auf die BDS-Bewegung werden durch Druck auf Regierungen, Gesetzgeber und Offizielle ausgeübt, um <a href="https://bdsmovement.net/factsheet-israels-attacks-on-the-bds-movement" target="_blank">BDS-Aktivitäten durch repressive Maßnahmen zu unterbinden</a>, was eine Gefahr für die bürgerlichen und politischen Freiheiten darstellt.</p>
<p>Die 32 unterzeichnenden EU-Abgeordneten äusserten ihre Besorgnis über <a href="http://icahd.de/?p=1485" target="_blank">die gezielten Angriffe Israels auf Aktivist*innen</a>, die sich durch BDS für die Rechte der Palästinenser_innen einsetzen. Sie fordern die EU auf, „Omar Barghouti als einen Menschenrechtsverteidiger anzuerkennen und ihm und anderen palästinensischen, israelischen und internationalen Menschenrechtsverteidiger_innen angemessenen Schutz und Unterstützung zu gewähren.“</p>
<p><strong>Aneta Jerska, Koordinatorin der Europäischen Koordination der Komitees und Verbände für Palästina (ECCP)</strong>, sagte: „Es ist ermutigend zu sehen, dass eine zunehmende Zahl von EU-Abgeordneten klar Stellung bezieht und das Recht der Zivilbevölkerung auf BDS als Gewissensentscheidung, freie Meinungsäusserung und ein gewaltfreies politisches Mittel verteidigt.“</p>
<p><strong>Riya Hassan, Europa-Koordinatorin des nationalen palästinensischen BDS-Ausschusses (BNC),</strong> der größten Koalition von palästinensischen Organisationen, sagte:</p>
<p>«Dieser Brief ist ein weiterer Ausdruck der Unterstützung für das Recht von Bürger*innen und Organisationen, sich an der BDS-Bewegung zu beteiligen, die in Europa und weltweit zunehmend wächst. Die Besorgnis über Angriffe auf die Demokratie, die Israel von Verantwortung entbindet und von Kritik abschirmt, nimmt zu&#8220;</p>
<p>&#8222;Die EU muss die Freiheit der Meinungsäußerung ihrer eigenen Bürger*innen und der Zivilgesellschaft schützen und den Schutz palästinensischer Menschenrechtsverteidiger*innen bewahren. Es ist höchste Zeit, dass die EU palästinensischen und europäischen Forderungen Gehör schenkt und ihre Mitschuld an Israels Verletzungen des Völkerrechts und der Menschenrechte beendet. »</p>
<p>Dieser Brief gibt die zunehmenden europäischen Forderungen aus Politik und Zivilgesellschaft wieder, die freie Meinungsäußerung von Aktivist*innen und Organisationen, die an BDS-Aktivitäten für die Rechte der Palästinenser*innen beteiligt sind, zu schützen.</p>
<p>Mehr als <a href="https://bds-kampagne.de/2016/05/18/352-europaeische-menschenrechtsorganisationen-kirchliche-gruppen-gewerkschaften-und-politischen-parteien-fordern-die-eu-auf-ihr-recht-auf-bds-zu-unterstuetzen/" target="_blank">350 europäische Menschenrechtsorganisationen</a>, Gewerkschaften, kirchliche Gruppen und politischen Parteien haben die EU aufgefordert, das Recht von Bürger*innen und Organisationen auf BDS gegen Israel als Antwort auf Besatzung und Verletzung palästinensischer Rechte zu verteidigen.</p>
<p>Vertreter*innen der  <a href="https://bdsmovement.net/2016/irish-dutch-join-sweden-right-to-boycott-14143" target="_blank">schwedischen, irischen und niederländischen Regierung</a> haben öffentlich das Recht verteidigt, sich mit BDS für die Rechte der Palästinenser *innen stark zu machen</p>
<p><a href="http://www.eccpalestine.org/dozens-of-members-of-the-european-parliament-call-on-the-eu-to-support-the-right-to-boycott/" target="_blank"><strong>ECCP Press Release</strong>, Juli 21, 2016</a></p>
<p>MEPs&#8216; letter and full list of signatories  <strong><a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2016/07/Right2BDS_Letter_to_HRVP_Mogherini.pdf" target="_blank">here</a></strong></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fdutzende-abgeordnete-des-eu-parlaments-fordern-von-der-eu-das-recht-auf-bds-zu-unterstuetzen%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/dutzende-abgeordnete-des-eu-parlaments-fordern-von-der-eu-das-recht-auf-bds-zu-unterstuetzen/">Dutzende Abgeordnete des EU-Parlaments fordern von der EU das Recht auf BDS zu unterstützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Es reicht! Schluss mit der Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina! Lasst uns das Recht auf BDS unterstützen!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/es-reicht-schluss-mit-der-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fuer-gerechtigkeit-in-palaestina-lasst-uns-das-recht-auf-bds-unterstuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 15:54:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[gezielte Eliminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=7055</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; (Englischer Originaltext) Warum dies wichtig ist: Frankreichs Oberster Gerichtshof hat die Verurteilung von AktivistInnen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/es-reicht-schluss-mit-der-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fuer-gerechtigkeit-in-palaestina-lasst-uns-das-recht-auf-bds-unterstuetzen/">Es reicht! Schluss mit der Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina! Lasst uns das Recht auf BDS unterstützen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.eccpalestine.org/enough-with-the-criminalisation-of-the-bds-movement-for-justice-in-palestine-lets-support-right2bds/" target="_blank"><img decoding="async" class=" wp-image-7056 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/05/bds-300x170.png" alt="bds" width="500" height="262" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(<a href="http://www.eccpalestine.org/enough-with-the-criminalisation-of-the-bds-movement-for-justice-in-palestine-lets-support-right2bds/" target="_blank">Englischer Originaltext</a>)</p>
<p><b>Warum dies wichtig ist:</b></p>
<p><b>Frankreichs Oberster Gerichtshof</b> hat die Verurteilung von AktivistInnen bestätigt, die zum Boykott israelischer Waren aufgerufen hatten.</p>
<p><b>Die britische Regierung</b> wird eine neue Reihe von Regeln implementieren, die es für Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen, einschließlich Universitäten, schwieriger machen wird, ethisch vertretbare Beschaffungs – oder Investitionsentscheidungen zu treffen<i>.</i></p>
<p><b>Der israelische Geheimdienstminister</b> Yisrael Katz sagte auf der größten israelischen Konferenz gegen BDS, die am 28. März in Jerusalem stattfand, dass Israel mit Hilfe des israelischen Geheimdienstes mit &#8222;gezielten zivilen Eliminierungen&#8220; gegen BDS-&#8222;Führer&#8220; vorgehen sollte.</p>
<p><b>Weltweit</b> sind gewaltfreie basisorganisierte AktivistInnen bedroht!</p>
<p><span id="more-7055"></span></p>
<p><b>Petition:</b></p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Juncker &#8211; Präsident der Europäischen Kommission,</em><br />
<em>sehr geehrte Frau Astola &#8211; Generaldirektorin für Justiz und Verbraucher der Europäischen Kommission,</em></p>
<p>wir, die unterzeichnenden BürgerInnen Europas sind höchst alarmiert über die fortwährenden Versuche einiger europäischer Regierungen, den politischen Aktivismus gegen die israelischen Völkerrechtsverletzungen zu kriminalisieren.</p>
<p>Der israelische Geheimdienstminister Yisrael Katz sagte auf der größten israelischen Konferenz gegen BDS, die am 28. März in Jerusalem stattfand, dass Israel mit Hilfe des israelischen Geheimdienstes mit &#8222;gezielten zivilen Eliminierungen&#8220; gegen BDS-&#8222;Führer&#8220; vorgehen sollte. Das war auf der gleichen Konferenz, an der der EU-Botschafter in Israel neben Führern der Siedlerbewegung teilnahm. Es ist höchst alarmierend, wenn irgendwo Minister einer Regierung derartige Drohungen gegen Menschenrechtsverteidiger aussprechen!</p>
<p>Wir möchten unsere Empörung über derartige Hetze und Angriffe auf Bürgerrechte zum Ausdruck bringen. Wir bitten um Ihre Hilfe, das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung der europäischen BürgerInnen zu bewahren, die das palästinenische Volk und / oder andere Völker weltweit bei der Verteidigung ihrer Grundrechte unterstützen.</p>
<p>Darüber hinaus möchten wir daran erinnern, dass das schwedische Außenministerium grundlegende demokratische Prinzipien bekräftigte, als es erklärte, BDS sei &#8222;eine Bewegung der Zivilgesellschaft&#8220; und Regierungen sollten &#8222;sich nicht in Auffassungen zivilgesellschaftlicher Organisation einmischen&#8220;.</p>
<p>Der UN-Zivilpakt (ICCPR) bekräftigt das Recht auf unbehinderte Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Diese Rechte sind miteinander verknüpft und bilden die Grundlage anderer Rechte, einschließlich der Rechte auf Versammlungsfreiheit und auf Freiheit des Zusammenschlusses. Dementsprechend hat der Menschenrechtsausschuss bestätigt, dass Meinung nicht kriminalisiert werden sollte.</p>
<p>Die Europäische Union muss ihre rechtliche Verantwortung wahrnehmen, einschließlich der Verteidigung von Individuen, Gruppen und Institutionen der BDS-Bewegung gegen unrechtmäßige Angriffe. Die Europäische Union muß Israel für seine Völkerrechtsverletzungen zur Rechenschaft ziehen.</p>
<p>Wir, die unterzeichnenden europäischen BürgerInnen sind davon überzeugt, dass Ihre Rolle in der Europäischen Kommission in dieser Angelegenheit von höchster Bedeutung ist. Wir fordern Sie daher auf, Leitlinien für Menschenrechte einzuführen, in denen das Recht auf Redefreiheit und das Recht auf Boykott garantiert werden. Wir fordern Sie des weiteren dazu auf, alle Ihnen zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen, um die europäischen BürgerInnen in ihrem Kampf für die Aufrechterhaltung grundlegender Menschenrechte zu unterstützen.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>Die unterzeichnenden Organisationen</p>
<ol>
<li>Transform!Europe – European network for alternative thinking and political dialogue</li>
<li>European Coordination of Committees and Associations for Palestine (ECCP)</li>
</ol>
<ol start="3">
<li>Center for Active Non-Violence – NGO platform, Austria</li>
<li>Women in Black (Vienna), Austria</li>
<li>Talk Together, Austria</li>
<li>Steirische Friedensplattform, Austria</li>
<li>BDS Austria</li>
<li>Society for Austro-Arab Relations, Austria</li>
</ol>
<ol start="9">
<li>PTB-PVDA – political party, Belgium</li>
<li>Sp.a – political party, Belgium</li>
<li>Ecolo – political party, Belgium</li>
<li>La Centrale Générale-FGTB/De Algemene Centrale-ABVV – trade union, Belgium</li>
<li>ACV/CSC Brussels – trade union, Belgium</li>
<li>Pax Christi International – international catholic peace movement, Belgium</li>
<li>Oxfam Wereldwinkel Mariakerke – NGO, Belgium</li>
<li>CNCD-11.11.11 – NGO platform, Belgium</li>
<li>www.11.be– NGO, Belgium</li>
<li>G3W-M3M – NGO, Belgium</li>
<li>GVHV-MPLP – NGO, Belgium</li>
<li>Defence for Children – NGO, Belgium</li>
<li>FOS socialistische solidariteit – NGO, Belgium</li>
<li>Human Rights Center – University of Ghent, Belgium</li>
<li>Solidarité Socialiste – NGO, Belgium</li>
<li>Progress Lawyers Network, Belgium</li>
<li>Union des Progressistes Juifs de Belgique (UPJB), Belgium</li>
<li>Forum Nord Sud pour un contrat de génération, Belgium</li>
<li>Vredesactie, Belgium</li>
<li>Association belgo-palestinienne (ABP), Belgium</li>
<li>Samidoun Palestinian Prisoner Solidarity Network, Belgium</li>
<li>Palestina Solidariteit, Belgium</li>
<li>Artistes contre le mur, Belgium</li>
<li>Les Amis du Monde diplomatique Belgique, Belgium</li>
<li>Via Velo Palestina, Belgium</li>
<li>Plateforme Watermael-Boitsfort Palestine, Belgium</li>
<li>Links Ecologisch Forum, Belgium</li>
<li>Intal, Belgium</li>
<li>Antwerp for Palestine, Belgium</li>
<li>Victoria Deluxe, Belgium</li>
<li>Vrede vzw, Belgium</li>
<li>Gents ActiePlatform Palestina (GAPP), Belgium</li>
<li>Comac, Belgium</li>
<li>Plate-forme Charleroi-Palestine, Belgium</li>
<li>Käthe Kollwitz Vredesloop, Belgium</li>
</ol>
<ol start="44">
<li>Palestinaorientering, Denmark</li>
</ol>
<ol start="45">
<li>Vasemmistonuoret, The Left Youth of Finland, Finland</li>
<li>ICAHD Finland</li>
<li>Finnish Arab Friendship Society, Finland</li>
<li>Finnish Peace Committee – Suomen Rauhanpuolustajat, Finland</li>
<li>Women for Peace, Finland</li>
<li>Committee of 100 in Finland</li>
<li>Physicians for Social Responsibility, Finland</li>
<li>Finnish Psychologists for Social Responsibility, Finland</li>
</ol>
<ol start="53">
<li>Union syndicale Solidaires – trade union, France</li>
<li>Federation syndicale unitaire – trade union federation, France</li>
<li>Parti de Gauche – political party, France</li>
<li>Parti communiste français (PCF) – political party, France</li>
<li>Ensemble ! – political party, France</li>
<li>Nouveau Parti Anticapitaliste (NPA) – political party, France</li>
<li>Parti des Indigènes de la République (PIR) – political party, France</li>
<li>Mouvement Jeunesse Communiste de France (MJCF), France</li>
<li>CCFD-Terre Solidaire (Catholic Committee against Hunger and for Development-Terre Solidaire) – NGO, France</li>
<li>Plateforme des ONG Françaises pour la Palestine – NGO</li>
<li>Association des Universitaires pour le Respect du Droit International en Palestine – AURDIP, France</li>
<li>Collectif Palestine71, France</li>
<li>Collectif Chalon Palestine, France</li>
<li>Association France Palestine Solidarité (AFPS), France</li>
<li>CCIPPP34, France</li>
<li>Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine, France</li>
<li>CoordinationBDS37, France</li>
<li>French Jewish Union for Peace – UJFP, France</li>
<li>BDS France</li>
<li>Comité De Vigilance Pour Une Paix Réelle Au Proche-Orient, France</li>
<li>Organisation Femmes Egalité, France</li>
<li>La Courneuve-Palestine, France</li>
<li>Mouvement contre le racisme et pour l’amitié entre les peuples, MRAP, France</li>
<li>Forum Palestine Citoyenneté, France</li>
<li>Parti Communiste des Ouvrier de France (PCOF), France</li>
<li>Women in Black (Femmes en noir), France</li>
<li>AITEC, France</li>
<li>Comité Justice et Paix en Palestine et au Proche-Orient du 5°, Paris (CJPP5), France</li>
</ol>
<ol start="81">
<li>DIE LINKE. BAK Gerechter Frieden Nahost (DIE LINKE. Federal Working Group on “Just Peace in the Middle East”), Germany</li>
<li>DIE LINKE. Niedersachsen LAG Gerechter Frieden Nahost (DIE LINKE. State Working Group Lower Saxony on “Just Peace in the Middle East”), Germany</li>
<li>DIE LINKE. Kreisverband Donnersberg (DIE LINKE. District chapter Donnersberg), Germany</li>
<li>Kommunistische Plattform der Partei DIE LINKE Niedersachsen (Communist Platform of the party DIE LINKE in Lower Saxony), Germany</li>
<li>LAG Antikapitalistische Linke DIE LINKE.Niedersachsen, Germany</li>
<li>Kairos Palästina Solidaritätsnetz Deutschland – NGO Platform, Germany</li>
<li>AK Nahost Berlin, Germany</li>
<li>Aktionsbündnis für einen gerechten Frieden in Palästina, Germany</li>
<li>Arbeitskreis Nahost-Hagen, Germany</li>
<li>BDS Berlin, Germany</li>
<li>BDS-Gruppe Bonn, Germany</li>
<li>BDS Hamburg, Germany</li>
<li>Berlin Academic Boycott, Germany</li>
<li>Das Palästina Portal, Germany</li>
<li>Deutscher Koordinationskreis Palästina-Israel, Germany</li>
<li>Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V., Germany</li>
<li>Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Germany</li>
<li>Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW Süd, Germany</li>
<li>Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Germany</li>
<li>Freunde von Sabeel Deutschland, Germany</li>
<li>G.H.U.P. e.V., Germany</li>
<li>Hochschulgruppe AKtion Gerechter Frieden Nahost Göttingen, Germany</li>
<li>Initiative Schule für EineWelt, Germany</li>
<li>Israeli Committee Against House Demolitions – Germany (ICAHD)</li>
<li>Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V., Germany</li>
<li>Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München, Germany</li>
<li>Ökumenisches Netz Bayern e.V., Germany</li>
<li>Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg, Germany</li>
<li>Palästina-Forum Nahost Frankfurt/M, Germany</li>
<li>Palästinakomitee Stuttgart e.V., Germany</li>
<li>Palästinensische Gemeinde Deutschland, Germany</li>
<li>Solidarität International – Nürnberg, Germany</li>
<li>Stopp Ramstein Region Kaiserslautern, Germany</li>
<li>Vitaminepalestine, Germany</li>
</ol>
<ol start="115">
<li>Fiom/CGIL – trade union federation, Italy</li>
<li>Ibriq, Italy</li>
<li>Salaam Ragazzi dell’Olivo Comitato di Trieste, Italy</li>
<li>Un ponte per, Italy</li>
<li>BDS Italy, Italy</li>
<li>Cultura è Libertà, una campagna per la Palestina, Italy</li>
<li>Comitati Pistoieses Per La Palestina, Italy</li>
<li>Rete Radié Resch – Udine group, Italy</li>
<li>Servizio Civile Internazionale, Italy</li>
<li>ARCI, Italy</li>
<li>Comitato Di Base nNmuos/Nosigonella(Ct), Italy</li>
<li>Palestina Rossa, Italy</li>
<li>Fronte Palestina, Italy</li>
<li>Attac Italia, Italy</li>
<li>Associazione Oltre il Mare, Italy</li>
<li>Confederazione Cobas, Italy</li>
<li>Ildialogo, Italy</li>
<li>U.S. Citizens Against War (Florence), Italy</li>
<li>Ulaia Artesud onlus, Italy</li>
<li>Casale Podere Rosa, Italy</li>
<li>Associazione onlus Pace per Gerusalemme, Italy</li>
<li>Forum Palestina, Italy</li>
<li>Associazione Stelle cadenti, Artisti Per La Pace, Italy</li>
<li>Comitato delle associazioni per la Pace e i Diritti Umani, Italy</li>
<li>Collettivo Autonomo Studenti Casteddu, Italy</li>
<li>Salaam Ragazzi dell’Olivo-comitato di milano-Onlus (Salaam Children of Olive Tree), Italy</li>
<li>Coordinamento Campagna BDS Bologna, Italy</li>
<li>Berretti Bianchi Onlus, Italy</li>
<li>MAIA onlus, Italy</li>
<li>RETE-ECO, Italy</li>
<li>Assopace Palestina, Italy</li>
</ol>
<ol start="146">
<li>The Green Party – political party, Ireland</li>
<li>People Before Profit Alliance – political party, Ireland</li>
<li>Anti-Austerity Alliance – political party, Ireland</li>
<li>Workers Party of Ireland – political party, Ireland</li>
<li>Communist Party of Ireland – political party, Ireland</li>
<li>Sinn Féin – Political Party, Ireland</li>
<li>Workers Solidarity Movement – political organisation, Ireland</li>
<li>Irish Congress of Trade Unions – trade union federation, Ireland</li>
<li>Trade Union Friends of Palestine – trade union group, Ireland</li>
<li>Action from Ireland (Afri) – NGO, Ireland</li>
<li>Ireland-Palestine Solidarity Campaign – NGO, Ireland</li>
<li>Sadaka – the Ireland Palestine Alliance – NGO, Ireland</li>
<li>Peace &amp; Neutrality Alliance – NGO, Ireland</li>
<li>Academics For Palestine – NGO, Ireland</li>
<li>Gaza Action Ireland – NGO, Ireland</li>
<li>Grupo Raíces (Grúpa Fréamhacha) Solidarity with Colombia – NGO, Ireland</li>
<li>The Ireland Institute – think tank, Ireland</li>
<li>Centre for Global Education, Ireland</li>
<li>Irish Anti-War Movement, Ireland</li>
</ol>
<ol start="165">
<li>AFBE asbl, Luxembourg</li>
<li>Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient, Luxembourg</li>
<li>Union des Femmes Luxembourgeoises, Luxembourg</li>
<li>Action Solidarité Tiers Monde, Luxembourg</li>
</ol>
<ol start="169">
<li>Norges Kommunistiske Parti (NKP) / Communist Party of Norway, political party, Norway</li>
<li>Rødt / The Red Party – political party, Norway</li>
<li>Rød Ungdom (RU) /The Red Youth Party – political party, Norway</li>
<li>Senterungdommen / The Centre Party Youth – political party, Norway</li>
<li>Sosialistisk Venstreparti (SV) / The Socialist Party – political party, Norway</li>
<li>The Norwegian United Federation of Trade Unions – trade union federation, Norway</li>
<li>Aftenpostens grafiske klubb / Aftenposten Graphic Workers Union – trade union, Norway</li>
<li>EL &amp; IT Forbundet /The Electrician and IT workers union – trade union, Norway</li>
<li>Fellesorganisasjonen for barnevernspedagoger, sosionomer og vernepleiere (FO) / The Norwegian Union of Social Educators and Social Workers – trade union, Norway</li>
<li>Handel og Kontor i Norge / Norwegian Union of Employees in Commerce and Offices – trade union, Norway</li>
<li>Industri Energi/ Norwegian Union of Industry and Energy Workers / – trade union, Norway</li>
<li>Norsk Transportarbeiderforbund / Norwegian Transport Workers’ Union – trade union, Norway</li>
<li>Oslo Grafiske Fagforening /Oslo Graphic Workers Union – trade union, Norway</li>
<li>NTL-leaders – trade union, Norway</li>
<li>Norwegian Church Aid – humanitarian and ecumenical NGO, Norway</li>
<li>Arbeidernes ungdomsfylking (AUF) / Labour Party Youth, Norway</li>
<li>KFUK-KFUM Global/ Norwegian YWCA- YMCA Global, Norway</li>
<li>LO i Oslo / Labour Organization in Norway – Oslo dept, Norway</li>
<li>Norsk Nærings- og Nytelsesmiddelarbeiderforbund Oslo og Akershus (NNN OA) / Norwegian Food and Allied Workers’ Union Oslo and Akershus, Norway</li>
<li>Norges Handikapforbund (NHF) / The Norwegian Association of Disabled, Norway</li>
<li>Norges Kristelige Studentforbund (NKSF) / Student Christian Movement in Norway, Norway</li>
<li>Oslo Bygningsarbeiderforening / Construction Workers in Norway, Norway</li>
<li>Palestinakomiteen i Norge / Palestinian Committee, Norway</li>
<li>Palestine Network, Norway</li>
<li>Sosialistisk Ungdom (SU) / The Socialt Youth League, Norway</li>
<li>TeoLOgene / Labour Union of heologians, Norway</li>
<li>Ungkommunistene i Norge / Youth Communist League, Norway</li>
</ol>
<ol start="196">
<li>Movimento pelos Direitos do Povo Palestino e pela Paz no Médio Oriente (MPPM), Portugal</li>
</ol>
<ol start="197">
<li>Kairos – Sabeel Nederland, The Netherlands</li>
<li>Stichting Palestina, The Netherlands</li>
<li>Women for Peace,The Netherlands</li>
<li>Women in Black, the Netherlands</li>
<li>DocP, The Netherlands</li>
<li>Stichting Groningen-Jabalya, The Netherlands</li>
<li>Stichting Palestijnse Vrouwen in Nederland – Foundation of Palestinian Women in the Netherlands</li>
<li>Werkgroep Palestina Enschede, The Netherlands</li>
<li>BDS Nederland, The Netherlands</li>
<li>Netherlands Palestine Committee (NPK), The Netherlands</li>
<li>Mobiele Muziek Producties, The Netherlands</li>
<li>World Citizens for International Law, The Netherlands</li>
<li>Palestine Link, The Netherlands</li>
<li>Stop de Bezetting, The Netherlands</li>
<li>Een Ander Joods Geluid (A Different Jewish Voice), The Netherlands</li>
<li>Palestina Komitee Rotterdam, The Netherlands</li>
<li>Humanstisch Vredesberaad, The Netherlands</li>
<li>Students for Justice in Palestine – Maastricht, The Netherlands</li>
<li>EMCEMO, The Netherlands</li>
<li>Netherlands Philippine Solidarity Association, The Netherlands</li>
<li>Studenten voor Rechtvaardigheid in Palestina – Amsterdam, The Netherlands</li>
<li>Studenten voor Rechtvaardigheid in Palestina – Rotterdam, The Netherlands</li>
<li>Studenten Voor Rechtvaardigheid In Palestina Nijmegen, The Netherlands</li>
<li>Netherlands Yearly Meeting of the Religious Society of Friends Quakers, The Netherlands</li>
<li>Breed Platform Palestina, The Netherlands</li>
<li>SAP/Grenzeloos, The Netherlands</li>
<li>al-Awda, The Netherlands</li>
<li>Palestijnse Gemeenschap in Nederland (Palestinian Community in the Netherlands)</li>
<li>Internationale Socialisten, The Netherlands</li>
<li>HTIB, The Netherlands</li>
<li>DIDF, The Netherlands</li>
</ol>
<ol start="228">
<li>Scottish Friends of Palestine, Scotland</li>
<li>Scottish Palestine Solidarity Campaign, Scotland</li>
<li>Association of Palestinian Community in Scotland, Scotland</li>
<li>Steadfast Stitch, Scotland</li>
</ol>
<ol start="232">
<li>Institut za studije zahodne sahare/Institute for Western Sahara – NGO, Slovenia</li>
<li>Društvo za človekove pravice in človeku prijazne dejavnosti Humanitas / Society for Human Rishts and Supportive Action Humanitas – NGO, Slovenia</li>
<li>Gibanje za pravice Palestincev BDS Slovenija, Slovenia</li>
</ol>
<ol start="235">
<li>Initiative for a Just Peace in the Middle East, Slovakia</li>
</ol>
<ol start="236">
<li>The Palestine Solidarity Association of Sweden/Palestinagrupperna i Sverige, Sweden</li>
<li>Action Group at KTH for Boycott of Israel, Sweden</li>
</ol>
<ol start="238">
<li>Gesellschaft Schweiz-Palästina / Association Suisse-Palestine / Associazione Svizzera-Palestina / Association Switzerland-Palestine, Switzerland</li>
<li>BDS-Suisse, Switzerland</li>
<li>Basler Frauenvereinigung für Frieden und Fortschritt, Switzerland</li>
<li>Palestine’s Children (PalCH), Switzerland</li>
<li>SolidaritéS, Switzerland</li>
<li>Gerechtigkeit und Frieden in Palästina, Switzerland</li>
<li>Amérique Latine RÉSISTANCES, Switzerland</li>
<li>Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung, Switzerland</li>
<li>Arbeitskreis Tourismus &amp; Entwicklung, Switzerland</li>
<li>Free Palestine, Switzerland</li>
<li>PKZ – Palästinensisches Kulturzentrum Zürich, Switzerland</li>
<li>Takafol Swiss – Schweizer Gesellschaft gegenseitiger Unterstützung, Switzerland</li>
<li>Jewish Voice for Democracy and Justice in Israel/Palestina, JVJP, Switzerland</li>
<li>Collectif Urgence Palestine Vaud, Switzerland</li>
<li>Palästina-Solidarität Region Basel, Switzerland</li>
<li>Collectif Action Palestine, Switzerland</li>
<li>AL Bern, Switzerland</li>
</ol>
<ol start="255">
<li>Confederación General del Trabajo CGT Las Palmas de Gran Canaria – trade union federation, Spain</li>
<li>Confederación General del Trabajo CGT España – trade union federation, Spain</li>
<li>Podemos – political party, Spain</li>
<li>Izquierda Unida, political party, Spain</li>
<li>SORTU, basque political party, Basque country</li>
<li>Podemos Migraciones Ceuta, Spain</li>
</ol>
<p>Red Solidaria Contra la Ocupación de Palestina (RESCOP) comprised of:</p>
<ol start="261">
<li>Anticapitalistas</li>
<li>Asociación Al-Quds de Solidaridad con los Pueblos del Mundo Árabe (Málaga)</li>
<li>Asociación de Amistad Palestina-Granada «Turab»</li>
<li>Asociación Andaluza por la Solidaridad y la Paz – ASPA</li>
<li>Asociación Hispano Palestina Jerusalén (Madrid)</li>
<li>Asociación Palestina Biladi</li>
<li>Asociación Pau Ara i Sempre</li>
<li>Asociación Pro-Derechos Humanos de Andalucía</li>
<li>Asociación Propalestina del Campo de Gibraltar</li>
<li>Asociación Unadikum</li>
<li>BDS Alacant</li>
<li>BDS Catalunya</li>
<li>BDS Madrid</li>
<li>BDS País Valencià</li>
<li>Castelló per Palestina</li>
<li>Centro de Estudios Rurales y de Agricultura Internacional (CERAI)</li>
<li>Coalició Prou Complicitat amb Israel</li>
<li>Comité de Solidaridad con la Causa Árabe (Madrid, Asturias)</li>
<li>Comité de Solidaridad con los Pueblos – Interpueblos (Cantabria)</li>
<li>Comunidad Palestina en Canarias</li>
<li>Comunitat Palestina de Catalunya</li>
<li>Comunitat Palestina de València</li>
<li>Coordinadora de apoyo a Palestina (La Rioja)</li>
<li>Ecologistas en Acción (Confederal)</li>
<li>Fundación IEPALA</li>
<li>Fundación Mundubat</li>
<li>Grupo de Cooperación Sevilla Palestina</li>
<li>Izquierda Anticapitalista Revolucionaria (IZAR)</li>
<li>Komite Internazionalistak (Euskal Herria)</li>
<li>MEWANDO (Euskadi)</li>
<li>Movimiento de Jóvenes Palestinos</li>
<li>Mujeres en Zona de Conflicto – M.Z.C.</li>
<li>Mujeres por la Paz – Acción Solidaria con Palestina (Canarias)</li>
<li>Pallasos en Rebeldía</li>
<li>Paz Ahora</li>
<li>Paz con DignidadPlataforma de Solidaridad con Palestina (Sevilla)</li>
<li>Plataforma Palestina Ibiza</li>
<li>Plataforma Solidaria con Palestina de Valladolid</li>
<li>Palestina Toma la Calle, Madrid</li>
<li>Red Judía Antisionista Internacional – IJAN</li>
<li>Sodepau</li>
<li>Sodepaz</li>
<li>Sodepaz Balamil</li>
<li>Taula per Palestina (Illes Balears)</li>
<li>UJCE (Unión de Juventudes Comunistas de España)</li>
</ol>
<ol start="306">
<li>Alternativa Sindical Obrera Canaria ULL SOC_ULL, Spain</li>
<li>Asociación Paz Ahora, Spain</li>
<li>BDS Murcia, Spain</li>
<li>BOICOT ISRAEL RIOJA, Spain</li>
<li>Comisión de Derechos Humanos Hispano Guatemalteca, Spain</li>
<li>La Gaviota Arabe Hispana, Spain</li>
<li>Hillombé Solidaridad, Spain</li>
<li>ISM en el Estado Español, Spain</li>
<li>Nación Andaluza, Spain</li>
<li>Paraguay Resiste, Madrid, Spain</li>
<li>Plataforma Bienvenidas Refugiadas, Spain</li>
<li>Plaza de los pueblos 15M, Madrid, Spain</li>
<li>Rubí Solidari, Spain</li>
<li>Sodepaz Pachakuti, Spain</li>
<li>Tierra y Libertad Peru, Spain</li>
<li>Asamblea de Parad@s de Canarias Autogestionaria.  » APAGA Y Vámonos », Spain</li>
<li>CERAI, Spain</li>
<li>SOLIDARIDAD CANARIA</li>
<li>Rumbo a Gaza, Spain</li>
<li>APDHA, Spain</li>
<li>Asociación Café Despacio – Las Palmas, Spain</li>
<li>Alternativa antimilitarista.Moc Canarias – Las Palmas</li>
<li>A. Canaria de economía Alternativa – Las Palmas, Spain</li>
<li>BDS Tarragona, Spain</li>
<li>Centro Humanista de las Culturas, Spain</li>
<li>Comunidad Palestina en Canarias, Spain</li>
<li>Plataforma Bolivariana de Canarias, Spain</li>
<li>Ayuntamiento de la Villa de Agüimes, Spain</li>
<li>Spanish Society for International Human Rights Law – AEDIDH, Spain</li>
<li>Acciónenred-Canarias</li>
</ol>
<ol start="336">
<li>Kairos Palestine – NGO platform, UK</li>
<li>Hexham Kairos- NGO, UK</li>
<li>Kairos Sheffield – NGO, UK</li>
<li>British Committee for the Universities of Palestine (BRICUP), UK</li>
<li>Pendle Palestine Twinning Group, UK</li>
<li>Palestine Solidarity Campaign, UK</li>
<li>Stop G4S, UK</li>
<li>Waltham Forest Palestine Solidarity Campaign, UK</li>
<li>Jews for Boycotting Israeli Goods, UK</li>
<li>Leicester Palestine Solidaity Campaign, UK</li>
<li>UK-Palestine Mental Health Network, UK</li>
<li>The Israeli Committee Against House Demolitions UK</li>
<li>Amos Trust, UK</li>
<li>The Muslim Association of Britain (MAB), UK</li>
<li>EuroPal Forum, UK</li>
<li>Zaytoun CIC, UK</li>
<li>Friends of Sabeel UK, UK</li>
<li>Orkney Friends of Palestine, UK</li>
<li>Edinburgh Action for Palestine, UK</li>
<li>Hereford Palestine Support Group, UK</li>
</ol>
<div id="stcpDiv">
<p><a href="http://www.eccpalestine.org/enough-with-the-criminalisation-of-the-bds-movement-for-justice-in-palestine-lets-support-right2bds/" target="_blank">Enough with the criminalisation of the BDS movement for justice in Palestine! Let’s support right to boycott!</a></p>
</div>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fes-reicht-schluss-mit-der-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fuer-gerechtigkeit-in-palaestina-lasst-uns-das-recht-auf-bds-unterstuetzen%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/es-reicht-schluss-mit-der-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fuer-gerechtigkeit-in-palaestina-lasst-uns-das-recht-auf-bds-unterstuetzen/">Es reicht! Schluss mit der Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina! Lasst uns das Recht auf BDS unterstützen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europäischer Aufruf: Stoppen Sie die Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/europaeischer-aufruf-stoppen-sie-die-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fuer-gerechtigkeit-in-palaestina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2016 12:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[gezielte zivile Eliminierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=6953</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europäischer Aufruf: Stoppen Sie die Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina! Unterstützen Sie MenschenrechtsaktivistInnen in ganz Europa! Israel ist</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/europaeischer-aufruf-stoppen-sie-die-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fuer-gerechtigkeit-in-palaestina/">Europäischer Aufruf: Stoppen Sie die Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p style="text-align: center;"><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/12/BDS-Movement-Logo1.gif"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1854 aligncenter" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/12/BDS-Movement-Logo1.gif" alt="BDS Movement Logo" width="200" height="120" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Europäischer Aufruf: Stoppen Sie die Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Unterstützen Sie MenschenrechtsaktivistInnen in ganz Europa!</strong></p>
<p>Israel ist immer weniger in der Lage, sein Regime der Apartheid und des Siedlerkolonialismus zulasten des palästinensischen Volkes und seine regelmäßigen Massaker an PalästinenserInnen in Gaza zu legitimieren. Der Staat versucht deshalb, Unterstützung bei den Regierungen in Europa und den USA zu gewinnen für sein Vorhaben, die freie Meinungsäußerung zu unterdrücken und sich vor jeglicher Kritik und allen Bemühungen, Israel für seine groben Völkerrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen, abzuschirmen. Israel und seine Unterstützer führen eine gut koordinierte und finanzierte Kampagne mit dem Ziel, jeglichen politischen Aktivismus gegen die israelische Besatzung zu kriminalisieren.  Ausschlaggebend dafür ist die Angst vor einem Erfolg der weltweiten und von der palästinensischen Zivilgesellschaft angeführten <a href="https://bdsmovement.net/" target="_blank">Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS)-Kampagne</a>.</p>
<p><span id="more-6953"></span></p>
<p>In Frankreich findet im Augenblick einer der bedeutungsvollsten Angriffe gegen die BDS-Bewegung statt. Am Sonntag, 6. März wurde eine Teilnehmerin einer Demonstration für die Rechte der Frauen festgenommen und mehrere Stunden in einer Polizeistation festgehalten. Ihr Verbrechen? Sie trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Boycott Israel Apartheid – Justice in Palestine“. BDS-AktivistInnen im ganzen Land riskieren eine strafrechtliche Verfolgung, basierend auf dem sogenannten &#8222;Alliot-Marie-Rundschreiben&#8220;. Laut diesem sei der Aufruf zum Boykott israelischer Waren eine Form von &#8222;Rassenhass&#8220;. Verschiedene Organisationen in Frankreich haben Petitionen [1] gegen diese Angriffe auf die BDS-Bewegung lanciert.</p>
<p>Auf der anderen Seite des Kanals ist die britische Regierung dabei, eine Reihe neuer Gesetze zu implementieren, die es Gemeinden und anderen öffentlichen Einrichtungen einschließlich Universitäten erschweren, über Beschaffungen und Investitionen nach ethischen Kriterien zu entscheiden. Premierminister David Cameron versucht nicht einmal, die Wahrheit zu verbergen, sondern zeigt sehr deutlich, dass diese Änderungen der wachsenden BDS-Bewegung entgegenwirken sollen. Tatsächlich hat Michael Gove, der britische Justizminister, erklärt, die BDS-Bewegung sei &#8222;ein schlimmeres Verbrechen als die Apartheid&#8220;.</p>
<p>In ganz Europa sind gewaltfreie Menschenrechtsbewegungen in Gefahr.</p>
<p>Darüber hinaus sagte der israelische Geheimdienstminister Yisrael Katz an einer <a href="http://stopbds.ynet.co.il/english.aspx" target="_blank">großen israelischen Konferenz gegen BDS</a>, die am 28. März in Jerusalem stattfand, dass Israel mit Hilfe des israelischen Geheimdienstes mit &#8222;gezielten zivilen Eliminierungen&#8220; gegen BDS-&#8222;FührerInnen&#8220; vorgehen sollte. Das war auf der gleichen Konferenz, an der auch der EU-Botschafter in Israel neben Führern der Siedlerbewegung teilnahm. Es ist höchst alarmierend, wenn irgendwo MinisterInnen einer Regierung derartige Drohungen gegen MenschenrechtsverteidigerInnen und öffentliche Personen  aussprechen.</p>
<p>Die Europäische Koordination der Komitees und Organisationen für Palästina (ECCP) fordert ein sofortiges Ende der Kriminalisierung der BDS-Bewegung und drückt ihre Unterstützung und Solidarität mit den AktivistInnen aus, die hart dafür arbeiten, die Öffentlichkeit auf Israels wiederholte Menschenrechtsverletzungen in den besetzten palästinensischen Gebieten und innerhalb der israelischen Grenze von 1967 aufmerksam zu machen.</p>
<p>Der Kampf für Gerechtigkeit in Palästina gewinnt zunehmend an Bedeutung in der europäischen Zivilgesellschaft &#8211; und entsprechend wächst auch die Angst der israelischen Regierung und ihrer Verbündeten. Deren Befürchtungen führt sie zu verzweifelten Taten wie der jüngsten Erklärung des französischen Premierminister Manuel Valls, in der er Antizionismus als &#8222;ein Synonym für Antisemitismus und den Hass auf Israel&#8220; bezeichnete.</p>
<p>Die BDS-Bewegung basiert auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und lehnt damit alle Formen von Rassismus und Diskriminierung aufgrund einer Identität, einschließlich des Antisemitismus, entschieden ab.</p>
<p>Um den <a href="https://bdsmovement.net/2016/israels-legal-warfare-on-bds-fosters-repression-13825" target="_blank">Aufruf des nationalen palästinensischen BDS-Ausschusses (BNC)</a> zu unterstützen und Solidarität mit den BDS-AktivistInnen in allen europäischen Ländern und in der ganzen Welt auszudrücken, lanciert die ECCP eine <strong><a href="https://docs.google.com/document/d/1Th5J7MsQcPk-PdXuKgePzYDobNR4fSu1yiLT0TO3XuU/edit" target="_blank">PETITION</a></strong> an die Europäische Kommission.</p>
<p>Unabhängig von ihrer Positionierung gegenüber BDS sollen Menschenrechtsorganisationen und BürgerInnen, die sich für zivile Rechte und Menschenrechte einsetzen, eine klare Stellung beziehen und das Recht auf BDS als ein Mittel der Meinungsfreiheit und gewaltfreies Instrument der Zivilgesellschaft im Kampf für die grundlegenden Rechte der palästinensischen Bevölkerung verteidigen. Deshalb fordern wir Menschenrechtsorganisationen, Bürgerrechtsgruppen, gewissenhafte Menschen und öffentliche Personen dazu auf, die Petition an die Europäische Kommission zu unterschreiben. Mit ihr wehren wir uns gegen die staatlich geführten Angriffe auf die Meinungsfreiheit und die Grundrechte, deren Ziel es ist, zivilgesellschaftliche Initiativen zur Unterstützung des Kampfes der palästinensischen Bevölkerung um Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit zu untergraben.</p>
<p>Darüber hinaus möchten wir daran erinnern, dass das schwedische Außenministerium grundlegende demokratische Prinzipien bekräftigte,<a href="https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/sweden-denies-israeli-claim-it-opposes-bds"> als es erklärte</a>, BDS sei &#8222;eine Bewegung der Zivilgesellschaft&#8220; und Regierungen sollten &#8222;sich nicht in Auffassungen zivilgesellschaftlicher Organisation einmischen&#8220;.</p>
<p>Die fortlaufende Unterstützung der EU an Israels Völkerrechtsverletzungen sowie das Festhalten am Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel schüren antidemokratische Angriffe auf bürgerlicher Freiheiten, einschließlich des Rechts auf Meinungsfreiheit. Um diesen Angriffe entgegen zu treten, müssen wir eine große Koalition bilden, die alle Kräfte zur Verteidigung der Menschenrechte vereint &#8211; Bürgerinitiativen, soziale Bewegungen, Gewerkschaften und demokratische politische Parteien.</p>
<p>AktivistInnen, die den Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft unterstützen &#8211; BDS fordert &#8222;das Ende der Besatzung und der Kolonisation des gesamten arabischen Landes sowie den Abbruch der Mauer; die Anerkennung des Rechtes der arabisch-palästinensischen BürgerInnen Israels auf vollständige Gleichberechtigung; und die Einhaltung, den Schutz und die Förderung des Rechtes der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr zu ihren Wohnstätten und ihrem Besitz“ &#8211; müssen mit Respekt behandelt und dürfen nicht von Polizei- oder Justizbehörden verfolgt werden.</p>
<p><strong>Wir fordern Menschenrechtsorganisationen, Bürgerrechtsgruppen, soziale Bewegungen, Gewerkschaften und demokratische Parteien auf, sich unserem Aufruf anzuschließen und die <a href="https://docs.google.com/document/d/1Th5J7MsQcPk-PdXuKgePzYDobNR4fSu1yiLT0TO3XuU/edit" target="_blank">PETITION</a> an die Europäische Kommission zu unterzeichnen. Benutzen Sie dafür <a href="https://docs.google.com/forms/d/1MG7Oy8Bjr4yfoi79KiGAHL08-27FLRwQxxpsVxaFgtw/viewform" target="_blank">DIESES FORMULAR</a>.</strong></p>
<p>[1] <a href="http://www.avaaz.org/right_to_boycott,">http://www.avaaz.org/right_to_boycott</a>, <a href="http://www.bdsfrance.org/petition-nous-appelons-au-boycott-des-produits-israeliens/">http://www.bdsfrance.org/petition-nous-appelons-au-boycott-des-produits-israeliens/</a></p>
<p><a href="http://www.eccpalestine.org/europaischer-aufruf-stoppen-sie-die-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fur-gerechtigkeit-in-palastina/" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Feuropaeischer-aufruf-stoppen-sie-die-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fuer-gerechtigkeit-in-palaestina%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/europaeischer-aufruf-stoppen-sie-die-kriminalisierung-der-bds-bewegung-fuer-gerechtigkeit-in-palaestina/">Europäischer Aufruf: Stoppen Sie die Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Petition: Aufruf an die EU ihre Verträge mit G4S zu beenden!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/petition-aufruf-an-die-eu-ihre-vertraege-mit-g4s-zu-beenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 14:53:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[G4S]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=6553</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bitte beteiligt euch individuell an dieser Petition zusammen mit ECCP und Organisationen aus der ganzen Welt und fordert gemeinsam die</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/petition-aufruf-an-die-eu-ihre-vertraege-mit-g4s-zu-beenden/">Petition: Aufruf an die EU ihre Verträge mit G4S zu beenden!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="http://www.eccpalestine.org/call-on-the-eu-to-end-its-contracts-with-g4s/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2016/01/g4s-secure-injustice.png" alt="" width="211" height="132" /></a>Bitte beteiligt euch individuell an dieser <a href="http://www.docp.nl/call-on-the-eu-to-end-its-contracts-with-g4s/" target="_blank">Petition</a> zusammen mit ECCP und Organisationen aus der ganzen Welt und fordert gemeinsam die Beendigung der Zusammenarbeit der EU mit G4S.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-6553"></span></p>
<div id="stcpDiv">
<p>Bitte unterschreibt diese <a href="http://www.docp.nl/call-on-the-eu-to-end-its-contracts-with-g4s/" target="_blank">Petition</a> und schickt eine Nachricht an die Europäische Kommission.</p>
<p>Bitte nutzt außerdem den hashtag #EUdropG4S und schickt eine Nachricht an die twitter Adressen der EU Aussenbeauftragten Mogherini, den EU Kommissionspräsidenten Juncker und den EU Auswärtigen Dienst fordert sie auf, alle Verträge zwischen der UE und G4S zu beenden:<br />
<a href="https://twitter.com/FedericaMog">@FedericaMog</a><br />
<a href="https://twitter.com/JunckerEU">@JunckerEU</a><br />
<a href="https://twitter.com/eu_eeas">@eu_eeas</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fpetition-aufruf-an-die-eu-ihre-vertraege-mit-g4s-zu-beenden%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/petition-aufruf-an-die-eu-ihre-vertraege-mit-g4s-zu-beenden/">Petition: Aufruf an die EU ihre Verträge mit G4S zu beenden!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kennzeichnung von Siedlungsprodukten reicht nicht aus, um die eigenen Verpflichtungen der EU zu erfüllen</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/die-kennzeichnung-von-siedlungsprodukten-reicht-nicht-aus-um-die-eigenen-verpflichtungen-der-eu-zu-erfuellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 22:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensabschreckung]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsprodukte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=6332</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 11. November 2015 veröffentlichte die Europäische Kommission neue Richtlinien zur Kennzeichnung von Produkten aus den illegalen israelischen Siedlungen in</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/die-kennzeichnung-von-siedlungsprodukten-reicht-nicht-aus-um-die-eigenen-verpflichtungen-der-eu-zu-erfuellen/">Die Kennzeichnung von Siedlungsprodukten reicht nicht aus, um die eigenen Verpflichtungen der EU zu erfüllen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="http://www.eccpalestine.org/labelling-settlement-products-is-insufficient-for-fulfilling-the-eus-obligation/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2015/11/ban-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a> Am 11. November 2015 veröffentlichte die Europäische Kommission neue Richtlinien zur Kennzeichnung von Produkten aus den illegalen israelischen Siedlungen in der Westbank. Dies ist nicht mehr als eine symbolische Geste, die die Politik der EU-Nicht-Anerkennung des Herrschaftsanspruchs Israels über die Westbank bekräftigt. Denn durch die bloße Kennzeichnung von Siedlungsprodukten – statt sie vollständig zu verbannen- erkennt die EU de facto deren Legitimität an, solange ihre Herkunft entsprechend ausgezeichnet ist.</p>
<p><span id="more-6332"></span></p>
<p>Desweiteren würde ECCP die Verantwortlichen in der EU gerne daran erinnern, dass die Unterscheidung in „Siedlungsprodukte“ und „israelische Produkte“ nicht nur fragwürdig ist, sie verschleiert auch die ökonomische Ausbeutung der Westbank durch Israel. Tagtäglich werden Rohmaterialien in den besetzten Gebieten abgebaut, um dann zu fertigen Produkten innerhalb der israelischen Grenzen umgewandelt zu werden. Israelische Banken geben Siedler_inen in der Westbank Kredit. Und diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Kennzeichnung von Waren aus den illegalen israelischen Siedlungen wird nicht die Klarheit bringen, die ursprünglich damit beabsichtigt war. Im Gegenteil: sie trägt dazu bei, die politische Ökonomie der Besatzung für europäische Konsument_innen noch unsichtbarer machen.</p>
<p>„Internationales Recht verbietet einem Besatzer klar die Ausbeutung von Ressourcen (wie Land und Wasser) auf besetztem Gebiet. Die Fakten sind, dass ein großer Prozentsatz der exportierten israelischen Früchte und Gemüse aus dem besetzten Jordantal stammen (einem der fruchtbarsten Gebiete Palästinas) und dass die in hohem Maße subventionierten Industriezonen in Atarot, Mishor Edumim und Barkan (neben weiteren) die Westbank entzweien und die Verschmutzung palästinensischen Landes und Wasser verursachen. Der Profit, den diese Waren erzielen, wird von Shlomo Swirski vom israelischen Adva Institut als „Friedensabschreckung“ bezeichnet. Auch werden so europäische Konsument_innen dieser Waren aus den Kolonien zu Kompliz_innen des Verbrechens.“ Shir Hever, israelischer Ökonom.</p>
<p>Als Russland laut der EU im März 2014 die Krim illegal annektierte, handelte die EU unverzüglich, wandte internationales und europäisches Recht in vollem Maße an und fror den Handel mit Russland ein. Das EU-Einfuhrverbot im Rahmen seiner Nicht-Anerkennung der Annexion der Krim und von Sewastopol wirft die Frage auf, warum eine solche Politik der Nicht-Anerkennung nicht auch im Fall des Handels mit illegalen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten Anwendung findet. Auch in diesem Falle gebietet das internationale Recht Nicht-Anerkennung, inklusive eines Handelsverbots.</p>
<p>Im Falle der 48jährigen Besatzung Palästinas hingegen und der stetig ansteigenden Konfiszierung palästinensischen Landes und des Bevölkerungstransfers in der Westbank durch die illegalen Siedlungen – die gegen die IV. Genfer Konvention und anderen Instrumenten internationalen Rechts verstoßen &#8211; wendet die EU nicht dieselben Standards an.</p>
<p>Die Verpflichtung zur Nicht-Anerkennung gilt gleichermaßen für jeden EU-Mitgliedsstaat. Falls die EU, die die exklusive Kompetenz für Handel besitzt, daran scheitert, ihre eigenen internationalen rechtlichen Verpflichtungen einzuhalten, dann müssen Mitgliedsstaaten einschreiten und garantieren, dass sie selbst nicht mit den Siedlungen Handel treiben und somit internationale rechtliche Verpflichtungen brechen.</p>
<p>Die EU sollte kohärent und konsistent mit der eigenen Außenpolitik handeln und internationales Recht nicht selektiv anwenden. Dieser Zug stellt die Doppelmoral und das Versagen der EU dar, internationales Recht im gleichen Maße im Falle Israels/Palästinas anzuwenden.</p>
<p>Daher ruft die ECCP – ein Netzwerk von 41 Organisationen aus 20 europäischen Ländern, das sich dem Kampf des palästinensischen Volkes für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit verschrieben hat- die EU dazu auf:</p>
<ul>
<li>Restriktive Maßnahmen zu ergreifen, inklusive der Aussetzung des Assoziierungsabkommen, um Israel dazu zu zwingen internationalem Recht zu entsprechen und die Unterstützung israelischer Verstöße gegen internationales Recht zu beenden</li>
<li>Ihre Unterstützung für die illegalen israelischen Siedlungen zu beenden, indem sie Handel und ökonomische Beziehungen, die dazu dienen die illegalen Siedlungen zu unterhalten, verbietet</li>
<li>Israelische Militärfirmen und ihre Subunternehmen sowie jegliche andere Firmen, die in irgendeiner Weise von der Besatzung profitieren, von der Teilnahme an EU-Forschungsprojekten, inklusive derjenigen innerhalb des Horizon 2020-Rahmenvertrages, auszuschließen</li>
</ul>
<p>Quelle: <a href="http://www.eccpalestine.org/labelling-settlement-products-is-insufficient-for-fulfilling-the-eus-obligation/" target="_blank" rel="noopener">Labelling settlement products is insufficient for fulfilling the EU’s obligation</a><br />
Übersetzung ins Deutsche: Christopher Ben Kushka<br />
<a href="https://bds-kampagne.de/hintergrund/europische-union/amtsblatt-der-europaeischen-union-mitteilung-zu-auslegungsfragen-ueber-die-ursprungsbezeichnung-von-waren-aus-den-von-israel-seit-juni-1967-besetzten-gebieten/" target="_blank" rel="noopener"> Amtsblatt der Europäischen Union – Mitteilung zu Auslegungsfragen über die Ursprungsbezeichnung von Waren aus den von Israel seit Juni 1967 besetzten Gebieten</a></p>
<p>siehe dazu auch die <a href="http://www.bdsmovement.net/2015/eu-labelling-of-israeli-colonies-products-is-hardly-enough-to-bring-about-european-compliance-with-international-law-13277" target="_blank" rel="noopener">Erklärung des Nationalen palästinensischen BDS-Ausschusses (BNC)</a> vom 7. Septemnber 2015:<br />
<a href="http://www.bds-kampagne.de/2015/09/21/die-kennzeichnung-israelischer-siedlungsprodukte-in-der-eu-genuegt-nicht-um-europas-voelkerrechtlichen-verpflichtungen-nachzukommen/" target="_blank" rel="noopener">Die Kennzeichnung israelischer Siedlungsprodukte in der EU genügt nicht, um Europas völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fdie-kennzeichnung-von-siedlungsprodukten-reicht-nicht-aus-um-die-eigenen-verpflichtungen-der-eu-zu-erfuellen%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/die-kennzeichnung-von-siedlungsprodukten-reicht-nicht-aus-um-die-eigenen-verpflichtungen-der-eu-zu-erfuellen/">Die Kennzeichnung von Siedlungsprodukten reicht nicht aus, um die eigenen Verpflichtungen der EU zu erfüllen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europäische Kampagne für Sanktionen gegen die israelische Besatzung (ECCP)</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/europaeische-kampagne-fuer-sanktionen-gegen-die-israelische-besatzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2005 18:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Sanktionen]]></category>
		<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[IGH-Gutachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=1921</guid>

					<description><![CDATA[<p>9. Juli 2005 Europäische Kampagne für Sanktionen gegen die israelische Besatzung Der Internationale Gerichtshof verurteilt die Mauer in Palästina Als</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/europaeische-kampagne-fuer-sanktionen-gegen-die-israelische-besatzung/">Europäische Kampagne für Sanktionen gegen die israelische Besatzung (ECCP)</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong>9. Juli 2005</strong></p>
<div id="extended">
<p><strong>Europäische Kampagne für Sanktionen gegen die israelische Besatzung</strong></p>
<p>Der Internationale Gerichtshof verurteilt die Mauer in Palästina</p>
<p>Als Mitglieder der Zivilgesellschaft eines EU-Mitgliedstaates fordern wir unseren Außenminister, den Rat der Europäischen Union und die Vereinten Nationen dringend auf, politische und wirtschaftliche Maßnahmen einschließlich Sanktionen zu ergreifen, um Israel an der Fortsetzung des Mauerbaus zu hindern und um es zu zwingen, das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes vom 9. Juli 2004 zu respektieren.</p>
<p><span id="more-1921"></span></p>
<p>Druck auf Israel ist erforderlicher denn je, wenn ein Frieden, der sich auf dem Völkerrecht gründet, erreicht werden soll. Deshalb fordern wir:</p>
<ul>
<li>die Aussetzung des EU-Israel-Assoziationsabkommen, solange es nicht möglich ist, eine völkerrechtsgemäße Anwendung des Abkommens zu erreichen. Dieses Abkommen begünstigt die Einfuhr israelischer Produkte in die EU und setzt die Einhaltung der Menschenrechte voraus,</li>
</ul>
<ul>
<li>die vollständige Einstellung von militärischen Abkommen und militärischem Austausch mit Israel,</li>
</ul>
<ul>
<li>von den EU-Mitgliedstaaten und der Weltbank, keine Forschung, Koordination oder Geldmittel zum Bau von Tunnel und Toren zu liefern, die die vom Mauerbau geschaffene Situation unterstützen.</li>
</ul>
<p>Wir verlangen von Israel, ebenso wie von unserer Regierung, die Erfüllung der Verpflichtungen, die im Rechtsgutachten festgelegt sind und die die Grundsätze der Vierten Genfer Konvention und alle relevanten UN-Resolutionen bestätigen.</p>
<p><strong><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2005/07/eccp-petition-050709-Faltblatt-mit-Infos.pdf">Faltblatt mit Infos </a></strong>zur ECCP-Petition 9. Juli 2005</p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2005/07/eccp-petition-050709-4.pdf"><strong>ECCP-Petition</strong> </a>vom 9. Juli 2005</p>
</div>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Feuropaeische-kampagne-fuer-sanktionen-gegen-die-israelische-besatzung%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/europaeische-kampagne-fuer-sanktionen-gegen-die-israelische-besatzung/">Europäische Kampagne für Sanktionen gegen die israelische Besatzung (ECCP)</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
