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	<title>Israelische Apartheid-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Israelische Apartheid-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Aufruf zum Boykott von Chevron und Siemens</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/aufruf-zum-boykott-von-chevron-und-siemens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 11:25:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott Siemens & Chevron]]></category>
		<category><![CDATA[Boykott]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltzerstörung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>6. Oktober 2022 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Die BDS-Bewegung ruft Unterstützer*innen palästinensischer Rechte weltweit auf, sich den Bewegungen für</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/aufruf-zum-boykott-von-chevron-und-siemens/">Aufruf zum Boykott von Chevron und Siemens</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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<div class="field-item even"><span class="date-display-single">6. Oktober 2022 /</span> <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian BDS National Committee (BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></div>
</div>
</div>
<p><em>Die BDS-Bewegung ruft Unterstützer*innen palästinensischer Rechte weltweit auf, sich den Bewegungen für Klimagerechtigkeit anzuschließen und Chevron und Siemens zur Verantwortung zu ziehen &#8211; beide Unternehmen tragen dazu bei, Umweltzerstörung und</em><em> israelische Apartheid anzuheizen.</em></p>
<p><strong>Besetztes Palästina, 06.10.2022</strong> &#8211; Der nationale palästinensische BDS-Ausschuss (BNC), die größte palästinensische Koalition, die <strong>die globale Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung</strong> anführt, ruft Unterstützer*innen der palästinensischen Rechte weltweit dazu auf, sich den Bewegungen für Klimagerechtigkeit anzuschließen und den US-amerikanischen multinationalen Konzern für fossile Brennstoffe, <strong>Chevron</strong>, und den international agierenden deutschen Mischkonzern <strong>Siemens</strong> zur Verantwortung zu ziehen – <strong>beide Unternehmen heizen Umweltzerstörung und israelische Apartheid an.</strong></p>
<p>Chevron ist seit der Übernahme von Noble Energy im Jahr 2020 der führende internationale Akteur bei der Förderung des von Israel beanspruchten Gases im östlichen Mittelmeer. Durch seine Fördertätigkeit ist <strong>Chevron verstrickt in Israels Politik und Praxis, dem palästinensischen Volk sein Recht auf Souveränität über seine natürlichen Ressourcen zu entziehen.</strong> Chevron ist möglicherweise an<a href="https://www.alhaq.org/publications/8066.html" target="_blank" rel="noopener"> Israels Plünderung</a> der palästinensischen Gasreserven vor der Küste des besetzten Gazastreifens beteiligt, was nach internationalem Recht ein <a href="https://ihl-databases.icrc.org/customary-ihl/eng/docs/v2_rul_rule52" target="_blank" rel="noopener">Kriegsverbrechen</a> darstellt.</p>
<p>Chevron ist auch an Israels illegaler Belagerung des Gazastreifens beteiligt, durch die den Palästinenser*innen der Zugang zum Meer verwehrt ist. Dazu gehört auch Israels illegaler Transfer von gefördertem fossilem Gas nach Ägypten <a href="https://www.reuters.com/article/us-israel-egypt-idUSKCN1VT07H" target="_blank" rel="noopener">durch eine Unterwasserpipeline, die die palästinensische AWZ (Ausschließliche Wirtschaftszone) in Gaza durchquert</a> und infolgedessen den Palästinenser*innen Transitgebühren in Millionenhöhe schuldet. Darüber hinaus hat die <a href="https://www.somo.nl/wp-content/uploads/2017/05/Beneath-troubled-waters.pdf">Seeblockade</a>, die Israel mit brutaler und tödlicher Gewalt durchsetzt, Tausende von palästinensischen Familien, die vom Fischfang leben, besonders hart getroffen.</p>
<p>Chevron beschert Israel Milliarden von Dollar an Einnahmen und trägt dazu bei, seine Kriegskasse und sein Regime der Apartheid, des Siedlerkolonialismus und der militärischen Besetzung zu stärken.</p>
<p>Die von Israel beanspruchten fossilen Gasreserven sind im Vergleich zu denen vieler Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas <a href="https://www.bp.com/content/dam/bp/business-sites/en/global/corporate/pdfs/energy-economics/statistical-review/bp-stats-review-2021-natural-gas.pdf">gering</a>. Außerdem liegen sie im östlichen Mittelmeer, wo die Streitigkeiten über Seegrenzen zwischen Israel, dem von Israel besetzten Staat Palästina, dem Libanon, Zypern, Griechenland und der Türkei ein <a href="https://www.middleeasteye.net/opinion/israel-lebanon-karish-gas-war-preparing-is">hohes Risiko für bewaffnete Konflikte</a> mit sich bringen. <strong>Dank der Beteiligung von Chevron ist Apartheid-Israel jedoch bestrebt, sich als Energieexporteur zu etablieren</strong> – ein winziger noch dazu &#8211; in der Hoffnung, dass die Integration in den europäischen Energiemarkt nicht nur wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt, sondern auch dazu beiträgt, dass es sich der Verantwortung für sein Apartheidsystem und seine illegale Annexion, Kolonisierung und Ausbeutung palästinensischen Landes und natürlicher Ressourcen entziehen kann.</p>
<p>Die im BNC  vertretene palästinensische Zivilgesellschaft, ruft Unterstützer*innen der palästinensischen Rechte weltweit dazu auf, übergreifende Partnerschaften mit der Bewegung für Klimagerechtigkeit und den vielen <a href="https://ejatlas.org/company/chevron-corporation">Gemeinschaften und indigenen Völkern auf der ganzen Welt</a> aufzubauen und zu stärken, die die koloniale Gewalt von Chevrons Extraktivismus, Umweltzerstörung und schweren Menschenrechtsverletzungen aufdecken und sich dagegen wehren.</p>
<p><strong>Fossiles Gas ist <a href="https://www.europeangashub.com/wp-content/uploads/2019/10/EWG_Natural_Gas_Study_September_2019-1.pdf">umweltfeindlich</a></strong><em>. </em>Wissenschaftler*innen zufolge wirkt sich Methan &#8211; der Hauptbestandteil fossiler Gase &#8211; auf die Atmosphäre <a href="https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_all_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">86-mal schlimmer aus als Kohlendioxid, wenn man einen Zeitraum von 20 Jahren zugrunde legt</a>, also die Zeitspanne, die zur Verfügung steht, um die Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren und eine weitere Klimakatastrophe zu verhindern.  Mindestens 25 % der heutigen globalen Erwärmung wird durch Methan verursacht, das durch menschliches Handeln entsteht. Der Transport von Gas über Pipelines oder in flüssiger Form trägt selbst in hohem Maße zum Klimawandel bei, weil es dabei auch zu Venting genannten Gasaustritten kommt. Im Gegensatz zu den Propaganda-Behauptungen der Fossil-Lobby ist Gas kein &#8222;Übergangs&#8220;-Brennstoff; es ist der Brennstoff, den gierige multinationale Konzerne verwenden, um ihre Profite und ihren Einfluss zu sichern, während sie Ökosysteme und das Klima zerstören.</p>
<p>Wie vom <a href="https://www.alhaq.org/palestinian-human-rights-organizations-council/17427.html">Palästinensischen Rat der Menschenrechtsorganisationen</a> (PHROC) dargelegt, wird der <a href="https://euobserver.com/opinion/153357">EuroAsia-Interconnector</a>, wenn er wie geplant umgesetzt wird, z<strong>ur Aufrechterhaltung und Ausweitung des illegalen israelischen Siedlungsunternehmens</strong> im besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalem, beitragen. Der israelische Partner des Projekts, die staatliche Israel Electricity Corporation (IEC), wird über die Verbindungsleitung Strom aus ihrem nationalen Stromnetz, das die illegalen Siedlungen einschließt &#8211; und de facto annektiert -, produzieren und übertragen. Da <strong>diese Siedlungen ein Kriegsverbrechen darstellen</strong> und in Resolutionen der Vereinten Nationen und der EU als eklatante Verletzungen des Völkerrecht verurteilt wurden, verletzen die EU und <strong>Siemens durch die Förderung und Finanzierung dieses Projekts und den Bau der Verbindungsleitung ihre jeweiligen Verpflichtungen im Bereich des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte.</strong></p>
<p>Darüber hinaus hat sich Siemens <strong>an Israels Apartheid und Siedlerkolonialismus beteiligt</strong>, vor allem durch Geschäfte mit israelischen Behörden in den Bereichen <a href="https://www.whoprofits.org/company/siemens/">Transport, Verkehr und Bevölkerungskontrolle</a> im besetzten Ost-Jerusalem und in illegalen israelischen Siedlungen.</p>
<p><strong>Wir prangern die Komplizenschaft der Europäischen Union an</strong>, die Israels Unterdrückungsregime gegen die Palästinenser*innen unterstützt und vor Rechenschaftspflicht schützt. Unter Ausnutzung des von der EU betriebenen Greenwashing von fossilem Gas, dass angeblich weniger umweltschädlich sein soll als Öl oder Kohle &#8211; eine Behauptung, die von unabhängigen Expert*innen als <a href="https://www.greenpeace.org/usa/fighting-climate-chaos/issues/natural-gas/">falsch</a> entlarvt wurde &#8211; trat Israel zusammen mit Zypern und Griechenland an der <a href="https://ec.europa.eu/inea/en/connecting-europe-facility/cef-energy/7.3.1-0023-cyel-s-m-17" target="_blank" rel="noopener">EastMed Pipeline</a>, an der Chevron beteiligt ist, und an der <a href="https://euroasia-interconnector.com/at-glance/">EuroAsia Interconnector</a>, die Siemens zu bauen plant, als Partner bei. Diese beiden auf fossilem Gas basierenden Projekte <a href="https://euobserver.com/opinion/153357">wurden von der EU gefördert und unterstützt</a>. Ernsthafte Zweifel an der Durchführbarkeit der EastMed-Pipeline machen es unwahrscheinlich, dass das Projekt eine echte Alternative zum russischen Gas darstellt. Dennoch wird ein Teil des von Chevron für Israel geförderten Gases derzeit nach Ägypten gepumpt und als Teil der ägyptischen Flüssigerdgaslieferungen (LNG) nach Europa exportiert. Die EuroAsia-Verbindungsleitung könnte schon bald in die Bauphase eintreten, nachdem die EU <a href="https://ec.europa.eu/info/news/eu-invests-over-eu-1-billion-clean-energy-infrastructure-support-green-deal-2022-jan-26_en">einen großen Teil der Finanzierung</a> übernommen hat.</p>
<p>In Anbetracht der obigen Ausführungen fordern wir</p>
<ul>
<li>
<p><strong>Weltweite Verbraucherboykotte und Desinvestitions-Kampagnen gegen Siemens, bis das Unternehmen seine geschäftliche Einbindung am EuroAsia Interconnector, der Israels illegales Siedlungsunternehmen und sein Apartheidsystem ermöglicht &#8211; ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit &#8211; beendet;</strong></p>
</li>
<li>
<p><strong>Ausschluss von Siemens von öffentlichen und privaten Verträgen und Investitionen, bis das Unternehmen sich aus dem Projekt zurückzieht und seine Komplizenschaft an israelischen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit beendet;</strong></p>
</li>
<li>
<p><strong>Investitionsabzug von Chevron und anderen fossilen Brennstoffunternehmen, die Klimanotstand und  israelische Apartheid anheizen;</strong></p>
</li>
<li>
<p><strong>Unterstützung von Kampagnen für Umweltgerechtigkeit, die sich gegen fossile Energieriesen wie Chevron richten, die zu den Hauptverantwortlichen für die Klimakrise gehören, in der wir alle leben;</strong></p>
</li>
<li>
<p><strong>Unterstützung der internationalen Kampagne gegen die <a href="https://stopeastmed.org/">Eastmed Pipeline</a>, ein gefährliches Projekt für das Klima, die Umwelt und einen gerechten Frieden in der Region.</strong></p>
</li>
</ul>
<p><strong>Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Chevron und Siemens für die Befeuerung von Klimawandel und  israelischer Apartheid einen hohen Preis zu zahlen haben.</strong></p>
<div class="title">
<div class="col-md-12 col-nopadding">
<p><a href="https://bdsmovement.net/Call-to-Boycott-Chevron-Siemens" target="_blank" rel="noopener">Call to Boycott Chevron &amp; Siemens</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
<a href="https://bdsmovement.net/siemens-and-chevron-stop-fueling-apartheid-and-climate-disaster#action" target="_blank" rel="noopener">GLOBAL CAMPAIGN: SIEMENS AND CHEVRON: STOP FUELING APARTHEID AND CLIMATE DISASTER</a></div>
</div>



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			</item>
		<item>
		<title>Tausende verpflichten sich, den Versicherungsgiganten AXA wegen seiner Mitbeteiligung an Israels illegaler Besatzung zu boykottieren</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/tausende-verpflichten-sich-den-versicherungsgiganten-axa-wegen-seiner-mitbeteiligung-an-israels-illegaler-besatzung-zu-boykottieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 09:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC update]]></category>
		<category><![CDATA[Global Day of Action]]></category>
		<category><![CDATA[Stop AXA]]></category>
		<category><![CDATA[#BoycottAXA]]></category>
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		<category><![CDATA[Israelische Apartheid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>30. November 2020 / Palestinian BDS National Committee (BNC) / Frankreich, Italien, Belgien, Spanischer Staat, Irland, Deutschland Das französische multinationale</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/tausende-verpflichten-sich-den-versicherungsgiganten-axa-wegen-seiner-mitbeteiligung-an-israels-illegaler-besatzung-zu-boykottieren/">Tausende verpflichten sich, den Versicherungsgiganten AXA wegen seiner Mitbeteiligung an Israels illegaler Besatzung zu boykottieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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<div class="field-item even"><span class="date-display-single">30. November 2020</span> / <a class="grey-link" href="https://www.bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian BDS National Committee (BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a>/ <a href="https://www.bdsmovement.net/countries/france">Frankreich</a>, <a href="https://www.bdsmovement.net/countries/italy">Italien</a>, <a href="https://www.bdsmovement.net/countries/belgium">Belgien</a>, <a href="https://www.bdsmovement.net/countries/spanish-state-0">Spanischer Staat</a>, <a href="https://www.bdsmovement.net/countries/ireland">Irland</a>, <a href="https://www.bdsmovement.net/countries/germany">Deutschland</a></div>
</div>
</div>
</div>



<p class="normal">Das französische multinationale Versicherungsunternehmen AXA wird heute im Rahmen eines internationalen Online-Aktionstages wegen seiner Mitbeteiligung an Israels illegalem Besatzungs- und Siedlungsunternehmen angeprangert. Aktivist*innen in Europa und auf der ganzen Welt fordern Menschen auf, ein Versprechen zu unterzeichnen und sich der Kampagne anzuschließen, &#8222;um AXA zu boykottieren und sich zu weigern, seine Versicherungsprodukte zu kaufen&#8220;, bis AXA seine Unterstützung für die israelische Apartheid gegen das palästinensische Volk beendet.</p>
<p>Eine wachsende Koalition von Gruppen in Europa und weltweit setzt sich seit 2018 dafür ein, dass AXA sich von israelischen Banken, die Israels illegale Siedlungen finanzieren, und vom israelischen Waffenhersteller Elbit Systems trennt. Die Online-Aktion gegen die Mitbeteiligung von AXA findet in einer Zeit statt, in der Israel, ermutigt durch die Unterstützung von Trump, die Besitznahme palästinensischen Landes und die <a href="https://www.nbcnews.com/news/world/israel-razes-most-palestinian-bedouin-village-largest-demolition-years-n1246576">ethnische Säuberung</a> palästinensischer Gemeinden beschleunigt und <a href="https://www.aljazeera.com/news/2020/10/15/israels-settlement-approvals-hit-record-high-watchdog">in Rekordzahl den Bau</a> illegaler Siedlungen auf gestohlenem palästinensischen Land vorantreibt.</p>
<p class="normal">Noch vor der heutigen Aktion haben in den letzten Monaten fast 10.000 Menschen und über <a href="https://www.bdsmovement.net/news/over-230-organizations-trade-unions-and-businesses-pledge-boycott-axa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">230 Organisationen</a> und Unternehmen das Versprechen unterzeichnet. Zu den Organisationen, die das Versprechen unterzeichnet haben, zählen <a href="https://twitter.com/SabeelKairos/status/1321383706985222144">Sabeel-Kairos UK</a>, die US-amerikanische <a href="https://www.ben.edu/">Benedictine University</a>, die französische Gewerkschaft <a href="https://twitter.com/UnionSolidaires/status/1326798163144036361">Syndicale Solidaires</a> und die belgische <a href="https://twitter.com/CNAPD/status/1328677663653949440">Coordination Nationale d’Action pour la Paix et la Démocratie</a>. Aktivist*innen in Belgien, Italien, Irland, Frankreich, Deutschland und dem spanischen Staat haben den Brief mit den Unterzeichner*innen an die AXA-CEOs in ihren jeweiligen Ländern geschickt. Darüber hinaus haben Dutzende von Einzelpersonen und Organisationen ihre AXA-Versicherungspolicen gekündigt, darunter die belgischen NGOs <a href="https://twitter.com/BDSmovement/status/1321431389464600576">Viva Salud</a> und <a href="https://twitter.com/intal_GS/status/1321356114525650945">Intal Globalize Solidarity</a>.</p>
<p>Mit seiner Unterzeichnung des Boykottversprechens gegen AXA sagte der US-amerikanische Gelehrte und Aktivist Noam Chomsky:</p>
<blockquote>
<p><em>[israelische] Siedlungen in der Westbank sind ein kriminelles Unternehmen, ganz abgesehen von den täglichen massiven Verstößen. Jede Unterstützung dafür ist die Teilnahme an einem großen und andauernden kriminellen Unternehmen. Der Rückzug aus einer derartigen &nbsp;Unterstützung durch Boykott und Desinvestition ist der einzige ehrenwerte Kurs. </em></p>
</blockquote>
<p>AXA investiert <a href="https://bdsmovement.net/news/axa-triples-investment-israeli-banks-financing-illegal-settlements-eve-annexation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">7 Millionen US-Dollar in drei israelische Banken</a> &#8211; Bank Leumi, Israeli Discount Bank und Mizrahi Tefahot Bank -, die Israels illegale Siedlungen finanzieren. Alle drei sind in der <a href="https://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=25542&amp;LangID=E" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UN-Datenbank</a> der Unternehmen aufgeführt, die an Israels illegalem Siedlungsunternehmen beteiligt sind. AXA ist außerdem mit 9% an Equitable Holdings beteiligt, einem Unternehmen, das in diese israelischen Banken und in Elbit Systems, einem führenden israelischen Waffenhersteller, der an israelischen Kriegsverbrechen gegen Palästinenser*innen beteiligt ist, investiert.</p>
<p>Durch die Beibehaltung von Investitionen in israelische Banken und in Elbit Systems widerspricht AXA laut Aktivist*innen auch seinen erklärten Verpflichtungen zur <a href="https://www.axa.com/en/about-us/strategy-commitments">Unternehmensverantwortung</a>.</p>
<p>AXA startete z. B. kürzlich eine Initiative zu den <a href="https://twitter.com/thomasbuberl/status/1314167555288948736">Herausforderungen psychischer Gesundheitsprobleme in Europa</a>, ungeachtet seiner Investitionen in Israels Besatzungs- und Siedlungspolitik, die die Hauptursache für die psychischen Gesundheitsprobleme von Palästinenser*innen sind.</p>
<p class="normal">Samah Jabr, Vorsitzende der Abteilung für psychische Gesundheit im palästinensischen Gesundheitsministerium, sagt:</p>
<blockquote>
<p><em>Die israelische Besatzung hat die psychische Gesundheit in Palästina in den letzten 72 Jahren durch brutale systematische Gewalt zerstört &#8211; einschließlich weitverbreiteter Kriege, Folter, Inhaftierung, Abriss von Häusern, Einschränkung der Bewegungsfreiheit und Zerstörung unseres wirtschaftlichen und sozialen Gefüges; die Besatzung ist ein systematischer Angriff auf das Wohlergehen, vor dem kein*e Palästinenser*in verschont geblieben ist.</em></p>
</blockquote>
<p class="normal">AXA wirbt für sein Engagement zur <a href="https://www.axa.com/en/about-us/environment-climate-change">Bekämpfung des Klimawandels</a> und für Investitionen in umweltfreundliche Anlagen. Dennoch investiert AXA in israelische Unternehmen, die Israel bewaffnen, seine illegalen Siedlungen finanzieren und palästinensisches Land und natürliche Ressourcen plündern, <a href="https://bdsmovement.net/news/palestine-climate-justice-issue-israeli-apartheid-not-green">wodurch die Klimakrise für Palästinenser*innen verschärft wird</a>.</p>
<p class="normal">Thomas Guyon von der Koalition Stop AXA Assistance to Israeli Apartheid kommentiert:</p>
<blockquote>
<p><em>Unter dem Druck von Aktivist*innen hat AXA in den letzten zwei Jahren seine Beteiligung an Equitable Holdings erheblich reduziert und eine andere hundertprozentige AXA-Tochtergesellschaft hat ihr Kapital vollständig von Elbit Systems </em><a href="https://bdsmovement.net/news/axa-im-divests-elbit-systems-involved-israeli-war-crimes"><em>abgezogen</em></a><em>. Wir fordern jedoch, dass AXA sich nun vollständig von Unternehmen trennt, die die israelische Apartheid unterstützen. Wir jedenfalls werden nicht aufhören, bis dies geschieht.</em></p>
</blockquote>
<p><a href="https://www.bdsmovement.net/news/thousands-pledge-boycott-axa-over-complicity-israels-illegal-occupation?fbclid=IwAR0SmlPKH1mlQonE2Cd5H7lWS-iAc4QKX-_G75oTKOd3uZM_FFuGgGJ4AQc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thousands pledge to boycott AXA over complicity in Israel’s illegal occupation</a><br>Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Globale Zivilgesellschaft fordert UN-Generalversammlung zur Untersuchung der israelischen Apartheid auf</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/globale-zivilgesellschaft-fordert-un-generalversammlung-zur-untersuchung-der-israelischen-apartheid-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 21:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC News]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen /UNO]]></category>
		<category><![CDATA[#UNGA75]]></category>
		<category><![CDATA[#UNInvestigateApartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Israelische Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Sanktionen]]></category>
		<category><![CDATA[UN-Generalversammlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=14559</guid>

					<description><![CDATA[<p>22. September 2020 &#8211; Palestinian Human Rights Organizations Council 452 Gewerkschaften, Bewegungen, politische Parteien und Organisationen aus Dutzenden von Ländern fordern</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/globale-zivilgesellschaft-fordert-un-generalversammlung-zur-untersuchung-der-israelischen-apartheid-auf/">Globale Zivilgesellschaft fordert UN-Generalversammlung zur Untersuchung der israelischen Apartheid auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>22. September 2020 &#8211; <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian Human Rights Organizations Council">Palestinian Human Rights Organizations Council </a></p>
<p><em>452 Gewerkschaften, Bewegungen, politische Parteien und Organisationen aus Dutzenden von Ländern fordern die Generalversammlung der Vereinten Nationen auf, die israelische Apartheid zu untersuchen und Sanktionen zu verhängen</em></p>
<p>Apartheid ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das zu individueller strafrechtlicher und staatlicher Verantwortung führt, um die illegale Situation zu beenden. Im Mai 2020 hat eine große Anzahl palästinensischer zivilgesellschaftlicher Organisationen alle Staaten <a href="http://www.alhaq.org/palestinian-human-rights-organizations-council/16890.html">aufgefordert</a>, &#8222;wirksame Gegenmaßnahmen, einschließlich Sanktionen, zu ergreifen, um Israels rechtswidrigen Erwerb palästinensischen Territoriums durch Gewaltanwendung, sein Apartheidregime und die Verweigerung unseres unveräußerlichen Rechts auf Selbstbestimmung zu beenden&#8220;.</p>
<p>Im Juni 2020 <a href="https://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=25960&amp;LangID=E">erklärten</a> 47 unabhängige Menschenrechtsexpert*innen innerhalb der Vereinten Nationen (UN), dass die Pläne der israelischen Regierung, große Teile des besetzten Westjordanlandes illegal zu annektieren, &#8222;eine Vision einer Apartheid des 21. Jahrhunderts&#8220; darstellen würden.  Ebenfalls im Juni sandten 114 palästinensische, regionale und internationale zivilgesellschaftliche Organisationen der Zivilgesellschaft eine nachdrückliche <a href="http://www.alhaq.org/advocacy/17012.html">Botschaft</a> an die UN-Mitgliedstaaten, dass es jetzt an der Zeit ist, Israels Errichtung und Aufrechterhaltung eines Apartheidregimes über das gesamte palästinensische Volk, einschließlich der Palästinenser*innen auf beiden Seiten der Grünen Linie und der palästinensischen Flüchtlinge und Exilant*innen im Ausland, einzusehen und entgegenzutreten</p>
<p>Wir erinnern ferner daran, dass der UN-Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung (CERD) Israel im Dezember 2019 <a href="http://www.alhaq.org/advocacy/16324.html">aufgefordert hat</a>, Artikel 3 des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung, der sich auf die Verhütung, das Verbot und die Beseitigung jeglicher Politik und Praktiken der Segregation und Apartheid auf beiden Seiten der Grünen Linie bezieht, in vollem Umfang umzusetzen. Wie Südafrika kürzlich vor dem UN-Menschenrechtsrat <a href="https://cihrs.org/wp-content/uploads/2020/06/South-Africa.pdf">betonte</a>: &#8220; CERD stellte fest, &#8230; dass die strategische Zersplitterung des palästinensischen Volkes Teil einer Politik und Praxis der Segregation und Apartheid ist. Die Annexion wäre ein weiteres Beispiel für völlige Straffreiheit, die diesen Rat zum Gespött macht und einen schweren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellen würde&#8220;.</p>
<p>Angesichts der zunehmenden Anerkennung  von Israels Aufrechterhaltung eines Apartheidregimes über das palästinensische Volk, das durch die Annexion nur weiter verankert wird, fordern wir, die unterzeichnenden palästinensischen, regionalen und internationalen zivilgesellschaftlichen, die Generalversammlung der Vereinten Nationen auf, dringend zu handeln und wirksame Maßnahmen zu ergreifen zur Bekämpfung der Ursachen der palästinensischen Unterdrückung und zur Beendigung der israelischen Besatzung, der illegalen Blockade des Gazastreifens, der illegalen gewaltsamen Übernahme palästinensischen Territoriums, des Apartheidregimes über das gesamte palästinensische Volk und der anhaltenden Verweigerung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes, einschließlich des Selbstbestimmungsrechts und des Rechts palästinensischer Flüchtlinge und Vertriebener, in ihre Häuser, ihr Land und zu ihrem Eigentum zurückzukehren.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund fordern wir alle Mitgliedstaaten der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf:</p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li>Internationaler Ermittlungen gegen das israelische Apartheidregime über das gesamte palästinensische Volk einzuleiten sowie die damit verbundene staatliche und individuelle strafrechtliche Verantwortung, unter anderem durch die Wiederherstellung des UN-Sonderausschusses gegen die Apartheid und des UN-Zentrums gegen die Apartheid, um die Apartheid im 21. Jahrhundert zu beenden,</li>
<li>Waffenhandel  und  militärisch-sicherheitspolitischen Zusammenarbeit mit Israel zu verbieten,</li>
<li>Handel mit den illegalen israelischen Siedlungen zu verbieten und Geschäfte von Firmen mit Israels illegalem Siedlungsunternehmen einzustellen.</li>
</ul>
<p>Die unterzeichnenden Organisationen</p>
<p><strong>Palestine</strong></p>
<ul>
<li>Palestinian Human Rights Organizations Council (PHROC), including:
<ul>
<li>Al-Haq – Law in the Service of Mankind</li>
<li>Al Mezan Center for Human Rights</li>
<li>Addameer Prisoner Support and Human Rights Association</li>
<li>Palestinian Centre for Human Rights (PCHR)</li>
<li>Defense for Children International Palestine (DCIP)</li>
<li>Jerusalem Legal Aid and Human Rights Center (JLAC)</li>
<li>Aldameer Association for Human Rights</li>
<li>Ramallah Center for Human Rights Studies (RCHRS)</li>
<li>Hurryyat – Center for Defense of Liberties and Civil Rights</li>
<li>The Independent Commission for Human Rights (Ombudsman Office) – Observer Member Muwatin Institute for Democracy and Human Rights – Observer</li>
</ul>
</li>
<li>PNGO (142 members)</li>
<li>Agricultural Cooperatives Union</li>
<li>Aisha Association for Women and Child Protection</li>
<li>Al Karmel Association</li>
<li>Alrowwad Cultural and Arts Society</li>
<li>Arab Center for Agricultural Development</li>
<li>Civic Coalition for the Defense of Palestinian Rights in Jerusalem</li>
<li>Coalition for Jerusalem</li>
<li>Federation of Indep. Trade Unions</li>
<li>Gen. Union of Palestinian Peasants</li>
<li>Gen. Union of Palestinian Teachers</li>
<li>Gen. Union of Palestinian Women</li>
<li>Gen. Union of Palestinian Workers</li>
<li>Gen. Union of Palestinian Writers</li>
<li>Global Palestine Right of Return Coalition</li>
<li>Grassroots Palestinian Anti-Apartheid Wall Campaign (STW)</li>
<li>Nat’l Committee for Grassroots Resistance</li>
<li>Nat’l Committee to Commemorate the Nakba</li>
<li>Nawa for Culture and Arts Association</li>
<li>Occupied Palestine and Syrian Golan Heights Initiative (OPGAI)</li>
<li>Pal. Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)</li>
<li>Palestinian Bar Association</li>
<li>Palestinian Economic Monitor</li>
<li>Palestinian Federation of Unions of University Professors and Employees (PFUUPE)</li>
<li>Palestinian General Federation of Trade Unions</li>
<li>Palestinian Medical Association</li>
<li>Palestinian Nat’l Institute for NGOs</li>
<li>Palestinian Trade Union Coalition for BDS (PTUC-BDS)</li>
<li>Palestinian Union of Postal, IT and Telecommunication workers</li>
<li>Popular Struggle Coordination Committee (PSCC)</li>
<li>Psycho-Social Counselling center for Women (Bethlehm)</li>
<li>The Ramallah Center for Human Rights Studies</li>
<li>Union of Pal. Charitable Organizations</li>
<li>Union of Palestinian Farmers</li>
<li>Union of Palestinian Women&#8217;s Committees</li>
<li>Union of Professional Associations</li>
<li>Union of Public Employees in Palestine-Civil Sector</li>
<li>Union of Youth Activity Centers-Palestine Refugee Camps</li>
<li>Women Campaign to Boycott Israeli Products</li>
<li>Women&#8217;s Center for Legal aid and counseling</li>
</ul>
<p><strong>Argentina</strong></p>
<ul>
<li>Liga Argentina por los Derechos Humanos</li>
<li>Jovenes con Palestina</li>
</ul>
<p><strong>Austria</strong></p>
<ul>
<li>Women in Black (Vienna)</li>
</ul>
<p><strong>Bangladesh</strong></p>
<ul>
<li>La Via Campesina South Asia</li>
</ul>
<p><strong>Belgium</strong></p>
<ul>
<li>La Centrale Generale-FGTB</li>
<li>European Trade Union Network For Justice in Palestine (ETUN)</li>
<li>De-Colonizer</li>
<li>Association belgo-palestinienne WB</li>
<li>Viva Salud</li>
<li>CNCD-11.11.11</li>
<li>Vrede vzw</li>
<li>FOS vzw</li>
<li>Broederlijk Delen</li>
<li>Belgian Campaign for Academic and Cultural Boycott of Israel (BACBI)</li>
<li>ECCP (European Coordination of Committees and Associations for Palestine)</li>
<li>Solidarité Socialiste</li>
<li>Pax Christi Vlaanderen</li>
<li>Palestina Solidariteit vzw</li>
<li>11.11.11</li>
</ul>
<p><strong>Brazil</strong></p>
<ul>
<li>Coletivo Feminista Classista ANA MONTENEGRO</li>
<li>ESPPUSP &#8211; Estudantes em Solidariedade ao Povo Palestino (Students in Solidarity with the Palestinian People &#8211; USP)  </li>
</ul>
<p><strong>Canada</strong></p>
<ul>
<li>Just Peace Advocates</li>
</ul>
<p><strong>Colombia</strong></p>
<ul>
<li>BDS Colombia</li>
</ul>
<p><strong>Egypt</strong></p>
<ul>
<li>Habitat International Coalition &#8211; Housing and Land Rights Network</li>
</ul>
<p><strong>Finland</strong></p>
<ul>
<li>Finnish-Arab Friendship Society</li>
<li>ICAHD Finland</li>
</ul>
<p><strong>France</strong></p>
<ul>
<li>Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine</li>
<li>Union syndicale Solidaires</li>
<li>Mouvement International de la Réconciliation (IFOR)</li>
<li>Forum Palestine Citoyenneté</li>
<li>CPPI SAINT-DENIS [Collectif Paix Palestine Israël]</li>
<li>Parti Communiste Français (PCF)</li>
<li>La Cimade</li>
<li>Union Juive Française pour la Paix (UJFP)</li>
<li>Association des Universitaires pour le Respect du Droit International en Palestine (AURDIP)</li>
<li>Association France Palestine Solidarité (AFPS)</li>
<li>MRAP</li>
<li>Association &#8222;Pour Jérusalem&#8220;</li>
<li>One Justice</li>
<li>Syrian Center for Media and Freedom of Expression (SCM)</li>
<li>Plateforme des ONG françaises pour la Palestine</li>
<li>ritimo</li>
<li>CAPJPO-EuroPalestine</li>
</ul>
<p><strong>Germany</strong></p>
<ul>
<li>German- Palestinian Society (DPG e.V.)</li>
<li>ICAHD (Israeli Committee Against House Demolitions</li>
<li>BDS Berlin</li>
<li>AK Nahost Berlin</li>
<li>Juedische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V</li>
<li>Versöhnungsbund Germany (International Fellowship of Reconciliation, German Branch)</li>
<li>Attac Germany Federal Working Group Globalization and War</li>
<li>Federal Working Group for a Just Peace in the Middle East of Die Linke Party Germany</li>
<li>Salam Shalom e. V.</li>
</ul>
<p><strong>Grand-Duché de Luxembourg</strong></p>
<ul>
<li>Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient</li>
</ul>
<p><strong>Greece</strong></p>
<ul>
<li>BDS Greece</li>
<li>KEERFA – Movement United Against Racism and Fascist Threat</li>
<li>Network for Political and Social Rights</li>
<li>Encounter for an Anti-capitalist Internationalist Left</li>
</ul>
<p><strong>India</strong></p>
<ul>
<li>All India Kisan Sabha</li>
<li>All India Democratic Women&#8217;s Association (AIDWA)</li>
<li>Communist Party of India (Marxist–Leninist) Liberation</li>
<li>All India Central Council of Trade Unions (AICCTU)</li>
<li>Delhi Queerfest</li>
<li>All India Students Association (AISA)</li>
<li>Revolutionary Youth Association (RYA)</li>
<li>Janwadi Mahila Samiti (AIDWA Delhi)</li>
<li>All India Kisan Sabha</li>
<li>NDCW-National Dalit Christian Watch</li>
<li>INDO-PALESTINE SOLIDARITY NETWORK</li>
<li>National Alliance for People&#8217;s Movement</li>
<li>VIDIS</li>
<li>Jammu Kashmir Coalition of Civil Society</li>
<li>Students&#8216; Federation of India</li>
</ul>
<p><strong>Ireland</strong></p>
<ul>
<li>Gaza Action Ireland</li>
<li>Ireland-Palestine Solidarity Campaign</li>
<li>Irish Football Fans Against Israeli Apartheid</li>
<li>Students For Justice in Palestine &#8211; Trinity College Dublin</li>
<li>People Before Profit</li>
<li>UNITED AGAINST RACISM &#8211; IRELAND</li>
<li>The Workers&#8216; Party of Ireland</li>
<li>Peoples Movement &#8211; Gluaiseacht an Phobail</li>
<li>Shannonwatch</li>
<li>Centre for Global Education</li>
<li>Galway Anti Racism Network</li>
<li>Industrial Workers of the World (Ireland)</li>
<li>Connolly Youth Movement</li>
<li>BLM Kerry</li>
<li>Anti Deportation Ireland</li>
<li>Academics for Palestine</li>
<li>Kairos Ireland</li>
<li>RISE</li>
<li>Irish Congress of Trade Unions</li>
<li>Sinn Féin</li>
<li>Independent Left</li>
<li>Independent Workers Union</li>
<li>Cork Council of Trade unions</li>
<li>Galway Council of Trade Unions</li>
<li>Workers Solidarity Movement</li>
<li>Sligo Leitrim Council of Trade Unions</li>
<li>Trade Union Friends of Palestine</li>
<li>Sadaka &#8211; The Ireland Palestine Alliance</li>
<li>Labour Youth</li>
<li>Trócaire</li>
<li>Movement of Asylum Seekers in Ireland</li>
<li>Éirígí &#8211; For a new Republic</li>
<li>Irish Nurses and Midwives Organization (INMO)</li>
<li>Queer Action Ireland</li>
<li>Abolish Direct Provision Ireland</li>
<li>Union of Students in Ireland</li>
<li>Abolish Direct Provision Ireland</li>
<li>Communist Party of Ireland</li>
<li>Comhlámh Justice for Palestine</li>
<li>Irish Anti-War Movement</li>
<li>Jewish Voice for a Just Peace &#8211; Ireland</li>
<li>Fingal Communities Against Racism</li>
<li>Connolly Youth Movement</li>
<li>Brazilian Left Front</li>
<li>Peace and Neutrality Alliance</li>
<li>SARF &#8211; Solidarity Against Racism and Fascism</li>
<li>Jewish Voice for a Just Peace &#8211; Ireland</li>
<li>Mandate Trade Union</li>
<li>Irish Muslim Peace &amp; Integration Council</li>
</ul>
<p><strong>Italy</strong></p>
<ul>
<li>W.I.L.P.F. &#8211; ITALIA</li>
<li>Rete Radié Resch gruppo di Milano</li>
<li>Centro Studi Sereno Regis</li>
<li>Pax Christi Italia &#8211; Campagna Ponti e non Muri</li>
<li>Rete Radié Resch &#8211; gruppo di Udine</li>
<li>Rete-ECO (the Italian Network of Jews against the Occupation)</li>
<li>Nwrg-onlus</li>
<li>Centro di Salute Internazionale e Interculturale (CSI) &#8211; APS</li>
<li>Italian Forum of Water Movements</li>
<li>Fondazione Basso</li>
<li>Amici della mezzaluna rossa palestinese</li>
<li>Donne in nero Italy, Carla Razzano</li>
<li>Fondazione Basso</li>
<li>Rete Romana Palestina</li>
<li>AssoPacePalestina</li>
</ul>
<p><strong>Malaysia</strong></p>
<ul>
<li>BDS Malaysia</li>
<li>EMOG</li>
<li>Kogen Sdn Bhd</li>
<li>Malaysian women coalition for al Quds and Palestine</li>
<li>Muslimah Interest Zone &amp; Networking Association (MIZAN)</li>
<li>Pertubuhan Mawaddah Malaysia</li>
<li>SG MERAB SEKSYEN 2, KAJANG,</li>
<li>Muslim Care Malaysia</li>
<li>HTP Management</li>
<li>National Union of Malaysian Muslim Students (PKPIM)</li>
<li>Citizens International</li>
</ul>
<p><strong>Mexico</strong></p>
<ul>
<li>Coordinadora de Solidaridad con Palestina</li>
</ul>
<p><strong>Mozambique</strong></p>
<ul>
<li>Justiça Ambiental / Friends of the Earth Mozambique</li>
</ul>
<p><strong>Norway</strong></p>
<ul>
<li>The Palestine Committee of Norway</li>
<li>Association of Norwegian NGOs for Palestine</li>
</ul>
<p><strong>Philippines</strong></p>
<ul>
<li>Karapatan Alliance Philippines</li>
</ul>
<p><strong>South Africa</strong></p>
<ul>
<li>Workers&#8216; World Media Productions</li>
<li>World Beyond War &#8212; South Africa</li>
<li>Lawyers For Human Rights</li>
<li>SA BDS Coalition</li>
</ul>
<p><strong>Spanish State</strong></p>
<ul>
<li>ASPA (Asociación Andaluza por la Solidaridad y la Paz)</li>
<li>Rumbo a Gaza</li>
<li>Mujeres de Negro contra la Guerra &#8211; Madrid</li>
<li>Plataforma por la Desobediencia Civil</li>
<li>Asamblea Antimilitarista de Madrid</li>
<li>Asamblea Ciudadana por Torrelavega</li>
<li>SUDS &#8211; Assoc. Internacional de Solidaridad y Cooperación</li>
<li>Red Cántabra contra laTrata y la Explotación Sexual</li>
<li>ICID (INICIATIVAS DE COOPERACIÓN INTERNACIONA PARA EL DESARROLLO)</li>
<li>Desarma Madrid</li>
<li>Ecologistas en Acción</li>
<li>Human Rights Institute of Catalonia (Institut de Drets Humans de Catalunya)</li>
<li>Associació Hèlia, de suport a les dones que pateixen violència de gènere</li>
<li>Servei Civil Internacional de Catalunya</li>
<li>Fundación Mundubat</li>
<li>Coordinadora de ONGD de Euskadi</li>
<li>Confederacion General del Trabajo.</li>
<li>International Jewish Antizionist Netwoek (IJAN)</li>
<li>ELA</li>
<li>BIZILUR</li>
<li>EH Bildu</li>
<li>Penedès amb Palestina</li>
<li>La Recolectiva</li>
<li>Institut de Drets Humans de Catalunya</li>
</ul>
<p><strong>Sri Lanka</strong></p>
<ul>
<li>Sri Lanka Journalists for Global Justice</li>
<li>Suisse</li>
<li>Collectif Action Palestine</li>
</ul>
<p><strong>Switzerland</strong></p>
<ul>
<li>Gesellschaft Schweiz Palästina (Association Swiss Palestine)</li>
<li>Gerechtikgiet und Frieden in Palästina GFP</li>
<li>Collectif Urgence Palestine-Vd</li>
<li>BDS Switzerland</li>
<li>BDS Zürich</li>
</ul>
<p><strong>The Netherlands</strong></p>
<ul>
<li>St. Groningen-Jabalya,  City of Groningen</li>
<li>WILPF Netherlands</li>
<li>Palestina Werkgroep Enschede (NL)</li>
<li>Black Queer &amp; Trans Resistance NL</li>
<li>EMCEMO</li>
<li>CTID</li>
<li>Breed Platform Palestina Haarlem</li>
<li>docP &#8211; BDS Netherlands</li>
<li>Stop Wapenhandel</li>
<li>Transnational Institute</li>
<li>Palestina Komitee Rotterdam</li>
<li>Palestine Link</li>
<li>Christian Peacemaker Teams &#8211; Nederland</li>
<li>Soul Rebel Movement Foundation</li>
<li>The Rights Forum</li>
<li>Nederlands Palestina Komitee</li>
<li>Bij1</li>
</ul>
<p><strong>Timor-Leste</strong></p>
<ul>
<li>Comite Esperansa / Committee of Hope</li>
<li>Organização Popular Juventude Timor (OPJT)</li>
</ul>
<p><strong>Tunisia</strong></p>
<ul>
<li>Tunisian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (TACBI)</li>
</ul>
<p><strong>United Kingdom</strong></p>
<ul>
<li>Architects and Planners for Justice in Palestine</li>
<li>M C Helpline</li>
<li>Jewish Network for Palestine</li>
<li>UK-Palestine Mental Health Network</li>
<li>War on Want</li>
<li>Palestine Solidarity Campaign UK</li>
<li>Campaign Against Arms Trade</li>
<li>Jews for Justice for Palestinians</li>
<li>ICAHD UK</li>
<li>Al-MUTTAQIIN</li>
<li>Scottish Jews Against Zionism</li>
<li>Cambridge Palestine Solidarity Campaign</li>
<li>Craigavon Council of Trade Unions</li>
<li>Sabeel-Kairos UK</li>
<li>Scottish Young Greens</li>
<li>End Deportations Belfast</li>
<li>NUS-USI</li>
<li>UNISON Northern Ireland</li>
<li>Scottish Palestine Solidarity Campaign</li>
<li>Scottish Palestinian Forum</li>
<li>San Ghanny Choir</li>
<li>Scottish Friends of Palestine</li>
</ul>
<p><strong>United States</strong></p>
<ul>
<li>Berkeley Women in Black</li>
<li>USACBI: US Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel</li>
<li>Labor for Standing Rock</li>
<li>United Methodists for Kairos Response</li>
<li>Stand With Kashmir</li>
<li>Grassroots Global Justice Alliance</li>
<li>Jewish Voice for Peace</li>
<li>Labor for Palestine</li>
<li>Jews for Palestinian Right of Return</li>
<li>Jewish Voice For Peace Central Ohio</li>
<li>Minnesota Break the Bonds Campaign</li>
</ul>
<p><strong>Yemen</strong></p>
<ul>
<li>Mwatana for Human Rights</li>
</ul>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/global-civil-society-calls-for-un-general-assembly-investigate-israeli-apartheid" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Global civil society calls for UN General Assembly to investigate Israeli apartheid</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p>Siehe auch ACTION ALERT / <a href="https://bdsmovement.net/news/un-meets-urge-investigation-israeli-apartheid" target="_blank" rel="noopener noreferrer">As UN meets, urge investigation of Israeli apartheid</a></p>
<p> </p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/globale-zivilgesellschaft-fordert-un-generalversammlung-zur-untersuchung-der-israelischen-apartheid-auf/">Globale Zivilgesellschaft fordert UN-Generalversammlung zur Untersuchung der israelischen Apartheid auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UN-Expert*innen prangern israelische Apartheid an und fordern Sanktionen</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/un-expertinnen-israels-annexionsplaene-vision-einer-apartheid-des-21-jahrhunderts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 21:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC update]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sanktionen]]></category>
		<category><![CDATA[UN-Expert*innen]]></category>
		<category><![CDATA[Annexion]]></category>
		<category><![CDATA[Israelische Apartheid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=14090</guid>

					<description><![CDATA[<p>16. Juni 2020 &#8211; Palestinian BDS National Committee (BNC) Erklärung von Dutzenden von UN-Expert*innen zu Israels geplanter  Annexion stärkt die  Forderung</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/un-expertinnen-israels-annexionsplaene-vision-einer-apartheid-des-21-jahrhunderts/">UN-Expert*innen prangern israelische Apartheid an und fordern Sanktionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>16. Juni 2020 &#8211; <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian BDS National Committee (BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p><em>Erklärung von Dutzenden von UN-Expert*innen zu Israels geplanter  Annexion stärkt die  Forderung der palästinensischen Zivilgesellschaft.</em></p>
<p>Der nationale palästinensische BDS-Ausschuss (BNC), die größte Koalition in der palästinensischen Zivilgesellschaft, lobt Dutzende von UN-Expert*innen für ihren Mut, Wahrheiten auszusprechen, die Staaten und internationale Organisationen, die sie vertreten, darunter die UN und die EU, zu unterdrücken und zu umgehen versuchten.</p>
<p>Die UN-Expert*innen äußerten in einer heute in Genf veröffentlichten <a href="https://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=25960&amp;LangID=E">Erklärung </a><a href="https://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=25960&amp;LangID=E">,</a> dass die derzeit von der rechten israelischen Regierung geplante Annexion des besetzten palästinensischen Gebietes &#8220; die Kristallisation einer bereits ungerechten Realität wäre: zwei Völker, die im selben Raum leben, von demselben Staat regiert werden, aber zutiefst ungleiche Rechte haben. Dies ist eine Vision einer Apartheid des 21. Jahrhunderts.“</p>
<p>In ihrer Erklärung forderten sie &#8222;Rechenschaftspflicht und ein Ende der Straflosigkeit [als] eine unmittelbare Priorität für die internationale Gemeinschaft&#8220;.</p>
<p>Mahmoud Nawajaa, Generalkoordinator der BNC, begrüßte die Erklärung der UN-Experten:</p>
<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Internationale Untätigkeit und Komplizenschaft haben es  Israel jahrzehntelang ermöglicht, gegen seine Verpflichtungen als kriegsführende Besatzungsmacht zu verstoßen, die Kolonisierung des besetzten palästinensischen Gebietes voranzutreiben und ein Apartheidregime durchzusetzen, <a href="http://apartheidweek.org/wp-content/uploads/2019/03/Table_-the-system-of-Israeli-apartheid-laws.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das im innerstaatlichen Recht Israels verankert ist</a>.</p>
</blockquote>
<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Angesichts Israels illegaler Annexion, seines Apartheidregimes und seiner Verweigerung unseres unveräußerlichen Rechts auf Selbstbestimmung ist es höchste Zeit, dass alle Staaten und internationalen Organisationen ihren rechtlichen Verpflichtungen nachkommen und wirksame Gegenmaßnahmen, <a href="http://www.alhaq.org/palestinian-human-rights-organizations-council/16890.html">einschließlich Sanktionen</a>, ergreifen.</p>
</blockquote>


<p>Vorrangig fordert die überwiegende Mehrheit der palästinensischen Zivilgesellschaft:</p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li>Verbot des Waffenhandels und der militärisch-sicherheitspolitischen Zusammenarbeit mit Israel;</li>
<li>Aussetzung der Freihandelsabkommen mit Israel;</li>
<li>Verbot jeglichen Handels mit den illegalen israelischen Siedlungen und Gewährleistung, dass Unternehmen Geschäfte mit den illegalen Siedlungsunternehmen Israels unterlassen bzw. beenden;</li>
<li>Gewährleistung, dass Einzelpersonen und Unternehmen, die für Kriegsverbrechen bzw.Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit Israels Regime der illegalen Besatzung und Apartheid verantwortlich sind, vor Gericht gestellt werden.</li>
</ul>
<div class="title">
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<p><a href="https://bdsmovement.net/news/un-experts-amplify-palestinians-call-for-states-acknowledge-apartheid-and-hold-israel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UN experts denounce Israeli apartheid and call for sanctions</a><br><span id="DeltaPlaceHolderMain">Übersetzung: Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS-Kampagne.de</a></span></p>
<hr>
<p>***</p>
<p><em>GENF (16. Juni 2020) – Die Vereinbarung der neuen Koalitionsregierung Israels, nach dem 1. Juli wesentliche Teile der besetzten palästinensischen West Bank zu annektieren, würde gegen ein wichtiges Grundprinzip des Völkerrechts verstoßen und muss von der internationalen Gemeinschaft sinnvoll bekämpft werden, sagten UN-Expert*innen heute. 47 der vom Menschenrechtsrat ernannten unabhängigen Mandate für Sonderverfahren gaben folgende Erklärung ab:</em></p>
<p>&nbsp;„Die Annexion von besetztem Gebiet stellt eine schwere Verletzung der Charta der Vereinten Nationen und der Genfer Konventionen dar und steht im Widerspruch zu der vom UN-Sicherheitsrat und der Generalversammlung mehrfach bekräftigten Grundregel, dass der Erwerb von Gebiet durch Krieg oder Gewalt unzulässig ist. Die internationale Gemeinschaft hat die Annexion gerade deshalb verboten, weil sie Kriege, wirtschaftliche Verwüstung, politische Instabilität, systematische Menschenrechtsverletzungen und weit verbreitetes menschliches Leid schürt.</p>
<p>Israels erklärte Pläne zur Annexion würden seine Souveränität über den größten Teil des Jordantals und alle mehr als 235 illegalen israelischen Siedlungen in der West Bank erweitern, was ungefähr 30 Prozent der Westbank ausmachen würde. Die Annexion dieses Territoriums wurde durch den Ende Januar 2020 veröffentlichten US- amerikanischen Peace-to-Prosperity-Plan gebilligt.</p>
<p>Die Vereinten Nationen haben bei vielen Gelegenheiten erklärt, dass die nunmehr 53 Jahre andauernde israelische Besatzung die Quelle tiefgreifender Menschenrechtsverletzungen gegen die Palästinenser*innen sind. Zu diesen Verstößen gehören Landenteignung, Gewalt von Siedler*innen, diskriminierende Planungsgesetze, die Beschlagnahme natürlicher Ressourcen, Abriss von Häusern, gewaltsamer Bevölkerungstransfer, exzessive Anwendung von Gewalt und Folter, Ausbeutung von Arbeitskräften, weitreichende Verletzungen der Persönlichkeitsrechte, Einschränkungen der Medien und der Meinungsfreiheit sowie die gezielte Verfolgung von Aktivistinnen und Journalistinnen, die Inhaftierung von Kindern, Vergiftung durch Kontakt mit giftigen Abfällen, Zwangsräumungen und Vertreibung, wirtschaftliche Entbehrung und extreme Armut, willkürliche Inhaftierung, mangelnde Bewegungsfreiheit, Ernährungsunsicherheit, diskriminierende Strafverfolgung und die Auferlegung eines zweistufigen Systems ungleicher politischer, rechtlicher, sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Rechte auf der Grundlage von ethnischer Zugehörigkeit und Nationalität. Palästinensische und israelische Menschenrechtsverteidiger*innen, die auf friedliche Weise die Öffentlichkeit auf diese Verletzungen aufmerksam machen, werden verleumdet, kriminalisiert oder als Terrorist*innen abgestempelt. Die israelische Besatzung bedeutete vor allem die Verweigerung des Rechts der Palästinenser*innen&nbsp; auf Selbstbestimmung.</p>
<p>Diese Menschenrechtsverletzungen würden sich nach der Annexion weiter verschärfen. Was von der West Bank übrig bliebe, wäre ein palästinensischer Bantustan, Inseln von untereinander getrennten Gebieten, vollständig von Israel umgeben und ohne territoriale Verbindung zur Außenwelt. Israel hat kürzlich versprochen, dass es eine ständige Sicherheitskontrolle zwischen Mittelmeer und Jordan aufrechterhalten wird. Der Morgen nach der Annexion wäre also die Kristallisation einer bereits ungerechten Realität: zwei Völker, die im selben Raum leben, von demselben Staat regiert werden, aber zutiefst ungleiche Rechte haben. Dies ist eine Vision einer Apartheid des 21. Jahrhunderts.</p>
<p>Zweimal zuvor hat Israel bereits besetztes Land annektiert – 1980 Ost-Jerusalem und 1981 die syrischen Golanhöhen. In beiden Fällen verurteilte der UN-Sicherheitsrat die Annexionen sofort als unrechtmäßig, traf aber keine sinnvollen Gegenmaßnahmen, um Israels Vorgehen entgegenzutreten.</p>
<p>In ähnlicher Weise hat der Sicherheitsrat die israelischen Siedlungen wiederholt als eklatante Verletzung des Völkerrechts kritisiert. Doch Israels Missachtung dieser Resolutionen und seine anhaltende Verankerung der Siedlungen ist von der internationalen Gemeinschaft nicht&nbsp; gelöst worden.</p>
<p>Das muss dieses Mal anders verlaufen. Die internationale Gemeinschaft hat die […] rechtliche und politische Verantwortung, eine auf Regeln basierende internationale Ordnung zu verteidigen, Verletzungen der Menschenrechte und der grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts entgegenzutreten und ihre zahlreichen Resolutionen umzusetzen, die Israels Verhalten bei dieser langwierigen Besatzung kritisieren. Insbesondere sind Staaten verpflichtet, einen anderen Staat bei keiner Form illegaler Aktivitäten wie Annexion oder der Schaffung von Zivilsiedlungen in besetztem Gebiet &nbsp;beizustehen oder zu unterstützen. Die Lehren aus der Vergangenheit sind klar: Kritik ohne Konsequenzen wird weder die Annexion verhindern noch die Besatzung beenden.</p>
<p>Rechenschaftspflicht und ein Ende der Straflosigkeit müssen zu einer unmittelbaren Priorität für die internationale Gemeinschaft werden. Es steht eine breite Palette von Maßnahmen zur Rechenschaftspflicht zur Verfügung, die der UN-Sicherheitsrat in den letzten 60 Jahren in anderen internationalen Krisen umfassend und erfolgreich angewendet hat. Die ausgewählten Maßnahmen zur Rechenschaftspflicht &nbsp;müssen in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht getroffen werden, verhältnismäßig und wirksam sein, einer regelmäßigen Überprüfung unterliegen, im Einklang mit den Menschenrechten, dem humanitären Völkerrecht und dem Flüchtlingsrecht stehen und darauf abzielen, die Annexionen rückgängig zu machen und die Besatzung und den Konflikt zu einem gerechten und dauerhaften Ende zu bringen. Palästinenser*innen und Israelis haben nicht weniger verdient.</p>
<p>Wir bedauern die Rolle der Vereinigten Staaten von Amerika bei der Unterstützung und Förderung der rechtswidrigen Pläne Israels zur weiteren Annexion des besetzten Gebiets sehr. In den letzten 75 Jahren haben die Vereinigten Staaten mehrfach eine wichtige Rolle bei der Förderung der globalen Menschenrechte gespielt. Bei dieser Gelegenheit sollten sie [die USA] sich entschieden gegen die bevorstehende Verletzung eines Grundprinzips des Völkerrechts aussprechen, anstatt dessen Verletzung aktiv zu begünstigen. “</p>
<p>ENDS</p>
<p>Die&nbsp; 47 Expert*innen:</p>
<p><em>Mr. Michael Lynk</em>, <a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/PS/Pages/SRPalestine.aspx"><em>Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian Territory occupied since 1967</em></a><em>; Ms. Agnès Callamard, </em><a href="https://ohchr.org/EN/Issues/Executions/Pages/SRExecutionsIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on extrajudicial, summary or arbitrary executions</em></a><em>; Mr. Ahmed Reid (Chair), Ms. Dominique Day, Mr. Michal Balcerzak, Mr. Ricardo A. Sunga III, and Mr. Sabelo Gumedze, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Racism/WGAfricanDescent/Pages/WGEPADIndex.aspx"><em>Working Group of experts on people of African descent</em></a><em>;</em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/UCM/Pages/AlenaDouhan.aspx"><em>Ms. Alena Douhan</em></a><em>, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/UCM/Pages/SRCoerciveMeasures.aspx"><em>Special Rapporteur on the negative impact of the unilateral coercive measures on the enjoyment of human rights</em></a><em>; Ms Alice Cruz, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Leprosy/Pages/LeprosyIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on the elimination of discrimination against persons affected by leprosy and their family members</em></a><em>, Ms. Anaïs Marin</em>, <a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/BY/Pages/SRBelarus.aspx"><em>Special Rapporteur on the situation of human rights in Belarus</em></a><em>; Mr. Aristide NONONSI, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/SD/Pages/IESudan.aspx"><em>Independent Expert on the situation of human rights in the Sudan</em></a><em>; Mr. Alioune Tine,</em><a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/ML/Pages/IEMali.aspx"><em>Independent Expert on the situation of human rights in Mali</em></a><em>; Mr. Balakrishnan Rajagopal, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Housing/Pages/HousingIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on adequate housing as a component of the right to an adequate standard of living, and on the right to non-discrimination in this context</em></a>; <em>Mr. Baskut Tuncak, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Environment/ToxicWastes/Pages/SRToxicWastesIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on human rights and hazardous substances and wastes</em></a>; <em>Ms. Catalina Devandas-Aguilar, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Disability/SRDisabilities/Pages/SRDisabilitiesIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on the rights of persons with disabilities</em></a>; <em>Ms. Cecilia Jimenez-Damary, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/IDPersons/Pages/IDPersonsIndex.aspx"><em>Special rapporteur on the human rights of internally displaced persons</em></a>; <a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Mercenaries/WGMercenaries/Pages/Members.aspx#Kwaja"><em>Mr. Chris Kwaja</em></a><em> (Chair), </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Mercenaries/WGMercenaries/Pages/Members.aspx#Aparac"><em>Ms. Jelena Aparac</em></a><em>, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Mercenaries/WGMercenaries/Pages/Members.aspx#Bobea"><em>Ms. Lilian Bobea</em></a><em>, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Mercenaries/WGMercenaries/Pages/Members.aspx#saeed"><em>Mr. Saeed Mokbil</em></a><em>,</em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Mercenaries/WGMercenaries/Pages/Members.aspx#MacLeod"><em>Ms. Sorcha MacLeod</em></a><em>, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Mercenaries/WGMercenaries/Pages/WGMercenariesIndex.aspx"><em>Working Group on the use of mercenaries as a means of violating human rights and impeding the exercise of the right of peoples to self-determination</em></a><em>; Ms. Claudia Mahler, </em><a href="https://www.ohchr.org/en/issues/olderpersons/ie/pages/ieolderpersons.aspx"><em>Independent Expert on the enjoyment of all human rights by older persons</em></a>;<em> Mr. Clément Nyaletsossi Voule, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/AssemblyAssociation/Pages/SRFreedomAssemblyAssociationIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on the right to peaceful assembly and association</em></a>; <em>Mr. Dainius Pūras, </em><a href="https://www.ohchr.org/en/issues/health/pages/srrighthealthindex.aspx"><em>Special Rapporteur on the right to physical and mental health</em></a>; <em>Mr. David Kaye, </em><a href="https://www.ohchr.org/en/issues/freedomopinion/pages/opinionindex.aspx"><em>Special Rapporteur on the promotion and protection of the right to freedom of expression</em></a>; <em>Mr. David R. Boyd, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Environment/SREnvironment/Pages/SRenvironmentIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on human rights and the environment</em></a>; <em>Mr. Diego García-Sayán, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Judiciary/Pages/IDPIndex.aspx"><em>UN Special Rapporteur on the independence of judges and lawyers</em></a>; <em>Ms. Dubravka Šimonovic, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Women/SRWomen/Pages/SRWomenIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on violence against women, its causes and consequences</em></a><em>; (Chair) Ms. Elizabeth Broderick (Vice Chair) Ms. Melissa Upreti, Ms. Alda Facio, Ms. Ivana Radačić, Ms. Meskerem Geset Techane, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Women/WGWomen/Pages/WGWomenIndex.aspx"><em>Working Group on discrimination against women and girls</em></a>;<em> Mr. Fernand de Varennes, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Minorities/SRMinorities/Pages/SRminorityissuesIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on minority issues</em></a>; <em>Ms. Fionnuala D. Ní Aoláin, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Terrorism/Pages/FionnualaNiAolain.aspx"><em>Special Rapporteur on the promotion and protection of human rights and fundamental freedoms while countering terrorism</em></a>; <em>Mr. Githu Muigai (Chair), Ms. Anita Ramasastry (Vice-chair), Mr. Dante Pesce, Ms. Elżbieta Karska, and Mr. Surya Deva, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Business/Pages/WGHRandtransnationalcorporationsandotherbusiness.aspx"><em>UN Working Group on Business and Human Rights</em></a>; <em>Ms. Isha Dyfan</em>, <a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/SO/Pages/IESomalia.aspx"><em>Independent Expert on the situation of human rights in Somalia</em></a>; <em>Mr. Joe Cannataci, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Privacy/SR/Pages/SRPrivacyIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on the right to privacy</em></a>; <em>Mr. José Francisco Calí Tzay, </em><a href="https://www.ohchr.org/en/issues/ipeoples/srindigenouspeoples/pages/sripeoplesindex.aspx"><em>Special Rapporteur on the rights of indigenous peoples</em></a><em>;Mr. José Antonio Guevara Bermúdez (Chair), Ms. Elina Steinerte (Vice-Chair), Ms. Leigh Toomey (Vice-Chair), Mr. Seong-Phil Hong, and Mr. Sètondji Adjovi, </em><a href="https://www.ohchr.org/en/issues/detention/pages/wgadindex.aspx"><em>Working Group on Arbitrary Detention</em></a><em>; Ms. Karima Bennoune, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/CulturalRights/Pages/SRCulturalRightsIndex.aspx"><em>Special Rapporteur in the field of cultural rights</em></a>; <em>Ms. Kombou Boly Barry, </em><a href="https://www.ohchr.org/en/issues/education/sreducation/Pages/SREducationIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on the right to education</em></a><em>; Mr. Léo Heller,</em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/WaterAndSanitation/SRWater/Pages/SRWaterIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on the human rights to water and sanitation</em></a>; <em>Mr. Livingstone Sewanyana, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/IntOrder/Pages/IEInternationalorderIndex.aspx"><em>Independent Expert on the promotion of a democratic and equitable international order</em></a>; <em>Ms. Mama Fatima Singhateh, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Children/Pages/ChildrenIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on sale and sexual exploitation of children</em></a>; <em>Ms Maria Grazia Giammarinaro, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Trafficking/Pages/TraffickingIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on trafficking in persons, especially women and children</em></a><em>; Ms. Mary Lawlor, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/SRHRDefenders/Pages/SRHRDefendersIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on the situation of human rights defenders</em></a>; <em>Mr. Michael Fakhri, </em><a href="https://www.ohchr.org/en/issues/food/pages/foodindex.aspx"><em>Special Rapporteur on the right to food</em></a><em>; Mr. Nils Melzer</em>, <a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Torture/SRTorture/Pages/SRTortureIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on torture and other cruel, inhuman or degrading treatment or punishment</em></a>; <em>Mr. Obiora C. Okafor, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Solidarity/Pages/IESolidarityIndex.aspx"><em>Independent Expert on human rights and international solidarity</em></a><em>,Mr. Olivier De Schutter, </em><a href="https://ohchr.org/EN/Issues/Poverty"><em>Special Rapporteur on extreme poverty and human rights</em></a>; <em>Mr. Saad Alfararg</em>i, <a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Development/SRDevelopment/Pages/SRDevelopmentIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on the right to development</em></a><em>; Ms. E. Tendayi Achiume</em>, <a href="https://www.ohchr.org/en/issues/racism/srracism/pages/indexsrracism.aspx"><em>Special Rapporteur on Contemporary Forms of Racism</em></a><em>; Mr. Thomas Andrews. </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/MM/Pages/SRMyanmar.aspx"><em>Special</em> Rapporteur on the situation of human rights in Myanmar</a>; <em>Mr. Tomás Ojea Quintana, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/KP/Pages/SRDPRKorea.aspx"><em>Special Rapporteur on the situation of human rights in the Democratic People&#8217;s Republic of Korea</em></a><em>; Mr. Tomoya Obokata, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Slavery/SRSlavery/Pages/SRSlaveryIndex.aspx"><em>Special Rapporteur on contemporary forms of slavery, including its causes and consequences</em></a><em>; Mr. Victor Madrigal-Borloz, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/SexualOrientationGender/Pages/Index.aspx"><em>Independent Expert on protection against violence and discrimination based on sexual orientation and gender identity</em></a>; <a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Development/IEDebt/Pages/CVYuefenLI.aspx"><em>Ms. Yuefen LI</em></a><em>, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Issues/Development/IEDebt/Pages/IEDebtIndex.aspx"><em>Independent Expert on the effects of foreign debt and other related international financial obligations of States on the full enjoyment of all human rights, particularly economic, social and cultural rights</em></a><em>; Mr. Yao Agbetse, </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/CF/Pages/IECentralAfricanRepublic.aspx"><em>Independent Expert on the situation of human rights in Central African Republic</em></a></p>
<p><em>The Special Rapporteurs are part of what is known as the </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/SP/CountriesMandates/PS/Pages/SRPalestine.aspx"><em>Special Procedures</em></a><em> of the Human Rights Council. Special Procedures, the largest body of independent experts in the UN Human Rights system, is the general name of the Council’s independent fact-finding and monitoring mechanisms that address either specific country situations or thematic issues in all parts of the world. Special Procedures experts work on a voluntary basis; they are not UN staff and do not receive a salary for their work. They are independent from any government or organization and serve in their individual capacity.</em></p>
<p><em>UN Human Rights, Country Page: </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Countries/MenaRegion/Pages/PSIndex.aspx"><em>Occupied Palestinian Territory</em></a><em> and </em><a href="https://www.ohchr.org/EN/Countries/MENARegion/Pages/ILIndex.aspx"><em>Israel</em></a></p>
<p><em>For more information and <strong>media requests</strong>, please contact Katarina Medlova (+41 22 917 9129 / </em><a href="mailto:kmedlova@ohchr.org"><em>kmedlova@ohchr.org</em></a><em> )</em></p>
<p><em>For media enquiries regarding other UN independent experts, please contact Renato de Souza (+41 22 928 9855 / </em><a href="mailto:rrosariodesouza@ohchr.org"><em>rrosariodesouza@ohchr.org</em></a><em>) and John Newland (</em><a href="mailto:mediaconsultant2@ohchr.org"><em>mediaconsultant2@ohchr.org</em></a><em>)</em></p>
<p><em>Follow news related to the UN’s independent human rights experts on Twitter </em><a href="https://twitter.com/UN_SPExperts"><em>@UN_SPExperts</em></a><em>. </em></p>
<p><span id="DeltaPlaceHolderMain"><br><a href="https://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=25960&amp;LangID=E" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span id="ctl00_PlaceHolderMain_DisplayNewsID_lblNewsTitle" class="h2">Israeli annexation of parts of the Palestinian West Bank would break international law – UN experts call on the international community to ensure accountability</span></a><br>Übersetzung: Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS-Kampagne.de</a></span></p>
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<p>DER SPIEGEL: <a href="https://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-uno-experten-kritisieren-annexionsplaene-als-vision-einer-apartheid-a-f7e1d09a-0f12-4791-b0af-c9f7225a366b" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span class="font-slabcdUI font-extrabold lg:text-7xl md:text-5xl sm:text-4xl leading-tight"><span class="align-middle">Uno-Experten kritisieren Israels Annexionspläne als &#8222;Vision einer Apartheid&#8220;</span></span></a></p>
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