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	<title>JNF-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>JNF-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Ein Aufruf aus Palästina an die globalen Bewegungen für Klimagerechtigkeit: Die Beendigung des #Gaza-Genozids ist eine Klimafrage!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/ein-aufruf-aus-palaestina-an-die-globalen-bewegungen-fuer-klimagerechtigkeit-die-beendigung-des-gaza-genozids-ist-eine-klimafrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 22:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ACTION ALERT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>30. November 2023 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Am 9. Dezember, dem Aktionstag für Klimagerechtigkeit, rufen wir die Land-, Indigenen-</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/ein-aufruf-aus-palaestina-an-die-globalen-bewegungen-fuer-klimagerechtigkeit-die-beendigung-des-gaza-genozids-ist-eine-klimafrage/">Ein Aufruf aus Palästina an die globalen Bewegungen für Klimagerechtigkeit: Die Beendigung des #Gaza-Genozids ist eine Klimafrage!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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<p>30. November 2023 / <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian BDS National Committee (BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p><em>Am 9. Dezember, dem Aktionstag für <a href="https://climatejustice.uk/9-december-day-of-action-for-climate-justice/#:~:text=Continued%20corporate%20profiteering%20fuelling%20the,December%20to%20demand%20climate%20justice." target="_blank" rel="noopener">Klimagerechtigkeit</a>, rufen wir die Land-, Indigenen- und Klimagerechtigkeitsbewegungen auf, ihre Stimme für Palästina zu erheben.</em></p>
<p>Einheimische Palästinenser*innen in Gaza haben einen schrecklichen Völkermord erlebt. Israels Tempo bei der Tötung von Palästinenser*innen habe „<a href="https://www.nytimes.com/2023/11/25/world/middleeast/israel-gaza-death-toll.html" target="_blank" rel="noopener">in diesem Jahrhundert nur wenige Präzedenzfälle</a>“ gehabt. Ganze Stadtteile wurden dem Erdboden gleichgemacht, Menschen wurden vertrieben  und Hunger als  <a href="https://www.oxfam.org/en/press-releases/starvation-weapon-war-being-used-against-gaza-civilians-oxfam" target="_blank" rel="noopener">Kriegswaffe</a> eingesetzt. Anstatt Apartheid-Israel zur Verantwortung zu ziehen, hat der Westen es weiterhin bewaffnet und Israels Völkermord politisch gedeckt.</p>
<p>Israelische Führungskräfte haben ihre völkermörderischen Absichten lautstark zum Ausdruck gebracht. Zu Beginn des völkermörderischen Krieges gegen Gaza <a href="https://x.com/MiddleEastEye/status/1711338295995551777?s=20" target="_blank" rel="noopener">erklärte</a> der israelische Kriegsminister, dass Palästinenser*innen in Gaza „menschliche Tiere seien und wir entsprechend handeln werden“. Israels Völkermord an den Palästinenser*innen in Gaza steht im Zusammenhang mit 75 Jahren ethnischer Säuberung, Apartheid und Siedlerkolonialismus. Palästinenser*innen leiden seit Jahrzehnten unter Vertreibung und der Verweigerung des Zugangs zu ihrem Land, ihren Lebensgrundlagen und ihren Wasserressourcen. <a href="https://apnews.com/article/01e2ad461e344db7bbe1e36b36162c6e" target="_blank" rel="noopener">Die überwiegende Mehrheit</a> der 2,3 Millionen Palästinenser*innen im belagerten und besetzten Gazastreifen sind Flüchtlinge, die im Zuge der ethnischen Säuberung  aus ihren Häusern vertrieben wurden und denen ihr Recht auf Rückkehr verweigert wird. Israel hat Gaza <a href="https://apnews.com/article/01e2ad461e344db7bbe1e36b36162c6e" target="_blank" rel="noopener">unbewohnbar</a> gemacht. Wasser aus dem Gaza-Aquifer ist für den menschlichen Verzehr ungeeignet, Israel verweigert den Palästinenser*innen jedoch den Zugang zu Trinkwasseralternativen. Schon vor dem anhaltenden Völkermord bedeutete die 16-jährige Belagerung, dass der Zugang zu Nahrungsmitteln, Treibstoff, Baumaterial und anderen lebenswichtigen Gütern auf ein Minimum beschränkt war. Israel betrieb eine <a href="https://forensic-architecture.org/investigation/herbicidal-warfare-in-gaza" target="_blank" rel="noopener">herbizide Kriegsführung</a> und versprühte giftige Chemikalien über palästinensischen Farmen, um die Ernte zu zerstören.</p>
<p>Israels Straflosigkeit für seine Verbrechen und seinen Völkermord, sein anhaltendes Regime der von Siedlerkolonialismus und Apartheid und die Kontrolle der Ressourcen stellen eine <a href="https://x.com/ionebelarra/status/1724351470374383912?s=46" target="_blank" rel="noopener">ernsthafte Bedrohung für schwächere Nationen und Gemeinschaften</a> weltweit dar, die es im Streben nach Befreiung und Gerechtigkeit wagen, sich den Systemen westlicher Herrschaft, Unterdrückung und Unterwerfung zu widersetzen und ihnen zu trotzen .</p>
<p><strong>Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir uns mit der Bewegung für Klimagerechtigkeit zusammenschließen, um sicherzustellen, dass das israelische Unterdrückungsregime nicht zum Modell für eine neue Weltordnung unverhüllter Brutalität und extremer Gewalt wird.</strong></p>
<p>Wir können nicht zulassen, dass unser Land unbewohnbar gemacht wird und dass schwarze, braune und indigene Völker entbehrlich gemacht, entmenschlicht, vertrieben und getötet werden, um den Projekten kolonialer, rassistischer und kapitalistischer Interessen zu dienen. Nicht in Palästina. Nirgendwo.</p>
<p>Israelische Unternehmen wie Mekorot, Netafim, Haifa Chemicals, Adama und der rassistische und koloniale Jüdische Nationalfonds (JNF) rauben den Palästinenser*innen Ressourcen. Dies ist im gesamten historischen Palästina seit Beginn des israelischen Siedlerkolonialregimes der Fall. Ebenso schüren mitschuldige internationale Konzerne wie <a href="https://bdsmovement.net/siemens-and-chevron-stop-fueling-apartheid-and-climate-disaster" target="_blank" rel="noopener">Siemens und Chevron</a> das Klimachaos und  israelische Apartheid.</p>
<p>Die <a href="https://bdsmovement.net/news/cop28-let-us-unite-our-struggles-against-greenwashing-our-systematic-oppression" target="_blank" rel="noopener">COP28</a> soll eine weitere Gelegenheit für Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und den Westen sein, <a href="https://bdsmovement.net/greenwashing-apartheid" target="_blank" rel="noopener">ihre Verbrechen</a> gegen indigene Völker und unterdrückte Gemeinschaften auf der ganzen Welt grün zu waschen. Die palästinensische Zivilgesellschaft hat gemeinsam beschlossen, die diesjährige COP28 zu boykottieren. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind nicht nur einer der weltweit größten Produzenten fossiler Brennstoffe, sondern unterhalten auch während dieses brutalen Völkermords ein enges <a href="https://bdsmovement.net/news/uae-dictatorship-sells-out-palestinian-rights-through-agreement-with-israel" target="_blank" rel="noopener">Militär- und Sicherheitsbündnis mit Apartheid-Israel</a>. Es ist ein Polizeistaat, der auch für schreckliche Kriegsverbrechen im Jemen und für die rassistische und brutale Behandlung von Arbeitsmigrant*innen verantwortlich ist.</p>
<p><strong>Wir rufen aufrichtige Menschen weltweit auf, sich uns beim Aufbau intersektionaler Allianzen anzuschließen, um den Völkermord in Gaza zu beenden, Israels siedlerkoloniales Apartheidregime abzuschaffen, Unternehmen zu entlarven, die israelische Verbrechen grünwaschen und falsche Lösungen für die Klimakrise durchzusetzen.</strong></p>
<p>Land-, indigene und Klimagerechtigkeitsbewegungen auf der ganzen Welt <a href="https://viacampesina.org/en/la-via-campesinas-petition-on-palestine-more-than-2900-signatories-demand-immediate-action/" target="_blank" rel="noopener">mobilisieren sich</a>, um diesen Völkermord zu beenden, und verbinden ihre Kämpfe mit unseren. Globale Basiskämpfe für indigene Land- und Ressourcenrechte, Nachhaltigkeit und gegen die durch die Gier der Konzerne verursachte Klimakatastrophe sind untrennbar mit dem palästinensischen Befreiungskampf verbunden. Ohne ein Ende des Siedlerkolonialismus kann es kein Ende des Klimakolonialismus geben. Ohne Gerechtigkeit für Palästina kann es keine Klimagerechtigkeit geben.</p>
<p>Am 9. Dezember, dem Aktionstag für <a href="https://climatejustice.uk/9-december-day-of-action-for-climate-justice/#:~:text=Continued%20corporate%20profiteering%20fuelling%20the,December%20to%20demand%20climate%20justice." target="_blank" rel="noopener">Klimagerechtigkeit</a>, rufen wir die Land-, Indigenen- und Klimagerechtigkeitsbewegungen auf, ihre Stimme für Palästina zu erheben.</p>
<ul>
<li><strong>Nehmt an Aktionen</strong>, Demos und Sit-ins teil <strong>bzw. organisiert</strong> sie und fordert einen sofortigen dauerhaften Waffenstillstand, das Ende der Belagerung in Gaza und ein Ende von Israels #GazaGenocide. Hebt hervor, dass es unter Völkermord, Apartheid und Siedlerkolonialismus keine Klimagerechtigkeit gibt.<br /><br /></li>
<li><strong>Unterstützt oder initiiert Solidaritätserklärungen</strong>, die sich an politische Entscheidungsträger*innen richten und dringende Maßnahmen zur Durchsetzung eines Waffenstillstands, zur Aufhebung der Belagerung und zur Rechenschaftspflicht Israels für Völkermord, Apartheid und Kriegsverbrechen fordern.<br /><br /></li>
<li><strong>Baut intersektionale Boykott- und Desinvestitionskampagnen auf bzw. weitet sie</strong> aus gegen mitschuldige Unternehmen, die Palästinenser*innen schaden, die israelische Apartheid und die Klimakrise anheizen und falsche und ausbeuterische Lösungen in die ganze Welt exportieren.</li>
</ul>
<p><a href="https://bdsmovement.net/A-Call-From-Palestine-To-Global-Climate-Justice-Movements" target="_blank" rel="noopener">A call from Palestine to the Global Climate Justice Movements: Ending #GazaGenocide is a Climate Issue <br /></a>Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
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		<title>#COP27: Palästina ist eine Frage der Klimagerechtigkeit</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/cop27-palaestina-ist-eine-frage-der-klimagerechtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 18:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit / Klimastreik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7. November 2022 /Palestinian BDS National Committee (BNC) Lasst uns gemeinsam kämpfen für ein Ende des Greenwashing der systematischen Unterdrückung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/cop27-palaestina-ist-eine-frage-der-klimagerechtigkeit/">#COP27: Palästina ist eine Frage der Klimagerechtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>7. November 2022 /<a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p>Lasst uns gemeinsam kämpfen für ein Ende des Greenwashing der systematischen Unterdrückung!</p>
<p>Die <strong>27. UN-Klimakonferenz (COP27) </strong>beginnt am 6. November in Sharm el Sheik, Ägypten.</p>
<p>Die Bewegungen für Klimagerechtigkeit haben bei früheren COP-Konferenzen oft den mangelnden Willen und den fehlenden Mut der Regierungsdelegierten aufgedeckt. Zu oft wurden wichtige Entscheidungen verschoben und Vereinbarungen unterzeichnet, solange sie nicht bindend waren, ohne sich ernsthaft mit der Herausforderung der Klimakatastrophe, die wir erleben, auseinanderzusetzen. Dennoch waren die COPs oft auch ein Ort, an dem sich die Zivilgesellschaft treffen, vernetzen, Ideen austauschen und protestieren konnte.</p>
<p>In diesem Jahr werden strenge Sicherheitsvorkehrungen Proteste von Bewegungen für Klima und soziale Gerechtigkeit verhindern. Während Ägypten sehnsüchtig darauf wartet, dieses Jahr Gastgeber des Gipfels zu sein, richtet sich die Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl ägyptischer politischer und sozialer Aktivist*innen, die wegen ihrer friedlichen Organisierung inhaftiert sind. Der aus Gewissensgründen <strong>inhaftierte Alaa Abd el-Fattah hat seinen Hungerstreik für Freiheit und Gerechtigkeit im Vorfeld der COP27 ausgeweitet</strong>, da das <strong>ägyptische Regime weiterhin Aktivist*innen und Organisationen der Zivilgesellschaft verfolgt und gleichzeitig seine Beziehungen zu Israel weiter normalisiert.</strong> Wie <a href="https://www.amnesty.org/en/documents/mde12/5638/2022/en/">mehrere unabhängige Organisationen festgestellt haben</a>, ist dies ein weiterer Beweis für den autoritären Charakter <strong>des ägyptischen Regimes, das die Konferenz nutzt, </strong>um <strong>seine Menschenrechtsverletzungen zu vertuschen,</strong> indem es ein &#8222;schöneres Gesicht&#8220; präsentiert, um von <a href="https://eipr.org/en/press/2022/11/ahead-cop27-1400-groups-parliamentarians-and-individuals-over-80-countries-urge-egypt">seinen schweren Menschenrechtsverletzungen</a> abzulenken</p>
<p>12 ägyptische Menschenrechtsorganisationen haben eine <a href="https://copcivicspace.net/petition/">Petition</a> gestartet, in der sie die ägyptischen Behörden auffordern, alle Personen, die aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Menschenrechte festgehalten werden, unverzüglich und bedingungslos freizulassen, die willkürliche Sperrung von Websites zu beenden und alle Journalist*innen unverzüglich freizulassen.</p>
<p>Der Palästinensische Nationale BDS-Ausschuss (BNC) wiederholt seinen Aufruf an alle internationalen Menschenrechtsinstitutionen und die zuständigen Ausschüsse der Vereinten Nationen, den Druck auf die ägyptischen Behörden zu verstärken und alle ägyptischen politischen Gefangenen und Menschenrechtsverteidiger*innen bedingungslos freizulassen. <strong>Die Kämpfe für politische und bürgerliche Rechte, sozioökonomische Gerechtigkeit sowie Klimagerechtigkeit in der arabischen Welt und anderswo sind miteinander verbunden und intersektional.</strong> Gemeinsam werden wir alle Systeme der Unterdrückung überwinden. <strong>Freiheit für alle politischen Gefangenen in Ägypten und überall auf der Welt.</strong></p>
<p><strong>Palästina ist auch eine Frage der Klimagerechtigkeit!</strong></p>
<p>Der Palästinensische Nationale BDS-Ausschuss (BNC), die größte palästinensische Koalition, die an der Spitze der weltweiten Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) steht, ist überzeugt, dass <strong>der Kampf für die Abschaffung des jahrzehntelangen israelischen Regimes des Siedlerkolonialismus und der Apartheid in Palästina Hand in Hand mit dem globalen Kampf für Gerechtigkeit geht, einschließlich der Klimagerechtigkeit.</strong> Die katastrophale Klimakrise wird durch globale Ungleichheit und Unterdrückung verschärft und hauptsächlich durch mitbeteiligte Regierungen und Unternehmen verursacht, die den Profit über die Menschen und den Planeten stellen. </p>
<p>Die indigenen Palästinenser*innen, die unter diesen Bedingungen leben, ohne Kontrolle über ihr Land oder ihre natürlichen Ressourcen, sind besonders anfällig für die Klimakrise. Da Israel Ressourcen monopolisiert, verschärfen steigende Temperaturen die Wüstenbildung sowie die Wasser- und Landknappheit und verfestigen die Klima-Apartheid.</p>
<p>Die folgenden Beispiele zeigen die Notwendigkeit eines gemeinsamen Kampfes gegen Apartheid und Klimakatastrophe:</p>
<p><strong>Die Rolle des JNF</strong></p>
<p>Israels Greenwashing- und Apartheid-Politik wird durch mitbeteiligte Regierungen, Unternehmen und Institutionen ermöglicht, die sein Unterdrückungsregime unterstützen und ermöglichen. Eine wichtige Institution ist der sogenannte Jüdische Nationalfonds (JNF). Seit 120 Jahren ist <a href="https://www.stopthejnf.org/">der JNF für die ethnische Säuberung der einheimischen Palästinenser*innen verantwortlich</a>.</p>
<p>Der JNF wurde 1901 als Instrument für die zionistische Kolonisierung des historischen Palästina gegründet und besitzt <a href="https://www.adalah.org/en/content/view/8777">13 % des Grund und Bodens</a>, das den während der Nakba 1948 vertriebenen palästinensischen Flüchtlingen gehört. Er ist ein <a href="https://www.stopthejnf.org/central-to-maintaining-apartheid/">Kernbestandteil</a> der Israelischen Landbehörde (Israel Land Authority, ILA), die 93 % des Landes unter der Kontrolle von Apartheid-Israel innerhalb seiner Grenzen vor 1967 verwaltet. Dort hat der JNF Millionen <a href="https://jfjfp.com/green-zionism-uproot-native-trees-and-people-re-plant-with-europes-trees-and-jews/">nicht einheimischer Baumarten und invasiver Pflanzen</a> gepflanzt, was der Artenvielfalt enormen Schaden zufügt. Die JNF-Wälder dienen hauptsächlich dazu, <a href="https://www.zochrot.org/en/article/55963">die Ruinen ethnisch gesäuberter palästinensischer Dörfer</a> zu verbergen.</p>
<p><strong>Das Interconnector-Projekt und Siemens</strong></p>
<p>Der <a href="https://www.alhaq.org/palestinian-human-rights-organizations-council/17427.html">EuroAsia Interconnector</a> wird die europäische Strominfrastruktur mit dem israelischen Stromnetz verbinden, das die illegalen Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land einschließt &#8211; und de facto annektiert. Diese kolonialen Siedlungen werden daher vom gesamten Stromhandel zwischen der staatlichen Israel Electricity Corporation (IEC) und Europa profitieren.</p>
<p>Wenn der Interconnector wie von <a href="https://bds-kampagne.de/aufruf-zum-boykott-von-chevron-und-siemens/">Siemens</a> geplant gebaut wird, wird er Israels illegale Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalem, international anerkennen (d.h. &#8222;normalisieren&#8220;) und ihre Expansion ermöglichen.</p>
<p><strong>Die Rolle von fossilem Gas und Chevron</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu den Propagandabehauptungen der Lobby der fossilen Brennstoffe ist Gas kein &#8222;Übergangs&#8220;-Brennstoff. Es ist ein fossiler Brennstoff, der von gierigen multinationalen Konzernen genutzt wird, um ihre Profite und ihren Einfluss zu sichern, während sie Ökosysteme und das Klima zerstören.</p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/aufruf-zum-boykott-von-chevron-und-siemens/">Chevron</a> trägt zur Finanzierung des israelischen Apartheidregimes, des Siedlerkolonialismus und der Besatzung bei, indem es Milliarden von Dollar für seine Gasförderlizenzen zahlt. Mit seinen Förderaktivitäten macht sich das Unternehmen auch mitschuldig an der Praxis des Apartheidstaates Israel, dem palästinensischen Volk sein Recht auf Souveränität über seine natürlichen Ressourcen zu nehmen, unter anderem durch die illegale Belagerung und <a href="https://www.somo.nl/wp-content/uploads/2017/05/Beneath-troubled-waters.pdf">Seeblockade des Gazastreifens</a>, die Israel mit brutaler und tödlicher Gewalt verhängt. Chevron ist auch an Israels illegalem Transfer von gefördertem fossilem Gas nach Ägypten <a href="https://www.reuters.com/article/us-israel-egypt-idUSKCN1VT07H">durch eine Unterwasserpipeline, die die palästinensische AWZ (Ausschließliche Wirtschaftszone) in Gaza durchquert</a>, beteiligt und infolgedessen den Palästinenser*innen Transitgebühren in Millionenhöhe schuldet.</p>
<p><strong>Greenwashing</strong></p>
<p>Greenwashing ist die Praxis, die von Apartheid-Israel angewandt wird, um seine Verbrechen und Gewalt hinter einem falschen Narrativ zu verbergen und das Regime so darstellt, als läge ihm die Umwelt am Herzen. Dies ist analog zu Israels zynischem und verzweifeltem Einsatz im Sport, in der Kultur und bei Rechten für LGBTQ+ als Propagandawerkzeuge, um irgendwie eine &#8222;demokratische Lizenz&#8220; zu erhalten, die die Verbrechen der Apartheid aus den Köpfen der Menschen auslöschen könnte.</p>
<p>Greenwashing wird nicht nur von Israel betrieben, sondern auch von anderen mächtigen Verbündeten. Zu diesen gehören Unternehmen wie <a href="https://bds-kampagne.de/greenwashing-pinkwashing-hier-sind-die-schmutzigen-details-ueber-puma-unterstuetzung-der-israelischen-apartheid/">PUMA</a>, <a href="https://bds-kampagne.de/fordert-axa-auf-die-finanzierung-von-kriegs-und-umweltverbrechen-zu-beenden/">AXA</a> und <a href="https://www.palestinecampaign.org/campaigns/stop-arming-israel-3/">Barclays</a>, die sich offenkundig an der israelischen Apartheid beteiligen und versuchen, ihre Mittäterschaft mit oberflächlichen Umweltschutzmaßnahmen zu verbergen.</p>
<p>Die Regierung des Apartheidstaates Israel, die Agrarindustrie und die Wasserkonzerne spielen eine Schlüsselrolle bei der Zerstörung der Umwelt und der palästinensischen Landwirtschaft, der Enteignung palästinensischer Bauern und Bäuerinnen und des Landraubs zur Stärkung von Israels illegalem Siedlungsunternehmen.</p>
<p><a href="https://www.haifa-group.com/">Haifa Chemicals</a> ist ein privater israelischer multinationaler Anbieter von Düngemitteln. <a href="https://bdsmovement.net/resources/netafim-sustaining-israeli-settlements-greenwashing-apartheid-and-selling-unsustainable">Netafim</a> ist ein in Israel ansässiges Unternehmen für Bewässerungstechnologie, das 2018 von der mexikanischen Firma Mexichem übernommen wurde, 20 % seiner Anteile werden jedoch noch immer vom Kibbuz Hatzerim gehalten, wo es gegründet wurde. <a href="https://stopthewall.org/sites/default/files/Mekorot%20Factsheet%20Final.pdf">Mekorot</a> ist das staatliche israelische Wasserunternehmen, das Wasser aus palästinensischen Grundwasserspeichern stiehlt. Die israelischen Wasserunternehmen sind ein wesentlicher Bestandteil dessen, was ein französischer Parlamentsbericht als Israels &#8222;<a href="https://electronicintifada.net/blogs/ben-white/translated-french-parliament-report-israels-water-apartheid">Wasser-Apartheid</a>&#8220; verurteilt hat. Mekorot ist in der <a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/HRC/RegularSessions/Session43/Documents/A_HRC_43_71.docx">UN-Datenbank</a> der Unternehmen aufgeführt, die in Israels Siedlungsunternehmen, die nach internationalem Recht ein Kriegsverbrechen darstellen, verwickelt sind.</p>
<p><strong>Schließt euch dem Kampf an</strong></p>
<p>Vor diesem Hintergrund rufen wir Partner*innen, Unterstützer*innen und Verbündete der BDS-Bewegung weltweit dazu auf, sich während der gesamten Dauer der COP27 an <a href="https://climatejustice.uk/cop27/">lokalen Protesten</a> und Veranstaltungen zu beteiligen, die sich für Klimagerechtigkeit, das Ende des Greenwashings von Unternehmen und Staaten und einen sofortigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen einsetzen.</p>
<p>Wir laden außerdem alle ein, sich an Aktivitäten zu beteiligen und die Slogans, Banner und Botschaften mitzubringen, um die Welt daran zu erinnern, dass Palästina auch ein Frage der Klimagerechtigkeit ist und dass der Kampf für eine bessere Welt intersektional sein muss.</p>
<div class="title">
<div class="col-md-12 col-nopadding">
<p><a href="https://bdsmovement.net/COP27-Palestine-Is-A-Climate-Justice-Issue" target="_blank" rel="noopener">#COP27: Palestine is a climate justice issue</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
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		<title>BDS schließt sich dem globalen Aufruf für Klimagerechtigkeit auf der COP26 an</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/bds-schliesst-sich-dem-globalen-aufruf-fuer-klimagerechtigkeit-auf-der-cop26-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2021 21:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=15927</guid>

					<description><![CDATA[<p>1. November 2021 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Die Kämpfe gegen Kolonialismus, Rassismus und Militarisierung sowie für Klimagerechtigkeit, wirtschaftliche und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/bds-schliesst-sich-dem-globalen-aufruf-fuer-klimagerechtigkeit-auf-der-cop26-an/">BDS schließt sich dem globalen Aufruf für Klimagerechtigkeit auf der COP26 an</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>1. November 2021 / <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian BDS National Committee (BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p><em>Die Kämpfe gegen Kolonialismus, Rassismus und Militarisierung sowie für Klimagerechtigkeit, wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit sind eng miteinander verknüpft. Auch die Palästinenser streben nach Klimagerechtigkeit, indem sie Regierungen und Unternehmen zur Rechenschaft ziehen. Palästina ist ein Thema der Klimagerechtigkeit.</em></p>
<p><strong>Was ist die COP26?</strong></p>
<p>Jedes Jahr halten die Vereinten Nationen eine globale Klimakonferenz ab, die als &#8222;Konferenz der Vertragsparteien&#8220; bekannt ist. Vom 31. Oktober 2021 bis zum 12. November 2021 treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Welt in Glasgow zur 26. jährlichen Sitzung, der COP26.</p>
<p>Da sich die Klimakrise auf der ganzen Welt verschlimmert und auf allen Kontinenten Verwüstungen anrichtet, ärmere Nationen und unterdrückte Gemeinschaften jedoch unverhältnismäßig stark betroffen sind, werden die auf der COP26 getroffenen Entscheidungen weitreichende Auswirkungen auf diejenigen haben, die derzeit am meisten vom Klimawandel betroffen sind.</p>
<p><strong>Palästina ist ein Thema der Klimagerechtigkeit!</strong></p>
<p>Die katastrophale Klimakrise wird durch globale Ungleichheit und Unterdrückung verschärft und von mitschuldigen Regierungen und Unternehmen herbeigeführt, die den Profit über die Menschen und den Planeten stellen.</p>
<p>Dies gilt besonders dann, wenn es um Israels Apartheid geht.</p>
<p>Die Klimakrise betrifft überproportional Palästinenser*innen, die unter israelischer Besatzung, Apartheid und Siedlerkolonialismus leben und sich dieser widersetzen. Einheimische Palästinenser*innen, die unter diesen Bedingungen ohne Kontrolle über ihr Land oder ihre natürlichen Ressourcen leben, sind durch die  Klimakrise besonders gefährdet. Da Israel Ressourcen monopolisiert, verschlimmern steigende Temperaturen die Wüstenbildung sowie die Wasser- und Landknappheit und verfestigen die Klima-Apartheid.</p>
<p>Israelische Unternehmen wie <a href="https://www.whoprofits.org/updates/netafim-from-facilitator-of-occupation-to-global-leader-in-sustainable-agriculture/">Netafim</a>, <a href="https://whoprofits.org/flash-report/mekorots-involvement-in-the-israeli-occupation/">Mekorot</a> und <a href="https://www.whoprofits.org/company/haifa-chemicals-haifa-group/">Haifa Chemicals</a> sowie siedlerkoloniale Organisationen wie der Jüdische Nationalfonds (JNF) spielen eine Schlüsselrolle bei der Zerstörung der palästinensischen Landwirtschaft, der Enteignung palästinensischer Bauern und Bäuerinnen und der Landnahme zur Stärkung des illegalen israelischen Siedlungsbaus.</p>
<p>Während Israel die palästinensische Landwirtschaft und die Lebensgrundlage der Bauern und Bäuerinnen zerstört, Apartheid praktiziert und palästinensisches Land durch seine Agrarindustrie kolonisiert, verkauft es sich und seine Agrarindustrie im globalen Süden als Anbieter von Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft. Doch diese Praktiken sind oft <a href="https://bdsmovement.net/sites/default/files/Corporate%20Complicity%20Israeli%20Interventions%20in%20Indian%20Agriculture.pdf">ausbeuterisch, nicht nachhaltig und verschärfen</a> bereits bestehende Probleme in verschiedenen Regionen.</p>
<p>Multinationale Unternehmen wie <a href="https://bdsmovement.net/axa-divest">AXA</a> und <a href="https://palestinecampaign.eaction.online/HSBC-End-your-complicity">HSBC</a> machen sich auch mitschuldig an Israels Unterdrückung des palästinensischen Volkes. Sie investieren in Unternehmen und Banken, die Israel bewaffnen, seine illegalen Siedlungen finanzieren und palästinensisches Land und natürliche Ressourcen ausplündern.</p>
<p><strong>Israel wäscht Apartheid grün!</strong></p>
<p>Apartheid-Israel täuscht der Welt ein falsches klimafreundliches Bild vor, während es die natürlichen Ressourcen Palästinas plündert und die Umwelt zerstört. Seit der Besatzung des verbliebenen Palästinas im Jahr 1967 &#8211; Westjordanland und Gazastreifen &#8211; hat Israel mehr als 2,5 Millionen Bäume <a href="https://book.stopthewall.org/on-the-wall-and-nature/">entwurzelt</a>, darunter über 800.000 alte palästinensische Olivenbäume.</p>
<p>Israels rassistische und falsche Behauptung „die Wüste zum Blühen zu bringen“ soll seine gewaltsame Zerstörung der palästinensischen Gesellschaft und seine nicht nachhaltigen landwirtschaftlichen und wasserwirtschaftlichen Praktiken verbergen.</p>
<p>So stammen beispielsweise 97,7 % der israelischen Stromerzeugung <a href="https://data.worldbank.org/indicator/EG.ELC.FOSL.ZS">aus fossilen Brennstoffen</a>, darunter auch Erdgas, das zum Teil durch die illegale Plünderung palästinensischer Gasvorkommen gewonnen wird. Die Eastern Mediterranean Pipeline Östliche Mittelmeerpipeline, kurz EastMed ist eine geplante Offshore/Onshore-Erdgaspipeline, die die Energieressourcen des Apartheidstaates Israel direkt mit Europa verbinden soll. Israel verweigert den Palästinenser*innen nicht nur den Zugang zu den Gasvorkommen vor der Küste des Gazastreifens, sondern hat diese Ressourcen auch illegal zu seinem alleinigen Vorteil ausgebeutet, während es den einheimischen Palästinenser*innen die Einnahmen vorenthielt. Alldieweil leiden zwei Millionen Palästinenser*innen in Gaza weiterhin unter akutem Strommangel, der durch Israels Weigerung, seinen Verpflichtungen als Besatzungsmacht nachzukommen, noch verschlimmert wird.</p>
<p>Durch den <a href="https://bdsmovement.net/news/euroasia-interconnector-%E2%80%9Celectricity-highway%E2%80%9D-israeli-war-crimes">EuroAsia Interconnector</a> versucht Apartheid Israel, Energie nach Europa zu exportieren, um eine Abhängigkeit von seinen fossilen und illegal erzeugten Energiequellen zu schaffen. Entscheidend ist, dass die Verbindungsleitung das europäische Stromnetz mit dem israelischen Netz verbinden würde, das die illegalen Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet (OPT), einschließlich Ost-Jerusalem, einschließt, wodurch Europa in Israels <a href="https://ihl-databases.icrc.org/customary-ihl/eng/docs/v1_rul_rule130">Kriegsverbrechen</a> verwickelt würde.</p>
<p><strong>Entlarvt den JNF!</strong></p>
<p>Israels Greenwashing- und Apartheid-Politik wird durch mitschuldige Regierungen, Unternehmen und Institutionen ermöglicht, die sein Unterdrückungsregime unterstützen. Eine solche bedeutende Institution ist der Jüdische Nationalfonds. Seit 120 Jahren ist der JNF für die ethnische Säuberung indigener Palästinenser*innen verantwortlich. In jüngster Zeit war der JNF im Rahmen seiner Beteiligung an der Unterstützung der illegalen Siedlungsexpansion im Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, für Häuserzerstörung und Vertreibung palästinensischer Familien aus Vierteln wie Silwan in Ostjerusalem verantwortlich. Jetzt versucht der JNF, seine Verbrechen als Teilnehmer des COP26-Klimagipfels grün zu waschen. Schließt Euch der BDS-Bewegung auf der COP26 an, um den JNF zu entlarven!</p>
<p><strong>Werdet jetzt aktiv!</strong></p>
<p>Schließt Euch dem Palästina-Solidaritätsblock bei den <a href="https://cop26coalition.org/map/">weltweiten Demonstrationen</a> für Klimagerechtigkeit am 6. November an.</p>
<p><a href="https://ctt.ec/pl5F4"><img decoding="async" class="wp-image-9725 alignnone" src="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2020/06/tweet-6.5.2020_3.png" alt="" width="96" height="30" /></a> <strong>The Jewish National Fund greenwashes Israeli apartheid. #ExposeJNFnow!</strong>  / Ggf. auf Deutsch retweeten: <strong>Der Jüdische Nationalfonds wäscht israelische Apartheid grün. #ExposeJNFnow!</strong></p>
<p><a href="https://ctt.ec/C0cGF"><img decoding="async" class="wp-image-9725 alignnone" src="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2020/06/tweet-6.5.2020_3.png" alt="" width="96" height="30" /> </a> <strong>Multinational and Israeli corporations greenwash Israeli apartheid and environmental destruction. / </strong>Ggf. auf Deutsch retweeten: <strong>Multinationale und israelische Konzerne waschen israelische Apartheid und Umweltzerstörung grün.</strong></p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/BDS-Joins-Global-Call-For-Climate-Justice-COP26">BDS Joins the Global Call for Climate Justice at COP26</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a><br />Hier die französische Übersetzung des Aufrufs: <a href="https://www.bdsfrance.org/bds-rejoint-lappel-pour-la-justice-climatique-a-la-cop26/" target="_blank" rel="noopener">BDS rejoint l’Appel pour la justice climatique à la COP26 !</a></p>
<p> </p>
<p>Siehe auch: <br /><a href="https://bds-info.ch/index.php/de/artikel/klimakrise-militaerisch-industriellen-komplex" target="_blank" rel="noopener">Wir können die Klimakrise nicht bekämpfen, ohne den militärisch- industriellen Komplex zu bekämpfen</a></p>

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		<title>Rassismus in der Kölner Flora</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/rassismus-in-der-koelner-flora/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2016 11:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt den JNF]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Flora]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=7940</guid>

					<description><![CDATA[<p>Protest gegen Kongress des Jüdischen Nationalfonds am 11. September Von Arbeiterfotografie Ein großer Teil der anti-rassistischen Szene Kölns war nicht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/rassismus-in-der-koelner-flora/">Rassismus in der Kölner Flora</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23154" target="_blank"><img decoding="async" class="alignleft " src="http://www.nrhz.de/flyer/media/statisch/logo_nrhz.gif" alt="" width="292" height="52" /></a>Protest gegen Kongress des Jüdischen Nationalfonds am 11. September<br />
Von Arbeiterfotografie</p>
<p>Ein großer Teil der anti-rassistischen Szene Kölns war nicht präsent. Die sonst üblichen Straßenblockaden gegen rechte Gewalt und Propaganda fehlten. Auf diese Weise konnte sich der Rassismus in der Kölner Flora frei entfalten.</p>
<p><span id="more-7940"></span></p>
<p>Denn nur eine kleine Zahl von Menschenrechtsorganisationen protestierte am 11. September 2016 vor der Kölner Flora gegen den dort stattfindenden Kongress einer Organisation des israelischen Apartheidsystems, des Jüdischen Nationalfonds JNF-KKL, bei dem die Präsidentin des NRW-Landtags, Carina Gödecke – neben dem Botschafter Israels und dem Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland – als Schirmherrin fungierte.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright " src="http://www.nrhz.de/flyer/media/23154/01-2016-09-11-1-0304.jpg" alt="" width="244" height="334" />Auf Transparenten und Tafeln wurde den Besuchern der Kölner Flora vor Augen geführt, wofür der Jüdische Nationalfonds steht: Apartheid, Rassismus und Vertreibung in Palästina. Präsent ist dabei Henryk M. Broder. Mit einem Artikel vom 17.3.2005 aus der „Jüdischen Allgemeinen“ macht er deutlich: „Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so… Es macht mehr Spaß Täter statt Opfer zu sein“&#8230;<br />
weiterlesen in der <a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23154" target="_blank">NRhZ-online Nr. 581</a> vom 28.09.2016</p>

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		<title>Köln:  So 11.09.2016 &#8211; Demo gegen „Koexistenz“-Kongress des JNF in Köln</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/koeln-so-11-09-2016-boykottiert-den-koexistenz-kongress-des-jnf-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2016 14:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt den JNF]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vertreibung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=7784</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wann: Sonntag, 11. September 2016 10:00 Uhr Wo: Vor der Kölner Flora (Haupteingang an der Stammheimer Straße) in 50735 Köln</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/koeln-so-11-09-2016-boykottiert-den-koexistenz-kongress-des-jnf-in-koeln/">Köln:  So 11.09.2016 &#8211; Demo gegen „Koexistenz“-Kongress des JNF in Köln</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bdsgruppebonn.wordpress.com/2016/08/28/demo-gegen-koexistenz-kongress-des-jnf-in-koeln/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-6643" src="http://palaestina-solidaritaet.de/wp-content/uploads/2016/08/Transp_BDS-Gruppe-Bonn_JNF-300x74.jpg" alt="Transp_BDS-Gruppe Bonn_JNF" width="300" height="74" /></a><strong>Wann: </strong>Sonntag, 11. September 2016<br />
10:00 Uhr<br />
<strong>Wo: </strong>Vor der Kölner Flora (Haupteingang an der Stammheimer Straße) in 50735 Köln</p>
<p><strong>Kolonialismus &amp; Apartheid, nicht Koexistenz sind das Geschäft des &#8218;Jüdischen Nationalfonds&#8216;</strong></p>
<p><span id="more-7784"></span></p>
<p>Am 11. September 2016 findet in Köln der 2. JNF-KKL-Kongress unter dem Motto &#8222;Koexistenz&#8220; statt.</p>
<p><span data-offset-key="avh8f-0-0"><span data-text="true">Die BDS-Gruppe Bonn, das Institut für Palästinakunde Bonn (IPK) und die Palästinensische Gemeinde</span></span> rufen dazu auf, gegen den JNF zu protestieren! Bringt möglichst Palästina-Fahnen und Transparente mit!</p>
<p><a href="http://palaestina-solidaritaet.de/wp-content/uploads/2016/08/Flugblatt-JNF-Kongress-Köln-3.pdf" target="_blank">Flugblatt:</a> <em>Kolonialismus &amp; Apartheid, nicht Koexistenz sind das Geschäft des &#8218;Jüdischen Nationalfonds&#8216;</em></p>
<p><a href="https://bdsgruppebonn.wordpress.com/2016/08/29/pressemitteilung-zum-jnf-kongress-in-koeln/">Pressemitteilung der BDS-Gruppe Bonn</a> zum JNF-Kongress in Köln [29.08.2016]<br />
<a href="http://www.ipk-bonn.de/ipk/news/2016082700.html">Presse-Erklärung des IPK </a>zum &#8222;Koexistenz&#8220;-Kongress des JNF in Köln [27.08.2016]</p>

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		<title>Stuttgart: Entlarvt den JNF: Keine Unterstützung für die ethnische Säuberung in Palästina!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/entlavt-den-jnf-keine-unterstuetzung-fuer-die-ethnische-saeuberung-in-palaestina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 12:29:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt den JNF]]></category>
		<category><![CDATA[ethnische Säuberung]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=5591</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hauptreferent auf dem Israelkongress am 8. Februar 2015 im Kursaal Bad Cannstatt &#8211; ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher! Die Geschichte des Jüdischen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/entlavt-den-jnf-keine-unterstuetzung-fuer-die-ethnische-saeuberung-in-palaestina/">Stuttgart: Entlarvt den JNF: Keine Unterstützung für die ethnische Säuberung in Palästina!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://farm8.staticflickr.com/7564/16161967738_e756aa4885_n.jpg" alt="" width="320" height="103" /> <strong>Hauptreferent auf dem Israelkongress am 8. Februar 2015 im Kursaal Bad Cannstatt &#8211; ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher!</strong></p>
<p>Die Geschichte des Jüdischen Nationalfonds (JNF) ist seit seiner Gründung verbunden mit der Vertreibung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung.</p>
<p><span id="more-5591"></span></p>
<p>Wie die israelischen Historiker Benny Morris (The Birth of the Palestinian Refugee Problem, Cambridge, 2004), Ilan Pappe (Die ethnische Säuberung Palästinas, dt. Ausgabe 2007) sowie der Sozialwissenschaftler Uri Davis (The Jewish National Fund, 1988) materialreich belegt haben, drängten die führenden Persönlichkeiten des JNF wie der ehemalige Vorsitzende der Landabteilung Yosef Weitz auf den so genannten „Transfer“ der arabischen Bevölkerung außer Landes, um deren Land in die Hand zu bekommen und eine ausschließlich jüdische Bevölkerung zu erreichen.<a href="https://senderfreiespalaestina.de/" target="_blank">&gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><a href="https://senderfreiespalaestina.de/pdfs/jnf_kursaal_2015.pdf" target="_blank">Der vollständige offene Brief</a> an den Zentralrat der Juden in Deutschland und den Vorstand der IRGW, sowie die Unterstützerliste</p>
<p>&nbsp;</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Tag des Zorns – Stoppt den Prawer Plan</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/tag-des-zorns-stoppt-den-prawer-plan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Nov 2013 16:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Global Day of Action]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Prawer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=2157</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tag des Zorns &#8211; Stoppt den Prawer Plan Aufruf: Am 24. Juni wurde der Prawer-Plan von der Knesset genehmigt, der</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/tag-des-zorns-stoppt-den-prawer-plan/">Tag des Zorns – Stoppt den Prawer Plan</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><iframe loading="lazy"  id="_ytid_44040"  width="800" height="450"  data-origwidth="800" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/3MELgb_bxKM?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></p>
<p><span id="more-2157"></span></p>
<p><a href="http://abirkopty.wordpress.com/2013/11/24/schedule-of-actions-worldwide-to-stop-prawer-on-nov-30th-day-of-rage/#more-1418" target="_blank">Tag des Zorns &#8211; Stoppt den Prawer Plan</a></p>
<p><strong>Aufruf:</strong></p>
<p>Am 24. Juni wurde der Prawer-Plan von der Knesset genehmigt, der im Falle seiner Umsetzung die Zerstörung von mehr als 35 nicht-anerkannten Dörfern im al Naqab vorsieht und zur Zwangsumsiedlung von über 70.000 palästinensischen BeduinenInnen führen wird. Dies würde somit die größte israelische Landnahme seit 1948 bedeuten. Der Prawer-Plan steht exemplarisch für die israelische Eindämmungspolitik gegenüber der palästinensisch-arabischen Bevölkerung zu Gunsten der demografischen Ausbreitung von israelisch-jüdischen Bevölkerungsgruppen.</p>
<p>Die internationale Gemeinschaft hat wiederholt Israel aufgerufen die Umsetzung des Prawer-Plans anzuhalten, da dieser immanent die Rechte der palästinensischen BeduinenInnen im Naqab verletzt. Das <a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/cerd/docs/CERD.C.ISR.CO.14-16.pdf">UN-Komitee zur Eliminierung von Rassendiskriminierung</a> (CERD) hat Israel dazu aufgefordert den Gesetzesentwurf zum Prawer-Plan zurückzuziehen. In 2012 forderte auch die <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2012-0298+0+DOC+XML+V0//DE">EU</a> Israel dazu auf den Prawer-Plan zu stoppen und damit zugleich die Verdrängung und Enteignung ein Ende zu setzen.</p>
<p>In der palästinensischen Geschichte sind Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Zwangsumsiedlung durch die israelische Kolonialpolitik immer wieder kehrende Tatsachen. Aus diesen Erfahrungen heraus werden wir uns diesen kontinuierlichen Angriffen und Aggressionen, denen unsere Communities in ganz Palästina ausgesetzt sind, widersetzen. Diesmal um zu verhindern, dass sich der Prawer-Plan zu einem weiteren Kapitel in der allzu langen und tragischen palästinensischen Geschichte verdichtet.</p>
<p>Sich dem Prawer-Plan zu widersetzen heißt zugleich sich gegen ethnische Säuberung, Zwangsumsiedlung und Landnahme zu widersetzen.Schließ Dich uns an und unterstütze uns beim Organisieren von Protesten und dem Versenden von Briefen an einflussreiche Personen in Deinem Land oder in Deiner Community, um somit auf den Prawer-Plan aufmerksam zu machen und somit öffentlichen Druck auszuüben und die Umsetzung dieses menschenrechtsverletzenden Plans zu verhindern.</p>
<p>Unterstütze uns (Palästinenser_innen) mit einer Protestaktion und einem internationalen Protesttag am 30.11.2013 in Deinem Land</p>
<p>Email: PrawerWontPass@gmail.com</p>
<p>Prawer Won’t Pass Campaign-International Page</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/prawershallnotpass">https://www.facebook.com/prawershallnotpass</a></p>
<p>Hier der Aufruf in verschiedenen Sprachen: <a href="http://www.oximity.com/article/Stop-Prawer-Plan-Call-to-action-on-Nov-1">http://www.oximity.com/article/Stop-Prawer-Plan-Call-to-action-on-Nov-1</a></p>
<p>Check PDF Fact Sheet: <a href="http://d23ya87silh7sb.cloudfront.net/pdf/000/000/144/940_425926177.pdf">http://d23ya87silh7sb.cloudfront.net/pdf/000/000/144/940_425926177.pdf</a></p>
<p><strong>mehr Infos hier:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bdsmovement.net/2013/stop-prawer-plan-nov-30-11385#sthash.ca5cfVao.dpuf">http://www.bdsmovement.net/2013/stop-prawer-plan-nov-30-11385#sthash.ca5cfVao.dpuf</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://de.scribd.com/doc/199846916/131130-Prawer-Flyer-FINAL-Two-Pages" target="_blank">STOPPT ISRAELS KOLONIALEN PRAWER-PLAN</a> Flyer für die Mahnwachen in Berlin, Hamburg, München</li>
</ul>
<ul>
<li>Über diese <a href="https://www.facebook.com/events/486737911440898/?fref=ts">Facebook-Seite</a> Infos auf <strong>Arabisch</strong> für Berlin, Hamburg, München</li>
</ul>
<ul>
<li><a title="EJJP-Germany" href="http://www.juedische-stimme.de/?p=1274">Stellungnahme der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost</a> zur Genehmigung des Prawer Plans<br />
vom 19. Juli 2013 – English follows German text of the statement</li>
</ul>
<p>Thousands Protest Forced Urbanization of Israel’s Bedouin:</p>
<p><iframe loading="lazy"  id="_ytid_67114"  width="800" height="450"  data-origwidth="800" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/Y8AZoMFOmEQ?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></p>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir heißen den JNF ausdrücklich NICHT willkommen!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/wir-heissen-den-jnf-ausdruecklich-nicht-willkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 16:25:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt den JNF]]></category>
		<category><![CDATA[3. Israelkongress]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=2153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aufruf zur Protestveranstaltung am 10. November 2013 Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP): Kommt alle zur Protestveranstaltung am</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/wir-heissen-den-jnf-ausdruecklich-nicht-willkommen/">Wir heißen den JNF ausdrücklich NICHT willkommen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<h2>Aufruf zur Protestveranstaltung am 10. November 2013</h2>
<div id="extended">
<h1><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7409/11802157875_b5ceaf19e1_z.jpg" alt="" width="567" height="378" /></h1>
<h1>Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP):</h1>
<p><strong>Kommt alle zur Protestveranstaltung am 10. November von 9:30 bis 12:00 Uhr, BCC, Alexanderstr. 11</strong></p>
<p><a href="http://www.stopthejnf.org/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7435/11802904796_97e7e1656d_z.jpg" alt="" width="640" height="66" /></a></p>
<p><span id="more-2153"></span>“Connecting for Tomorrow” (Für morgen verbinden) – unter diesem Motto ist für Sonntag, den 10. November 2013 im Berliner Congress Center (BCC), Alexanderstr. 11 in Berlin Mitte für die Zeit zwischen 11:00 und 21:00 Uhr ein Kongress angekündigt, der das Ziel hat, die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zu intensivieren. Es ist der 3. “Israel-Kongress”. Die ersten beiden Kongresse dieser Reihe wurden in Frankfurt ausgerichtet; künftig soll Berlin Gastgeber sein. Erwartet werden mehr als 1000 Gäste aus dem In- und Ausland. Die Lufthanse bietet für Kongressteilnehmer aus Israel verbilligte Flüge an.</p>
<p>Warum sich Berlin auf den Kongress und seine Gäste nicht freuen kann und warum die in Deutschland aktive Jüdische Stimme gemeinsam mit vielen anderen Organisationen vor unbedachten Willkommensworten warnen, erfahren Sie in dieser Flugschrift.</p>
<p><strong>Wir protestieren</strong> gegen die, mit nunmehr 46 Jahren historisch weltweit längste Besatzungspolitik der israelischen Regierungen, die einer Expansion Israels auf palästinensischem Territorium gleichkommt und völkerrechtlich nicht legitimiert ist. Die EU hat in diesem Jahr Leitlinien zur Rechtswidrigkeit israelischer Siedlungen in den besetzten palästinensischen Territorien verabschiedet.</p>
<p><strong>Wir protestieren</strong> gegen die Siedlungs- und Landraubpolitik Israels gegenüber der palästinensischen Bevölkerung innerhalb und außerhalb der israelischen Grenzen und insbesondere gegen die zionistischen Organisationen, die diese Politik der ethnischen Säuberung – auch “Judaisierung des Bodens” betitelt – fördern und implementieren.</p>
<p><strong>Wir erheben unsere Stimme</strong> gegen die “strategische Partnerschaft” der Kongressorganisatoren mit dem Jüdischen Nationalfonds (fortan JNF), der als Trägerorganisation jener illegalen und rassistischen Politik mit seiner provokativen “Grünen Oase” 100 qm und damit die gesamte Ebene B des BCC belegt, um sich als “Brücke zu Israel” zu präsentieren.</p>
<p>Als sei der Fonds Teil der alternativen Umwelt- und Friedensbewegung, dient der JNF seine inhumanen Netzwerke und Projekte zum Austausch und zur Kooperationen “rund um die grünen Interessen der Industrie” an. Kein Wort davon, dass seine Unternehmungen sämtlich auf Vertreibung und ethnische Säuberung von Palästinensern beruhen.</p>
<p>Die Jüdische Stimme weiß sich mit vielen anderen NGOs in Israel (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Regional_Council_of_Unrecognized_Villages">Regional Council of Unrecognised Villages</a>, <a href="http://www.en.justjlm.org/">Sheikh Jarrah Solidarity</a>, <a href="http://www.icahd.org/">ICAHD – The Israeli Committee Against House Demolitions</a>), den Vereinigten Staaten (<a title="IJAN" href="http://www.ijsn.net/home/">International Jewish Anti-Zionist Network</a> und Europa (<a title="APJP" href="http://apjp.org/">Architects and Planners for Justice in Palestine</a> (UK)), nicht zuletzt auch mit der internationalen Kampagne <a href="http://www.stopthejnf.org/">Stop the JNF</a> einig, wenn sie im deutschsprachigen Raum immer wieder mahnt, dass die vom JNF/KKL seit Gründung des Staats Israel verfolgte mit humanitären und Menschenrechten unvereinbare Politik moralisch und ethisch geächtet werden muss. (vgl. <a href="http://www.juedische-stimme.de/">Jüdische Stimme</a>).</p>
<p>Alljährlich erinnern wir am Tag des Bodens gemeinsam mit dem palästinensischen Volk an die gewaltsame Niederschlagung der arabischen Auflehnung 1976 gegen den systematischen Landraub und die Enteignung von Tausenden von Hektar Land. In den Auseinandersetzungen wurden sechs Palästinenser getötet, Hunderte wurden verletzt. Der “Tag des Bodens” wurde zum Symbol des gemeinsamen Widerstands aller Palästinenser innerhalb und außerhalb der Grenzen Israels gegen Unterdrückung, Enteignung und Vertreibung.</p>
<p>Die Planung und vor allem die – oftmals mit Gewalt und Menschenverachtung betriebene – Enteignung von arabischem Grund- und Bodenbesitz, werden von der Landbeschaffungsbehörde der KKL besorgt. Dieser nationale Fond wurde 1901 unter dem Namen Keren Kayemet L’Israel (KKL) wörtlich übersetzt „Existierender Fonds für Israel“ von der zionistischen Bewegung gegründet, um Land zur jüdischen Besiedlung Palästinas zunächst käuflich zu erwerben. Im internationalen Sprachgebrauch wird die Organisation deshalb richtig „Jewish National Fund“ (Jüdischer Nationalfonds) bezeichnet.</p>
<p>Abgesehen von den umfänglichen Spendensammlungen in allen Jüdischen Gemeinden und den vor allem in Israel etablierten Formen der Beitragszahlungen an den JNF, ruft dieser in jedem Jahr international – so auch in Deutschland – den “grünen Sonntag” aus, an dem Menschen aufgerufen werden, für “Baumpflanzungen in Israel” zu spenden, damit das Land begrünt und bewaldet werde.</p>
<p>In den letzten Jahren ist die Begrünung der Negev-Wüste eines der großen JNF-Projekte. Im Februar 2011 wurde die Beduinen-Siedlung Al Arakib zum 18. Mal zerstört: Die Bulldozer, die das Leid über die Menschen brachten, waren weithin sichtbar als JNF-Besitz kenntlich.</p>
<p>Al Arakib und andere Beduinen-Dörfer in der Negev-Wüste, aber auch in anderen Teilen Israels, wurden zerstört, um für die Baum-Pflanzungs-Projekte des JNF Platz zu schaffen, von denen manche in der “Grünen Oase” während des Berliner Israel-Kongresses schöngeredet und als attraktive Investition in die Zukunft angepriesen werden wird.</p>
<p>Das avisierte Rahmenprogramm des Vorhabens verspricht in der Tat Freizeitparks und Attraktionen in der Negev-Wüste nicht nur für Israelis, sondern insbesondere auch für Touristen.</p>
<p>Die Negev-Wüste, traditionell Heimat und Lebensumwelt der Beduinen, wird zurzeit nicht zuletzt mit politischer und gesetzlicher Unterstützung der israelischen Regierungen vom JNF einem Räumungs- und Säuberungsprozess unterworfen, dessen unverblümt erklärtes Ziel die jüdische Besiedlung auch dieses Gebietes ist.</p>
<p>In den besetzten Gebieten des Westjordanlands und Ostjerusalems betreibt der JNF unter dem Namen Himanuta die Enteignung von privatem Grund- und Bodenbesitz sowie Räumung und Zerstörung von Wohnungen, Häusern und ganzen Wohnortschaften der einheimischen palästinensischen Bevölkerung, um die “bereinigten” Ländereien jüdischen, zum Teil nach Israel gerade neu eingewanderten Siedlern, zu überlassen.</p>
<p>Das 1938 zur Förderung jüdischer Neusiedler bei der Kolonisierung des, damals unter britischem Mandat gestellten Palästina, gegründete Unternehmen Himanuta gehört vollständig dem JNF. Nach 1967 dehnte das Unternehmen seinen “Geschäftsbereich” auf die Kolonisierung der von Israel besetzten Gebiete aus, damit die israelische KKL alias JNF sich bei der Aneignung besetzten Bodens nicht des Verstoßes gegen Internationales Recht schuldig machen muss. Die Kooperation der Himanuta mit ultrarechten Siedlerorganisationen, wie z.B. ELAD (David-Stadt-Stiftung) wundert nicht.</p>
<p>Die genannten Beispiele kennzeichnen programmatisch die gesamte Geschichte des JNF bis zum heutigen Tag.</p>
<p>Viele Menschen spenden hierzulande für den JNF. Der Fonds ist als gemeinnützige Organisation zur Begrünung Israels durch Baumpflanzungen anerkannt. Deshalb sind die Spenden von der Steuererhebung befreit.</p>
<p>Die meisten Spenderinnen und Spender wissen vermutlich nicht, dass der JNF wesentliche und einschlägige Informationen über die Verwendung der gespendeten Geldmittel zurückhält. Sie ahnen meistens nicht, dass ihr Geld indirekt zur Vertreibung der einheimischen nicht-jüdischen Bevölkerung Israels und der besetzten Gebiete verwendet wird.</p>
<p>Die Satzung des Jüdischen Nationalfonds legt fest, dass er Land nur an Juden verkaufen, verpachten oder vermieten darf. Solch eine Organisation darf und kann nicht das ganze “Jüdische Volk” repräsentieren.</p>
<p><strong>Wir sind europäische Juden und Jüdinnen. Der Staat Israel vertritt uns nicht. Wir verurteilen die beschriebene amoralische Praxis der Enteignung und Entrechtung der Palästinenser.</strong></p>
<p><strong>Sie erfolgt NICHT IN UNSEREM NAMEN!</strong></p>
<p><strong>Wir protestieren gegen die strategische Partnerschaft des anberaumten Kongresses mit JNF und erklären:</strong></p>
<p><strong>Die Politik des JNF, palästinensisches Land innerhalb Israels und in den besetzten Gebieten zu „judaisieren“, d.h. zu ausschließlich jüdisch-israelischem Kolonialgebiet zu erklären und es jüdisch zu besiedeln, muss als rassistisch angeprangert und vereitelt werden.</strong></p>
<p><strong>Wir heißen den JNF ausdrücklich NICHT willkommen!</strong></p>
<h3>Kommt alle zur Protestveranstaltung am 10. November von 9:30 bis 12:00 Uhr, BCC, Alexanderstr. 11</h3>
<p>Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7397/11802148075_8627f2450f.jpg" alt="" width="324" height="136" /></p>
<p>Berlin im November 2013</p>
<p>Dieser Aufruf wird unterstützt von:</p>
<p>AK Nahost Berlin, Aktionskreis Palästina FFM, Arbeiterfotografie, Bundesverband, Arbeitskreis Palästina Tübingen, Erhard Arendt, Dortmund, BDS Berlin, BDS Schweiz, Dr. Rüdeger Baron, Röthenbach, Winfried Belz, Heidelberg, Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (dpg), Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Frauen in Schwarz München, Frauen in Schwarz (Wien), Annette Groth, MdB Die LINKE, ICAHD Deutschland, Institut für Palästinakunde e.V., Bonn, Matthias Jochheim (IPPNW), Kölner FRAUEN IN SCHWARZ, FrauenWegeNahost, Kritische Jüdische Stimme (Österreich), Helge Löw, Ehrenvorstandsmitglied im Weltfriedensdienst, Nahostkomitee in der Berliner Friko, Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit, Palästina-Forum-Nahost, Frankfurt/M, Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg, Palästinakomitee Stuttgart, Palästina-Solidarität Region Basel, Palästinensische Gemeinde Deutschland / Berlin, Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V., Jörg J. Rieche, Annerose Schulz</p>
<p>Diese Organisationen sind solidarisch mit der Kritik am JNF: Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina (Schweiz), AG Al Arakib (Schweiz)</p>
<p>English version:<br />
<a href="http://de.scribd.com/doc/199849076/131110-Appeal-to-Support-the-Protest-Demonstration-on-10th-November-2013" target="_blank">Appeal to Support the Protest Demonstration on 10th November 2013</a></p>
<p class="entry-title">siehe auch: <a href="http://www.bds-kampagne.de/2013/10/28/3rd-israel-congress-2013-in-berlin-open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/" target="_blank">3rd Israel Congress 2013 in Berlin – Open letter to foundations in support of the congress</a></p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>Kurzbericht zur Kundgebung &#8211; <a href="http://de.scribd.com/doc/199850391/131110-Short-Report-of-the-Rally-Israelcongress" target="_blank">Short report of the rally</a></strong></h2>
<p style="text-align: left;">Stoppt den JNF &#8211; Kein Landraub in Silwan, in Ost-Jerusalem, in Al Arakib, im Jordantal, im Naqab</p>
<p style="text-align: left;">Berlin, 10. November 2013</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7430/11802157505_00e4fa3a8e_z.jpg" alt="" width="640" height="294" /></p>
<p>Unter diesem Motto stand eine Protestveranstaltung gegen die strategische Partnerschaft der Kongressorganisatoren des 3. Israelkongress mit dem Jüdischen Nationalfonds (JNF) am 10. November 2013 im BCC in Berlin-Mitte, zu der die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP – Germany) aufgerufen hatte.</p>
<p>80 – 100 Menschen waren <a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=1304">diesem Aufruf</a> der Jüdischen Stimme gefolgt und zeigten auf zahlreichen Postern, Transparenten und Flugblättern, was die vermeintlich „grüne“ Politik des JNF für die einheimische palästinensische, nicht-jüdische Bevölkerung in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten bedeutet: Landraub, ethnische Säuberung, Apartheid.</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://farm6.staticflickr.com/5550/11802913426_b6fc845566_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Auf Arabisch, Deutsch, Englisch und Hebräisch forderten die Demonstrant_innen<strong> „Stoppt den JNF, stoppt den Landraub in Ostjerusalem, in Silwan, im Jordantal, in Al Arakib, im Naqab.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong> </strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://farm3.staticflickr.com/2823/11802155915_1701d97c8c_n.jpg" alt="" width="320" height="150" />    </strong></p>
<p><strong> Efi Stenzler</strong>, World-Chairman des JNF musste zur Kenntnis nehmen, dass die Machenschaften des JNF auch hierzulande von immer mehr Menschen durchschaut werden. Seine Beschwichtigungsversuche bei den Protestierenden scheiterten kläglich, als er mit Menschen konfrontiert wurde, die mit der Politik des JNF in Palästina / Israel nicht nur bestens vertraut, sondern von deren Auswirkungen auch nachhaltig betroffen sind.</p>
<p>Im Vorfeld dieses Kongresses hatten zahlreiche Organisationen weltweit in einem <a href="http://de.scribd.com/doc/199851262/131028-Open-Letter-3-Israel-Congress-CEOs-Foundations" target="_blank">offenen Brief</a> die Vorsitzenden der parteinahen Stiftungen sowie der Alexander von Humboldt Stiftung aufgefordert, ihre Unterstützung für den 3. Israelkongress zurückzuziehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://farm4.staticflickr.com/3794/11802911386_a40d59fb77_n.jpg" alt="" width="320" height="193" />Neben der Ablehnung der Politik des JNF wurde auf zahlreichen Postern auch die volle Umsetzung der EU Leitlinien gefordert, die am 1. Januar 2014 in Kraft treten,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>sowie die Freilassung aller palästinensischen Inhaftierten aus den israelischen Gefängnissen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://farm6.staticflickr.com/5539/11802393133_02812f36c9_n.jpg" alt="" width="320" height="239" /><br />
&gt;</p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8414" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap.jpg" alt="" width="292" height="130" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap.jpg 1000w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap-300x134.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap-768x343.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px" /></a></p>
<h3>Bilder der Kundgebung</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7400/11802154255_f0bdc5686e_z.jpg" alt="" width="567" height="319" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm3.staticflickr.com/2875/11802910526_4134c8750c_z.jpg" alt="" width="567" height="319" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7329/11802910206_28239befa8_z.jpg" alt="" width="425" height="638" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm6.staticflickr.com/5534/11802397833_0c9cb2a11a_z.jpg" alt="" width="567" height="378" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm6.staticflickr.com/5505/11802909256_b6b508f705_z.jpg" alt="" width="640" height="479" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm4.staticflickr.com/3733/11802396713_cd3eaee54c_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm4.staticflickr.com/3769/11802908116_8269dbbff5_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7385/11802151165_0b8a9cbc99_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm4.staticflickr.com/3727/11802557434_f6b7363471_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm4.staticflickr.com/3697/11802394553_4b450a564e_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm3.staticflickr.com/2822/11802556164_7fe53d3cec_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><a href="http://bds-kampagne.site36.net/files/2013/11/stoptheJNF_15.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm6.staticflickr.com/5479/11802147655_8cbcd0ded5_z.jpg" alt="" width="477" height="640" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm6.staticflickr.com/5484/11802903776_5c8edeb46b_z.jpg" alt="" width="640" height="478" /></p>
</div>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>3rd Israel Congress 2013 in Berlin &#8211; Open letter to foundations in support of the congress</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/3rd-israel-congress-2013-in-berlin-open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 16:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt den JNF]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=2151</guid>

					<description><![CDATA[<p>October 28, 2013 Open letter to the executive boards Barbara Unmüßig and Ralf Fücks, Heinrich Boell Foundation Kurt Beck and</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/3rd-israel-congress-2013-in-berlin-open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/">3rd Israel Congress 2013 in Berlin &#8211; Open letter to foundations in support of the congress</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>October 28, 2013</p>
<p><strong>Open letter to the executive boards</strong></p>
<p>Barbara Unmüßig and Ralf Fücks, <a href="http://www.boell.de/en">Heinrich Boell Foundation</a><br />
Kurt Beck and Dieter Schult, <a href="http://www.fes.de/sets/s_fes_d.htm">Friedrich Ebert Foundation</a><br />
Dr. Hans-Gert Pöttering, <a href="http://www.kas.de/wf/en/">Konrad Adenauer Foundation</a><br />
Prof. Dr. h. c. mult. Hans Zehetmair, <a href="http://www.hss.de/english.html">Hanns Seidel Foundation</a><br />
Professor Dr. Helmut Schwarz, <a href="http://www.humboldt-foundation.de/web/board-of-trustees.html">Alexander von Humboldt Foundation</a></p>
<p>We, a group of organizations and individuals from Germany, Israel and other countries, are concerned about your organization’s decision to support the 3rd Israel Congress (Berlin, Nov 10), a morally and politically problematic event. Under the guise of a scientific event, the conference is promoting right-wing elements in Israel and generating legitimacy to the illegal occupation of the Palestinian Territory.</p>
<p><span id="more-2151"></span></p>
<div id="extended">
<p>The congress presents itself as a respectable and scientific event, but a careful look at the congress’s program reveals that it is indeed a very one-sided political event, which promotes a right-wing ideology.</p>
<p>Among the Israeli speakers who are invited to open the congress with their greetings are Israeli Minister of Justice <strong>Tzipi Livni</strong> <sup id="fnr1"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn1">1</a></sup>, who is accused of war crimes and had to cancel a trip to the UK for fear of being arrested, because of her involvement in the unlawful attack against the Gaza Strip in December 2008-January 2009, during which chemical weapons were used and over 1,400 Palestinians were killed, most of them non-combatants.</p>
<p>Another speaker is Minster of the Development of the Negev and Galilee <strong>Silvan Shalom</strong>, who plays a key role in the Israeli government’s efforts to “Judaize” the Negev, through the deportation of tens of thousands of Bedouins by force. <sup id="fnr2"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn2">2</a></sup></p>
<p>Jerusalem’s Mayor <strong>Nir Barkat</strong>, who has dedicated his time in office to a rapid and forceful expansion of the illegal Israeli settlements in East Jerusalem, also appears in the program.</p>
<p>The purpose of the congress is to promote Israeli “Hasbara”, (public diplomacy). <sup id="fnr3"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn3">3</a></sup> Israel is, however, justly criticized for discriminatory policies, for the ongoing occupation of Palestinian and Syrian territory, for an inhuman siege on the Gaza Strip, the mass deportation of indigenous Bedouins from their homes in the south of Israel <sup id="fnr4"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn4">4</a></sup>, for over 50 laws <sup id="fnr5"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn5">5</a></sup> which discriminate non-Jewish citizens of Israel. In response to this criticism, the Israeli government adopted a strategy of public relations, instead of reforming its own policies. This congress is one of the elements of this strategy!</p>
<p>It is not only failing to mention Israel’s unjust and illegal policies, but also seeks to justify them by legitimizing the organizations which enact these policies such as the <strong>JNF</strong> and the <strong>Jewish Agency</strong> (see below).</p>
<p>The keynote-speaker <strong>Yossi Vardi</strong> is indeed an expert of ‘Hasbara’ and advised the Israeli military in a ‘Hasbara’ panel in February 2011 <sup id="fnr6"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn6">6</a></sup>on how to flood the internet with pro-Israeli content, in order to avoid the embarrassment caused when the truth comes out about abuses committed by Israeli soldiers.</p>
<p>Supporting the congress is akin to a statement that Israel does not need to act to ensure the full rights of the population under its control.</p>
<p>In accordance to the <strong>European Union Guidelines</strong> <sup id="fnr7"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn7">7</a></sup> regarding Israel and the Occupied Palestinian Territory including East-Jerusalem, European institutions are instructed not to promote or fund projects which include components in the territory illegally occupied by Israel.</p>
<p>The 3rd Israeli Congress is funded by both the <strong>Jewish Agency</strong> and the <strong>Jewish National Fund</strong> <sup id="fnr8"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn8">8</a></sup> two organizations which are deeply involved in colonization activities in the occupied West Bank (including East Jerusalem) in violation of the 4th Geneva Convention (e.g. Canada Park <sup id="fnr9"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn9">9</a></sup>, Silwan <sup id="fnr10"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn10">10</a></sup>, Jordan Valley <sup id="fnr11"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn11">11</a></sup>).</p>
<p>The <strong>Jerusalem Foundation</strong>, for example, which prides itself in promoting ‘co-existence’, has funded a Jewish school in the illegal settlement of Gilo in East Jerusalem, which children from the adjacent town of Beit Jala are prevented from attending <sup id="fnr12"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn12">12</a></sup>.</p>
<p>Indeed, the European Union guidelines will only come into effect in January 1st, 2014, but we believe that their moral message of rejecting a military occupation is true today as it will be next year.</p>
<p>In addition to the organizations funding the event, the event proudly mentions the organizations which support it, including <strong>Taglit – Birthright Israel</strong>. This is an organization which offers free trips for Jews to visit Israel, telling them that the country belongs to them (including the illegal colonies), but not to the Palestinian refugees who were forcefully deported from these same areas.</p>
<p>The political nature of the event is apparent from the choice of the Israeli representative for the congress’s ‘political lab’. Former Knesset member <strong>Yohanan Plesner</strong> has been selected to exemplify Israeli politics.</p>
<p>In June 2nd, 2010, <strong>MK Plesner</strong> verbally abused MK Hanin Zoabi (Palestinian citizen of Israel), and shouted at her <em>“I wish that you will go to Gaza for at least a week, and we’ll see you talking about women rights there, on civil rights. One week in Gaza and we will see what will happen to you. One week in Gaza, a single 38 year-old woman we will see how you will be treated there! So you, you are the last who can preach to us about morality.”</em> <sup id="fnr13"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn13">13</a></sup></p>
<p>This chauvinistic and racist statement would be unacceptable, even if it was not uttered in defense of the killing of nine unarmed civilians on board the Mavi Marmara in May 2010 (where Knesset Member Hanin Zoabi was aboard). Having <strong>Yohanan Plesner</strong> invited as the speaker in the political workshop is a worrying statement by the conference organizers, who accept this kind of political perspective and allow him to promote his hateful politics in the conference’s ‘political lab’.</p>
<p>Inviting people who are possible war criminals like <strong>Tzipi Livni</strong> or organizations who are involved in the ethnic cleansing of the indigenous Palestinian population like the <strong>JNF</strong>, German Politicians and organizations instead should uphold International Law and Human Rights. There is a Call of the Palestinian civil society from 2005 <sup id="fnr14"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn14">14</a></sup> that asks for implementing this and to pressure the Israeli Government through Boycott, Divestment and Sanctions (BDS). A growing international support for the BDS movement shows that more and more people in the world understand that this kind of pressure is needed. We further ask you to pay attention to the call for academic and cultural boycott from 2004. <sup id="fnr15"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn15">15</a></sup></p>
<p>The congress’s <strong>political lab</strong> is a site for right-wing ideologies of the Likud and Kadima parties, with no representation for a left-wing party. Even the so-called academic speaker Prof. <strong>Shlomo Avinery</strong> is a former CEO of Israel’s Ministry of Foreign Affairs, a clear representative of the Israeli institutional elite and one of the people who have made the occupation of the Palestinian territory for so many decades possible through his work in justifying Israel’s policies.</p>
<p>The political lab discusses matters which are conveniently chosen in such a way that ignores the difficult questions of the Israeli illegal and ongoing occupation, the support given by the German government to this occupation and the arms trade between the two countries, including the controversial supply of nuclear weapons-capable submarines to the Israeli navy.</p>
<p>The <strong>science lab</strong> has the least amount of text in it. Clearly science is not one of the important elements of this congress.</p>
<p>The <strong>religion lab</strong> merits a particular mention – in the discussion of the religious matters between Israel and Germany, there is no mention of the Islam and no Muslim speaker. The choice to focus on Judaism and Christianity demonstrates that this congress represents the political ideology of organizations such as Pro-Deutschland, or the Israeli right-wing.</p>
<p>The list of supporters and friends of the congress offers the final and conclusive proof that this congress is in fact a pro-settlement congress. The prominent role of the <strong>JNF</strong> (including the opening greetings by <strong>Efi Stenzler</strong>, president of the JNF) cannot be concealed, as is the involvement of the <strong>Jewish Agency</strong> and the <strong>Jerusalem Foundation</strong>.</p>
<p>The <strong>Hebrew University</strong>, itself built on 3,000 dunams of occupied Palestinian land, and the three Israeli banks who sponsor the event: <strong>Bank Hapoalim</strong>, <strong>Bank Leumi</strong> and <strong>Mizrahi-Tfahot</strong> <sup id="fnr16"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn16">16</a></sup>, all banks which are part of the occupation economy and profit from the occupation – all accumulate to a clear picture that this conference is a pro-settlement conference.</p>
<p>Not a single organization which works to end the occupation, not a single organization that represents the Palestinian citizens of Israel or political party, is represented.</p>
<p>In situations of conflict, it is our moral duty to listen to the victims. As Noble Peace Prize laureate Archbishop Desmond Tutu (South Africa) said: <em>“If you are neutral in situations of injustice, you have chosen the side of the oppressor. If an elephant has its foot on the tail of a mouse and you say that you are neutral, the mouse will not appreciate your neutrality.”</em> <sup id="fnr17"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn17">17</a></sup></p>
<p><strong>Please take a stand!</strong><br />
<strong>Be on the side of the oppressed and withdraw your support of the Israel Congress 2013!</strong></p>
<p>• AKtion Gerechter Frieden Nahost (Göttingen)<br />
• Alternative Information Center (AIC)<br />
• Bay Area Women in Black (USA)<br />
• BDS Berlin<br />
• Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit (Bad Ischl, Austria)<br />
• Berlin Academic Boycott (BAB)<br />
• Boycott! Supporting the Palestinian BDS Call from Within (Israel)<br />
• Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine (Strasbourg-France)<br />
• Femmes en noir (Strasbourg- France )<br />
• Frauen in Schwarz (Vienna)<br />
• Handala e.V. (Marburg)<br />
• International Jewish Anti-Zionist Network (IJAN)<br />
• Kritische Jüdische Stimme (Austria)<br />
• Palästinakomitee Stuttgart<br />
• Scottish Palestine Solidarity Campaign (SPSC)<br />
• Union Juive Française pour la Paix (UJFP)</p>
<p>We will gladly address any questions or comments.<br />
Contact: <a href="mailto:bdsmovement-Berlin@web.de">bdsmovement-Berlin@web.de</a></p>
<p>References:<br />
<sup id="fnr1"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn1">1</a></sup> <a href="https://www.israelkongress.de/de/kongress/programm/">https://www.israelkongress.de/de/kongress/programm/</a><br />
<sup id="fnr2"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn2">2</a></sup> <a href="http://www.middleeastmonitor.com/news/middle-east/3803-negev-conference-told-settlement-expansion-will-follow-displacement-of-arabs">http://www.middleeastmonitor.com/news/middle-east/3803-negev-conference-told-settlement-expansion-will-follow-displacement-of-arabs</a><br />
<sup id="fnr3"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn3">3</a></sup> <a href="http://forward.com/articles/2070/israel-aims-to-improve-its-public-image/">http://forward.com/articles/2070/israel-aims-to-improve-its-public-image/</a><br />
<sup id="fnr4"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn4">4</a></sup> <a href="http://adalah.org/eng/?mod=articles&amp;ID=1589">http://adalah.org/eng/?mod=articles&amp;ID=1589</a><br />
<sup id="fnr5"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn5">5</a></sup> <a href="http://adalah.org/eng/Israeli-Discriminatory-Law-Database">http://adalah.org/eng/Israeli-Discriminatory-Law-Database</a><br />
<sup id="fnr6"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn6">6</a></sup> <a href="http://www.globes.co.il/news/article.aspx?did=1000621589">http://www.globes.co.il/news/article.aspx?did=1000621589</a><br />
<sup id="fnr7"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn7">7</a></sup> <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2013:205:FULL:EN:PDF">http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2013:205:FULL:EN:PDF</a> (English), <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2013:205:FULL:DE:PDF">http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2013:205:FULL:DE:PDF</a> (German)<br />
C 205/9 ff<br />
<sup id="fnr8"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn8">8</a></sup> <a href="http://www.jnews.org.uk/commentary/background-paper-the-controversial-land-policies-of-the-jewish-national-fund">http://www.jnews.org.uk/commentary/background-paper-the-controversial-land-policies-of-the-jewish-national-fund</a>, <a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=1015">http://www.juedische-stimme.de/?p=1015</a> (English follows German), <a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=672">http://www.juedische-stimme.de/?p=672</a><br />
<sup id="fnr9"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn9">9</a></sup> <a href="http://electronicintifada.net/content/canada-park-and-israeli-memoricide/8126">http://electronicintifada.net/content/canada-park-and-israeli-memoricide/8126</a><br />
<sup id="fnr10"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn10">10</a></sup> <a href="https://www.gov.uk/government/news/foreign-office-minister-jerusalem-decision-is-provocative-and-deeply-counter-productive">https://www.gov.uk/government/news/foreign-office-minister-jerusalem-decision-is-provocative-and-deeply-counter-productive</a><br />
<sup id="fnr11"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn11">11</a></sup> <a href="http://www.tarabut.info/en/articles/article/JNF-in-the-Jordan-Valley/">http://www.tarabut.info/en/articles/article/JNF-in-the-Jordan-Valley/</a><br />
<sup id="fnr12"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn12">12</a></sup> <a href="http://www.shalomlife.com/news/12812/clashes-leading-to-fight-in-knesset-podium/">http://www.shalomlife.com/news/12812/clashes-leading-to-fight-in-knesset-podium/</a> and <a href="http://www.youtube.com/watch?v=s7ykEdzR_lM">http://www.youtube.com/watch?v=s7ykEdzR_lM</a><br />
<sup id="fnr13"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn13">13</a></sup> <a href="http://www.jerusalemfoundation.org/he/about.aspx?MID=764&amp;CID=772">http://www.jerusalemfoundation.org/he/about.aspx?MID=764&amp;CID=772</a><br />
<sup id="fnr14"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn14">14</a></sup> <a href="http://www.bdsmovement.net/call">http://www.bdsmovement.net/call</a><br />
<sup id="fnr15"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn15">15</a></sup> <a href="http://pacbi.org/etemplate.php?id=869">http://pacbi.org/etemplate.php?id=869</a><br />
<sup id="fnr16"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn16">16</a></sup> <a href="http://www.whoprofits.org/sites/default/files/WhoProfits-IsraeliBanks2010.pdf">http://www.whoprofits.org/sites/default/files/WhoProfits-IsraeliBanks2010.pdf</a><br />
<sup id="fnr17"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/10/27/3-rd-israel-congress-2013-in-berlin---open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/#fn17">17</a></sup> <a href="http://www.tutufoundation-usa.org/exhibitions.html">http://www.tutufoundation-usa.org/exhibitions.html</a></p>
</div>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/3rd-israel-congress-2013-in-berlin-open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/">3rd Israel Congress 2013 in Berlin &#8211; Open letter to foundations in support of the congress</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Petition: Keine Unterstützung des Jüdischen Nationalfonds durch die SPD!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/petition-keine-unterstuetzung-des-juedischen-nationalfonds-durch-die-spd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 14:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt den JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Bodens]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=2123</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 16. April 2013 will die Sozialdemokratische Partei Deutschland Israel ein Geschenk zum 65. Gründungstag machen und ruft</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/petition-keine-unterstuetzung-des-juedischen-nationalfonds-durch-die-spd/">Petition: Keine Unterstützung des Jüdischen Nationalfonds durch die SPD!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="http://www.stopthejnf.org/" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.stopthejnf.org/wp-content/uploads/2013/02/cropped-stjnf11.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a></p>
<p>Am Dienstag, den 16. April 2013 will die Sozialdemokratische Partei Deutschland Israel ein Geschenk zum 65. Gründungstag machen und ruft daher bereits seit einigen Monaten dazu auf, für einen „Wald der SPD“ zu spenden. Das Geld dieser „Sozialaktion“ bekommt der Jüdische Nationalfonds (JNF).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://c2.staticflickr.com/8/7640/27071825390_1a05015e12.jpg" width="500" height="186" /></p>
<p><span id="more-2123"></span></p>
<div id="extended">
<p>Auf seiner Webseite bezeichnet sich der JNF als Israels größte, politisch unabhängige und gemeinnützige Grüne Organisation und vermerkt weiter, dass seine Farben Blau – Grün – Braun für die Sicherung der Wasserressourcen, die Begrünung des Landes und den ökologischen Umgang mit dem Boden stehen.</p>
<p>Doch der schöne Schein trügt!</p>
<p>Hinter der vom JNF propagierten Politik des ökologisch verantwortungsbewussten Handelns verbirgt sich die Beteiligung an der israelischen Politik der andauernden Vertreibung der indigenen palästinensischen Bevölkerung von ihrem Land in Israel und in den seit 1967 besetzen palästinensischen Gebieten in der Westbank einschließlich Ost-Jerusalems.</p>
<p>Im Süden Israels, im Negev / Naqab sollen aktuell zehntausende Palästinenser_innen, die nicht-jüdische Staatsbürger_innen Israels sind, zwangsumgesiedelt werden. Der JNF beabsichtigt auf ihrem Land Parks und Wälder anzulegen und nur jüdischen Menschen vorbehaltene Siedlungen zu bauen. Einer dieser Wälder soll der „Wald der SPD“ werden.</p>
<p>Der JNF besitzt 13% des israelischen Grund und Bodens und zusammen mit der israelischen Landverwaltung (ILA), in deren Lenkungsausschuss 6 der 13 Mitglieder vom JNF benannt werden, verwaltet er 93% des gesamten Grund und Bodens. In einer Stellungnahme schreibt der JNF:</p>
<p>„As a landowner, the JNF is not a public body which acts on behalf of all the citizens of the state. Its loyalty is to the Jewish people and its responsibility is to it alone. As the owner of JNF land, the JNF does not have to act with equality towards all citizens of the state.“ <sup id="fnr1"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/03/24/petition-keine-untersttzung-des-jdischen-nationalfonds-durch-die-spd/#fn1">1</a></sup></p>
<p>Die Ungleichbehandlung der israelischen Bevölkerung nach ethnischen Kriterien, wie der JNF sie nach eigenen Grundsätzen praktiziert, erfüllt die Kriterien von Apartheid, wie sie in Artikel 2 der „International Convention on the Suppression and Punishment of the Crime of Apartheid“ <sup id="fnr2"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/03/24/petition-keine-untersttzung-des-jdischen-nationalfonds-durch-die-spd/#fn2">2</a></sup> und in Artikel 7 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs <sup id="fnr3"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/03/24/petition-keine-untersttzung-des-jdischen-nationalfonds-durch-die-spd/#fn3">3</a></sup> definiert worden sind.</p>
<p>Als ein zentraler Pfeiler in Israels System von Besatzung, Siedler-Kolonialismus und Apartheid ist der JNF mit seinen Zweigstellen weltweit in über 50 Ländern aktiv und genießt trotz seiner ihm zugewiesenen Rolle in diesem System den Status einer gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation und profitiert damit von der steuerlichen Absetzbarkeit von Spendengeldern.</p>
<p>Seit einigen Jahren regt sich jedoch Widerstand gegen diese semi-staatliche Organisation. Die 2009 gegründete <em>StoptheJNF Campaign</em> <sup id="fnr4"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/03/24/petition-keine-untersttzung-des-jdischen-nationalfonds-durch-die-spd/#fn4">4</a></sup>, die bislang vorwiegend in Großbritannien, Nordamerika und Südafrika tätig ist, trägt wesentlich dazu bei, die Machenschaften des JNF aufzudecken.</p>
<p>Als Teil der globalen Bewegung für Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel bis es das Völkerrecht respektiert und implementiert, wird der internationale Aufruf der <em>StoptheJNF-Campaign</em> vom <em>Palestinian BDS National Committee (BNC)</em> unterstützt.</p>
<p>Wir rufen dazu auf, sich dieser internationalen Kampagne gegen den JNF anzuschließen und als ersten Schritt diese Petition an die Verantwortlichen in der SPD zu unterzeichnen.</p>
<p>Der JNF sollte in Zukunft von der internationalen Zivilgesellschaft und den Regierungen, die regelmäßig das Primat des Internationalen Rechts hochhalten, boykottiert werden.</p>
<p>Den Verantwortlichen in der SPD sollte bewusst werden, dass sie mit ihrem Spendenaufruf für den JNF, entgegen ihrer eigenen Grundsätze, gegen Menschenrechte und der Einhaltung Internationalen Rechts handeln.</p>
<p>BDS Berlin am 30. März 2013 (Tag des Bodens)</p>
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<p>Anmerkungen:</p>
<p id="fn1"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/03/24/petition-keine-untersttzung-des-jdischen-nationalfonds-durch-die-spd/#fnr1"><sup>1</sup></a> <a href="http://www.adalah.org/eng/pressreleases/pr.php?file=07_07_29">http://www.adalah.org/eng/pressreleases/pr.php?file=07_07_29</a></p>
<p id="fn2"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/03/24/petition-keine-untersttzung-des-jdischen-nationalfonds-durch-die-spd/#fnr2"><sup>2</sup></a> <a href="http://untreaty.un.org/cod/avl/ha/cspca/cspca.html">http://untreaty.un.org/cod/avl/ha/cspca/cspca.html</a></p>
<p id="fn3"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/03/24/petition-keine-untersttzung-des-jdischen-nationalfonds-durch-die-spd/#fnr3"><sup>3</sup></a> <a href="http://www.un.org/Depts/german/internatrecht/roemstat1.html">http://www.un.org/Depts/german/internatrecht/roemstat1.html</a></p>
<p id="fn4"><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2013/03/24/petition-keine-untersttzung-des-jdischen-nationalfonds-durch-die-spd/#fnr4"><sup>4</sup></a> <a href="http://www.stopthejnf.org/">http://www.stopthejnf.org/</a></p>
<p><strong>Abschluss der Petition:</strong></p>
<p>An alle Unterzeichner_innen,</p>
<p>die Petition „Keine Unterstützung des Jüdischen Nationalfonds durch die SPD“ war ein voller Erfolg. Über 1000 Personen, Gruppen und Organisationen haben sie in einem Zeitraum von knapp 3 Wochen unterschrieben und damit zum Ausdruck gebracht, dass wir die Unterstützung des JNF durch die SPD ablehnen.<br />
Vielen Dank an dieser Stelle an alle Unterzeichner_innen!</p>
<p>Das angestrebte Ziel der Verantwortlichen in der SPD scheint nicht erreicht worden zu sein. Die Hoffnung, dass „wir SozialdemokratInnen“ mehr können, die Andrea Nahles und Christian Lange in dem Flyer <a href="http://www.spd.de/linkableblob/82720/data/20121130_flyer_wald.pdf">„Helfen Sie uns, Israel zu begrünen“</a> ausdrückten, scheint sich nicht erfüllt zu haben.</p>
<p>Uns ist nicht bekannt, ob die Verantwortlichen der SPD Israel bzw. dem JNF ein Geburtstaggeschenk übergeben haben. Was wir jedoch sagen können ist, dass die Spendenbereitschaft für den „Wald der SPD“ mit den angestrebten 5000 Bäumen zum 65. Geburtstag des Staates Israel nicht ausreichte (<a href="http://spd-wald.jnf-kkl.de/">Wald der SPD</a>).</p>
<p>Der 16. April ist jetzt vorbei und wir beenden somit die Petition.</p>
<p>Durch den Bezug zum internationalen Aktionstag am 30. März, dem Tag des Bodens, an dem die Petition gestartet wurde, haben wir uns in die internationale Kampagne gegen den JNF gestellt. Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern nimmt die Ablehnung gegen die Politik des JNF zu. So wurde z.B. in England an diesem Tag eine offizielle Beschwerde eingereicht, die eine Aberkennung der Gemeinnützigkeit des JNF verlangt. (<a href="http://www.bdsmovement.net/2013/land-day-2013-10798">Demonstrations across Palestine and international BDS actions mark Palestinian Land Day</a>)</p>
<p>Mit solidarischen Grüßen</p>
<p>BDS Berlin am 18. April 2013</p>
<p><strong>Weitere Informationen zur Politik des JNF findet ihr hier:</strong></p>
<p>Gadi Algazi am 15. Februar 2013 in Berlin:<br />
<a href="http://publicsolidarity.site36.net/2013/02/15/gadi-algazi-am-15-februar-2013-in-berlin/">Kann Kolonisation grün sein? Der Jüdische Nationalfonds (JNF/KKL) in Israel / Palästina</a></p>
<p>Gadi Algazi am 29. Oktober 2011 in Berlin:<br />
<a href="http://publicsolidarity.site36.net/2011/10/31/gadi-algazi-am-29-oktober-2011-in-berlin/">Zerstörung und Enteignung von Israels Beduinen: Der Fall Al-‘Araqib</a></p>
<p><strong>Webseiten:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://jnf-machenschaften.de/jnf-negev.htm">JNF Machenschaften</a></li>
<li><a href="https://bds-kampagne.de/stop-the-jnf-campaign">Stop the JNF campaign</a>, auch mit deutschsprachigen Informationen</li>
<li><a href="http://senderfreiespalaestina.de">Palästinakomitee Stuttgart</a></li>
<li><a href="http://www.stopthejnf.org">Stop the JNF campaign</a>, englischsprachig</li>
<li><a href="http://www.dukium.org/eng">Negev Coexistence Forum for Civil Equality</a>, englischsprachig, hier besonders die Seite zum <a href="http://www.dukium.org/eng/?s=spd">Wald der SPD</a></li>
<li><a href="http://www.tarabut.info/en/home/">Tarabut</a> der arabisch-jüdischen Bewegung für sozialen und politischen Wandel</li>
</ul>
</div>

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