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	<title>Jüdische Stimme-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Jüdische Stimme-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Jüdische Stimme: Menschenrechtsverletzungen haben keinen Grund zum Feiern! Stellungnahme zum Popkultur-Festival Berlin</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/juedische-stimme-menschenrechtsverletzungen-haben-keinen-grund-zum-feiern-stellungnahme-zum-popkultur-festival-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 17:53:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Boykottiert Pop-Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im August feiert zum fünften Mal das Pop-Kultur-Festival und lädt zum künstlerischen Dialog und internationalem Austausch auf. Auch in diesem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/juedische-stimme-menschenrechtsverletzungen-haben-keinen-grund-zum-feiern-stellungnahme-zum-popkultur-festival-berlin/">Jüdische Stimme: Menschenrechtsverletzungen haben keinen Grund zum Feiern! Stellungnahme zum Popkultur-Festival Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p align="JUSTIFY">Im August feiert zum fünften Mal das Pop-Kultur-Festival und lädt zum künstlerischen Dialog und internationalem Austausch auf. Auch in diesem Jahr findet sich unter den PartnerInnen und GeldgeberInnen die Israelische Botschaft wieder.</p>
<p align="JUSTIFY">Trotz zahlreicher Stellungnahmen in den letzten Jahren von Organisationen wie PACBI (The Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Isarel), der Jewish Antifa, BDS Berlin und unserer eigenen Stimme, sowie 14 Absagen von eingeladenen KünstlerInnen aus sechs verschiedenen Ländern, bleibt das Pop-Kultur-Festival der israelischen Regierung treu. Nach dem Motto: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.</p>
<p align="JUSTIFY">Es ist keine Überraschung, dass in diesem Jahr mit kaum Absagen zu rechnen war. Die VeranstalterInnen haben diesmal genauer darauf geachtet, Ihre eingeladenen KünstlerInnen auszuwählen. Zwar steht auf Ihrer Seite, dass Sie Diversität und Dialoge fördern möchten, doch sehen wir hier nur den Dialog von konsensfähigen Themen, das Nachdenken über den Umgang mit systematischen und anhaltenden Menschenrechtsverletzungen bekommt hier weder Bühne, noch Beachtung. Es erinnert schon sehr an Südafrika, als Deutschlands Politik Komplize der Apartheid bis zum Ende des Regimes war. Diese beschämende Tradition hat keinen Platz in einer demokratischen Gesellschaft, in der rechte Kräfte auf dem Vormarsch sind.</p>
<p align="JUSTIFY">Wir, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden im Nahost rufen das Pop-Kultur Festival erneut auf, ihre Partnerschaft mit der israelischen Botschaft zu beenden!</p>
<p align="JUSTIFY">Die Loyalität zur israelischen Regierung schadet der politischen und kulturellen Landschaft in Deutschland. Erst dieses Jahr wurde der eingeladene Künstler Talib Kweli aus dem Programm des Open Source Festivals gestrichen, weil er sich weigerte, sich offiziell von der BDS Bewegung zu distanzieren. Das YAAM in Berlin tat es den Düsseldorfern gleich und zwang den amerikanischen Rapper und Aktivisten ebenfalls dazu, seine Kritik an der rassistischen Politik Israels zu zensieren&#8230;</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="https://www.juedische-stimme.de/2019/08/11/menschenrechtsverletzungen-haben-keinen-grund-zum-feiern-stellungnahme-zum-popkultur-festival-berlin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vollständige Erklärung</a></p>
<p><a href="https://www.juedische-stimme.de/2019/08/11/human-rights-violators-shouldnt-be-celebrating-our-statement-regarding-the-pop-culture/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Human Rights Violators shouldn’t be celebrating! Our Statement regarding the Pop Culture Festival in Berlin</a></p>


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			</item>
		<item>
		<title>Wiesenthal-Zentrum: Das Paradigma pro-israelischer Unterdrückung</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/wiesenthal-zentrum-das-paradigma-pro-israelischer-unterdrueckung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jan 2019 22:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Simon-Wiesenthal-Center]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr veröffentlicht das Wiesenthal-Zentrum in den USA eine Liste mit den „Top 10 Antisemiten“ oder antisemitischen Ereignissen. Das Wiesenthal-Zentrum</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/wiesenthal-zentrum-das-paradigma-pro-israelischer-unterdrueckung/">Wiesenthal-Zentrum: Das Paradigma pro-israelischer Unterdrückung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>Jedes Jahr veröffentlicht das Wiesenthal-Zentrum in den USA eine  Liste mit den „Top 10 Antisemiten“ oder antisemitischen Ereignissen. Das  Wiesenthal-Zentrum ist eine rechtspopulistische Organisation, die  international kaum Aufmerksamkeit genießt, außer bei nationalistischen  Akteuren wie der israelischen Zeitung ‚<a href="https://www.jpost.com/Diaspora/Wiesenthals-top-ten-list-of-antisemites-includes-Pittsburgh-shooter-575343" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Jerusalem Post</a>‘ oder bei <a href="http://www.wiesenthal.com/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=lsKWLbPJLnF&amp;b=6521283&amp;ct=14977037">Präsident Donald Trump</a>, der Rabbi Marvin Hier vom Zentrum als Redner zu seiner Amtseinführung einlud.</p>



<p>In diesem Jahr erscheint die <a href="https://www.sozialbank.de/ueber-uns/presse/presseinformationen/detail/news/detail/News/statement-der-bank-fuer-sozialwirtschaft-zur-listung-worst-global-anti-semitic-incidents-des-simon.html">Bank für Sozialwirtschaft</a> an 7. Stelle auf dieser Liste, weil die ‚Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden‘ bei dieser Bank ein Konto hat.</p>



<p><a href="https://www.juedische-stimme.de/2013/10/05/jakob-augstein-und-der-antisemitismusvorwurf/">Es ist wichtig</a>,  das Wiesenthal-Zentrum mit seiner Liste nicht zu ignorieren, weil es  den Mechanismus verdeutlicht, wie der Vorwurf des Antisemitismus von  pro-israelischen Organisationen missbraucht wird, um Rufmord zu begehen  und Menschenrechtsaktivisten zu diffamieren.</p>



<p><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Vollständiges Statement (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.juedische-stimme.de/2019/01/02/wiesenthal-zentrum-das-paradigma-pro-israelischer-unterdrueckung/" target="_blank"><strong>Vollständiges Statement</strong></a></p>



<p><a href="https://www.juedische-stimme.de/2019/01/02/wiesenthal-center-the-paradigm-of-pro-israeli-repression/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Wiesenthal Center: The Paradigm of Pro-Israeli Repression (öffnet in neuem Tab)">Wiesenthal Center: The Paradigm of Pro-Israeli Repression</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Statement zur Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehung zwischen der Bank für Sozialwirtschaft AG (BFS) und der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost (JS)</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/statement-zur-wiederaufnahme-der-geschaeftsbeziehung-zwischen-der-bank-fuer-sozialwirtschaft-ag-bfs-und-der-juedischen-stimme-fuer-gerechten-frieden-in-nahost-js/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 14:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bank für Sozialwirtschaft (BfS)]]></category>
		<category><![CDATA[Bankkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>24.04.2017 In einem persönlichen Gespräch haben Vertreter des Vorstandes der Jüdischen Stimme und der Bank für Sozialwirtschaft am 2. März</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/statement-zur-wiederaufnahme-der-geschaeftsbeziehung-zwischen-der-bank-fuer-sozialwirtschaft-ag-bfs-und-der-juedischen-stimme-fuer-gerechten-frieden-in-nahost-js/">Statement zur Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehung zwischen der Bank für Sozialwirtschaft AG (BFS) und der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost (JS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/logo.png"><img decoding="async" class="wp-image-9166 alignleft" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/logo.png" alt="" width="309" height="62" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/logo.png 1000w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/logo-300x60.png 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/04/logo-768x154.png 768w" sizes="(max-width: 309px) 100vw, 309px" /></a> 24.04.2017</p>
<p>In einem persönlichen Gespräch haben Vertreter des Vorstandes der Jüdischen Stimme und der Bank für Sozialwirtschaft am 2. März 2017 in Berlin ihre Positionen zur Unterstützung der Kampagne „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ (BDS) durch die Jüdische Stimme ausgetauscht&#8230; Vollständiges Statement <strong><a href="https://www.sozialbank.de/ueber-uns/presse/presseinformationen/detail/news/detail/News/statement-zur-wiederaufnahme-der-geschaeftsbeziehung-zwischen-der-bank-fuer-sozialwirtschaft-ag-bfs.html">hier</a></strong></p>
<p><span id="more-9164"></span></p>
<p class="entry-title1">Zur Vorgeschichte:</p>
<ul>
<li class="entry-title1"><a href="https://www.sozialbank.de/ueber-uns/presse/presseinformationen/detail/news/detail/News/statement-der-bank-fuer-sozialwirtschaft-bfs-zur-kontokuendigung-juedische-stimme-wegen-unte.html">Statement der Bank für Sozialwirtschaft (BFS)</a> zur Kontokündigung „Jüdische Stimme“ wegen Unterstützung der Kampagne „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS)“ vom 12.12. 2016</li>
<li class="entry-title1">Erklärung der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost vom 6. Dezember 2016: <a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=2022">Bank für Sozialwirtschaft kündigt unser Vereinskonto zum Ende des Jahres</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Gegen Verleumdung – eine Erwiderung auf Volker Beck</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/gegen-verleumdung-eine-erwiderung-auf-volker-beck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 22:48:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Verleumdung]]></category>
		<category><![CDATA[Vokker Beck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>16. März 2017 Der Politiker Volker Beck (Bündnis90/DieGrünen) versucht überall in der Bundesrepublik kritische Stimmen gegen die israelische Besatzungspolitik zum</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/gegen-verleumdung-eine-erwiderung-auf-volker-beck/">Gegen Verleumdung – eine Erwiderung auf Volker Beck</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/03/Logo-JS-1.jpg" width="225" height="109" /> 16. März 2017<br />
Der Politiker Volker Beck (Bündnis90/DieGrünen) versucht überall in der Bundesrepublik kritische Stimmen gegen die israelische Besatzungspolitik zum Schweigen zu bringen. Zuletzt wandte er sich an den Bonner Stadtrat mit einem schlecht recherchierten und verleumderischen Schreiben und forderte die Absage der Veranstaltung <a href="https://bdsgruppebonn.wordpress.com/2017/02/19/bonn-27-maerz-2017-fuer-menschenrechte-und-voelkerrecht-in-palaestina-was-will-bds-boykott-desinvestitionen-und-sanktionen/">“Für Menschenrechte und Völkerrecht in Palästina – Was will BDS?“</a>. Gegen diese Zensurversuche protestierten wir mit unserem eigenen Schreiben an den Stadtrat&#8230;</p>
<p><span id="more-8937"></span></p>
<p>Zur vollständigen <a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=2285" target="_blank">Erklärung</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jüdische Stimme: Gegen rechte Zensur – in Israel und Deutschland! (DE &#038; EN)</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/gegen-rechte-zensur-in-israel-und-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2016 21:10:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Ballhaus Naunynstraße]]></category>
		<category><![CDATA[ethnische Säuberung]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturfestival "After the last Sky"]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=8054</guid>

					<description><![CDATA[<p>(English below) 24. Oktober 2016 Gegen rechte Zensur in Israel und Deutschland: Solidarität mit dem Ballhaus Naunynstraße und den Kuratorinnen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/gegen-rechte-zensur-in-israel-und-deutschland/">Jüdische Stimme: Gegen rechte Zensur – in Israel und Deutschland! (DE &#038; EN)</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/10/Logo-JS.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-8056" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/10/Logo-JS.jpg" alt="logo-js" width="181" height="88" /></a><br />
<em>(English below)</em><br />
24. Oktober 2016<br />
<strong>Gegen rechte Zensur in Israel und Deutschland: Solidarität mit dem Ballhaus Naunynstraße und den Kuratorinnen des Festivals „After the last Sky“</strong></p>
<p>Seit eineinhalb Jahren versucht die Netanyahu-Regierung, die als die bisher rechtsextremste Regierung in der Geschichte Israels gelten kann, jüdische und nicht-jüdische linke Stimmen zum Schweigen zu bringen. So werden Kulturinstitutionen sowohl in Israel als auch im Ausland extrem unter Druck gesetzt und mit öffentlichen Kampagnen diffamiert, wenn sie Raum für Kritik an der israelischen Besatzungspolitik und für widerständige palästinensische Stimmen bieten.<br />
<span id="more-8054"></span></p>
<p>Auch deutsche Journalist_innen und Organisationen sind an dieser Strategie beteiligt, israelkritische Personen und Institutionen und deren wichtige wachsame Stimmen mundtot zu machen und so einen öffentlichen israelkritischen Diskurs, der sich in erster Linie auf die den Palästinenser_innen seit Jahrzehnten verwehrten grundlegenden Menschenrechte konzentriert, in Deutschland und anderswo zu verhindern. Dass sie dabei oft sogar vor Verleumdungen nicht zurückschrecken, beweisen dieser Tage die ungerechtfertigten Vorwürfe gegen das Ballhaus Naunynstraße sowie konkret die Kuratorinnen des dort von Anfang September bis Anfang Oktober 2016 stettgefunden habenden Festivals “After the last Sky” – im Übrigen das erst internationale und interdisziplinäre palästinensische Kunst- und Kulturfestival.</p>
<p>In Medienberichten wird behauptet, die ethnischen Säuberung in Palästina durch die israelischen Streitkräfte 1947-48 als solche zu benennen oder die israelische Herrschaft über die Palästinenser_innen als Apartheid zu bezeichnen seien unzulässige, einseitige und hetzerische Äußerungen. Dabei haben akribische Recherchen in israelischen Archiven, durchgeführt von namhaften israelischen und palästinensischen Historiker_innen, bewiesen, dass es sich bei der systematischen Vertreibung von Palästinenser_innen 1948 um eine ethnische Säuberung handelte.[1] Der Begriff “ethnische Säuberung” hat ebenso wie der Begriff “Apartheid” eine völkerrechtlichte Definition. Auf diese berufen sich auch israelische und internationale Menschenrechtsorganisationen, die die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten als Apartheid bezeichen – vereinfacht ausgedrückt existieren dort nämlich zwei ethnisch begründete Rechtssysteme nebeneinander: Palästinenser_innen sind dem israelischen Militärgericht unterworfen, jüdische Siedler_innen dem israelischen Zivilrecht. Sind nun alle, die auf dieses Faktum hinweisen, Antisemt_innen?</p>
<p>Das wollen uns zumindest die Autoren der diffamierenden Medienberichte über das Ballhaus Naunynstraße und die Kuratorinnen des Festivals uns weismachen. Wir wehren uns hiermit entschieden dagegen, dass die Benennung von Tatsachen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten als hetzerisch und einseitig dargestellt und damit verunglimpft wird. Ebenso wehren wir uns entschieden dagegen, dass die gewaltfreie BDS-Kampagne, die zu Boykott, Sanktionen und Desinvestitionen gegen den Staat Israel aufruft solange dieser seinen menschen- und völkerrechtlichen Verpflichtungen nicht nachkommt, als antisemitisch diffamiert wird. Wir haben dies zuletzt im Juni 2016 aufs Schärfste zurückgewiesen und uns mit Boykott-Aktivist_innen weltweit solidarisch erklärt. Dies haben wir nicht zuletzt getan, weil wir in der Gleichsetzung der BDS-Bewegung mit Antisemitismus eine falsche und gefährliche Bagatellisierung von Antisemitismus und Antisemitismusvorwürfen verorten.</p>
<p>Die gegenüber dem Ballhaus Naunynstraße, den Kuratorinnen und verschiedenen Mitwirkenden des Festivals “After the last Sky” geäußerten Vorwürfe erweisen sich als haltlos. Eine kurzer Faktencheck, wie er von qualitativen Journalist_innen eigentlich zu erwarten gewesen wäre, zeigt deutlich, dass im Zuge des Festivals keine Hetze betrieben wurde. Vielmehr wurden mit der Benennung verschiedener Verbrechen der israelischen Regierungen in der Vergangenheit und Gegenwart Fakten aufgezählt. In der hebräischen Berichterstattung sind diese Fakten schon lange bekannt, es werden nahezu täglich Medienberichte dazu veröffentlicht. In Deutschland jedoch soll ihr Bekanntwerden weiterhin systematisch verhindert werden. Mithilfe von Angstmacherei wird die Meinungsfreiheit eingeschränkt, sodass Israel seine Besatzungpolitik ohne Protest und mit deutscher und anderer internationaler Unterstützung fortsetzen kann.</p>
<p>Als in Deutschland lebende Juden und Jüdinnen müssen wir uns in diesem so wie in anderen Fällen klar positionieren. Wir unterstützen die wichtige anti-rassistische Arbeit des Ballhaus Naunynstrasse und danken dem Haus sowie den Kuratorinnen des Festivals “After the last Sky”, dass sie sich nicht gescheut haben, den kritischen Diskurs über Israel-Palästina in Deutschland mithilfe von künstlerischen Produktionen und Interventionen angeregt zu haben.</p>
<p>Solidarität den mutigen kritischen Stimmen!</p>
<p>Wir werden uns nicht zum Schweigen bringen lassen und wir werden nicht zulassen, dass Andere zum Schweigen gebracht werden.</p>
<p>[1] Siehe beispielsweise Ilan Pappe, Die ethnische Säuberung Palästinas, Berlin 2014.</p>
<p class="entry-title1">Quelle: <a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=1994" target="_blank">Gegen rechte Zensur – in Israel und Deutschland!</a></p>
<p>zum Thema:</p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><a href="http://palaestina-solidaritaet.de/2016/10/25/berlin-25-10-2016-stellungahme-der-kuratorinnen-des-festivals-after-the-last-sky-im-ballhaus-naunynstrasse/" target="_blank">Stellungahme der Kuratorinnen des Festivals “After the Last Sky” im Ballhaus Naunynstrasse</a></li>
<li><a href="http://palaestina-solidaritaet.de/2016/10/25/offener-brief-israelischer-und-juedischer-kulturschaffender-in-berlin/" target="_blank">Offener Brief israelischer und jüdischer Kulturschaffender in Berlin</a></li>
<li><a href="http://www.ballhausnaunynstrasse.de/stellungnahme_zu_den_vorwurfen_im_artikel_gegen_israel_-__mit_offentlichen_geldern_im_tagesspiegel_von_johannes_c._bockenheimer_am_20.10.2016" target="_blank">Stellungnahme des Ballhaus Naunynstraße</a></li>
</ul>
<p><strong>Kampagne gegen das Kulturfestival </strong>(Auswahl)<strong>:</strong><br />
20.10.2016:Tagesspiegel &#8211; <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/umstrittenes-kulturfestival-in-berlin-gegen-israel-mit-oeffentlichen-geldern/14711762.html" target="_blank"><span class="ts-headline">Gegen Israel – mit öffentlichen Geldern</span></a><br />
20.10.2016: AJC &#8211; <a href="http://ajcberlin.org/de/media/meldungen/wie-steuergelder-f%C3%BCr-anti-israel-aktivisten-missbraucht-werden" target="_blank">Wie Steuergelder für Anti-Israel-Aktivisten missbraucht werden</a><br />
20.10.2016: rbb-online &#8211; <a href="http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/10/anti-israel-hetze-vorwurf-kulturfestival-ballhaus-naunynstr.html" target="_blank">Senat prüft Anti-Israel-Vorwürfe gegen Ballhaus Naunynstraße </a><br />
21.10.2016: Jüdische Allgemeine &#8211; <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26764" target="_blank">Kulturverwaltung prüft Anti-Israel-Hetze</a></p>
<p>English</p>
<p class="entry-title1"><strong>Against right-wing censorship in Israel and Germany</strong></p>
<p class="entry-meta"><strong>In solidarity with Ballhaus Naunynstraße and the curators of the festival “After the last Sky”</strong></p>
<div class="entry-content">
<p>(This is a translation of our German Statement “Gegen rechte Zensur – in Israel und Deutschland)</p>
<p>In the past one and a half years the Netanyahu government, which can be considered the most right-wing extremist government in the history of Israel, has tried to silence Jewish and non-Jewish left-wing voices. Cultural institutions in and outside of Israel that give room to a critique of the Israeli occupation and its concomitant policies as well as to Palestinian voices of resistance are increasingly pressured and face defamations by public campaigns against them.</p>
<p>German journalists and organizations are complicit in this strategy of silencing the imporant individuals and institutions critical of Israel. By doing so they work to prevent the emergence of a public discourse in Germany surrounding the basic human rights that have been denied to Palestinians for decades. Recently, the unfounded accusations against the Berlin theatre “Ballhaus Naunynstraße” and, more concretely, the curators of the festival “After the last Sky”, which took place at Ballhaus Naunynstraße from early September until early October 2016 – the first month-long international and interdisciplinary Palestinian cultural festival to take place in Germany – have shown that those complicit in this strategy don’t stop short of defamation.</p>
<p>Media reports claimed that using terms such as ethnic cleansing to describe the actions carried out by Israeli armed forces on the Palestinian population in 1947-1948 or apartheid to characterize the current system of rule in the occupied territories is invalid, one-sided and an act of incitement. But research in Israeli archives, meticulously carried out by various renowned Israeli and Palestinian historians, has proven that the systematic expulsion of Palestinians in 1948 was indeed a case of ethnic cleansing. The terms “ethnic cleansing” and “apartheid” have been defined by international law. sraeli as well as international Human Rights organizations evoke this common legal definition when they describe the situation in the Occupied Palestinian Territories as apartheid. Simply put, two ethnically grounded juridical systems exist there side by side: Palestinians are subjected to Israeli military courts whereas Jewish settlers are subjected to Israeli civil law. Is everyone alluding to this fact an antisemite?</p>
<p>The authors of the disparaging media reports about Ballhaus Naunynstraße and the curators of the festival want us to believe that. However, we strongly oppose the defamation implied in the act of referring to the naming of simple facts in Israel and the Occupied Palestinian Terriroties as “one-sided” or “incitement.” We also strongly oppose equating the non-violent movement calling for Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) against Israel until it meets its human rights and other international legal obligations with antisemitism. In a recent statement of June 2016 we made this clear declaring our solidarity with BDS activists worldwide, not least because we consider equating the BDS movement with antisemitism a false and dangerous trivialization of antisemitism and accusations of antisemitism.</p>
<p>The claims brought forward against Ballhaus Naunynstraße, the curators and various contributors to the festival „After the last Sky“ prove to be unfounded. A short fact-check as can be expected of any professional journalist shows clearly that neither words nor actions of incitement occurred during the festival. Rather, by naming the various crimes committed by Israeli governments of the past and the present only facts were stated. In the Hebrew-language media coverage these facts have long been known and in the last years particularly have been reported on almost on a daily basis. But n Germany they remain unknown (or largely unknown) as a result of the systematic supression of the voices that try to bring them to light. Instead, fearmongering is used to restrict freedom of expression in order for Israel to be able to continue its oppressive policies without protest but with German and other international support.</p>
<p>In the face of this and other similar cases we feel compelled to clearly take a side and show our support and solidarity with those silenced. We support the important anti-racist work of Ballhaus Naunystraße and we are grateful to the theatre as well as the curators of the festival “After the last Sky“ for being brave and having stimulated the critical discourse on Israel-Palestine in Germany by inviting artists to show and discuss their work and interventions.</p>
<p>We will not be silenced and we will not let others be silenced.</p>
<p class="entry-title1">Source: <a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=2003" target="_blank">Against right-wing censorship in Israel and Germany</a></p>
</div>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/gegen-rechte-zensur-in-israel-und-deutschland/">Jüdische Stimme: Gegen rechte Zensur – in Israel und Deutschland! (DE &#038; EN)</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Juden weltweit in Solidarität mit Omar Barghouti und Aktivisten der BDS-Bewegung</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/juden-weltweit-in-solidaritaet-mit-omar-barghouti-und-aktivisten-der-bds-bewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 19:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Omar Barghouti]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=7206</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung zum 5. Juni 2016 15 jüdische Organisationen, mehr als 100 Erstunterzeichner aus 12 Ländern zeigen Israels Regierung die Stirn</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/juden-weltweit-in-solidaritaet-mit-omar-barghouti-und-aktivisten-der-bds-bewegung/">Juden weltweit in Solidarität mit Omar Barghouti und Aktivisten der BDS-Bewegung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="https://www.facebook.com/Jewscallforsolidarity" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://c2.staticflickr.com/8/7185/27387441941_d47922cace_z.jpg" width="281" height="185" /></a>Pressemitteilung zum 5. Juni 2016</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>15 jüdische Organisationen, mehr als 100 Erstunterzeichner aus 12 Ländern zeigen Israels Regierung die Stirn</strong></p>
<p style="text-align: center;">(English follows German)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Regierung Israels führt gegenwärtig eine umfassende Kampagne, die darauf ausgerichtet ist, den gewaltfreien Widerstand der palästinensischen Zivilgesellschaft zu brechen aber auch oppositionelle Organisationen und Gruppen im eigenen Lande sowie international zum Schweigen zu bringen. Im Vordergrund steht dabei die von der palästinensischen Zivilgesellschaft 2005 ins Leben gerufene „BDS-Bewegung“ (<strong>B</strong>oykott, <strong>D</strong>e-Investition, <strong>S</strong>anktionen), die weltweit mit gewaltfreien Mitteln das politische Interesse für die Lage der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten wachhält.</p>
<p><span id="more-7206"></span></p>
<p>Mit dem erklärten Ziel diese Bewegung zu „eliminieren“ ergreift die israelische Regierung auf nationaler und internationaler Ebene Maßnahmen, die gegen internationales Recht verstoßen und verbriefte Grundrechte ihrer Unterstützer verletzen. So wurde gegen den in Israel lebenden Mitbegründer der BDS-Bewegung, Omar Barghouti ein vollständiges Reisverbot verhängt. Der Innenminister Israels denkt bereits laut über Planungen nach, ihm auch das Aufenthaltsrecht zu entziehen. In den vergangenen Monaten musste Barghouti mehrmals um sein Leben fürchten. Die Regierungen der EU- Mitgliedsstaaten Großbritannien und Frankreich sowie die der Vereinigten Staaten und Kanadas konnten von Israel dazu gedrängt werden, Gesetze zu verabschieden, die Aktivist_innen der BDS-Bewegung auch in ihren Ländern kriminalisieren.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund haben sich 16 jüdische Organisationen und über 100 Erstunterzeichner_innen aus 12 Ländern – darunter nicht wenige Israelis – zu einer Erklärung „Juden weltweit in Solidarität mit Omar Barghouti und Aktivisten der BDS-Bewegung“ entschlossen. Unter den <a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/06/IndividualSupportersFinal.pdf" target="_blank">Erstunterzeichner</a> befinden sich Persönlichkeiten wie <strong>Noam Chomsky</strong>, der ehemalige südafrikanische Minister<strong> Ronnie Kasrils</strong>, die Mitbegründerin von Code Pink <strong>Medea Benjamin</strong>, die erste und viele Jahre einzige israelisch Anwältin für Palästinenser aus den besetzten Gebieten, <strong>Felicia Langer</strong> sowie <strong>Rolf Verleger</strong>, der von 2005 bis 2009 dem Vorstand des Zentralrates der Juden in Deutschland angehörte und andere mehr.</p>
<p>Die Initiatoren des internationalen Aufrufs betonen, dass seine Unterzeichnung keineswegs die Zustimmung zur BDS-Bewegung und ihren Aktionsformen erfordere. Vielmehr gehe es darum, gegen die Übergriffe der Regierung Israels auf das internationale Recht, auf Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie vor allem auf die individuellen Grund- und Menschenrechte aufzubegehren und diese entschlossen zu verteidigen.</p>
<p><strong>Am Vorabend des 5. Juni 1967</strong>, an dem sich der Beginn des Krieges zum 49. Mal jährt, den Israel gegen seine arabischen Nachbarn geführt und gewonnen hat, demonstrieren die unterzeichnenden Organisationen, ihre Entschlossenheit, sich weiterhin an der Seite der Palästinenser für ein Ende der seit fast 50 Jahren währenden Besatzung und einen gerechten und lebbaren Frieden einzusetzen und gemeinsam die universellen Grundfreiheiten und Menschenrechte zu erstreiten.</p>
<p><strong>Die Erstunterzeichner positionieren sich erklärtermaßen, um der Regierung Israels in aller Öffentlichkeit zu beweisen, dass es ihr nicht gelingen werde, die Stimmen der Kritik an ihrer fehlgeleiteten Politik zum Schweigen zu bringen. </strong></p>
<p>Schon gar nicht, indem sie, den berechtigten Widerstand der Palästinenser gegen eine inhumane, sie aller Freiheitsrechte und Selbstbestimmung beraubende Besatzung als „Terror“ und seine weltweite Unterstützung als „antisemitisch“ diskreditiert.</p>
<p><strong>Von den übrigen Regierungen fordern sie das Ende der Kriminalisierung der BDS-Bewegung und die sofortige Wiederherstellung der Freiheitsrechte Omar Barghoutis.</strong></p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Yossi Bartal, Vorstandsmitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Jewscallforsolidarity" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSOx2x4_NAvdVNFcDZdls8ZgMpEAhfVu-z1SzThtjILsPQPrmXoxapPKA" width="200" height="75" /></a></p>
<hr />
<p>AN:</p>
<p>House of Representatives and Congress of the United States of America</p>
<p>European Commission, European Parliament</p>
<p>Governments and Parliaments of Canada, France, Germany, Israel, Italy, Mexico, Ireland, Spain, South Africa, Sweden, and UK</p>
<p><strong>Juden weltweit in Solidarität mit Omar Barghouti und BDS Aktivisten</strong></p>
<p>Wir, die unterzeichnenden Jüdischen Organisationen und Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern der Welt rufen Regierungen und internationalen Organe auf, die Regierung Israels mit allen diplomatische Mittel und politischen Möglichkeiten zu bewegen, ihre Nötigungskampagne gegen Omar Barghouti und die von der palästinensischen Zivilgesellschaft geführte BDS–Bewegung sofort einzustellen.</p>
<p>Israel hat öffentlich seine Entschlossenheit erklärt, sämtliche Mittel in seiner Macht – einschließlich gezielter Aktionen seiner Geheimdienste – einzusetzen, um die Führung und die Unterstüzer_innen der internationalen BDS-Bewegung unter Druck zu setzen und zurückzudrängen<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>. Israels Justizministerin Ayelet Shaked hat – mit vollständiger Rückendeckung durch die israelische Regierung – bereits vor einem Jahr die internationale Abteilung ihres Ministeriums angewiesen “einen Plan rechtlicher Schritte vorzubereiten”, um gegen die BDS-Bewegung von der “Defensive in die Offensive” überzugehen und eine massive Kampagne mit dem Ziel einzuleiten<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>, die international erstarkende BDS-Bewegung zu kriminalisieren sowie jeden Protest gegen die anhaltende israelische Besatzung mundtot zu machen.</p>
<p>Inzwischen hat Israels Innenminister Aryeh Deri persönlich Maßnahmen eingeleitet<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>, die auf den Entzug des permanenten Aufenthaltsstatus des Mitbegründers der BDS–Bewegung, Omar Barghouti, hinauslaufen könnten. Ein effektives Reiseverbot wurde bereits gegen ihn verhängt. Seine körperliche Unversehrtheit wurde bereits mehrfach von israelischen Verantwortungsträgern bedroht.</p>
<p>Als jüdische Organisationen und Individuen, die den Menschenrechten, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet sind, protestieren wir gegen die umfassenden Angriffen der israelischen Regierung auf die BDS-Bewegung. Entsetzt über die genannten, staatlich angeleitete Schikanierung des gewaltfreien Widerstands gegen die israelische Besatzung, heben wir die grundlegende Tatsache hervor, die dem gegenwärtigen Regime Israels und seiner Befürworter zu entgehen scheint:</p>
<p><strong>Internationaler Boykott von Bürger_innen-gegen anhaltende Verletzungen des Völkerrechts ist legitim und gehört zu den international geschützten Bürgerrechten. Bürgerboykott ist ein grundlegendes Mittel des gewaltfreien Protests und kann genau nicht verboten, kriminalisiert und unter Strafe gestellt werden. </strong></p>
<p><strong>In entschlossener Verteidigung der anerkannten universellen Menschenrechte sowie der etablierten Standards des internationalen Rechts fordern wir deshalb: </strong></p>
<ul>
<li><strong>Die sofortige Einstellung der Einschränkungen des Aufenthaltsrechts von Mr. Barghouti’s und die Wiederherstellung seines Rechts auf Bewegungsfreiheit</strong><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn4" name="_ftnref4"><strong><strong>[4]</strong></strong></a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Mr. Barghouti und allen Palästinensern müssen die Rechte auf Bewegungs-</strong><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn5" name="_ftnref5"><strong><strong>[5]</strong></strong></a><strong>, auf Meinungs-</strong><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn6" name="_ftnref6"><strong><strong>[6]</strong></strong></a> <strong>und auf Versammlungsfreiheit</strong><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn7" name="_ftnref7"><strong><strong>[7]</strong></strong></a> <strong>garantiert sein;</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Die sofortige Beendigung aller politischen und rechtlichen Bestrebungen, die Unterstützung der BDS-Bewegung zu kriminalisieren sowie die Wiederherstellung der unveräußerlichen Rechts auf gewaltfreien Widerstand gegen staatliches Unrechtshandeln, wie Besatzung und Apartheid. </strong></li>
</ul>
<p><strong>Unterzeichnende Organisationen: </strong></p>
<table width="473">
<tbody>
<tr>
<td width="331">Alliance of Concerned Jewish Canadians (<strong>ACJC</strong>)</td>
<td width="142">Canada</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Code Pink</td>
<td width="142">USA</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">European Jews for a Just Peace (<strong>EJJP</strong>)</td>
<td width="142">Europe</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Independent Jewish Voices (<strong>IJV</strong>)</td>
<td width="142">Canada</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Independent Jewish Voices(<strong>IJV</strong>)</td>
<td width="142">UK</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">International Jewish Antizionist Network USA (<strong>IJAN USA</strong>)</td>
<td width="142">USA</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">It&#8217;s Kosher to Boycott Israeli Goods (<strong>Jews4Big</strong>)</td>
<td width="142">UK</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jewish Socialists’ Group (<strong>JSG</strong>)</td>
<td width="142">UK</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jewish Voice for a Just Peace (<strong>Juedische Stimme</strong>)</td>
<td width="142">Germany</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jewish Voice for Peace (JVP)</td>
<td width="142">Ireland</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jewish-Palestinian Dialogue Group</td>
<td width="142">Germany</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jews for a Just Peace North Carolina (<strong>jfajpNC</strong>)</td>
<td width="142">USA</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jews for Justice for Palestine (<strong>jfjfp</strong>)</td>
<td width="142">UK</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Rete’ Ebrei contro l’Occupazione (<em>Network of Jews against Occupation)</em></td>
<td width="142">Italy</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">union juive française pour la paix (<strong>ujfp</strong>)</td>
<td width="142">France</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> <a href="http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-4784262,00.html">http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-4784262,00.html</a></p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> <a href="http://www.herzliyaconference.org/eng/?CategoryID=544&amp;ArticleID=2676&amp;SearchParam=bds">http://www.herzliyaconference.org/eng/?CategoryID=544&amp;ArticleID=2676&amp;SearchParam=bds</a></p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> <a href="http://www.herzliyaconference.org/eng/?CategoryID=544&amp;ArticleID=2676&amp;SearchParam=bds">http://www.herzliyaconference.org/eng/?CategoryID=544&amp;ArticleID=2676&amp;SearchParam=bds</a></p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a> Art. 15 Universal Declaration of Human Rights (UDHR).</p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref5" name="_ftn5">[5]</a> Art. 12 International Convention on Civil and Political Rights (ICCPR) and Art. 13. UHRD</p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref6" name="_ftn6">[6]</a> Art. 19 ICCPR</p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref7" name="_ftn7">[7]</a> Art. 21 ICCPR</p>
<hr />
<p>Berlin, 3rd of June 2016</p>
<p><strong>Press Release:</strong></p>
<p><strong>Jews Worldwide in Solidarity with Omar Barghouti and the BDS Movement</strong></p>
<p><strong>15 Jewish organizations and distinguished individuals speak out against the repression of BDS and free speech </strong></p>
<p>On the evening of June 5th, 2016, 49 years into the occupation of the West Bank and Gaza, Jewish organizations and individuals worldwide speak out in support of the right of Palestinians to non-violently resist Israel’s illegal and inhumane occupation.  In a petition sent to numerous national parliaments and European Union institutions, the undersigned groups call for all international bodies “to use all their available means of diplomacy and power to compel the Israeli government to immediately halt its intimidation campaign against Omar Barghouti and the Palestinian-led BDS Movement”.</p>
<p>Appalled by the state-led bullying against non-violent resistance, the undersigned “wish to underscore a basic truth which seems to escape the current Israeli administration and its apologists: international citizens’ boycotts against ongoing abuse of international law are a legally-protected and fundamental civil right. Civil boycotts are a key means of non-violent protest. They cannot, precisely, be interdicted, made illegal or punishable.”.</p>
<p>So far, signatories of the petition include: Jewish peace organizations from the USA, Canada, UK, Ireland, Germany, France, Italy; as well as a <a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/06/IndividualSupportersFinal.pdf" target="_blank">hundred distinguished Jewish activists</a>, such as <strong>Noam Chomsky</strong>, co-founder of Code Pink <strong>Medea Benjamin</strong>, former South African government minister <strong>Ronnie Kasrils</strong>, former Israeli human-rights lawyer <strong>Felicia Langer</strong>, the Israeli filmmaker <strong>Eyal Sivan</strong> and laureate of the Sakharov Prize for Human Rights <strong>Nurit Peled-Elhanan.</strong></p>
<p><strong>Sincerely</strong></p>
<p><strong>Yossi Bartal, on behalf of Jewish Voice for Just Peace, Germany  </strong><a href="mailto:mail@juedische-stimme.de">mail@<em>juedische</em>&#8211;<em>stimme</em>.<em>de</em></a></p>
<p><em><a href="https://www.facebook.com/Jewscallforsolidarity" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSOx2x4_NAvdVNFcDZdls8ZgMpEAhfVu-z1SzThtjILsPQPrmXoxapPKA" width="200" height="75" /></a><br />
</em></p>
<hr />
<p>To:</p>
<p>House of Representatives and Congress of the United States of America</p>
<p>European Commission, European Parliament</p>
<p>Governments and Parliaments of Canada, France, Germany, Israel, Italy, Mexico, Ireland, Spain, South Africa, Sweden, and UK</p>
<p><strong>Jews Worldwide in Solidarity with Omar Barghouti and BDS activists</strong></p>
<p>We, the undersigned Jewish organizations and individuals from various countries all over the world, call upon all governments as well as upon international bodies to use all their available means of diplomacy and power to compel the Israeli government to immediately halt its intimidation campaign against Omar Barghouti and the Palestinian-led BDS Movement.</p>
<p>Israel has officially declared its determination to use everything in its power to intimidate and supress the leaders and supporters of the international BDS movement—including the usage of targeted actions by intelligence agencies<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>. Israel’s Minister of Justice Ayelet Shaked instructed the international department of her ministry “to prepare a plan of legal steps” in order to “move from defence to offence” against the BDS movement<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a> already a year ago, with the full backing of the Israeli government, to run a massive campaign aimed at criminalizing the internationally-growing BDS movement, and at silencing any protest against the ongoing Israeli occupation.</p>
<p>Meanwhile Aryeh Deri, Israel’s Interior Minister personally took efforts to revoke the permanent residency status<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a> of Mr. Omar Barghouti, co-founder of the BDS movement. He has been barred from leaving the country ever since. His life and well-being have been threatened by Israeli officials repeatedly.</p>
<p>As Jewish organizations and individuals committed to human rights, to democracy and to the rule of law, we speak out against the widespread attacks by the current Israeli government against the BDS movement. Appalled by this state-led bullying against non-violent resistance to the illegal Israeli occupation, we wish to underscore a basic truth which seems to escape the current Israeli administration and its apologists:</p>
<p><strong>International citizens’ boycotts against ongoing abuse of international law are a legally-protected and fundamental civil right. Civil boycotts are a key means of non-violent protest. They cannot, precisely, be interdicted, made illegal or punishable.</strong></p>
<p><strong>In steadfast defence of accepted universal human rights and established standards of international law and decency, we therefore demand:</strong></p>
<ul>
<li><strong>The end to Mr. Barghouti’s residency restriction and the reinstatement of his right to free movement<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn4" name="_ftnref4"><strong>[4]</strong></a> </strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>The guaranteeing of Mr. Barghouti’s and all other Palestinians’ freedom of movement<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn5" name="_ftnref5"><strong>[5]</strong></a>, of political expression<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn6" name="_ftnref6"><strong>[6]</strong></a> and of assembly<a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftn7" name="_ftnref7"><strong>[7]</strong></a></strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>The immediate cessation of all political and legal attempts to</strong><strong> criminalize support for BDS and the recognition and restitution of the inalienable right to non-violently resist unjust state actions like occupation and apartheid </strong></li>
</ul>
<p><strong>Signing Organizations: </strong></p>
<table width="473">
<tbody>
<tr>
<td width="331">Alliance of Concerned Jewish Canadians (<strong>ACJC</strong>)</td>
<td width="142">Canada</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Code Pink</td>
<td width="142">USA</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">European Jews for a Just Peace (<strong>EJJP</strong>)</td>
<td width="142">Europe</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Independent Jewish Voices (<strong>IJV</strong>)</td>
<td width="142">Canada</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Independent Jewish Voices(<strong>IJV</strong>)</td>
<td width="142">UK</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">International Jewish Antizionist Network USA (<strong>IJAN USA</strong>)</td>
<td width="142">USA</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">It&#8217;s Kosher to Boycott Israeli Goods (<strong>Jews4Big</strong>)</td>
<td width="142">UK</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jewish Socialists’ Group (<strong>JSG</strong>)</td>
<td width="142">UK</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jewish Voice for a Just Peace (<strong>Juedische Stimme</strong>)</td>
<td width="142">Germany</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jewish Voice for Peace (JVP)</td>
<td width="142">Ireland</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jewish-Palestinian Dialogue Group</td>
<td width="142">Germany</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jews for a Just Peace North Carolina (<strong>jfajpNC</strong>)</td>
<td width="142">USA</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Jews for Justice for Palestine (<strong>jfjfp</strong>)</td>
<td width="142">UK</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">Rete’ Ebrei contro l’Occupazione (<em>Network of Jews against Occupation)</em></td>
<td width="142">Italy</td>
</tr>
<tr>
<td width="331">union juive française pour la paix (<strong>ujfp</strong>)</td>
<td width="142">France</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> <a href="http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-4784262,00.html">http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-4784262,00.html</a></p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> <a href="http://www.herzliyaconference.org/eng/?CategoryID=544&amp;ArticleID=2676&amp;SearchParam=bds">http://www.herzliyaconference.org/eng/?CategoryID=544&amp;ArticleID=2676&amp;SearchParam=bds</a></p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> <a href="http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-4784262,00.html">http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-4784262,00.html</a></p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a> Art. 15 Universal Declaration of Human Rights (UDHR).</p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref5" name="_ftn5">[5]</a> Art. 12 International Covention on Civil and Political Rights (ICCPR) and Art. 13. UHRD</p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref6" name="_ftn6">[6]</a> Art. 19 ICCPR</p>
<p><a href="https://us-mg4.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=6lm22a8du1404#_ftnref7" name="_ftn7">[7]</a> Art. 21 ICCPR</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/juden-weltweit-in-solidaritaet-mit-omar-barghouti-und-aktivisten-der-bds-bewegung/">Juden weltweit in Solidarität mit Omar Barghouti und Aktivisten der BDS-Bewegung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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		<title>Die Stimme erheben gegen anti-palästinensische Hetze</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/stellungnahme-die-stimme-erheben-gegen-anti-palaestinensische-hetze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2016 08:37:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Israeli Apartheid Week (IAW)]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[BDS-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott from Within]]></category>
		<category><![CDATA[FOR-Palestine]]></category>
		<category><![CDATA[IAW]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=6646</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stellungnahme zur Hetzkampagne anti-palästinensischer Gruppierungen gegen eine Veranstaltung im Rahmen der Israeli Apartheid Week Wir, Organisationen und Gruppen aus Berlin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/stellungnahme-die-stimme-erheben-gegen-anti-palaestinensische-hetze/">Die Stimme erheben gegen anti-palästinensische Hetze</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://c2.staticflickr.com/2/1558/25438555106_235d3ae5ee_n.jpg" alt="" width="247" height="320" />Stellungnahme zur Hetzkampagne anti-palästinensischer Gruppierungen gegen eine Veranstaltung im Rahmen der Israeli Apartheid Week</em></strong></p>
<p>Wir, Organisationen und Gruppen aus Berlin und aus Israel-Palästina, die sich als Unterstützer*innen des palästinensischen Kampfes und der globalen Kampagne für Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel sehen, verurteilen aufs Schärfste die derzeitige Hetzkampagne, die von verschiedenen anti-palästinensischen Gruppierungen betrieben und von der Zeitung “Jungle World” unterstützt wird. Diese Hetzte richtet sich gegen die Veranstaltung der Gruppen FOR-Palestine und BDS Berlin im Rahmen der Israeli Apartheid Week am 4.3.2016 im Kino Moviemento in Berlin.</p>
<p><span id="more-6646"></span></p>
<p>Die Israeli Apartheid Week ist ein globales Ereignis, um Unterstützung für die BDS-Kampagne zu gewinnen und über die Situation in Palästina aufzuklären. Die BDS-Kampagne, die vor einem Jahrzehnt von der palästinensischen Zivilgesellschaft ins Leben gerufen wurde, ist zurzeit die stärkste und effektivste Methode, den palästinensischen Kampf mit gewaltfreien Mitteln zu unterstützen. Die wiederholten Versuche, diese Kampagne als antisemitisch zu diffamieren, sehen wir als eine gefährliche Verleumdung ohne jegliche reale Grundlage.</p>
<p>Die israelische Regierung ergreift zurzeit massive Maßnahmen gegen BDS. In Deutschland hat die rechtsgerichtete Zeitung <em>Jerusalem Post</em> erwirkt, dass ein Konto einer BDS-Gruppe gekündigt wurde. In Österreich wurde die Holocaust-Überlebende und BDS-Unterstützerin Hedy Epstein daran gehindert, im Parlament zu sprechen, weil sie die Kampagne unterstützt. In Bayreuth wurde eine Preisverleihung an die Anti-Kriegs-Gruppe “Code Pink” beinahe abgesagt, weil sie BDS unterstützt.</p>
<p>Die Veranstaltung in Berlin am Freitag ist eine Vorführung von “Even Though My Land is Burning”, ein Dokumentarfilm eines jüdisch-israelischen Filmemachers und Aktivisten, der das Engagement jüdisch-israelischer Aktivist*innen beim palästinensischen zivilen Widerstand dokumentiert. Der Film verdeutlicht:–Unerlässliche Voraussetzung für ein Zusammenleben in Palästina ist die Überwindung der Apartheid; somit ist er eindeutig anti-rassistisch. Diese Linie vertreten wir und sind stolz darauf. Die Behauptung, ein Film, der sich mit dem gemeinsamen Kampf jüdischer und palästinensischer Menschen auf dem Weg zu einer gemeinsamen Zukunft beschäftigt, sei antisemitisch, wäre lächerlich, wenn sie nicht so gefährlich wäre. Nicht nur werden wir durch solche Vorwürfe diffamiert &#8211; sie relativieren darüber hinaus den tatsächlichen Antisemitismus und richten auf diese Weise einen großen gesellschaftlichen Schaden an.</p>
<p>Die Hetzkampagne gegen die gewaltfreie BDS-Kampagne und die Israeli Apartheid Week, der Aufruf für eine pro-israelische Demo in einem Kiez in Berlin, in dem zahlreiche palästinensische Geflüchtete und ihre Familien leben, die Versuche der Diffamierung von kritischen jüdischen Stimmen mit Vorwürfen des Antisemitismus &#8211; das alles zeigt uns, dass es hier um eine weitere schamlose Provokation geht, die nur dazu dienen soll, uns zum Schweigen zu bringen.</p>
<p>Wir, palästinensische Aktivist*innen in Berlin, deren Familien aus Palästina vertrieben wurden; wir, jüdische Aktivist*innen in Berlin, deren Familien aus Europa vertrieben wurden; wir, jüdische israelische Staatsbürger*innen, die mit der Boykottkampagne solidarisch sind; wir, Genoss*innen der Palästina-Solidaritätsbewegung aus aller Welt, verurteilen die Versuche, mit Mitteln der deutschen Hegemonie und Definitionsmacht uns zu “Antisemiten” und “Terroristen” zu machen. Wir sind mit der BDS-Bewegung und der Israeli Apartheid Week solidarisch, und werden unsere politische Arbeit für Gerechtigkeit für Palästina trotz aller Angriffe weiter führen.</p>
<p><strong>Freiheit und Gerechtigkeit für Palästina!</strong></p>
<p>FOR-Palestine</p>
<p>BDS Berlin</p>
<p>Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. (Berlin)</p>
<p>BOYCOTT! Supporting the Palestinian BDS Call from Within</p>
<p class="entry-title"><strong>English: <a href="http://for-palestine.org/en/raise-your-voice-against-anti-palestinian-incitement/" target="_blank">Raise your voice against anti-Palestinian incitement</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Aufruf zum Boykott aller pro-israelischen Veranstaltungen der Leipziger Buchmesse 2015</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/aufruf-zum-boykott-aller-pro-israelischen-veranstaltungen-der-leipziger-buchmesse-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 20:40:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=5688</guid>

					<description><![CDATA[<p>6. März 2015 „1965 bis 2015. Deutschland – Israel.“ Unter diesem Motto zelebriert die diesjährige Leipziger Buchmesse das 50. Jubiläum</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<h1 class="entry-title1"></h1>
<p><a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=1734" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://farm6.staticflickr.com/5589/14761084813_a40913468b_o.jpg" alt="" width="324" height="136" /></a></p>
<div class="entry-meta"><a title="3:07 pm" href="http://www.juedische-stimme.de/?p=1734" rel="bookmark"><span class="entry-date">6. März 2015</span></a></div>
<div class="entry-content">
<p><strong>„1965 bis 2015. Deutschland – Israel.“</strong></p>
<p>Unter diesem Motto zelebriert die diesjährige Leipziger Buchmesse das 50. Jubiläum der nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Völkermord an den Juden eingeleiteten diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel. Der Messeschwerpunkt wird von der Botschaft des Staates Israel in Deutschland und dem Club Bertelsmann in Zusammenarbeit mit deutschen Verlagen und weiteren Partnern organisiert. Die Leipziger Buchmesse und die Stadt Leipzig unterstützen das Programm. Dem Vernehmen nach werden zahlreiche israelische Autoren „im Rahmen des Schwerpunktes ihre jüngsten ins Deutsche übersetzten Werke in Leipzig vorstellen. Sie erzählen vielfältige Geschichten über Familien oder die Liebe in Zeiten dramatischer politischer Entwicklungen. Im Bereich Sachbuch stehen Bücher zu Geschichte und Gesellschaft beider Länder ebenso auf dem Programm wie Autobiografien und Essaybände.“</p>
<p><strong>Fünf Gründe für den Boykott aller pro-israelischen Veranstaltungen der Leipziger Buchmesse 2015</strong></p>
<p><span id="more-5688"></span></p>
<p><strong>1.</strong> Die Jüdische Stimme (JS) unterstützt den von 170 zivilgesellschaftlichen Organisationen im palästinensischen Westjordanland – einschließlich Ostjerusalem – und Gazastreifen an die internationale Öffentlichkeit gerichteten Aufruf zu Boykott, Des-Investition und Sanktionen (BDS), solange Israel die Besatzung der im Juni-Krieg 1967 eroberten Territorien aufrechterhält, der palästinensischen Bevölkerung die Grund- und Menschenrechte versagt und tagtäglich geltendes Internationales Recht verletzt.</p>
<p><strong>2.</strong> Die Leipziger Buchmesse wird vom Außenministerium Israels mitfinanziert. Der Botschafter Israels in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsmann wird als Ehrengast sprechen. Er vertritt ein Land, das für jüdische und nicht-jüdische Bürger zweierlei Rechtssysteme festschreibt, die einheimische palästinensische Bevölkerung ausgrenzt und sich durch diskriminierende Gesetze als Apartheidstaat manifestiert.</p>
<p><strong>3.</strong> Es wurden 17 israelische Autoren eingeladen, Israel und die Beziehungen zu Deutschland auf der Buchmesse zu repräsentieren. Darunter wird nur ein einziger israelischer Palästinenser sein, obwohl die palästinensischen Araber über 20% der israelischen Bevölkerung ausmachen. Auch einschlägige Themen der benachteiligten arabischen Juden – immerhin die Mehrheit im Lande – sind offenbar nicht präsentabel. Das israelische Außenministerium wünscht den Staat als jüdisch und europazentriert zu demonstrieren. Es ist mehr als bedauerlich, dass die Organisatoren einer Buchmesse in Deutschland solchen Botschaften der Ausgrenzung kommentarlos folgen.</p>
<p><strong>4.</strong> Erst unlängst tat die israelische Regierung selber ihr Bestreben kund, durch Förderung und Finanzierung kultureller Ereignisse und Unternehmungen Zustimmung zu ihrer Politik zu erheischen. Die Leipziger Buchmesse ist ihr daher ein willkommenes Ereignis, die Besatzung der palästinensischen Territorien und die Missachtung des Völkerrechts zu legitimieren.</p>
<p><strong>5.</strong> Die Buchmesse zelebriert 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Gänzlich ausgeblendet bleibt dabei die Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland auf das Internationale Rechtsystem und das Selbstbestimmungsrecht eines jeden Volkes. Palästinensern steht das Recht auf Selbstbestimmung zu. Erst 2012 lehnte es die Bundesrepublik Deutschland in der UNO ab, für die Anerkennung Palästinas zu stimmen. Diese scheinheilige Haltung macht unmissverständlich klar, dass Israel von Deutschland nie uneigennützig als unabhängiger Staat anerkannt, sondern stets instrumentell als Kolonialmacht in Vertretung des Westens hofiert wurde. Nicht zuletzt im eigenen deutschen Interesse und allemal auf Kosten der menschenwürdigen Existenz der Palästinenser.</p>
<p>Berlin 6. März 2015<br />
<a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=1734" target="_blank">Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost</a></p>
</div>

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		<title>Wir heißen den JNF ausdrücklich NICHT willkommen!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/wir-heissen-den-jnf-ausdruecklich-nicht-willkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 16:25:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt den JNF]]></category>
		<category><![CDATA[3. Israelkongress]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=2153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aufruf zur Protestveranstaltung am 10. November 2013 Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP): Kommt alle zur Protestveranstaltung am</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/wir-heissen-den-jnf-ausdruecklich-nicht-willkommen/">Wir heißen den JNF ausdrücklich NICHT willkommen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<h2>Aufruf zur Protestveranstaltung am 10. November 2013</h2>
<div id="extended">
<h1><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7409/11802157875_b5ceaf19e1_z.jpg" alt="" width="567" height="378" /></h1>
<h1>Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP):</h1>
<p><strong>Kommt alle zur Protestveranstaltung am 10. November von 9:30 bis 12:00 Uhr, BCC, Alexanderstr. 11</strong></p>
<p><a href="http://www.stopthejnf.org/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7435/11802904796_97e7e1656d_z.jpg" alt="" width="640" height="66" /></a></p>
<p><span id="more-2153"></span>“Connecting for Tomorrow” (Für morgen verbinden) – unter diesem Motto ist für Sonntag, den 10. November 2013 im Berliner Congress Center (BCC), Alexanderstr. 11 in Berlin Mitte für die Zeit zwischen 11:00 und 21:00 Uhr ein Kongress angekündigt, der das Ziel hat, die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zu intensivieren. Es ist der 3. “Israel-Kongress”. Die ersten beiden Kongresse dieser Reihe wurden in Frankfurt ausgerichtet; künftig soll Berlin Gastgeber sein. Erwartet werden mehr als 1000 Gäste aus dem In- und Ausland. Die Lufthanse bietet für Kongressteilnehmer aus Israel verbilligte Flüge an.</p>
<p>Warum sich Berlin auf den Kongress und seine Gäste nicht freuen kann und warum die in Deutschland aktive Jüdische Stimme gemeinsam mit vielen anderen Organisationen vor unbedachten Willkommensworten warnen, erfahren Sie in dieser Flugschrift.</p>
<p><strong>Wir protestieren</strong> gegen die, mit nunmehr 46 Jahren historisch weltweit längste Besatzungspolitik der israelischen Regierungen, die einer Expansion Israels auf palästinensischem Territorium gleichkommt und völkerrechtlich nicht legitimiert ist. Die EU hat in diesem Jahr Leitlinien zur Rechtswidrigkeit israelischer Siedlungen in den besetzten palästinensischen Territorien verabschiedet.</p>
<p><strong>Wir protestieren</strong> gegen die Siedlungs- und Landraubpolitik Israels gegenüber der palästinensischen Bevölkerung innerhalb und außerhalb der israelischen Grenzen und insbesondere gegen die zionistischen Organisationen, die diese Politik der ethnischen Säuberung – auch “Judaisierung des Bodens” betitelt – fördern und implementieren.</p>
<p><strong>Wir erheben unsere Stimme</strong> gegen die “strategische Partnerschaft” der Kongressorganisatoren mit dem Jüdischen Nationalfonds (fortan JNF), der als Trägerorganisation jener illegalen und rassistischen Politik mit seiner provokativen “Grünen Oase” 100 qm und damit die gesamte Ebene B des BCC belegt, um sich als “Brücke zu Israel” zu präsentieren.</p>
<p>Als sei der Fonds Teil der alternativen Umwelt- und Friedensbewegung, dient der JNF seine inhumanen Netzwerke und Projekte zum Austausch und zur Kooperationen “rund um die grünen Interessen der Industrie” an. Kein Wort davon, dass seine Unternehmungen sämtlich auf Vertreibung und ethnische Säuberung von Palästinensern beruhen.</p>
<p>Die Jüdische Stimme weiß sich mit vielen anderen NGOs in Israel (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Regional_Council_of_Unrecognized_Villages">Regional Council of Unrecognised Villages</a>, <a href="http://www.en.justjlm.org/">Sheikh Jarrah Solidarity</a>, <a href="http://www.icahd.org/">ICAHD – The Israeli Committee Against House Demolitions</a>), den Vereinigten Staaten (<a title="IJAN" href="http://www.ijsn.net/home/">International Jewish Anti-Zionist Network</a> und Europa (<a title="APJP" href="http://apjp.org/">Architects and Planners for Justice in Palestine</a> (UK)), nicht zuletzt auch mit der internationalen Kampagne <a href="http://www.stopthejnf.org/">Stop the JNF</a> einig, wenn sie im deutschsprachigen Raum immer wieder mahnt, dass die vom JNF/KKL seit Gründung des Staats Israel verfolgte mit humanitären und Menschenrechten unvereinbare Politik moralisch und ethisch geächtet werden muss. (vgl. <a href="http://www.juedische-stimme.de/">Jüdische Stimme</a>).</p>
<p>Alljährlich erinnern wir am Tag des Bodens gemeinsam mit dem palästinensischen Volk an die gewaltsame Niederschlagung der arabischen Auflehnung 1976 gegen den systematischen Landraub und die Enteignung von Tausenden von Hektar Land. In den Auseinandersetzungen wurden sechs Palästinenser getötet, Hunderte wurden verletzt. Der “Tag des Bodens” wurde zum Symbol des gemeinsamen Widerstands aller Palästinenser innerhalb und außerhalb der Grenzen Israels gegen Unterdrückung, Enteignung und Vertreibung.</p>
<p>Die Planung und vor allem die – oftmals mit Gewalt und Menschenverachtung betriebene – Enteignung von arabischem Grund- und Bodenbesitz, werden von der Landbeschaffungsbehörde der KKL besorgt. Dieser nationale Fond wurde 1901 unter dem Namen Keren Kayemet L’Israel (KKL) wörtlich übersetzt „Existierender Fonds für Israel“ von der zionistischen Bewegung gegründet, um Land zur jüdischen Besiedlung Palästinas zunächst käuflich zu erwerben. Im internationalen Sprachgebrauch wird die Organisation deshalb richtig „Jewish National Fund“ (Jüdischer Nationalfonds) bezeichnet.</p>
<p>Abgesehen von den umfänglichen Spendensammlungen in allen Jüdischen Gemeinden und den vor allem in Israel etablierten Formen der Beitragszahlungen an den JNF, ruft dieser in jedem Jahr international – so auch in Deutschland – den “grünen Sonntag” aus, an dem Menschen aufgerufen werden, für “Baumpflanzungen in Israel” zu spenden, damit das Land begrünt und bewaldet werde.</p>
<p>In den letzten Jahren ist die Begrünung der Negev-Wüste eines der großen JNF-Projekte. Im Februar 2011 wurde die Beduinen-Siedlung Al Arakib zum 18. Mal zerstört: Die Bulldozer, die das Leid über die Menschen brachten, waren weithin sichtbar als JNF-Besitz kenntlich.</p>
<p>Al Arakib und andere Beduinen-Dörfer in der Negev-Wüste, aber auch in anderen Teilen Israels, wurden zerstört, um für die Baum-Pflanzungs-Projekte des JNF Platz zu schaffen, von denen manche in der “Grünen Oase” während des Berliner Israel-Kongresses schöngeredet und als attraktive Investition in die Zukunft angepriesen werden wird.</p>
<p>Das avisierte Rahmenprogramm des Vorhabens verspricht in der Tat Freizeitparks und Attraktionen in der Negev-Wüste nicht nur für Israelis, sondern insbesondere auch für Touristen.</p>
<p>Die Negev-Wüste, traditionell Heimat und Lebensumwelt der Beduinen, wird zurzeit nicht zuletzt mit politischer und gesetzlicher Unterstützung der israelischen Regierungen vom JNF einem Räumungs- und Säuberungsprozess unterworfen, dessen unverblümt erklärtes Ziel die jüdische Besiedlung auch dieses Gebietes ist.</p>
<p>In den besetzten Gebieten des Westjordanlands und Ostjerusalems betreibt der JNF unter dem Namen Himanuta die Enteignung von privatem Grund- und Bodenbesitz sowie Räumung und Zerstörung von Wohnungen, Häusern und ganzen Wohnortschaften der einheimischen palästinensischen Bevölkerung, um die “bereinigten” Ländereien jüdischen, zum Teil nach Israel gerade neu eingewanderten Siedlern, zu überlassen.</p>
<p>Das 1938 zur Förderung jüdischer Neusiedler bei der Kolonisierung des, damals unter britischem Mandat gestellten Palästina, gegründete Unternehmen Himanuta gehört vollständig dem JNF. Nach 1967 dehnte das Unternehmen seinen “Geschäftsbereich” auf die Kolonisierung der von Israel besetzten Gebiete aus, damit die israelische KKL alias JNF sich bei der Aneignung besetzten Bodens nicht des Verstoßes gegen Internationales Recht schuldig machen muss. Die Kooperation der Himanuta mit ultrarechten Siedlerorganisationen, wie z.B. ELAD (David-Stadt-Stiftung) wundert nicht.</p>
<p>Die genannten Beispiele kennzeichnen programmatisch die gesamte Geschichte des JNF bis zum heutigen Tag.</p>
<p>Viele Menschen spenden hierzulande für den JNF. Der Fonds ist als gemeinnützige Organisation zur Begrünung Israels durch Baumpflanzungen anerkannt. Deshalb sind die Spenden von der Steuererhebung befreit.</p>
<p>Die meisten Spenderinnen und Spender wissen vermutlich nicht, dass der JNF wesentliche und einschlägige Informationen über die Verwendung der gespendeten Geldmittel zurückhält. Sie ahnen meistens nicht, dass ihr Geld indirekt zur Vertreibung der einheimischen nicht-jüdischen Bevölkerung Israels und der besetzten Gebiete verwendet wird.</p>
<p>Die Satzung des Jüdischen Nationalfonds legt fest, dass er Land nur an Juden verkaufen, verpachten oder vermieten darf. Solch eine Organisation darf und kann nicht das ganze “Jüdische Volk” repräsentieren.</p>
<p><strong>Wir sind europäische Juden und Jüdinnen. Der Staat Israel vertritt uns nicht. Wir verurteilen die beschriebene amoralische Praxis der Enteignung und Entrechtung der Palästinenser.</strong></p>
<p><strong>Sie erfolgt NICHT IN UNSEREM NAMEN!</strong></p>
<p><strong>Wir protestieren gegen die strategische Partnerschaft des anberaumten Kongresses mit JNF und erklären:</strong></p>
<p><strong>Die Politik des JNF, palästinensisches Land innerhalb Israels und in den besetzten Gebieten zu „judaisieren“, d.h. zu ausschließlich jüdisch-israelischem Kolonialgebiet zu erklären und es jüdisch zu besiedeln, muss als rassistisch angeprangert und vereitelt werden.</strong></p>
<p><strong>Wir heißen den JNF ausdrücklich NICHT willkommen!</strong></p>
<h3>Kommt alle zur Protestveranstaltung am 10. November von 9:30 bis 12:00 Uhr, BCC, Alexanderstr. 11</h3>
<p>Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7397/11802148075_8627f2450f.jpg" alt="" width="324" height="136" /></p>
<p>Berlin im November 2013</p>
<p>Dieser Aufruf wird unterstützt von:</p>
<p>AK Nahost Berlin, Aktionskreis Palästina FFM, Arbeiterfotografie, Bundesverband, Arbeitskreis Palästina Tübingen, Erhard Arendt, Dortmund, BDS Berlin, BDS Schweiz, Dr. Rüdeger Baron, Röthenbach, Winfried Belz, Heidelberg, Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (dpg), Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Frauen in Schwarz München, Frauen in Schwarz (Wien), Annette Groth, MdB Die LINKE, ICAHD Deutschland, Institut für Palästinakunde e.V., Bonn, Matthias Jochheim (IPPNW), Kölner FRAUEN IN SCHWARZ, FrauenWegeNahost, Kritische Jüdische Stimme (Österreich), Helge Löw, Ehrenvorstandsmitglied im Weltfriedensdienst, Nahostkomitee in der Berliner Friko, Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit, Palästina-Forum-Nahost, Frankfurt/M, Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg, Palästinakomitee Stuttgart, Palästina-Solidarität Region Basel, Palästinensische Gemeinde Deutschland / Berlin, Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V., Jörg J. Rieche, Annerose Schulz</p>
<p>Diese Organisationen sind solidarisch mit der Kritik am JNF: Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina (Schweiz), AG Al Arakib (Schweiz)</p>
<p>English version:<br />
<a href="http://de.scribd.com/doc/199849076/131110-Appeal-to-Support-the-Protest-Demonstration-on-10th-November-2013" target="_blank">Appeal to Support the Protest Demonstration on 10th November 2013</a></p>
<p class="entry-title">siehe auch: <a href="http://www.bds-kampagne.de/2013/10/28/3rd-israel-congress-2013-in-berlin-open-letter-to-foundations-in-support-of-the-congress/" target="_blank">3rd Israel Congress 2013 in Berlin – Open letter to foundations in support of the congress</a></p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>Kurzbericht zur Kundgebung &#8211; <a href="http://de.scribd.com/doc/199850391/131110-Short-Report-of-the-Rally-Israelcongress" target="_blank">Short report of the rally</a></strong></h2>
<p style="text-align: left;">Stoppt den JNF &#8211; Kein Landraub in Silwan, in Ost-Jerusalem, in Al Arakib, im Jordantal, im Naqab</p>
<p style="text-align: left;">Berlin, 10. November 2013</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7430/11802157505_00e4fa3a8e_z.jpg" alt="" width="640" height="294" /></p>
<p>Unter diesem Motto stand eine Protestveranstaltung gegen die strategische Partnerschaft der Kongressorganisatoren des 3. Israelkongress mit dem Jüdischen Nationalfonds (JNF) am 10. November 2013 im BCC in Berlin-Mitte, zu der die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP – Germany) aufgerufen hatte.</p>
<p>80 – 100 Menschen waren <a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=1304">diesem Aufruf</a> der Jüdischen Stimme gefolgt und zeigten auf zahlreichen Postern, Transparenten und Flugblättern, was die vermeintlich „grüne“ Politik des JNF für die einheimische palästinensische, nicht-jüdische Bevölkerung in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten bedeutet: Landraub, ethnische Säuberung, Apartheid.</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://farm6.staticflickr.com/5550/11802913426_b6fc845566_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Auf Arabisch, Deutsch, Englisch und Hebräisch forderten die Demonstrant_innen<strong> „Stoppt den JNF, stoppt den Landraub in Ostjerusalem, in Silwan, im Jordantal, in Al Arakib, im Naqab.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong> </strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://farm3.staticflickr.com/2823/11802155915_1701d97c8c_n.jpg" alt="" width="320" height="150" />    </strong></p>
<p><strong> Efi Stenzler</strong>, World-Chairman des JNF musste zur Kenntnis nehmen, dass die Machenschaften des JNF auch hierzulande von immer mehr Menschen durchschaut werden. Seine Beschwichtigungsversuche bei den Protestierenden scheiterten kläglich, als er mit Menschen konfrontiert wurde, die mit der Politik des JNF in Palästina / Israel nicht nur bestens vertraut, sondern von deren Auswirkungen auch nachhaltig betroffen sind.</p>
<p>Im Vorfeld dieses Kongresses hatten zahlreiche Organisationen weltweit in einem <a href="http://de.scribd.com/doc/199851262/131028-Open-Letter-3-Israel-Congress-CEOs-Foundations" target="_blank">offenen Brief</a> die Vorsitzenden der parteinahen Stiftungen sowie der Alexander von Humboldt Stiftung aufgefordert, ihre Unterstützung für den 3. Israelkongress zurückzuziehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://farm4.staticflickr.com/3794/11802911386_a40d59fb77_n.jpg" alt="" width="320" height="193" />Neben der Ablehnung der Politik des JNF wurde auf zahlreichen Postern auch die volle Umsetzung der EU Leitlinien gefordert, die am 1. Januar 2014 in Kraft treten,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>sowie die Freilassung aller palästinensischen Inhaftierten aus den israelischen Gefängnissen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://farm6.staticflickr.com/5539/11802393133_02812f36c9_n.jpg" alt="" width="320" height="239" /><br />
&gt;</p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8414" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap.jpg" alt="" width="292" height="130" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap.jpg 1000w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap-300x134.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2013/11/logo_BDS_Berlin-TEXT-color-bitmap-768x343.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px" /></a></p>
<h3>Bilder der Kundgebung</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7400/11802154255_f0bdc5686e_z.jpg" alt="" width="567" height="319" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm3.staticflickr.com/2875/11802910526_4134c8750c_z.jpg" alt="" width="567" height="319" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7329/11802910206_28239befa8_z.jpg" alt="" width="425" height="638" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm6.staticflickr.com/5534/11802397833_0c9cb2a11a_z.jpg" alt="" width="567" height="378" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm6.staticflickr.com/5505/11802909256_b6b508f705_z.jpg" alt="" width="640" height="479" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm4.staticflickr.com/3733/11802396713_cd3eaee54c_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm4.staticflickr.com/3769/11802908116_8269dbbff5_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm8.staticflickr.com/7385/11802151165_0b8a9cbc99_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm4.staticflickr.com/3727/11802557434_f6b7363471_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm4.staticflickr.com/3697/11802394553_4b450a564e_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm3.staticflickr.com/2822/11802556164_7fe53d3cec_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><a href="http://bds-kampagne.site36.net/files/2013/11/stoptheJNF_15.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm6.staticflickr.com/5479/11802147655_8cbcd0ded5_z.jpg" alt="" width="477" height="640" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://farm6.staticflickr.com/5484/11802903776_5c8edeb46b_z.jpg" alt="" width="640" height="478" /></p>
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		<title>Festival Culturescapes Israel 2011 – Offener Brief an die Burghof Lörrach GmbH</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/festival-culturescapes-israel-2011-offener-brief-an-die-burghof-loerrach-gmbh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 14:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[BDS Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Academic Boycott]]></category>
		<category><![CDATA[Culturscapes]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=5425</guid>

					<description><![CDATA[<p>Burghof Lörrach GmbH Susanne Göhner Helmut Bürgel Herrenstr. 5 79539 Lörrach 31. Mai 2011 Offener Brief Sehr geehrte Frau Göhner,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/festival-culturescapes-israel-2011-offener-brief-an-die-burghof-loerrach-gmbh/">Festival Culturescapes Israel 2011 – Offener Brief an die Burghof Lörrach GmbH</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><strong>Burghof Lörrach GmbH </strong><br />
Susanne Göhner<br />
Helmut Bürgel<br />
<strong>Herrenstr. 5 79539 Lörrach</strong></p>
<p>31. Mai 2011</p>
<p><strong>Offener Brief </strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Göhner,</p>
<p>sehr geehrter Herr Bürgel,</p>
<p>bestürzt nehmen wir zur Kenntnis, daß in Zusammenarbeit mit dem Kulturfestival Culturescapes Israel 2011 auch in Ihrem Hause Veranstaltungen stattfinden werden.</p>
<p>Das Festival Culturescapes Israel, das im Herbst 2011 in Basel, Zürich und anderen Schweizer Städten und eben auch Lörrach stattfindet, kündigt sich als breite Initiative an, um das schmeichelhafte Bild von Israel als einem Land zu vermitteln, in dem sich das künstlerische Schaffen frei entfalten kann und selbst regierungskritische Künstler_innen unterstützt werden.</p>
<p>Die Unterstützung von kulturellen Ereignissen, die die „Pluralität“ der israelischen Gesellschaft zeigen, folgt jedoch einem Regierungsprogramm, das die drei israelischen Ministerien Kultur, Tourismus und Auswärtiges 2005 beschlossen haben und das bekannt ist unter dem Namen: „Brand Israel – Hasbara“. 1</p>
<p>Kultur, Kunst und Pluralität des Landes sollen in den Vordergrund gerückt werden mit dem Ziel, mit Hilfe von Public-Relations-Agenturen vom Konflikt mit den Palästinensern abzulenken. Es geht darum, eine Verschiebung zu erwirken und Israel anders zu verkaufen, nämlich “weg vom Image eines Landes, das sich im Krieg und Konflikt befindet und hin zu einem Marken-Zeichen für positive Werte und Ideale, wie &#8218;Gestalter der Zukunft&#8216;, &#8218;pulsierende Vielfalt&#8216; und &#8218;unternehmerische Begeisterung&#8216;.&#8220; 2</p>
<p>Dem in weltweiten Umfragen zunehmend negativen Image Israels, das durch anhaltende Vorwürfe von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit geprägt ist, soll entgegentreten und eine Fassade der Normalität vorgetäuscht werden.</p>
<p>Mit ihrer Teilnahme am Festival Culturescapes Israel 2011, initiiert von der israelischen Botschaft in der Schweiz, unterstützt die Burghof GmbH jedoch faktisch die israelische Politik von Apartheid, Kolonisierung und Besatzung gegen die einheimische palästinensische Bevölkerung. 3</p>
<p>Die palästinensische Zivilgesellschaft, die auf die Einhaltung des internationalen Rechts pocht, ist nicht willens, die israelische Politik der Verstöße gegen allgemein anerkannte Rechtsnormen hinzunehmen.</p>
<p>Gemeinsam mit einer weltweiten zivilgesellschaftlichen Bewegung fordert sie, dass akademische und kulturelle Projekte mit israelischer Staatsbeteiligung solange boykottiert werden, bis Israel die völkerrechtlichen Forderungen umsetzt:</p>
<p>“Alle Kulturprodukte, die von offizieller israelischer Seite in Auftrag gegeben werden (z.B. von Ministerien, Kommunen, Botschaften, Konsulaten, von staatlicher oder anderer öffentlicher Filmförderung etc.) sollten aus institutionellen Gründen boykottiert werden, weil sie vom israelischen Staat – oder einer ihrer mitverantwortlichen Institutionen – in Auftrag gegeben und deshalb auch finanziell gefördert werden, eigens um die staatliche Propaganda und die Bemühungen um ein anderes Image zu unterstützen, mit dem Ziel die israelische Besatzung oder andere Verletzungen der palästinensischen Rechte und des Völkerrechts herunterzuspielen, zu rechtfertigen, schönzufärben oder davon abzulenken.” 4</p>
<p>In ihrem Aufruf vom 9. Juli 2005 fordert die palästinensische Zivilgesellschaft <strong>B</strong>oykott, <strong>D</strong>esinvestition und <strong>S</strong>anktionen (<strong>BDS</strong>) gegen Israel auf, bis es [Israel] internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachkommt.5</p>
<p>Inzwischen unterstützen weltweit Organisationen und Individuen diesen Aufruf und haben sich zu einer internationalen BDS-Kampagne zusammengeschlossen: Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel als gewaltloses Mittel, wie es auch im Falle der Beendigung des Apartheidsystems in Südafrika erfolgreich war.</p>
<p>Auch in der Bundesrepublik Deutschland ist die BDS-Kampagne angekommen, und zwar sowohl im zivilgesellschaftlichen Bereich als auch auf politischer Ebene! 6</p>
<p>Ehemalige Staatsmänner wie Richard von Weizsäcker und Helmut Schmidt und andere fordern eine Änderung der EU-Politik gegenüber Israel.7</p>
<p>Die Deutsche Bahn AG hat sich aus dem völkerrechtswidrigen Schnellbahnprojekt Tel Aviv – Jerusalem zurückgezogen.8</p>
<p>Sehr geehrte Frau Göhner, sehr geehrter Herr Bürgel, wir bitten Sie dringend, die Teilnahme der Burghof GmbH am Festival Culturescapes Israel abzusagen.</p>
<p>Erteilen Sie der israelischen Politik von Apartheid, Unterdrückung und Besatzung eine Absage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Iris Hefets für Kritische Juden und Israelis kritischeisraelis@googlemail.com<br />
Berlin Academic Boycott berlinab@googlegroups.com<br />
BDS Gruppe Berlin bdsmovement-Berlin@web.de</p>
<p>Kontakt: bdsmovement-Berlin@web.de</p>
<p>Verweise:</p>
<p>1 Zur „Brand Israel“ (Markenzeichen Israel) Strategie: “Israel Aims To Improve Its Public Image”, Forward, 14.10.2005; “About Face”, Haaretz, 20.09.2005; “After Gaza, Israel Grapples with Crisis of Isolation”, The New York Times, 18.03.2009, “Ben White,”Behind Brand Israel: Israel&#8217;s recent propaganda efforts“, The Electronic Intifada, 23.02.2010.<br />
2 <a href="http://www.herzliyaconference.org/_Uploads/3051winning.pdf" target="_blank">http://www.herzliyaconference.org/_Uploads/3051winning.pdf</a><br />
“Winning the Battle of the Narrative” Working Paper for the 2010 Herzliya Conference, p.3<br />
3 <a href="http://untreaty.un.org/cod/avl/ha/cspca/cspca.html" target="_blank">http://untreaty.un.org/cod/avl/ha/cspca/cspca.html</a><br />
4 <a href="http://www.pacbi.org/" target="_blank">http://www.pacbi.org/</a> Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI), Guidelines for Applying the International Cultural Boycott of Israel<br />
5 <a href="http://bdsmovement.net/call" target="_blank">http://bdsmovement.net/call</a>, auf deutsch <a href="http://www.bdsmovement.net/call#German" target="_blank">http://www.bdsmovement.net/call#German</a><br />
6 <a href="http://berlinacademicboycott.wordpress.com/" target="_blank">http://berlinacademicboycott.wordpress.com/</a> und <a href="www.bds-kampagne.de" target="_blank">www.bds-kampagne.de</a><br />
7 <a href="http://www.20min.ch/news/ausland/story/Ex-Politiker-drohen-Israel-30646360" target="_blank">http://www.20min.ch/news/ausland/story/Ex-Politiker-drohen-Israel-30646360</a> und <a href="http://www.reiner-bernstein.de/genferinitiative/ge_erklaerungen/Letter%20to%20EU_06.12.10.pdf" target="_blank">http://www.reiner-bernstein.de/genferinitiative/ge_erklaerungen/Letter%20to%20EU_06.12.10.pdf</a><br />
8 <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,759991,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,759991,00.html</a></p>

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