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	<title>Klimagerechtigkeit-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Klimagerechtigkeit-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Ein Aufruf aus Palästina an die globalen Bewegungen für Klimagerechtigkeit: Die Beendigung des #Gaza-Genozids ist eine Klimafrage!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/ein-aufruf-aus-palaestina-an-die-globalen-bewegungen-fuer-klimagerechtigkeit-die-beendigung-des-gaza-genozids-ist-eine-klimafrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 22:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ACTION ALERT]]></category>
		<category><![CDATA[BNC]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit / Klimastreik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>30. November 2023 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Am 9. Dezember, dem Aktionstag für Klimagerechtigkeit, rufen wir die Land-, Indigenen-</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/ein-aufruf-aus-palaestina-an-die-globalen-bewegungen-fuer-klimagerechtigkeit-die-beendigung-des-gaza-genozids-ist-eine-klimafrage/">Ein Aufruf aus Palästina an die globalen Bewegungen für Klimagerechtigkeit: Die Beendigung des #Gaza-Genozids ist eine Klimafrage!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>30. November 2023 / <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian BDS National Committee (BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p><em>Am 9. Dezember, dem Aktionstag für <a href="https://climatejustice.uk/9-december-day-of-action-for-climate-justice/#:~:text=Continued%20corporate%20profiteering%20fuelling%20the,December%20to%20demand%20climate%20justice." target="_blank" rel="noopener">Klimagerechtigkeit</a>, rufen wir die Land-, Indigenen- und Klimagerechtigkeitsbewegungen auf, ihre Stimme für Palästina zu erheben.</em></p>
<p>Einheimische Palästinenser*innen in Gaza haben einen schrecklichen Völkermord erlebt. Israels Tempo bei der Tötung von Palästinenser*innen habe „<a href="https://www.nytimes.com/2023/11/25/world/middleeast/israel-gaza-death-toll.html" target="_blank" rel="noopener">in diesem Jahrhundert nur wenige Präzedenzfälle</a>“ gehabt. Ganze Stadtteile wurden dem Erdboden gleichgemacht, Menschen wurden vertrieben  und Hunger als  <a href="https://www.oxfam.org/en/press-releases/starvation-weapon-war-being-used-against-gaza-civilians-oxfam" target="_blank" rel="noopener">Kriegswaffe</a> eingesetzt. Anstatt Apartheid-Israel zur Verantwortung zu ziehen, hat der Westen es weiterhin bewaffnet und Israels Völkermord politisch gedeckt.</p>
<p>Israelische Führungskräfte haben ihre völkermörderischen Absichten lautstark zum Ausdruck gebracht. Zu Beginn des völkermörderischen Krieges gegen Gaza <a href="https://x.com/MiddleEastEye/status/1711338295995551777?s=20" target="_blank" rel="noopener">erklärte</a> der israelische Kriegsminister, dass Palästinenser*innen in Gaza „menschliche Tiere seien und wir entsprechend handeln werden“. Israels Völkermord an den Palästinenser*innen in Gaza steht im Zusammenhang mit 75 Jahren ethnischer Säuberung, Apartheid und Siedlerkolonialismus. Palästinenser*innen leiden seit Jahrzehnten unter Vertreibung und der Verweigerung des Zugangs zu ihrem Land, ihren Lebensgrundlagen und ihren Wasserressourcen. <a href="https://apnews.com/article/01e2ad461e344db7bbe1e36b36162c6e" target="_blank" rel="noopener">Die überwiegende Mehrheit</a> der 2,3 Millionen Palästinenser*innen im belagerten und besetzten Gazastreifen sind Flüchtlinge, die im Zuge der ethnischen Säuberung  aus ihren Häusern vertrieben wurden und denen ihr Recht auf Rückkehr verweigert wird. Israel hat Gaza <a href="https://apnews.com/article/01e2ad461e344db7bbe1e36b36162c6e" target="_blank" rel="noopener">unbewohnbar</a> gemacht. Wasser aus dem Gaza-Aquifer ist für den menschlichen Verzehr ungeeignet, Israel verweigert den Palästinenser*innen jedoch den Zugang zu Trinkwasseralternativen. Schon vor dem anhaltenden Völkermord bedeutete die 16-jährige Belagerung, dass der Zugang zu Nahrungsmitteln, Treibstoff, Baumaterial und anderen lebenswichtigen Gütern auf ein Minimum beschränkt war. Israel betrieb eine <a href="https://forensic-architecture.org/investigation/herbicidal-warfare-in-gaza" target="_blank" rel="noopener">herbizide Kriegsführung</a> und versprühte giftige Chemikalien über palästinensischen Farmen, um die Ernte zu zerstören.</p>
<p>Israels Straflosigkeit für seine Verbrechen und seinen Völkermord, sein anhaltendes Regime der von Siedlerkolonialismus und Apartheid und die Kontrolle der Ressourcen stellen eine <a href="https://x.com/ionebelarra/status/1724351470374383912?s=46" target="_blank" rel="noopener">ernsthafte Bedrohung für schwächere Nationen und Gemeinschaften</a> weltweit dar, die es im Streben nach Befreiung und Gerechtigkeit wagen, sich den Systemen westlicher Herrschaft, Unterdrückung und Unterwerfung zu widersetzen und ihnen zu trotzen .</p>
<p><strong>Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir uns mit der Bewegung für Klimagerechtigkeit zusammenschließen, um sicherzustellen, dass das israelische Unterdrückungsregime nicht zum Modell für eine neue Weltordnung unverhüllter Brutalität und extremer Gewalt wird.</strong></p>
<p>Wir können nicht zulassen, dass unser Land unbewohnbar gemacht wird und dass schwarze, braune und indigene Völker entbehrlich gemacht, entmenschlicht, vertrieben und getötet werden, um den Projekten kolonialer, rassistischer und kapitalistischer Interessen zu dienen. Nicht in Palästina. Nirgendwo.</p>
<p>Israelische Unternehmen wie Mekorot, Netafim, Haifa Chemicals, Adama und der rassistische und koloniale Jüdische Nationalfonds (JNF) rauben den Palästinenser*innen Ressourcen. Dies ist im gesamten historischen Palästina seit Beginn des israelischen Siedlerkolonialregimes der Fall. Ebenso schüren mitschuldige internationale Konzerne wie <a href="https://bdsmovement.net/siemens-and-chevron-stop-fueling-apartheid-and-climate-disaster" target="_blank" rel="noopener">Siemens und Chevron</a> das Klimachaos und  israelische Apartheid.</p>
<p>Die <a href="https://bdsmovement.net/news/cop28-let-us-unite-our-struggles-against-greenwashing-our-systematic-oppression" target="_blank" rel="noopener">COP28</a> soll eine weitere Gelegenheit für Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und den Westen sein, <a href="https://bdsmovement.net/greenwashing-apartheid" target="_blank" rel="noopener">ihre Verbrechen</a> gegen indigene Völker und unterdrückte Gemeinschaften auf der ganzen Welt grün zu waschen. Die palästinensische Zivilgesellschaft hat gemeinsam beschlossen, die diesjährige COP28 zu boykottieren. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind nicht nur einer der weltweit größten Produzenten fossiler Brennstoffe, sondern unterhalten auch während dieses brutalen Völkermords ein enges <a href="https://bdsmovement.net/news/uae-dictatorship-sells-out-palestinian-rights-through-agreement-with-israel" target="_blank" rel="noopener">Militär- und Sicherheitsbündnis mit Apartheid-Israel</a>. Es ist ein Polizeistaat, der auch für schreckliche Kriegsverbrechen im Jemen und für die rassistische und brutale Behandlung von Arbeitsmigrant*innen verantwortlich ist.</p>
<p><strong>Wir rufen aufrichtige Menschen weltweit auf, sich uns beim Aufbau intersektionaler Allianzen anzuschließen, um den Völkermord in Gaza zu beenden, Israels siedlerkoloniales Apartheidregime abzuschaffen, Unternehmen zu entlarven, die israelische Verbrechen grünwaschen und falsche Lösungen für die Klimakrise durchzusetzen.</strong></p>
<p>Land-, indigene und Klimagerechtigkeitsbewegungen auf der ganzen Welt <a href="https://viacampesina.org/en/la-via-campesinas-petition-on-palestine-more-than-2900-signatories-demand-immediate-action/" target="_blank" rel="noopener">mobilisieren sich</a>, um diesen Völkermord zu beenden, und verbinden ihre Kämpfe mit unseren. Globale Basiskämpfe für indigene Land- und Ressourcenrechte, Nachhaltigkeit und gegen die durch die Gier der Konzerne verursachte Klimakatastrophe sind untrennbar mit dem palästinensischen Befreiungskampf verbunden. Ohne ein Ende des Siedlerkolonialismus kann es kein Ende des Klimakolonialismus geben. Ohne Gerechtigkeit für Palästina kann es keine Klimagerechtigkeit geben.</p>
<p>Am 9. Dezember, dem Aktionstag für <a href="https://climatejustice.uk/9-december-day-of-action-for-climate-justice/#:~:text=Continued%20corporate%20profiteering%20fuelling%20the,December%20to%20demand%20climate%20justice." target="_blank" rel="noopener">Klimagerechtigkeit</a>, rufen wir die Land-, Indigenen- und Klimagerechtigkeitsbewegungen auf, ihre Stimme für Palästina zu erheben.</p>
<ul>
<li><strong>Nehmt an Aktionen</strong>, Demos und Sit-ins teil <strong>bzw. organisiert</strong> sie und fordert einen sofortigen dauerhaften Waffenstillstand, das Ende der Belagerung in Gaza und ein Ende von Israels #GazaGenocide. Hebt hervor, dass es unter Völkermord, Apartheid und Siedlerkolonialismus keine Klimagerechtigkeit gibt.<br /><br /></li>
<li><strong>Unterstützt oder initiiert Solidaritätserklärungen</strong>, die sich an politische Entscheidungsträger*innen richten und dringende Maßnahmen zur Durchsetzung eines Waffenstillstands, zur Aufhebung der Belagerung und zur Rechenschaftspflicht Israels für Völkermord, Apartheid und Kriegsverbrechen fordern.<br /><br /></li>
<li><strong>Baut intersektionale Boykott- und Desinvestitionskampagnen auf bzw. weitet sie</strong> aus gegen mitschuldige Unternehmen, die Palästinenser*innen schaden, die israelische Apartheid und die Klimakrise anheizen und falsche und ausbeuterische Lösungen in die ganze Welt exportieren.</li>
</ul>
<p><a href="https://bdsmovement.net/A-Call-From-Palestine-To-Global-Climate-Justice-Movements" target="_blank" rel="noopener">A call from Palestine to the Global Climate Justice Movements: Ending #GazaGenocide is a Climate Issue <br /></a>Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
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		<title>#COP27: Klimagerechtigkeit erfordert zivilgesellschaftliche Freiräume</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/cop27-klimagerechtigkeit-erfordert-zivilgesellschaftliche-freiraeume/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 17:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit / Klimastreik]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[#COP27]]></category>
		<category><![CDATA[Alaa Abd el-Fattah]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[COP27]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverteidiger*innen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10.November 2022 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Als die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP27) am 6. November in Sharm</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/cop27-klimagerechtigkeit-erfordert-zivilgesellschaftliche-freiraeume/">#COP27: Klimagerechtigkeit erfordert zivilgesellschaftliche Freiräume</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>



<p>10.November 2022 / <a href="https://bdsmovement.net/countries/palestinian-bds-national-committee-bnc">Palestinian BDS National Committee (BNC)</a></p>
<p>Als die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (<strong>COP27</strong>) am 6. November in <strong>Sharm El Sheikh, Ägypten</strong>, eröffnet wurde und führende Politiker*innen, Regierungsvertreter*innen und politische Entscheidungsträger*innen aus aller Welt zusammenkamen, um über Klimagerechtigkeit zu verhandeln, trank der britisch-ägyptische Menschenrechtsverteidiger und <strong>Gewissensgefangene Alaa Abdel Fattah</strong> in einem ägyptischen Gefängnis sein letztes Glas Wasser, nachdem er sich bereits <strong>mehr als </strong><a href="https://ishr.ch/latest-updates/alaa-abdel-fattahs-life-at-serious-risk-demand-egypt-to-immediately-release-him-now/"><strong>200 Tagen</strong></a><strong> teilweise im Hungerstreik</strong> befand. <strong>Wenn er nicht freigelassen wird, wird Alaa noch vor dem Ende der COP27 sterben.</strong></p>
<p>Die unterzeichnenden palästinensischen Organisationen betonen, dass der Kampf für Klimagerechtigkeit mit Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und dem Kampf um Selbstbestimmung und Freiheit verbunden ist. Wir fordern daher, dass Staaten die Menschenrechte und Freiheiten in den Mittelpunkt ihrer Verhandlungen auf der COP27 stellen, um einen inklusiven und echten globalen Klimagipfel zu ermöglichen. Wir schließen uns den weltweiten Stimmen an, die <strong>die sofortige Freilassung von Alaa Abd El Fattah und allen ägyptischen, palästinensischen und politischen Gefangenen auf der ganzen Welt fordern</strong>, die willkürlich festgenommen und inhaftiert wurden, nur weil sie ihre Menschenrechte wahrgenommen haben.</p>
<p><strong>Klimagerechtigkeit ist nicht von Menschenrechten zu trennen.</strong> Einerseits <a href="https://www.ohchr.org/en/statements/2022/11/cop27-urgent-need-respect-human-rights-all-climate-change-action-say-un-experts">beeinträchtigt</a> der Klimawandel in erheblichem Maße die Wahrnehmung grundlegender Menschenrechte, darunter das Recht auf sicheres und ausreichendes Wasser und Nahrung, das Recht auf Gesundheit, angemessenen Wohnraum, Bildung sowie das Recht auf Entwicklung und Selbstbestimmung. Andererseits sind es globale Regime des Kolonialismus, des Neoliberalismus, der Besatzung, der Rassendiskriminierung und des Autoritarismus, die Menschen verletzen und sie ihrer Menschenrechte berauben, einschließlich ihrer politischen, bürgerlichen und sozioökonomischen Rechte, ihr Rechts auf Selbstbestimmung und ihres Rechts auf volle Souveränität über ihr Land und ihre Bodenschätze, wodurch sie eine Schlüsselrolle bei der Verfestigung der Klimakrise spielen</p>
<p>Gleichzeitig stehen an der Spitze der Bewegung für Klimagerechtigkeit indigene Völker, Basisbewegungen für soziale Gerechtigkeit, zivilgesellschaftliche Organisationen und Menschenrechtsverteidiger*innen, einschließlich Menschenrechtsverteidiger*innen im Umweltbereich, wie der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf friedliche Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit hervorhebt[<a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftn1">1</a>]. Nach internationalen Menschenrechtsnormen sind Staaten verpflichtet, keine Gesetze anzuwenden und von Praktiken abzusehen, die die Ausübung des Rechts auf friedliche Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit beeinträchtigen, sowie ein günstiges Umfeld zu fördern, in dem diese Rechte wirksam ausgeübt werden können [<a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftn2">2</a>]. Die Staaten sind auch verpflichtet, das kollektive Selbstbestimmungsrecht der Völker zu erfüllen, einschließlich ihres Rechts, ihren politischen Status frei zu bestimmen und ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung frei zu verfolgen, sowie ihres Rechts auf volle Souveränität über ihre Bodenschätze und ihren Reichtum[<a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftn3">3</a>]. Darüber hinaus verpflichten sowohl die UN-Klimarahmenkonvention als auch das Pariser Abkommen die Vertragsstaaten, die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bewältigung des Klimawandels zu ermöglichen[<a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftn4">4</a>].</p>
<p>Bedauerlicherweise verletzen viele Staaten die Rechte und Freiheiten von Menschenrechtsverteidiger*innen und der Zivilgesellschaft durch tätliche Angriffe, Tötungen, Verleumdungskampagnen, Einschränkungen friedlicher Versammlungen, willkürliche Verhaftungen, Kriminalisierung, gerichtliche Schikanen und Überwachung, anstatt den Kampf für Gerechtigkeit, einschließlich des Kampfes für Klimagerechtigkeit, voranzutreiben[<a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftn5">5</a>]. In kolonialen und autoritären Kontexten haben sich Staaten für solche Verstöße auf Antiterrorgesetze und Sicherheitsvorwände gestützt. Diese repressiven Maßnahmen verstoßen nicht nur gegen die internationalen Menschenrechtsnormen, sondern sind auch Ausdruck globaler Unterdrückungssysteme, die an der Aufrechterhaltung des politischen Status quo interessiert sind, um ihre koloniale Vorherrschaft, ihre Macht und ihren Profit auszuweiten.</p>
<p>Im September 2021 schrieb Alaa Abdul Fattah aus seiner Gefängniszelle: „Ich war viermal im Hungerstreik … und jedes Mal erinnere ich mich an den Streik der palästinensischen Gefangenen. <a href="https://www.madamasr.com/en/2021/09/16/opinion/u/palestine-on-my-mind/">Palästina ist immer in meinen Gedanken</a> … Hat ein Gefangener das Recht, die Belagerten um Hilfe zu bitten? Ich weiß, dass diese Fragen zeigen, wie alt ich bin, aber ich bin Araber und Palästina ist immer in meinen Gedanken. Und zu meiner Verteidigung sage ich, dass ich mich in meinem Land nicht erniedrigen lassen wollte, dass ich meine Fahnen nie gesenkt habe und dass ich meinen Unterdrücker*innen gegenüberstand: ein Waisenkind, nackt und barfuß, und mein Trost ist, dass die Tragödie, die ich erlebe, nur mein Anteil an der ihren ist. Ich rufe dir zu: Ich denke immer an dich.&#8220; Die unterzeichnenden Organisationen bekräftigen, dass die <strong>Freiheit in Palästina nicht vollständig sein wird ohne die Freiheit aller Menschen, die unter Kolonialismus, Besatzung, Rassendiskriminierung und Autoritarismus leben.</strong></p>
<p>Die unterzeichnenden palästinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Netzwerke:</p>
<ol>
<li>Addameer Prisoner Support and Human Rights Association<br /><br /></li>
<li>Al-Haq, Law in the Service of Man<br /><br /></li>
<li>Center for Defense of Liberties &amp; Civil Rights &#8222;HURRYYAT&#8220;<br /><br /></li>
<li>Defense for Children International – Palestine<br /><br /></li>
<li>Palestinian BDS National Committee (BNC)  <br /><br /></li>
<li>The Civic Coalition for Palestinians Right in Jerusalem<br /><br /></li>
<li>The Palestinian Initiative for the Promotion of Global Dialogue and Democracy – MIFTAH<br /><br /></li>
<li>The Palestine Institute for Public Diplomacy<br /><br /></li>
<li>The Palestinian NGOs Network (PNGO)<br /><br /></li>
<li>The Women’s Center for Legal Aid and Counselling<br /><br /></li>
<li>MAKAN</li>
</ol>
<p> </p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/cop27-climate-justice-demands-free-civic-space">#COP27: Climate Justice Demands Free Civic Space</a> <br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p><a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftnref1">[1]</a> UNGA, “Exercise of the rights to freedom of peaceful assembly and of association as essential to advancing climate justice” (23 July 2021) UN Doc A/76/222.<br /><a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftnref2">[2]</a> Ibid.<br /><a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftnref3">[3]</a> Common Article 1 of the International Covenant on Civil and Political Rights and the International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights.<br /><a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftnref4">[4]</a> UN Framework Convention on Climate Change, art. 6; Paris Agreement, articles 7 and 12.<br /><a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20847.html#_ftnref5">[5]</a> UNGA, “Exercise of the rights to freedom of peaceful assembly and of association as essential to advancing climate justice” (23 July 2021) UN Doc A/76/222.</p>

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		<item>
		<title>#COP27: Palästina ist eine Frage der Klimagerechtigkeit</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/cop27-palaestina-ist-eine-frage-der-klimagerechtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 18:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit / Klimastreik]]></category>
		<category><![CDATA[UN Settlement Database]]></category>
		<category><![CDATA[#COP27]]></category>
		<category><![CDATA[Alaa Abd el-Fattah]]></category>
		<category><![CDATA[Chevron]]></category>
		<category><![CDATA[EuroAsia-Interconnector]]></category>
		<category><![CDATA[Fossiler Brennstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=17218</guid>

					<description><![CDATA[<p>7. November 2022 /Palestinian BDS National Committee (BNC) Lasst uns gemeinsam kämpfen für ein Ende des Greenwashing der systematischen Unterdrückung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/cop27-palaestina-ist-eine-frage-der-klimagerechtigkeit/">#COP27: Palästina ist eine Frage der Klimagerechtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>7. November 2022 /<a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p>Lasst uns gemeinsam kämpfen für ein Ende des Greenwashing der systematischen Unterdrückung!</p>
<p>Die <strong>27. UN-Klimakonferenz (COP27) </strong>beginnt am 6. November in Sharm el Sheik, Ägypten.</p>
<p>Die Bewegungen für Klimagerechtigkeit haben bei früheren COP-Konferenzen oft den mangelnden Willen und den fehlenden Mut der Regierungsdelegierten aufgedeckt. Zu oft wurden wichtige Entscheidungen verschoben und Vereinbarungen unterzeichnet, solange sie nicht bindend waren, ohne sich ernsthaft mit der Herausforderung der Klimakatastrophe, die wir erleben, auseinanderzusetzen. Dennoch waren die COPs oft auch ein Ort, an dem sich die Zivilgesellschaft treffen, vernetzen, Ideen austauschen und protestieren konnte.</p>
<p>In diesem Jahr werden strenge Sicherheitsvorkehrungen Proteste von Bewegungen für Klima und soziale Gerechtigkeit verhindern. Während Ägypten sehnsüchtig darauf wartet, dieses Jahr Gastgeber des Gipfels zu sein, richtet sich die Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl ägyptischer politischer und sozialer Aktivist*innen, die wegen ihrer friedlichen Organisierung inhaftiert sind. Der aus Gewissensgründen <strong>inhaftierte Alaa Abd el-Fattah hat seinen Hungerstreik für Freiheit und Gerechtigkeit im Vorfeld der COP27 ausgeweitet</strong>, da das <strong>ägyptische Regime weiterhin Aktivist*innen und Organisationen der Zivilgesellschaft verfolgt und gleichzeitig seine Beziehungen zu Israel weiter normalisiert.</strong> Wie <a href="https://www.amnesty.org/en/documents/mde12/5638/2022/en/">mehrere unabhängige Organisationen festgestellt haben</a>, ist dies ein weiterer Beweis für den autoritären Charakter <strong>des ägyptischen Regimes, das die Konferenz nutzt, </strong>um <strong>seine Menschenrechtsverletzungen zu vertuschen,</strong> indem es ein &#8222;schöneres Gesicht&#8220; präsentiert, um von <a href="https://eipr.org/en/press/2022/11/ahead-cop27-1400-groups-parliamentarians-and-individuals-over-80-countries-urge-egypt">seinen schweren Menschenrechtsverletzungen</a> abzulenken</p>
<p>12 ägyptische Menschenrechtsorganisationen haben eine <a href="https://copcivicspace.net/petition/">Petition</a> gestartet, in der sie die ägyptischen Behörden auffordern, alle Personen, die aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Menschenrechte festgehalten werden, unverzüglich und bedingungslos freizulassen, die willkürliche Sperrung von Websites zu beenden und alle Journalist*innen unverzüglich freizulassen.</p>
<p>Der Palästinensische Nationale BDS-Ausschuss (BNC) wiederholt seinen Aufruf an alle internationalen Menschenrechtsinstitutionen und die zuständigen Ausschüsse der Vereinten Nationen, den Druck auf die ägyptischen Behörden zu verstärken und alle ägyptischen politischen Gefangenen und Menschenrechtsverteidiger*innen bedingungslos freizulassen. <strong>Die Kämpfe für politische und bürgerliche Rechte, sozioökonomische Gerechtigkeit sowie Klimagerechtigkeit in der arabischen Welt und anderswo sind miteinander verbunden und intersektional.</strong> Gemeinsam werden wir alle Systeme der Unterdrückung überwinden. <strong>Freiheit für alle politischen Gefangenen in Ägypten und überall auf der Welt.</strong></p>
<p><strong>Palästina ist auch eine Frage der Klimagerechtigkeit!</strong></p>
<p>Der Palästinensische Nationale BDS-Ausschuss (BNC), die größte palästinensische Koalition, die an der Spitze der weltweiten Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) steht, ist überzeugt, dass <strong>der Kampf für die Abschaffung des jahrzehntelangen israelischen Regimes des Siedlerkolonialismus und der Apartheid in Palästina Hand in Hand mit dem globalen Kampf für Gerechtigkeit geht, einschließlich der Klimagerechtigkeit.</strong> Die katastrophale Klimakrise wird durch globale Ungleichheit und Unterdrückung verschärft und hauptsächlich durch mitbeteiligte Regierungen und Unternehmen verursacht, die den Profit über die Menschen und den Planeten stellen. </p>
<p>Die indigenen Palästinenser*innen, die unter diesen Bedingungen leben, ohne Kontrolle über ihr Land oder ihre natürlichen Ressourcen, sind besonders anfällig für die Klimakrise. Da Israel Ressourcen monopolisiert, verschärfen steigende Temperaturen die Wüstenbildung sowie die Wasser- und Landknappheit und verfestigen die Klima-Apartheid.</p>
<p>Die folgenden Beispiele zeigen die Notwendigkeit eines gemeinsamen Kampfes gegen Apartheid und Klimakatastrophe:</p>
<p><strong>Die Rolle des JNF</strong></p>
<p>Israels Greenwashing- und Apartheid-Politik wird durch mitbeteiligte Regierungen, Unternehmen und Institutionen ermöglicht, die sein Unterdrückungsregime unterstützen und ermöglichen. Eine wichtige Institution ist der sogenannte Jüdische Nationalfonds (JNF). Seit 120 Jahren ist <a href="https://www.stopthejnf.org/">der JNF für die ethnische Säuberung der einheimischen Palästinenser*innen verantwortlich</a>.</p>
<p>Der JNF wurde 1901 als Instrument für die zionistische Kolonisierung des historischen Palästina gegründet und besitzt <a href="https://www.adalah.org/en/content/view/8777">13 % des Grund und Bodens</a>, das den während der Nakba 1948 vertriebenen palästinensischen Flüchtlingen gehört. Er ist ein <a href="https://www.stopthejnf.org/central-to-maintaining-apartheid/">Kernbestandteil</a> der Israelischen Landbehörde (Israel Land Authority, ILA), die 93 % des Landes unter der Kontrolle von Apartheid-Israel innerhalb seiner Grenzen vor 1967 verwaltet. Dort hat der JNF Millionen <a href="https://jfjfp.com/green-zionism-uproot-native-trees-and-people-re-plant-with-europes-trees-and-jews/">nicht einheimischer Baumarten und invasiver Pflanzen</a> gepflanzt, was der Artenvielfalt enormen Schaden zufügt. Die JNF-Wälder dienen hauptsächlich dazu, <a href="https://www.zochrot.org/en/article/55963">die Ruinen ethnisch gesäuberter palästinensischer Dörfer</a> zu verbergen.</p>
<p><strong>Das Interconnector-Projekt und Siemens</strong></p>
<p>Der <a href="https://www.alhaq.org/palestinian-human-rights-organizations-council/17427.html">EuroAsia Interconnector</a> wird die europäische Strominfrastruktur mit dem israelischen Stromnetz verbinden, das die illegalen Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land einschließt &#8211; und de facto annektiert. Diese kolonialen Siedlungen werden daher vom gesamten Stromhandel zwischen der staatlichen Israel Electricity Corporation (IEC) und Europa profitieren.</p>
<p>Wenn der Interconnector wie von <a href="https://bds-kampagne.de/aufruf-zum-boykott-von-chevron-und-siemens/">Siemens</a> geplant gebaut wird, wird er Israels illegale Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalem, international anerkennen (d.h. &#8222;normalisieren&#8220;) und ihre Expansion ermöglichen.</p>
<p><strong>Die Rolle von fossilem Gas und Chevron</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu den Propagandabehauptungen der Lobby der fossilen Brennstoffe ist Gas kein &#8222;Übergangs&#8220;-Brennstoff. Es ist ein fossiler Brennstoff, der von gierigen multinationalen Konzernen genutzt wird, um ihre Profite und ihren Einfluss zu sichern, während sie Ökosysteme und das Klima zerstören.</p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/aufruf-zum-boykott-von-chevron-und-siemens/">Chevron</a> trägt zur Finanzierung des israelischen Apartheidregimes, des Siedlerkolonialismus und der Besatzung bei, indem es Milliarden von Dollar für seine Gasförderlizenzen zahlt. Mit seinen Förderaktivitäten macht sich das Unternehmen auch mitschuldig an der Praxis des Apartheidstaates Israel, dem palästinensischen Volk sein Recht auf Souveränität über seine natürlichen Ressourcen zu nehmen, unter anderem durch die illegale Belagerung und <a href="https://www.somo.nl/wp-content/uploads/2017/05/Beneath-troubled-waters.pdf">Seeblockade des Gazastreifens</a>, die Israel mit brutaler und tödlicher Gewalt verhängt. Chevron ist auch an Israels illegalem Transfer von gefördertem fossilem Gas nach Ägypten <a href="https://www.reuters.com/article/us-israel-egypt-idUSKCN1VT07H">durch eine Unterwasserpipeline, die die palästinensische AWZ (Ausschließliche Wirtschaftszone) in Gaza durchquert</a>, beteiligt und infolgedessen den Palästinenser*innen Transitgebühren in Millionenhöhe schuldet.</p>
<p><strong>Greenwashing</strong></p>
<p>Greenwashing ist die Praxis, die von Apartheid-Israel angewandt wird, um seine Verbrechen und Gewalt hinter einem falschen Narrativ zu verbergen und das Regime so darstellt, als läge ihm die Umwelt am Herzen. Dies ist analog zu Israels zynischem und verzweifeltem Einsatz im Sport, in der Kultur und bei Rechten für LGBTQ+ als Propagandawerkzeuge, um irgendwie eine &#8222;demokratische Lizenz&#8220; zu erhalten, die die Verbrechen der Apartheid aus den Köpfen der Menschen auslöschen könnte.</p>
<p>Greenwashing wird nicht nur von Israel betrieben, sondern auch von anderen mächtigen Verbündeten. Zu diesen gehören Unternehmen wie <a href="https://bds-kampagne.de/greenwashing-pinkwashing-hier-sind-die-schmutzigen-details-ueber-puma-unterstuetzung-der-israelischen-apartheid/">PUMA</a>, <a href="https://bds-kampagne.de/fordert-axa-auf-die-finanzierung-von-kriegs-und-umweltverbrechen-zu-beenden/">AXA</a> und <a href="https://www.palestinecampaign.org/campaigns/stop-arming-israel-3/">Barclays</a>, die sich offenkundig an der israelischen Apartheid beteiligen und versuchen, ihre Mittäterschaft mit oberflächlichen Umweltschutzmaßnahmen zu verbergen.</p>
<p>Die Regierung des Apartheidstaates Israel, die Agrarindustrie und die Wasserkonzerne spielen eine Schlüsselrolle bei der Zerstörung der Umwelt und der palästinensischen Landwirtschaft, der Enteignung palästinensischer Bauern und Bäuerinnen und des Landraubs zur Stärkung von Israels illegalem Siedlungsunternehmen.</p>
<p><a href="https://www.haifa-group.com/">Haifa Chemicals</a> ist ein privater israelischer multinationaler Anbieter von Düngemitteln. <a href="https://bdsmovement.net/resources/netafim-sustaining-israeli-settlements-greenwashing-apartheid-and-selling-unsustainable">Netafim</a> ist ein in Israel ansässiges Unternehmen für Bewässerungstechnologie, das 2018 von der mexikanischen Firma Mexichem übernommen wurde, 20 % seiner Anteile werden jedoch noch immer vom Kibbuz Hatzerim gehalten, wo es gegründet wurde. <a href="https://stopthewall.org/sites/default/files/Mekorot%20Factsheet%20Final.pdf">Mekorot</a> ist das staatliche israelische Wasserunternehmen, das Wasser aus palästinensischen Grundwasserspeichern stiehlt. Die israelischen Wasserunternehmen sind ein wesentlicher Bestandteil dessen, was ein französischer Parlamentsbericht als Israels &#8222;<a href="https://electronicintifada.net/blogs/ben-white/translated-french-parliament-report-israels-water-apartheid">Wasser-Apartheid</a>&#8220; verurteilt hat. Mekorot ist in der <a href="https://www.ohchr.org/EN/HRBodies/HRC/RegularSessions/Session43/Documents/A_HRC_43_71.docx">UN-Datenbank</a> der Unternehmen aufgeführt, die in Israels Siedlungsunternehmen, die nach internationalem Recht ein Kriegsverbrechen darstellen, verwickelt sind.</p>
<p><strong>Schließt euch dem Kampf an</strong></p>
<p>Vor diesem Hintergrund rufen wir Partner*innen, Unterstützer*innen und Verbündete der BDS-Bewegung weltweit dazu auf, sich während der gesamten Dauer der COP27 an <a href="https://climatejustice.uk/cop27/">lokalen Protesten</a> und Veranstaltungen zu beteiligen, die sich für Klimagerechtigkeit, das Ende des Greenwashings von Unternehmen und Staaten und einen sofortigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen einsetzen.</p>
<p>Wir laden außerdem alle ein, sich an Aktivitäten zu beteiligen und die Slogans, Banner und Botschaften mitzubringen, um die Welt daran zu erinnern, dass Palästina auch ein Frage der Klimagerechtigkeit ist und dass der Kampf für eine bessere Welt intersektional sein muss.</p>
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<p><a href="https://bdsmovement.net/COP27-Palestine-Is-A-Climate-Justice-Issue" target="_blank" rel="noopener">#COP27: Palestine is a climate justice issue</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/cop27-palaestina-ist-eine-frage-der-klimagerechtigkeit/">#COP27: Palästina ist eine Frage der Klimagerechtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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		<title>Palästinenser*innen fordern Teilnehmer*innen auf, sich von PUMAs Greenwashing-Konferenz zurückzuziehen</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-fordern-rednerinnen-auf-ihre-teilnahme-an-pumas-greenwashing-konferenz-zurueckzuziehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 16:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC update]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott PUMA]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI]]></category>
		<category><![CDATA[Fridays for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Friends of the Earth International]]></category>
		<category><![CDATA[Greenwashing]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Palestine Solidarity Campaign]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>31. August 2022 / Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel PUMA nutzt seine &#8222;Conference of the</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-fordern-rednerinnen-auf-ihre-teilnahme-an-pumas-greenwashing-konferenz-zurueckzuziehen/">Palästinenser*innen fordern Teilnehmer*innen auf, sich von PUMAs Greenwashing-Konferenz zurückzuziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>31. August 2022 / <a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian%20Campaign%20for%20the%20Academic%20and%20Cultural%20Boycott%20of%20Israel">Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel</a></p>



<p><em>PUMA nutzt seine &#8222;Conference of the People&#8220; [<a href="https://soq.de/puma-rueckt-die-gen-z-bei-der-conference-of-the-people-in-den-mittelpunkt/">Konferenz der Menschen</a>], um sich als ethisch verantwortlich und nachhaltig zu präsentieren &#8211; und beteiligt sich gleichzeitig an Israels Apartheid-Regime, das schwere Menschenrechtsverletzungen an Palästinenser*innen begeht.</em></p>



<p>Palestine Solidarity Campaign (PSC) und die Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) fordern alle Redner*innen auf, ihre Teilnahme an PUMAs Greenwashing-Konferenz zurückzuziehen.</p>



<p>Wir begrüßen es zwar, wenn Unternehmen sinnvolle Schritte unternehmen, um ihre Auswirkungen auf dem Planeten zu verringern, dies muss jedoch im Einklang mit der Achtung der Menschenrechte stehen. Die palästinensische Zivilgesellschaft, darunter <a href="http://bdsberlin.org/2018/09/20/mehr-als-200-palaestinensische-sportvereine-draengen-puma-das-sponsoring-israelischer-vereine-aus-illegalen-siedlungen-zu-beenden/">200 palästinensische Sportvereine</a>, hat in den letzten Jahren zu einem weltweiten Boykott von PUMA aufgerufen, da PUMA an Menschenrechtsverletzungen gegen sie beteiligt ist. PUMA ist der internationale Hauptsponsor des israelischen Fußballverbands (IFA), der Fußballvereine in illegalen israelischen Siedlungen auf von Palästinenser*innen gestohlenem Land verwaltet und fördert.</p>



<p>Sari Bashi von Human Rights Watch <a href="https://gbr01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.hrw.org%2Fnews%2F2017%2F01%2F10%2Ffifa-must-take-strong-stance-against-israeli-settlement-clubs&amp;data=05%7C01%7Clewis.backon%40palestinecampaign.org%7C4464096c62524b8bad2e08da488a98a7%7Ca">schreibt</a>: &#8222;I<em>sraelische Siedlungen im Westjordanland tragen zu schweren Menschenrechtsverletzungen bei.  Die Siedlungsvereine tragen ihre Heimspiele auf Land aus, das den Palästinenser*innen unrechtmäßig entzogen wurde&#8230; Die Siedlungen sind auch eine direkte Ursache für die strenge Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Palästinenser*innen, des Zugangs zu natürlichen Ressourcen und der Möglichkeit, ein Geschäft aufzubauen, es zu leiten oder Häuser zu bauen.&#8220;</em></p>



<p>Wie Umwelt- und Klimagerechtigkeitsorganisationen, darunter <a href="https://www.foei.org/struggle/palestine/">Friends of the Earth International</a> und <a href="https://twitter.com/Fridays4future/status/1552300750205816833">Fridays for Future</a>, erklärt haben, ist der Kampf für die Rechte der Palästinenser*innen auch eine Frage der <a href="https://bdsmovement.net/news/palestine-climate-justice-issue-israeli-apartheid-not-green">Klimagerechtigkeit</a>.</p>



<p>Als internationaler Hauptsponsor der IFA trägt PUMA mit seiner Marke dazu bei, Israels Menschenrechtsverletzungen, auch gegen palästinensische Fußballspieler*innen, zu vertuschen und zu beschönigen. Palästinensische Spieler*innen werden routinemäßig angegriffen, inhaftiert und getötet. Den Spieler*innen wird die Bewegungsfreiheit verweigert, um ihre eigenen Spiele zu besuchen. Palästinensische Stadien wurden bombardiert und zerstört.</p>



<p>PUMA nutzt diese Konferenz, &nbsp;um sich als ethisch verantwortlich und nachhaltig zu präsentieren &#8211; und beteiligt sich gleichzeitig an schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser*innen.</p>



<p>In den letzten Jahren sind mehr als hunderttausend Menschen, die nach ihrem Gewissen handeln, in der ganzen Welt sowie Profi- und Amateursportvereine, darunter Forest Green Rovers, der grünste Fußballverein der Welt, dem palästinensischen Aufruf <a href="https://bdsmovement.net/boycott-puma-timeline">gefolgt</a> und haben PUMA aufgefordert, seinem erklärten Engagement für die Menschenrechte gerecht zu werden und seine Unterstützung der israelischen Apartheid einzustellen.</p>



<p>Wir fordern alle Redner*innen auf, den Aufruf der Palästinenser*innen zu respektieren und sich von PUMAs Veranstaltung zurückzuziehen.</p>



<p>Unterzeichnet von:</p>



<p><a href="https://www.palestinecampaign.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Palestine Solidarity Campaign</a>, die größte Organisation in Großbritannien, die sich mit dem palästinensischen Kampf für Gerechtigkeit solidarisiert.</p>



<p><a href="https://bdsmovement.net/pacbi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel</a>, Mitglied des nationalen palästinensischen BDS-Ausschusses, der breitesten Koalition der palästinensischen Zivilgesellschaft, die sich gegen die israelische Apartheid als Teil des palästinensischen Kampfes für Gerechtigkeit wehrt.</p>



<p><a href="https://bdsmovement.net/news/palestinians-urge-speakers-withdraw-from-pumas-greenwashing-conference" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Palestinians Urge Speakers to Withdraw From PUMA’s Greenwashing Conference</a><br>Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-fordern-rednerinnen-auf-ihre-teilnahme-an-pumas-greenwashing-konferenz-zurueckzuziehen/">Palästinenser*innen fordern Teilnehmer*innen auf, sich von PUMAs Greenwashing-Konferenz zurückzuziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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		<title>BDS schließt sich dem globalen Aufruf für Klimagerechtigkeit auf der COP26 an</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/bds-schliesst-sich-dem-globalen-aufruf-fuer-klimagerechtigkeit-auf-der-cop26-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2021 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[COP26]]></category>
		<category><![CDATA[Greenwashing]]></category>
		<category><![CDATA[JNF]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1. November 2021 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Die Kämpfe gegen Kolonialismus, Rassismus und Militarisierung sowie für Klimagerechtigkeit, wirtschaftliche und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/bds-schliesst-sich-dem-globalen-aufruf-fuer-klimagerechtigkeit-auf-der-cop26-an/">BDS schließt sich dem globalen Aufruf für Klimagerechtigkeit auf der COP26 an</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>1. November 2021 / <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian BDS National Committee (BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p><em>Die Kämpfe gegen Kolonialismus, Rassismus und Militarisierung sowie für Klimagerechtigkeit, wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit sind eng miteinander verknüpft. Auch die Palästinenser streben nach Klimagerechtigkeit, indem sie Regierungen und Unternehmen zur Rechenschaft ziehen. Palästina ist ein Thema der Klimagerechtigkeit.</em></p>
<p><strong>Was ist die COP26?</strong></p>
<p>Jedes Jahr halten die Vereinten Nationen eine globale Klimakonferenz ab, die als &#8222;Konferenz der Vertragsparteien&#8220; bekannt ist. Vom 31. Oktober 2021 bis zum 12. November 2021 treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Welt in Glasgow zur 26. jährlichen Sitzung, der COP26.</p>
<p>Da sich die Klimakrise auf der ganzen Welt verschlimmert und auf allen Kontinenten Verwüstungen anrichtet, ärmere Nationen und unterdrückte Gemeinschaften jedoch unverhältnismäßig stark betroffen sind, werden die auf der COP26 getroffenen Entscheidungen weitreichende Auswirkungen auf diejenigen haben, die derzeit am meisten vom Klimawandel betroffen sind.</p>
<p><strong>Palästina ist ein Thema der Klimagerechtigkeit!</strong></p>
<p>Die katastrophale Klimakrise wird durch globale Ungleichheit und Unterdrückung verschärft und von mitschuldigen Regierungen und Unternehmen herbeigeführt, die den Profit über die Menschen und den Planeten stellen.</p>
<p>Dies gilt besonders dann, wenn es um Israels Apartheid geht.</p>
<p>Die Klimakrise betrifft überproportional Palästinenser*innen, die unter israelischer Besatzung, Apartheid und Siedlerkolonialismus leben und sich dieser widersetzen. Einheimische Palästinenser*innen, die unter diesen Bedingungen ohne Kontrolle über ihr Land oder ihre natürlichen Ressourcen leben, sind durch die  Klimakrise besonders gefährdet. Da Israel Ressourcen monopolisiert, verschlimmern steigende Temperaturen die Wüstenbildung sowie die Wasser- und Landknappheit und verfestigen die Klima-Apartheid.</p>
<p>Israelische Unternehmen wie <a href="https://www.whoprofits.org/updates/netafim-from-facilitator-of-occupation-to-global-leader-in-sustainable-agriculture/">Netafim</a>, <a href="https://whoprofits.org/flash-report/mekorots-involvement-in-the-israeli-occupation/">Mekorot</a> und <a href="https://www.whoprofits.org/company/haifa-chemicals-haifa-group/">Haifa Chemicals</a> sowie siedlerkoloniale Organisationen wie der Jüdische Nationalfonds (JNF) spielen eine Schlüsselrolle bei der Zerstörung der palästinensischen Landwirtschaft, der Enteignung palästinensischer Bauern und Bäuerinnen und der Landnahme zur Stärkung des illegalen israelischen Siedlungsbaus.</p>
<p>Während Israel die palästinensische Landwirtschaft und die Lebensgrundlage der Bauern und Bäuerinnen zerstört, Apartheid praktiziert und palästinensisches Land durch seine Agrarindustrie kolonisiert, verkauft es sich und seine Agrarindustrie im globalen Süden als Anbieter von Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft. Doch diese Praktiken sind oft <a href="https://bdsmovement.net/sites/default/files/Corporate%20Complicity%20Israeli%20Interventions%20in%20Indian%20Agriculture.pdf">ausbeuterisch, nicht nachhaltig und verschärfen</a> bereits bestehende Probleme in verschiedenen Regionen.</p>
<p>Multinationale Unternehmen wie <a href="https://bdsmovement.net/axa-divest">AXA</a> und <a href="https://palestinecampaign.eaction.online/HSBC-End-your-complicity">HSBC</a> machen sich auch mitschuldig an Israels Unterdrückung des palästinensischen Volkes. Sie investieren in Unternehmen und Banken, die Israel bewaffnen, seine illegalen Siedlungen finanzieren und palästinensisches Land und natürliche Ressourcen ausplündern.</p>
<p><strong>Israel wäscht Apartheid grün!</strong></p>
<p>Apartheid-Israel täuscht der Welt ein falsches klimafreundliches Bild vor, während es die natürlichen Ressourcen Palästinas plündert und die Umwelt zerstört. Seit der Besatzung des verbliebenen Palästinas im Jahr 1967 &#8211; Westjordanland und Gazastreifen &#8211; hat Israel mehr als 2,5 Millionen Bäume <a href="https://book.stopthewall.org/on-the-wall-and-nature/">entwurzelt</a>, darunter über 800.000 alte palästinensische Olivenbäume.</p>
<p>Israels rassistische und falsche Behauptung „die Wüste zum Blühen zu bringen“ soll seine gewaltsame Zerstörung der palästinensischen Gesellschaft und seine nicht nachhaltigen landwirtschaftlichen und wasserwirtschaftlichen Praktiken verbergen.</p>
<p>So stammen beispielsweise 97,7 % der israelischen Stromerzeugung <a href="https://data.worldbank.org/indicator/EG.ELC.FOSL.ZS">aus fossilen Brennstoffen</a>, darunter auch Erdgas, das zum Teil durch die illegale Plünderung palästinensischer Gasvorkommen gewonnen wird. Die Eastern Mediterranean Pipeline Östliche Mittelmeerpipeline, kurz EastMed ist eine geplante Offshore/Onshore-Erdgaspipeline, die die Energieressourcen des Apartheidstaates Israel direkt mit Europa verbinden soll. Israel verweigert den Palästinenser*innen nicht nur den Zugang zu den Gasvorkommen vor der Küste des Gazastreifens, sondern hat diese Ressourcen auch illegal zu seinem alleinigen Vorteil ausgebeutet, während es den einheimischen Palästinenser*innen die Einnahmen vorenthielt. Alldieweil leiden zwei Millionen Palästinenser*innen in Gaza weiterhin unter akutem Strommangel, der durch Israels Weigerung, seinen Verpflichtungen als Besatzungsmacht nachzukommen, noch verschlimmert wird.</p>
<p>Durch den <a href="https://bdsmovement.net/news/euroasia-interconnector-%E2%80%9Celectricity-highway%E2%80%9D-israeli-war-crimes">EuroAsia Interconnector</a> versucht Apartheid Israel, Energie nach Europa zu exportieren, um eine Abhängigkeit von seinen fossilen und illegal erzeugten Energiequellen zu schaffen. Entscheidend ist, dass die Verbindungsleitung das europäische Stromnetz mit dem israelischen Netz verbinden würde, das die illegalen Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet (OPT), einschließlich Ost-Jerusalem, einschließt, wodurch Europa in Israels <a href="https://ihl-databases.icrc.org/customary-ihl/eng/docs/v1_rul_rule130">Kriegsverbrechen</a> verwickelt würde.</p>
<p><strong>Entlarvt den JNF!</strong></p>
<p>Israels Greenwashing- und Apartheid-Politik wird durch mitschuldige Regierungen, Unternehmen und Institutionen ermöglicht, die sein Unterdrückungsregime unterstützen. Eine solche bedeutende Institution ist der Jüdische Nationalfonds. Seit 120 Jahren ist der JNF für die ethnische Säuberung indigener Palästinenser*innen verantwortlich. In jüngster Zeit war der JNF im Rahmen seiner Beteiligung an der Unterstützung der illegalen Siedlungsexpansion im Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, für Häuserzerstörung und Vertreibung palästinensischer Familien aus Vierteln wie Silwan in Ostjerusalem verantwortlich. Jetzt versucht der JNF, seine Verbrechen als Teilnehmer des COP26-Klimagipfels grün zu waschen. Schließt Euch der BDS-Bewegung auf der COP26 an, um den JNF zu entlarven!</p>
<p><strong>Werdet jetzt aktiv!</strong></p>
<p>Schließt Euch dem Palästina-Solidaritätsblock bei den <a href="https://cop26coalition.org/map/">weltweiten Demonstrationen</a> für Klimagerechtigkeit am 6. November an.</p>
<p><a href="https://ctt.ec/pl5F4"><img decoding="async" class="wp-image-9725 alignnone" src="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2020/06/tweet-6.5.2020_3.png" alt="" width="96" height="30" /></a> <strong>The Jewish National Fund greenwashes Israeli apartheid. #ExposeJNFnow!</strong>  / Ggf. auf Deutsch retweeten: <strong>Der Jüdische Nationalfonds wäscht israelische Apartheid grün. #ExposeJNFnow!</strong></p>
<p><a href="https://ctt.ec/C0cGF"><img decoding="async" class="wp-image-9725 alignnone" src="http://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2020/06/tweet-6.5.2020_3.png" alt="" width="96" height="30" /> </a> <strong>Multinational and Israeli corporations greenwash Israeli apartheid and environmental destruction. / </strong>Ggf. auf Deutsch retweeten: <strong>Multinationale und israelische Konzerne waschen israelische Apartheid und Umweltzerstörung grün.</strong></p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/BDS-Joins-Global-Call-For-Climate-Justice-COP26">BDS Joins the Global Call for Climate Justice at COP26</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a><br />Hier die französische Übersetzung des Aufrufs: <a href="https://www.bdsfrance.org/bds-rejoint-lappel-pour-la-justice-climatique-a-la-cop26/" target="_blank" rel="noopener">BDS rejoint l’Appel pour la justice climatique à la COP26 !</a></p>
<p> </p>
<p>Siehe auch: <br /><a href="https://bds-info.ch/index.php/de/artikel/klimakrise-militaerisch-industriellen-komplex" target="_blank" rel="noopener">Wir können die Klimakrise nicht bekämpfen, ohne den militärisch- industriellen Komplex zu bekämpfen</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fbds-schliesst-sich-dem-globalen-aufruf-fuer-klimagerechtigkeit-auf-der-cop26-an%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/bds-schliesst-sich-dem-globalen-aufruf-fuer-klimagerechtigkeit-auf-der-cop26-an/">BDS schließt sich dem globalen Aufruf für Klimagerechtigkeit auf der COP26 an</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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