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	<title>Kolonisation-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Kolonisation-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Verteidigt die Menschenrechte, verteidigt das Recht auf freie Meinungsäußerung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 10:40:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[BDS-Menschenrechtsbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonisation]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverteidiger*innen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kampagne für die Meinungsfreiheit und gegen die Kriminalisierung der Solidarität mit Palästina Uns, Menschenrechtsverteidiger*innen mit unterschiedlichen Hintergründen, die den gewaltlosen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/verteidigt-die-menschenrechte-verteidigt-das-recht-auf-freie-meinungsaeusserung/">Verteidigt die Menschenrechte, verteidigt das Recht auf freie Meinungsäußerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<h4 style="text-align: center;">Kampagne für die Meinungsfreiheit und gegen die Kriminalisierung der Solidarität mit Palästina</h4>
<p><a href="https://defensemddhh.wordpress.com/comunicat/" target="_blank"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium" src="https://defensemddhh.files.wordpress.com/2016/12/cropped-capccca7alera-web-01.png" width="1200" height="279" /></a></p>
<p>Uns, Menschenrechtsverteidiger*innen mit unterschiedlichen Hintergründen, die den gewaltlosen Kampf des palästinensischen Volkes für seine von der UNO festgestellten Rechte unterstützen, werden im Zusammenhang mit Ereignissen, die sich im August 2015 während des Rototom Sunplash Reggae Festivals in Benicàssim zugetragen haben, schwere Vergehen vorgeworfen. Dies betrachten wir als eine eklatante Verletzung der Meinungsfreiheit und als Versuch, die Wahrnehmung eines demokratischen Rechts zu kriminalisieren und das Eintreten für Menschenrechte hier und international zu vereiteln.</p>
<p><span id="more-8706"></span></p>
<p>Von Abel Isaac de Bedoya wurden uns &#8222;Bedrohung und Nötigung“ und der Aufruf zu &#8222;Hassverbrechen&#8220; zur Last gelegt. Diese Vorwürfe bezogen sich auf unsere friedliche Kampagne, mit der wir das Rototom Sunsplash Festival zu überzeugen versuchten, die Einladung an einen Künstlers zurückzunehmen. Unsere Begründung: seine <a href="https://www.facebook.com/matisyahu/posts/10152614189179189">Rechtfertigung von Kriegsverbrechen</a> und groben Menschenrechtsverletzungen, seine Anstiftung zum Rassenhass, seine <a href="http://cornellsun.com/2012/10/30/questions-for-matisyahu/">Leugnung</a> der Existenz des palästinensischen Volkes und seine dokumentierte Verbindung zu extremistischen und gewalttätigen fundamentalistischen Gruppen. Die Herkunft des Künstlers hat für unsere Kampagne <em>zu keinem Zeitpunkt</em> eine Rolle gespielt. Für uns ist jeder / jede, unabhängig von seiner / ihrer Herkunft, der / die solche extremistischen, rassistischen und gewalttätigen Verbrechen befürwortet, jemand, der / die sich nicht im Einklang befindet mit den menschenrechtlichen und friedlichen Grundlagen und  dem Geist dieses fortschrittlichen Festivals.</p>
<p>Unsere gesamte Kampagne, über öffentliche Kanäle wie Twitter, die Festival-Leitung davon zu überzeugen, die Einladung an diesen Künstler zurückzunehmen, geschah in Ausübung unseres Rechts auf freie Meinungsäußerung und auf politische Freiheit. Im Jahr davor, im Sommer 2014, hatten die Veranstalter einige der heutigen Angeklagten eingeladen, am Sozialforum des Festivals teilzunehmen, als Bomben auf Gaza fielen und mehr als  2.100 Menschen (darunter mehr als 500 Kinder) ermordet wurden.<br />
Der Textschreiber des Künstlers, Ephraim Rosenstien, ist selbst  <a href="http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/how-we-met-dr-joe-berke-matisyahu-1995787.html">Siedler</a> in einer gemäß dem Völkerrecht illegalen Siedlung in der Westbank. Rosenstien ist mit Honenu <a href="http://honenu.org/articles/appeal-from-ephraim-rosenstein/">verbunden</a>, einer israelischen Rechtshilfeorganisation, die Siedler-Terroristen, die gewaltsam Palästinenser von ihrem Land vertreiben, <a href="https://972mag.com/how-israeli-taxpayers-subsidize-jewish-terror/109768/">verteidigt</a>.</p>
<p>Wir betrachten die falschen Anschuldigungen gegen uns als Teil der viel größeren <a href="http://www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.573273">Kampagne</a>, die von Israel und seinen Lobbygruppen gegen uns geführt wird, um die friedliche Kampagne für die Menschenrechte der Palästinenser*innen zu dämonisieren und zu kriminalisieren, insbesondere die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktions (BDS )-Bewegung für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit für die Palästinenser*innen. Die israelische Strategie mit ihren Methoden des <a href="http://palestinelegal.org/righttoboycott">legal warfare</a>, des <a href="http://www.sun-sentinel.com/florida-jewish-journal/jj-covertly-israel-prepares-to-fight-boycott-activists-online-20160217-story.html">Ausspionierens</a> und der  <a href="http://mondoweiss.net/2016/06/israel-commandeers-rally/">intensivierten Propaganda</a> gegen BDS erinnert an die dunkelste Periode der Repression im Südafrika der Apartheid.</p>
<p>In ihrem 2005 von über 170 palästinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gewerkschaften herausgegebenen Aufruf fordert die BDS-Menschenrechtsbewegung Menschen mit Gewissen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Kirchen, Gewerkschaften und Graswurzelgruppen auf, mit gewaltfreien Mitteln auf das israelische Besatzungs- und Unrechtssystem Druck auszuüben und zu bewirken, dass palästinensische Rechte, wie sie im Internationalen Recht verankert sind, durchgesetzt werden.</p>
<p>BDS wurde vom südafrikanischen Kampf gegen die Apartheid und dem weltweiten Boykott  inspiriert, der dazu beigetragen hat, die gesetzten Ziele zu erreichen. BDS bezog  auch von der Bürgerrechtsbewegung Anregungen, die von Rosa Parks, Martin Luther King und Nelson Mandela angeführt wurden.</p>
<p>Wir respektieren die Prinzipien der BDS-Bewegung, die alle Formen von Rassismus, einschließlich des Antisemitismus ablehnt. Unterstützung von BDS durch Juden und Jüdinnen hat in den letzten Jahren, vor allem in den USA, zugenommen. Eine Umfrage einer israelischen Lobby-Gruppe vom November 2014 zeigt, dass <a href="http://libcloud.s3.amazonaws.com/862/5e/f/122/2014-jstreet-national-election-night-crosstabs.pdf">46% der nicht-orthodoxen jüdisch-amerikanischen Männer</a> unter 40 einen vollständigen Boykott Israels unterstützen.</p>
<p>Unabhängig davon, ob jemand mit der BDS-Bewegung und ihrem Vorgehen einverstanden ist oder nicht, gilt es zu akzeptieren, dass es im Rahmen der freien Meinungsäußerung vollkommen legitim ist, die gewaltfreie, inklusive und antirassistische BDS-Bewegung für die Rechte der Palästinenser*innen, so wie sie internationales Recht festschreibt, zu befürworten. Genau das ist die <a href="http://www.eubulletin.com/6222-eu-backs-the-right-to-boycott-israel-mogherini-cites-freedom-of-speech.html">offizielle Position der Europäischen Union</a>.</p>
<p>Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU, <a href="http://www.eubulletin.com/6222-eu-backs-the-right-to-boycott-israel-mogherini-cites-freedom-of-speech.html">sagte</a>: &#8220; Die EU schützt in Übereinstimmung mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die auf dem Gebiet aller EU-Mitgliedsstaaten anzuwenden ist. Dies umfasst auch die in diesem Gebiet durchgeführten BDS-Aktivitäten. Die Meinungsfreiheit ist laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auch auf Informationen und Ideen anwendbar, welche den Staat oder einen Teil der Bevölkerung verletzen, schockieren oder beunruhigen.“</p>
<p>Neben der EU haben die Regierungen von <a href="https://bdsmovement.net/news/irish-and-dutch-governments-join-sweden-speaking-out-right-call-bds">Schweden</a>, <a href="https://bdsmovement.net/news/irish-and-dutch-governments-join-sweden-speaking-out-right-call-bds">Irland und den Niederlanden</a>, sowie führende internationale Menschenrechtsorganisationen, darunter <a href="http://amnestyusa.org/news/press-releases/israeli-government-must-cease-intimidation-of-human-rights-defenders-protect-them-from-attacks">Amnesty International</a>, die <a href="https://www.fidh.org/en/region/north-africa-middle-east/israel-palestine/fidh-supports-the-right-to-participate-in-and-call-for-boycott">Internationale Föderation für Menschenrechte (FIDH)</a> und die <a href="https://www.nyclu.org/en/legislation/opposition-prohibiting-politically-motivated-boycotts">American Civil Liberties Union</a> das Recht zum Boykott gegen Israel aufzurufen als Ausdruck der Meinungsfreiheit unterstrichen.</p>
<p>BDS wird von internationalen Persönlichkeiten wie dem Wissenschaftler Stephen Hawking unterstützt, dem Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, dem Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald und Mitverfasser der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem verstorbenen Stéphane Hessel, dem verstorbenen Hajo Meyer, Holocaustüberlebender, der verstorbenen Hedy Epstein, sowie Suzanne Weiss, Alfred Grosser und Chava Folman Raban, die alle ein Ende der Kolonisation, Besatzung und Apartheid in Palästina gefordert haben.</p>
<p>Als moralisch konsequente Menschenrechtsverteidiger*innen werden wir die Unterstellungen und Lügen der Israel-Lobby und ihrer Anhänger im spanischen Staat enthüllen und unsere Netzwerke zur Unterstützung und Solidarität mobilisieren. Jeder, der für unsere Bürgerrechte eintritt, vor allem unser Recht auf freie Meinungsäußerung, wird wahrnehmen, dass diese Hexenjagd gegen uns auf das Prinzip der Meinungsfreiheit abzielt und darauf, die Solidarität in Menschenrechtsangelegenheiten, einschließlich der palästinensischen Sache, zum Schweigen zu bringen</p>
<p>Wir bitten Euch, dieses Solidaritätsnetzwerk zu fördern. Unterzeichnet und verbreitet diesen Text.</p>
<p><strong>Um zu unterzeichnen, schreibt bitte eine email an <a href="mailto:defensemddhh@gmail.com">defensemddhh@gmail.com</a> </strong><br />
<strong>mit eurem Namen, Nachnamen und eurem Beruf.<br />
Danke!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Kein Rassismus in der FIFA: Ausschluss Israels aus dem Fußballverband</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/kein-rassismus-in-der-fifa-ausschluss-israels-aus-dem-fussballverband-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 19:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zahlreiche BDS-Gruppen weltweit, darunter auch BDS Berlin, beteiligen sich an der breitangelegten Kampagne &#8222;Kick out Israel from FIFA&#8220;. Wir fordern</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/kein-rassismus-in-der-fifa-ausschluss-israels-aus-dem-fussballverband-2/">Kein Rassismus in der FIFA: Ausschluss Israels aus dem Fußballverband</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40.jpg"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-9155" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40.jpg" alt="" width="316" height="166" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40.jpg 480w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40-300x158.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2015/03/affiche_fifa_en_plusieurs_langes_dont_arabe-2fe40-390x205.jpg 390w" sizes="(max-width: 316px) 100vw, 316px" /></a> Zahlreiche BDS-Gruppen weltweit, darunter auch <a title="BDS Berlin" href="http://bdsberlin.org" target="_blank">BDS Berlin</a>, beteiligen sich an der breitangelegten Kampagne &#8222;Kick out Israel from FIFA&#8220;.</p>
<p>Wir fordern die FIFA dazu auf, Israel aus dem Fußballverband auszuschliessen, solange der Staat weiterhin eine Apartheidpolitik betreibt, die ethnische Säuberung fortsetzt, die Zivilbevölkerung massakriert, palästinensische Fußballstadien zerstört und palästinensische Fußballspieler ermordet.</p>
<p>Wir rufen dazu auf, sich der Kampagne anzuschliessen, sich an dem Protest zu beteiligen und unseren Brief an die FIFA zu unterzeichnen.</p>
<p>Weitere Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten &#8230;<span id="more-5748"></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Protest während des FIFA-Kongresses in Zürich</span></strong></p>
<p>Die Mitglieder der FIFA sollen daran erinnert werden, dass ihr eigenes Reglement Rassismus und Apartheid verbietet, und dass Israel durch die von der FIFA akzeptierte Beteiligung an internationalen Turnieren ermutigt wird, seine Politik von Kolonisation, Apartheid und Besatzung straflos weiterzuführen.</p>
<p><strong>Eine gute Gelegenheit dazu bietet der FIFA-Kongress am 28. und 29. Mai in Zürich, an dem sich alle Mitglieder versammeln.</strong></p>
<p>Das Südafrika der Apartheid wurde 1976 aus der FIFA ausgeschlossen, und nun dürfen wir nicht zulassen, dass der Staat Israel durch die Teilnahme an internationalen Sport-Turnieren seine Verbrechen reinwaschen und das Bild eines demokratischen Landes vermitteln kann.</p>
<p>Das Image der gesamten Fußballwelt wird beschmutzt, wenn ein Staat, der solche Verbrechen begeht, belohnt wird und Straflosigkeit erfährt.</p>
<p>Es ist wichtig, dass wir diese Botschaft anlässlich des FIFA-Kongresses den FIFA-Mitgliedern übergeben, damit sie wissen, dass sich Millionen Menschen auf der ganzen Welt einen Fußball wünschen, der frei von Rassismus und Apartheid ist.</p>
<p><strong>Wer sich am 28. und 29. Mai in Zürich anschliessen möchte, kann sich bei den Organisator_innen melden:</strong> <strong><a href="mailto:stopprassismusFIFA@gmail.com">stopprassismusFIFA@gmail.com</a></strong></p>
<p>Zahlreiche Gruppen haben einen Brief an den FIFA-Präsidenten Sepp Blatter und die Delegierten der FIFA-Mitglieder verfasst und unterzeichnet</p>
<ul>
<li>Senden Sie den Brief in Ihrem Namen an den Präsidenten der FIFA: <a href="mailto:president@fifa.org">president@fifa.org</a>, <a href="mailto:P9jsb@fifa.org">P9jsb@fifa.org</a> oder Fédération Internationale de Football Association, Präsident Joseph S. Blatter, FIFA-Strasse 20, Postfach, 8044 Zürich</li>
<li>Senden Sie den Brief in Ihrem Namen an die Delegierten via Jérôme Valcke: <a href="mailto:jva-sg@fifa.org">jva-sg@fifa.org</a></li>
<li>Verbreiten Sie den Brief weiter und schliessen Sie sich uns auf Facebook an: <a href="https://www.facebook.com/OnPeutPasSenFoot" target="_blank">https://www.facebook.com/OnPeutPasSenFoot</a></li>
<li>Gruppen, Gewerkschaften, Kollektive etc., die den Brief unterzeichnen wollen, können sich bei uns melden: <a href="mailto:stopprassismusFIFA@gmail.com">stopprassismusFIFA@gmail.com</a></li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Sie können den Brief an die FIFA in ganzer Länge senden oder diese kurze Mitteilung:</span></strong></p>
<p><em>„Ich fordere den Ausschluss Israels aus der FIFA, weil der Staat weder die Menschenrechte noch die Anti-Apartheid- und Anti-Rassismus-Regeln der FIFA respektiert.&#8220;</em></p>
<p><strong>Hier</strong> der vollständige Brief an die FIFA inklusive einer Liste aller Unterzeichnenden:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident Joseph Blatter,<br />
sehr geehrte Delegierte der FIFA,</p>
<p>Am 16. Juni 1976 feierten Millionen von Angehörigen der schwarzen Mehrheit und anderer ethnischer Gruppen in Südafrika und applaudierten den Delegierten des FIFA-Kongress in Montreal, Kanada, für den Entschluss zu entscheidenden Schritten, die zum Zusammenbruch des Apartheid-System und der Unterdrückung in Südafrika führen sollten.</p>
<p>Die Delegierten stimmten mit 9 zu 1 Stimme dafür, Südafrika nach 15 Jahren der Ausflüchte und Vermeidungstaktiken durch Sir Stanley Rous, während der das Apartheid-Regime brutal tausende Menschen, einschließlich Schulkinder getötet hat, aus der FIFA auszuschließen.</p>
<p>Indessen erklären Nelson Mandela, Erzbischof Desmond Tutu und der südafrikanische Ex-Minister Ronnie Kasrils, die alle die Brutalität dieses Regimes erlebt haben, dass die israelische Apartheid viel schlimmer ist, als es die Apartheid in Südafrika überhaupt je war. Israel ist an viel ernsteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig.</p>
<p>Während sieben Wochen im Juli und August 2014 tötete die israelische Armee mehr als 2&#8217;200 PalästinenserInnen, darunter 538 Kinder, verstümmelte tausende weitere und hinterließ 28&#8217;000 Obdachlose. Selbst in den schlimmsten Momenten, wie den Morden in Soweto, erreichte die Apartheid in Südafrika nie auch nur annähernd das Niveau dieser neuesten israelischen „Leistung&#8220;. Allerdings müssen wir Sie daran erinnern, sehr geehrter Herr Präsident und sehr geehrte Delegierte, dass gerade das Soweto-Massaker, die FIFA dazu veranlasste, im Jahr 1976 Südafrika aus Ihrer Organisation auszuschließen.</p>
<p>Israel vertreibt weiterhin PalästinenserInnen von dem Land, auf dem sie geboren wurden und zerstört Häuser, Schulen, Krankenhäuser, Brunnen und Olivenhainen. Die ethnische Säuberung läuft nun bereits seit über 67 Jahren.</p>
<p>Wie Sie bereits wissen, hat Israel viele palästinensische Fußballspieler gezielt getötet, verstümmelt oder inhaftiert, und behindert auch regelmäßig deren Bewegungsfreiheit sowohl innerhalb als auch außerhalb des besetzten Palästinas und damit auch ihre Ausbildung und Teilnahme an Wettbewerben. Darüber hinaus hat die israelische Armee wiederholt palästinensische Fußballstadien zerstört sowie Fußball-Fans und ZuschauerInnen daran gehindert, zu Fußballspielen zu reisen.</p>
<p>Während der Apartheid in Südafrika wurde Fußball auch rassistischen und diskriminierenden Regeln unterworfen. Aber es existierten keine vergleichbaren fortdauernden und systematischen Angriffe gegen Spieler, Funktionäre, Infrastruktur und Fans, wie wir sie nun im besetzten Palästina erleben.</p>
<p>Im Anhang finden Sie eine Liste der israelischen Angriffe gegen die palästinensische Fußballwelt, die jedoch keineswegs vollständig ist.</p>
<p>Aus diesen Gründen bitten wir Sie, die FIFA-Regeln zu beachten, die Rassismus ausschließen, Fair Play erfordern und untersagen, dass eines ihrer Mitglieder solche Verbrechen begeht, ohne dass damit das Image und die Reputation der gesamten Fußballwelt zerstört wird.</p>
<p>Ohne Sanktionen wird Israel nicht aufhören, weiterhin solche Verbrechen zu begehen. Die Belohnung und der Prestigegewinn Israels durch die Organisation der UEFA U21-Endrunde im Jahr 2013 wurde von vielen Menschen massiv verurteilt, und nach zahlreichen Protesten in Europa musste die UEFA vor kurzem die Idee aufgeben, Israel als Organisator der UEFA-Meisterschaft 2020 in Betracht zu ziehen.</p>
<p>Der israelische Fußballverband (IFA) handelt unter der Autorität des Staates Israel, der die IFA missbraucht, um durch sie ein positives Bild Israels zu vermitteln als demokratischer Staat, in dem auch palästinensische Sportlerinnen und Sportler gleiche Rechte besitzen. Das ist eine Lüge, welche die IFA selber nie aufgedeckt hat.</p>
<p>Die uneingeschränkte Teilnahme Israels an internationalen Wettbewerben und die Mitgliedschaft in der FIFA vermitteln die problematische Botschaft, dass die israelische Politik akzeptiert wird, und belohnen so implizit Israels kriminelle Machenschaften.</p>
<p>Dabei ist nicht mehr länger von der Hand zu weisen, dass Israel für eine Politik der Apartheid, der Kolonialisierung und der ethnischen Säuberung verantwortlich ist. Dies bestätigen mehrere ExpertInnen der UNO. Und nicht zuletzt besagt die Internationale Konvention gegen Apartheid im Sport, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1985 angenommen wurde, folgendes: „Das Zusammentreffen im Sport mit irgendeinem Land, das Apartheid im Sport praktiziert, duldet und stärkt die Apartheid.&#8220;</p>
<p>Nicht nur der palästinensische Fußballverband verlangt von Ihnen, den Apartheidstaat Israel aus der FIFA auszuschließen. Auch Männer und Frauen aus der ganzen Welt, einschließlich israelischer BürgerInnen, die durch die kriminelle Politik ihres eigenen Staates angewidert sind, verlangen dies, da sie keinen anderen Weg sehen, ein Ende der Besatzung durchzusetzen.</p>
<p>Schließlich erinnern wir Sie daran, dass die palästinensische Nationalmannschaft durch die vielen israelischen militärischen Checkpoints, welche die Spieler am Reisen hindern, und durch die Blockade des Gazastreifens an der Organisation von Wettbewerben im eigenen Land gehindert wird.</p>
<p>Aber der Widerstand der Mannschaft gegen alle diese Widrigkeiten bleibt intakt, und trotz aller Hindernisse gelang es ihnen, sich für die Qualifikationsrunde des Asien-Cups 2015 in Australien zu qualifizieren</p>
<p>Lassen Sie sich auch daran erinnern, dass die Überwindung der Apartheid den Weg für die glorreiche Entwicklung des Fußballs in Südafrika ebnete: Nach der Rückkehr Südafrikas in die FIFA im Jahr 1992 war der nationale Verband Gastgeber der AFCON Endrunde im Jahr 1996, und die südafrikanische Fussballnationalmannschaft (Bafana Bafana) konnte ihren ersten Titel auf heimischem Boden gewinnen &#8211; vor Nelson Mandela und 80.000 begeisterten Zuschauern.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Delegierte, beachten Sie ehrenhaft die Regeln der FIFA und zeigen Sie der Welt Ihre Fairness und Ihre Ablehnung jeglichen Rassismus. Die Welt des Fußballs soll nicht frei von Gerechtigkeit und Menschenrechten sein!</p>
<p>Wir würden uns freuen, Sie zu treffen, um Ihnen das grausame Schicksal der palästinensischen Fussballwelt unter der Unterdrückung durch die politische und militärische Führung Israels zu schildern.</p>
<p>In der Zwischenzeit senden wir Ihnen unsere Hochachtung und freuen uns auf Ihre Antwort.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p><strong>ERSTUNTERZEICHNERInnen:</strong></p>
<p>Ronnie Kasrils (Afrique du Sud)<br />
Ken Loach (UK)<br />
Susan Abulhawa (USA)</p>
<p><strong>ERSTUNTERZEICHNENDE ORGANISATIONEN :</strong></p>
<p>Football Against Apartheid (UK)<br />
Red Card Israeli Racism (UK)<br />
Innovative Minds (Inminds UK)<br />
BDS Switzerland<br />
BDS Zurich (Switzerland)<br />
BDS Berne (Switzerland)<br />
Collectif Urgence Palestine (Switzerland)<br />
Action Palestine Unil-EPFL (Switzerland)<br />
Gauche Anticapitaliste (Switzerland)<br />
Association Suisse-Palestine (ASP) (Gesellschaft Schweiz-Palästina (GSP)<br />
Codepink (USA)<br />
Palestine Solidarity Committee/ISM-Seattle (USA<br />
Seattle Mideast Awareness Campaign (USA)<br />
Palestine Solidarity Campaign (South Africa)<br />
Boycott from Within (Israel)<br />
Palestina Solidariteit (Plateforme de solidarité avec la Palestine en Flandre) (Belgium)<br />
BDS Belgium<br />
Comité Verviers Palestine (Belgium)<br />
Mouvement Citoyen Palestine (Belgium)<br />
Association Belgo-Palestinienne de Liège (Belgium)<br />
Bruxelles Panthères (Belgium)<br />
La coordination des femmes citoyennes (Belgium)<br />
La Coordination Namuroise belgo-palestinienne (Belgium)<br />
Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient (CPJPO &#8211; Luxembourg)<br />
European Campaign against the Siege of Gaza<br />
BDS Maroc<br />
Solidaridad con Palestina (Uruguay)<br />
Australian Friends of Palestine (Australia)<br />
BDS Adelaïde (Australia)<br />
Forum Palestina (Italia)<br />
Comitato per non dimenticare Sabra e Chatila (Italia)<br />
Comitato per non dimenticare il diritto al ritorno (Italia)<br />
Palestina Rossa (Italia)<br />
Comitato con la Palestina nel cuore (ROMA- Italia)<br />
BDS Berlin (Germany)<br />
Boykot Israel Denmark<br />
SPORT INTERNATIONAL ORGANISATION (France)<br />
Europalestine (France)<br />
Droits Devant ! (France)<br />
ISM-France (International Solidarity Movement France)<br />
Association de Palestiniens en Ile de France<br />
Les Amis d’Al-Rowwad (France)<br />
Association Avec Naplouse (France)<br />
Parti des Indigènes de la République (PIR &#8211; France)<br />
Le Front Uni des Immigrations et des Quartiers Populaires (FUIQP &#8211; France),<br />
Femmes Contre le Blocus de Gaza (France)<br />
Collectif Palestine 69 (France)<br />
UJFP 69, (France)<br />
AFPS 69 (France)<br />
Comité Poitevin Palestine (France)<br />
Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine<br />
Femmes pour la paix (France)<br />
Comité Palestine Châteaubriant (France)<br />
Nanterre Palestine (France)<br />
Saint-Ouen Palestine (France)<br />
Collectif Caladois de Soutien au Peuple Palestinien (France)<br />
CNT (Confédération nationale du travail) interprofessionnel de Villefranche (France)<br />
Collectif Freedom For Palestine (Belfort-Montbelliard France)<br />
CRI Coordination contre le Racisme et l’islamophobie Groupe Nord Franche Comté (France)<br />
Alberville Jourdain Vallée Solidarité (France)</p>
<p><strong>UNTERZEICHNENDE OPPOSITIONELLE AUS ISRAEL</strong>:</p>
<p>Nitza Aminov, Ronnie Barkan, Moran Barir, Amitai Ben-Abba, Dany Bikovsky, Eitan Bronstein Aparicio, co-fondateur de De-Colonizer, Eléonore Bronstein, co-fondatrice de De-Colonizer, Umar al-Ghubari, Yael Kahn, Ofer Neiman, Yaar Peretz, Adi Raz, Renen Raz, Yonatan Shapira, Inbal Sinai.</p>
<p><strong>ANHANG:</strong></p>
<p>Kurze Zusammenfassung einiger der jüngsten Angriffe auf die palästinensische Fussballwelt:</p>
<ul>
<li>Die Apartheid im Fußball bedeutet Internierungen ohne Gerichtsverfahren für Mitglieder der palästinensischen Fußball-Nationalmannschaft wie Mahmoud Sarsak, der drei Jahren festgehalten und gefoltert wurde, bevor FIFA-Präsident Joseph Blatter eingriff und seine Freilassung forderte. Die UEFA jedoch stand untätig daneben – obwohl Israel ein Mitglied des Verbandes ist. Mahmoud Sarsak war in Gaza sehr beliebt und erhielt den Spitznamen &#8222;Lionel Messi des palästinensischen Fußballs&#8220;. Ihm stand eine glänzende Karriere bevor. Aber nach drei Jahren unmenschlicher Behandlung und seinem Hungerstreik, der 92 Tage dauerte und ihm die Aufmerksamkeit aus dem Ausland zusicherte, musste er seine Träume aufgeben, ein Profi-Fußballer zu werden.</li>
<li>Omar Abu Rouis, Torhüter der palästinensischen Olympiamannschaft, und Mohammed Nimr, Spieler im Al Amari-Club in Ramallah wurden im Februar 2012 ohne Anklage inhaftiert.</li>
<li>Im September 2014 wurde Farouk Assi, internationaler Schiedsrichter der FIFA, am israelischen Checkpoint Beit Leghia (zwischen Jerusalem und Ramallah, Westbank) festgehalten, mit Handschellen gefesselt und ihm wurden die Augen verbunden. Er war als Schiedsrichter auf dem Weg nach Jericho zu einem halbprofessionellen Fußballspiel (Video erhältlich).</li>
<li>Im November 2012 erschossen israelischen Soldaten den 13-jährige Ahmad Abu Daqqa beim Fußball-Spielen.</li>
<li>Am 31. Januar 2014 schossen israelische Soldaten den beiden jungen Fußballspieler Jawhar Jawhar Nasser (19) und Adam Abdel Raouf Halabiya (17) 11-mal in die Beine. Sie werden nie wieder zu spielen.</li>
<li>Am 10. März 2014 wurde Saji Darwish von israelischen Soldaten erschossen.</li>
<li>Am 16. Juli 2014 wurden vier Kinder, die am Strand in Gaza Fußball spielten, von einer israelischen Rakete getötet.</li>
<li>Am 17. Juli 2014 wurden im Gazastreifen drei Kinder unter 10 Jahren beim Fußball-Spielen auf der Terrasse ihres Hauses erschossen.</li>
<li>Am 30. Juli 2014 wurde die nationale Fußballlegende und TV-Kommentator Ahed Zaqout (49) in seinem Haus im Gazastreifen von einer israelischen Bombe getötet.</li>
<li>Am 8. August 2014 wurden Mohammad Ahmad al-Katar und Uday Caber, beide im Alter von 20 und beide Fußballer, in Gaza erschossen.</li>
<li>Das Nationalstadion wurde mehrmals bombardiert.</li>
<li>Der Fußballverein Islami in Qalquilya wurde zur Auflösung gezwungen.</li>
<li>Am 25. November 2014 wurden die Büros des palästinensischen Fußballverbandes von Israel angegriffen.</li>
</ul>
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