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	<title>Menschenrechtsverletzungen-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Menschenrechtsverletzungen-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>FIFA &#8211; Presseerklärung BDS Schweiz &#8211; 20. April 2017</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/fifa-presseerklaerung-bds-schweiz-20-april-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 14:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung/-mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverletzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Organisationen mit Millionen von Mitgliedern fordern FIFA auf, Menschenrechte vor Politik zu stellen und israelische Mannschaften aus illegalen Siedlungen auszuschliessen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/fifa-presseerklaerung-bds-schweiz-20-april-2017/">FIFA &#8211; Presseerklärung BDS Schweiz &#8211; 20. April 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full aligncenter" src="http://bds-info.ch/files/Upload/Newsletter-Images/headerNewsletterDE_presse.png" width="600" height="106" /><br />
<strong>Organisationen mit Millionen von Mitgliedern fordern FIFA auf, Menschenrechte vor Politik zu stellen und israelische Mannschaften aus illegalen Siedlungen auszuschliessen</strong></p>
<p>Basel und Ramallah, 20. April 2017 &#8211; <b>Über hundert Sportverbände, Gewerkschaften, Menschenrechts- und kirchliche Organisationen, die zusammen Millionen von Menschen aus 28 Ländern auf der ganzen Welt repräsentieren, haben sich heute Fussballstars, Gelehrten, Filmschaffenden und Regierungsvertretern angeschlossen und gemeinsam einen Brief an die Mitglieder des FIFA-Rats geschrieben. Darin fordern sie die FIFA auf, vom israelischen Fussballverband mit Nachdruck den Ausschluss von sieben Vereinen aus illegalen Siedlungen zu fordern oder ansonsten Israels Mitgliedschaft in der FIFA zu suspendieren.</b></p>
<p><span id="more-9144"></span></p>
<p>Der <a class="western" href="https://bdsmovement.net/sites/default/files/Letter-FIFA-Council-19-April-2017.pdf">Brief</a> wurde im Vorfeld des kommenden 67. FIFA-Kongresses am 10. und 11. Mai 2017 an die Mitglieder des FIFA-Rats übergeben. Unter den Unterzeichnenden ist der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für die Besetzten Gebiete Richard Falk, der ehemalige brasilianische Minister für Menschenrechte Paulo Sérgio Pinheiro, die bekannten britischen Filmmacher Ken Loach und Paul Laverty, der ehemalige peruanische Fussballstar Juan Carlos Oblitas Saba, der ehemalige Athlet und Präsident des Peruanischen Kongresses Daniel Fernando Abugattás Majluf sowie die brasilianische Gewerkschaft CUT mit über 7,4 Millionen Mitgliedern.</p>
<p>Der Brief kritisiert die FIFA für wiederholte Verzögerungen und die selektive Durchsetzung der eigenen Regeln, die es Mitgliedsverbänden untersagt, Spiele auf Territorium eines anderen Verbands ohne dessen Genehmigung auszutragen. Die israelische Liga verletzt diese Regel ganz klar, indem sie gegen den Willen des palästinensischen Verbandes Spiele im besetzten palästinensischen Gebiet austrägt.</p>
<p>Es ist ein Skandal, dass der Bericht der FIFA-Kontrollkommission, die 2015 gegründet wurde, um eine Lösung für die Situation des Fussballs in Israel/Palästina zu finden, nicht auf der <a class="western" href="http://resources.fifa.com/mm/document/affederation/bodies/02/87/91/29/agendaen_neutral.pdf">Agenda des kommenden FIFA-Kongresses</a> steht. Einmal mehr scheint die FIFA eine Lösung hinauszuzögern, um keine Massnahmen ergreifen zu müssen. Der palästinensische Fussballverband hat nun einen eigenen Antrag eingereicht.</p>
<p>Der Brief macht auch deutlich, dass die FIFA in Konflikt gerät mit ihrem kürzlich geäusserten Bekenntnis, international anerkannte Menschenrechte respektieren und fördern zu wollen. „Dieses lobenswerte Ziel wird an der tatsächlichen Umsetzung gemessen werden“, steht im Brief. Es wäre eine Tragödie für alle und ein schlechtes Zeichen für die FIFA, wenn ihr neu deklarierter Grundsatz bereits „an der ersten Hürde scheitern“ würde.</p>
<p class="western"><b>Juan Carlos Oblitas Saba, sportlicher Leiter des Peruanischen Fussballverbands und ehemaliger Fussballstar, der Peru dutzende Male in internationalen Spielen und Meisterschaften vertreten hat,</b> bemerkte: „Die Position der FIFA gegenüber Menschenrechten soll möglichst transparent sein, und kein Land kann sich über die Verurteilung der [israelischen] Siedlungen durch die Vereinten Nationen hinwegsetzen. Ich habe mein ganzes Leben dem Fussball gewidmet. Ich habe mich nie in politische Angelegenheiten eingemischt, aber hier wird in Bezug auf die Rechte und die Würde der Palästinenser_innen klar eine Grenze überschritten.“</p>
<p class="western"><b>P.J. Mguni, südafrikanischer Parlamentarier und Mitglied des südafrikanischen Parlaments-Fussballvereins</b>, äusserte sich kürzlich an einer Veranstaltung in Johannesburg wie folgt: „Die israelische Apartheid muss von internationalen FIFA-Veranstaltungen ausgeschlossen und isoliert werden, weil ein Boykott von unmenschlichen und unfairen Zuständen im Sport entscheidend zur Wiederherstellung von Frieden und Würde in dieser Region, insbesondere für das palästinensische Volk, beitragen kann. Den Südafrikaner_innen sollte bewusst sein, dass die Weltgemeinschaft durch die internationalen Isolierung der südafrikanischen Apartheid vor 1994 einen wichtigen Teil unseres Rückhalts darstellte. Genauso sind unterdrückte Menschen auf der ganzen Welt ein Teil von uns. Als Südafrikaner_innen müssen wir also Menschen unterstützen, die noch immer für ihre Emanzipation kämpfen, wie die Palästinenser_innen unter der offenkundigen Apartheid des israelischen Staates.“</p>
<p class="western"><b>Hind Awwad von der palästinensischen Kampagne für den Akademischen und Kulturellen Boykott von Israel</b> sagte: „Israel missbraucht diesen wundervollen Sport, um die Völker- und Menschenrechtsverletzungen reinzuwaschen. Die FIFA lässt dies auf beschämende Weise zu und beschädigt damit den eignen Ruf. Der Weltfussballverband muss begreifen, dass die Palästinenser_innen und internationale Menschenrechtsverteidiger_innen an ihrer legitimen Forderung festhalten werden, dass die FIFA den israelischen Fussballverband letztlich suspendieren muss, da er Siedlungsklubs einschliesst, die auf gestohlenem palästinensischem Land spielen, der regel­mässig den palästinensischen Sport attackiert, gezielte Fussballstadien zerstört und palästinensischen Sportler_innen verhaftet, foltert und in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt.“</p>
<p class="western"><b>Dr. Geoff Lee von der britischen Kampagne Red Card Israeli Racism</b> sagte: „Den Rassismus im Sport zu überwinden hilft, den vom israelischen Staat hochrangig praktizierten Rassismus zu überwinden. Israelische Gesetze, Militäraktionen und bürokratische Hürden unterdrücken nicht nur den palästinensischen Fussball, sondern die palästinensische Gesellschaft als Ganzes. Um das zu ändern, sind Sanktionen nötig. Wir verlangen, dass die FIFA Israel durch Suspendierung des nationalen Fussballverbands in der FIFA und der UEFA sanktioniert, bis sich Israel an das Völkerrecht hält und die Menschenrechte der Palästinenser_innen respektiert.“</p>
<p class="western"><b>Pressekontakt von BDS Schweiz: Roman Vonwil, 077 467 17 03</b></p>
<p class="western"><b>Hinweise</b></p>
<ul>
<li>
<p class="western">Die FIFA ist der leitende Dachverband des internationalen Fussballs und wird als solcher von der Zivilgesellschaft weltweit seit 2011 aufgefordert, sich in Hinblick auf die anhaltenden israelischen Menschenrechtsverletzungen die eigenen Regeln und das Völkerrecht zu respektieren.</p>
</li>
<li>
<p class="western">In den vergangenen Monaten haben der <a class="western" href="https://www.theguardian.com/world/2016/oct/11/un-sets-out-position-on-israeli-settlement-clubs-letter-fifa">UN-Sonderberater für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung</a>, <a class="western" href="https://www.bds-info.ch/files/Upload/Dokumente/Kampagnen%20%28Nachrichten%29/Sportboykott/160909_EU-Parliament-Letter_SettlementFootball.pdf">66 EU-Parlamentsmitglieder</a>, <a class="western" href="http://www.blick.ch/news/politik/fifa-soll-siedler-klubs-von-der-meisterschaft-ausschliessen-schweizer-politiker-werfen-israel-foul-vor-id6431064.html">über 30 Schweizer Parlamentarier_innen</a>, <a class="western" href="http://cedricwermuth.ch/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/Letter-to-FIFA-from-Danish-Parliamentarians.pdf">mehr als 40 Mitglieder des dänischen Parlaments</a>, <a class="western" href="http://cedricwermuth.ch/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/Letter-to-FIFA-scan-14th-Dec-16.pdf">38 Mitglieder des Unterhauses des britischen Parlaments</a> sowie die <a class="western" href="https://www.bds-info.ch/index.php?id=121&amp;items=2269">Menschenrechtsorganisation Humans Rights Watch</a> die FIFA aufgefordert, das Problem der Siedlungsklubs zu lösen.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Im Dezember 2016 hat der UN-Sicherheitsrat erneut bestätigt, was Rechtsgelehrte und UN-Resolutionen bereits seit Langem feststellen: dass der Siedlungsbau im besetzten palästinensischen Gebiet „keine rechtliche Gültigkeit hat und eine schwerwiegende Völkerrechtsverletzung darstellt“. Die Unterzeichnenden des Briefs erinnern die FIFA an die „Verpflichtung, nicht zu solchen Verletzungen beizutragen“.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Unter den Unterzeichnenden des Briefes befinden sich auch die Italienische Union des Sports für alle (Unione Italiana Sport Per tutti; UISP) mit 1,3 Millionen Mitgliedern und über 17&#8217;750 angeschlossenen Sportvereinen, Sport Against Violence in Iraq, Organisator des Baghdad Marathons, die brasilianische Bewegung der Landlosen, der sich über 1,5 Millionen Menschen angeschlossen haben und die eine der grössten sozialen Bewegungen Lateinamerikas ist, die britische NGO War on Want sowie NGO-Plattformen aus Frankreich (40 angeschlossene Organisationen) und Norwegen (30 angeschlossenen Organisationen).</p>
</li>
<li>
<p class="western">Der Brief wurde von zahlreichen kirchlichen Organisationen unterzeichnet, darunter Pax Christi UK, Friends of Sabeel UK and North America, American Friends Service Committee, Lutherans for Justice in the Holy Land, United Church of Christ Palestine Israel Network, United Methodists for Kairos Response (UMKR) und Episcopal Peace Fellowship Palestine Israel Network.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Der Brief wurde von einer Reihe jüdischer Gruppen unterzeichnet, darunter Jewish Voice for Peace mit ihren 60 Ortsgruppen in den USA, Union Juive Française pour la Paix, Jews for Justice for Palestinians-UK, die schwedischen Juden für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina und die Schweizer Jüdische Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Tokyo Sexwale, Vorsitzender einer FIFA-Kommission, die 2015 eingesetzt wurde, um Hindernisse für die Entfaltung des palästinensischen Fussballs zu beseitigen, hat am 22. März 2017 den <a class="western" href="http://www.timesofisrael.com/israel-fumes-over-fifa-ultimatum/">Entwurf für einen Bericht </a>vorgelegt. Darin werden drei mögliche Vorgehensweisen vorgeschlagen, wie die FIFA das Problem der Siedlungsklubs angehen kann: Den Status Quo aufrecht erhalten und juristische Konsequenzen riskieren; erneute Verhandlungen zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Fussballverband anregen; oder dem israelischen Verband ein Ultimatum von sechs Monaten stellen, „um die Situation zu bereinigen“.</p>
</li>
</ul>
<p class="western"><i><b>Was ist BDS?</b> </i></p>
<p class="western"><i>Im Jahr 2005 haben die Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft in Antwort auf ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs und auf die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft angesichts der israelischen Völker- und Menschenrechtsverletzungen zu Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel aufgerufen, bis der Staat das Völkerrecht und die Menschenrechte einhält. </i></p>
<p class="western"><i>Die gewaltfreie BDS-Kampagne, die heute weltweit vertreten ist und der sich auch in der Schweiz Organisationen und Einzelpersonen angeschlossen haben, fordert in Einklang mit dem Völkerrecht:</i></p>
<p><i>&#8211; ein Ende der Besatzung und der Kolonisation des gesamten arabischen Landes sowie den Abbruch der Mauer;</i></p>
<p><i>&#8211; die Anerkennung des Rechtes der arabisch-palästinensischen BürgerInnen Israels auf vollständige Gleichberechtigung;</i></p>
<p><i>&#8211; und die Einhaltung, den Schutz und die Förderung des Rechtes der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr zu ihren Wohnstätten und ihrem Besitz.</i></p>
<p><img decoding="async" class="size-full aligncenter" src="http://bds-info.ch/files/Upload/Newsletter-Images/footerNewsletter.png" width="560" height="30" /></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Schreiben Sie der UNO und verlangen Sie ein Ende der Zusammenarbeit mit G4S</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/schreiben-sie-der-uno-und-verlangen-sie-ein-ende-der-zusammenarbeit-mit-g4s/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 11:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[G4S]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverletzungen]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>G4S ist eine private Sicherheitsfirma, die israelische Gefängnisse, in denen palästinensische politische Gefangene, darunter auch Kinder, ohne Gerichtsverfahren festgehalten und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/schreiben-sie-der-uno-und-verlangen-sie-ein-ende-der-zusammenarbeit-mit-g4s/">Schreiben Sie der UNO und verlangen Sie ein Ende der Zusammenarbeit mit G4S</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="http://addameer.org/undropg4s" target="_blank"><img decoding="async" class="alignleft" src="http://addameer.org/sites/default/files/upload/un-g4s-new.jpg" alt="" width="328" height="164" /></a>G4S ist eine private Sicherheitsfirma, die israelische Gefängnisse, in denen palästinensische politische Gefangene, darunter auch Kinder, ohne Gerichtsverfahren festgehalten und gefoltert werden, mit Dienstleistungen und Gerätschaften versorgt.</p>
<p><span id="more-6492"></span></p>
<p>Seit Anfang Oktober haben israelische Streitkräfte mehr als 1&#8217;800 Palästinenser_innen, darunter 300 Kinder, verhaftet, um damit den zivilen palästinensischen Widerstand zu unterdrücken. Viele dieser Gefangenen wurden in Gefängnissen eingesperrt, die Israel mit Hilfe von G4S betreibt.</p>
<p>G4S wurde bereits für seine Rolle bei zahlreichen brutalen Missbrauchsfällen in von dem Unternehmen betriebenen Gefängnissen und Haftanstalten in Südafrika, den USA und Grossbritannien kritisiert. Dabei kam es wiederholt zu Todesfällen.</p>
<p>Trotz der Beteiligung von G4S an Menschenrechtsverletzungen in Israel/Palästina und auf der ganzen Welt hat die UNO dem Unternehmen Aufträge für Sicherheitsdienste im Wert von mehr als 22 Millionen US-Dollar pro Jahr erteilt. Damit verletzt die UNO nicht nur ihre eigenen Grundsätze für Vertragsabschlüsse, sondern übersieht willentlich die Rolle von G4S bei der Unterdrückung der Palästinenser_innen durch Israel und bei zahlreichen Menschenrechtsverletzungen.</p>
<p>Aufgrund dieser Verwicklungen hat G4S bereits mehrere Verträge mit Institutionen und Universitäten auf der ganzen Welt verloren: Die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung, die Columbia-Universität in New York, die United Church of Christ und die Evangelisch-methodistische Kirche in den USA haben ihre Investitionen aus dem Unternehmen zurückgezogen. G4S äussert nun die Absicht, sich aus dem Geschäft mit den israelischen Gefängnissen zurückzuziehen. Dies ist erst recht ein Grund, den Druck weiter aufrecht zu erhalten.</p>
<p><strong>Schliessen Sie sich jetzt der palästinensischen Gefangenenorganisation Addameer und zahlreichen weiteren Organisationen an und verlangen Sie von der UNO, dass sie ihre Verträge mit G4S beendet.</strong></p>
<p><strong>Verwenden Sie dazu das Formular auf der Webseite von addameer &#8211; <a href="http://addameer.org/undropg4s" target="_blank">www.addameer.org/UNdropG4S</a> &#8211; um dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, eine Nachricht zu senden!</strong></p>

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		<item>
		<title>Kein Konzert der IOF in Berlin!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/kein-konzert-der-iof-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 18:56:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Militärembargo / StopArmingIsrael / ShutElbitDown / BlockTheBoat]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Goldstone-Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverletzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tzahal-Orchester]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7. November 2010 in Berlin Kein Konzert des Orchesters der israelischen Besatzungsstreitkräfte in Räumen des RBB! Das Tzahal-Orchester der Israelischen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/kein-konzert-der-iof-in-berlin/">Kein Konzert der IOF in Berlin!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<h2>7. November 2010 in Berlin</h2>
<div id="extended">
<p><a href="https://bds-kampagne.de/articles/2010/11/07/7-november-2010-kein-konzert-der-iof-in-berlin/" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://urs1798.files.wordpress.com/2010/11/100_4891.jpg?w=481&amp;h=361" alt="Kein Konzert der IOF in Berlin!" width="450" height="340" border="0" /></a></p>
<p><strong>Kein Konzert des Orchesters der israelischen Besatzungsstreitkräfte in Räumen des RBB!</strong></p>
<p><span id="more-1942"></span></p>
<p>Das Tzahal-Orchester der Israelischen Besatzungsstreitkräfte (IOF) spielt in Berlin am Sonntag, den 7. Nov. 2010 im großen Sendesaal des öffentlich-rechtlichen, gebührenfinanzierten Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB).</p>
<p>Wir protestieren dagegen, dass sich bewaffnete Kräfte, die als Besatzungsarmee in Palästina (im Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalems und im Gazastreifen) für Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen verantwortlich sind, im „Haus des Rundfunks“ musikalisch-propagandistisch zur Schau stellen dürfen.</p>
<p>Amnesty International, Human Rights Watch, Physicians for Human Rights(Israel) und die Palestinian Medical Relief Society, sowie der Goldstone-Bericht des UN- Menschenrechtsrat (2009) werfen der israelischen Armee bei dem Gaza-Überfall 2008/2009 massive Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht vor.</p>
<p>Im Goldstone-Bericht heisst es, dass „die Aktionen des israelischen Militärs auf Kriegsverbrechen und in mancher Beziehung vielleicht auch auf Verbrechengegen die Menschlichkeit hinauslaufen“. In dem Bericht werden dem israelischen Militär mehrere Verstöße gegen die Genfer Konventionen vorgeworfen wie: gezieltes Töten, Folter und inhumane Behandlung, absichtliches Zufügen von großem Leid an Leib oder Gesundheit sowie beträchtliche Zerstörung von Eigentum ohne militärische Notwendigkeit und Rechtfertigung.</p>
<p>Wir halten es für einen doppelten Skandal, dass der RBB seine Räume für diese PR-Veranstaltung zur Verfügung stellt, die sich mit Frieden und Völkerverständigung nicht vereinbaren lässt und dass ein Minister der Regierung der Bundesrepublik Deutschland die Schirmherrschaft dafür übernimmt.</p>
<p>Wir fragen:</p>
<p>Welche Armee darf demnächst ihre Menschenrechtsverletzungen im Haus des Rundfunks musikalisch bemänteln?</p>
<p>Sind private terroristische Verbände mit ihren Schalmeienkapellen ebenfalls zugelassen, oder gilt auch hier der Grundsatz, dass Staatsterrorismus eben die besseren Karten hat?</p>
<p>Kundgebung am Sonntag, 7. November 2010 ab 17:30 vor dem Haus des Rundfunks, RBB, Masurenallee 8-14 (am Funkturm)</p>
<p>Weitere <a href="https://urs1798.wordpress.com/2010/11/07/miliarische-sicherheitszone-haus-des-rundfunks-berlin-rbb">Bilder</a> zu der Kundgebung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>

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