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	<title>Nakba-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Nakba-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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		<title>Fordert beim NYC Amazon Web Services Gipfeltreffen #NoTechForApartheid!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/fordert-beim-nyc-amazon-web-services-gipfeltreffen-notechforapartheid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 18:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>
		<category><![CDATA[NoTechForApartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Web Services Gipfeltreffen]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt Nimbus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. Juli wird Amazon Web Services sein jährliches Gipfeltreffen in New York City abhalten und Tausende von &#8222;Cloud-Enthusiast*innen&#8220; für</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/fordert-beim-nyc-amazon-web-services-gipfeltreffen-notechforapartheid/">Fordert beim NYC Amazon Web Services Gipfeltreffen #NoTechForApartheid!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>Am 26. Juli wird Amazon Web Services sein jährliches Gipfeltreffen in New York City abhalten und Tausende von &#8222;Cloud-Enthusiast*innen&#8220; für einen Tag des &#8222;Lernens, der Vernetzung und der Zusammenarbeit&#8220; ins Javits Center einladen.</p>
<p>Aber Amazons Technologie wird nicht eingesetzt, um Menschen zusammenzubringen, sondern um sie auseinander zu treiben und durch den Milliardenvertrag mit der israelischen Regierung und dem israelischen Militär Apartheid, staatliche Gewalt, Besatzung und Landraub zu ermöglichen und zu festigen.</p>
<p>Seit mehr als zwei Jahren organisieren sich die Beschäftigten von Amazon und Google, um den Project Nimbus-Vertrag zu beenden, der die israelische Regierung bei der Überwachung der Palästinenser*innen, der Ausweitung illegaler Siedlungen und der Gewalt gegen die Palästinenser*innen unter Belagerung und Besetzung unterstützt. In diesem Jahr jährt sich die Vertreibung von mehr als 75 % der Palästinenser*innen von ihrem Grund und Boden (von den Palästinenser*innen als &#8222;Nakba&#8220; &#8211;   Arabisch für Katastrophe &#8211; bezeichnet) zum 75. Mal, und die Tech-Beschäftigten und Community-Aktivist*innen setzen sich unbeirrt dafür ein, dass Big Tech nicht länger die Ungerechtigkeit und Gewalt unterstützt, die mit der Nakba begann und der Palästinenser*innen bis heute ausgesetzt sind.</p>
<p><strong>Die Botschaft ist klar: Wir lehnen es ab, dass die Geschäfte so weiterlaufen wie bisher, solange Amazon weiterhin von Gewalt und Unterdrückung profitiert, der die Palästinenser*innen tagtäglich ausgesetzt sind. Tech-Arbeiter*innen wollen keine Technologie bauen, die Israel die Unterdrückung der Palästinenser*innen ermöglicht.</strong></p>
<p>Schließt euch den Arbeitnehmer*innen und der Community in New York City an, um <em>#NoTechForApartheid</em> kundzutun und Amazon zu zeigen, dass wir nicht schweigen werden, während sie Gewalt gegen Palästinenser*innen ausüben.</p>
<p><em><strong>Nicht in New York? </strong><a href="https://www.notechforapartheid.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Klickt hier und ihr erfahrt, was ihr dennoch tun könnt!</strong></a></em></p>
<p><a href="https://actionnetwork.org/events/notechforapartheidaws/" target="_blank" rel="noopener">Demand No Tech For Apartheid at NYC Amazon Web Services Summit</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/category/notechforapartheid/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> findet ihr weitere Informationen zur Kampagne #NoTechForApartheid</p>

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		<item>
		<title>Zehn Fakten, die ihr über die palästinensische Nakba wissen solltet</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/zehn-fakten-die-ihr-ueber-die-palaestinensische-nakba-wissen-solltet-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 12:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Jordantal]]></category>
		<category><![CDATA[Masafer Yatta]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba Facts]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba75]]></category>
		<category><![CDATA[Sheikh Jarrah]]></category>
		<category><![CDATA[Stolen Homes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>15.Mai 2023 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Heute, am 15. Mai, begehen wir den 75. Jahrestag der palästinensischen Nakba</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/zehn-fakten-die-ihr-ueber-die-palaestinensische-nakba-wissen-solltet-2/">Zehn Fakten, die ihr über die palästinensische Nakba wissen solltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>15.Mai 2023 / <a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p>Heute, am 15. Mai, begehen wir den 75. Jahrestag der palästinensischen Nakba (Katastrophe), bei der zwischen 750.000 und 1.000.000 indigene Palästinenser*innen von zionistischen Milizen und später von der israelischen Armee aus ihren Häusern vertrieben und ethnischen Säuberungen unterworfen wurden, um den Staat Israel als jüdisch dominierte Siedlerkolonie zu gründen.</p>
<p>Apartheid-Israels koloniale Gewalt und nackte Aggression haben nie aufgehört. Aber auch die palästinensische Widerstandsfähigkeit und Sumud (Standhaftigkeit) haben nicht nachgelassen. In Gaza, Jenin, Beita, Masafer Yatta, im Jordantal, in Sheikh Jarrah, Silwan, im Naqab und im gesamten historischen Palästina stehen die Palästinenser*innen vereint gegen Israels Regime des Siedlerkolonialismus und der Apartheid.</p>
<p>Mit dem Aufstieg der offen rassistischen rechtsextremen Regierung in Israel sind die Palästinenser*innen erneut und verstärkt ethnischen Säuberungen und Siedlungsbau, Land- und Wasserraub, wiederholten Massakern im belagerten Gazastreifen, Massenverhaftungen und Bewegungseinschränkungen ausgesetzt. <strong>In diesem Jahr haben Israels Besatzungstruppen und illegale Siedler*innen über 150 Palästinenser*innen ermordet, darunter 26 Kinder &#8211; und wir haben erst Mai.</strong></p>
<p><strong>Und dennoch erheben wir uns!</strong> Wir werden den Kampf für unsere Befreiung, für unsere unveräußerlichen Rechte, einschließlich unseres Rechts auf Selbstbestimmung und des Rechts der Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Heimat, fortsetzen. Wir marschieren weiter auf dem Weg zu Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Würde!</p>
<p><strong>Hier sind 10 Fakten, die ihr über die palästinensische Nakba wissen solltet:</strong></p>
<ol>
<li>Zwischen 1947 und 1949 zwangen Israel und vorstaatliche zionistische Milizen zwischen 750.000 und 1.000.000 einheimische Palästinenser*innen ins Exil und machten sie zu Flüchtlingen.<br /><br /></li>
<li>Heute gibt es rund 8 Millionen palästinensische Flüchtlinge im besetzten palästinensischen Gebiet und den benachbarten arabischen Ländern wie Libanon, Jordanien und Syrien. Apartheid-Israel verweigert ihnen bis heute das von der <a href="https://imeu.org/article/the-right-of-return-palestinian-refugees">UNO anerkannte</a> Recht auf Rückkehr in ihre Häuser, zu ihrem Land und ihrem sonstigen Besitz, einfach weil sie keine Juden / Jüdinnen sind.<br /><br /></li>
<li>Die ethnische Säuberung während der Nakba war eine <a href="https://imeu.org/article/65th-anniversary-of-the-adoption-of-plan-dalet">bewusste, geplante und systematische Kampagne</a>, die durchgeführt wurde, um das zu schaffen, was Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, Human Rights Watch, Al-Haq und B&#8217;Tselem als &#8222;jüdische Vorherrschaft&#8220; im historischen Palästina bezeichnen, das vor 1948 mehrheitlich von palästinensischen Araber*innen bevölkert war.<br /><br /></li>
<li>Entgegen der zionistischen Mythologie begannen vorstaatliche zionistischen Milizen mit der ethnischen Säuberung palästinensischer Städte und Dörfer bereits <a href="https://www.jstor.org/stable/10.1525/jps.2006.36.1.6">Monate vor der Gründung des Staates Israel</a>. Das Massaker und die Entvölkerung des palästinensischen Dorfes Deir Yasin beispielsweise fand am 9. April 1948 statt.<br /><br /></li>
<li>Etwa 150.000 Palästinenser*innen verblieben innerhalb der Grenzen Israels, die 1948 festgelegt wurden, <a href="https://www.badil.org/phocadownload/Badil_docs/Working_Papers/Palestinian.IDPs.pdf">viele von ihnen als Binnenvertriebene</a>. Sie erhielten die israelische Staatsbürgerschaft, lebten aber jahrelang unter Militärherrschaft. Bis heute leben die palästinensischen Bürger*innen Israels als Bürger*innen zweiter Klasse in ihrer eigenen Heimat und sind einem Apartheidsystem unterworfen, das in Dutzenden von rassistischen Gesetzen verankert ist, die sie diskriminieren.<br /><br /></li>
<li>Während der Nakba zerstörten zionistische Milizen und später israelische Streitkräfte systematisch <a href="https://www.aljazeera.com/features/2017/5/23/the-nakba-did-not-start-or-end-in-1948">etwa 530 palästinensische Städte und Dörfer</a>, um die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge aus dem Exil zu verhindern. Viele Häuser, die nicht zerstört waren, wurden mit jüdisch-israelischen Kolonisator*innen neu besiedelt.<br /><br /></li>
<li>Der Jüdische Nationalfonds (JNF), eine offen rassistische Säule des zionistischen Siedlerkolonialprojekts in Palästina, <a href="https://www.hrw.org/reports/2008/iopt0308/4.htm">erwarb</a> zwischen 1949 und 1953 etwa 78 Prozent seines Landbesitzes vom israelischen Staat, darunter viel landwirtschaftliches Land von palästinensischen Flüchtlingen, die durch die ethnische Säuberung ihres Grund und Bodens beraubt wurden. Ihr Land wurde vom Staat beschlagnahmt und als &#8222;abwesendes Eigentum&#8220; bezeichnet. Der JNF betrachtet dieses gestohlene palästinensische Land als “<a href="https://www.kkl-jnf.org/about-kkl-jnf/kkl-jnf-id/jewish-people-land/">das ewige Eigentum des jüdischen Volkes</a>“.<br /><br /></li>
<li>Die Nakba endete nicht 1948, sondern setzt sich bis heute fort in Form von Apartheid-Israels anhaltender ethnischer Säuberung palästinensischer Gemeinschaften, des Diebstahls palästinensischen Landes für jüdisch-israelische Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet sowie <a href="http://972mag.com/high-court-okays-plan-to-raze-arab-village-build-jewish-one-in-its-place/106637/">innerhalb des heutigen Israel</a>, der <a href="http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/.premium-1.640147">Zerstörung palästinensischer Häuser</a> und landwirtschaftlicher Nutzflächen, des <a href="http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/israel-admits-it-revoked-residency-rights-of-a-quarter-million-palestinians-1.435778">Entzugs des Aufenthaltsrechts</a>, der <a href="https://972mag.com/israel-deports-14-year-old-girl-to-gaza-without-telling-her-parents/132821/">Vertreibung</a>, der Bevölkerungspolitik und regelmäßiger <a href="https://imeu.org/article/50-days-of-death-destruction-israels-operation-protective-edge">Massaker</a>.<br /><br /></li>
<li>Israel versucht derzeit, die größte ethnische Massensäuberung seit 1968 durchzuführen, die sich gegen rund 1 300 Palästinenser*innen richtet, die in acht Dörfern im Gebiet von Masafer Yatta südlich von Hebron leben. Viele der Palästinenser*innen in Masafer Yatta sind bereits vor den israelischen Massakern im Naqab geflohen, die von israelischen Streitkräften während und nach der Nakba begangen wurden. Was jetzt in Masafer Yatta geschieht, ist ein Paradebeispiel für die andauernde Nakba. Sie wiederholt sich auch heute noch im Naqab, in Jerusalem, dem Jordantal und dem gesamten Gebiet unter israelischer Kontrolle. Einheimische Palästinenser*innen werden durch staatlich geförderte Gewalt von israelischen Streitkräften, israelischer Polizei und bewaffneten, faschistischen israelischen Siedler*innen aus ihren Häusern vertrieben.<br /><br /></li>
<li>Israel hat ein <a href="https://www.adalah.org/en/law/view/496">Gesetz</a>, das es Palästinenser*innen, die Bürger*innen zweiter Klasse sind, verbietet, am 15. Mai der Nakba zu gedenken. Das hält die Palästinenser*innen jedoch nicht davon ab, sich zu erinnern und auf ihrem Recht auf Rückkehr in ihr angestammtes Land zu bestehen.</li>
</ol>
<p><strong>Gedenkt der Nakba, wo auch immer ihr seid, gebt die Geschichten über die Nakba, die von Palästinenser*innen erzählt werden, weiter und beteiligt euch an BDS-Kampagnen, dem wirksamsten Mittel zur Unterstützung unseres Kampfes für unsere international anerkannten Rechte, einschließlich des Rechts auf Rückkehr der Flüchtlinge.</strong></p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/ten-facts-you-need-know-about-palestinian-nakba">Ten Facts You Need To Know About The Palestinian Nakba</a><br />Übersetzung Redaktion BDS-Kampagne.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>#Nakba75: Von Ben-Gurion zu Ben-Gvir: Fortlaufende Nakba, fortlaufender Widerstand?</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/nakba75-von-ben-gurion-zu-ben-gvir-fortlaufende-nakba-fortlaufender-widerstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 21:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Gurion]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Gvir]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba75]]></category>
		<category><![CDATA[ongoing Nakba]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>12. Mai 2023 / Palestinian BDS National Committee (BNC) On this earth there is what deserves living for:  April&#8217;s hesitancy,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/nakba75-von-ben-gurion-zu-ben-gvir-fortlaufende-nakba-fortlaufender-widerstand/">#Nakba75: Von Ben-Gurion zu Ben-Gvir: Fortlaufende Nakba, fortlaufender Widerstand?</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>12. Mai 2023 / <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/  Palestinian BDS National Committee (BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p><em>On this earth there is what deserves living for:  </em><em>April&#8217;s hesitancy, the smell of bread, …</em><em>the beginning of love, </em><em>grass on a stone, …</em><em>and the conquerors’ dread of memories &#8211; </em><em>Auf dieser Erde gibt es das, wofür es sich zu leben lohnt:  Die Zögerlichkeit des Aprils, der Duft des Brotes, &#8230; der Beginn der Liebe, das Gras auf einem Stein, &#8230; und die Angst der Eroberer vor den Erinnerungen.</em> &#8211; <strong>Mahmoud Darwish</strong></p>
<p>Auch <strong>75 Jahre nach der Zerstörung der palästinensischen Heimat</strong> und der ethnischen Säuberung des größten Teils der einheimischen Bevölkerung Palästinas durch zionistische Milizen und später durch das israelische Militär und trotz der <strong>andauernden Nakba</strong>, insbesondere der fortlaufenden <a href="https://twitter.com/BDSmovement/status/1656361673299488787">Massaker in Gaza</a>, gibt es auf dieser Erde vieles, „wofür es sich zu leben lohnt&#8220;. Das <strong>Versprechen auf Freiheit, auf Gerechtigkeit, auf die Rückkehr der Flüchtlinge in ihr Land, auf Selbstbestimmung, auf die Wiedervereinigung unseres Volkes</strong>, auf den Geruch von frischem Fladenbrot aus dem Taboon am einem herrlichen Morgen in Palästina, der nicht durch das Elend der unablässigen Trauer um unsere Märtyrer*innen und das geraubte Land getrübt wird – all das ist es wert, dafür zu leben.</p>
<p>Viele Menschen weltweit sind Zeug*innen des <strong>Abschlachtens ganzer Familien im besetzten und belagerten Gazastreifen</strong>, einschließlich der <a href="https://archive.fo/k6WGQ">vorsätzlichen Ermordung unserer Kinder</a> im Schlaf &#8211; wieder einmal. Vor Wochen wurden sie Zeug*innen von Israels jüngstem <a href="https://www.972mag.com/huwara-pogrom-settlers-elimination/">Pogrom</a> durch<strong> <a href="https://archive.fo/IEkpT">faschistische</a> jüdisch-israelische Milizen gegen Palästinenser*innen in Huwara</strong> bei Nablus im besetzten palästinensischen Gebiet. Viele haben miterlebt, wie Bezalel Smotrich, hochrangiger Minister in der israelischen Regierung und selbsternannter „Faschist“, <a href="https://twitter.com/btselem/status/1630933607979139074?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1630933607979139074%7Ctwgr%5E6d2abb6d227eef29578749de06d2a963a5acb800%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Felectronicintifada.net%2Fblogs%2Fali-abuni">zum Staatsterrorismus aufstachelte, indem er sagte</a>: „Ich denke, Huwara muss ausradiert werden. Ich denke, der Staat muss dies tun“. Viele haben vielleicht die grausame Gewalt gesehen, die wiederholt von israelischen Streitkräften und faschistischen fundamentalistischen Siedler*innen gegen muslimische und christliche palästinensische Gläubige und heilige Stätten entfesselt wurde. Aber viele mögen vergessen, dass Akte des &#8222;schrittweisen Völkermords&#8220; an Palästinenser*innen, einschließlich Pogromen, Massakern, Belagerungen und anderen Formen extremer kolonialer Gewalt, so israelisch sind wie die Flagge.</p>
<p>2008 drohte der Vorsitzende der Arbeitspartei, Matan Vilnai, den Palästinenser*innen mit einem &#8222;<a href="https://www.theguardian.com/world/2008/feb/29/israelandthepalestinians1">größeren Holocaust</a>&#8222;, falls die Widerstandsgruppen ihre bewaffneten Vergeltungsmaßnahmen gegen Israels verbrecherische Belagerung und gewaltsame Angriffe auf den Gazastreifen nicht einstellen würden. Vor kurzem wurden durch einen Fehler der israelischen Zensor*innen versehentlich geheime Dokumente enthüllt, in denen Israels erster Premierminister <strong><a href="https://archive.fo/QUbil#selection-755.366-755.760">David Ben-Gurion für die &#8222;Auslöschung&#8220; palästinensischer Dörfer während der Nakba 1948 eintrat</a></strong> und ein Minister seiner ersten Regierung zugab: &#8222;Nehmen wir an, dass es in [der ethnisch gesäuberten palästinensischen Stadt] Ramle zu Vergewaltigungen kam. Vergewaltigungen kann ich verzeihen, aber andere Taten werde ich nicht verzeihen&#8220;, wie z. B. das gewaltsame Entfernen von &#8222;Schmuck bei Frauen&#8220;. Ben-Gurion, dessen Leitprinzip ein <a href="https://www.lrb.co.uk/the-paper/v41/n20/adam-shatz/we-are-conquerors">Maximum an Land mit einem Minimum an palästinensischen Araber*innen</a> war, hat die <strong>geplante Kampagne der ethnischen Säuberung</strong> eines Großteils der einheimischen Palästinenser*innen angeführt, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, von dem der derzeitige rechtsextreme israelische Minister für &#8222;nationale Sicherheit&#8220;, Itamar Ben-Gvir, der wegen Unterstützung des Terrorismus verurteilt wurde, nur träumen könnte, es zu begehen. <strong>Von Ben-Gurion bis Ben-Gvir &#8211; die Nakba geht weiter.</strong></p>
<p>Dennoch ist Israels neue rechtsextreme Regierung die <a href="https://bdsmovement.net/israels-new-far-right-government-analysis">rassistischste, fundamentalistischste, korrupteste, autoritärste, sexistischste und homophobste, die es je gab – ohne jegliche Maskerade</a>. Sie stellt eine Eskalation in Israels andauerndem Regime der kolonialen Unterdrückung der einheimischen Palästinenser*innen dar, das seit der Gründung Israels als Siedlerkolonie in Palästina besteht. Gleichzeitig stellt die Regierung mit ihren weitreichenden Plänen für rechtliche, soziale und kulturelle &#8222;Reformen&#8220;, die die jüdisch-israelische Gesellschaft betreffen, einen potenziell unumkehrbaren Bruch mit dem Status quo dar. Die Ratingagentur Moody&#8217;s hat bereits die Kreditwürdigkeit Israels herabgestuft, infolge monatelanger wirtschaftlicher Instabilität, <a href="https://bds-kampagne.de/shutdownnation-12-neue-geschaeftliche-gruende-sein-kapital-aus-israel-abzuziehen/">beispielloser Umwälzungen im gepriesenen High-Tech-Sektor und zunehmender Kapitalflucht</a>. Für Verfechter*innen der palästinensischen Rechte weltweit, insbesondere in der BDS-Bewegung, ergibt sich daraus eine <strong>noch dringendere Verantwortung und eine Gelegenheit, die es in 75 Jahren nicht gegeben hat.</strong> </p>
<p>Gelegenheiten allein führen jedoch nicht zu einem Wandel;  sie schaffen lediglich den Nährboden dafür. Die <a href="https://bds-kampagne.de/rassismus-und-rassendiskriminierung-sind-die-antithese-von-freiheit-gerechtigkeit-und-gleichheit/">antirassistische</a> <strong>BDS-Bewegung, die von der </strong><a href="https://bdsmovement.net/bnc"><strong>größten palästinensischen Koalition aller Zeiten</strong></a><strong> geführt wird, ist die wirksamste Form der Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf.</strong> Nach 75 Jahren Siedlerkolonialismus und Apartheid und angesichts einer israelischen Regierung, die alle Masken fallen gelassen hat, <strong>fordern wir internationale Anerkennung dafür, dass Israels Unterdrückungsregime tatsächlich Apartheid darstellt, sowie die Beendigung der staatlichen, wirtschaftlichen und institutionellen Komplizenschaft an diesem Regime </strong>als Erfüllung der gesetzlicher Pflichten und der moralischen Verpflichtung, keinen Schaden anzurichten. Dies ist eine Voraussetzung für Solidarität, nicht für Wohltätigkeit.</p>
<p><strong>Wir rufen unsere Partner*innen auf der ganzen Welt auf,</strong> diese beispiellose Gelegenheit zu nutzen, um die Macht der Menschen zu stärken. Dies erfordert zwei parallele Wege:</p>
<p style="padding-left: 80px;">1) Erweiterung unserer grundsatzorientierten, intersektionellen Koalitionen, um unsere kulturellen, akademischen, sportlichen und wirtschaftlichen Boykott- und Divestment-Kampagnen auszubauen und in der breiten Öffentlichkeit, einschließlich der UNO, die Verpflichtung durchzusetzen, gezielte, rechtmäßige Sanktionen zu verhängen, um die israelische Apartheid abzuschaffen, so wie die südafrikanische Apartheid abgeschafft wurde; und</p>
<p style="padding-left: 80px;">2) Bildung neuer taktischer Allianzen mit den vielen neuen Kritiker*innen des rechtsextremen israelischen Regimes, mit denen wir vielleicht in vielen Dingen nicht übereinstimmen, außer in der Notwendigkeit bedeutsamen Druck auf die israelische Regierung auszuüben. Dazu gehört zumindest die Einschränkung des Handels mit militärischer Sicherheit und der Finanzierung des Militärs, das Verbot von Siedlungsgütern und die Desinvestition von Israel Bonds sowie von Unternehmen und Banken, die dieses Regime finanzieren.</p>
<p>Wie der palästinensische Dichter Mahmoud Darwish sagt, ist die Angst der kolonisierenden Eroberer*innen vor den Erinnerungen, den Erinnerungen der enteigneten, vertriebenen und kolonisierten indigenen Völker, auch eine Quelle der Hoffnung. Sie erinnert uns <strong>in der dunkelsten Stunde ihrer Unterdrückung daran, dass wir trotz ihrer Macht siegen können und werden</strong>. Sie sind nicht nur moralisch bankrott; sie fürchten unsere Widerstandsfähigkeit, unseren Widerstand, unsere sumud [Standhaftigkeit] und unsere fruchtbaren Erinnerungen an ihre siedlerkoloniale Eroberung und ihr Apartheidregime sowie an die Schönheit, Würde und Liebe, die dem vorausgehen und die zweifellos nach dessen Abschaffung kommen werden.</p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/nakba75-ben-gurion-ben-gvir-ongoing-nakba-ongoing-resistance/">#Nakba75: Ben-Gurion to Ben-Gvir: Ongoing Nakba, Ongoing Resistance</a><br />Dank an <strong><a href="https://www.bds-info.ch/index.php/de/artikel/nakba75-von-ben-gurion-zu-ben-gvir-fortlaufende-nakba-fortlaufender-widerstand/">BDS Schweiz</a></strong></p>
<p> </p>

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		<title>BDS-Erklärung zu Apartheid-Israels Massenvernichtungswaffen</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/bds-erklaerung-zu-apartheid-israels-massenvernichtungswaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 12:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen /UNO]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnische Säubering]]></category>
		<category><![CDATA[Massenvernichtungswaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[Nuklearwaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Vergiftete Brunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV)]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=17213</guid>

					<description><![CDATA[<p>8. November 2022 /Palestinian BDS National Committee (BNC) 152 Staaten stimmten für die Überwachung der israelischen Atomanlagen durch die IAEO</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>8. November 2022 /<a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p>152 Staaten stimmten für die Überwachung der israelischen Atomanlagen durch die IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation), doch das israelische Apartheidsystem entzieht sich dank der Unterstützung Europas und der USA der Überwachung.</p>
<p>Angesichts des überwältigenden Votums von 152 Staaten im Ersten Ausschuss der Vereinten Nationen für eine Überwachung der israelischen Atomanlagen durch die IAEO <strong>ruft die palästinensische Zivilgesellschaft dazu auf, weltweit Druck auf die Vereinten Nationen auszuüben, um Israel zu zwingen, alle seine Massenvernichtungswaffen (WMD) zu deklarieren und unter UN-Aufsicht abzubauen.</strong> Sollte Israel sich weigern, sollte es mit gezielten, rechtmäßigen und verhältnismäßigen Sanktionen dazu gezwungen werden.</p>
<p><strong>Apartheid-Israel</strong> ist schließlich der einzige Staat im &#8222;Nahen Osten&#8220; &#8211; und einer der wenigen unter den 193 UN-Mitgliedsstaaten -, das <strong>den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) nicht unterzeichnet hat.</strong></p>
<p>In krassem Gegensatz dazu hat die UNO seit 2006 gravierende Sanktionen gegen Nordkorea verhängt, weil es Atomwaffentests durchgeführt hat und nicht dem NVV beigetreten ist. Gegen den Iran, einem Unterzeichner des NVV, der kein militärisches Atomprogramm hat, haben die USA und Europa ein brutales Sanktionsregime verhängt. Gegen Apartheid-Israel wurden jedoch nie Sanktionen der UN oder des Westens verhängt, obwohl es überzeugende Beweise für sein jahrzehntelanges Atomwaffenprogramm und sein großes Arsenal an Atombomben gibt.</p>
<p>Israel entwickelt nicht nur Massenvernichtungswaffen, sondern hat sie auch eingesetzt, wie die unwiderlegbaren Unterlagen zeigen. Neu entdeckte israelische <a href="https://www.haaretz.com/israel-news/2022-10-14/ty-article-magazine/.highlight/documents-confirm-israelis-poisoned-arab-wells-in-1948/00000183-d2b2-d8cc-afc7-fefed64d0000">Archivdokumente</a> zeigen, <strong>dass 1948 zionistische Milizen und später israelische Truppen Brunnen der einheimischen palästinensischen Bevölkerung vergifteten</strong>, um den Vormarsch der ägyptischen Armee zu stoppen und als Teil <strong>einer vorsätzlichen Kampagne der ethnischen Säuberung</strong> im Naqab und in Akka. Als Ägypten sich über den Einsatz verbotener Massenvernichtungswaffen beschwerte, beschuldigten israelische Beamt*innen Ägypten des Antisemitismus.</p>
<p>Dreißig Jahre nach dem <a href="https://simpleflying.com/el-al-flight-1682-netherlands-crash-story/">Absturz</a> des El-Al-Frachtfluges 1862 in das Amsterdamer Bilmermeer-Viertel sind viele Fragen zu dieser Katastrophe noch immer unbeantwortet. Dazu gehört auch die Weigerung der israelischen Behörden, das vollständige Verzeichnis der an Bord befindlichen potenziell tödlichen Chemikalien militärischer Qualität zur Verfügung zu stellen. Diese tödliche Fracht, die für das zum israelischen Verteidigungsministerium gehörende biologische Forschungszentrum Nes Tsiona bestimmt war, das auch die bei der Brunnenvergiftung von 1948 verwendeten Gifte entwickelt hat, könnte eine Erklärung für die Ausbreitung von Krankheiten unter den überlebenden Bewohnern des Viertels sein.</p>
<p>Der israelische <strong>Mossad hat bei mehreren Angriffen Gift eingesetzt</strong>, am bekanntesten bei einem gescheiterten Attentatsversuch in <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20200925-remembering-israels-botched-attempt-to-assassinate-khaled-meshaal/">Amman</a> im September 1997 gegen einen Führer einer palästinensischen Partei. Der damalige israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wurde gerade in einer Koalition, der offen faschistische Parteien angehören, in das Amt des Ministerpräsidenten wiedergewählt.</p>
<p><strong>Israel wurde noch nie von der UNO oder einzelnen Staaten für den Einsatz verbotener Waffen zur Rechenschaft gezogen.</strong></p>
<p>Keine Massenvernichtungswaffe ist jedoch gefährlicher als Atomwaffen, und es besteht <strong>dringender internationaler Handlungsbedarf, um diese Waffen zu demontieren</strong>, stellen sie doch eine Gefahr für die gesamte Menschheit dar. Israelischen Politiker*innen, die vom &#8222;Existenzrecht&#8220; des Staates Israel besessen sind und die die gewaltlose BDS-Bewegung als &#8222;existenzielle Bedrohung&#8220; bezeichnen, kann man keine Atomsprengköpfe anvertrauen.</p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/bds-statement-apartheid-israels-wmds">BDS Statement on apartheid Israel&#8217;s WMDs</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p> </p>

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		<title>BDS: Wahrung unserer Rechte, Widerstand gegen die andauernde Nakba</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/bds-wahrung-unserer-rechte-widerstand-gegen-die-andauernde-nakba/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 15:45:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[ethnische Säuberung]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlerkolonialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>14. Mai 2017 &#8211; Der nationale palästinensische BDS-Ausschuss (BNC) Der BNC erinnert an den 69. Jahrestag der palästinensischen Nakba It</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/bds-wahrung-unserer-rechte-widerstand-gegen-die-andauernde-nakba/">BDS: Wahrung unserer Rechte, Widerstand gegen die andauernde Nakba</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>14. Mai 2017 &#8211; Der nationale palästinensische BDS-Ausschuss (BNC)</p>
<p><strong>Der BNC erinnert an den 69. Jahrestag der palästinensischen Nakba</strong></p>
<p><figure id="attachment_9253" aria-describedby="caption-attachment-9253" style="width: 694px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/05/Nakba_BNC.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9253 size-full" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/05/Nakba_BNC.jpg" alt="" width="694" height="200" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/05/Nakba_BNC.jpg 694w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/05/Nakba_BNC-300x86.jpg 300w" sizes="(max-width: 694px) 100vw, 694px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9253" class="wp-caption-text">Die palästinensische Nakba, 1948</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">It is possible…<br />
It is possible at least sometimes…<br />
It is possible especially now<br />
To ride a horse<br />
Inside a prison cell<br />
And run away…<br />
It is possible for prison walls<br />
To disappear.<br />
For the cell to become a distant land<br />
Without frontiers<br />
– <a href="http://www.thehypertexts.com/Mahmoud%20Darwish%20Poet%20Poetry%20Picture%20Bio.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mahmoud Darwish</a></p>
<p>15.Mai 2017, Besetztes Palästina &#8211; Heute ist der 69. Jahrestag der <a href="https://imeu.org/article/quick-facts-the-palestinian-nakba" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nakba von 1948</a>, der Massenvertreibung von uns Palästinenser*innen aus unserer Heimat. Zwischen 1947 und 1949 machten zionistische Paramilitärs und später israelische Streitkräfte <a href="https://www.unrwa.org/userfiles/20100118141933.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">750.000</a> bis zu <a href="https://books.google.de/books/about/The_ethnic_cleansing_of_Palestine.html?id=pFxrGQAACAAJ&amp;redir_esc=y" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einer Million</a> einheimische Palästinenser*innen zu Flüchtlingen, um in Palästina einen Staat für mehrheitlich jüdische Menschen zu errichten.</p>
<p>Der nationale palästinensische BDS-Ausschuss (<a href="https://bdsmovement.net/bnc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BNC</a>) fordert weltweit Menschen, die nach ihrem Gewissen handeln, auf, die BDS-Kampagnen weiter zu intensivieren, um der Komplizenschaft bei Israels Politik <a href="https://bdsmovement.net/colonialism-and-apartheid/summary" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Besatzung, des Siedlerkolonialismus und der Apartheid</a> im akademischen, kulturellen, sportlichen, militärischen und wirtschaftlichen Bereich ein Ende zu bereiten. Dies ist das wirksamste Mittel, um an der Seite des palästinensischen Volkes zu stehen und unsere ureigenen und von der UN festgelegten Rechte zu verfolgen und gewaltlos gegen die <a href="https://bdsmovement.net/news/bds-upholding-our-rights-resisting-ongoing-nakba" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fortwährende</a> und <a href="https://bdsmovement.net/news/bds-upholding-our-rights-resisting-ongoing-nakba" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zunehmende</a> Nakba Widerstand zu leisten.</p>
<p>Das israelische Regime verfolgt heute ungehemmt die eine ständige Strategie seines siedlerkolonialistischen Projekts &#8211; die gleichzeitige Plünderung und Besiedlung von so viel palästinensischem Land wie möglich und die <a href="http://uk.reuters.com/article/uk-palestinian-israel-un-idUKBREA2K1JM20140321" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrittweise ethnische Säuberung</a> von so vielen Palästinenser*innen wie machbar, ohne international mit Sanktionen belegt zu werden.</p>
<p>Die gegenwärtige rechtsextreme Regierung, die rassistischste in der Geschichte Israels, folgt wie alle vorangegangenen israelischen Regierungen den Worten des zionistischen Führers Ze&#8217;ev Jabotinsky, der 1923 <a href="http://en.jabotinsky.org/media/9747/the-iron-wall.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrieb</a>:</p>
<p><em>Jedes Volk kämpft gegen die Kolonisation, solange es noch die geringste Hoffnung hat, sich von der Gefahr der Kolonisation zu befreien. [&#8230;] Die zionistische Kolonisation muss man entweder einstellen oder sie gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung weiterführen. Sie kann daher nur unter dem Schutze einer von der einheimischen Bevölkerung unabhängigen Macht – einer eisernen Wand –, die die einheimische Bevölkerung nicht durchbrechen kann, weitergeführt und entwickelt werden. [<a href="https://www.marxists.org/history/etol/writers/machover/2006/11/isr-pal-d.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">*</a>]</em></p>
<p>Die Nakba ist, neunundsechzig Jahre nach der systematischen, vorsätzlichen Entwurzelung und Enteignung der meisten indigenen palästinensischen Araber*innen aus dem Land Palästina durch zionistische Banden und später durch den Staat Israel, nicht vorbei. Israel ist entschlossen seine &#8222;eiserne Wand&#8220; in palästinensischen Köpfen, nicht nur auf unserem Land im besetzten palästinensischen Gebiet zu errichten durch seine ausgedehnten Siedlungen und konkreten Mauern, seine <a href="https://electronicintifada.net/content/israels-incremental-genocide-gaza-ghetto/13562" target="_blank" rel="noopener noreferrer">genozidale Belagerung</a> von über 2 Millionen Palästinenser*innen in Gaza, der Verleugnung des <a href="https://imeu.org/article/the-right-of-return-palestinian-refugees" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rückkehrrechts der palästinensischen Flüchtlinge</a>, seine<a href="https://www.adalah.org/en/content/view/7771" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> rassistischen Gesetze</a> und seine rassistische Politik gegen die Palästinenser*innen in Israel und seine eskalierende ethnische Säuberung in <a href="https://www.maannews.com/Content.aspx?id=773721" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jerusalem</a>, dem <a href="http://mondoweiss.net/2013/02/ethnic-cleansing-valley/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jordan-Tal</a> und dem <a href="https://www.adalah.org/uploads/Adalah-Summary-Umm-el-Hieran-Case-12-May-2015.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Naqab</a> (Negev). Israel ist in seinen unerbittlichen, verzweifelten Versuchen jedes Mittel recht, die Sinnlosigkeit des Widerstands und die Vergeblichkeit der Hoffnung in unser Bewusstsein einzubrennen.</p>
<p>Der gegenwärtige <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-prisoners-enter-4th-week-hunger-strike-call-bds-related-solidarity-action" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hungerstreik</a> von mehr  als tausend palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen und die Unterstützung an der Basis, die dadurch ausgelöst wurde, gibt uns Hoffnung.</p>
<p>Die wachsende Unterstützung von BDS durch internationale Gewerkschaften, darunter die jüngste Billigung eines „internationalen, wirtschaftlichen, kulturellen und akademischen Boykott Israels“ „ zur Durchsetzung der fundamentalen Rechte der Palästinenser*innen durch den <a href="https://bdsmovement.net/news/norway%E2%80%99s-largest-trade-union-federation-endorses-full-boycott-israel-advance-palestinian-human" target="_blank" rel="noopener noreferrer">norwegischen Gewerkschaftsverband</a> (Landsorganisasjonen i Norge, LO), der mehr als 910 000 Arbeiter*innen vertritt, gibt uns Hoffnung.</p>
<p>Die Tatsache, dass <a href="http://www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.773274" target="_blank" rel="noopener noreferrer">keine/r der 26 Oscar-Kandidat*innen</a> eine von der israelischen Regierung angebotene kostenlose Reise imWert $ 55.000 Dollar angenommen hat und dass <a href="https://www.theguardian.com/sport/2017/feb/15/nfl-players-israel-trip-michael-bennett" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sechs von elf Spielern der National Football League</a> eine ähnliche Vergnügungsreise abgelehnt haben, gibt uns Hoffnung.</p>
<p>Die BDS-Bewegung hat es geschafft, den Preis für Mittäterschaft bei Israels Verbrechen gegen das palästinensische Volk deutlich zu erhöhen. Sie hat große Unternehmen wie <a href="http://bdsmovement.net/2016/orange-drops-israel-affiliate-13648" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Orange</a> und <a href="https://bdsmovement.net/news/bds-marks-another-victory-veolia-sells-all-israeli-operations">Veolia</a> gezwungen, ihre Mittäterschaft zu beenden und drängte den globalen Riesen-<a href="https://bdsmovement.net/news/under-bds-pressure-g4s-ends-most-illegal-business-israel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">G4S</a> dazu, sich vom israelischen  Markt zurückzuziehen. Kirchen, Stadtverwaltungen und Tausende von Menschen auf der ganzen Welt haben sich verpflichtet, Hewlett Packard (<a href="https://bdsmovement.net/boycott-hp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HP</a>) für seine tiefgreifende Mittäterschaft bei Israels Besatzung und Apartheid zu boykottieren. Das gibt uns und vielen Menschenrechtskampagnen rund um die Welt große Hoffnung.</p>
<p>Die Entscheidung der Stadtverwaltung von <a href="https://bdsmovement.net/news/historic-decision-barcelona-city-council-votes-end-complicity-israeli-occupation-illegal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Barcelona</a>, ​​die Komplizenschaft mit Israels Besatzung zu beenden, wie die Entscheidung von dutzenden von spanischen Gemeinden, sich zu &#8222;<a href="https://bdsmovement.net/news/dozens-spanish-cities-declaring-themselves-free-israeli-apartheid" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Israeli Apartheid Free Zones</a>&#8220; zu erklären, geben uns Hoffnung.</p>
<p>Der Abzug von Investitionen aus <a href="http://www.umc.org/news-and-media/israeli-banks-on-ineligible-list-for-pensions-agency" target="_blank" rel="noopener noreferrer">israelische Banken</a> oder beteiligter internationaler Konzerne durch einige der größten Hauptkirchen in den USA, einschließlich der United Methodist Church, der <a href="https://www.nytimes.com/2014/06/21/us/presbyterians-debating-israeli-occupation-vote-to-divest-holdings.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Presbyterian Church USA</a> und der <a href="https://www.oikoumene.org/en/press-centre/news/united-church-of-christ-calls-for-boycott-and-divestment-from-companies-profiting-in-israels-occupation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">United Church of Christ</a>, gibt uns Hoffnung.</p>
<p>Die Ausbreitung von bemerkenswert effektiven BDS-Kampagnen von Südafrika bis Südkorea, von Ägypten bis Chile und von Großbritannien bis in die USA gibt uns echte Hoffnung.</p>
<p>Die in vielen Ländern entstehenden wachsenden intersektionalen Koalitionen, die den Kampf für palästinensische Rechte mit den vielfältigen internationalen Kämpfen für ethnische, ökonomische Gerechtigkeit, für Geschlechtergerechtigkeit, für Klimagerechtigkeit , für indigene Gerechtigkeit natürlich verbinden, geben uns unbegrenzte Hoffnung.</p>
<p>1968, zwanzig Jahre nach der Nakba, aber ohne Bezug zu ihr, sagte <a href="http://www.dailykos.com/story/2010/08/31/897655/-Forget-Glenn-Remembering-Dr-Martin-Luther-King-Jr-in-his-own-words" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Martin Luther King</a>: <em>&#8222;Es kann keine Gerechtigkeit ohne Frieden geben und keinen Frieden ohne Gerechtigkeit.&#8220;</em> Seit sieben Jahrzehnten und allen Widrigkeiten zum Trotz haben wir Palästinenser*innen beharrlich an unserem unveräußerlichen Recht auf Selbstbestimmung und auf echten Frieden festgehalten, beides kann nur aus Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit entspringen.</p>
<p>Um aber gerechten Frieden zu erreichen, müssen wir erkennen, dass wir unsere Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben mit unserer uneingeschränkten Verpflichtung, der Ungerechtigkeit, der Apathie und ihren &#8222;eisernen Wänden&#8220; der Verzweiflung zu widerstehen, nähren müssen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist die palästinensisch geführte, globale BDS-Bewegung mit ihrem beeindruckenden Wachstum und ihrer unbestreitbaren Wirkung heute ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Widerstands und die vielversprechendste Form der internationalen Solidarität mit unserem Kampf um Rechte.</p>
<p>Keine ihrer eisernen Wände kann die aufgehende Sonne unserer Befreiung unterdrücken oder überschatten.</p>
<p><em> Der nationale palästinensische BDS-Ausschuss (BNC) ist die größte Koalition der palästinensischen Zivilgesellschaft. Er führt und unterstützt die weltweite BDS-Bewegung. </em><br />
<em>Besuchen Sie/ besucht uns auf<a href="http://www.bdsmovement.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> www.bdsmovement.net</a> und folgen Sie / folgt uns auf <a href="@BDSmovement" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@BDSmovement</a></em></p>
<p>Originaltext: <a href="https://bdsmovement.net/news/bds-upholding-our-rights-resisting-ongoing-nakba" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS: Upholding our Rights, Resisting the Ongoing Nakba</a></p>
<p>Übersetzung: Redaktion <a href="http://www.bds-kampagne.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bds-kampagne.de</a></p>
<hr />
<p>Deutsche Übersetzungen einiger in der obigen Erklärung erwähnter Hinweise:</p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><a href="https://bds-kampagne.de/2016/09/14/dutzende-spanische-staedte-erklaeren-sich-israeli-apartheid-free/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dutzende spanische Städte erklären sich „Israeli Apartheid Free“</a></li>
<li><a href="https://bds-kampagne.de/2017/05/12/norwegens-groesster-gewerkschaftsverband-unterstuetzt-den-vollen-boykott-israels-um-die-menschenrechte-fuer-die-palaestinenserinnen-voranzubringen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Norwegens größter Gewerkschaftsverband unterstützt den vollen Boykott Israels</a>&#8230;</li>
</ul>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pax Christi International: Appell für einen neuen israelisch-palästinensischen Friedensprozess: Zeit zur Neuverpflichtung</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/pax-christi-international-appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 20:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Balfour-Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[BDS-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[pax christi international]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=8509</guid>

					<description><![CDATA[<p>The International Catholic Peace Movement Brüssel, 1. Dezember 2016 Eine gerechte Lösung des seit Jahren bestehenden Konflikts zwischen Israelis und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/pax-christi-international-appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung/">Pax Christi International: Appell für einen neuen israelisch-palästinensischen Friedensprozess: Zeit zur Neuverpflichtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/01/pax-christi-international.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-8510" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/01/pax-christi-international.jpg" alt="" width="220" height="143" /></a>The International Catholic Peace Movement</p>
<p>Brüssel, 1. Dezember 2016</p>
<p id="stcpDiv">Eine gerechte Lösung des seit Jahren bestehenden Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern ist von entscheidender Bedeutung für den Frieden in unserer Welt. Trotz der mit der Beilegung dieses Konflikts verbundenen Schwierigkeiten, muss eine Lösung dringend gefunden werden. 2017 ist der 100. Jahrestag der Balfour-Deklaration<a id="_ftnref1" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>, <span lang="DE" xml:lang="DE">vor 70 Jahren wurde die UN-Resolution 181 angenommen</span><a id="_ftnref2" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>, <span lang="DE" xml:lang="DE">und vor 50 Jahren startete Israel die Besetzung des Westjordanlandes, des Gazastreifens, der Golanhöhen und annektierte Ostjerusalem. Pax Christi International ist der Überzeugung, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist für eine erneute Verpflichtung zur Beendigung der Gewalt sowie für eine gerechte und nachhaltige Lösung, die die Grundrechte der Israelis und Palästinenser gleichermaßen auf der Grundlage des Völkerrechts gewährleistet</span>.</p>
<p><span id="more-8509"></span></p>
<div id="stcpDiv">
<p><em>Beendigung aller Völkerrechtsverletzungen</em></p>
<p>Pax Christi International tritt für den Schutz der Menschenrechte, die Förderung von Frieden und die Achtung des Völkerrechts ein. Wir rufen die israelischen und palästinensischen Behörden auf, die Menschenrechte und das internationale humanitäre Recht einzuhalten. Wir sind überzeugt, dass das globale Justizsystem eine entscheidende Funktion übernehmen kann, um den Völkerrechtsverletzungen Einhalt zu gebieten. Wir begrüßen die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs Vorermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen beider Seiten während des 51-tägigen Kriegs zwischen der Hamas-Miliz und dem Staat Israel 2014 aufzunehmen. Gegebenenfalls wird im nächsten Schritt ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet.<a id="_ftnref3" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a> Wir trauern um die Toten und Verletzten dieses Konflikts und anerkennen das Recht beider Seiten auf Sicherheit und Schutz. Gleichzeitig muss betont werden, dass es sich um einen grundlegend ungleichen Konflikt handelt, da die Rechte der Palästinenser in gravierenderem Maße verletzt wurden.</p>
<p><em>Fokussierung auf die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten</em></p>
<p>Die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten ist besorgniserregend. Verstöße gegen das Völkerrecht finden unter der israelischen Militärokkupation regelmäßig in verschiedenster Form statt, dazu gehören häufige Kollektivstrafen, Landraub, Ausbeutung von Wasserressourcen, Zerstörung von Wohnhäusern, Einschränkung der Bewegungsfreiheit und des Warenverkehrs, Administrationshaft sowie Schikanen, psychische Traumatisierung und Folter von palästinensischen Strafgefangenen und Untersuchungshäftlingen.<a id="_ftnref4" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a> Die Präsenz des israelischen Militärs, die Errichtung illegaler israelischer Siedlungen und die Trennmauern haben eine gefährliche und unmenschliche Umwelt für die Palästinenser geschaffen, in der Kinder<a id="_ftnref5" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn5" name="_ftnref5">[5]</a> und Frauen<a id="_ftnref6" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn6" name="_ftnref6">[6]</a> besonders gefährdet sind. Besonders die starke Zunahme der Kinderhäftlinge und das kürzlich durch das israelische Parlament verabschiedete Gesetz, mit dem die Altersgrenze für die Strafmündigkeit gesenkt wurde, geben Anlass zu großer Sorge.<a id="_ftnref7" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn7" name="_ftnref7">[7]</a> Pax Christi International fordert die internationale Gemeinschaft auf, dieser Situation mehr Aufmerksamkeit zu schenken und Israel zu zwingen, die Verstöße gegen internationales Recht einzustellen.</p>
<p><em>Erarbeitung von Lösungen für eine friedliche Koexistenz </em></p>
<p>Unsere Bewegung fordert Israel und Palästina nachdrücklich auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und einen Dialog zu beginnen, der von gegenseitiger Achtung der Menschenrechte und Würde des jeweils Anderen, sowie der Verpflichtung zur Einhaltung des Völkerrechts getragen wird. Wir sind überzeugt, dass der Weg zu einem friedlichen Zusammenleben nicht nur möglich, sondern unerlässlich ist. Außerdem muss die internationale Gemeinschaft mithilfe der Bemühungen des Nahost-Quartetts (EU, USA, Russland und Vereinte Nationen) und der arabischen und französischen Friedensinitiativen ihre Verpflichtung zur Diplomatie erneuern. In diesem Kampf kann es nur eine politische Lösung geben, keine militärische. Da der Osloer Friedensprozess gescheitert ist und die Verhandlungen zum Stillstand gekommen sind, ist nun eine neue politische Strategie gefragt. Die internationale Gemeinschaft hat konkrete Maßnahmen ergriffen und die israelischen und palästinensischen Behörden aufgefordert, einen neuen Friedensprozess zu beginnen.<a id="_ftnref8" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn8" name="_ftnref8">[8]</a> Es wäre wesentlich, dass der Friedensprozess ein Konzept umfasst, das die Achtung der Menschenrechte und die Förderung der Gerechtigkeit vorsieht und das auf den maßgeblichen UN-Resolutionen fußt. Um diesen Prozess voranzutreiben, fordern wir ein Verbot des Waffenhandels und der Waffenlieferungen nach Israel und Palästina, sowie eine Einstellung der militärischen Zusammenarbeit, die zu diesem gewalttätigen Konflikt beiträgt.<a id="_ftnref9" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn9" name="_ftnref9">[9]</a></p>
<p><em>Anerkennung des Grundrechts auf volle Gleichberechtigung der arabisch-palästinensischen Bürger Israels</em></p>
<p>Der UN-Menschenrechtsrat hat 2014 dahingehend seine Bedenken geäußert, dass Israel die nicht-jüdische Bevölkerung anders behandelt als die jüdische und  dass die nationale Rechtsordnung ein dreistufiges Ordnungssystem vorsieht, das den israelisch-jüdischen und den arabisch-palästinensischen Bürgern Israels jeweils unterschiedliche Zivilstände, Rechte und gesetzliche Schutzbestimmungen zubilligt.<a id="_ftnref10" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn10" name="_ftnref10">[10]</a> Pax Christi International verurteilt Israels Weigerung, seinen arabisch-palästinensischen Bürgern die volle Gleichberechtigung im Hinblick auf seine Gesetzgebung und Politik zu gewähren, die grundlegende Lebensbereiche wie politische Partizipation, Zugang zu Boden, Bildung, staatliche Haushaltsmittel und Strafverfahren betreffen.<a id="_ftnref11" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn11" name="_ftnref11">[11]</a> Wir fordern Israel auf alle Gesetze, die gegen die Grundrechte der arabisch-palästinensischen Bürger*innen Israels verstoßen, zu ändern, sowie die israelischen Gesetze in vollen Einklang mit den Grundsätzen der Gleichheit und Nicht-Diskriminierung zu bringen, die die Basis von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten sind.</p>
<p><em>Beendigung der israelischen Besatzung aller arabischen Gebiete, die 1967 besetzt wurden, sowie Abbau der Grenzzäune</em></p>
<p>Pax Christi International erachtet die israelische Besatzung der besetzten palästinensischen Gebiete sowie den Bau von Siedlungen und Trennmauern auf besetztem Gebiet als Verstoß gegen das Völkerrecht. Diese Maßnahmen führten zu Zwangsumsiedlungen, zu Einschränkungen beim Zugang zu Basisdiensten wie medizinischer Versorgung, Trinkwasser und Strom für die Palästinenser, zu geringeren Chancen auf Bildung und am Arbeitsmarkt, zu negativen Auswirkungen auf die palästinensische Agrar- und Wirtschaftsinfrastruktur, zu Ausgrenzung und Ungleichheit. Wir sind ernsthaft besorgt über eine solche Politik, die die Rechte des palästinensischen Volkes beschränkt.</p>
<p>Im Einklang mit dem UN-Menschenrechtsrat fordern wir  Israel auf, der Ausweitung der Siedlungen Einhalt zu gebieten und die Trennmauern in den besetzten palästinensischen Gebieten wieder abzubauen.<a id="_ftnref12" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn12" name="_ftnref12">[12]</a> Insbesondere bereitet uns die Situation im Gazastreifen große Sorgen. Zwar zog Israel 2005 aus dem Gazastreifen ab, aber das Gebiet bleibt noch immer in seinem Würgegriff wegen der Land-, See- und Luftblockade, die internationales humanitäres Recht verletzt. Diese Blockade hat eine verheerende Menschenrechtssituation zur Folge, so dass die Vereinten Nationen bereits davor warnen, dass bei Fortbestehen der derzeitigen Situation der Gazastreifen bis 2020 unbewohnbar werden wird.<a id="_ftnref13" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn13" name="_ftnref13">[13]</a></p>
<p><em>Anerkennung, Schutz und Förderung des Rückkehrrechts für alle palästinensischen Flüchtlinge </em></p>
<p>Nach dem arabisch-israelischen Konflikt 1948 flüchteten die Bewohner Palästinas massenweise aus ihrer Heimat aus Angst vor bzw. wegen gewaltsamer Vertreibungen. Die Schätzungen über die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge, die innerhalb der Grenzen Israels von 1948 vertrieben wurden, schwanken. Manche sprechen von insgesamt 750.000 Personen. Unabhängig von der genauen Zahl steht fest, dass rund 80% der Palästinenser, die im neugegründeten Staat Israel lebten, mit Errichtung des jüdischen Staates geflohen sind.<a id="_ftnref14" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn14" name="_ftnref14">[14]</a> Die internationale Gemeinschaft hat das Recht auf Rückkehr für alle palästinensischen Flüchtlinge in Artikel 11 der Resolution 194 der UN-Generalversammlung auf der Grundlage internationalen Rechts bestätigt.<a id="_ftnref15" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn15" name="_ftnref15">[15]</a> Die UN-Resolution fordert auch, dass eine Entschädigung für das Eigentum derjenigen, die sich entscheiden, nicht zurückzukehren, sowie für den Verlust oder die Beschädigung von Eigentum gezahlt werden soll. Pax Christi International ist überzeugt, dass die Anerkennung der Nakba<a id="_ftnref16" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn16" name="_ftnref16">[16]</a> und die Umsetzung des Rechts auf Rückkehr bzw. Entschädigung für die Palästinenser Grundvoraussetzungen für ein gerechtes und rechtsgültiges Friedensabkommen zwischen Israel und Palästina darstellen.</p>
<p><em>Unterstützung des gewaltfreien Widerstands im Hinblick auf die Schaffung von Frieden</em></p>
<p>Pax Christi International ist der Auffassung, dass gewaltfreier Widerstand gegen die Besatzung und Ungerechtigkeit den Weg für einen neuen Friedensprozess ebnen kann. Studien haben gezeigt, dass gewaltfreie Strategien doppelt so häufig erfolgreich waren wie bewaffneter Widerstand.<a id="_ftnref17" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn17" name="_ftnref17">[17]</a> Als Christen, die sich für eine gerechtere und friedlichere Welt einsetzen, treten wir klar für eine kreative und aktive Gewaltfreiheit ein und lehnen alle Formen von Gewalt ab.<a id="_ftnref18" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn18" name="_ftnref18">[18]</a> Vor diesem Hintergrund unterstützt Pax Christi International den gewaltlosen Kampf der Palästinenser für ein Ende der Besatzung, für die Anerkennung ihrer Rechte und für die Anerkennung eines palästinensischen Staates.<a id="_ftnref19" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn19" name="_ftnref19">[19]</a> Im Lauf der Jahre haben die Palästinenser Strategien des gewaltfreien Widerstands – wie Streiks, Demonstrationen und ziviler Ungehorsam – angewandt, um ihre Ziele zu erreichen. Aus unserer Sicht stellt ihr gewaltloser Widerstand eine legitime Antwort auf die Verstöße Israels gegen das Völkerrecht dar.</p>
<p><em>Anerkennung der möglichen Rolle von BDS im Friedensprozess </em></p>
<p>Viele Strategien gewaltfreien Widerstands wurden und werden auch weiterhin von Palästinensern angewandt, um gegen die seit 50 Jahren andauernde Militärbesatzung durch Israel und die herabwürdigenden Ungerechtigkeiten, die daraus resultieren, anzukämpfen.  2005 haben Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft eine Kampagne für Boykott, Desinvestionen und Sanktionen (BDS) ins Leben gerufen und üben seither damit Druck auf Israel aus, bis sich das Land an das Völkerrecht hält. Unserer Auffassung nach ist die BDS-Bewegung eine legitime Form des gewaltlosen Widerstands.<a id="_ftnref20" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn20" name="_ftnref20">[20]</a> Wir meinen ebenso, dass solche Initiativen, die gewaltlose Methoden anwenden, die Konfliktparteien dazu bewegen können, den Status-quo zu überdenken und neue Friedenswege zu suchen.</p>
<p>Die palästinensische BDS-Bewegung ruft Regierungen, Organisationen und Unternehmen dazu auf, eine gewaltlose Wirtschaftsstrategie umzusetzen, um damit Druck auf Israel auszuüben, bis das Land dem international gültigen Recht entspricht, indem es drei Forderungen erfüllt:</p>
<ol>
<li>Anerkennung der Grundrechte der arabisch-palästinensischen Bürger Israels bis zur völligen Gleichstellung;</li>
<li>Beendigung der israelischen Besetzung aller arabischen Gebiete, die seit 1967 besetzt sind, sowie Abbau der Grenzzäune;</li>
<li>Anerkennung, Schutz und Förderung des Rückkehrrechts für alle palästinensischen Flüchtlinge in ihre Häuser und zu ihrem Eigentum gemäß UN-Resolution 194.<a id="_ftnref21" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn21" name="_ftnref21">[21]</a></li>
</ol>
<p>Die Kampagne ruft außerdem dazu auf, die strafrechtliche Verfolgung von Menschenrechtsverteidiger*innen, die sich für BDS einsetzen, einzustellen. Pax Christi International ist überzeugt, dass diese Forderungen gerechtfertigt sind und im Einklang mit dem Völkerrecht stehen. Sie müssen bei jedwedem zukünftigen Friedensprozess zwischen Israel und Palästina Berücksichtigung finden.</p>
<p><em>Mehr Gerechtigkeit durch BDS </em></p>
<p>Pax Christi International betrachtet die BDS-Kampagne als einen Weg gewaltlosen Widerstands, um dem Frieden ein Stück näher zu kommen<a id="_ftnref22" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn22" name="_ftnref22">[22]</a> und um Unternehmen, die von der Besatzung profitieren und damit gegen die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verstoßen, unter Druck zu setzen.<a id="_ftnref23" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn23" name="_ftnref23">[23]</a> Human Rights Watch berichtet, dass israelische und internationale Unternehmen von Israels Siedlungspolitik profitiert haben.<a id="_ftnref24" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn24" name="_ftnref24">[24]</a> Unserer Auffassung nach könnten die Kennzeichnungspflicht für Produkte und der Boykott von Produkten aus den illegalen Siedlungen,<a id="_ftnref25" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn25" name="_ftnref25">[25]</a> sowie ein Investitionsentzug von Unternehmen, die bisher von der Besatzung profitierten, einen starken Anreiz für Israel schaffen zu einer Änderung seiner ungerechten und illegalen Politik.<a id="_ftnref26" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn26" name="_ftnref26">[26]</a> Pax Christi International unterstützt aber keinen Wirtschaftsboykott gegen ganz Israel, da wir meinen, dass zwischen Israel und den Gebieten, über die Israel keine Hoheit hat, unterschieden werden muss. Ein Wirtschaftsboykott muss genau auf jene Produkte und Dienstleistungen abzielen, die aus den illegalen Siedlungen und Unternehmen stammen und damit von der illegalen Besatzung profitieren.</p>
<p><em>Keine Bestrafung von BDS-Menschenrechtsverteidiger*innen</em></p>
<p>Pax Christi International fordert Israel und alle anderen Länder auf, die Menschenrechtsverteidiger*innen, die die BDS-Bewegung unterstützen, nicht zu bestrafen und fordern die internationale Gemeinschaft auf, entsprechend Druck auf diese Länder auszuüben. Insgesamt wird es immer schwieriger, im israelisch-palästinensischen Kontext als Menschenrechtsverteidiger*in zu arbeiten. Das gibt Anlass zu ernster Besorgnis, denn die Menschenrechtsverteidiger*innen spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufzeichnung und Bekämpfung von Ungerechtigkeiten und der Stärkung der Demokratie. Vor kurzem wurde ihre Arbeit durch die Verabschiedung des sog. „NGO Transparency Bill“ durch das israelische Parlament noch erschwert, wonach es nun eine Meldepflicht für NGOs, die sich zu mehr als 50% aus öffentlichen Geldern aus dem Ausland finanzieren, gibt; das Gesetz richtet sich damit vor allem gegen NGOs, die für die Durchsetzung der Menschenrechte kämpfen.<a id="_ftnref27" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn27" name="_ftnref27">[27]</a></p>
<p><strong>Schlussfolgerungen </strong></p>
<p>Pax Christi International erkennt die berechtigten Interessen von Israelis und Palästinensern und die Verantwortung der Beteiligten beider Seiten für eine Beendigung der Gewalt gegeneinander an. Dies tun wir gleichwohl in dem Bewusstsein, dass eine erhebliches Ungleichgewicht Macht und Ressourcen betreffend zugunsten Israels besteht. So möchten wir folgende Punkte betonen:</p>
<ul>
<li>Für einen nachhaltigen Frieden und Versöhnung müssen Israelis und Palästinenser sich als gleichrangige Partner am Friedensprozess beteiligen;</li>
<li>Die Legitimität und Rechte beider Parteien müssen respektiert und geschützt werden; das war bisher nicht der Fall, da den Palästinensern bislang ihre Rechte systematisch verweigert wurden;</li>
<li>Gewaltfreier Widerstand muss unterstützt werden und die Strategie der BDS-Bewegung ist eines von den möglichen gewaltlosen Konzepten, um international Druck auf Israel auszuüben, bis jene Veränderungen eingetreten sind, die für die Schaffung eines günstigen Klimas für einen neuen Friedensprozess erforderlich sind. Wir wollen aber keinen Boykott des ganzen Staates Israel.</li>
</ul>
<p>Pax Christi International fordert die internationale Gemeinschaft auf, sich auf den israelisch-palästinensischen Konflikt zu konzentrieren und gemeinsam mit dem palästinensischen und israelischen Volk und seinen Behörden zu einer Wiederbelegung des Friedensprozesses beizutragen, damit endlich ein Abkommen erzielt und ein Durchsetzungsmechanismus<a id="_ftnref28" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn28" name="_ftnref28">[28]</a> angewandt werden können.</p>
<p>Seine Seligkeit Michel Sabbah, emeritierter Lateinischer Patriarch von Jerusalem und ehemaliger Präsident von Pax Christi International, stellt fest: „Wir können Führern und Völkern dabei helfen, sich von Angst und Misstrauen zu befreien, damit der langersehnte Frieden kommt. Der Beginn der Freiheit der Palästinenser ist auch der Beginn der Versöhnung zwischen zwei Völkern, den Palästinensern und den Israelis.”<a id="_ftnref29" title="" href="http://www.paxchristi.net/de/news/appell-fuer-einen-neuen-israelisch-palaestinensischen-friedensprozess-zeit-zur-neuverpflichtung#_ftn29" name="_ftnref29">[29]</a></p>
<p>____________</p>
<p>Brüssel, 1. Dezember 2016</p>
<p>__________________________________________</p>
<p>[1] In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 in Form eines Briefes des damaligen britischen Außenministers Arthur James Balfour an Lionel Walter Rothschild erklärte sich Großbritannien einverstanden, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Englische Originalversion: <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_depth/middle_east/israel_and_the_palestinians/key_documents/1682961.stm" target="_blank" rel="noopener">http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_depth/middle_east/israel_and_the_palestinians/key_documents/1682961.stm</a> deutsche Übersetzung: <a href="http://www.wienerzeitung.at/dossiers/nahostkonflikt/hintergrund_nahostkonflikt/399563_Dokument-Die-Balfour-Deklaration-1917.html?em_view" target="_blank" rel="noopener">http://www.wienerzeitung.at/dossiers/nahostkonflikt/hintergrund_nahostkonflikt/399563_Dokument-Die-Balfour-Deklaration-1917.html?em_view </a></p>
<p>[2] United Nations Resolution 181 was passed by the UN General Assembly in 1947 calling for the partition of Palestine into Arab and Jewish states, with the city of Jerusalem as a corpus separatum (Latin: “separate entity”) to be governed by a special international regime. UNGA resolution 181, A/RES/181(II)A-B, is available at: <a href="http://research.un.org/en/docs/ga/quick/regular/2" target="_blank" rel="noopener">http://research.un.org/en/docs/ga/quick/regular/2</a></p>
<p>[3] VOA, ’Israel engaging with ICC over Gaza war crimes inquiry’ (Israel mit dem Internationalen Gerichtshof zu den Untersuchungen über die Kriegsverbrechen in Gaza befasst), 3. Juni 2016: <a href="http://www.voanews.com/content/israel-engaging-with-icc-over-gaza-war-crimes-inquiry/3360233.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.voanews.com/content/israel-engaging-with-icc-over-gaza-war-crimes-inquiry/3360233.html</a></p>
<p>[4] UN, ’Impact of Israeli occupation, UN assistance to non-self-governing territories, among issues addressed in the Economic and Social Council’ (Die Auswirkungen der israelischen Besatzung, UN-Hilfe für nicht-selbständige Gebiete, Themen beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat), 2004: <a href="https://www.un.org/press/en/2004/ecosoc6132.doc.htm" target="_blank" rel="noopener">https://www.un.org/press/en/2004/ecosoc6132.doc.htm</a></p>
<p>[5] Defence for Children International Palestine, ’Growing up between Israeli settlement and soldiers’ (Aufwachsen zwischen israelischer Besatzung und Soldaten), 2014, S. 16: <a href="https://d3n8a8pro7vhmx.cloudfront.net/dcipalestine/pages/132/attachments/original/1433969185/SettlerViolenceReport.19June2014.pdf?1433969185" target="_blank" rel="noopener">https://d3n8a8pro7vhmx.cloudfront.net/dcipalestine/pages/132/attachments/original/1433969185/SettlerViolenceReport.19June2014.pdf?1433969185</a></p>
<p>[6] Middle East Monitor, ’The effects of Israeli occupation on Palestinian women’ (Die Auswirkungen der israelischen Besatzung auf palästinensische Frauen), 21. Januar 2015: <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20150121-the-effects-of-israels-occupation-on-palestinian-women/" target="_blank" rel="noopener">https://www.middleeastmonitor.com/20150121-the-effects-of-israels-occupation-on-palestinian-women/</a></p>
<p>[7] Defence for Children International Palestine, ’New Israeli law allows children as young as 12 to be jailed’ (Neues israelisches Gesetz erlaubt, Kinder ab 12 Jahren zu verhaften), 11. August 2016: <a href="http://www.dci-palestine.org/new_israeli_law_allows_children_as_young_as_12_to_be_jailed" target="_blank" rel="noopener">http://www.dci-palestine.org/new_israeli_law_allows_children_as_young_as_12_to_be_jailed</a></p>
<p>[8] Das Nahost-Quartett hat im Juli 2016 dazu aufgerufen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Verhandlungen wieder aufgenommen werden können; siehe diese Stellungnahme: <a href="http://eeas.europa.eu/statements-eeas/2016/160701_03_en.htm" target="_blank" rel="noopener">http://eeas.europa.eu/statements-eeas/2016/160701_03_en.htm</a>. Vor der Veröffentlichung dieses Berichts traf sich die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini mit den israelischen und palästinensischen Präsidenten und bat sie um die Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses; sie bot an, die EU könne als Brückenbauer fungieren. Siehe: <a href="http://eeas.europa.eu/top_stories/2016/230616_mogherini-israeli_palestinian_presidents_en.htm" target="_blank" rel="noopener">http://eeas.europa.eu/top_stories/2016/230616_mogherini-israeli_palestinian_presidents_en.htm</a>. Dies folgte auch der Bitte des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon im vergangenen Jahr zu einer Verstärkung der Anstrengungen, um die israelische und palästinensische Delegation wieder an den Verhandlungstisch zurückzubringen, siehe: <a href="https://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=50642#.V4jfQTeJGM8" target="_blank" rel="noopener">https://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=50642#.V4jfQTeJGM8</a>. Der ägyptische Außenminister forderte bei seinem Israel-Besuch im Juli 2016 vertrauensbildende Maßnahmen, die in neue Friedensverhandlungen münden sollten, siehe: <a href="http://www.reuters.com/article/us-egypt-israel-peace-idUSKCN0ZQ09P" target="_blank" rel="noopener">http://www.reuters.com/article/us-egypt-israel-peace-idUSKCN0ZQ09P</a> Informationen zum Nahost-Quartett auf deutsch: <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/NaherMittlererOsten/01_KonfliktNahost/Nahostquartett_node.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/NaherMittlererOsten/01_KonfliktNahost/Nahostquartett_node.html</a></p>
<p>[9] Eine wichtige Entwicklung war, dass die USA in Aussicht gestellt hatten, ihren Waffenhandel mit Israel einzuschränken: Foreign policy, ’Obama to Israel: Our Tax Dollars Won’t Go to Your Defence Contractors’, 18. August 2016: <a href="https://foreignpolicy.com/2016/08/18/obama-to-israel-our-tax-dollars-wont-go-to-your-defense-contractors/?utm_source=Sailthru&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=New%20Campaign&amp;utm_term=Flashpoints" target="_blank" rel="noopener">https://foreignpolicy.com/2016/08/18/obama-to-israel-our-tax-dollars-wont-go-to-your-defense-contractors/?utm_source=Sailthru&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=New%20Campaign&amp;utm_term=Flashpoints</a></p>
<p>[10] Human Rights Commitee (Menschenrechtskomitee), ’Concluding observations on the fourth periodic report of Israel on the International Covenant on Civil and Political Rights’ (Abschließende Beobachtungen zum vierten periodischen Bericht über Israel zum Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte), CCPR/C/ISR/CO/4: <a href="http://tbinternet.ohchr.org/_layouts/treatybodyexternal/Download.aspx?symbolno=CCPR/C/ISR/CO/4&amp;Lang=En" target="_blank" rel="noopener">http://tbinternet.ohchr.org/_layouts/treatybodyexternal/Download.aspx?symbolno=CCPR/C/ISR/CO/4&amp;Lang=En</a></p>
<p>[11] 2013 hat das Rechtszentrum für die Minderheitenrechte der Araber in Israel eine Datenbank zu diskriminierenden Gesetzen veröffentlicht, diese Online-Ressource enthält mehr als 50 israelische Gesetze, die seit 1948 erlassen wurden und direkt oder indirekt die palästinensischen Bürger*innen Israels benachteiligen. Die Datenbank ist auf dieser Website zugänglich: <a href="http://www.adalah.org/en/law/index" target="_blank" rel="noopener">http://www.adalah.org/en/law/index</a></p>
<p>[12] UN Menschenrechtsrat, 31. Sitzung 2016, A/HRC/31/L.36, 22/03/2016, Rights of Palestinian people to self-determination (Die Rechte des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung): <a href="http://ap.ohchr.org/documents/dpage_e.aspx?si=A/HRC/31/L.36" target="_blank" rel="noopener">http://ap.ohchr.org/documents/dpage_e.aspx?si=A/HRC/31/L.36</a></p>
<p>[13] Huffington Post, ‘Gaza could become inhabitable by 2020 UN warns’ (UN warnt, Gaza könnte bis 2020 unbewohnbar werden)’, 9. Februar 2015: <a href="http://www.huffingtonpost.com/entry/gaza-uninhabitable-by-2020_us_55e6fe85e4b0b7a9633aebbc" target="_blank" rel="noopener">http://www.huffingtonpost.com/entry/gaza-uninhabitable-by-2020_us_55e6fe85e4b0b7a9633aebbc</a></p>
<p>[14] PRRN, ‘Palestinian refugees: an overview’ (Palästinensische Flüchtlinge: Ein Überblick): <a href="http://prrn.mcgill.ca/background/index.htm" target="_blank" rel="noopener">http://prrn.mcgill.ca/background/index.htm</a></p>
<p>[15] UNGA resolution 194, A/RES/194(III), siehe: <a href="http://research.un.org/en/docs/ga/quick/regular/3" target="_blank" rel="noopener">http://research.un.org/en/docs/ga/quick/regular/3</a> deutsche Übersetzung: <a href="https://palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/UN-Resolutionen/resolution_194__11.12.1948.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/UN-Resolutionen/resolution_194__11.12.1948.pdf</a></p>
<p>[16] Die Folgen der Nakba – dieser Terminus ist gebräuchlich für die Exilbewegung der Palästinenser vor und nach der Gründung des Staates Israel 1948 – wirken noch immer nach, vor allem in den Rechtssystemen von Israel/Palästina. Die Nakba ist auch heute noch so stark im Bewusstsein verankert, dass Israel 2011, 63 Jahre nach seiner Staatsgründung, ein Gesetz gegen die Durchführung von Gedenkfeiern beschlossen hat. Mehr Informationen (in englischer Sprache): <a href="http://nakbafiles.org/the-nakba-the-law/" target="_blank" rel="noopener">http://nakbafiles.org/the-nakba-the-law/</a></p>
<p>[17] E. Chenoweth and M.J. Stephan, ‘Why civil resistance works: the strategic logic of nonviolent conflict,’ in: Columbia studies in terrorism and irregular warfare, 2011, Columbia University Press, New York.</p>
<p>[18] Siehe das Abschlussdokument zu unserer Konferenz „Gewaltlosigkeit und Gerechter Friede“: „Ein Appell an die katholische Kirche zur Neuverpflichtung auf die zentrale Botschaft des Evangeliums über Gewaltfreiheit“, 11.-13. April 2016, englischer Originaltext: <a href="https://nonviolencejustpeace.net/final-statement-an-appeal-to-the-catholic-church-to-re-commit-to-the-centrality-of-gospel-nonviolence/" target="_blank" rel="noopener">https://nonviolencejustpeace.net/final-statement-an-appeal-to-the-catholic-church-to-re-commit-to-the-centrality-of-gospel-nonviolence/</a> deutsche Übersetzung: <a href="http://muenchen.paxchristi.de/file/download/AMIfv95F39NCaoTL6VisoNNZ5U-z4JPk5AAAw3Nh2mtvgZOKnn0bcmKtPruTeEQEhL41ohKKr6DwHub69k7w1eCs7O7Qf3oAjE6dhmLUWXCAGNbrsK3UZFekygfoPly2Hl__jz2FMm0azfZljLaiSFn1UdKy6SbOD2LOyhd8lODisQVB2dW6LKk/Schlusserklärung%20Konferenz%20zur%20Gewaltfreiheit%20in%20Rom.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://muenchen.paxchristi.de/file/download/AMIfv95F39NCaoTL6VisoNNZ5U-z4JPk5AAAw3Nh2mtvgZOKnn0bcmKtPruTeEQEhL41ohKKr6DwHub69k7w1eCs7O7Qf3oAjE6dhmLUWXCAGNbrsK3UZFekygfoPly2Hl__jz2FMm0azfZljLaiSFn1UdKy6SbOD2LOyhd8lODisQVB2dW6LKk/Schlusserklärung%20Konferenz%20zur%20Gewaltfreiheit%20in%20Rom.pdf</a></p>
<p>[19] Siehe hierzu unsere frühere Stellungnahme zum israelisch-palästinensischen Konflikt (in englischer Sprache): <a href="http://www.paxchristi.net/news/pax-christi-international-favour-recognition-state-palestine-and-ban-settlements/4570#sthash.LoxtXDtr.WWVVNFqy.dpbs" target="_blank" rel="noopener">http://www.paxchristi.net/news/pax-christi-international-favour-recognition-state-palestine-and-ban-settlements/4570#sthash.LoxtXDtr.WWVVNFqy.dpbs</a></p>
<p>[20] Im Kairos-Palästina-Dokument von 2009 wird festgehalten: „Die zivilen Organisationen der Palästinenser, aber auch die internationalen Organisationen, die Nichtregierungsorganisationen wie auch eine Reihe von religiösen Institutionen appellieren an Einzelne, Gesellschaften und Staaten, sich für den Rückzug von Investitionen und für Boykottmaßnahmen der Wirtschaft und des Handels gegen alle von der Besatzung hergestellten Güter einzusetzen. Wir sehen darin die Befolgung des Grundsatzes des friedlichen Widerstandes.“ (Pkt. 4-2-6), deutsche Version des Kairos-Dokuments siehe: <a href="http://kairospalestine.ps/index.php/about-us/kairos-palestine-document" target="_blank" rel="noopener">http://kairospalestine.ps/index.php/about-us/kairos-palestine-document</a></p>
<p>[21] UNGA resolution 194 is available at:<a href="http://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/RES/194(III)" target="_blank" rel="noopener"> http://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/RES/194(III)</a> deutsche Übersetzung: <a href="https://palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/UN-Resolutione..." target="_blank" rel="noopener">https://palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/UN-Resolutione&#8230;</a></p>
<p>[22] World Council of Churches, ‘Sixty years of WCC Policy on Palestine and Israel,’ (Ökumenischer Rat der Kirchen, ’60 Jahre Politik des Weltkirchenrats in Palästina und Israel’): <a href="http://www.67.com.au/pdf/I-P60yrsWCCpolicy%20one-pager4-07.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.67.com.au/pdf/I-P60yrsWCCpolicy%20one-pager4-07.pdf</a></p>
<p>[23] Gemäß den Leitprinzipien sollen Wirtschaftsunternehmen es vermeiden, durch ihre eigene Tätigkeit nachteilige Auswirkungen auf die Menschenrechte zu verursachen oder dazu beizutragen und diesen Auswirkungen begegnen, wenn sie auftreten (Pkt. 13a). Auch sollen sie sich bemühen, negative Auswirkungen auf die Menschenrechte zu verhüten oder zu mindern, die auf Grund einer Geschäftsbeziehung mit ihrer Geschäftstätigkeit, ihren Produkten oder Dienstleistungen unmittelbar verbunden sind, selbst wenn sie nicht zu diesen Auswirkungen beitragen (Pkt. 13b). Die Leitprinzipien in deutscher Übersetzung: <a href="https://www.globalcompact.de/wAssets/docs/Menschenrechte/Publikationen/leitprinzipien_fuer_wirtschaft_und_menschenrechte.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.globalcompact.de/wAssets/docs/Menschenrechte/Publikationen/leitprinzipien_fuer_wirtschaft_und_menschenrechte.pdf</a> Englische Originalversion: <a href="http://www.ohchr.org/Documents/Publications/GuidingPrinciplesBusinessHR_EN.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.ohchr.org/Documents/Publications/GuidingPrinciplesBusinessHR_EN.pdf</a></p>
<p>[24] Human Rights Watch, ‘How Settlement Businesses Contribute to Israel’s Violations of Palestinian Rights’ (Wie die Unternehmen in den Siedlungen zur Verletzung der Rechte der Palästinenser durch Israel beitragen), 19. Januar 2016: <a href="https://www.hrw.org/report/2016/01/19/occupation-inc/how-settlement-businesses-contribute-israels-violations-palestinian" target="_blank" rel="noopener">https://www.hrw.org/report/2016/01/19/occupation-inc/how-settlement-businesses-contribute-israels-violations-palestinian</a></p>
<p>[25] Siehe auch unsere Stellungnahme, mit der wir zu einem wirksameren Vorgehen gegen die Siedlungen aufrufen (in englischer Sprache): <a href="https://paxchristiusa.org/2012/11/20/israelpalestine-pax-christi-international-calls-for-more-effective-action-against-settlements/" target="_blank" rel="noopener">https://paxchristiusa.org/2012/11/20/israelpalestine-pax-christi-international-calls-for-more-effective-action-against-settlements/</a></p>
<p>[26] So haben sich beispielsweise die Teilnehmenden an der alle drei Jahre stattfindenden 14. Gesamtkirchlichen Versammlung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika dafür ausgesprochen, weitere Investitionen ihrer Kirche in die israelische Besatzung in Palästina zu verhindern. Siehe: <a href="http://www.truth-out.org/opinion/item/37257-behind-the-scenes-at-the-lutheran-vote-against-the-israeli-occupation" target="_blank" rel="noopener">http://www.truth-out.org/opinion/item/37257-behind-the-scenes-at-the-lutheran-vote-against-the-israeli-occupation</a></p>
<p>[27] Human Rights Watch, ‘Israel: Law Targets Human Rights Groups’ (Gesetz zielt auf Menschenrechtsgruppen ab), 13. Juli 2016: <a href="https://www.hrw.org/news/2016/07/13/israel-law-targets-human-rights-groups" target="_blank" rel="noopener">https://www.hrw.org/news/2016/07/13/israel-law-targets-human-rights-groups</a></p>
<p>[28] Ein solcher Mechanismus könnte die Überwachung der Verpflichtungen jener Akteure, die am Konflikt um die BDS-Forderungen beteiligt sind, sowie die Einhaltung der UN-Resolutionen umfassen, ebenso wie die Einstellung des Siedlungsbaus und könnte einen klar definierten Zeitrahmen für die durchzuführenden Maßnahmen beinhalten.</p>
<p>[29] Stellungnahme des emeritierten Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, S.S. Michel Sabbah, ehemaliger Präsident von Pax Christi International, gemeinsam mit anderen prominenten Kirchenführern , die das Kairos-Palästina-Dokument bei einer internationalen Konferenz in Dar Annadwa in Bethelehem, Palästina präsentierten. Mehr Informationen zum Kairos-Dokument finden Sie hier (in englischer Sprache): <a href="http://kairospalestine.ps/index.php/component/content/article/33-english/about-us/leadership/kairos-palestine-co-authors/34-patriarch-michel-sabbah" target="_blank" rel="noopener">http://kairospalestine.ps/index.php/component/content/article/33-english/about-us/leadership/kairos-palestine-co-authors/34-patriarch-michel-sabbah</a></p>
<p><strong><a href="https://www.paxchristi.de/file/download/AMIfv96AzvUuYgbrry5VqBCGOEDNgGGvZRlw-W8GRfpCE0BadSbJVAFxZzjhLkSdet3msy-w0U7O6J8occy6kiuwdjJSnaviP_QjJlsKHqtgXQmqisTWwEUBhbfXRddmMDOSSSwzf7syje7JrSr8NO-bwcFPxBldswzaEBTaMX0HpUi7uMX2KLY/PCI-Aufruf.pdf" target="_blank" rel="noopener">Quelle / pdf</a> </strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vom Erschaffen einer Legende: Jaffa, im Namen der Orange</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/vom-erschaffen-einer-legende-jaffa-im-namen-der-orange/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2016 11:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Jaffa-Orange]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jaffa war vor 1948 eine international bekannte arabische Marke für Orangen. Der israelische Filmemacher Eyal Silvan zeigt in seinem Film</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/vom-erschaffen-einer-legende-jaffa-im-namen-der-orange/">Vom Erschaffen einer Legende: Jaffa, im Namen der Orange</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p class="ztit"><a href="http://www.eyalsivan.info/index.php?p=fichefilm&amp;id=10#&amp;panel1-2" target="_blank"><img decoding="async" class="alignleft" src="https://c2.staticflickr.com/2/1615/25065496284_39f7ff2a26_m.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a></p>
<p class="ztit">Jaffa war vor 1948 eine international bekannte arabische Marke für Orangen. Der israelische Filmemacher Eyal Silvan zeigt in seinem Film «Jaffa, im Namen der Orange» (en: «Jaffa, The Orange&#8217;s Clockwork») wie nach der ethnischen Säuberung von Palästina die Marke zu einem israelisches Produkt wurde.</p>
<p>Mit der Jaffa-Orange wurde eine Legende erschaffen. Das Bild des israelischen Erfolgs, des Aufblühens der Wüste ging mit den Früchten um die Welt. In der Erzählung der Jaffa Orange im Speziellen und des israelischen Erfolgs wird aber die Vertreibung der palästinensischen Bauern von ihrem Land bewusst verschwiegen.</p>
<p><span id="more-6675"></span></p>
<p>Die Leugnung der Nakba, der historischen und aktuellen Vertreibung und Diskriminierung der PalästinenserInnen gehört längst nicht nur im Innern zur kulturellen Hegemonie. Von gleichsamer Bedeutung ist auch, dass dies gegen aussen geleugnet wird, denn die Nakba oder diskriminierende Praktiken und Gesetze passen entschieden nicht zum Bild eines demokratischen Israels, das dem Staat seinen Platz in die wirtschaftliche, politische und „moralische“ Weltgemeinschaft ermöglicht und ihm die Unterstützung insbesondere durch europäische und nordamerikanische Staaten zusichert.</p>
<p>Obwohl in Jaffa heute keine Orangen mehr wachsen und die ehemaligen Plantagen längst unter Beton verschwunden sind, finden wir heute noch in Migros und Coop kleine Kleber mit der Aufschrift „Jaffa“ nicht nur auf Orangen sondern auch auf Grapefruits und Pomelos aus Israel.</p>
<p>Mit einem Boykott der Marke Jaffa wird die Legende abgelehnt, die über die Vertreibung der PalästinserInnen aus ihren Orangenplantagen und somit über die israelische Landnahme hinwegtäuschen soll.</p>
<p>Trailer zu Film:</p>
<p><iframe loading="lazy"  id="_ytid_62001"  width="800" height="450"  data-origwidth="800" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/HVjKXYbqiu0?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></p>
<p>Dank an <a href="http://www.bds-info.ch/index.php/de/home-de/94-bds-de/kampagnen/international/konsumboycott-int/1216-vom-erschaffen-einer-legende-jaffa-im-namen-der-orange" target="_blank">BDS Schweiz </a>für die Informationen</p>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nakba-Tag 2011 (Bonn)</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/nakba-tag-2011-bonn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 23:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[Vertreibung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=6076</guid>

					<description><![CDATA[<p>14. Mai 2011 in Bonn Veranstaltung zur Nakba und zu BDS auf dem Münsterplatz in Bonn Austellung „Die Nakba –</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/nakba-tag-2011-bonn/">Nakba-Tag 2011 (Bonn)</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<h2>14. Mai 2011 in Bonn</h2>
<p>Veranstaltung zur Nakba und zu BDS auf dem Münsterplatz in Bonn</p>
<p>Austellung <a href="http://www.lib-hilfe.de/infos_ausstellung.html" target="_blank">„Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“</a> des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V.</p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2012/08/2011_Juni_BDS_KoPI.pdf">Flugblatt</a></p>
<p>Jewish Voice for Peace: <a href="https://org.salsalabs.com/o/301/images/Nakba1948.pdf" target="_blank">Nakba Fact Sheets</a></p>

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