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	<title>Sabra &amp; Shatila-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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		<title>Zum Gedenken an das von Israel vor 40 Jahren protegierte Massaker von Sabra und Shatila</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 13:27:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[#UNInvestigateApartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>16. September 2022 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Heute ist es 40 Jahre her, dass Tausende von überwiegend palästinensischen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/zum-gedenken-an-das-von-israel-vor-40-jahren-protegierte-massaker-von-sabra-und-shatila/">Zum Gedenken an das von Israel vor 40 Jahren protegierte Massaker von Sabra und Shatila</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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<p>16. September 2022 / <a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/%20Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC)</a></p>



<p>Heute ist es 40 Jahre her, dass Tausende von überwiegend palästinensischen Flüchtlingen und libanesischen Zivilist*innen in den Flüchtlingslagern Sabra und Shatila im Libanon abgeschlachtet wurden.</p>



<p>An diesem Tag im Jahr 1982 begann unter der Aufsicht und Kontrolle der israelischen Besatzungsmacht <strong>eine fanatische, von Israel unterstützte libanesische Miliz</strong> ein geplantes <strong>dreitägiges brutales Massaker</strong> an mehreren tausend palästinensischen Flüchtlingen und libanesischen Zivilist*innen <strong>in den Flüchtlingslagern Sabra und Shatila</strong> im besetzten Beirut.</p>



<p>Die meisten Bewohner*innen der Lager waren <strong>indigene palästinensische Flüchtlingsfamilien</strong>, die im Zuge der <strong>Nakba von 1948</strong> Massaker, systematische ethnische Säuberung und Enteignungen durch zionistische Milizen und später durch den Staat Israel erlitten hatten.</p>



<p>Der nationale palästinensischen BDS-Ausschusses (BNC), die größte Koalition der palästinensischen Zivilgesellschaft, die <strong>die weltweite BDS-Bewegung</strong> führt, <strong>gedenkt heute der Tausenden Palästinenser*innen und Libanes*innen</strong>, die während des Massakers von Sabra und Shatila ermordet wurden. <strong>Wir fordern, dass Israels Regime des Siedlerkolonialismus und der Apartheid für seine brutalen Verbrechen zur Verantwortung gezogen wird.</strong></p>



<p>Dieses Massaker ist eine deutliche Erinnerung an <strong>Israels anhaltende gewaltsame Vertreibung der indigenen Palästinenser*innen und die Verweigerung des Rechts auf Rückkehr unserer Flüchtlinge.</strong></p>



<p><strong>Hintergrund:</strong></p>



<p>Das Massaker von Sabra und Shatila fand 1982 während der israelischen Invasion im Libanon statt, deren Hauptziel die Zerschlagung der dort ansässigen Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) war.</p>



<p>Am 16. September 1982 verhängten die israelischen Streitkräfte unter dem damaligen Verteidigungsminister Ariel Sharon eine undurchlässige Belagerung der Lager, um der von Israel unterstützten faschistischen libanesischen Phalange-Miliz den Einmarsch zu ermöglichen. Israel hatte die Phalange im Laufe der Jahre mit Waffen, Ausbildung und militärischer Unterstützung versorgt.</p>



<p>Sobald die palästinensische und libanesische Zivilbevölkerung im Lager eingeschlossen war, wurden im Laufe von drei Tagen, vom 16. bis 18. September 1982, <strong>Tausende von palästinensischen Flüchtlingen und libanesischen Zivilist*innen brutal vergewaltigt, verstümmelt und gefoltert. Bis zu 3.500 wurden unter Aufsicht der israelischen Besatzungstruppen grausam abgeschlachtet.</strong></p>



<p>Heute leben etwa <a href="https://al-shabaka.org/commentaries/the-mobilizing-power-of-palestinians-in-lebanon/">479.000</a> palästinensische Flüchtlinge im Libanon, davon etwa 45 % in den 12 Flüchtlingslagern des Landes. <strong>Bis heute wird palästinensischen Flüchtlingen ihr Rückkehrrecht gemäß der <a href="https://www.unrwa.org/content/resolution-194">UN-Resolution 194</a> verweigert.</strong></p>



<p><strong>JETZT MASSNAHMEN ERGREIFEN:</strong></p>



<p>&nbsp;Im Jahr 1982, nach dem Massaker von Sabra und Shatila, wurden in der 37. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen, <strong><a href="https://www.facebook.com/hashtag/UNGA37">#UNGA37</a></strong>, <strong>Sanktionen gegen Israel</strong> gefordert. Heute sollte die #UNGA77 endlich handeln und <strong>eine UN-geführte Untersuchung der israelischen Apartheid</strong> sowie die Verhängung gezielter und rechtmäßiger Sanktionen, einschließlich eines Militärembargos, zur Beseitigung der Apartheid fordern.</p>



<p><strong>Unterzeichnet jetzt unsere </strong><strong><a href="https://bdsmovement.net/unga77"><strong>E-Action</strong></a></strong><strong> und fordert, dass </strong><strong><a href="https://www.facebook.com/hashtag/UNinvestigateApartheid"><strong>#UNinvestigateApartheid</strong></a></strong><strong></strong></p>



<p>In einem empörenden und <strong>offen rassistischen</strong> Propagandaschachzug, der darauf abzielt, Israels brutales Regime des Siedlerkolonialismus und der Apartheid zu beschönigen, <strong>hat Marvel </strong>[Marvel Cinematic Universe]<strong> gerade eine neue israelische Superheldin namens Sabra enthüllt</strong>, die in seinem neuesten Film mitspielen wird. Ihre Geschichte ist dafür bekannt, dass sie rassistische Tropen verewigt und Palästinenser*innen entmenschlicht. Mehr zu diesem Thema findet ihr bei <a href="https://www.instagram.com/p/CibHhb1JNLK/?hl=en">IMEU</a>. Und behaltet unsere Website und die sozialen Medien von <a href="https://twitter.com/PACBI">PACBI</a> im Auge, um sich über bevorstehende Kampagnenaktionen zu informieren.</p>



<p><a href="https://bdsmovement.net/Sabra-Shatila-Commemorating-40-Years">Commemorating 40 years since the Israeli-sponsored massacre at Sabra and Shatila</a><br>Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/">BDS-Kampagne.de</a></p>

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