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	<title>Du hast nach Pop Kultur gesucht - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Oct 2025 12:34:42 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Du hast nach Pop Kultur gesucht - BDS-Kampagne</title>
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	<item>
		<title>Reaktion der palästinensischen Zivilgesellschaft auf den genozidalen Trump-Netanjahu-Plan</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/reaktion-der-palaestinensischen-zivilgesellschaft-auf-den-genozidalen-trump-netanjahu-plan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 21:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Antwort auf den illegalen, kolonialistischen israelisch-amerikanischen „Trump-Plan“ bekräftigt die palästinensische Zivilgesellschaft ihre Forderung nach Anerkennung und Umsetzung der Rechte</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/reaktion-der-palaestinensischen-zivilgesellschaft-auf-den-genozidalen-trump-netanjahu-plan/">Reaktion der palästinensischen Zivilgesellschaft auf den genozidalen Trump-Netanjahu-Plan</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p><strong>Als Antwort auf den illegalen, kolonialistischen israelisch-amerikanischen „Trump-Plan“ bekräftigt die palästinensische Zivilgesellschaft ihre Forderung nach Anerkennung und Umsetzung der Rechte des palästinensischen Volkes und ruft zu einer Verstärkung des BDS-Drucks auf, um alle Formen von staatlicher, unternehmerischer und institutioneller Komplizenschaft mit Israels System von Siedlerkolonialismus, militärischer Besatzung, Apartheid und Völkermord zu beenden.</strong></p>
<p><strong>Besetztes Palästina, 9. Oktober 2025</strong> – Als Reaktion auf den sogenannten Trump-Plan – ein Vorhaben, das in erster Linie von Israels faschistischer Regierung entworfen wurde, um sie aus ihrer beispiellosen weltweiten Isolation zu retten – und angesichts des anhaltenden, live übertragenen US-israelischen Genozids an Millionen Palästinenser*innen in Gaza sowie unter Anerkennung der Vielfalt politischer Positionen innerhalb der palästinensischen Parteien besteht dennoch in den folgenden <strong>fünf grundlegenden Punkten</strong> ein breiter Konsens an der Basis und in der Zivilgesellschaft des palästinensischen Volkes:</p>
<h6><strong>1. Unsere Rechte sind unveräusserlich, unverletzlich und nicht verhandelbar</strong></h6>
<p>Die Rechte des indigenen palästinensischen Volkes sind unveräusserlich und im Völkerrecht verankert(1). Sie können nicht eliminiert, entzogen oder von irgendeinem wahnsinnigen Völkermörder, der vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gesucht wird, neu definiert werden – auch nicht von einem selbsternannten „Kaiser“, der in einer gerechteren Welt selbst vor dem IStGH stehen müsste, oder von einem regionalen Despoten oder autoritären Regime.</p>
<p>Die Abschaffung von Israels <a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20931.html" target="_blank" rel="noopener">System des Siedlerkolonialismus, der Apartheid</a> und der illegalen militärischen Besatzung ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass das palästinensische Volk seine Rechte ausüben kann – einschliesslich des Rechts auf Selbstbestimmung und des Rechts der palästinensischen Geflüchteten auf Rückkehr und Wiedergutmachung.</p>
<p>Der legendäre Widerstand unseres Volkes und seine Standhaftigkeit (<a href="https://www.palquest.org/en/highlight/33633/sumud" target="_blank" rel="noopener"><em>sumud</em></a>)– insbesondere in Gaza, aber auch in Jerusalem, Dschenin, Akka, Haifa sowie in den Flüchtlingslagern im gesamten historischen Palästina und im Exil – nähren unsere Hoffnung und unseren unbeirrbaren Willen, unsere Rechte zu verteidigen und alle Versuche, sie zu untergraben, zu vereiteln – so, wie es unsere Vorfahren seit Jahrhunderten gegenüber allen Kolonialmächten getan haben.</p>
<p>Die Palästinenser*innen sind entschlossen, sicherzustellen, dass Israel und alle mitverantwortlichen Akteur*innen und Individuen für ihre Rolle im Völkermord und in anderen seit der Nakba begangenen Verbrechen – auch während der laufenden Nakba – zur Rechenschaft gezogen werden.</p>
<h6><strong>2. Der israelisch-amerikanische Plan ist nötigend, kolonialistisch und eindeutig illegal</strong></h6>
<p>Internationale „Abkommen“, die durch Zwang zustande kommen, sind null und nichtig(2). Darüber hinaus verstösst dieser Plan gegen die UN-Charta sowie gegen das unveräusserliche Recht des palästinensischen Volkes auf <a href="https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/10/palestine-any-peace-plan-must-respect-international-law-beginning-self" target="_blank" rel="noopener">Selbstbestimmung und Souveränität</a>(3) – und ist damit vergleichbar mit der Zwangsherrschaft, die europäische Kolonialmächte vor Jahrzehnten über unterworfene Völker verhängten.</p>
<p>Selbst wenn er umgesetzt würde, würde sich jede US-geführte Verwaltung in Gaza auf einer rechtlich ungültigen Grundlage stützen; jede ihrer Handlungen hätten diesen Charakter von Illegitimität und könnte völkerrechtlich angefochten werden. Die Unzulässigkeit des Trump-Plans wird somit die rechtliche und moralische Grundlage für den anhaltenden Widerstand und die weltweites Eintreten gegen jede aufgezwungene Herrschaft in Gaza sein.</p>
<p>Der <strong>Internationale Gerichtshof (IGH)</strong> hat im Juli 2024 <a href="https://www.icj-cij.org/case/186" target="_blank" rel="noopener">festgehalten</a>, dass Israels gesamte Präsenz im besetzten palästinensischen Gebiet unrechtmässig ist, Apartheid darstellt und beendet werden muss. Staaten sind gemäss Völkerrecht dringend dazu verpflichtet, dieses illegale Regime weder anzuerkennen noch zu unterstützen, ihre Komplizenschaft zu beenden und aktiv zu dessen Abschaffung beizutragen – wie dies auch in der Resolution der UN-Generalversammlung vom 19. September 2024 bekräftigt wurde und im Fall der Massnahmen gegen das südafrikanische Apartheidregime geschehen ist.</p>
<h6><strong>3. Der internationale BDS-Druck wirkt stärker denn je – die Ära rechtsbasierter Sanktionen hat begonnen</strong></h6>
<p>Der international gesuchte israelische Regierungschef hat kürzlich selbst eingestanden, dass Israel <a href="https://www.theguardian.com/world/2025/sep/16/netanyahu-super-sparta-vision-israel-economic-future-isolation" target="_blank" rel="noopener">global isoliert</a> ist wie nie zuvor. Dieser israelisch-amerikanische Plan muss daher als verzweifelter Versuch verstanden werden, den dominierenden Einfluss Israels auf die US-Regierung voll in die Waagschale zu legen, um den genozidalen Staat vor dieser Isolation zu retten.</p>
<p>Die Isolation und der feststellbare Wandel der politischen Haltungen sind in erster Linie das Ergebnis der beharrlichen, prinzipientreuen und strategischen Solidarität von Millionen Menschen weltweit – Gewerkschafter*innen, Studierenden, Bäuer*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen sowie Mitglieder antirassistischer, sozialer und queerfeministischer Bewegungen und der Moblisierungen für Klima- und wirtschaftliche Gerechtigkeit.</p>
<p>Von <a href="https://www.aljazeera.com/news/2023/12/20/malaysia-bans-israeli-affiliated-and-israel-bound-ships-from-its-ports" target="_blank" rel="noopener">Malaysia</a> bis <a href="https://www.eltiempo.com/politica/gobierno/presidente-gustavo-petro-ordena-que-colombia-suspende-toda-compra-de-armas-a-israel-859976" target="_blank" rel="noopener">Kolumbien</a>, von <a href="https://sloveniatimes.com/44335/slovenia-bans-weapons-trade-with-israel-in-eu-first" target="_blank" rel="noopener">Slowenien</a> bis <a href="https://www.aa.com.tr/en/europe/spain-cancels-11b-worth-of-israeli-arms-deals/3689341" target="_blank" rel="noopener">Spanien</a>, von der <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/israel-says-turkeys-erdogan-is-breaking-agreements-by-blocking-ports-trade-2024-05-02/" target="_blank" rel="noopener">Türkei</a> bis <a href="https://www.bdsmovement.net/news/antigua-and-barbuda-responds-bds-calls-prohibiting-transport-military-supplies-conflict-zones" target="_blank" rel="noopener">Antigua und Barbuda</a> und vielen weiteren Staaten beginnen Regierungen endlich, ihrer rechtlichen Pflicht nachzukommen und militärische, energiepolitische, wirtschaftliche und andere Verbindungen zu Israels genozidalem Regime zu kappen.</p>
<p>Unternehmen und Investor*innen ziehen sich zunehmend aus Apartheid-Israel zurück oder zahlen einen hohen Preis für ihre anhaltende verbrecherische Komplizenschaft – wie u. a. die Kampagnen gegen <a href="https://www.theguardian.com/world/2025/sep/25/microsoft-blocks-israels-use-of-its-technology-in-mass-surveillance-of-palestinians?CMP=Share_AndroidApp_Other" target="_blank" rel="noopener">Microsoft</a>, <a href="https://www.msn.com/en-us/money/companies/mcdonald-s-to-suffer-massive-boycott-from-customers/ar-AA1HbRsM?ocid=msedgntp&amp;pc=U531&amp;cvid=3dc2c3df01e94986ade525ff84b0f063&amp;ei=31" target="_blank" rel="noopener">McDonald’s</a>, <a href="https://www.washingtonpost.com/national-security/2024/08/12/coca-cola-boycott-israel-gaza/" target="_blank" rel="noopener">Coca-Cola</a> und <a href="https://consent.yahoo.com/v2/collectConsent?sessionId=3_cc-session_8524835a-2b3b-4295-8804-1412b41053e0" target="_blank" rel="noopener">Carrefour</a> zeigen.</p>
<p>In Italien haben Gewerkschaften und Arbeiter*innen zu  <a href="https://it.euronews.com/my-europe/2025/10/03/oggi-lo-sciopero-generale-per-gaza-e-la-flotilla-israele-libera-4-parlamentari-italiani" target="_blank" rel="noopener">Generalstreiks</a> aufgerufen, in Irland kam es zu Arbeitsniederlegungen und in Marokko fanden Massenproteste gegen den Transport von Militärgütern statt.</p>
<p>„BDS und Boykotte haben Israels globales Handelsumfeld verändert“, räumte kürzlich ein hochrangiger israelischer Wirtschaftsvertreter ein. Hunderte kulturelle Institutionen, Dutzende Universitäten und zehntausende <a href="https://www.palfest.org/press-release-refusing-complicity-2" target="_blank" rel="noopener">Schriftsteller*innen</a>, <a href="https://djmag.com/news/fka-twigs-arca-seun-kuti-hundreds-more-join-musicians-palestine-pledge" target="_blank" rel="noopener">Musiker*innen</a>, <a href="https://artreview.com/artists-denounce-israeli-apartheid-renew-calls-for-boycott/" target="_blank" rel="noopener">Künstler*innen</a> und <a href="https://www.hollywoodreporter.com/movies/movie-news/venice-film-festival-filmmakers-open-letter-protesting-israeli-films-festival-1235985996/" target="_blank" rel="noopener">Filmemacher*innen</a> – darunter viele in <a href="https://filmworkersforpalestine.org/" target="_blank" rel="noopener">Hollywood</a> – beenden ihre Komplizenschaft und lösen ihre Beziehungen zu Israel auf.</p>
<p>Heute gilt: Wer für <strong>Gerechtigkeit und Freiheit</strong> eintritt, unterstützt die palästinensische Befreiung und widersetzt sich der Komplizenschaft mit Israels genozidaler Vorherrschaft.</p>
<h6><strong>4. Was Palästinenser*innen von der globalen Solidaritätsbewegung erwarten</strong></h6>
<p>Selbst wenn der aktuelle Waffenstillstand Bestand haben sollte, enden weder der Genozid noch die Hungersnot oder die Folgen der Zerstörung Gazas. Solidarität wird dringender gebraucht denn je und beginnt mit der Beendigung der Komplizenschaft – einer moralischen und rechtlichen Verpflichtung.</p>
<p>Der palästinensische Konsens fordert von der globalen Solidaritätsbewegung, insbesondere von Gewerkschaften, Massenbewegungen und verantwortungsbewussten Menschen:</p>
<ul>
<li>die umfassenden Rechte des palästinensischen Volkes zu respektieren und einzufordern (vor allem die drei Rechte, die im <a href="https://bds-info.ch/de/der-palastinensische-bds-aufruf/" target="_blank" rel="noopener">historischen BDS-Aufruf</a> von 2005 genannt werden); und</li>
<li>Israels Unterdrückungsregime zu isolieren, indem jegliche staatliche, unternehmerische und institutionelle Komplizenschaft beendet wird.</li>
</ul>
<h6><strong>5. Aufruf zu dringenden Solidaritätsaktionen, um die Komplizenschaft zu beenden</strong></h6>
<p>Wir bekräftigen den bereits von einem breiten Konsens palästinensischer Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft ausgesprochenen <a href="https://bds-info.ch/de/disruptcomplicity-in-genocide-keinemittaterschaft-bei-volkermord-sanktionen-jetzt/" target="_blank" rel="noopener">Aufruf zu friedlichen Störaktionen</a> gegen die Komplizenschaft, insbesondere durch(4):</p>
<ul>
<li>Blockieren, Besetzen oder anderweitiges Stören strategisch wichtiger Strassen, Brücken, Häfen und Einrichtungen von Unternehmen, die technologisch, militärisch, medial, finanziell oder anderweitig in Kolonialismus, Genozid und Apartheid verwickelt sind.</li>
<li>Massenproteste und friedliche Störaktionen vor Regierungsgebäuden (z. B. Handels-, Verkehrs- oder Aussenministerien) oder <a href="https://www.brusselstimes.com/934675/flemish-parliament-disrupted-by-pro-palestinian-demonstration" target="_blank" rel="noopener">Parlamenten</a>, um sie aufzufordern, dass sie ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen, darunter:
<ul>
<li><strong>Ein vollständiges Waffenembargo gegen Israel</strong>, einschliesslich der sofortigen Beendigung aller Waffenabkommen, -importe, -exporte und -transfers (inklusive Dual-Use-Güter), wie es Dutzende UN-Menschenrechtsexpert*innen fordern;</li>
<li><strong>Die Aufhebung oder Aussetzung von Wirtschaftsbeziehungen, Handelsabkommen und Forschungskooperationen mit Israel</strong>, die zu dessen illegaler Präsenz und seinem Apartheidregime im besetzten palästinensischen Gebiet beitragen könnten;</li>
<li><strong>Beitritt zur <a href="https://thehaguegroup.org/home/" target="_blank" rel="noopener">Hague Group</a></strong>, der bislang vielversprechendsten zwischenstaatlichen Initiative zur Förderung konkreter Sanktionen und wirksamer Massnahmen zur Rechenschaftspflicht, sowie Unterstützung und Umsetzung der <a href="https://thehaguegroup.org/meetings-bogota-en/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bogotá-Erklärung</strong></a>;</li>
<li>Den Entzug Israels Akkreditierung bei der UN-Generalversammlung sowie rechtsbasierte Sanktionen, wie sie gegen das südafrikanische Apartheidregime verhängt wurden;</li>
<li><strong>Anpassung von <a href="https://bdsmovement.net/news/no-room-for-genocide" target="_blank" rel="noopener">Einwanderungs- und Visapolitiken</a></strong> im Einklang mit internationalen Rechtsstandards, einschliesslich der Aufhebung von Abkommen, die Israelis von der Visumpflicht befreien, und Kontrollen zu mutmasslichen israelischen Kriegsverbrecher*innen.</li>
</ul>
</li>
<li><a href="https://linktr.ee/staffonstriketoolkit" target="_blank" rel="noopener"><strong>Streiks</strong></a>, wo durchführbar, sowie <a href="https://uppsaladeclaration.se/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Verweigerung der Komplizenschaft</strong></a> mit dem Genozid in Institutionen und am Arbeitsplatz, einschliesslich Universitäten, Stadtverwaltungen u. a.(5);</li>
<li><strong>Ausweitung der Boykottkampagnen</strong> im Einklang mit <a href="https://bdsmovement.net/Guide-to-BDS-Boycott" target="_blank" rel="noopener">zentralen Zielen</a> der BDS-Bewegung – einschliesslich friedlicher Störaktionen in Geschäften und an Hauptsitzen von Unternehmen sowie digitaler Aktionen in sozialen Medien;</li>
<li>Breite, intersektionale Kampagnen, um Institutionen wie Stadtverwaltungen, Universitäten, Gewerkschaften und Krankenhäuser zu verpflichten, ethische Beschaffungs- und Investitionsrichtlinien einzuführen, die Unternehmen ausschliessen, die wissentlich an schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind.</li>
</ul>
<p>Gemeinsam können und müssen wir jede Form der Komplizenschaft mit Israels kolonialem <a href="https://www.jewishvoiceforpeace.org/2025/05/21/israels-final-solution-for-palestinians/" target="_blank" rel="noopener">Plan zur Auslöschung</a> der indigenen Bevölkerung Palästinas beenden.</p>
<p>Gemeinsam können wir die israelische Apartheid zu Fall bringen – so wie einst die südafrikanische Apartheid. Alles andere wäre ein Versagen der Menschlichkeit.</p>
<h3>Unterzeichnende</h3>
<ul>
<li dir="ltr">Palestinian General Federation of Trade Unions (PGFTU – Gaza)</li>
<li dir="ltr">Council of National and Islamic Forces in Palestine</li>
<li dir="ltr">Palestinian BDS National Committee (BNC) </li>
<li dir="ltr">Global Palestine Right of Return Coalition</li>
<li dir="ltr">General Union of Palestinian Workers</li>
<li dir="ltr">Palestinian Federation of New Unions</li>
<li dir="ltr">General Union of Palestinian Teachers (GUPT)</li>
<li dir="ltr">Palestinian Federation of Unions of University Professors and Employees (PFUUPE)</li>
<li dir="ltr">General Union of Palestinian Women</li>
<li dir="ltr">General Union of Palestinian Writers</li>
<li dir="ltr">Agriculture Engineers Association – Jerusalem Center</li>
<li dir="ltr">Palestinian Union of Postal, IT &amp; Telecommunications Workers</li>
<li dir="ltr">Palestinian National Institute for NGOs</li>
<li dir="ltr">Federation of Independent Trade Unions</li>
<li dir="ltr">Veterinarians Syndicate – Jerusalem Center</li>
<li dir="ltr">Occupied Palestine and Syrian Golan Heights Initiative (OPGAI)</li>
<li dir="ltr">Union of Palestinian Farmers</li>
<li dir="ltr">Grassroots Palestinian Anti-Apartheid Wall Campaign (STW)</li>
<li dir="ltr">Palestinian Campaign for the Academic &amp; Cultural Boycott of Israel (PACBI)</li>
<li dir="ltr">Popular Struggle Coordination Committee (PSCC)</li>
<li dir="ltr">Civic Coalition for the Defense of Palestinian Rights in Jerusalem</li>
<li dir="ltr">Coalition for Jerusalem</li>
<li dir="ltr">Union of Palestinian Charitable Organizations</li>
<li dir="ltr">Women’s Campaign to Boycott Israeli Products</li>
<li dir="ltr">National Committee for Grassroots Resistance</li>
<li dir="ltr">Southern Electricity Company Employees Union</li>
<li dir="ltr">Association of Employees of The Financial Sector, Palestine </li>
<li dir="ltr">Health Services Employees’ Association</li>
<li dir="ltr">Union of Workers in Kindergartens and Private Schools</li>
<li dir="ltr">Jawwal Employee Association</li>
<li dir="ltr">Union of Workers‘ Unions in Local Authorities – Hebron</li>
<li dir="ltr">Palestinian Electricians Union – Hebron</li>
</ul>
<p>—</p>
<h3>Fussnoten</h3>
<p>(1) Artikel 1 Absatz 2, Artikel 2 Absatz 4 und Artikel 55 der <strong>Charta der Vereinten Nationen</strong>; <strong>Internationaler Gerichtshof (IGH)</strong>, <em>Gutachten zur Legalität der Besetzung</em>; Artikel 47 des <strong>Vierten Genfer Abkommens</strong>; <strong>Resolution 1514 (XV)</strong> der <strong>Generalversammlung der Vereinten Nationen</strong>, <em>Erklärung über die Gewährung der Unabhängigkeit an koloniale Länder und Völker</em>; sowie das <strong>Recht auf Selbstbestimmung</strong> und die <strong>Freiheit von Kolonialisierung</strong> als <strong>Völkergewohnheitsrecht</strong>, bestätigt im <em>Gutachten des IGH zu den Chagos-Inseln</em>.</p>
<p>(2) Internationale Übereinkommen, die <strong>unter Androhung oder Anwendung von Gewalt</strong> im Widerspruch zu den Grundsätzen des Völkerrechts geschlossen werden, sind <strong>nichtig</strong>. Vgl. den <strong>Pariser Vertrag (Briand-Kellogg-Pakt)</strong>; die <strong>Wiener Vertragsrechtskonvention</strong>; die <strong>Erklärung der Wiener Konferenz über das Verbot militärischer, politischer und wirtschaftlicher Zwangsausübung bei Vertragsabschlüssen</strong>; sowie das Urteil des <strong>Internationalen Gerichtshofs im Fall „Fischereigerichtsbarkeit“</strong> (<em>Fisheries Jurisdiction Case</em>).</p>
<p>(3) Siehe Fussnote 1.</p>
<p>(4) Zur Minimierung rechtlicher Risiken wird empfohlen, sich <strong>vorab bei Rechtsvertreter*innen der Bewegung</strong> beraten zu lassen.</p>
<p>(5) Wenn ein Streik den Beschäftigten erheblichen Schaden zufügen könnte, wird empfohlen, sich stattdessen „krankzumelden“ – krank von Israels Genozid, vom Einsatz von Hunger als Waffe und von der <strong>Komplizenschaft der eigenen Institution</strong> mit beidem.</p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-civil-society-reacts-trump-netanyahu-genocidal-plan" target="_blank" rel="noopener">Palestinian civil society reacts to the Trump-Netanyahu genocidal plan</a><br />Dank an <a href =" https://bds-info.ch/de/ein-waffenstillstand-heute-wird-israels-volkermord-an-den-palastinenserinnen-nicht-stoppen/" target="_blank" rel="noopener">BDS Schweiz</a> für die Übersetzung ins Deutsche</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/reaktion-der-palaestinensischen-zivilgesellschaft-auf-den-genozidalen-trump-netanjahu-plan/">Reaktion der palästinensischen Zivilgesellschaft auf den genozidalen Trump-Netanjahu-Plan</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Indikatoren für die globalen Auswirkungen der BDS-Bewegung: Juli – Dezember 2024</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/indikatoren-fuer-die-globalen-auswirkungen-der-bds-bewegung-juli-dezember-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 22:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BDS 2024 - Wirkung und Erfolge]]></category>
		<category><![CDATA[BNC-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Völkermord / Genozid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2. Januar 2025 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Danke, dass ihr aktiv geworden seid und ihr euch weiterhin solidarisch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/indikatoren-fuer-die-globalen-auswirkungen-der-bds-bewegung-juli-dezember-2024/">Indikatoren für die globalen Auswirkungen der BDS-Bewegung: Juli – Dezember 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>2. Januar 2025 / <a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p>Danke, dass ihr aktiv geworden seid und ihr euch weiterhin solidarisch an unserer Seite steht in unserem gewaltfreien Kampf gegen Israels Völkermord und dem zugrunde liegenden Regime der Apartheid, des Siedlerkolonialismus und der militärischen Besatzung sowie für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit des palästinensischen Volkes!</p>
<p>Seit dem Beginn des völkermörderischen Krieges Israels gegen 2,3 Millionen Palästinenser*innen im besetzten und belagerten Gazastreifen ist der Einfluss der BDS-Bewegung weltweit erheblich gewachsen und hat begonnen, die Politik einiger Staaten zu beeinflussen.</p>
<p>In der zweiten Hälfte des Jahres 2024 haben BDS-Kampagnen und -Analysen einen beispiellosen Zuwachs an Popularität und messbarer Wirkung erfahren. Die Bewegung und mit ihren vielen globalen Partner*innen haben den Druck auf politische Entscheidungsträger*innen erhöht, die Komplizenschaft  von Staaten und Unternehmen bei Israels Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord zu beenden, indem sie ihre inzwischen weithin akzeptierte Analyse von Israel als Apartheidstaat in die Öffentlichkeit getragen haben. Die BDS-Bewegung hat auch eine unverzichtbare Rolle bei der Verankerung gezielter, rechtmäßiger Sanktionen gegen Israel gespielt, insbesondere eines umfassenden, beidseitigen Waffenembargos als Erfüllung der rechtlichen Verpflichtungen nach dem Völkerrecht.</p>
<p>Diese Auswirkungen wurden in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 durch das historische Urteil des Internationalen Gerichtshofs (IGH) noch verstärkt, der Israel der Apartheid gegenüber den Palästinenser*innen schuldig sprach und dessen militärische Besatzung und Annexion palästinensischen Gebietes für illegal erklärte. Die rechtlichen Folgen dieses Urteils wurden vom ehemaligen hochrangigen UN-Menschenrechtsbeamten Craig Mokhiber prägnant <a href="https://occupiednews.com/der-igh-stellt-fest-bds-ist-pflicht/" target=" rel=">zusammengefasst</a>: „Das maßgebliche Urteil des IGH zur israelischen Besatzung macht deutlich, dass Boykotte, Desinvestitionen und Sanktionen gegen israelische Besatzung, Kolonisierung und Apartheid nicht nur ein moralisches Gebot, sondern auch eine rechtliche Verpflichtung sind.“</p>
<p>Im September stimmte die UN-Vollversammlung zum ersten Mal seit 42 Jahren mit überwältigender Mehrheit <a href="https://bdsmovement.net/UNGA-Pressure-Your-Gov-Sanction-Israel" target=" rel=">für Sanktionen gegen Israel</a>. Jetzt liegt es an den Menschen auf der ganzen Welt, Druck auf ihre Regierungen auszuüben, damit diese ihren Worten Taten folgen lassen und die militärischen Verbindungen abbrechen, ein Energieembargo verhängen und wirksame, gezielte Sanktionen gegen Israel verhängen, um den Völkermord an 2,3 Millionen Palästinenser*innen im Gazastreifen und das ihm zugrunde liegende Regime aus Siedlerkolonialismus, illegaler Militärbesatzung und Apartheid zu beenden.</p>
<p>Im Dezember stellte <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2024/12/amnesty-international-concludes-israel-is-committing-genocide-against-palestinians-in-gaza/" target=" rel=">Amnesty International</a>, die größte internationale Menschenrechtsorganisation, in einer umfassenden Studie fest, dass Israel in Gaza tatsächlich einen Völkermord begeht.</p>
<p>Zwar gab es bei den meisten der folgenden Entwicklungen auch andere Einflussfaktoren, aber BDS hat bei ihrer Realisierung natürlich eine unverkennbare Rolle gespielt. Informationen zu den Auswirkungen und Erfolgen von BDS im ersten Halbjahr 2024 findet ihr <a href="https://bds-kampagne.de/auswirkungen-von-bds-in-zeiten-des-voelkermords/" target=" rel=">hier</a>.</p>
<p><strong>INDIKATOREN FÜR DIE AUSWIRKUNGEN (eine repräsentative Auswahl vieler ähnlicher Entwicklungen):</strong></p>
<p><strong> (1) UN, internationale und regionale Organisationen</strong></p>
<p>Vor dem Hintergrund des andauernden israelischen Völkermords hat die Analyse von Israels Regime des Siedlerkolonialismus, der Apartheid und der militärischen Besatzung sowie die Forderung nach rechtmäßigen Sanktionen gegen Israel, die beide von der BDS-Bewegung seit fast zwei Jahrzehnten vertreten werden, eine nie dagewesene Verbreitung gefunden:</p>
<ul>
<li>Im Juli 2024 forderten über <a href="https://www.ohchr.org/en/press-releases/2024/07/experts-hail-icj-declaration-illegality-israels-presence-occupied" target=" rel=">30 UN-Menschenrechtsexpert*innen</a> Staaten auf, das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs, wonach die israelische Besatzung illegal ist, zu respektieren und Sanktionen und ein Militärembargo gegen Israel zu verhängen.<br /><br /></li>
<li>Im September <a href="https://news.un.org/en/story/2024/09/1154496" target=" rel=">stimmte</a> die UN-Vollversammlung zum ersten Mal seit 42 Jahren mit überwältigender Mehrheit für Sanktionen gegen Israel.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ebenfalls im September wurde Israels Mitgliedschaft in der Internationalen Föderation der Medizinstudierenden <a href="https://www.maannews.net/news/2122949.html" target=" rel=">für zwei Jahre ausgesetzt</a>. Die Aussetzung erfolgte auf Ersuchen der brasilianischen Vereinigung der Medizinstudierenden und wurde mit Israels „Krieg gegen Gaza, Völkermordvorwürfen und dem Mangel an Moral und menschlichen Werten“ begründet.<br /><br /></li>
<li>Im November verabschiedete der gemeinsame Gipfel der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) und der Liga der Arabischen Staaten eine Initiative, die ein Militärembargo gegen Israel forderte. Die OIC (neben Südafrika, Belize und anderen) <a href="https://new.oic-oci.org/Lists/ConferenceDocuments/Attachments/2701/Final%20RES%20Er2.pdf" target=" rel=">forderte</a> die Neukonstituierung des UN-Sonderausschusses gegen Apartheid, was seit 2020 eine Forderung der BDS-Bewegung und der palästinensischen Zivilgesellschaft insgesamt ist.<br /><br /></li>
<li>Im November verabschiedete die Afrikanische Kommission für Menschenrechte und Rechte der Völker als <a href="https://www.instagram.com/p/DC1azF3RpkQ/?img_index=1" target=" rel=">Reaktion</a> auf die Forderungen der BDS-Bewegung die erste Resolution zu Palästina seit 24 Jahren, in der die afrikanischen Staaten aufgefordert werden, ihre Komplizenschaft zu beenden und Rechenschaft abzulegen.<br /><br /></li>
<li>Zur Nobelpreisverleihung am 10. Dezember in Stockholm wurde <a href="https://www.instagram.com/p/DCr7yvdM4EK/?img_index=1" target=" rel=">Israel</a> aufgrund von druckvollen Kampagnen nicht eingeladen.</li>
</ul>
<p><strong>(2) Staaten und lokale Regierungen:</strong><br /><br />Seit Beginn von Israels Völkermord im Gazastreifen hat der Einfluss der BDS-Bewegung auf die Politik von Regierungen (einschließlich lokaler Regierungen) in beispiellosem Tempo zugenommen:</p>
<ul>
<li>Im November <a href="https://x.com/CraigMokhiber/status/1854934142649086348" target=" rel=">forderten</a> 52 Staaten auf Initiative der Türkei ein Militärembargo gegen Israel. Nach unermüdlicher Kampagne von BDS Türkei kündigten bis September <a href="https://x.com/israileboykot/status/1831334386475704635?s=46&amp;t=vu5OFX61PKGDIJE98jC_RA" target=" rel=">sechs türkische</a> Kommunen ihre Städtepartnerschaft mit dem völkermordenden Israel: Adana, Antalya, Kadıköy, Edirne und Izmir sowie Marmaris.<br /><br /></li>
<li>In den USA <a href="https://x.com/AROCBayArea/status/1866664284455047633" target=" rel=">trennte</a> sich Alameda County (Kalifornien) im Dezember von Caterpillar und stimmte für eine ethische Anlagenpolitik. Im November <a href="https://www.bangordailynews.com/2024/11/19/midcoast/midcoast-government/belfast-maine-divest-from-israel/" target=" rel=">beschloss</a> Belfast (Maine), sich von Unternehmen zu trennen, die Israels illegale Besatzung ermöglichen. Als Teil einer landesweiten Boykottkampagne gegen Israel-Anleihen verpflichteten sich im September bzw. Juni die Bezirke <a href="https://www.instagram.com/p/C_mBqtEgsaB/?img_index=1" target=" rel=">Lucas County</a> und <a href="https://www.ideastream.org/government-politics/2024-06-28/summit-county-says-it-has-no-plans-to-purchase-more-israel-bonds-going-forward" target=" rel=">Summit County</a> (Ohio) ihre Israel-Anleihen nicht zu erneuern. Im Juli <a href="https://medium.com/@alamedaff4c/city-of-alameda-divests-from-weapons-fossil-fuels-in-response-to-appeals-for-environmental-and-61938f637498" target=" rel=">verbot</a> die Stadt Alameda in Kalifornien alle Investitionen in Waffenunternehmen und fossile Brennstoffe. Auch die Stadt <a href="https://mainemorningstar.com/briefs/portland-city-council-votes-to-divest-from-companies-doing-business-with-israel/" target=" rel=">Portland</a> (Maine) stimmte im September dafür, sich von Unternehmen zu trennen, die an Israels Unterdrückungsregime beteiligt sind.</li>
<li>Im November <a href="https://www.instagram.com/p/DCRu78MJMvA/?img_index=1" target=" rel=">beschloss</a> Kolumbien in einem weiteren Schritt zur Umsetzung seines Versprechens, alle militärischen Beziehungen zu Israel zu beenden, Militärflugzeuge aus israelischer Produktion zu ersetzen.<br /><br /></li>
<li>Im Oktober <a href="https://www.reuters.com/world/spains-pm-sanchez-urges-international-community-stop-selling-weapons-israel-2024-10-11/" target=" rel=">forderte</a> der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez die EU-Mitgliedsstaaten auf, ein Militärembargo gegen Israel zu verhängen. Im November gelang es BDS-Aktivist*innen <a href="https://english.elpais.com/international/2024-05-17/a-cargo-ship-accused-of-carrying-weapons-to-israel-refuses-to-stop-in-spain.html" target=" rel=">erneut</a>, die spanische Regierung dazu zu drängen, Schiffen, die militärische Lieferungen nach Israel transportierten, die Einfahrt in einen Hafen zu verweigern. Nach Recherchen der Palestinian Youth Movement und der Progressive International hinsichtlich der Komplizenschaft der dänischen Reederei Maersk und auf Druck der spanischen Zivilgesellschaft <a href="https://www.middleeasteye.net/live-blog/live-blog-update/spain-denies-port-entry-maersk-vessel-allegations-weapons-transport" target=" rel=">verweigerte</a> die spanische Regierung einem Schiff von Maersk die Einfahrt, das mutmaßlich militärische Lieferungen nach Israel transportierte.<br /><br /></li>
<li>Im August entdeckte die BDS-Bewegung, dass die MS Kathrin mit acht Containern voller Sprengstoff aus Vietnam unterwegs war, die Israel für seinen Völkermord an den Palästinenser*innen einsetzen wollte. Diese <a href="https://bds-kampagne.de/blocktheboat-der-live-blog/" target=" rel=">#BlockTheBoat</a>-Kampagne, Teil unserer globalen Militärembargokampagne, mobilisierte internationale Solidaritätsgruppen von Malaysia bis Slowenien und sorgte für erhebliche Verzögerungen bei der Lieferung, da die Kathrin über zwei Monate lang nirgendwo anlegen konnte. Von Namibia bis Angola über Montenegro und Malta haben Staaten jede Komplizenschaft verweigert. Die portugiesische Flagge wurde dem Schiff schließlich entzogen. Die inspirierenden Bemühungen der UN-Sonderberichterstatterin für das besetzten palästinensische Gebiet, <a href="https://x.com/FranceskAlbs/status/1829709634912813278?t=PI7JOlSxbXgsoXVP1up-zQ&amp;s=09" target=" rel=">Francesca Albanese</a> spielten dabei eine wichtige Rolle. Dies war erst der Anfang einer Kampagne, die sich weiterhin gegen maritime Militär- und Energietransfers an das völkermörderische Israel richtet.<br /><br /></li>
<li>Ebenfalls im August <a href="https://www.instagram.com/p/C-4-PsJNEqZ/?img_index=1" target=" rel=">setzte</a> die schottische Regierung Treffen mit israelischen Diplomat*innen aus, bis „wirkliche Fortschritte in Richtung Frieden erzielt worden sind“. Im September <a href="https://news.sky.com/story/civil-servants-threaten-to-stop-work-over-arms-sales-to-israel-13107895" target=" rel=">warnten</a> britische Staatsbedienstete angesichts von Protesten und Sit-ins ihre Regierung, dass die Abwicklung von Waffenexporte nach Israel illegal sein könnte. Über 600 Rechtsexpert*innen hatten die Regierung im April <a href="https://www.lemonde.fr/en/international/article/2024/04/05/over-600-uk-legal-experts-urge-prime-minister-to-stop-arms-supply-arms-to-israel_6667423_4.html" target=" rel=">aufgefordert</a>, Waffenlieferungen nach Israel einzustellen. Die britische Regierung erklärte sich schließlich bereit, 30 Genehmigungen für Waffenexporte nach Israel auszusetzen &#8211; ein winziger Teil der gesamten Waffenverkäufe an Israel. Im Juli stimmte der Gemeinderat von <a href="https://democracy.islington.gov.uk/documents/s38045/Minutes%2011072024%20Council.pdf" target=" rel=">Ilsington</a> (Großbritannien) dafür, seinen Pensionsfonds von einer Liste von Unternehmen zu trennen, die am Waffenhandel mit Israel beteiligt sind. Im Juli kündigte das Waltham Forest Pension Committee (Großbritannien) an, es werde seine ethische Investitionspolitik <a href="https://x.com/WalthamForest4P/status/1815824837069127875" target=" rel=">aktualisieren</a>, „damit wir unsere Pensionsfonds von Unternehmen abziehen können, die am Waffenhandel beteiligt sind“. Diese Entscheidung erfolgte nach einer starken Kampagne, die von der lokalen Koalition Waltham Forest for Palestine geführt wurde. Im September verabschiedete das Pensions Investment Committee des Lewisham Council (Großbritannien) <a href="https://councilmeetings.lewisham.gov.uk/documents/s117320/2a.%20PIC%20minutes%20-%20Part%201.pdf" target=" rel=">einen Antrag</a> sich von Unternehmen zu trennen, die an Waffenhandel und Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind, sowie von Unternehmen, die „in einem Gebiet tätig sind, das nach internationalem Recht als besetztes Gebiet gilt“.<br /><br /></li>
<li>Im April stand Brasilien kurz davor, Artillerie vom israelischen Unternehmen Elbit Systems zu kaufen, doch nach starkem öffentlichen Druck wurde im Oktober klar, dass der Vertrag wegen des anhaltenden Völkermords Israels im Gazastreifen <a href="https://www.defensenews.com/global/the-americas/2024/10/07/brazils-deal-for-israeli-howitzers-frozen-over-gaza-war/" target=" rel=">auf Eis gelegt wurde</a>.<br /><br /></li>
<li>Im Dezember <a href="https://dfmas.df.cl/df-mas/por-dentro/las-razones-del-fracaso-del-satelite-chileno-en-el-espacio" target=" rel=">gab</a> Chile die Beendigung des millionenschweren Satellitenprojekts FASat-Delta mit der israelischen Firma ImageSat International bekannt, nachdem diese ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen war. Das israelische Unternehmen beklagte sich über die schlechten Beziehungen aufgrund „israelfeindlicher Positionen“ in Chile.</li>
<li>Das Northern Ireland Local Government Officers&#8216; Superannuation Committee, eines der größten Rentensysteme des öffentlichen Sektors in Nordirland, <a href="https://www.irishnews.com/news/politics/nilgosc-confirms-funds-divestment-of-israeli-government-bonds-TTFDZB6A2BFLZOT4LKUJNERF3A/" target=" rel=">gab im Oktober bekannt</a>, sich von seinen Israel-Anleihen zu trennen.<br /><br /></li>
<li>Im November hat Kanada 30 Ausfuhrgenehmigungen für Waffen nach Israel <a href="https://www.cbc.ca/news/politics/joly-suspensions-analysis-1.7320990" target=" rel=">aufgehoben</a>. Die kanadischen Behörden haben ausserdem dem Jüdischen Nationalfonds, einer kolonialen und antipalästinensischen rassistischen Organisation, aufgrund seiner Finanzierung des israelischen Militärs den Status der Gemeinnützigkeit <a href="https://www.instagram.com/p/DCUjRBUS4Zk/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D&amp;img_index=1" target=" rel=">entzogen</a>. Dies geschah im Anschluss an eine von der BDS-Partnergruppe Independent Jewish Voices (IJV) geführte Kampagne.<br /><br /></li>
<li>Australien gab im November bekannt, dass es seine Waffenexporte nach Israel „überprüfe“ und bereits 16 Waffenexportlizenzen <a href="https://www.theguardian.com/australia-news/2024/nov/13/australia-amends-or-ends-16-defence-export-permits-to-israel-amid-review-ntwnfb" target=" rel=">geändert oder aufgehoben hat</a>. Im Dezember <a href="https://www.middleeasteye.net/news/israeli-soldiers-denied-visa-australia-following-war-crimes-questions" target=" rel=">beschränkte</a> es zudem die Visaerteilung für Israelis, die unter dem Verdacht von Kriegsverbrechen stehen. Der Stadtrat im australischen Canterbury-Bankstown <a href="https://www.instagram.com/bdsinaustralia/p/C91J2TmhUo2/" target=" rel=">verabschiedete</a> im Juli eine BDS-Resolution und der Inner West Council von Sydney <a href="https://www.instagram.com/p/C-ehwLtTR_Y/?igsh=emQ2Y3F0OGl3aW1x" target=" rel=">verabschiedete im August einen Antrag</a> zur Auftragsvergabe im Einklang mit BDS.<br /><br /></li>
<li>Im September <a href="https://x.com/BDSmovement/status/1832093532565156059" target=" rel=">beschloss</a> die belgische Gemeinde Ixelles, ihre Städtepartnerschaft mit dem israelischen Regionalrat Megiddo auszusetzen.<br /><br /></li>
<li>Im Dezember wurde Nelson City in Aotearoa (Neuseeland) <a href="https://www.instagram.com/p/DDofX7jT_7R/?img_index=1" target=" rel=">die vierte Stadt im Land</a>, die ihre Verbindungen zu illegalen israelischen Siedlungen beendete.<br /><br /></li>
<li>Im Oktober <a href="https://www.reuters.com/world/france-bans-israeli-firms-trade-show-amid-growing-dispute-sources-say-2024-10-16/" target=" rel=">schloss</a> Frankreich israelische Unternehmen von einer Marinewaffenmesse aus; diese Entscheidung wurde später von einem französischen Gericht aufgehoben.</li>
</ul>
<p><strong> (3)</strong> <strong>Unternehmen und Finanzinstitute:</strong><strong><br /></strong><br />Mitschuldige Unternehmen und Finanzinstitutionen spüren mehr denn je den Druck von BDS und kündigen oder setzen Projekte aus, die Israels Regime von Besatzung, Apartheid und Völkermord ermöglichen und  davon profitieren:</p>
<ul>
<li>Im September <a href="https://bds-kampagne.de/shutdownnation-weltweite-desinvestitionen-wirtschaftliche-druck-und-ein-beschleunigter-zusammenbruch-der-israelischen-wirtschaft/" target=" rel=">bekräftigte</a> der Vorsitzende des Israelischen Exportinstituts die Rolle der BDS-Bewegung in der „<a href="https://bds-kampagne.de/shut-down-nation-130-israelische-top-oekonominnen-israels-zu-israels-spirale-des-zusammenbruchs/" target=" rel=">Spirale des Zusammenbruchs</a>“ der israelischen Wirtschaft, wie sie 130 führende israelische Ökonom*innen beschreiben, und <a href="https://bds-kampagne.de/shutdownnation-weltweite-desinvestitionen-wirtschaftliche-druck-und-ein-beschleunigter-zusammenbruch-der-israelischen-wirtschaft/" target=" rel=">sagte</a>: „BDS und Boykotte haben Israels globale Handelslandschaft verändert.“ Er fügte hinzu: „Wirtschaftliche Boykotte und BDS-Organisationen stellen große Herausforderungen dar, und in einigen Ländern sind wir gezwungen, unter dem Radar zu agieren.“ Laut der führenden Ratingagentur S&amp;P liegt Israels prognostizierte jährliche <a href="https://bds-kampagne.de/shutdownnation-weltweite-desinvestitionen-wirtschaftliche-druck-und-ein-beschleunigter-zusammenbruch-der-israelischen-wirtschaft/" target=" rel=">BIP-Wachstumsrate für 2024 bei 0 %</a>, und während dieses Jahres des anhaltenden Völkermords werden voraussichtlich etwa 60.000 israelische Unternehmen ihre Türen schließen müssen.<br /><br /></li>
<li>Im Dezember verkaufte der norwegische Staatsfonds, der größte der Welt, <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/norway-wealth-fund-divests-israels-bezeq-providing-telecoms-services-west-bank-2024-12-04/" target=" rel=">alle seine Anteile an Bezeq</a>, Israels größtem Telekommunikationsunternehmen, aufgrund seiner „Dienstleistungen für die israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland“. Im Oktober verkaufte Storebrand, einer der größten Investoren der nordischen Region, <a href="https://www.reuters.com/technology/thiels-palantir-dumped-by-norwegian-investor-over-work-israel-2024-10-25/" target=" rel=">seine Anteile an Palantir Technologies</a>, weil er befürchtete, dass seine „Arbeit für Israel den Vermögensverwalter dem Risiko aussetzen könnte, gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte zu verstoßen“. Palantir wird vorgeworfen, Israels Völkermord an 2,3 Millionen Palästinenser*innen im Gazastreifen wissentlich ermöglicht zu haben.<br /><br /></li>
<li>Der weltweite Umsatz von McDonald’s, einem Hauptziel von BDS, <a href="https://www.theguardian.com/business/2024/oct/29/mcdonalds-posts-biggest-decline-in-global-sales-in-four-years" target=" rel=">fiel zwischen Juli und September um 1,5 Prozent</a>, der größte Rückgang seit vier Jahren und mehr als doppelt so hoch wie von Analyst*innen prognostiziert. Im Zeitraum von April bis Juni war McDonald’s bereits um ein Prozent zurückgegangen.“ „McDonald’s sah sich wegen seiner als pro-israelische wahrgenommenen Haltung und angeblichen finanziellen Verbindungen zu dem Land Boykotten und Protesten ausgesetzt<br /><br /></li>
<li>Im Oktober stoppte der fossile Brennstoffriese Chevron, ein vorrangiges Ziel der BDS-Bewegung, <a href="https://www.instagram.com/p/DA-1vLFCoVD/?img_index=1" target=" rel=">die 429 Millionen Dollar teure Erweiterung</a> eines von Israel beanspruchten fossilen Gasfeldes angesichts des anhaltenden Völkermords in Gaza und der brutalen Bombardierungen im Libanon, in Syrien und anderswo durch Israel. Im September organisierten BDS-Aktivist*innen und Verbündete weltweit, insbesondere aus der Klimagerechtigkeits- und indigenen Gerechtigkeitsbewegung, eine Aktionswoche gegen das Unternehmen und erhielten <a href="https://www.instagram.com/p/DAoQAS-pXSG/?img_index=1" target=" rel=">Unterstützung</a> von Greta Thunberg und Naomi Klein.<br /><br /></li>
<li>Im August hat USS, der größte private Pensionsfonds Großbritanniens, auf anhaltenden Druck seiner Mitglieder und der Akademiker*innengewerkschaft UCU <a href="https://www.instagram.com/p/C-aX7T_ClcD/" target=" rel=">mehr als 100 Millionen Dollar</a> an israelischen Vermögenswerten, darunter auch israelische Staatsanleihen, verkauft.<br /><br /></li>
<li>Im August kam es zu einem <a href="https://www.instagram.com/p/C-7YQT0iMRh/" target=" rel=">großen BDS-Erfolg</a>, als der französische Versicherungskonzern AXA seine Beteiligungen an allen großen israelischen Banken verkaufen musste.<br /><br /></li>
<li>Im November <a href="https://www.instagram.com/p/DB_wjnOCEmd/?img_index=1" target=" rel=">schloss</a> Carrefour alle Filialen in Jordanien aufgrund des Drucks durch BDS. Der Partner von Carrefour im größten Teil der arabischen Welt, die Majid Al Futtaim Group, hat auf die druckvolle Kampagne von BDS Jordanien reagiert und alle Geschäfte mit dem französischen Einzelhändler in Jordanien eingestellt.<br /><br /></li>
<li>Berichten zufolge hat 7-Eleven im November alle seine acht Filialen in Israel <a href="https://asia.nikkei.com/Politics/Middle-East-crisis/7-Eleven-shuts-all-eight-stores-in-Israel-as-tensions-raise-risks" target=" rel=">geschlossen</a><strong>, </strong>ein weiterer Indikator für die Abwanderung von Kapital und Unternehmen aus der allmählich „zusammenbrechenden“ Wirtschaft.<br /><br /></li>
<li>Nach <a href="https://www.instagram.com/p/DBohA7milnX/" target=" rel=">Protesten</a> von BDS-Partner*innen in Japan, unter anderem in der Ausstellungshalle, schloss Elbit Systems, der größte private Waffenhersteller Israels, im Oktober seinen Pavillon auf der Japan International Aerospace Show 2024.<br /><br /></li>
<li>Im November bestätigte die Boykott-PUMA-Kampagne, dass das deutsche Unternehmen nach unermüdlichen BDS-Kampagnen weltweit seine Komplizenschaft mit dem israelischen Apartheidregime und seinem <a href="https://www.instagram.com/explore/tags/gazagenocide/" target=" rel=">#GazaGenocide</a> <a href="https://www.instagram.com/p/DC1l5RyCREW/?img_index=1" target=" rel=">beendet habe</a>.<br /><br /></li>
<li>Im Dezember <a href="https://www.instagram.com/p/DDFNPsoNtBO/?img_index=1" target=" rel=">verklagte Ben &amp; Jerry&#8217;s seinen Mutterkonzern</a> Unilever wegen der Unterdrückung seiner Unterstützung für die Rechte der Palästinenser*innen. Dies war einer der ersten Fälle, in denen ein großes Konsumunternehmen politische Maßnahmen gegen die schändliche Finanzierung des israelischen Völkermords durch die USA forderte.<br /><br /></li>
<li>Ebenfalls im Dezember sah sich die Strauss-Gruppe, ein israelischer multinationaler Mittäter im Lebensmittel- und Getränkesektor, aufgrund einer erfolgreichen BDS-Kampagne <a href="https://www.instagram.com/p/DDH1V1htI_R/?img_index=1" target=" rel=">gezwungen</a>, ihre Anteile an der in den USA ansässigen Firma Sabra zu verkaufen, die Hummus, ein beliebtes arabisches Gericht, das kulturell missbraucht wird, in großen Mengen herstellt.<strong><br /></strong></li>
</ul>
<p><strong> (4) Institutionen (Gewerkschaften, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport):<br /><br /></strong><strong>Akademischer Bereich</strong><br /><br />Der akademische Boykott hat sich in einem inspirierenden Tempo weiterentwickelt. Dutzende von Universitäten, akademischen Vereinigungen und Fakultätsgewerkschaften haben <a href="https://bdsmovement.net/news/universities-are-ending-complicity-israeli-apartheid-and-its-gaza-genocide-numbers-never-seen" target=" rel=">Maßnahmen ergriffen</a>, um die Komplizenschaft mit Israels Völkermord im Gazastreifen und dem dahinter stehenden siedlerkolonialen Apartheidregime zu beenden:</p>
<ul>
<li>Aus Solidarität mit dem palästinensischen Volk hat das College of Mexico im November seine Verbindungen zur Hebräischen Universität <a href="https://www.instagram.com/p/DCFFqC_vh81/" target=" rel=">abgebrochen</a>.<br /><br /></li>
<li>Im Dezember <a href="https://x.com/CJPME/status/1864786492289356113" target=" rel=">verteidigte</a> die kanadische Vereinigung der Hochschullehrer*innen, die 72.000 Fakultätsmitglieder und akademische Mitarbeiter*innen vertritt, das Recht, Israels Verbrechen an den Palästinenser*innen zu kritisieren und „Boykott und/oder Desinvestition und/oder Sanktionen gegen den Staat Israel“ zu fordern. 18 kanadische Fakultätsverbände haben Boykott-/Desinvestitionsanträge <a href="https://www.cjpme.org/who_supports_bds#faculty" target=" rel=">verabschiedet</a>.<br /><br /></li>
<li>Im Juli räumten israelische Universitäten ein, dass die Zahl ausländischen Doktorand*innen und Postdoktorand*innen an mitschuldigen israelischen Universitäten aufgrund von Israels #Gaza-Genozids und des Drucks durch BDS um bis zu 60 % <a href="https://x.com/PACBI/status/1818627444217110626" target=" rel=">zurückgegangen sind</a>.<br /><br /></li>
<li>Im September <a href="https://www.instagram.com/p/DAqetb2J4IZ/" target=" rel=">schloss</a> die University of International Business and Economics in Peking die UIBE-Israel, Chinas einzigen Campus in Israel. Anfang des Jahres [2024] forderte eine Kampagne von UIBE-Absolvent*innen, den Betrieb der UIBE-Israel einzustellen und aktuelle und zukünftige Austausch- oder andere akademische Programme mit involvierten israelischen Institutionen neu zu bewerten.<br /><br /></li>
<li>Im September <a href="https://ioinformatics.org/news/ioi-response-to-the-conflict-in-gaza/52" target=" rel=">stimmte</a> die Internationale Informatik-Olympiade mit mehr als 67 % dafür, künftige israelische Delegationen nicht anzuerkennen.<br /><br /></li>
<li>Nach einem Studierenden-Camp <a href="https://drive.google.com/file/d/1y9LzgYBDeHv-CjMBwgIFYt_t8ujmqHBg/view" target=" rel=">beschloss</a> die Universität Windsor (Kanada) im Juli, keine institutionellen Beziehungen zu israelischen Universitäten zu unterhalten, „bis das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser*innen verwirklicht ist“.<br /><br /></li>
<li>Im August <a href="https://www.instagram.com/p/C-9sVoZNajj/" target=" rel=">verabschiedeten</a> die Zweigstellen der National Tertiary Education Union an der University of New South Wales und der Melbourne University in Australien mit überwältigender Mehrheit Anträge, in denen sie forderten, die Beziehungen zu israelischen Universitäten zu beenden und sich, wie von den Palästinenser*innen gefordert, von Rüstungskonzernen zu trennen.<br /><br /></li>
<li>In den Niederlanden führte die Gewerkschaft FNV, die viele Beschäftigte der Universität Amsterdam (UvA) vertritt, im Dezember einen historischen <a href="https://linktr.ee/staffonstriketoolkit" target=" rel=">viertägigen Streik</a> durch, nachdem die Universitätsleitung nicht auf ihre Forderung eingegangen war, die Beziehungen zu mitschuldigen israelischen Einrichtungen auszusetzen. Der Streik, der von 84 % der Gewerkschaftsmitglieder unterstützt wurde, war der erste offizielle Gewerkschaftsstreik für einen akademischen Boykott Israels.<br /><br /></li>
<li>Im Juli <a href="https://loom.ly/rYzpEFY" target=" rel=">verpflichtete</a> sich die Amsterdam School for Cultural Analysis der Universität von Amsterdam (UvA), keine Verbindungen zu akademischen oder anderen israelischen Institutionen zu unterhalten, die in den von Israel gegen die Palästinenser*innen begangenen Völkermord, Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit verwickelt sind, und keine Aufträge von Unternehmen zu erhalten, die an diesen Verbrechen beteiligt sind.<br /><br /></li>
<li>Der Beratungsausschuss einer anderen niederländischen Universität, Tilburg, <a href="https://www.tilburguniversity.edu/about/organization/advisory-committee-collaborations/collaborations-partners-israel/publication-advice-collaboration-academic-partners-israel" target=" rel=">empfahl</a> im Dezember, die Beziehungen zu israelischen Universitäten wegen ihrer Mitschuld an Israels „groben und systematischen Verletzungen der Menschenrechte und Grundfreiheiten“ der Palästinenser*innen abzubrechen.<br /><br /></li>
<li>Nach Protesten von Studierenden und Beschäftigten <a href="https://bdsatucl.com/a-win-for-palestine/" target=" rel=">beschloss</a> der Akademische Rat des University College London im Juli mit überwältigender Mehrheit, die Verbindungen zu „Rüstungsunternehmen … zu überprüfen, die an der Lieferung von Waffen an Staaten beteiligt sind, gegen die wegen Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt wird“. Er stimmte auch dafür, die Verbindungen zu oder Investitionen in Unternehmen abzubrechen, die „Menschenrechtsverletzungen im Ausland aktiv unterstützen oder erleichtern, insbesondere solche, die an der Zerstörung akademischer Institutionen beteiligt sind“.<br /><br /></li>
<li>Die American Sociological Association, die größte Berufsorganisation von Soziolog*innen in den USA, beschloss im September, sich von Rüstungskonzernen zu <a href="https://www.instagram.com/p/C_bAe8CuDSJ/" target=" rel=">trennen</a>, ihre Investitionspolitik zu veröffentlichen und einen Prozess zur Überprüfung anderer Investitionen zu entwickeln.<br /><br /></li>
<li>Im Oktober <a href="https://honisoit.com/2024/10/nteu-national-council-passes-motion-supporting-institutional-academic-boycott-of-israel/" target=" rel=">stimmte</a> die National Tertiary Education Union, die 27.000 australische Universitätsangestellte vertritt, für den Boykott von mitschuldigen israelischen Universitäten.<br /><br /></li>
<li>Die italienische Gesellschaft für Nahoststudien (SeSaMO) <a href="https://www.instagram.com/p/DA8zF_EyZvg/" target=" rel=">verpflichtete</a> sich nahezu einstimmig dazu, keine Verbindungen zu israelischen akademischen Institutionen zu unterhalten, die an Israels Verbrechen gegen die Palästinenser*innen beteiligt sind.<br /><br /></li>
<li>Die wissenschaftliche Organisation „Coalition of Women in German“ hat angekündigt, den palästinensischen Aufruf zum Boykott israelischer Einrichtungen <a href="https://www.womeningerman.org/our-commitments/" target=" rel=">zu unterstützen</a>. Sie erklärt sich „mit Palästina und palästinensischen Akademiker*innen solidarisch und verabschiedete eine Resolution zur Unterstützung von <a href="https://bdsmovement.net/">Boykott, Desinvestition und Sanktionen</a> (BDS) und setzt  sich als Organisation für den akademischen Boykott israelischer Einrichtungen ein“.<br /><br /></li>
<li>Acht ehemalige Präsident*innen der Modern Language Association (MLA), darunter Judith Butler, haben die MLA, eine der größten geisteswissenschaftlichen Organisationen der USA, <a href="https://lithub.com/8-former-modern-language-association-presidents-call-for-bds-vote/" target=" rel=">aufgefordert</a>, ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, über einen BDS-Antrag zu diskutieren und abzustimmen.<br /><br /></li>
<li>Im Dezember stimmte die Portsmouth University and College Union (UCU) <a href="https://www.instagram.com/p/DDonsz8zeY8/?img_index=1">für BDS und forderte die Universität auf</a>, sich von Unternehmen zu trennen, die in Kriegsverbrechen und Völkermord verwickelt sind, wie etwa BAE Systems und Caterpillar.<br /><br /></li>
<li>Nach einem Studierenden-Camp <a href="https://www.news.uliege.be/cms/c_19745564/fr/six-semaines-d-occupation-de-l-uliege-quelles-perspectives" target=" rel=">verpflichtet</a> sich die Universität Lüttich, keine Verbindungen zu israelischen Universitäten oder Partner*innen zu unterhalten, die an Israels #Gaza-Genozid und den damit verbundenen Verstößen gegen das Völkerrecht und die Rechte der Palästinenser*innen beteiligt sind.<br /><br /></li>
<li>Im Dezember <a href="https://yaledailynews.com/blog/2024/12/08/yale-students-overwhelmingly-pass-divestment-referendum/" target=" rel=">stimmten</a> 76 Prozent der Yale-Studierenden für den Abzug der 41 Milliarden Dollar schweren Stiftungsgelder der Universität aus Rüstungsunternehmen, „darunter auch aus solchen, die Israel bewaffnen“. Das Referendum wurde von 56 Studierendenorganisationen unterstützt.<br /><br /></li>
<li>Der Graduiertenrat des MIT (Massachusetts Institute of Technology) <a href="https://drive.google.com/file/d/1PnlGkRAUK4iaXMEB3i0ndo8gNlbzzrRf/view" target=" rel=">stimmte</a> im Dezember für eine Resolution, in der das MIT aufgefordert wurde, „sofort Schritte zu unternehmen, um sämtliche Forschungsförderungsmaßnahmen des israelischen Militärs zu beenden“.<br /><br /></li>
<li>Die Daystar University in Kenia hat eine mit der israelischen Botschaft unterzeichnete Vereinbarung zur Schaffung einer Grünfläche auf dem Campus <a href="https://ntvkenya.co.ke/news/daystar-revokes-deal-with-israel-for-zion-forest-after-public-backlash/" target=" rel=">widerrufen</a>, nachdem es inmitten des israelischen Völkermords im Gazastreifen zu enormen öffentlichen Protesten über den Deal gekommen war.</li>
</ul>
<p><strong>Glaubensgemeinschaften</strong><br /><br />In der zweiten Hälfte des Jahres 2024 spielten religiöse Institutionen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Beendigung der Komplizenschaft mit dem israelischen Unterdrückungsregime:</p>
<ul>
<li>Im Juli <a href="https://www.pc-biz.org/search/3001375" target=" rel=">trennte</a> sich die Presbyterianische Kirche USA von ihren Israel Anleihen.<br /><br /></li>
<li>Im November <a href="https://www.instagram.com/p/DCHWoPSpPsv/?img_index=1" target=" rel=">empfahl</a> die United Church of Canada, die zweitgrößte christliche Glaubensgemeinschaft in Kanada, dass ihr nationales Büro und ihre örtlichen Gemeinden BDS-Strategien übernehmen und sich „dem Konsens der internationalen Menschenrechtsgemeinschaften anschließen und das Apartheidsystem Israels anerkennen und ablehnen“.</li>
</ul>
<p><strong>Kulturbereich:</strong><br /><br />Seit Beginn von Israels Völkermord im Gazastreifen hat der Einfluss unserer Bewegung auf den kulturellen Boykott exponentiell zugenommen</p>
<ul>
<li>Über <a href="https://www.theguardian.com/books/2024/oct/28/sally-rooney-percival-everett-arundhati-roy-boycott-israel-palestine-gaza" target=" rel=">1.000 Persönlichkeiten aus der Literaturbranche</a>, darunter Sally Rooney, Rachel Kushner und Arundhati Roy, verpflichteten sich, nicht mit Verlagen, Festivals oder Publikationen zusammenzuarbeiten, die „an der Verletzung palästinensischer Rechte beteiligt“ seien. Später schlossen sich dieser Initiative mehr als <a href="https://www.palfest.org/press-release-refusing-complicity-2" target=" rel=">7.000 Schriftsteller*innen</a> an.<br /><br /></li>
<li>Mehr als 150 schottische Kunstorganisationen, Kollektive, Gemeinschaftsgruppen, Zeitschriften, Festivals, Veranstaltungsorte und andere Kulturinitiativen <a href="https://www.instagram.com/p/C-sakKCCYMf/">haben</a> sich für den Boykott des israelischen Kultursektors <a href="https://www.instagram.com/p/C91y74IoEuc/?hl=en&amp;img_index=1" target=" rel=">ausgesprochen</a>, der an Völkermord und Apartheid beteiligt ist. Im August schlossen sich die Mitglieder der schottischen Künstlervereinigung mit <a href="https://www.instagram.com/p/C_P7LmxInxy" target=" rel=">91 % der Stimmen</a> dem Aufruf der palästinensischen Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) an.<br /><br /></li>
<li>Im August <a href="https://www.instagram.com/bds.movement/p/C-7mHLngBkQ/?img_index=1" target=" rel=">sagte</a> Indiens führende Institution für die Entwicklung der Filmindustrie ein israelisches Filmfestival ab, das im National Museum of Indian Cinema stattfinden sollte.<br /><br /></li>
<li>Im September zeigten sich Kulturschaffende aus den Bereichen Film, Nachtleben, Musik, Kunst, Design, Poesie und Literatur in Kanada solidarisch mit Palästina. <a href="https://www.instagram.com/p/DAqv5MHv_Yc/" target=" rel=">22 Organisationen</a> unterstützten oder bekräftigten ihr Engagement für den PACBI-Aufruf. Im Dezember <a href="https://lithub.com/20-canadian-authors-have-withdrawn-from-the-giller-prize/" target=" rel=">boykottierten</a> 20 kanadische Autor*innen den Giller-Preis, weil der Sponsor Scotiabank 250 Millionen Dollar in den israelischen Waffenhersteller Elbit investiert hatte.<br /><br /></li>
<li>Marvel und sein Mutterkonzern Disney haben auf Druck der BDS-Bewegung wichtige Details der Hintergrundgeschichte der Figur des „israelischen Superhelden“ aus dem kommenden Captain America-Film gestrichen. Solange die Figur nicht vollständig gestrichen wird, <a href="https://x.com/PACBI/status/1816532896514986153" target=" rel=">ruft</a> die BDS-Bewegung zum Boykott von Disney+, Marvel-Merchandise und Kinovorstellungen von Captain America auf: Brave New World“ auf.<br /><br /></li>
<li>Bis September hatten 17 <a href="https://www.instagram.com/p/DAGsuPXO9al" target=" rel=">US-Theater- und Schauspielorganisationen</a> den PACBI-Aufruf unterstützt. Im Oktober folgten <a href="https://www.instagram.com/p/DBZGT_pO6Eb/" target=" rel=">sechs weitere</a> dem PACBI-Aufruf, insgesamt also 23 im vergangenen Monat.<br /><br /></li>
<li>Im Oktober gab Barclays bekannt, dass das Unternehmen, nachdem in diesem Jahr Hunderte von Künstler*innen und Fachleuten der Musikbranche kollektive Solidaritätsaktionen für Palästina durchgeführt hatten, in keiner Weise mehr mit dem Great Escape Festival verbunden sei und auch  <a href="https://www.instagram.com/p/DAylwJ0tin6/" target=" rel=">kein Partner</a> des The Great Escape 2025 sein werde.<br /><br /></li>
<li>Am Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk am 29. November veröffentlichten Artists pour la Palestine (Frankreich) und Art Workers for Palestine (Belgien) jeweils eine von Hunderten führender Künstler*innen unterstützte <a href="https://www.instagram.com/p/DDA6pFDSFvr" target=" rel=">Petition</a> mit dem Versprechen, die mitschuldigen israelischen Kulturinstitutionen zu boykottieren.<br /><br /></li>
<li>Im August sagte die irische Band Fontaines DC aus Solidarität mit den Palästinenser*innen ein <a href="https://www.nme.com/news/music/fontaines-d-c-cancel-istanbul-gig-in-solidarity-with-palestine-we-must-be-clear-in-our-convictions-3780155" target=" rel=">Konzert</a> im Istanbuler Veranstaltungsort Zorlu PSM ab. Die Band berief sich dabei auf den Aufruf der BDS-Bewegung an Künstler*innen, nicht in dem Veranstaltungsort aufzutreten, da Zorlu Energy Miteigentümer eines Kraftwerks ist, das 5-8 % des israelischen Energiebedarfs deckt.<br /><br /></li>
<li>Im September gab das deutsche Festival Pop-Kultur Berlin dem <a href="https://x.com/PACBI/status/1830225734667018694" target=" rel=">Druck von BDS</a> nach. Das deutsche Festival hat seine langjährige Partnerschaft mit dem völkermordenden Israel endgültig aufgegeben, nachdem mindestens 20 Künstlerinnen und Künstler das Festival ab 2017 boykottiert hatten. Der BDS-Druck hat auch antipalästinensischen, rassistischen deutschen Nachtclubs geschadet. Das About Blank in Berlin zum Beispiel ist „<a href="https://taz.de/BDS-und-A100-bedrohen-Club-About-Blank/!6032673/" target=" rel=">unsicher</a>“, ob es bis 2030 überleben wird. BDS hat auch dem Conne Island in Leipzig <a href="https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipziger-conne-island-konzertabsagen-wegen-pro-israel-haltung-YHEO6JK4ERH5JDC2GE4EGDESYA.html" target=" rel=">schweren Schaden zugefügt</a> und es in finanzielle Schwierigkeiten gebracht.<br /><br /></li>
<li>Im Oktober reagierte die Ausstellung Wanderlust/all passports in Griechenland auf den Boykottaufruf und <a href="https://www.instagram.com/europe.palestine.network/p/DBLwsSXufVH/" target=" rel=">schloss</a> die israelische Botschaft von der Sponsorenliste aus.</li>
</ul>
<p><strong>Gewerkschaften:</strong></p>
<p>In der zweiten Hälfte des Jahres 2024 folgten die Gewerkschaften weiterhin dem BDS-Aufruf und spielten eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung unserer Bewegung (einige Indikatoren für den Einfluss von BDS auf die Gewerkschaften wurden in den obigen Abschnitten erwähnt):</p>
<ul>
<li>Im Juli <a href="https://x.com/msainat1/status/1815763445159010373" target=" rel=">forderten</a> sieben große US-Gewerkschaften, die sechs Millionen Arbeitnehmer*innen vertreten, die Biden-Regierung auf, jegliche Militärfinanzierungen für Israel einzustellen. Ebenfalls im Juli <a href="https://x.com/aft4palestine/status/1815842522826170918?s=46&amp;t=6MhpwmK3pgYupHTzaYrCRw" target=" rel=">kündigte</a> die American Federation of Teachers (AFT) ihren vollständigen Ausstieg aus Israel-Anleihen an.<br /><br /></li>
<li>Im Juli <a href="https://x.com/BDSmovement/status/1816885976091803707" target=" rel=">verabschiedete</a> OPSEU SEFPO, die 180.000 Arbeitnehmer*innen in Ontario, Kanada, vertritt, eine Resolution zur Unterstützung von BDS.<br /><br /></li>
<li>Im Oktober <a href="https://www.instagram.com/p/DBRtvl1JF1P/" target=" rel=">verhinderten</a> griechische Hafenarbeiter*innen und Gewerkschafter*innen im Rahmen der Kampagne #BlockTheBoat im Athener Hafen von Piräus die Verladung eines Containers auf die MS Marla Bull, in dem sich mutmaßlich Geschosse für den israelischen Völkermord befanden. Das Schiff musste ohne die Ladung abfahren. Im November weigerten sich <a href="https://bdsmovement.net/Morocco-Must-Ban-Docking-Of-Maersk-Denver" target=" rel=">marokkanische Hafenarbeiter*innen</a>, ein Schiff der Maersk mit militärischer Fracht für Israels Völkermord zu beladen.<br /><br /></li>
<li>Im Dezember <a href="https://www.instagram.com/p/DDe6VQzT1m1/?img_index=1" target=" rel=">forderte</a> die National Union of Metalworkers of South Africa (NUMSA) die südafrikanische Regierung auf, über Solidaritätsbekundungen für die Palästinenser*innen hinaus konkrete Maßnahmen zu ergreifen und die diplomatischen Beziehungen zu Israel abzubrechen und Sanktionen gegen das Land zu verhängen.<br /><br /></li>
<li>Ebenfalls im Dezember <a href="https://riktpunkt.nu/2024/12/hamnarbetarna-rostar-for-blockad-mot-hantering-av-krigsmaterial-till-och-fran-israel/" target=" rel=">stimmte</a> die schwedische Hafenarbeitergewerkschaft Svenska hamnarbetarförbundet für eine „Blockade gegen den Transport von Kriegsmaterial von und in das Apartheid- und Völkermordregime Israels“ &#8211; eine Entscheidung, die sich auf Schwedens Waffenimporte von israelischen Unternehmen wie Israels größtem Waffenhersteller Elbit Systems auswirken wird.</li>
</ul>
<p><strong>Sport</strong></p>
<p>Die Kampagne, die darauf abzielt, Israel aus dem Sport zu verbannen, hat einen neuen Höhepunkt erreicht:</p>
<ul>
<li>Im Juli begleiteten lebhafte Proteste, auch in der Fernsehberichterstattung, das von der israelischen Regierung gesponserte Radsportteam auf den Strecken der <a href="https://x.com/PACBI/status/1807794484161266074" target=" rel=">Tour de France</a>, der <a href="https://x.com/PACBI/status/1825587575421018504">Klasikoa</a> im Baskenland, der <a href="https://x.com/PACBI/status/1831705161187652007" target=" rel=">Vuelta de España</a> und der <a href="https://x.com/PACBI/status/1835697412431606112" target=" rel=">Tour of Britain</a> in England und Schottland.<br /><br /></li>
<li>Im Juli <a href="https://x.com/PACBI/status/1818670913560133899" target=" rel=">weigerte</a> sich ein algerischer Judoka, bei den Olympischen Spielen in Paris gegen einen Vertreter des israelischen Völkermordregimes anzutreten. Ein tadschikischer Judoka weigerte sich, einem anderen israelischen Vertreter die Hand zu geben.<br /><br /></li>
<li>Die Olympischen Spiele in Paris wurden als „<a href="https://x.com/PACBI/status/1820783425768263855" target=" rel=">Völkermordspiele</a>“ bekannt: Transparente in den Stadien, von Gebäuden herabhängende Fahnen, Proteste während der Wettkämpfe, Fahnenabwürfe, Plakate und Aufkleber in der ganzen Stadt und trotz starker Polizeirepression Graffitis entlang der Seine, wo die Eröffnungsfeier im Juli stattfand.<br /><br /></li>
<li>Im September <a href="https://x.com/PACBI/status/1837877284872556576" target=" rel=">lehnte</a> der norwegische Spitzenspieler Ole Sæter ein „wahnsinnig lukratives“ Angebot von Maccabi Haifa wegen des israelischen Völkermords in #Gaza mit den Worten ab: „Es ist inakzeptabel, dass Palästinenser*innen in ihren eigenen Häusern nicht sicher sind. Es kommt einfach nicht in Frage, in einem Land zu spielen, das tut, was Israel tut“.<br /><br /></li>
<li>Al Amerat SC (Oman) <a href="https://x.com/PACBI/status/1836351013135040995" target=" rel=">zog</a> seine Teilnahme zurück und Qadsia SC (Kuwait) weigerte sich, bei der Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2024 in Italien im September gegen ein Team zu spielen, das das völkermordende Israel vertritt.<br /><br /></li>
<li>Im Oktober <a href="https://www.instagram.com/bds.movement/p/DBJo5WQznhn/?img_index=1" target=" rel=">demonstrierten</a> in Udine während des Nations-League-Spiels Italien gegen Israel 3.000 Menschen und forderten die FIFA auf, Israel auszuschließen. Nur rund 40 Prozent der Eintrittskarten für das Spiel waren verkauft.<br /><br /></li>
<li>Im November <a href="https://x.com/PACBI/status/1854459799087280240" target=" rel=">entrollten</a> Fans von Paris Saint-Germain bei einem Spiel der UEFA Champions League ein riesiges 50 x 20 Meter großes Free Palestine-Banner. Angesichts der wachsenden Solidarität mit Palästina unter den europäischen Fans <a href="https://www.reuters.com/sports/soccer/psg-escape-uefa-sanctions-after-fans-display-free-palestine-banner-2024-11-07/" target=" rel=">lehnte</a> die UEFA Forderungen nach Disziplinarmaßnahmen ab und erklärte, das Banner sei weder „provokativ noch beleidigend“.</li>
</ul>
<p><strong>Anti-pinkwashing:<br /><br /></strong>Aktivist*innen und Gruppen, die sich gegen Pinkwashing einsetzen, rückten die Rechte der Palästinenser*innen weiterhin in den <a href="https://divamag.co.uk/2019/09/24/opinion-you-cant-pink-wash-this/" target=" rel=">Mittelpunkt</a> von Pride-Veranstaltungen auf der ganzen Welt:</p>
<ul>
<li>Im Oktober zog die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (IGLA), ein Zusammenschluss von 1.900 LGBTQIA+-Organisationen in 160 Ländern und Territorien, <a href="https://www.instagram.com/p/DBtwaNdJMSp/?img_index=1" target=" rel=">ihre Bewerbung zurück</a>, ihre nächste Weltkonferenz im Apartheid Tel Aviv auszurichten, und suspendierte die Mitgliedschaft der mitschuldigen israelischen Organisation Aguda.<br /><br /></li>
<li>Im August erkannte Capital Pride in Ottawa, Kanada, an, dass Israel in Gaza Völkermord begeht, und <a href="https://capitalpride.ca/capital-pride-statement-in-solidarity-with-palestine/" target=" rel=">verpflichtete sich</a>, die Sponsor*innen von Unternehmen auf der Grundlage der Boykottprioritäten der BDS-Bewegung zu überprüfen.<br /><br /></li>
<li>Ebenfalls im August <a href="https://www.instagram.com/p/C-geZOBhkb-/" target=" rel=">verpflichtete sich</a> Austin Pride in Texas, seine kommerziellen Sponsor*innen künftig „auf der Grundlage von BDS-Kriterien“ zu bewerten.</li>
</ul>
<p><strong>Politische Parteien</strong></p>
<ul>
<li>Die Bewegung für Demokratie in Europa 2025, DiEM 25 (MERA25 in Deutschland), <a href ="https://www.instagram.com/p/DCocaWIN52q/?img_index=1" target=" rel=">unterstützte die BDS-Bewegung</a>.</li>
</ul>
<p><strong>Danke, dass ihr aktiv geworden seid und euch weiterhin mit unserem gewaltfreien Kampf gegen Israels Völkermord und das zugrunde liegende Regime der Apartheid, des Siedlerkolonialismus und der militärischen Besatzung sowie für die Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit des palästinensischen Volkes solidarisiert!</strong></p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/Indicators-BDS-Global-Impact-July-December-2024" target=" rel=">Indicators of the BDS movement&#8217;s Global Impact: July &#8211; December 2024</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target=" rel=">BDS-Kampagne.de</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/indikatoren-fuer-die-globalen-auswirkungen-der-bds-bewegung-juli-dezember-2024/">Indikatoren für die globalen Auswirkungen der BDS-Bewegung: Juli – Dezember 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BDS funktioniert. Das Pop-Kultur Festival Berlin beugt sich dem Druck von BDS!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/bds-funktioniert-das-pop-kultur-festival-berlin-beugt-sich-dem-druck-von-bds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 17:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Boykottiert Pop-Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=20205</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Festival hat seine langjährige Partnerschaft mit dem völkermordenden Israel endgültig beendet, nachdem es ab 2017 von mindestens 20 Künstler*innen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/bds-funktioniert-das-pop-kultur-festival-berlin-beugt-sich-dem-druck-von-bds/">BDS funktioniert. Das Pop-Kultur Festival Berlin beugt sich dem Druck von BDS!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>Das Festival hat seine langjährige Partnerschaft mit dem völkermordenden Israel endgültig beendet, nachdem es ab 2017 von mindestens 20 Künstler*innen boykottiert worden war.</p>
<p>Der nachhaltige Sieg der von Palästinenser*innen geführten Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) gegen Pop-Kultur Berlin wurde durch den vollständigen Ausschluss der Botschaft des völkermordenden Staates Israel von der Partnerliste des Festivals im zweiten Jahr in Folge eindeutig belegt.</p>
<p>Gerade in Deutschland ist es wichtig, diese Leistung hervorzuheben, denn Deutschland beteiligt sich schamlos am US-amerikanisch-israelischen Völkermord an 2,3 Millionen Palästinenser*innen im Gazastreifen, wofür Israel vor dem Internationalen Gerichtshof gemäß der Völkermordkonvention angeklagt ist.</p>
<p>Dies ist auch im Kontext der beispiellosen Welle schwerer Repressionen, verfassungswidriger Verletzungen grundlegender demokratischer Rechte und des regelrechten anti-palästinensischen Rassismus von Bedeutung, die im zunehmend autoritären deutschen Establishment vorherrschen.</p>
<p>Auch das machtvolle Wiederaufleben des als „Populismus“ beschönigten Faschismus in Deutschland hat die Welt angesichts der außergewöhnlich völkermörderischen Geschichte dieses Landes schockiert.</p>
<p>Im vergangenen Jahr argumentierte Pop-Kultur damit, dass kein Land Partner des Festivals sei – womit sich nur schlecht verbergen ließ, dass das Pop-Kultur Festival trotz finanzieller und politischer Unterstützung durch das Land Berlin und die Bundesregierung unter dem Druck von BDS eingeknickt war.</p>
<p>Klaus Lederer, früherer Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin und Vorsitzender des Musicboard Berlin, das Pop-Kultur organisiert, hat die BDS-Bewegung und die prinzipientreuen Künstler*innen, die sie unterstützen, jahrelang verunglimpft und seinen „entschlossenen Widerstand“ gegen BDS gelobt.</p>
<p>Die derzeitige Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Claudia Roth war nur eine von mehreren Bundesminister*innen, die die sechsjährige BDS-Kampagne verurteilten, die schließlich die Komplizenschaft von Pop-Kultur Berlin mit Israels völkermörderischem Apartheid- und Siedlerkolonialismus-Regime beendete.</p>
<p>Wie in einem kürzlich erschienener Artikel in den deutschen Mainstream-Medien berichtet wurde, war BDS der „Elefant im Raum“ bei der diesjährigen Pop-Kultur, da es der Bewegung seit 2017 „immer gelungen“ sei, Künstler*innen zum Boykott des wichtigsten deutschen Musikfestivals zu drängen. Wir danken allen Künstler*innen, die sich dem Boykott angeschlossen haben.</p>
<p>Unsere Boykotte gegen rassistische deutsche Clubs für elektronische Musik, die von der überwältigenden Mehrheit von DJs unterstützt werden, verursachen „finanzielle Schwierigkeiten“ und „schädigen ernsthaft“ den zutiefst anti-palästinensischen, rassistischen Club Conne Island, der Freiwillige für das israelische Militär rekrutiert.</p>
<p>Da die Komplizenschaft des deutschen Staates, deutscher Unternehmen und Institutionen mit Israels Völkermord und Apartheid fortbesteht, wird BDS diese Komplizenschaft weiter ins Visier nehmen. Unsere <a href="https://x.com/hashtag/BoycottPuma?src=hashtag_click">#BoycottPuma</a>-Kampagne hat das deutsche Unternehmen bereits gezwungen, sein Sponsoring des israelischen Fußballverbands zu beenden.</p>
<p>Viele Akademiker*innen und Künstler*innen im Westen und im Globalen Süden boykottieren deutsche Institutionen, Preisverleihungen und Veranstaltungen, die sich an der Repression im Stil McCarthys und am antipalästinensischen Rassismus beteiligen, was zu einer zunehmenden Isolation Deutschlands führt.</p>
<p>Die Botschaft der Palästinenser*innen an Deutschland ist klar: Beendet eure Komplizenschaft, ihr müsst sonst mit zunehmenden Isolation und Maßnahmen zur Rechenschaftslegung auf lokaler Ebene rechnen, darunter auch wirkungsvolle, gezielte Boykotte, die den normalen Geschäftsbetrieb erheblich stören können.</p>
<p>Wenn ihr schon nichts Gutes für unseren Kampf um Befreiung tun könnt, dann richtet wenigstens keinen Schaden an &#8211; oder tragt die Konsequenzen dafür.</p>
<p><strong>English</strong></p>
<p>BDS Works. Germany&#8217;s Pop-Kultur Berlin festival bows to BDS pressure! The German festival has conclusively dropped its years-long partnership with genocidal Israel after at least 20 artists boycotted, starting in 2017.</p>
<p>The sustained victory of the Palestinian-led Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) movement against Pop-Kultur Berlin, has been conclusively demonstrated by the festival’s total exclusion of the embassy of genocidal Israel from its list of partners for the second year running.</p>
<p>This achievement is important to highlight in Germany in particular, given its shameless partnership in the US-Israeli genocide against 2.3 million Palestinians in Gaza for which it is facing charges under the Genocide Convention at the International Court of Justice.</p>
<p>It is also important in the context of the unprecedented wave of severe repression, unconstitutional violations of basic democratic rights, and downright anti-Palestinian racism that have prevailed in the increasingly authoritarian German establishment.</p>
<p>The powerful re-emergence of fascism in Germany, sanitised as “populism,” has also shocked the world, given the country’s exceptionally genocidal history.</p>
<p>Last year, Pop-Kultur argued that no country was a festival partner, a thinly-disguised attempt to conceal the fact that it had buckled under the weight of BDS pressure, despite being financially and politically backed by the city and the Federal German Government.</p>
<p>Klaus Lederer – formerly Deputy Mayor and of Berlin, the city’s cultural senator and chair of Musicboard Berlin that organises Pop-Kultur – for years smeared the BDS movement and the principled artists who support it, and pledged his “determined resistance” against BDS.</p>
<p>Germany’s current culture minister Claudia Roth was just one of several federal ministers who condemned the six-year BDS campaign that eventually ended Pop-Kultur Berlin’s complicity in Israel’s genocidal regime of apartheid and settler-colonialism.</p>
<p>As a recent article in mainstream German media reported, BDS was the “elephant in the room” at this year’s Pop-Kultur, having “always succeeded” in urging artists to boycott the flagship German music festival from 2017 onwards. We thank every artist who joined the boycott.</p>
<p>Our boycotts against racist German electronic music clubs, supported by the overwhelming majority of DJs, are causing “financial difficulties” and “seriously damaging” the deeply anti-Palestinian racist club Conne Island that has recruited volunteers for the Israeli military.</p>
<p>As German state, corporate and institutional complicity in Israel’s genocide and apartheid continues, so will BDS continue to target that complicity. Our <a href="https://x.com/hashtag/BoycottPuma?src=hashtag_click">#BoycottPuma</a> campaign has already forced the German company to end its sponsorship of the Israel Football Association.</p>
<p>Many academics and artists, in the West and the Global South, are boycotting German institutions, awards and events that engage in McCarthyite repression and anti-Palestinian racism, leading to increased German isolation.</p>
<p>Palestinians’ message to Germany is clear: end your complicity, or face escalating isolation and grassroots accountability measures, including powerful, targeted boycotts that can considerably disrupt your business-as-usual.</p>
<p>If you can’t do any good to our liberation struggle, at least do no harm–or face the consequences.</p>
<p><a href="https://x.com/PACBI/status/1830225734667018694" target=" rel=">BDS Works. Germany&#8217;s Pop-Kultur Berlin festival bows to BDS pressure!</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target=" rel=">BDS-Kampagne.de</a></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Handelt jetzt gegen diejenigen Unternehmen, die vom Völkermord am palästinensischen Volk profitieren</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/handelt-jetzt-gegen-diejenigen-unternehmen-die-vom-voelkermord-am-palaestinensischen-volk-profitieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 20:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC update]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott PUMA]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott Siemens & Chevron]]></category>
		<category><![CDATA[Stop AXA]]></category>
		<category><![CDATA[Stop HP]]></category>
		<category><![CDATA[What to boycott]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapitalabzug]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>5. November 2023 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Nachfolgend findet ihr eine detaillierte Anleitung zu unseren gezielten Verbraucherboykott- und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/handelt-jetzt-gegen-diejenigen-unternehmen-die-vom-voelkermord-am-palaestinensischen-volk-profitieren/">Handelt jetzt gegen diejenigen Unternehmen, die vom Völkermord am palästinensischen Volk profitieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>5. November 2023 / <a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p>Nachfolgend findet ihr eine detaillierte Anleitung zu unseren gezielten Verbraucherboykott- und Desinvestitionskampagen sowie Kampagnen, um Druck auf Ziele auszuüben, die keine BDS-Kampagne darstellen. Helft diese Nachricht zu verbreiten, um unsere Wirkung zu maximieren!</p>
<p>Der <strong>Nationale Palästinensische BDS-Ausschuss (BNC)</strong>, die größte Koalition in der palästinensischen Zivilgesellschaft, die die weltweite Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (<a href="http://www.bdsmovement.net/" target="_blank" rel="noopener">BDS</a>) anführt, würdigt Aktivist*innen, Organisationen und Institutionen weltweit, die ihre tiefe Solidarität mit unserem vordringlichen Kampf gegen Israels sich <a href="https://twailr.com/public-statement-scholars-warn-of-potential-genocide-in-gaza/" target="_blank" rel="noopener">abzeichnenden Völkermord</a> in Gaza zu stoppen durch Ausweitung von  Boykott- und Desinvestitionskampagnen zum Ausdruck gebracht haben. Die Ausweitung von Boykotten gegen beteiligte israelische und multinationale Konzerne kann wirksam sein, wenn sie strategisch durchgeführt werden.</p>
<p>Die Beendigung jeglicher staatlicher, unternehmerischer und institutioneller Komplizenschaft mit dem Völkermordregime Israels ist dringender denn je. Unser Leben und unsere Existenzgrundlage hängen buchstäblich davon ab.</p>
<p><strong>Gezielte Boykotte vs. nicht gezielte Boykotte</strong></p>
<p>Gewissenhafte Menschen auf der ganzen Welt sind zu Recht erschüttert, wütend und fühlen sich manchmal machtlos. Viele fühlen sich gezwungen, sämtliche Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen zu boykottieren, die in irgendeiner Weise mit Israel verbunden sind. Ein Beispiel hierfür ist die Verbreitung umfangreicher „Boykottlisten“ in den sozialen Medien. Die Frage ist, wie Boykotte wirksam werden und tatsächlich dazu führen können, dass Unternehmen für ihre Mitschuld am Leid der Palästinenser zur Rechenschaft gezogen werden.</p>
<p>Die BDS-Bewegung nutzt die historisch erfolgreiche Methode des gezielten Boykotts, die weltweit unter anderem von der südafrikanischen Anti-Apartheid-Bewegung, der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und dem indischen antikolonialen Kampf inspiriert wurde.</p>
<p>Um eine <strong>maximale Wirkung</strong> zu erzielen, müssen wir uns strategisch auf eine relativ <strong>kleine Anzahl</strong> <a href="https://bdsmovement.net/news/criteria-choosing-optimal-bds-target" target="_blank" rel="noopener">sorgfältig ausgewählter Unternehmen und Produkte</a> konzentrieren. Unternehmen, die eine klare und direkte Rolle bei den Verbrechen Israels spielen und bei denen <strong>echtes Gewinnpotenzial</strong> besteht, wie es unter anderem bei G4S, Veolia, Orange, Ben &amp; Jerry’s und Pillsbury der Fall war. Große mitschuldige Unternehmen durch strategische und kontextbezogene Boykott- und Desinvestitionskampagnen dazu zu zwingen, ihre Mittäterschaft an der israelischen Apartheid und den Kriegsverbrechen gegen Palästinenser*innen zu beenden, senden eine sehr starke Botschaft an Hunderte anderer mitbeteiligten Unternehmen: „Ihre Zeit wird kommen, also steigen Sie aus, bevor es zu spät ist!&#8220;</p>
<p><strong>Viele der untragbar langen Listen, die in den sozialen Medien viral gehen, bewirken das genaue Gegenteil dieses strategischen und wirkungsvollen Ansatzes. Dazu gehören Hunderte von Unternehmen, von denen viele keine glaubwürdigen Beweise für ihre Verbindung zum israelischen Unterdrückungsregime gegen Palästinenser*innen haben, was Boykotte gegen sie wirkungslos macht.</strong></p>
<p>Abgesehen davon sind alle friedlichen Bemühungen der Bevölkerung, einschließlich Boykott und Desinvestition, gerechtfertigt und erforderlich, um alle wirklich mitschuldigen Unternehmen (und Institutionen) für die Unterstützung der schweren Verletzungen der Rechte der Palästinenser*innen durch Israel zur Rechenschaft zu ziehen. Es ist beispielsweise vollkommen legitim, Unternehmen zu boykottieren, deren israelische Niederlassung oder Franchise den sich abzeichnenden Völkermord Israels in Gaza unterstützt hat, von denen wir einige weiter unten im Abschnitt „Ziele des organischen Boykotts an der Basis“ erwähnen.</p>
<p>Außerdem kann ein Unternehmen oder Produkt in einem bestimmten Kontext oder in einer Stadt als Boykottziel durchaus sinnvoll sein, anderswo jedoch nicht. Diese Kontextsensitivität ist ein zentrales Prinzip unserer Bewegung. Ungeachtet dessen verfügen wir alle über begrenzte menschliche Kapazitäten, daher sollten wir sie besser auf die effektivste Art und Weise nutzen, um sinnvolle, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen, die wirklich zur Befreiung der Palästinenser*innen beitragen können. Wir rufen daher unsere Unterstützer*innen auf, unsere gezielten Kampagnen zu verstärken und die auf <a href="https://bdsmovement.net/get-involved/what-to-boycott" target="_blank" rel="noopener">unserer Website</a> [<a href="http://bdsberlin.org/know-what-to-boycott-wissen-was-boykottiert-werden-sollte/" target="_blank" rel="noopener">hier Zusammenfassung auf Deutsch</a>] genannten mitschuldigen Unternehmen zu boykottieren, um unsere gemeinsame Wirkung zu maximieren.</p>
<p>Im Folgenden sind die aktuellen Boykottziele mit höchster Priorität der globalen BDS-Bewegung aufgeführt.</p>
<p><strong>Wir haben diese Ziele in vier Abschnitte unterteilt:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Ziele des Verbraucherboykotts</strong> – Die BDS-Bewegung fordert einen vollständigen Boykott nachfolgender Unternehmen / Marken, die sorgfältig ausgewählt wurden, da sie nachweislich an der israelischen Apartheid beteiligt sind;</li>
<li><strong>Desinvestitionsziele</strong> – Die BDS-Bewegung übt Druck auf Regierungen, Institutionen und Investmentfonds aus, um so viele mitschuldige Unternehmen wie möglich auszuschließen und Kapital von ihnen abzuziehen. Dazu gehören insbesondere Waffenhersteller, Banken und Unternehmen, die in der UN-Datenbank der Unternehmen aufgeführt sind, die an Israels illegalem Siedlungsunternehmen beteiligt sind, sowie die Datenbanken von <a href="http://whoprofits.org/" target="_blank" rel="noopener">WhoProfits</a>&#8211; und <a href="https://investigate.afsc.org/" target="_blank" rel="noopener">AFSC Investigate</a> für Unternehmen, die die Besatzung unterstützen. Nachstehend nennen wir einige der Unternehmen, gegen die wir eine Kampagne führen.</li>
<li><strong>Druck ausüben auf Ziele, auch wenn sie keine BDS-Kampagne darstellen </strong>&#8211; Die BDS-Bewegung ruft aktiv dazu auf, auf nachstehende Marken und Dienstleistungen Druck auszuüben, da sie an der israelischen Apartheid beteiligt sind. Aus strategischen Gründen haben wir nicht zum Boykott dieser Marken und Dienstleistungen aufgerufen. Stattdessen fordern wir Unterstützer*innen und Institutionen auf, mit anderen strategisch sinnvollen Maßnahmen Druck auszuüben, bis diese Marken und Dienstleistungen ihre Mittäterschaft an der israelischen Apartheid beenden.</li>
<li><strong>Spontane Boykott-Ziele</strong> &#8211; Die BDS-Bewegung hat diese Boykottkampagnen an der Basis nicht initiiert, unterstützt sie jedoch, da diese Marken Israels Völkermord an den Palästinenser*innen offen unterstützen.</li>
</ol>
<p> </p>
<ol>
<li><strong>Ziele des Verbraucherboykotts</strong></li>
</ol>
<p><strong>Siemens</strong><br />Siemens (Deutschland) ist der <a href="https://bdsmovement.net/siemens-and-chevron-stop-fueling-apartheid-and-climate-disaster" target="_blank" rel="noopener">Hauptauftragnehmer</a> für den Euro-Asia Interconnector, ein Unterwasserkabel zwischen Israel und der EU, das Israels illegale Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet mit Europa verbinden soll. Elektrogeräte der Marke Siemens werden weltweit verkauft.</p>
<p><strong>PUMA</strong><br />PUMA (Deutschland) <a href="https://bdsmovement.net/boycott-puma" target="_blank" rel="noopener">sponsert</a> den israelischen Fußballverband, der Mannschaften in Israels illegalen Siedlungen auf besetztem palästinensischem Land betreut.</p>
<p><strong>Carrefour</strong><br />Carrefour (Frankreich) unterstützt Völkermord. Carrefour-Israel hat israelische Soldat*innen, die am sich abzeichnenden Völkermord an den Palästinenser*innen in Gaza beteiligt waren, mit der Schenkung persönlicher Pakete unterstützt. Im Jahr 2022 ging Carrefour eine <a href="https://bdsmovement.net/boycott-carrefour" target="_blank" rel="noopener">Partnerschaft</a> mit dem israelischen Unternehmen Electra Consumer Products und seiner Tochtergesellschaft Yenot Bitan ein, die beide an schweren Verstößen gegen das palästinensische Volk beteiligt sind.</p>
<p><strong>AXA</strong><br />Als Russland in die Ukraine einmarschierte, ergriff der Versicherungsriese AXA (Frankreich) gezielte Maßnahmen dagegen. Doch während Israel, ein 75 Jahre altes Regime des Siedlerkolonialismus und der Apartheid, einen völkermörderischen Krieg gegen Gaza führt, <a href="https://bdsmovement.net/axa-divest" target="_blank" rel="noopener">investiert AXA weiterhin</a> in israelische Banken, die Kriegsverbrechen und den Landraub von palästinensischem Land und natürlichen Ressourcen finanzieren.</p>
<p><strong>Hewlett Packard Inc (HP Inc)</strong><br />HP Inc (USA) <a href="https://bdsmovement.net/boycott-hp" target="_blank" rel="noopener">erbringt</a> Dienstleistungen für die Büros der Anführer der Völkermorde, dem israelischen Premierministers Netanyahu und des Finanzministers Smotrich.</p>
<p><strong>SodaStream</strong><br />SodaStream beteiligt sich aktiv an Israels Politik der Vertreibung der einheimischen beduinisch-palästinensischen Bürger*innen Israels im Naqab (Negev) und weist eine lange Geschichte der Rassendiskriminierung palästinensischer Arbeiter*innen auf.</p>
<p><strong>Ahava</strong><br />Ahava Cosmetics hat seinen Produktionsstandort, sein Besucherzentrum und sein Hauptgeschäft in einer illegalen israelischen Siedlung im besetzten palästinensischen Gebiet.</p>
<p><strong>RE/MAX</strong><br />RE/MAX (USA) vermarktet und verkauft Immobilien in illegalen israelischen Siedlungen, die auf gestohlenem palästinensischem Land errichtet wurden, und ermöglicht so die Israels Kolonisierung des besetzten Westjordanlandes.</p>
<p><strong>Israelische Produkte in euren Supermärkten</strong></p>
<p>Obst, Gemüse und Weine, die fälschlicherweise als „Product of Israel“ gekennzeichnet sind, sind oft Produkte aus illegalen Siedlungen, die auf gestohlenem palästinensischem Land errichtet wurden. Israelische Unternehmen machen keinen Unterschied zwischen beiden, also zwischen Israel und besetztem palästinensischen Gebiet, und Verbraucher*innen sollten das auch nicht tun. <a href="https://bds-kampagne.de/themen/saat-des-unrechts/broschren/" target="_blank" rel="noopener">Boykottiert</a> israelische Produkte in euren Supermärkten und fordert deren Entfernung aus den Regalen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Desinvestitionsziele </strong></li>
</ol>
<p><strong>Elbit Systems</strong><br /><a href="https://bdsmovement.net/military-embargo" target="_blank" rel="noopener">Elbit Systems</a> ist Apartheid-Israels größtes Rüstungsunternehmen. Es „testet“ seine Waffen vor Ort an Palästinenser*innen, unter anderem im anhaltenden völkermörderischen Krieg Israels gegen die Palästinenser*innen in Gaza. Elbit baut nicht nur Killerdrohnen, sondern stellt auch Überwachungstechnologie für Israels Apartheidmauer, Kontrollpunkte und den Gaza-Zaun her und ermöglicht so Apartheid. Die USA und die EU nutzen die Technologie von Elbit, um ihre Grenzen zu militarisieren und verletzen damit die Rechte von Geflüchteten und indigenen Völkern.</p>
<p><strong>HD Hyundai/Volvo/CAT/JCB</strong><br />Maschinen von HD Hyundai (Südkorea), Volvo (Schweden/China), CAT (USA) und JCB (Großbritannien) wurden von Israel bei der ethnischen Säuberung und Zwangsumsiedlung von Palästinenser*innen eingesetzt, zerstörten Häuser, Bauernhöfe und Geschäfte und führten den Bau illegaler Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land durch, ein Kriegsverbrechen nach internationalem Recht.</p>
<p><strong>Barclays</strong><br />Die Barclays Bank (UK) hält Aktien im Wert von mehr als 1 Milliarde Pfund und stellt Kredite und Übernahmen im Wert von mehr als 3 Milliarden Pfund für neun Unternehmen bereit, deren Waffen, Komponenten und Militärtechnologie bei der bewaffneten Gewalt Israels gegen Palästinenser eingesetzt wurden.</p>
<p><strong>CAF</strong><br />Das baskische Transportunternehmen CAF baut und wartet die Jerusalem Light Rail (JLR), eine Straßenbahnlinie zu Israels illegalen Siedlungen in Jerusalem. CAF <a href="https://bdsmovement.net/boycott-caf" target="_blank" rel="noopener">profitiert</a> von Israels Kriegsverbrechen auf gestohlenem palästinensischem Land.</p>
<p><strong>Chevron</strong><br />Der US-Multi für fossile Brennstoffe Chevron ist der führende internationale Konzern bei der <a href="https://bdsmovement.net/siemens-and-chevron-stop-fueling-apartheid-and-climate-disaster" target="_blank" rel="noopener">Förderung</a> des von Apartheid-Israel beanspruchten Gases im östlichen Mittelmeer. Chevron generiert Einnahmen in Milliardenhöhe, stärkt Israels Kriegskasse und das Apartheidsystem und verschärft die Klimakrise.</p>
<p><strong>HikVision</strong><br />Amnesty International hat hochauflösende CCTV-Kameras des chinesischen Unternehmens Hikvision <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2023/05/israel-opt-israeli-authorities-are-using-facial-recognition-technology-to-entrench-apartheid/" target="_blank" rel="noopener">dokumentiert</a>, die in Wohngebieten installiert und an der israelischen Militärinfrastruktur zur Überwachung von Palästinensern montiert wurden. Einige dieser Modelle können laut Hikvisions eigenem Marketing an externe Gesichtserkennungssoftware angeschlossen werden.</p>
<p><strong>TKH Security</strong><br />Amnesty International hat Kameras identifiziert, die von der niederländischen Firma TKH Security hergestellt und von Israel zur Überwachung von Palästinenser*innen eingesetzt werden. TKH stellt der israelischen Polizei Überwachungstechnologie zur Verfügung, die zur Festigung der Apartheid eingesetzt wird.</p>
<ol start="3">
<li><strong> Ziele, auf die </strong><strong>Druck auszuüben ist, auch wenn sie keine BDS-Kampagne darstellen</strong></li>
</ol>
<p><strong>Google and Amazon (US)</strong><br />Als das israelische Militär im Mai 2021 <a href="https://www.businessinsider.com/israel-bombing-gaza-apartment-buildings-potential-war-crime-rights-groups-2021-5" target="_blank" rel="noopener">Häuser</a>, <a href="https://www.nytimes.com/2021/05/18/world/middleeast/israel-gaza-covid-lab.html" target="_blank" rel="noopener">Krankenhäuser</a> und <a href="https://www.aljazeera.com/news/2021/8/20/back-to-school-in-gaza-4000-changed-schools-because-of-conflict" target="_blank" rel="noopener">Schulen</a> in Gaza bombardierte und damit <a href="https://www.aljazeera.com/news/2021/5/11/sheikh-jarrah-residents-speak-out-on-israels-forced-expulsions" target="_blank" rel="noopener">drohte</a>, palästinensische Familien aus ihren Häusern im besetzten Jerusalem zu vertreiben, unterzeichneten Führungskräfte von Amazon Web Services und Google Cloud einen Vertrag über 1,22 Milliarden US-Dollar zur Bereitstellung von Cloud-Technologie für die israelische Regierung und das Militär . Durch die Unterstützung der israelischen Apartheid mit lebenswichtigen Technologien sind Amazon und Google direkt in das gesamte System der Unterdrückung verwickelt, einschließlich des sich abzeichnenden Völkermords in Gaza. Tretet der Kampagne #NoTechForApartheid bei. Die Kampagnen, die sich gegen diese Unternehmen richten, haben zwar nicht zum Boykott aufgerufen, sondern übten in anderer Weise Druck aus, um sie zur Beendigung ihrer Komplizenschaft zu zwingen.</p>
<p><strong>Airbnb/Booking/Expedia</strong><br />Airbnb (USA), Booking.com (Niederlande) und Expedia (USA) bieten Mietobjekte in illegalen israelischen Siedlungen an, die auf gestohlenem palästinensischem Land errichtet wurden. Während die gegen diese Unternehmen gerichteten Kampagnen nicht zum Boykott aufgerufen haben, wurden andere Formen des Drucks eingesetzt, um sie zu zwingen, ihre Komplizenschaft zu beenden.</p>
<p><strong>Disney</strong><br />Marvel Studios (USA), im Besitz von Disney, wirbt im nächsten Captain America-Film für einen „Superhelden“, der die israelische Apartheid verkörpert. Beide Unternehmen seien daher mitschuldig an „antipalästinensischem Rassismus, israelischer Propaganda und der Verherrlichung kolonialer Gewalt gegen indigene Völker“, wie palästinensische Kulturorganisationen erklärten.</p>
<ol start="4">
<li><strong>Spontane Boykott-Ziele<br /></strong></li>
</ol>
<p><strong> McDonald&#8217;s (USA), Burger King (USA), Papa John&#8217;s (USA), Pizza Hut (USA), WIX (Israel) usw.</strong> die mittlerweile in bestimmten Ländern Gegenstand spontaner und populärer Boykottkampagnen sind, wurden nicht von der BDS-Bewegung initiiert. Diese Unternehmen oder ihre Niederlassungen oder Franchises in Israel unterstützen offen Apartheid-Israel und/oder leisten großzügige Sachspenden an das israelische Militär ungeachtet der laufenden israelischen Offensive gegen 2,3 Millionen Palästinenser*innen im besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich des belagerten Gazastreifen –  die von führenden Völkerrechtswissenschaftler*innen als „<a href="https://ccrjustice.org/sites/default/files/attach/2023/10/Israels-Unfolding-Crime_ww.pdf" target="_blank" rel="noopener">sich abzeichnender Völkermord</a>“ bezeichnet wird. Wenn diese Basiskampagnen in eurer Region noch nicht aktiv sind, empfehlen wir euch, eure Energie auf unsere oben genannten strategischen Kampagnen zu konzentrieren.</p>
<p><strong>Denkt daran, dass alle israelischen Banken und praktisch alle israelischen Unternehmen bis zu einem gewissen Grad am israelischen Besatzungs- und Apartheidsystem beteiligt sind und dass Hunderte internationaler Unternehmen und Banken ebenfalls zutiefst mitschuldig sind. </strong><a href="https://bdsmovement.net/get-involved/what-to-boycott" target="_blank" rel="noopener">Wir konzentrieren unsere Boykotte auf eine kleine Anzahl von Unternehmen und Produkten, um eine maximale Wirkung zu erzielen.</a></p>
<p>Weitere Quellen: Um mehr über Unternehmen zu erfahren, die an Israels Verletzungen der palästinensischen Menschenrechte beteiligt sind, besuchen Sie <a href="https://www.whoprofits.org/" target="_blank" rel="noopener">Who Profits</a>, <a href="https://investigate.afsc.org/updates/un-list" target="_blank" rel="noopener">Investigate</a> und die <a href="https://undocs.org/en/A/HRC/43/71" target="_blank" rel="noopener">UN-Datenbank</a> der Unternehmen, die an Israels illegalen Siedlungsunternehmen beteiligt sind.</p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/Act-Now-Against-These-Companies-Profiting-From-Genocide" target="_blank" rel="noopener">Act Now Against These Companies Profiting from the Genocide of the Palestinian People</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>


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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/handelt-jetzt-gegen-diejenigen-unternehmen-die-vom-voelkermord-am-palaestinensischen-volk-profitieren/">Handelt jetzt gegen diejenigen Unternehmen, die vom Völkermord am palästinensischen Volk profitieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pop-Kultur Festival Berlin ist Apartheid-Israel los</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/pop-kultur-festival-berlin-ist-apartheid-israel-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 16:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC - IN THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Boykottiert Pop-Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Impakt]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Kultur Festival]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=18527</guid>

					<description><![CDATA[<p>1.September 2023 / Boycott Pop-Kultur Festival Eine sechsjährige BDS-Kampagne trug dazu bei, die Partnerschaft des deutschen Festivals mit der Botschaft</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/pop-kultur-festival-berlin-ist-apartheid-israel-los/">Pop-Kultur Festival Berlin ist Apartheid-Israel los</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>1.September 2023 / <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Boycott Pop-Kultur Festival">Boycott Pop-Kultur Festival </a></p>
<p dir="ltr"><em>Eine sechsjährige BDS-Kampagne trug dazu bei, die Partnerschaft des deutschen Festivals mit der Botschaft des Staates Israel zu beenden</em><br /><br />Sechs Jahre nachdem die ersten Künstler*innen ihre Teilnahme am Pop-Kultur Festival Berlin aufgrund dessen Partnerschaft mit Apartheid-Israels Botschaft abgesagt haben, hat das Festival seine beschämende, langjährige Zusammenarbeit endgültig beendet.</p>
<p dir="ltr">Mehr als <a href="https://www.boycottpopkulturfestival.com/de/" target="_blank" rel="noopener">zwanzig Künstler*innen</a> boykottierten seit 2017 das antipalästinensische, rassistische Festival, in diesem Jahr auch die Headliner Young Fathers. Sie reagierten damit auf den Aufruf der Palästinenser*innen, Israel völkerrechtlich zur Verantwortung zu ziehen &#8211; so wie einst Apartheid-Südafrika.</p>
<p dir="ltr">In Medienberichten wurde über die Gründe für den diesjährigen Verzicht auf eine Partnerschaft mit Israel spekuliert und auf die &#8222;<a href="https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/musik/berlin-wegen-justizreform-israelische-acts-beim-pop-kultur-festival-wollen-kein-geld-aus-israel-li.380871&quot;" target="_blank" rel="noopener">Auswirkungen</a>&#8220; der von Palästinenser*innen geführten Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) sowie die anhaltenden Proteste liberaler zionistischer Israelis gegen die Justizreform verwiesen.</p>
<p dir="ltr">Typisch für die Unprofessionalität, die Ausweichmanöver und die Täuschung des Festivals haben die Organisator*innen den Medien mitgeteilt, dass israelische Künstler*innen in diesem Jahr keine Unterstützung ihrer Botschaft wünschen.</p>
<p dir="ltr">Mehrere Künstler*innen sagten Aktivist*innen jedoch, das Festival habe ihnen schon <a href="https://twitter.com/BoycottPKBerlin/status/1671912092792651776&quot;" target="_blank" rel="noopener">vor Monaten</a> versprochen, dass in diesem Jahr keine Botschaften involviert sein würden, was stark darauf hindeutet, dass die öffentlichen Erklärungen des Festivals seine frühere Entscheidung verschleiern sollen, Apartheid-Israel 2023 bewusst auszuschließen.</p>
<p dir="ltr">​​Letztes Jahr hat das Festival die Wiederaufnahme seiner Partnerschaft mit der israelischen Botschaft <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-danken-den-kuenstlerinnen-die-das-in-partnerschaft-mit-apartheid-israel-verbundene-pop-kultur-festival-berlin-boykottieren/" target="_blank" rel="noopener">unwiderlegbar verschwiegen</a> und behauptet, sie sei erst in letzter Minute vereinbart worden. Jetzt sollen Künstler*innen und Medien glauben, dass es für jede*n teilnehmende*n israelische*n Künstler*in unmöglich gewesen wäre, kurzfristig einen Förderantrag zu stellen. Beides kann nicht wahr sein.</p>
<p dir="ltr">Ungeachtet dieser Ungereimtheiten stimmen wir mit den Musiker*innen überein, die gestern in einem <a href="https://twitter.com/PACBI/status/1696919479546994727" target="_blank" rel="noopener">offenen Brief</a> ihre Hoffnung zum Ausdruck brachten, “ dass das Festival seiner ethischen Haltung treu bleibt und auch in Zukunft keine Partnerschaft mit Apartheid-Israel eingeht.“</p>
<p dir="ltr">Sollte das Festival seine Partnerschaft mit Apartheid-Israel wieder aufnehmen, werden wir, egal, welche koloniale Fraktion seiner rechtextremen Machthaber*innen an der Regierung ist, die teilnehmenden Künstler*innen abermals auffordern, ihre Teilnahme zurückzuziehen.</p>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"> </div>
</div>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/Cwkhr13LX5J/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von BDS Movement (@bdsnationalcommittee)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script><br /><br />Quelle: <strong><a href="https://bdsmovement.net/news/pop-kultur-dumps-apartheid-israel" target=" _blank" rel="noopener">Pop-Kultur Berlin festival dumps apartheid Israel</a><br /></strong>Siehe auch:<a href="https://bds-kampagne.de/endlich-das-pop-kultur-berlin-hat-apartheid-israel-als-partner-gestrichen/" target=" _blank" rel="noopener"><strong> Endlich! Das Pop-Kultur Festival Berlin hat Apartheid-Israel als Partner gestrichen</strong></a> mit dem offenen Brief der Künstler*innen und Brion Enos Statement auf Deutsch</p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/category/boykottiert-pop-kultur/" target=" _blank" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a>  und <a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/de/" target=" _blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> findet ihr weitere Informationen zur Boykottiert Pop-Kultur-Kampagne</p>
<p> </p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2Fpop-kultur-festival-berlin-ist-apartheid-israel-los%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Endlich! Pop-Kultur Berlin hat Apartheid-Israel als Partner gestrichen</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/endlich-das-pop-kultur-berlin-hat-apartheid-israel-als-partner-gestrichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 20:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC]]></category>
		<category><![CDATA[Boykottiert Pop-Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=18494</guid>

					<description><![CDATA[<p>Brian Eno, The Blessed Madonna, Peter Gabriel und weitere Musiker*innen begrüßen die Nachricht. Hier der offene Brief der Künstler*innen: &#8222;Als</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p></p>



<p>Brian Eno, The Blessed Madonna, Peter Gabriel und weitere Musiker*innen begrüßen die Nachricht.</p>
<p dir="auto"><strong>Hier der offene Brief der Künstler*innen:</strong></p>
<blockquote>
<div dir="auto" style="text-align: left;"><em>&#8222;Als Musiker*innen erkennen wir das Potenzial der Kunst, dazu beizutragen, Unterdrückungsstrukturen zu überwinden.</em></div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"><em>Wir stimmen voll und ganz mit der erklärten Mission des Pop-Kultur Festivals Berlin überein, niemanden auszuschließen.</em></div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"><em>Wir lehnen alle Formen von Fanatismus, Rassismus und Diskriminierung ab, einschließlich Rassismus gegen Schwarze, Islamophobie, Antisemitismus, Queer- und Transphobie, Sexismus und Diskriminierung von Behinderten.</em></div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"><em>Die derzeitige israelische Regierung ist die fundamentalistischste, rechtsextremste und rassistischste in der Geschichte Israels – ein hochrangiger Minister bezeichnete sich selbst als „faschistischen Homophoben“.</em></div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"><em>Wie alle früheren israelischen Regierungen unterdrückt auch diese systematisch die palästinensische Bevölkerung.</em></div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"><em>Wir freuen uns, dass das Pop-Kultur Festival Berlin in diesem Jahr auf eine Partnerschaft mit der israelischen Botschaft verzichtet hat.</em></div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: left;"><em>Wir hoffen, dass das Festival seiner ethischen Haltung treu bleibt und auch in Zukunft keine Partnerschaft mit Apartheid-Israel eingeht.&#8220;</em></div>
</blockquote>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto"><strong>Brian Eno fügte nachfolgendes Statement hinzu:</strong><br /><br /></div>
<blockquote>
<div dir="auto"><em>„In einer Zeit, in der koloniale Hinterlassenschaften zunehmend in Frage gestellt werden, sollte die Distanzierung des Festivals vom israelischen Staat und seinem anhaltenden Siedlerkolonialismus kein Tabu sein, auch nicht in Deutschland.</em></div>
<div dir="auto"> </div>
<div dir="auto"><em>Tatsächlich war es noch nie so dringend: Die Situation der Palästinenser*innen, die unter Apartheid, Belagerung und ethnischen Säuberungen leben, verschlechtert sich von Woche zu Woche.</em></div>
<div dir="auto"> </div>
<div dir="auto"><em>Künstler*innen haben wie alle Bürger*innen die moralische Verantwortung ihre Stimme zu erheben und sinnvolle Maßnahmen gegen Unterdrückungssysteme zu ergreifen, egal wo.“</em></div>
</blockquote>
</div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a" style="padding-left: 40px;">In den Bildern unten sind die Namen der Künstler*innen aufgeführt, die den offenen Brief unterzeichnet haben:<br /><br />

<a href='https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_5.jpg'><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_5.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_5.jpg 1080w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_5-300x300.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_5-1024x1024.jpg 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_5-150x150.jpg 150w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_5-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a>
<a href='https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_6.jpg'><img decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_6.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_6.jpg 1080w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_6-300x300.jpg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_6-1024x1024.jpg 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_6-150x150.jpg 150w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/BNC_Instagram_6-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a>

<a href="https://tinyurl.com/ytfxc47r" target="_blank" rel="noopener">Pop-Kultur Berlin has finally dropped apartheid Israel as partner!</a> <br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p><a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/pic-mit-mariana-sadovska.jpeg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-18572 size-medium" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/pic-mit-mariana-sadovska-300x300.jpeg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/pic-mit-mariana-sadovska-300x300.jpeg 300w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/pic-mit-mariana-sadovska-1024x1024.jpeg 1024w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/pic-mit-mariana-sadovska-150x150.jpeg 150w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/pic-mit-mariana-sadovska-768x768.jpeg 768w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/08/pic-mit-mariana-sadovska.jpeg 1079w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><strong>Update 1. September 2023:</strong> Eine weitere Künstler*in, die dieses Jahr bei #popkulturberlin auftrat, hat den offenen Brief unterzeichnet!  <a href="https://www.instagram.com/p/CwshvmiIW3f/" target="_blank" rel="noopener">Mariana Sadovska</a> schließt sich umru an, der ebenfalls zu den #popkultur2023-Künstler*innen gehört, die den Brief unterzeichnet haben. Mariana Sadovska hat beim #popkulturfestival ein Auftragswerk aufgeführt.</p>
<p>Mehrere Künstler*innen, die bei früheren Pop-Kultur Festivals aufgetreten sind, haben den Brief ebenfalls unterzeichnet, was den breiten progressiven Konsens über die Beendigung der Komplizenschaft mit Apartheid widerspiegelt.</p>
</div>

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		<title>18 Jahre BDS, um Dunkelheit in Licht zu verwandeln</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/18-jahre-bds-18-jahre-power-um-dunkelheit-in-licht-zu-verwandeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2023 20:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Impakt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=18332</guid>

					<description><![CDATA[<p>Juli 2023 / Palestinian BDS National Committee (BNC) BDS unterstützt Palästinenser*innen dabei, weiterhin die Dunkelheit des Siedlerkolonialismus und der Apartheid</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/18-jahre-bds-18-jahre-power-um-dunkelheit-in-licht-zu-verwandeln/">18 Jahre BDS, um Dunkelheit in Licht zu verwandeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<ol start="8">
<li>Juli 2023 / <a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/%20%20Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></li>
</ol>
<p><em>BDS unterstützt Palästinenser*innen dabei, weiterhin die Dunkelheit des Siedlerkolonialismus und der Apartheid zu ertragen und Widerstand zu leisten bis wir das Licht der Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Würde erreichen.</em></p>
<p>Heute jährt sich zum <strong>18. Mal der historische Aufruf</strong> der größten palästinensischen Koalition zu <strong>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</strong> des israelischen Regimes der militärischen Besatzung, des Siedlerkolonialismus und der Apartheid. An diesem Jahrestag gedenken wir der vielen dunklen Tage, die Schatten auf unsere Herzen geworfen haben. Allein in diesem Jahr waren Palästinenser*innen überall mit Israel eskalierenden Massakern, Gräueltaten, Belagerungen, Pogromen, Luftangriffen und unverhüllten Aufrufen zum Völkermord konfrontiert. Diese schmerzhaften und verheerenden Ereignisse markieren die <strong>dunkelste Stunde dieses 75 Jahre alten Unterdrückungsregimes – sie werfen aber auch Licht auf die bevorstehende Befreiung.</strong></p>
<p>Von Jerusalem bis Gaza, von Masafer Yatta bis Jenin, vom Naqab bis Galiläa und in all unseren Flüchtlingslagern in Palästina und im Exil leisten wir der Kolonisierung unseres Landes und der gewaltsamen Vertreibung unseres Volkes Widerstand, genauso wie wir uns gegen ihre Versuche wehren, unsere Gedanken mit Horror und Hoffnungslosigkeit zu kolonisieren. Mit unserem breiten Widerstand in seinen vielfältigen Formen bleiben wir standhaft, leisten Widerstand und bestehen auf unserem vollen &#8222;Menü der Rechte&#8220;.</p>
<p><strong>BDS unterstützt Palästinenser*innen dabei, weiterhin die Dunkelheit des Siedlerkolonialismus und der Apartheid zu ertragen und Widerstand zu leisten</strong> bis wir das Licht der Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Würde erreichen. Die gewaltfreie und <a href="https://bds-kampagne.de/rassismus-und-rassendiskriminierung-sind-die-antithese-von-freiheit-gerechtigkeit-und-gleichheit/"target="_blank" rel="noopener">antirassistische</a> BDS-Bewegung wird mittlerweile von Massenbewegungen unterstützt, die für Gerechtigkeit für rassisch Diskriminierte und Indigene, für soziale, Wirtschafts-, Klima- und Geschlechtergerechtigkeit kämpfen und mehrere Millionen Menschen auf der ganzen Welt sowie Dutzende Gruppen progressiver Jüdinnen und Juden vertreten.</p>
<p>Internationale Persönlichkeiten, darunter die Nobelpreisträger*innen Erzbischof Desmond Tutu, Annie Ernaux, Charles P. Smith, Mairead Maguire, Adolfo Peres Esquivel, Jody Williams, Rigoberta Menchú und Betty Williams sowie einflussreiche Autor*innen wie Naomi Klein, Stéphane Hessel, Judith Butler und viele andere haben in Solidarität BDS, ein <a href="https://bdsmovement.net/news/nobel-laureates-and-60000-others-call-military-embargo-israel"target="_blank" rel="noopener">Militärembargo gegen Israel</a> oder andere BDS-bezogene Maßnahmen für die Rechte der Palästinenser*innen befürwortet.</p>
<p>Anlässlich des 18. Jahrestages der BDS-Bewegung heben wir ihre unverzichtbare Rolle bei der Herbeiführung eines noch nie dagewesenen Narrativwechsels in Bezug auf Palästina und die unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes hervor und beleuchten die bedeutendsten Momente (außerhalb der arabischen Welt), in denen die BDS-Bewegung zur Förderung der Rechenschaftspflicht und zur Bekämpfung der Komplizenschaft von Staaten, Unternehmen und Institutionen weltweit beigetragen hat.</p>
<p><strong>APARTHEID-FREIE RICHTLINIEN<br><br></strong><strong>2023:</strong> Die Anti-Apartheid-Abteilung der PLO, die BDS-Bewegung, der Rat der palästinensischen Menschenrechtsorganisationen (PHROC), das Palästinensische NRO-Netzwerk (PNGO) und das palästinensische Justizministerium haben einen gemeinsamen <a href="http://www.plo.ps/en/article/211/"target="_blank" rel="noopener">palästinensischen Anti-Apartheid-Aufruf</a> veröffentlicht, in dem die Schaffung einer „Globalen Front zum Abbau von Israels Siedlerkolonialismus und Apartheid gefordert wird“.</p>
<p>2020 – 2023: 10 ehemalige Präsident*innen und mehr als 700 Abgeordnete, herausragende Persönlichkeiten und führende Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus dem globalen Süden reagieren auf den palästinensischen Aufruf gegen die israelische Apartheid. <a href="https://bdsmovement.net/news/lets-amplify-global-south-call-for-sanctions-apartheid-israel"target="_blank" rel="noopener">Sie fordern die UN auf, israelische Apartheid zu untersuchen, den UN-Sonderausschuss gegen Apartheid wieder zu aktivieren und Sanktionen zu verhängen</a>. Seitdem hat eine wachsende Zahl von Staaten, angeführt von Südafrika und Namibia, die israelische Apartheid <a href="https://antiapartheidmovement.net/updates/view/acknowledging-israels-apartheid-during-unga-77/10"target="_blank" rel="noopener">anerkannt</a>, und die Zivilgesellschaft in der ganzen Welt drängt darauf, dass die Vereinten Nationen jetzt handeln.</p>
<p><strong>2023:</strong> Städte auf der ganzen Welt brechen ihre Verbindungen zum israelischen Besatzungs- und Apartheidregime ab, darunter <a href="https://nonprofit.xarxanet.org/news/barcelona-cancels-twinning-agreement-tel-aviv-and-suspends-relations-state-israel"target="_blank" rel="noopener">Barcelona</a>, <a href="https://www.rtbf.be/article/liege-suspend-toute-relation-avec-israel-en-solidarite-avec-le-peuple-palestinien-11188611"target="_blank" rel="noopener">Lüttich</a>, <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20230601-belgium-city-of-verviers-cuts-ties-with-israel-apartheid-regime/"target="_blank" rel="noopener">Verviers</a>, <a href="https://frifagbevegelse.no/nyheter/oslo-innforer-kjopestopp-fra-selskaper-involvert-i-israelske-bosettinger-6.158.954729.4471c680ef"target="_blank" rel="noopener">Oslo</a> und <a href="https://twitter.com/BDSmovement/status/1658451670550945794?s=20"target="_blank" rel="noopener">Belem</a>.</p>
<p><strong>2023:</strong> Das American Friends Service Committee (AFSC) ruft <a href="https://apartheid-free.org/about/"target="_blank" rel="noopener">apartheidfreie Communities</a> ins Leben, unterstützt von Dutzenden von Glaubensgemeinschaften und anderen Gemeinschaften in Nordamerika, die sich verpflichten, „von jeglicher Unterstützung für israelische Apartheid, Besatzung und Siedlerkolonialismus Abstand zu nehmen“.</p>
<p><strong>2016 – 2023:</strong> Tausende Vereine, Restaurants, Geschäfte, Büros, Studierendenvereinigungen, Stadträte und Organisationen weltweit erklären sich zu <a href="https://bdsmovement.net/apartheid-free-zones"target="_blank" rel="noopener">apartheidfreien Zonen</a>.</p>
<p><strong>2021 – 2022:</strong> <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2022/02/israels-apartheid-against-palestinians-a-cruel-system-of-domination-and-a-crime-against-humanity/"target="_blank" rel="noopener">Amnesty International</a> (2022), <a href="https://www.hrw.org/report/2021/04/27/threshold-crossed/israeli-authorities-and-crimes-apartheid-and-persecution"target="_blank" rel="noopener">Human Rights Watch</a>, <a href="https://www.btselem.org/publications/fulltext/202101_this_is_apartheid">B’Tselem</a> (2021) und <a href="https://www.alhaq.org/advocacy/20931.html"target="_blank" rel="noopener">Al-Haq</a> (2022) veröffentlichen bahnbrechende Berichte, die zu dem Schluss kommen, dass Israel gegenüber den Palästinenser*innen das Verbrechen der Apartheid, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begeht.</p>
<p><strong>RECHENSCHAFTSPFLICHT UND SANKTIONEN AUF STAATLICHER EBENE</strong></p>
<p><strong>2023:</strong> Das südafrikanische Parlament <a href="https://www.middleeasteye.net/news/israel-south-africa-parliament-downgrades-ties"target="_blank" rel="noopener">stimmt</a> für die Herabstufung der diplomatischen Beziehungen zu Israel. Die Ministerin für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit, Naledi Pandor, <a href="https://twitter.com/BDSmovement/status/1656361673299488787"target="_blank" rel="noopener">fordert</a> den Internationalen Strafgerichtshof auf, Haftbefehle gegen die &#8222;führenden Vertreter*innen von Apartheid-Israel&#8220; zu erlassen, die für &#8222;das Massaker an den Menschen in Palästina&#8220; verantwortlich sind.</p>
<p><strong>2023:</strong> Der PEGA-Ausschuss des Europäischen Parlaments <a href="https://bdsmovement.net/End-EU-Complicity-Israeli-Spyware"target="_blank" rel="noopener">erkennt an</a>, dass aus Israel stammende Spyware illegal an Palästinenser*innen getestet wird. Damit erkennt er als erstes offizielles EU-Gremium an, dass die militärischen Beziehungen zu Israel ein erhebliches Risiko für die Menschenrechte darstellen, und fordert deren Einschränkung. Dies ist das Ergebnis des anhaltenden Drucks durch die #BanSpyware-Kampagne der BDS-Bewegung, einschließlich eines kürzlich durchgeführten <a href="https://indianculturalforum.in/2023/04/24/global-day-of-action-against-spyware/"target="_blank" rel="noopener">globalen Aktionstages gegen Spyware</a>, an dem über 3,4 Millionen Menschen weltweit ein Verbot von Spyware forderten.</p>
<p><strong>2022 &#8211; 2023:</strong> Nach einer einjährigen Europäischen Bürgerinitiative (EBI) zum Verbot des Handels mit Siedlungen beschließt der Petitionsausschuss des EU-Parlaments (PETI) <a href="https://bds-kampagne.de/ausschuss-des-europaeischen-parlaments-unterstuetzt-die-forderung-von-buergerinnen-nach-einem-verbot-des-eu-handels-mit-illegalen-siedlungen/"target="_blank" rel="noopener">einstimmig</a>, dass die Europäische Kommission auf unsere Forderung nach einem Stopp des Handels mit illegalen Siedlungen reagieren muss.</p>
<p><strong>2020:</strong> In einem wichtigen juristischen Sieg für BDS <a href="https://bds-kampagne.de/der-europaeische-gerichtshof-fuer-menschenrechte-egmr-versetzt-israels-kampf-gegen-krieg-gegen-die-palaestina-solidaritaet-einen-schweren-schlag/"target="_blank" rel="noopener">entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) einstimmig</a>, dass die repressive Verurteilung von BDS-Aktivist*innen durch das höchste französische Gericht im Jahr 2015, die gewaltfrei für einen Boykott Israels plädierten, gegen Artikel 10 (Meinungsfreiheit) der Europäischen Menschenrechtskonvention verstößt.</p>
<p><strong>2016:</strong> Die Hohe Vertreterin der EU, Federica Mogherini, <a href="https://bit.ly/3eaYPe1">bekräftigt</a> das <a href="https://twitter.com/hashtag/RightToBDS?src=hashtag_click"target="_blank" rel="noopener">#RightToBDS</a> in der EU, nachdem Basiskampagnen und Briefe von über 350 Menschenrechtsorganisationen und 30 Abgeordneten unterzeichnet worden waren. Im selben Jahr <a href="https://electronicintifada.net/blogs/adri-nieuwhof/dutch-reject-calls-cease-funding-palestinian-groups"target="_blank" rel="noopener">lehnen die Niederlande Forderungen nach einer Bestrafung von BDS-Aktivitäten mit der Begründung ab</a>, dass es sich dabei um eine &#8222;Diskriminierung&#8220; Israels handele: „Menschenrechte, einschließlich des Diskriminierungsverbots, zielen ausdrücklich auf den Schutz von Einzelpersonen [und] Gruppen von Einzelpersonen&#8220;, nicht von Staaten“.</p>
<p><strong>2014:</strong> Die chilenische Regierung <a href="https://bdsmovement.net/2014/gaza-sanctions-and-boycott-action-12410"target="_blank" rel="noopener">friert die Gespräche über ein Freihandelsabkommen mit Israel ein</a>, nachdem Abgeordnete und Palästinenser*innen im Land eine Kampagne gestartet haben.</p>
<p>2014: Der brasilianische Bundesstaat Rio Grande do Sul <a href="https://bdsmovement.net/news/elbit-systems-loses-key-brazil-deal-over-palestine-protests"target="_blank" rel="noopener">kündigt</a> ein Projekt mit Israels größtem Militärkonzern Elbit Systems zum Bau eines Mikrosatelliten für das brasilianische Militär. Die Provinz Buenos Aires (Argentinien) kündigt einen <a href="https://bdsmovement.net/news/170m-argentina-loss-israeli-water-firm-mekorot-bds-spreads-southward"target="_blank" rel="noopener">Vertrag</a> über eine große Wasseraufbereitungsanlage mit Israels nationalem Wasserversorger Mekorot.</p>
<p><strong>2013:</strong> Die EU gibt <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52013XC0719(03)"target="_blank" rel="noopener">Leitlinien</a> heraus, die eine EU-Finanzierung israelischer Aktivitäten und Projekte im besetzten palästinensischen Gebiet (OPT), einschließlich Ost-Jerusalem, verbieten.</p>
<p><strong>DESINVESTITION (Investitionsentzug)</strong></p>
<p><strong>2009 &#8211; 2021:</strong> Der norwegische Staatsfonds mit einem Vermögen von 1,3 Billionen Dollar <a href="https://www.aljazeera.com/economy/2021/5/20/norway-wealth-fund-excludes-firms-linked-to-west-bank-settlemen"target="_blank" rel="noopener">trennt sich</a> 2009 von Elbit Systems und 2021 von zwei Unternehmen, die mit israelischen Siedlungen im OPT in Verbindung stehen. Ebenfalls im Jahr 2021 trennt sich der größte norwegische Pensionsfonds KLP mit einem Vermögen von über 95 Milliarden US-Dollar von <a href="https://uniglobalunion.org/news/klp-norways-largest-pension-fund-divests-from-companies-tied-to-israeli-settlements/"target="_blank" rel="noopener">16 Unternehmen</a> aufgrund ihrer Verbindungen zu Siedlungen.</p>
<p><strong>2020:</strong> Die <a href="https://www.bdsmovement.net/news/university-manchester-divests-nearly-2million-from-companies-complicit-israels-oppression"target="_blank" rel="noopener">Universität Manchester (Großbritannien)</a> zieht fast 2 Millionen Pfund aus Unternehmen ab, die an der israelischen Unterdrückung beteiligt sind. In den Vereinigten Staaten stimmen Studierende der <a href="https://www.bdsmovement.net/news/students-university-illinois-uc-and-columbia-university-vote-divest-from-israel"target="_blank" rel="noopener">Columbia University, der University of Illinois Urbana-Champaign</a> und der <a href="https://www.bdsmovement.net/news/students-university-illinois-uc-and-columbia-university-vote-divest-from-israel"target="_blank" rel="noopener">San Francisco State University</a> für den Ausstieg aus der israelischen Apartheid.</p>
<p><strong>2021 &amp; 2012:</strong> 2021 <a href="https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/new-zealand-state-pension-fund-divests-israeli-banks"target="_blank" rel="noopener">trennt sich</a> der neuseeländischen Superannuation Funds von israelischen Banken. Bereits 2012 hatte sich der Fonds von Elbit Systems getrennt. Ebenfalls im Jahr 2021 trennt sich der britische <a href="https://bdsmovement.net/news/uk-east-sussex-pension-fund-divests-funds-from-elbit-systems"target="_blank" rel="noopener">East Sussex Pension Fund</a> von Elbit Systems.</p>
<p><strong>2016 &amp; 2014:</strong> Die Presbyterianische Kirche USA <a href="https://www.business-humanrights.org/en/latest-news/usa-presbyterian-church-to-divest-holdings-in-caterpillar-hp-motorola-over-use-of-their-equipment-in-israeli-occupation-of-palestine/"target="_blank" rel="noopener">trennt sich</a> 2014 von HP, Caterpillar und Motorola Solutions. Im Jahr 2016 <a href="https://www.jewishvoiceforpeace.org/2016/01/jvp-commends-methodist-pension-board-for-divestment-from-israeli-banks/"target="_blank" rel="noopener">trennt sich</a> die United Methodist Church von G4S und allen israelischen Banken.</p>
<p><strong>2012:</strong> Die Quaker Friends Fiduciary Corporation und der amerikanische Pensionsfondsriese TIAA-CREF <a href="https://electronicintifada.net/blogs/maureen-clare-murphy/milestone-victory-pension-fund-giant-tiaa-cref-divests-72-million"target="_blank" rel="noopener">ziehen</a> fast 73 Millionen US-Dollar von Caterpillar ab.</p>
<p><strong>WIRTSCHAFTLICHE UND UNTERNEHMERISCHE VERANTWORTUNG</strong></p>
<p><strong>2023:</strong> Mit dem Aufstieg der rechtsextremen israelischen Regierung und ihren weitreichenden Plänen für eine Justizreform sieht sich die israelische Wirtschaft mit erheblicher Instabilität und Kapitalflucht konfrontiert, was dazu beiträgt, die Auswirkungen der aktuellen palästinensisch-geführten Kampagne zur Isolierung von Apartheid noch weiter verschärft. <a href="https://bds-kampagne.de/moodys-stuft-die-kreditwuerdigkeit-israels-herab-zeit-fuer-kapitalentzug/"target="_blank" rel="noopener">Moody&#8217;s</a> stuft die Kreditwürdigkeit Israels herab, US-Tech-Unternehmen beginnen, <a href="https://bdsmovement.net/US-Tech-Companies-Begin-to-Shut-Down-Israel-Operations"target="_blank" rel="noopener">Niederlassungen in Israel zu schließen</a>; <a href="https://bds-kampagne.de/israel-shutdownnation/"target="_blank" rel="noopener">israelische Hi-Tech-Unternehmen</a> wandern ins Ausland ab, Investitionen in israelische Hi-Tech gehen stark zurück, und der ehemalige Vorsitzende des israelischen Nationalen Wirtschaftsrats, Prof. Eugene Kandel, sagt zwei Szenarien für israelische Wirtschaft voraus: &#8222;<a href="https://www.themarker.com/markets/2023-03-26/ty-article/.premium/00000187-1979-d7c4-ab8f-fd7ffd300000target="_blank" rel="noopener">Herzinfarkt oder Krebs</a>&#8222;. Kurz gesagt, Israel entwickelt sich rasant zu einer #ShutDownNation.</p>
<p><strong>2023:</strong> <a href="https://bds-kampagne.de/unter-dem-druck-von-bds-zieht-sich-g4s-vollstaendig-aus-apartheid-israel-zurueck/"target="_blank" rel="noopener">#BDS verkündet einen großen Sieg</a>: G4S, das weltweit größte Sicherheitsunternehmen trennt sich vollständig von Apartheid-Israel durch den Verkauf seiner Anteile an der israelischen Polizeiakademie</p>
<p><strong>2023:</strong> Carrefour <a href="https://www.lemonde.fr/economie/article/2023/05/26/alexandre-bompard-pdg-de-carrefour-voit-sa-remuneration-a-nouveau-contestee-par-une-partie-des-actionnaires_6175003_3234.html"target="_blank" rel="noopener">kündigt an</a>, keine Geschäfte in <a href="https://www.france-palestine.org/Carrefour-to-end-its-partnership-with-israeli-companies-actors-of-the-illegal"target="_blank" rel="noopener">Siedlungen</a> zu eröffnen, um &#8222;das Risiko der Komplizenschaft&#8220; zu vermeiden, was eine <a href="https://www.themarker.com/markets/2023-03-26/ty-article/.premium/00000187-1979-d7c4-ab8f-fd7ffd300000"target="_blank" rel="noopener">Gegenboykottkampagne gegen das Unternehmen durch rechtsextreme israelische Siedler*innen</a> auslöst. Carrefours anhaltende Komplizenschaft mit Apartheid bedeutet auch, dass die BDS-Kampagne #BoycottCarrefour fortgesetzt wird.</p>
<p><strong>2022:</strong> Die multinationale und sozial verantwortliche Eiscrememarke Ben &amp; Jerry’s <a href="https://www.adalahjusticeproject.org/updates/2022/12/16/ben-amp-jerrys-is-100-out-of-israel"target="_blank" rel="noopener">stellt ihren Betrieb in Apartheid-Israel ein</a>. Im Jahr 2021 hatte der unabhängige Vorstand des Unternehmens <a href="https://bdsmovement.net/news/where-we-stand-ben-jerrys"target="_blank" rel="noopener"target="_blank" rel="noopener">beschlossen</a>, den Verkauf seiner Produkte in Israel und seinen illegalen Siedlungen einzustellen.</p>
<p><strong>2018:</strong> AXA IM, hundertprozentige Tochtergesellschaft von AXA, <a href="https://bds-kampagne.de/axa-im-verkauft-anteile-von-elbit-systems-die-an-israelischen-kriegsverbrechen-beteiligt-sind/"target="_blank" rel="noopener">zieht sein Kapital</a> von Elbit Systems <a href="https://bds-kampagne.de/axa-im-verkauft-anteile-von-elbit-systems-die-an-israelischen-kriegsverbrechen-beteiligt-sind/"target="_blank" rel="noopener">ab</a> aufgrund des Drucks, der von der Koalition &#8222;Stop AXA Assistance to Israeli Apartheid&#8220; ausgeübt wurde. Die anhaltenden Investitionen von AXA in zutiefst mitschuldige israelische Banken bedeuten jedoch, dass die #BoycottAXA-Kampagne fortgesetzt wird.</p>
<p><strong>2016:</strong> Nach einer inspirierenden BDS-Kampagne <a href="https://bdsmovement.net/news/orange-drops-israel-affiliate-following-inspiring-bds-campaign"target="_blank" rel="noopener">trennt sich Orange von seiner israelischen Tochtergesellschaft</a>. Der irische Baustoffkonzern <a href="https://bdsmovement.net/news/irish-corporation-crh-becomes-latest-big-european-firm-exit-israel"target="_blank" rel="noopener">CRH zieht sich aus dem israelischen Markt zurück</a> durch Verkauf seines Aktienpakets an mitschuldigen israelischen Unternehmen Nesher Cement.</p>
<p><strong>2015:</strong> Der französische Mischkonzern Veolia <a href="https://bdsmovement.net/news/bds-marks-another-victory-veolia-sells-all-israeli-operations"target="_blank" rel="noopener">bricht unter massivem BDS-Druck zusammen</a>, was ihn weltweite Ausschreibungen im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar kostet, und stellt seine gesamten Tätigkeiten in Israel ein.</p>
<p><strong>2014:</strong> Das israelische Unternehmen <a href="https://bdsmovement.net/news/sodastream-close-illegal-settlement-factory-response-growing-boycott-campaign"target="_blank" rel="noopener">SodaStream ist gezwungen, seine illegale Siedlungsfabrik in der Nähe des besetzten Jerusalem zu schließen</a>, nachdem eine weltweite BDS-Kampagne dazu geführt hatte, dass viele Einzelhändler die Produkte des Unternehmens abstießen.</p>
<p><strong>2013:</strong> <a href="https://bdsmovement.net/news/unilever-removed-its-beigel-beigel-factory-from-illegal-barkan-settlement"target="_blank" rel="noopener">Unilever schließt seine Fabrik in der illegalen israelischen Siedlung Barkan</a> nach Boykottdrohungen und Druck von Menschenrechtsorganisationen. Etwa zur gleichen Zeit wird ein UN-Bericht veröffentlicht, der Unternehmen, die in illegalen Siedlungen tätig sind, verurteilt und sie <a href="https://mondoweiss.net/2013/01/settlements-international-governments/"target="_blank" rel="noopener">zum Rückzug auffordert</a>.</p>
<p><strong>2011:</strong> Der große schwedische Mul-T-Lock-Hersteller <a href="http://www.whoprofits.org/updates/removing-mul-t-lock-and-assa-abloy-from-who-profits-database/"target="_blank" rel="noopener">Assa Abloy schließt seine Fabrik in der illegalen israelischen Siedlung Barkan</a> auf Druck von Menschenrechtsorganisationen und der schwedischen Kirche.</p>
<p><strong>2011:</strong> Agrexco, Israels wichtigster Obst- und Gemüseexporteur und ein Hauptangriffsziel von BDS, geht mangels Investor*innen <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-civil-society-welcomes-agrexco-liquidation-calls-celebration-bds-victory"target="_blank" rel="noopener">in Konkurs</a> nach jahrelangen rückläufigen Umsätzen in 13 europäischen Ländern.</p>
<p><strong>SOLIDARITÄT VON GEWERKSCHAFTEN UND ARBEITNEHMER*INNEN</strong></p>
<p><strong>2005 &#8211; 2023:</strong> Wichtige Gewerkschaftsverbände und &#8211; organisationen in aller Welt unterstützen BDS, darunter: Congress of South African Trade Unions-COSATU &nbsp;und South African Federation of Trade Unions, Irish Congress of Trade Union, Central Única dos Trabalhadores-CUT (Brasilien ), CTA Autonoma (Argentinien); Trade Union Congress (UK); LO (Norwegen); Solidaires (Frankreich); Canadian Union of Postal Workers; United Electrical-UE und Zweigstellen der United Auto Workers-UAW an der Universität von Kalifornien, der NYU und der UMass Amherst (USA); Bund Christlicher Gewerkschaften (Belgien); Central Unitaria de Trabajadores de Colombia; WFTU-Mitgliedsgewerkschaften einschließlich CITU, AICCTU (Indien); Verband italienischer Metallarbeiter*innen-FIOM.</p>
<p><strong>2023:</strong> Die Gewerkschaftsverbände MLC, CTSPP und FPBOU (Mauritius) fordern ihre Regierung auf, die Wiedereinsetzung des UN-Sonderausschusses gegen Apartheid zu unterstützen.</p>
<p><strong>2009 – 2021:</strong> Nach dem Angriff auf die Freedom Flotilla im Jahr 2009 <a href="https://bdsmovement.net/news/blockade-dockers-respond-israel%E2%80%99s-flotilla-massacre-and-gaza-siege"target="_blank" rel="noopener">verhindern</a> Hafenarbeiter*innen weltweit, dass Schiffe aus Apartheid-Israel in Indien, Südafrika, Schweden, der Türkei und den USA anlegen oder ihre Ladung löschen. Im Jahr 2021 <a href="https://bdsmovement.net/news/block-boat-longest-blockade-israeli-zim-ship-history"target="_blank" rel="noopener">leiten oder unterstützen Hafenarbeiter*innen Initiativen</a> wie „Block the Boat“ der AROC, die israelische Schiffe am Be- und Entladen in den Häfen von Oakland, Kalifornien (USA) bis Durban (Südafrika) hindern, um gegen die israelischen Gräueltaten in Gaza und Jerusalem zu protestieren.</p>
<p><strong>2017:</strong> All India Kisan Sabha, der 16 Millionen indische Bauern und Bäuerinnen vertritt, <a href="https://bds-kampagne.de/indische-organisation-mit-16-millionen-mitglieder-schliesst-sich-bds-an/"target="_blank" rel="noopener">unterstützt den BDS-Aufruf</a> und die Kampagne gegen israelische Agrarinterventionen in Indien.</p>
<p><strong>KULTURELLER BOYKOTT</strong></p>
<p><strong>2004 – 2023:</strong> Weltweit befürworten <a href="https://bdsmovement.net/cultural-boycott-pledges"target="_blank" rel="noopener">tausende einflussreiche Künstler*innen</a> und andere Kulturschaffende aus allen Bereichen sowie mehrere bedeutende Künstler*innengewerkschaften und -kollektive den kulturellen Boykott Israels. Zu diesen Künstler*innen gehören Pop- und Rockstars, Rapper*innen, DJs und Produzent*innen, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Autor*innen und Dramatiker*innen, führende Filmemacher*innen und Schauspieler*innen, bildende Künstler*innen, Tänzer*innen und viele andere. Bewegungen wie Black for Palestine, Musicians for Palestine und Visual Arts for Palestine werden ins Leben gerufen, zusammen mit ähnlichen Bewegungen in Lateinamerika, Indien, Südafrika und ganz Europa. Zu ihnen gehören die Musiker*innen Roger Waters, Brian Eno, FKA Twigs, Seun Kuti, Patti Smith und Rage Against the Machine; die Schriftsteller Sally Rooney, John Berger, Henning Mankell, China Miéville, Caryl Churchill und Kamila Shamsie; der bildende Künstler Tai Shani und die Fotografin Nan Goldin, um nur einige zu nennen.</p>
<p><strong>2004 &#8211; 2023:</strong> Weltberühmte Künstler*innen sagen nach Aufrufen palästinensischer und internationaler Künstler*innen und Menschenrechtsaktivist*innen Auftritte und Veranstaltungen in Apartheid-Israel ab. Dazu gehören <a href="https://www.theguardian.com/music/2017/dec/25/lorde-cancels-israel-concert-after-pro-palestinian-campaign"target="_blank" rel="noopener">Lorde</a>, <a href="https://pitchfork.com/news/of-montreal-shlohmo-leon-vynehall-more-drop-out-of-meteor-festival-in-israel/"target="_blank" rel="noopener">Lana del Rey</a>, <a href="https://bdsmovement.net/news/shakira-nixes-her-tel-aviv-show-timeline">Shakira</a>, <a href="https://bdsmovement.net/news/natalie-portman-rejects-israel-prize-light-its-crimes-gaza"target="_blank" rel="noopener">Natalie Portman</a>, Elvis Costello, Pharrell, The Killers, Gil Scott-Heron, Lauryn Hill, Gilberto Gil, Zakir Hussain, Faithless, Big Thief, Rodrigo y Gabriela, Marianah, U2, Bjork, Snoop Dogg, Cat Power, Vanessa Paradis, Gorillaz und viele andere.</p>
<p>2004 &#8211; 2023: Führende Filmschaffende, auch aus Hollywood, rufen zu <a href="http://artistsforpalestine.org.uk/2022/01/13/susan-sarandon-mark-ruffalo-and-gael-garcia-bernal-among-those-supporting-emma-watsons-palestine-solidarity-post/"target="_blank" rel="noopener">umfassender Solidarität</a> mit den Palästinenser*innen auf und <a href="https://www.hollywoodreporter.com/tv/tv-news/pedro-almodovar-tilda-swinton-mark-ruffalo-demand-accountability-for-killing-palestine-journalist-shireen-abu-akleh-1235150196/"target="_blank" rel="noopener">befürworten Maßnahmen</a>, um Israel zur Rechenschaft zu ziehen. Dazu gehören Mark Ruffalo, Susan Sarandon, Tony Kushner, Tilda Swinton, Pedro Almodovar, Miriam Margolyes, Boots Riley, Alia Shawkat, Ken Loach, Julie Christie, Jim Jarmusch, Thandiwe Newton, Gael García Bernal, Maxine Peake, Mike Leigh, Sarah Schulman, James Schamus, Mira Nair, Viggo Mortensen, Harriet Walter und andere.</p>
<p><strong>2004 – 2023:</strong> Hunderte Künstler*innen boykottieren internationale Veranstaltungen und Veranstaltungsorte, die von israelischen Botschaften und Konsulaten gesponsert werden oder die Künstler*innen, die sich für die Rechte der Palästinenser*innen einsetzen, einschließlich BDS, zensieren und ausschließen. Dazu gehören Künstler*innen, die sich vom <a href="https://www.theguardian.com/culture/2022/sep/27/sydney-festival-to-no-longer-accept-foreign-government-funding-after-mass-boycott"target="_blank" rel="noopener">Sydney Festival</a>, dem <a href="http://www.boycottpopkulturfestival.com/"target="_blank" rel="noopener">Pop-Kultur Berlin Festival</a>, dem <a href="https://bds-kampagne.de/ruhrtriennale-prominente-verurteilen-anti-palaestinensische-repression-und-zensur-in-deutschland/"target="_blank" rel="noopener">Ruhrtriennale Festival</a>, von <a href="https://bdsmovement.net/news/bds-calls-to-boycott-three-german-clubs"target="_blank" rel="noopener">deutschen Technoclubs</a> und vielen mehr zurückziehen.</p>
<p><strong>2018-19:</strong> Die einjährige <a href="https://bdsmovement.net/eurovision-winner"target="_blank" rel="noopener">Boykottkampagne gegen den Eurovision Song Contest</a> in Apartheid-Tel Aviv führt zu einem Rückgang der internationalen Besucher*innen um etwa 90 % und zwingt die Organisator*innen dazu, leere Plätze an israelische Soldat*innen und Siedler*innen zu vergeben. Israel sieht sich gezwungen, den Wettbewerb aus Jerusalem zu verlegen, da es den Wettbewerb nicht dazu nutzen kann, seine illegale Annexion der Stadt und die Besetzung des palästinensischen Ost-Jerusalem zu untermauern. Mehr als 150.000 Menschen, Hunderte von Künstler*innen und weit über 100 LGBTQIA+-Organisationen und -Zentren beteiligen sich an der Kampagne. Die Mainstream-Medien bezeichnen die Veranstaltung durchweg als die kontroverseste Eurovision aller Zeiten. In Millionen von Beiträgen wurde neben &#8222;Israel&#8220; das Wort &#8222;Apartheid&#8220; am häufigsten mit dem offiziellen Eurovisions-Hashtag Israels getwittert.</p>
<p><strong>AKADEMISCHER BOYKOTT UND AKTIVISMUS AUF DEM CAMPUS</strong></p>
<p><strong>2013 – 2023:</strong> Die in den USA ansässige American Studies Association (ASA) <a href="https://www.theasa.net/about/advocacy/resolutions-actions/resolutions/boycott-israeli-academic-institutions"target="_blank" rel="noopener">stimmt für den Boykott</a> israelischer akademischer Institutionen, ebenso wie die Middle East Studies Association (<a href="https://bdsmovement.net/news/middle-east-studies-association-members-vote-80-ratify-bds-resolution"target="_blank" rel="noopener">MESA</a>), die <a href="https://bdsmovement.net/news/association-black-anthropologists-endorses-resolution-boycott-israeli-academic-institutions"target="_blank" rel="noopener">Association of Black Anthropologists</a>, die Association for Asian American Studies (<a href="https://bdsmovement.net/news/palestinians-salute-association-asian-american-studies-aaas-its-endorsement-academic-boycott"target="_blank" rel="noopener">AAAS</a>) und Native American and Indigenous Studies Association (<a href="https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/major-indigenous-studies-group-endorses-israel-boycotarget="_blank" rel="noopener"tt">NAISA</a>), die British Society for Middle Eastern Studies (<a href="https://bdsmovement.net/news/british-society-middle-eastern-studies-endorses-palestinian-call-boycott-complicit-israeli"target="_blank" rel="noopener">BRISMES</a>), die Canadian Society for Socialist Studies (<a href="https://bdsmovement.net/news/motion-boycott-israeli-academic-institutions-passes-unanimously-society-socialist-studies-agm">SSS</a>) und der Latin American Council of Social Sciences (<a href="https://bdsmovement.net/news/palesttarget="_blank" rel="noopener"inians-welcome-unanimous-vote-by-clacso-endorse-bds"target="_blank" rel="noopener">CLACSO</a>) mit mehr als 800 Forschungszentren in 55 Ländern.</p>
<p><strong>2014 – 2022:</strong> Die <a href="https://bdsmovement.net/news/graduate-institute-student-association-endorses-bds-becomes-apartheid-free-zone"target="_blank" rel="noopener">Graduate Institute Student Association</a>, Harvards Studentierendenzeitung <a href="https://www.thecrimson.com/article/2022/4/29/editorial-bds/"target="_blank" rel="noopener">The Crimson</a>, mehr als <a href="https://bdsmovement.net/news/50-nyu-student-groups-endorse-boycott-divestment-and-sanctions-movement-palestinian-human">50 Studierendengruppen der New York University</a>, die <a href="https://www.cfs-fcee.ca/blog/statement-on-motiotarget="_blank" rel="noopener"n-to-support-boycott-divestment-and-sanctions-bds-movement"target="_blank" rel="noopener">Canadian Federation of Students</a>, der Studierendenverband&nbsp; der Universidad Austral de Chile (<a href="https://bdsmovement.net/news/student-federation-austral-university-chile-feuach-declares-itself-israeli-apartheid-free-zone"target="_blank" rel="noopener">FEUACh</a>), &nbsp;die britische <a href="https://twitter.com/BDSmovement/status/496332526555000832"target="_blank" rel="noopener">National Union of Students</a> unter andere verabschieden Anträge zur Unterstützung von BDS.</p>
<p><strong>2021:</strong> In nie dagewesener Zahl <a href="https://bdsmovement.net/news/unprecedented-numbers-university-departments-and-scholars-urge-end-israeli-apartheid"target="_blank" rel="noopener">setzen sich</a> Hunderte von Universitätsabteilungen, Programmen, Vereinigungen und Gewerkschaften sowie Zehntausende von Akademiker*innen weltweit für die Rechte der Palästinenser*innen ein und befürworten Boykotte oder andere Maßnahmen, um Israel zur Rechenschaft zu ziehen.</p>
<p><strong>2021:</strong> Die Vereinigung der Professor*innen der Universität von Brasilia (Brasilien) <a href="https://bdsmovement.net/news/university-brasilia-professors-association-votes-by-80-against-collaboration-with-israeli"target="_blank" rel="noopener">stimmt</a> mit 80 % gegen die Zusammenarbeit mit der israelischen Apartheid.</p>
<p><strong>2011:</strong> Die Universität von Johannesburg (Südafrika) <a href="https://bdsmovement.net/news/university-johannesburg-ends-israeli-links"target="_blank" rel="noopener">bricht</a> ihre Beziehungen zur israelischen Ben-Gurion-Universität (BGU) ab, weil sie an der israelischen Apartheid beteiligt ist.</p>
<p><strong>2005:</strong> Die Association of University Teacher-AUT (UK) <a href="https://www.aft.org/resolution/association-university-teachers-aut-and-boycotts-israeli-universities"target="_blank" rel="noopener">beschließt</a> den akademischen Boykott Israels.</p>
<p><strong>SPORT-BOYKOTT</strong></p>
<p><strong>2021 – 2022: </strong>Sportstars und -mannschaften <a href="https://bds-kampagne.de/sportstars-setzen-sich-in-nie-dagewesener-zahl-fuer-die-rechte-der-palaestinenserinnen-ein/"target="_blank" rel="noopener">verteidigen</a> in nie dagewesener Zahl die Rechte der Palästinenser*innen und <a href="https://bdsmovement.net/news/athletes-stand-for-palestinian-rights-western-sporting-bodies-choose-hypocrisy"target="_blank" rel="noopener">weigern sich</a>, die israelische Apartheid “mittels Sport reinzuwaschen“.</p>
<p><strong>2018 &#8211; 2022:</strong> Der <a href="https://twitter.com/pacbi/status/1589591469941489664?lang=fr">Oakland Roots SC</a>, der <a href="https://bds-kampagne.de/qatar-sports-club-gibt-bekannt-vertrag-mit-puma-nach-boykottaufrufen-nicht-zu-verlaengern/"target="_blank" rel="noopener">Qatar Sports Club</a>, <a href="https://bdsmovement.net/news/largest-malaysian-university-ends-contract-with-puma-over-support-for-illegal-israeli"target="_blank" rel="noopener">UiTM</a>, Malaysias größte Universität, der <a href="https://bdsmovement.net/news/luton-town-kicks-out-israeli-occupation-sponsor-puma"target="_blank" rel="noopener">Luton Town FC</a>, der <a href="https://bdsmovement.net/news/forest-green-rovers-fc-pledges-boycott-puma-chair-says-palestine-greatest-injustice-his">Forest Green Rovers FC</a> und der <a href="https://www.palestinecampaign.org/chester-fc-drop-puma-sponsorship/"target="_blank" rel="noopener">Chester FC</a> verzichten auf ein PUMA-Sponsoring oder verpflichten sich, keine Verträge mit PUMA zu schließen, weil das Unternehmen sich an der israelischen Apartheid beteiligt.</p>
<p><strong>2021:</strong> Ein &#8222;Freundschaftsspiel&#8220; zwischen dem FC Barcelona und dem rassistischen israelischen Klub Beitar Jerusalem <a href="https://bdsmovement.net/news/tell-fc-barcelona-atletico-madrid-and-inter-milan-dont-sports-wash-israeli-apartheid"target="_blank" rel="noopener">wird abgesagt</a>, nachdem der FC Barcelona darauf bestand, dass das Spiel nicht in Jerusalem stattfindet, wo Israel seine schrittweise ethnische Säuberung der einheimischen palästinensischen Gemeinden fortsetzt.</p>
<p><strong>2021:</strong> Malaysia <a href="https://www.aljazeera.com/news/2021/11/30/world-squash-event-in-malaysia-axed-after-israelis-barred"target="_blank" rel="noopener">verweigert</a> dem israelischen Squash-Team die Teilnahme am Weltturnier.</p>
<p><strong>2018:</strong> Dank weltweitem Druck <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-danken-argentinien-und-lionel-messi-fuer-die-absage-des-freundschaftsspiels-mit-israel/">sagt</a> die argentinische Fußballnationalmannschaft der Männer eine Reise zu einem &#8222;Freundschaftsspiel&#8220; in Apartheid-Israel ab.</p>
<p><strong>2017:</strong> Mehr als die Hälfte der NFL (US)-Spieler <a href="https://bdsmovement.net/news/more-half-nfl-players-booked-for-israel-pr-trip-withdraw"target="_blank" rel="noopener">sagen</a> ihre Teilnahme an einer komplett bezahlten Propagandareise ab, die organisiert wurde, um das Image Israels zu verbessern.</p>
<p><strong>ANTI-PINKWASHING</strong></p>
<p><strong>2019 &#8211; 2023:</strong> Mehr als 50 Filmemacher*innen haben ihre Filme von dem von der israelischen Regierung geförderten TLVFest <a href="https://queercinemaforpalestine.org/2023/04/25/queer-cinema-for-palestine-2-0-invitation-to-partner/" target="_blank" rel="noopener">zurückgezogen</a> und damit auf den Aufruf von palästinensischen Queers und Partner*innen in aller Welt reagiert.</p>
<p><strong>2023:</strong> Der Grammy-preisgekrönte britische Künstler<strong> Sam Smith hat seinen Auftritt in Apartheid-Israel </strong><a href="https://bdsmovement.net/news/sam-smith-cancels-concert-apartheid-israel-following-campaign" target="_blank" rel="noopener">abgesagt</a><strong>, </strong>um zu verhindern, dass Israels Unterdrückung der Palästinenser*innen mittels pink- und art-washing verschleiert wird.</p>
<p><strong>2022:</strong> Die Lisbon Pride <a href="https://bdsmovement.net/news/lisbon-pride-refuses-participation-apartheid-israel%E2%80%99s-ambassador" target="_blank" rel="noopener">lehnt</a> die Teilnahme des Botschafters von Apartheid-Israel ab, wäre es doch „heuchlerisch“, einem Apartheidstaat die Teilnahme an einer Feier zum „Kampf für LGBTI+-Rechte, Menschenrechte und Gleichberechtigung“ zu erlauben.</p>
<p><strong>2020 &#8211; 2021:</strong> 2020 wird <a href="https://queercinemaforpalestine.org/" target="_blank" rel="noopener">Queer Cinema for Palestine</a> (QCP) ins Leben gerufen. Queere Filmemacher*innen verpflichten sich, nicht an von der israelischen Regierung geförderten Veranstaltungen teilzunehmen, einschließlich des TLVFest. Mehr als 200 queere Filmemacher*innen haben die Selbstverpflichtung unterzeichnet. Im Jahr 2021 wird das erste QCP-Filmfestivals von einer Koalition aus 30 Gruppen auf der ganzen Welt organisiert &#8211; eine Solidaritätsinitiative, die einen dynamischen Raum bietet, um einheimischen Palästinenser*innen zur Seite zu stehen.</p>
<p>Diese BDS-bezogenen Erfolge sind nur <strong>eine Momentaufnahme dessen, wo wir heute stehen.</strong> Danke, dass ihr uns dabei unterstützt, die Dunkelheit in Licht zu verwandeln und ihr euch weiterhin mit unserem <strong>gewaltfreien, antirassistischen Kampf gegen Apartheid, Siedlerkolonialismus und Besatzung und für palästinensische Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit</strong> solidarisiert!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Spendet jetzt und helft uns, unsere Wirkung zu verstärken</strong><br><strong><a href="https://bdsmovement.net/donate_" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18197 size-full aligncenter" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2023/06/DONATE.jpg" alt="" width="166" height="48"></a></strong></p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/18-years-bds-18-years-impact-turning-darkness-into-light" target="_blank" rel="noopener">18 Years of BDS. 18 Years of Impact in Turning Darkness into Light</a> <br>Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" "="" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p><a href="https://www.bdsfrance.org/18-ans-de-bds-18-ans-dimpact-pour-sortir-des-tenebres/" target="_blank" rel="noopener">18 ans de BDS. 18 ans d’impact pour sortir des ténèbres</a><br><a href="https://bdsitalia.org/index.php/la-campagna-bds/campagna-bds/2773-18-anni-di-bds" target="_blank" rel="noopener">18 anni di BDS per trasformare l&#8217;oscurità in luce</a></p>

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		<title>Deutsches Gericht hat die Absage des Roger Waters-Konzerts aufgehoben!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/deutsches-gericht-hebt-roger-waters-konzertabsage-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 16:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC update]]></category>
		<category><![CDATA[PACBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=17781</guid>

					<description><![CDATA[<p>24. April 2023 / Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) Deutsche Kommunen und Kultureinrichtungen sollten ihre</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>





<p>24. April 2023 / <a class="grey-link" href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)">Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) </a></p>
<p><em>Deutsche Kommunen und Kultureinrichtungen sollten ihre rassistischen Repressionen beenden. Andernfalls wird der Druck auf sie zunehmen.</em></p>
<p>Ein weiteres deutsches Gericht hat zugunsten der Unterstützer*innen der BDS-Bewegung entschieden.</p>
<p>Unter Berufung auf die Kunstfreiheit hat das Verwaltungsgericht Frankfurt die Entscheidung der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, das Mai-Konzert von Roger Waters abzusagen, aufgehoben.</p>
<p>Dies ist ein weiterer entscheidender Sieg für BDS und eine weitere demütigende Niederlage für die antipalästinensischen rassistischen Unterstützer*innen von Apartheid-Israel in Deutschland.</p>
<p>Roger Waters, ein früher und prominenter Unterstützer von BDS, ist einer von Zehntausenden von Künstler*innen weltweit, darunter Tausende von Musiker*innen, die unsere friedliche, antirassistische Bewegung für palästinensische Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit unterstützt haben.</p>
<p>Deutsche Festivals wie Pop Kultur Berlin und Ruhrtriennale sowie Clubs wie about blank und Conne Island sind nur einige von denen, die wegen ihres anti-palästinensischen Rassismus und ihrer beschämenden Verletzung der Meinungsfreiheit ernsthaftem internationalen Druck und Boykott ausgesetzt waren.</p>
<p>Wir fordern deutsche Kommunen und Kultureinrichtungen auf, ihre rassistische Unterdrückung zu beenden und den palästinensischen Kampf für unsere völkerrechtlich verbrieften Rechte nicht weiter zu behindern. Andernfalls werden sie mit verstärktem Druck und BDS-Kampagnen konfrontiert werden.</p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/roger-waters-frankfurt" target="_blank" rel="noopener">German court reverses Roger Waters&#8216; concert cancellation</a><br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p> </p>

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		<title>Wenn Kolonisierte zur Solidarität aufrufen, sollte die politische Linke reagieren</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/wenn-kolonisierte-zur-solidaritaet-aufrufen-sollte-die-politische-linke-reagieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 22:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultureller Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Boycott from Within]]></category>
		<category><![CDATA[Musicans for Palestine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=17660</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gastbeitrag Freiheitsliebe &#8211; 28. Februar 2023 Interview mit Stefan Christoff (von den Musicians for Palestine) über das Organisieren von Konzerten, den</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/wenn-kolonisierte-zur-solidaritaet-aufrufen-sollte-die-politische-linke-reagieren/">Wenn Kolonisierte zur Solidarität aufrufen, sollte die politische Linke reagieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p><strong><a href="https://diefreiheitsliebe.de/author/salam/"><span class="elementor-icon-list-text elementor-post-info__item elementor-post-info__item--type-author">Gastbeitrag</span></a> Freiheitsliebe &#8211; 28. Februar 2023<br /><br />Interview mit Stefan Christoff (von den <a href="https://musiciansforpalestine.com/our-letter" target="_blank" rel="noopener">Musicians for Palestine</a>) über das Organisieren von Konzerten, den Kampf gegen den Kolonialismus und den Boykott des Pop-Kultur-Festivals.</strong></p>
<p><strong>Stefan, danke für das Gespräch. Können Sie erklären, wer Sie sind und was Sie gerade in Berlin machen?</strong></p>
<p>Mein Name ist Stefan Christoff. Ich bin ein Musiker und Community-Aktivist und lebe in Montreal oder Tiohtià:ke, wie es die Ureinwohner nennen. Ich bin der Koordinator von <em>Musicians For Palestine</em> (MFP), einer globalen Initiative, die Musiker auf der ganzen Welt zusammenbringt, um die Menschenrechte und Palästina zu unterstützen.</p>
<p>Wir unterstützen insbesondere das globale Movement <em>Boycott, Divestment and Sanctions</em> (BDS), das versucht, Druck auf die israelische Regierung auszuüben, damit sie das Völkerrecht in Bezug auf ihre Politik im Westjordanland und im Gazastreifen respektiert. Dies ist ein Versuch, Druck innerhalb der Kunst und akademischen Institutionen auszuüben, um kollektive Macht aufzubauen und so die israelische Regierung anzugreifen.</p>
<p>Ich bin hier in Berlin, um heute Abend ein Konzert im Morphine Raum zu spielen, einem unabhängigen Kulturraum in der Stadt.</p>
<p><strong>Können Sie sagen, wer bei MFP mitmacht und welche Erfolge Sie erzielt haben?</strong></p>
<p>MFP wurde im Mai 2021 gegründet. Dies war eine globale Reaktion auf das israelische Bombardement des Gazastreifens im Mai. Wir wollten als Musiker gezielt reagieren. Also haben wir in kurzer Zeit sehr hart daran gearbeitet, viele Künstler*innen einzuladen, eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen.</p>
<p>Wir haben Künstler*innen, Organisationen und Communities in Palästina, die am Boykott-Nationalkomitee beteiligt sind, gebeten, unsere Erklärung zu überprüfen. Dies ist die repräsentative Gruppe der BDS-Bewegung in Palästina.</p>
<p>Wir haben die Erklärung weltweit und sehr schnell verbreitet. Viele Künstler*innen, die sich zu progressiven Themen geäußert haben, aber keinen Kontext gefunden haben, um für die Rechte der Palästinenser*innen zu sprechen, unterstützen dies. Dazu gehören Mitglieder von The Roots, Patti Smith, Rage Against the Machine und Brian Eno&#8230;</p>
<p><strong><a href="https://diefreiheitsliebe.de/kultur/wenn-kolonisierte-zur-solidaritaet-aufrufen-sollte-die-politische-linke-reagieren/" target="_blank" rel="noopener">Vollständiges Interview</a></strong></p>
<p><em>Das Interview mit <strong>Stefan Christoff</strong> von den <strong>Musicians for Palestine</strong> erschien auf Englisch am 20. Januar bei <a href="https://www.theleftberlin.com/when-colonized-people-call-for-solidarity-the-left-should-respond/"><strong>The Left Berlin</strong></a> und wurde übersetzt von <strong>Nour Kanj</strong>.</em></p>

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		<title>30 Erfolge für den palästinensischen Befreiungskampf &#8211; Zusammenfassung 2022!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/30-erfolge-fuer-den-palaestinensischen-befreiungskampf-zusammenfassung-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenfassung]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=17443</guid>

					<description><![CDATA[<p>31. Dezember 2022 / Palestinian BDS National Committee (BNC) Während wir auf eine breite, globale, von Palästinenser*innen geführte Anti-Apartheid-Bewegung hinarbeiten,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/30-erfolge-fuer-den-palaestinensischen-befreiungskampf-zusammenfassung-2022/">&lt;strong&gt;30 Erfolge für den palästinensischen Befreiungskampf &#8211; Zusammenfassung 2022!&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>

<p>31. Dezember 2022 / <a href="https://bdsmovement.net/news-listing-author/Palestinian%20BDS%20National%20Committee%20(BNC)">Palestinian BDS National Committee (BNC) </a></p>
<p><em>Während wir auf eine breite, globale, von Palästinenser*innen geführte Anti-Apartheid-Bewegung hinarbeiten, werfen wir einen Blick zurück auf einige Höhepunkte in unserem Kampf für die Rechte der Palästinenser*innen in der zweiten Hälfte des Jahres 2022!</em></p>
<p>2022 erlebten die Palästinenser*innen eines der blutigsten Jahre seit Beginn entsprechender Aufzeichnungen durch die UN im Jahre 2005. Doch trotz der verstärkten Unterdrückung, der Massaker und der ethnischen Säuberung indigener Palästinenser*innen durch Apartheid-Israel erreichte die Solidarität mit unserem Befreiungskampf einen neuen Höchststand</p>
<p>Während wir auf eine breite, globale, von Palästinenser*innen geführte Anti-Apartheid-Bewegung hinarbeiten, werfen wir einen Blick zurück auf einige Höhepunkte in unserem Kampf für die Rechte der Palästinenser*innen in der zweiten Hälfte des Jahres 2022!</p>
<p><strong>Hier führen wir 30 Höhepunkte dieser beispiellosen Solidarität auf:<br /></strong></p>
<ol>
<li>Künstler*innen und  Kunstorganisationen haben sich en masse vom renommierten <a href="https://bdsmovement.net/news/boycottsydneyfestival">Sydney Festival</a> zurückgezogen wegen seiner Partnerschaft mit Apartheid-Israel<br /><br /></li>
<li><a href="https://bds-kampagne.de/nach-grossem-erfolg-unserer-boycotthp-kampagne-rufen-wir-zur-ausweitung-auf/" target="_blank" rel="noopener">HPE beendete seinen Vertrag</a> über die Bereitstellung von Servern für die Computerisierung der <br />israelischen Bevölkerungsdatenbank, bekannt als Aviv System, einer Säule der Apartheid. Die #BoykottHP-Kampagne geht jedoch weiter, um das Unternehmen zu zwingen, seine fortwährende Komplizenschaft mit der israelischen Polizei und dem Gefängnisdienst zu beenden.<br /><br /></li>
<li><a href="https://bdsmovement.net/ar/" target="_blank" rel="noopener">Mehrere arabische Autor*innen</a> aus Kuwait, Oman und Saudi-Arabien zogen sich vom “Emirates Airline Festival of Literature” zurück, das ein klarer Versuch war, die Menschenrechtsverletzungen der Vereinigten Arabischen Emirate zu beschönigen und ihre schamlose Militär- und Sicherheitsallianz mit Apartheid-Israel zu normalisieren.<br /><br /></li>
<li>Australiens Future Fund <a href="https://www.theguardian.com/world/2022/mar/10/elbit-systems-denies-making-cluster-bombs-after-australia-future-fund-bans-investment-in-it?CMP=Share_AndroidApp_Other&amp;fbclid=IwAR1clvcvQZW8U1pDZBKjBWja7qR0wcrivX8cK1T8BUkjH37-N18oD_Sbgko">schloss Investitionen</a> in Elbit Systems, Israels größtes privates Rüstungsunternehmen, aus.<br /><br /></li>
<li>Der UN-Sonderberichterstatter <a href="https://www.ohchr.org/en/hr-bodies/hrc/regular-sessions/session49/list-reports" target="_blank" rel="noopener">Michael Lynk bestätigte</a>, dass Israel das Verbrechen der Apartheid, einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begeht. Im April schlossen sich fünf UN-Menschenrechtsexpert*innen dieser Schlussfolgerung an.<br /><br /></li>
<li>Aktivist*innen aus 21 afrikanischen Ländern versammelten sich in Dakar zu der <a href="https://papsn.net/" target="_blank" rel="noopener">vom Pan-African Palestine Solidarity Network</a> organisierten  <a href="https://papsn.net/2022/03/15/papsn-media-statement-african-activists-vow-to-fight-israeli-apartheid-at-historic-dakar-meeting/" target="_blank" rel="noopener">allerersten panafrikanischen Anti-Apartheid-Konferenz</a> zur Unterstützung der palästinensischen Befreiung. Die Teilnehmer*innen verpflichteten sich, sich so lange zu organisieren, bis die israelische Apartheid abgeschafft ist.<br /><br /></li>
<li>Arabische und internationale Athlet*innen und Mannschaften aus Kuwait, Jordanien, Libanon, Algerien, Iran und Spanien <a href="https://bdsmovement.net/news/athletes-stand-for-palestinian-rights-western-sporting-bodies-choose-hypocrisy" target="_blank" rel="noopener">weigerten sich, die israelische Apartheid für normal zu befinden</a>. Sie prangerten die Heuchelei selektiver Maßnahmen westlich dominierter internationaler Sportgremien an.<br /><br /></li>
<li>Argentiniens Fußballnationalmannschaft hat ein geplantes „Freundschaftsspiel“ in Apartheid-Israel nach einer öffentlichen Kampagne und einem offenen Brief des palästinensischen Fußballvereins Al Khader <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinian-team-al-khader-argentina-cancel-friendly-match-apartheid-israel" target="_blank" rel="noopener">abgesagt</a>.<br /><br /></li>
<li>Die CUNY Law School <a href="https://twitter.com/PACBI/status/1529156049495900161" target="_blank" rel="noopener">unterstützt einstimmig BDS</a> und schließt sich damit Hunderten von akademischen Fakultäten, Programmen, Gewerkschaften und Gesellschaften weltweit an, die sich für die Rechte der Palästinenser*innen einsetzen und dazu aufrufen, die Komplizenschaft mit der israelischen Apartheid zu beenden.<br /><br /></li>
<li>Die Redaktion von The Harvard Crimson <a href="https://www.thecrimson.com/article/2022/4/29/editorial-bds/" target="_blank" rel="noopener">unterstützt</a> die von Palästinenser*innen geführte BDS-Bewegung, und 50 Mitglieder der Harvard-Fakultät haben ihre <a href="https://www.thecrimson.com/article/2022/5/26/faculty-letter-support-bds/">Unterstützung</a> zugesagt.<br /><br /></li>
<li>Eine Delegation südafrikanischer Geistlicher, die den Ökumenischen Rat der Kirchen, den Südafrikanischen Kirchenrat und die Evangelische Allianz Südafrikas vertrat, <a href="https://sacbc.org.za/rev-frank-chikane-sacc-delegation-return-from-pastoral-and-solidarityvisit-to-the-holy-land/" target="_blank" rel="noopener">rief</a> christliche Gemeinschaften und Institutionen sowie Regierungen dazu auf, die israelische Politik als Apartheid anzuerkennen und zu verurteilen und jegliche Unterstützung von israelischen Apartheid einzustellen.<br /><br /></li>
<li>General Mills <a href="https://www.generalmills.com/news/stories/an-update-on-general-mills-joint-venture-in-israel" target="_blank" rel="noopener">gab</a> nach mehreren Jahren des Drucks von der BDS-Bewegung den Verkauf seiner Anteile an seinem Joint Venture in Apartheid-Israel bekannt.</li>
<li>Norwegens größter Gewerkschaftsverband (LO Norge) mit fast 1 Million Mitgliedern <a href="https://frifagbevegelse.no/nyheter/lo-vil-ha-full-boikott-av-israel-6.158.879866.fbd9ca165a">erklärte</a> seine Unterstützung für den Boykott von Apartheid-Israel und forderte Norwegen auf, #UNinvestigateApartheid zu unterstützen.<br /><br /></li>
<li>Einstimmig verabschiedeter <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinians-welcome-unanimous-vote-by-clacso-endorse-bds" target="_blank" rel="noopener">historischer Antrag</a> des Lateinamerikanischen Rates für Sozialwissenschaften (CLACSO), der den palästinensischen Aufruf zum Boykott israelischer akademischer Einrichtungen unterstützt, die an Israels Regime der militärischen Besatzung, des Siedlerkolonialismus und der Apartheid beteiligt sind.<br /><br /></li>
<li>Das Parlament von Katalonien <a href="http://proucomplicitat.cat/the-parliament-of-catalonia-declares-that-israel-is-committing-the-crime-of-apartheid-against-the-palestinian-people">verabschiedete eine Resolution</a>, die es zum ersten Parlament in Europa macht, das anerkennt, dass Israel das Verbrechen der Apartheid gegen das palästinensische Volk begeht. In derselben Woche <a href="https://english.wafa.ps/Pages/Details/129735">anerkannte</a> die polnische politische Partei &#8222;Razem&#8220; Israel als Apartheidstaat und unterstützte die BDS-Bewegung.<br /><br /></li>
<li>Die US-Band Big Thief kündigt an, ihre beiden geplanten Konzerte in Barby in Apartheid-Tel Aviv <a href="https://www.spin.com/2022/06/big-thief-cancel-tel-aviv-concerts/" target="_blank" rel="noopener">abzusagen</a> und folgt damit den Appellen Tausender ihrer Fans.<br /><br /></li>
<li>Das Organisationskomitee der Lissabon Pride <a href="https://bdsmovement.net/news/lisbon-pride-refuses-participation-apartheid-israel%E2%80%99s-ambassador" target="_blank" rel="noopener">lehnte</a> die Teilnahme des Botschafters von Apartheid- Israel an der diesjährigen Demonstration ab.<br /><br /></li>
<li>Nach einer monatelangen, äußerst wirksamen Kampagne, die von lokalen uruguayischen Gruppen geführt wurde, und eindringlichen Briefen von palästinensischen Fußballmannschaften, einschließend derjenigen, deren Spieler durch israelische Kugeln ihr Leben verloren oder zu Krüppeln geschossen wurden, hat die Fußballnationalmannschaft von Uruguay ihr WM-Training in Apartheid-Israel <a href="https://bdsmovement.net/news/uruguay-national-football-team-will-not-hold-world-cup-training-apartheid-israel" target="_blank" rel="noopener">abgesagt</a>.<br /><br /></li>
<li>Hunderte von <a href="https://bdsmovement.net/news/musicians-for-palestine-2022">#MusiciansForPalestine</a> haben sich unserem Aufruf zum Boykott des an der Apartheid beteiligten israelischen Kultursektors angeschlossen.<br /><br /></li>
<li>Australiens nationale Gewerkschaft für Hochschulpersonal NTEU (National Tertiary Education Union) <a href="https://twitter.com/PACBI/status/1579745880684449792" target="_blank" rel="noopener">stimmte dafür</a>, das Recht ihrer 26.000 Mitglieder zu unterstützen, sich für BDS für die Rechte der Palästinenser*innen einzusetzen, von der israelischen Regierung gesponserte Reisen nach Apartheid-Israel abzulehnen und sich gegen die Annahme von Richtlinien zu stellen, die Kritik an Israel verbieten, einschließlich der IHRA-Definition.<br /><br /></li>
<li>Nachdem Fans, Künstlerkolleg*innen und Menschenrechtsaktivist*innen an das mexikanische Akustikgitarren-Duo Rodrigo y Gabriela Fans appelliert hatten, <a href="https://bdsmovement.net/news/rodrigo-y-gabriela-cancelled" target="_blank" rel="noopener">sagten</a> sie ihr Konzert in Tel Aviv ab. Dies geschah nur wenige Stunden vor dem brutalen Angriff von Apartheid-Israel auf den belagerten Gaza-Streifen, bei dem mehr als 40 Palästinenser*innen, darunter 15 Kinder, getötet und Hunderte verletzt wurden.<br /><br /></li>
<li>Zwei Unternehmen aus Oman und Kuwait sagten ihre <a href="https://bdsmovement.net/news/omani-and-kuwaiti-firms-pull-out-bahrain-air-show-over-israeli-presence" target="_blank" rel="noopener">Teilnahme</a> an der Bahrain Air Show 2022 ab, die sechs israelischen Unternehmen die Möglichkeit bot, für Waffen und Technologien zu werben, die zuvor an Palästinenser*innen “im Feld getestet” worden waren.<br /><br /></li>
<li>Die Palästina-Solidaritätsbewegung hat eine weitere Nobelpreisträgerin gewonnen: Die französische Autorin <a href="https://bds-kampagne.de/die-bds-bewegung-gratuliert-nobelpreistraegerin-annie-ernaux/" target="_blank" rel="noopener">Annie Ernaux</a> erhielt den Nobelpreis für Literatur. Sie unterstützt unseren gewaltlosen Kampf für palästinensische Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit und befürwortet wirksame Maßnahmen, um Israels Apartheidregime und mitschuldige Kultureinrichtungen zur Verantwortung zu ziehen.<br /><br /></li>
<li>Ebenfalls in Frankreich brachten 38 Abgeordnete <a href="https://agencemediapalestine.fr/blog/2022/07/22/des-deputes-deposent-une-proposition-de-resolution-denoncant-lapartheid-israelien-a-lassemblee-nationale/" target="_blank" rel="noopener">im Parlament eine Resolution ein</a>, „in der sie die Institutionalisierung eines Apartheidregimes gegen das palästinensische Volk durch Israel verurteilen“.<br /><br /></li>
<li>Nach einem Jahr der Zusammenarbeit mit lokalen Basisgruppen und Fanclubs, darunter das Arab Resource &amp; Organizing Center (AROC) und La Brigada Del Pueblo, ist der Oakland Roots Sports Club das erste US-Sportteam, das der palästinensischen Aufforderung nachkommt, sich von <a href="https://twitter.com/AROCBayArea/status/1588274439849791489" target="_blank" rel="noopener">PUMA zu trennen</a>.<br /><br /></li>
<li>Ebenfalls in den USA <a href="https://docs.google.com/document/d/1DaM4Io934oGcqB0aaBawi7AdehnXg-7P/edit#heading=h.gjdgxs" target="_blank" rel="noopener">stimmte</a> die Studentische Selbstverwaltung der Case Western Reserve University dafür, sich von Unternehmen zu trennen, die an der israelischen Apartheid beteiligt sind, darunter Elbit Systems, HP, PUMA, AXA und G4S.<br /><br /></li>
<li>Nach einem gründlichen Konsultationsprozess <a href="https://bdsaustralia.net.au/university-of-melbourne-student-union-stands-with-palestine-and-supports-bds/" target="_blank" rel="noopener">unterstützte</a> die Studierendenvereinigung der Universität von Melbourne, die 30.000 Studierende vertritt, den palästinensischen BDS-Aufruf, einschließlich des Boykotts beteiligter israelischer akademischer Einrichtungen. Die UMSU setzte damit ihre “130-jährige Tradition des Eintretens der Studierenden für die Menschenrechte” fort.<br /><br /></li>
<li>Sechs in den USA ansässige queere und transsexuelle Künstler*innen <a href="https://www.queer-art.org/blog/2022/9/8/queerart-statement-endorsing-bds" target="_blank" rel="noopener">lehnten</a> eine lukrative Arbeit mit PUMA für seine Pride-Kampagne aus Solidarität mit dem palästinensischen Aufruf zum Boykott von PUMA wegen seiner Komplizenschaft mit der israelischen Apartheid ab. Queer|Art, die Organisation, mit der diese Künstler*innen zusammenarbeiten, unterstützte sie und schloss sich dem palästinensischen BDS-Aufruf an.<br /><br /></li>
<li>Aus Solidarität mit den Palästinenser*innen haben mehrere Künstler*innen ihre Teilnahme am Pop-Kultur Festival Berlin aufgrund seiner Partnerschaft mit Apartheid-Israel <a href="https://bds-kampagne.de/palaestinenserinnen-danken-den-kuenstlerinnen-die-das-in-partnerschaft-mit-apartheid-israel-verbundene-pop-kultur-festival-berlin-boykottieren/">abgesagt</a></li>
<li>Hunderte israelische Filmemacher*innen <a href="https://bdsmovement.net/news/palestinians-respond-shomron-film-fund" target="_blank" rel="noopener">verpflichteten sich</a> zum Boykott des so genannten Shomron/Samaria Film Fund, da er &#8222;Teil der Mechanismen der Apartheid&#8220; sei.</li>
</ol>
<p><br />Diese Erfolge von BDS sind <strong>nur eine Momentaufnahme</strong> dessen, wo wir heute stehen. Dank eurer Unterstützung hat unsere BDS-Bewegung im Jahr 2022 weiter an Reichweite und Einflussgewonnen. <strong>Schließt euch 2023 uns an auf unserem Weg zu Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit und in unserem Kampf für #DismantleApartheid!</strong></p>
<p><a href="https://bdsmovement.net/news/2022-round-30-impacts-for-palestinian-liberation-struggle">2022 Round Up: 30 impacts for the Palestinian liberation struggle!</a> <br />Übersetzung Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/">BDS-Kampagne.de</a></p>

<div class="twitter-share"><a href="https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fbds-kampagne.de%2F30-erfolge-fuer-den-palaestinensischen-befreiungskampf-zusammenfassung-2022%2F&#038;via=BDSKampagne" class="twitter-share-button">Twittern</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/30-erfolge-fuer-den-palaestinensischen-befreiungskampf-zusammenfassung-2022/">&lt;strong&gt;30 Erfolge für den palästinensischen Befreiungskampf &#8211; Zusammenfassung 2022!&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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