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	<title>BNC-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>BNC-Archiv - BDS-Kampagne</title>
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	<item>
		<title>BDS: Wie eine kontroverse gewaltfreie Bewegung die israelisch-palästinensische Debatte verändert hat</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/bds-wie-eine-kontroverse-gewaltfreie-bewegung-die-israelisch-palaestinensische-debatte-veraendert-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2018 21:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[BNC]]></category>
		<category><![CDATA[Boykottkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[liberaler Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsverletzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nathan Thrall: BDS: how a controversial non-violent movement has transformed the Israeli-Palestinian debate, The Guardian, 14.08.2018 Deutsche Übersetzung in Le Monde</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/bds-wie-eine-kontroverse-gewaltfreie-bewegung-die-israelisch-palaestinensische-debatte-veraendert-hat/">BDS: Wie eine kontroverse gewaltfreie Bewegung die israelisch-palästinensische Debatte verändert hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p>Nathan Thrall: <a href="https://www.theguardian.com/news/2018/aug/14/bds-boycott-divestment-sanctions-movement-transformed-israeli-palestinian-debate" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BDS: how a controversial non-violent movement has transformed the Israeli-Palestinian debate</a>, The Guardian, 14.08.2018</p>
<p class="Titel"><strong>Deutsche Übersetzung in Le Monde <em>diplomatique </em>vom 13.12.2018</strong></p>
<h1 class="Titel">Boykott gegen Israel</h1>
<h4 class="Unterzeile">Vor 13 Jahren wurde die Bewegung für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) gegründet. Zeit für eine kritische Bilanz</h4>
<p class="Initial">Seit ihrer Gründung vor 13 Jahren hat die Bewegung für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) für viel Aufregung gesorgt und sich viele Feinde gemacht. Arabische Staaten, die bemüht sind, ihre Beziehungen zu Israel zu normalisieren, und ihren jahrzehntealten Boykott aufgeben wollen, werden unter Druck gesetzt; die Palästinensische Autonomiebehörde wird für ihre Zusammenarbeit mit Israels Armee und Militärverwaltung angefeindet, und die PLO-Führung ist sauer, weil BDS ihre Autorität als international anerkannte Vertretung der Palästinenser untergräbt.</p>
<p class="Brot">Die politische Führung in Tel Aviv brachte BDS regelrecht zur Weißglut; wegen der heftigen antidemokratischen Gegenkampagnen der Regierung Netanjahu machen sich israelische Linke und Liberale inzwischen große Sorgen um ihr Land. Die Überbleibsel der israelischen Friedensbewegung werden vor den Kopf gestoßen, weil BDS die Palästinenser dazu drängt, ihren Kampf gegen die Besatzung in einen Anti-Apartheid-Kampf umzumünzen. Und den europäischen Geberländern für Palästina bereitet sie heftige Kopfschmerzen, weil wiederum Israel verlangt, die Zusammenarbeit mit palästinensischen Organisationen, die BDS unterstützen, einzustellen – was praktisch gar nicht möglich ist, weil sich fast alle wichtigen NGOs in den besetzten Gebieten für die Kampagne engagieren&#8230;</p>
<p><strong>&gt;&gt;&gt;<a href="https://monde-diplomatique.de/artikel/!5554925" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vollständiger Artikel</a></strong></p>


<p></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/bds-wie-eine-kontroverse-gewaltfreie-bewegung-die-israelisch-palaestinensische-debatte-veraendert-hat/">BDS: Wie eine kontroverse gewaltfreie Bewegung die israelisch-palästinensische Debatte verändert hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ECCP:  Keine EU-Gelder für die israelische Waffenindustrie</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/eccp-keine-eu-gelder-fuer-die-israelische-waffenindustrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 12:59:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[ECCP]]></category>
		<category><![CDATA[Militärembargo / StopArmingIsrael / ShutElbitDown / BlockTheBoat]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung/-mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[BNC]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=10469</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europäische Gewerkschaften, politische Parteien, Menschenrechtsorganisationen und Glaubensgemeinschaften fordern die EU auf, ihre Unterstützung für israelische Militärunternehmen einzustellen. Zur sofortigen Veröffentlichung</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/eccp-keine-eu-gelder-fuer-die-israelische-waffenindustrie/">ECCP:  Keine EU-Gelder für die israelische Waffenindustrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p style="text-align: left;"><strong>Europäische Gewerkschaften, politische Parteien, Menschenrechtsorganisationen</strong><br />
<strong> und Glaubensgemeinschaften fordern die EU auf, </strong><strong>ihre Unterstützung für israelische Militärunternehmen einzustellen.</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone alignleft" src="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2018/04/2-e1523962111568.jpg" width="239" height="163" /> <em>Zur sofortigen Veröffentlichung</em></p>
<p>Brüssel, 17. April 2018</p>
<p>Heute, am Internationalen Tag der Solidarität mit palästinensischen politischen Gefangenen, riefen mehr als 150 europäische Gewerkschaften, politische Parteien, Menschenrechtsorganisationen und Glaubensgruppen aus über 16 europäischen Ländern die EU auf, ihre rechtlichen Pflichten wahrzunehmen und israelische Militärunternehmen von den EU-Rahmenprogrammen auszuschließen.</p>
<p>Dieser Aufruf &#8211; begleitet von einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4el-iEXI2pE" target="_blank" rel="noopener">Informationsvideo</a> &#8211; kommt zu einer Zeit, in der mindestens 35 unbewaffnete Palästinenser*innen von israelischen Heckenschützen während der seit drei Wochen stattfindenden Protesten an der Grenze zu Israel erschossen wurden.</p>
<p>Zu den 150 unterzeichnenden Organisationen gehören das Europäische Netzwerk gegen den Waffenhandel &#8211; ein Netzwerk von 18 Organisationen aus 13 europäischen Ländern, der Nationale Verband der Eisenbahner, Transportarbeiter, Beamten und Angestellten Luxemburgs, die Norwegische Gewerkschaft der kommunalen /allgemeinen Angestellten, die spanischen Comisiones Obreras und CGT, La Centrale Generale FGTB in Belgien, UNISON in Großbritannien und Nordirland, die belgische Arbeiterpartei, Podemos (Spanien), Sinn Féin und Solidarity-People Before Profit in Irland, déi Lénk in Luxemburg, eine globale katholische Friedensbewegung Pax Christi International, Friends of the Earth Finland, Human Rights League in Frankreich und Kairos Sabeel in den Niederlanden und Großbritannien u.a.. Hier ist der <a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2018/04/Call_signatories-DE.pdf" target="_blank" rel="noopener">Brief</a> mit allen unterzeichnenden Organisationen.</p>
<p>Die unterzeichnenden Organisationen betonen, dass &#8222;das Geld der europäischen Steuerzahler*innen unter dem Deckmantel der Forschung und dem Versprechen, dass die entwickelten Technologien und Techniken ausschließlich für zivile Zwecke verwendet werden&#8220;, an Militärunternehmen, darunter viele israelische Unternehmen, weitergeleitet wird.</p>
<p>In dem Aufruf heißt es, dass &#8222;eine der Möglichkeiten, wie Rüstungs- und Militärunternehmen Zugang zu EU-Mitteln erhalten haben, das aktuelle EU-Programm für Forschung und Innovation, Horizon 2020 ist. Dazu gehören viele israelische Militärfirmen. Obwohl die EU behauptet, dass Forschungsfinanzierung nur in Projekte mit zivilem Anwendungsbereich geflossen seien, besitzen viele der bewilligten Projekte einen doppelten Verwendungszweck, die auch militärischen Interessen dienen. Zahlreiche andere dienen politischen Maßnahmen, die die Rechte von Geflüchteten beeinträchtigen oder missachten und unsere Gesellschaften in die Militarisierung treiben.&#8220;</p>
<p>Die unterzeichnenden Organisationen fordern die EU auf, alle israelischen Militär- und Sicherheitsunternehmen unverzüglich von den EU-Rahmenprogrammen auszuschließen, da eine Analyse vergangener Projekte gezeigt hat, dass ihre Teilnahme an diesen Programmen wesentlich die Unterstützung der EU für die Entwicklung und Legitimierung von Technologien und Methoden beinhaltet, die von Israel bei der Begehung von Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen eingesetzt werden.</p>
<p>Bereits 2015 hat eine Koalition von 30 palästinensischen Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen die EU <a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2015/05/Letter-on-Israel-in-Horizon2020.pdf" target="_blank" rel="noopener">aufgefordert</a>, israelische Militärunternehmen vom Horizont 2020 auszuschließen. Auch die Mitglieder des Europäischen Parlaments haben 2015 eine ähnliche <a href="https://www.euractiv.com/section/innovation-industry/news/meps-denounce-eu-funding-of-israeli-defence-firms/" target="_blank" rel="noopener">Aufforderung</a> veröffentlicht.</p>
<p dir="ltr" style="padding-left: 30px;"><em>“Public and governmental bodies must respect their obligations under international law and their own constitutions. It is time for European citizens to demand that not a penny more of their tax money be gifted to Israeli military and security corporations and institutions. It’s also beyond time for national governments to pressure the EU on its political and ethical inconsistencies, and for the EU to respect its own legislation” – said <strong>Ana Sanchez</strong>, international campaigns officer for <strong>Palestinian Boycott National Committee</strong>, one of the signatories of the call.</em></p>
<p dir="ltr" style="padding-left: 30px;"><em><strong>Aneta Jerska</strong> from <strong>the European Coordination of Committees and Associations for Palestine</strong> concluded: “It is empowering and heartening to see so many European trade unions, civil society organisations and representative bodies publicly demanding the end of EU’s support for Israel’s violations of international law and human rights abuses. This is a powerful sign that European public opinion is well aware that Israel has been occupying and colonising Palestine by military means in breach of UN resolutions and International Law, and by speaking out like this clearly conveying the message that we refuse to remain complicit.”</em></p>
<p>Um mehr darüber zu erfahren, wie die EU israelische Militärfirmen finanziert, sehen Sie sich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4el-iEXI2pE" target="_blank" rel="noopener">unser Video</a> hier an.</p>
<p>Originaltext: <a href="http://www.eccpalestine.org/european-trade-unions-political-parties-human-rights-organisations-and-faith-groups-call-on-the-eu-to-stop-its-support-to-israeli-military-companies/" target="_blank" rel="bookmark noopener">European Trade Unions, Political Parties, Human Rights Organisations and Faith Groups Call on the EU to Stop its Support to Israeli Military Companies</a></p>
<p>Der Aufruf auf  <a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2018/04/Call_signatories-Dutch.pdf">DUTCH</a>/ <a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2018/04/Call_signatories-DE.pdf">GERMAN/</a> <a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2018/04/Call_signatories-ES.pdf">SPANISH/</a> <a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2018/04/Call_signatories-FR.pdf">FRENCH/</a> <a href="http://www.eccpalestine.org/wp-content/uploads/2018/04/Call_signatories-IT.pdf">ITALIAN</a></p>
<p>Übersetzung(deutsch): Redaktion <a href="https://bds-kampagne.de/" target="_blank" rel="noopener">BDS-Kampagne.de</a></p>
<p>Hier der Aufruf auf Deutsch:</p>
<h3><strong>Keine EU-Gelder für die israelische Waffenindustrie</strong></h3>
<p><em>Ein Aufruf zur Beendigung der EU-Beteiligung an Militarisierung und Profit durch Menschenrechtsverletzungen im besetzten palästinensischen Gebiet.</em></p>
<p>Die EU hat über mehrere Jahre hinweg sicherheitsindustrielle Forschung finanziert. <a href="https://www.tni.org/en/publication/market-forces-the-development-of-the-eu-security-industrial-complex">Das von der <strong>EU bereitgestellte Gesamtbudget für Sicherheitsforschung</strong> wurde zwischen dem vergangenen Budgetzeitraums von 2014 bis 2020 mit einer Erhöhung von <strong>1,4 Milliarden Euro</strong> auf <strong>3,8 Milliarden</strong> <strong>Euro</strong> nahezu <strong>verdreifacht</strong>.</a> Unter dem Deckmantel der Forschung sowie dem Versprechen, dass die Technologien ausschließlich dem Nutzen der Zivilgesellschaft dienen, wird das Geld europäischer Steuerzahler*innen in eine Militärindustrie umgeleitet, zu der viele israelische Firmen gehören.</p>
<p>Unter anderem über das aktuelle Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizont 2020, konnten Rüstungskonzerne und Militärunternehmen sich Zugang zu EU-Geldern verschaffen. Dies schließt viele israelische Militärfirmen mit ein. Obwohl die <strong>EU</strong> <strong>behauptet</strong>, dass Forschungsfinanzierung nur in <strong>Projekte mit zivilem Anwendungsbereich</strong> geflossen seien, besitzen viele der bewilligten Projekte einen <strong>doppelten Verwendungszweck</strong>, die auch militärischen Interessen dienen. Zahlreiche andere dienen politischen Maßnahmen, die die Rechte von Geflüchteten beeinträchtigen oder missachten und unsere Gesellschaften in die Militarisierung treiben.</p>
<p>Die Zusammenarbeit der EU mit israelischen Militärfirmen belegt, dass Projekte mit doppeltem Verwendungszweck erwartungsgemäß auch militärischen Zwecken dienen. Isaac Ben-Israel, der Vorsitzende der israelischen Raumfahrtorganisation (ISA), formulierte es unverblümt: <a href="http://spacenews.com/qa-with-isaac-ben-israel-chairman-of-the-israel-space-agency/">&#8222;Weil wir eine kleine Nation sind, wird eine Produktionslinie von Minisatelliten, beispielsweise von der IAI, für militärische und wirtschaftliche Zwecke genutzt.&#8220;</a> ECCP und Stop the Wall unterzogen EU-Projekte, an denen israelische Militärunternehmen beteiligt sind, einer eingehenden Analyse; <a href="https://www.stopthewall.org/sites/default/files/Projectsunderscrutiny.pdf">die Analyse</a> zeigt, wie öffentliche Mittel der EU momentan zur Entwicklung und Legitimation sowie dem Profit durch Technologie genutzt werden, die von Israel beim Begehen von Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen <a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2007/jun/16/israel.comment1">„im Einsatz erprobt“</a> wird.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass die „Grenzkontrollpolitik“ der EU auf  Konzepten und Technologien beruht, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Ein gut dokumentierter Bericht des Transnational Institute (TNI) und Stop Wapenhandel zeigt, wie israelische Firmen eine einzigartige Verkaufsstrategie verfolgen, die aus der Tatsache Kapital schlägt, dass israelische Technologie „kampferprobt“ ist &#8211;  durch illegalen Aktionen und Maßnahmen der „Grenzkontrolle“ und „Bevölkerungskontrolle“ im Zusammenhang mit Besatzung und Kolonisierung, wie die Mauer im besetzten Westjordanland, die Belagerung und militärische Angriffe auf Gaza und viele andere Beispiele.</p>
<p>Die israelische Armee und Unternehmen für innere Sicherheit, wie die israelische Luft- und Raumfahrtindustrie (IAI), spielten bei der Befestigung von Grenzanlagen in Bulgarien und Ungarn, bei der Seeüberwachung sowie beim gesamten Frontex-Programm der EU eine Rolle.</p>
<p>Die EU weigert sich, schwerwiegenden Missbrauch von Firmen sowie die Herkunft und potentielle Anwendungsvorhaben solcher Technologien in Betracht zu ziehen, wodurch sie ihre eigenen Vorschriften und Verordnungen verletzt.</p>
<p>Im Juli 2017 veröffentlichten 25 Völkerrechtler*innen ein <a href="http://www.eccpalestine.org/prominent-legal-experts-confirm-israels-record-of-torture-makes-eu-funding-of-law-train-project-ill">Rechtsgutachten</a> zum Fall des Horizont 2020-Projektes <a href="http://www.eccpalestine.org/prominent-legal-experts-confirm-israels-record-of-torture-makes-eu-funding-of-law-train-project-ill">„LAW-TRAIN“,</a> welches auf der Zusammenarbeit mit der israelischen Polizei basiert, die langjährige Erfahrung hinsichtlich Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen vorzuweisen hat. Der Expertenbericht verdeutlicht die Notwendigkeit des Ausschlusses solcher Akteure, die nachweislich an systematischen Verstößen gegen die Menschenrechte beteiligt sind. Mit der Finanzierung derartiger Projekte verschließt die EU einfach die Augen vor schwerwiegenden Verstößen gegen das Völkerrecht und Menschenrechte, die innerhalb sowie außerhalb ihrer Grenzen begangen werden</p>
<p><strong>Aus diesen Gründen fordern wir von der EU:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Die strikte Begrenzung der EU-Rahmenprogramme auf zivile Sicherheit und friedensstiftende Maßnahmen unter Ausschlus</strong>s von Forschung im <strong>Bereich von Grenzüberwachung</strong> und <strong>Technologien mit doppeltem Verwendungszweck</strong> sowie die Vermeidung jeglicher Verbindung zwischen Rahmenprogrammen und der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP), insbesondere der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA);</li>
<li>Den sofortigen <strong>Ausschluss</strong> aller <strong>israelischen Militär- und Sicherheitsfirmen</strong> aus den Rahmenprogrammen der EU, da eine Analyse vergangener Projekte bewiesen hat, dass deren Teilnahme an solchen Programmen seitens der EU wesentlich zu einer Unterstützung der Entwicklung und Legitimation von sowie dem Profit durch Technologien und Methoden beiträgt, die von Israel im Kontext von Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen genutzt werden;</li>
<li><strong>Das Sichern von Transparenz</strong> und <strong>demokratischer Kontrolle</strong> über die jährlichen Vorschläge für Forschungsprogramme.</li>
</ol>
<p>European Coordination of Committees and Associations for Palestine (ECCP)</p>
<p><strong>Unterzeichnende Organisationen und Parteien</strong></p>
<p><strong>European and international platforms:</strong></p>
<p>1.European Coordination of Committees and Associations for Palestine</p>
<p>2.Pax Christi International</p>
<p>3.European Network Against Arms Trade (ENAAT)</p>
<p>4.Corporate Europe Observatory</p>
<p>5.Decolonial International Network (DIN)</p>
<p><strong>Austria:</strong></p>
<p>6.Women in Black (Vienna)</p>
<p>7.Antiimperialistische Koordination (AIK)</p>
<p>8.Society for Austro-Arab Relations (SAAR)</p>
<p>9.Styrian Peace Platform (Steirische Friedensplattform)</p>
<p><strong>Belgium:</strong></p>
<p>10.La Centrale Generale FGTB – trade union</p>
<p>11.Socialist Union for Cultural Workers and Media (ACOD Cultuur) &#8211; trade union</p>
<p>12.Belgian Workers Party (PVDA – PTB) – political party</p>
<p>13.LEF-FGE – NGO</p>
<p>14.11.11.11 – NGO</p>
<p>15.Belgian Academic and Cultural Boycott of Israel (BACBI)</p>
<p>16.Plateforme Watermael-Boitsfort Palestine</p>
<p>17.Palestina Solidariteit</p>
<p>18.Association Belgo-Palestinienne</p>
<p>19.Hand in Hand tegen Racisme</p>
<p>20.Partij van de Arbeid</p>
<p><strong>Finland:</strong></p>
<p>21.Communist Party of Finland &#8211; political party</p>
<p>22.Friends of the Earth Finland – NGO</p>
<p>23.Finnish-Arab Friendship Society</p>
<p>24.Finnish Peace Committee (Suomen Rauhanpuolustajat)</p>
<p>25.Physicians for Social Responsibility, Finland</p>
<p>26.Spartacus Foundation</p>
<p>27.Women for Peace, Finland</p>
<p>28.Women Against Nuclear Power, Finland</p>
<p>29.Amandamaji rf, Finland</p>
<p>30.Committee of 100 in Finland</p>
<p>31.Israeli Committee Against House Demolitions Finland</p>
<p><strong>France:</strong></p>
<p>32.The French Communist Party (PCF) &#8211; political party</p>
<p>33.The Party of the Indigenous of the Republic (PIR) – political party</p>
<p>34.Pax Christi France – NGO</p>
<p>35.Ligue des droits de l&#8217;Homme (LDH) – NGO</p>
<p>36.Plateforme des ONG françaises pour la Palestine – NGO</p>
<p>37.Association France Palestine Solidarité (AFPS) – NGO</p>
<p>38.Union juive française pour la paix (UJFP) – NGO</p>
<p>39.Mouvement pour une Alternative Non-violente (MAN)</p>
<p>40.Comité de Vigilance pour une Paix Réelle au Proche-Orient (CVPR PO)</p>
<p>41.Association des Universitaires pour le Respect du Droit International en Palestine</p>
<p>(AURDIP)</p>
<p>42.Sciences Citoyennes</p>
<p>43.REF &#8211; Réseau Euromed France</p>
<p>44.BDS France,</p>
<p>45.Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine</p>
<p>46.Mouvement International de la Réconciliation-France</p>
<p>47.Association Jumelage Palestine France</p>
<p>48.La Cimade</p>
<p>49.Réseau Sortir du colonialisme</p>
<p>50.Mouvement contre le Racisme et pour l&#8217;Amitié entre les Peuples (MRAP)</p>
<p>51.Forum Palestine Citoyenneté</p>
<p>52.Le Mouvement de la paix</p>
<p><strong>Germany:</strong></p>
<p>53.Jewish Voice for Peace (Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost) Germany</p>
<p>54.Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW Süd</p>
<p>55.BDS Berlin</p>
<p>56.BDS-Gruppe Bonn</p>
<p>57.Institut für Palästinakunde e.V.</p>
<p><strong>Ireland:</strong></p>
<p>58.Derry Trades Union Council – trade union</p>
<p>59.Dublin Council Of Trade Unions &#8211; trade union</p>
<p>60.Transport Salaried Staffs’ Association of Great Britain and Ireland &#8211; trade union</p>
<p>61.Sinn Féin – political party</p>
<p>62.Communist Party of Ireland – political party</p>
<p>63.Solidarity &#8211; The Left Alternative &#8211; political party</p>
<p>64.People Before Profit &#8211; political party</p>
<p>65.Sadaka – NGO</p>
<p>66.Centre for Global Education – NGO</p>
<p>67.Ireland-Palestine Solidarity Campaign – NGO</p>
<p>68.Action from Ireland (Afri) – NGO</p>
<p>69.Africa Solidarity Centre Ireland – NGO</p>
<p>70.Trade Union Friends of Palestine &#8211; campaigning group</p>
<p>71.Peoples Movement &#8211; Gluaiseacht an Phobail &#8211; campaigning group</p>
<p>72.Peace and Neutrality Alliance &#8211; campaigning group</p>
<p>73.Irish Football Fans Against Israeli Apartheid &#8211; campaigning group</p>
<p>74.Shannonwatch &#8211; campaigning group</p>
<p>75.Academics for Palestine &#8211; campaigning group</p>
<p>76.Students for Justice in Palestine (Dublin) &#8211; campaigning group</p>
<p>77.United Against Racism &#8211; campaigning group</p>
<p><strong>Italy:</strong></p>
<p>78.New Weapons Research Group – NGO</p>
<p>79.Salaam Ragazzi dell&#8217;Olivo &#8211; Comitato di Milano – NGO</p>
<p>80.Salaam Children of Olive Tree &#8211; Milan Committee – NGO</p>
<p>81.Rete della Pace – network of 60 organisations &#8211; involved in peace, disarmament, noviolence,</p>
<p>human rights.</p>
<p>82.Associazione Amici della Mezzaluna Rossa Palestinese</p>
<p>83.Casa Terra</p>
<p>84.Cultura è Libertà</p>
<p>85.Comitato &#8220;Nessun M346 a Israele&#8220; (Varese)</p>
<p>86.Donne in nero (Women in black)</p>
<p>87.Rete Disarmo (membro ENAAT)</p>
<p>88.Rete Ebrei contro l&#8217;occupazione (ECO)</p>
<p>89.Rete Romana di Solidarietà con il Popolo Palestinese</p>
<p>90.Reti di pace (Laboratorio Monteverde)</p>
<p>91.WILPF Italia (Women&#8217;s international league for peace and freedom)</p>
<p>92.BDS Italia</p>
<p>93.Rete Disarmo</p>
<p>94.Tavolo TerraCorpiTerritori&amp;SpaziUrbani in Non Una Di Meno, Italy</p>
<p>95.AssopacePalestina</p>
<p><strong>Luxemburg:</strong></p>
<p>96.The National Federation of Railway Workers, Transport Workers, Officials and Employees</p>
<p>of Luxembourg (FNCTTFEL)– trade union</p>
<p>97.déi Lénk – political party</p>
<p>98.SOS Faim – NGO</p>
<p>99.Cercle de Coopération – NGO</p>
<p>100.Comité pour une paix juste au Proche-Orient</p>
<p>101.Action Solidarité Tiers Monde</p>
<p><strong>The Netherlands</strong></p>
<p>102.Socialist International</p>
<p>103.Kairos Sabeel Nederland – NGO</p>
<p>104.Diensten en Onderzoek Centrum Palestina (DocP) (DocP)</p>
<p>105.Transnational Institute – think tank</p>
<p>106.Nederlands Palestina Komitee</p>
<p>107.SAP/Grenzeloos</p>
<p>108.EMCEMO</p>
<p>109.Women&#8217;s International League for Peace and Freedom Dutch section</p>
<p>110.Vredesbeweging Pais</p>
<p><strong>Scotland: </strong></p>
<p>111.SNP Friends of Palestine</p>
<p>112.Scottish Campaign for Nuclear Disarmament</p>
<p>113.Scottish Friends of PalestineSpanish state</p>
<p>114.Confederación General del Trabajo (CGT), trade union</p>
<p>115.Comisiones Obreras (CCOO), trade union</p>
<p>116.Basque Workers Solidarity &#8211; ELA (Basque Country), trade union</p>
<p>117.Confederacion Intersindical Galega – CIG (Galicia), trade union</p>
<p>118.Intersindical Alternativa de Catalunya (IAC), trade union</p>
<p>119.Podemos – political party</p>
<p>120.SODePAZ – NGO</p>
<p>121.Internazionalistak Auzolanean &#8211; social movement</p>
<p>122.Unión de Juventudes Comunistas de España</p>
<p>123.BDS País Valencià &#8211; social movement</p>
<p>124.Unadikum- social movemnet</p>
<p>125.Paz con Dignidad</p>
<p>126.Associació Punt d&#8217;Interacció de Collserola</p>
<p>127.Centre Delàs d&#8217;Estudis per la Pau</p>
<p>128.ISM en el Estado Español</p>
<p><strong>Slovenia: </strong></p>
<p>129.Proja Pro Justice through Action</p>
<p>130.Society for Human Rights Humanitas</p>
<p>131.Mirovni Institut</p>
<p><strong>Sweden:</strong></p>
<p>132.The Palestine Solidarity Association of Sweden</p>
<p><strong>Switzerland:</strong></p>
<p>133.Communist Party – political party</p>
<p>134.Collectif Urgence Palestine-VD</p>
<p>135.Urgence Palestine Nyon La Côte (Suisse)</p>
<p>136.BDS Switzerland</p>
<p>137.Alternative refugee center</p>
<p>138.Women and development</p>

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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Brief des BDS National Committee (BNC) an den Stadtrat von München</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/brief-des-bds-national-committee-bnc-an-den-stadtrat-von-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 13:37:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BNC]]></category>
		<category><![CDATA[IHRA]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat München]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=9961</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ramallah, 21. November 2017 Betreff: Antrag “Gegen jeden Antisemitismus! – Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen BDS-Bewegung (boycott, divestment and sanctions)”</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p style="text-align: right;">Ramallah, 21. November 2017</p>
<p><strong><u>Betreff</u></strong><strong>: Antrag “Gegen jeden Antisemitismus! – </strong><br />
<strong>Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen BDS-Bewegung (boycott, divestment and sanctions)”</strong></p>
<p>Sehr geehrte Stadträte und Stadträtinnen der Landeshauptstadt München!</p>
<p>Das BDS National Committee (BNC), das breiteste Bündnis der palästinensischen Zivilgesellschaft, grüsst Sie aus Ramallah im israelisch besetzten Westjordanland. Gleichzeitig bedauern wir zutiefst den unerfreulichen Anlass dieses Schreibens.</p>
<p>Der von Ihnen diskutierte Antrag erhebt den schwerwiegenden Vorwurf des Antisemitismus gegen unsere Menschenrechtsbewegung und sieht vor, gegen Personen und Organisationen, die unsere Bewegung in der Stadt München unterstützen Sanktionen einzuleiten. Als direkt Betroffene erwarten wir im Namen von Fairness, dass Sie unserer Stellungnahme zu diesem Vorwurf Aufmerksamkeit schenken und diesen Antrag nicht unterstützen:</p>
<ol>
<li><strong>Der Ihnen vorliegende Antrag verschweigt, dass die Definition des Begriffs “Antisemitismus”, welche der Verurteilung der BDS- Bewegung zugrunde liegt, von der EU-Agentur für Grundrechte abgelehnt wird. </strong></li>
</ol>
<p>Bereits 2013 <a href="https://www.jta.org/2013/12/04/news-opinion/world/eu-anti-racism-agency-unable-to-define-anti-semitism-official-says">erklärte die EU-Agentur für Grundrechte</a> (Agency for Fundamental Rights, FRA),dass die sogenannte “EUMC Arbeitsdefinition” niemals eine brauchbare und für die EU gültige Antisemitismusdefinition darstellte, und dass diese deshalb zusammen mit anderen nicht-offiziellen EU-Dokumenten von der Webseite der FRA gelöscht wurde&#8230;</p>
<p>»» <a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2017/11/171121_BNC-an-Stadtrat-München.pdf" target="_blank" rel="noopener">Vollständiger Brief</a></p>
<hr />
<p>Warum dieser Brief:</p>
<p>13.12.2017: Beschluss der Vollversammlung des Stadtrates  [<strong>München</strong>] &#8211; <a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2024/11/171206_Muenchner-Stadtrat_Gegen-jeden-Antisemitismus.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antrag</a> vom 06.12.2017 angenommen.<br />
Addendum: 20.01.2022 &#8211; Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts / Pressemitteilung: <a href="https://www.bverwg.de/de/pm/2022/6?fbclid=IwAR39PG1JrylkMsurFrrmoDl4cI654idW4tL2C9VL74cwHhhYz6g0xlsFEyA" target="_blank" rel="noopener"><strong>Themenbezogene Widmungsbeschränkung verletzt Meinungsfreiheit</strong></a>, siehe dazu auch Lothar Zechlin: <a href="https://verfassungsblog.de/ein-raum-fur-den-freien-diskurs/" target="_blank" rel="noopener">Ein Raum für den freien Diskurs</a>.<br />
06.12.2017: Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 10165<br />
<a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2024/11/171206_Muenchner-Stadtrat_Gegen-jeden-Antisemitismus.pdf" target="_blank" rel="noopener">Gegen jeden Antisemitismus! &#8211; Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen<br />
BDS-Bewegung („boykott, divestment and sanctions“)</a><br />
08.11.2017: Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 010165<br />
<a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2024/11/171108_MUC_Gegen-jeden-Antisemitismus.pdf" target="_blank" rel="noopener">Gegen jeden Antisemitismus! &#8211; Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischenBDS-Bewegung („boykott, divestment and sanctions“)</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">siehe dazu auch: <a href="http://www.dielinke-muc.de/?p=6247" target="_blank" rel="noopener">Stadtratsantrag von SPD und CSU verböte eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt</a> (15.11.2017, nicht mehr abrufbar)</p>
<p>&#8211;<br />
24.10.2017: Für die <a href="http://palaestina-solidaritaet.de/muenchen-di-24-10-buchvorstellung-die-antisemitenmacher/" target="_blank" rel="noopener">Buchvorstellung DIE ANTISEMITENMACHER</a> mit Abraham Melzer wurde eine Raumabsage erteilt<br />
29.09.2017: <a href="https://bds-kampagne.de/9832/" target="_blank" rel="noopener">Gericht: Gasteig muß Vortrag von Judith Bernstein zulassen</a><br />
25.09.2017: <a href="https://bds-kampagne.de/eine-juedin-soll-im-gasteig-nicht-ueber-israel-sprechen-duerfen/" target="_blank" rel="noopener">Eine Jüdin soll im Gasteig nicht über Israel sprechen dürfen</a></p>
<p>11. 07. 2017: Antrag des SPD- und CDU-Fraktion im Münchner Stadtrat:<br />
<a href="https://risi.muenchen.de/risi/dokument/v/4717917" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Gegen jeden Antisemitismus! –Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen BDS-Bewegung (boycott, divestment and sanctions)”</a></p>

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		<title>Jetzt aktiv werden: Freiheit für Salah Khawaja!</title>
		<link>https://bds-kampagne.de/jetzt-aktiv-werden-freiheit-fuer-salah-khawaja/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 12:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Mubadara]]></category>
		<category><![CDATA[BNC]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Leitlinien zum Schutze von Menschenrechtsverteidiger*innen]]></category>
		<category><![CDATA[Salah Khawaja]]></category>
		<category><![CDATA[StopTheWall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.de/?p=8244</guid>

					<description><![CDATA[<p>Action Alert: #FreeSalah Khawaja Der angesehene palästinensische Menschenrechtsverteidiger Salah Khawaja wurde in der Nacht vom 25. / 26. Oktober von</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/jetzt-aktiv-werden-freiheit-fuer-salah-khawaja/">Jetzt aktiv werden: Freiheit für Salah Khawaja!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fb-root"></div>
<p><a href="http://www.stopthewall.org/2016/11/01/action-alert-freesalah-khawaja" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-8245" src="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/11/FreeSalah_StopTheWall.png" alt="freesalah_stopthewall" width="298" height="298" srcset="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/11/FreeSalah_StopTheWall.png 590w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/11/FreeSalah_StopTheWall-150x150.png 150w, https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/11/FreeSalah_StopTheWall-300x300.png 300w" sizes="(max-width: 298px) 100vw, 298px" /></a><strong>Action Alert: #FreeSalah Khawaja</strong></p>
<p>Der angesehene palästinensische Menschenrechtsverteidiger Salah Khawaja wurde in der Nacht vom 25. / 26. Oktober von der israelischen Besatzungsarmee verhaftet, ohne über Anklagepunkte oder Gründe für seine Verhaftung informiert zu werden.</p>
<p>Salah Khawaja ist entgegen internationalem Recht nicht in der Nähe seines Wohnortes, sondern in Petah Tikva/Israel inhaftiert. Dort wurde er am 9. November dem Militärgericht vorgeführt, eine Verlängerung der Vernehmungen um weitere 8 Tage wurde angeordnet. Der erschreckende körperliche Zustand von Salah Khawaja nach zwei Haftwochen mit nahezu pausenlosen Verhören, verbunden mit Schlafentzug, wurde bei der Anhörung ersichtlich. Während der gesamten Anhörung waren seine Augen verbunden. Der Zugang zu rechtlichem Beistand wurde ihm verwehrt.</p>
<p><span id="more-8244"></span>Am 16. November verlängerte das Gericht die Haft <a href="http://www.stopthewall.org/2016/11/17/more-non-stop-interrogations-against-freesalah-israeli-forces-raid-ramallah-once-again" target="_blank" rel="noopener">erneut um 8 Tage</a>.</p>
<p>Der 45-jährige Khawaja widmet sein Leben der Verteidigung der palästinensischen Menschenrechte und dem Empowerment der lokalen Bevölkerung. Er ist Mitglied des Koordinationskomitees von <em>Stop the Wall</em>, Mitglied des Sekretariats des <em>nationalen palästinensischen BDS-Ausschusses</em> (BNC) und Leiter der <em>Palästinensischen Nationalen Initiative</em> (Al-Mubadara).</p>
<p>Salah Khawaja  geniesst grossen Respekt für sein Engagement, hat an unzähligen nationalen und internationalen Konferenzen teilgenommen und steht in regem Kontakt mit Diplomat*innen in Israel/Palästina.</p>
<p class="western">Die Umstände seiner Festnahme und Inhaftierung müssen in Zusammenhang mit den anhaltenden illegalen Praktiken innerhalb des israelischen Gefängnissystems und der von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ukXAFxI8Ix4" target="_blank" rel="noopener">israelischen Regierungsmitgliedern</a> geäusserten Absicht zur verschärften Verfolgung von Menschenrechtsaktivist*innen, die sich für die gewaltfreie BDS-Kampagne einsetzen, betrachtet werden.</p>
<p class="western">Zu den menschenrechtswidrigen Praktiken in israelischen Gefängnissen zählen häufige Fälle von Folter und Misshandlung, willkürlich verhängte Administrativhaft, die Inhaftierung und langjährige Gefängnisstrafen für palästinensische Minderjährige sowie die zunehmende Repression gegen palästinensische Menschenrechtsverteidiger*innen, die sich wie Salah Khawaja in Israel/Palästina wie auch im internationalen Umfeld erfolgreich gegen israelische Menschen- und Völkerrechtsverletzungen einsetzen.</p>
<p class="western">Die internationale Ächtung der israelischen Versuche, Menschenrechtsverteidiger*innen zu kriminalisieren, ist entscheidend für jegliche Perspektive auf eine gerechte Friedenslösung im Nahen Osten. Solange israelische Institutionen sich an den oben erwähnten Praktiken beteiligen, sollte eine Zusammenarbeit mit ihnen ausgesetzt werden.</p>
<p>Mehr Informationen auf der Webseite von <a href="http://www.stopthewall.org/2016/11/01/action-alert-freesalah-khawaja" target="_blank" rel="noopener">StopTheWall.</a></p>
<p><strong>Action Alert: #FreeSalah Khawaja</strong> &#8211; <strong>WAS TUN?</strong></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li>Mit <a href="http://www.stopthewall.org/sites/default/files/imagecache/thumbnail/%2523FreeSalah2_0.png" target="_blank" rel="noopener">diesem Bild</a> Posts auf Facebook oder ein Tweet mit dem Hashtag #FreeSalah &#8211;</li>
<li class="western">Wendet Euch an Bundesaußenminister Steinmeier (<a href="mailto:frank-walter.steinmeier@bundestag.de" target="_blank" rel="noopener">frank-walter.steinmeier@bundestag.de</a> ) oder <a href="mailto:poststelle@auswaertiges-amt.de">poststelle@auswaertiges-amt.de</a> und an Peter Beerwerth (Gesandter), Leiter des <a href="https://ramallah.diplo.de/Vertretung/ramallah/de/Kontakt.html" target="_blank" rel="noopener">Vertretungsbüros der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah</a>  und fordert sie auf, sich für die sofortige Freilassung von Salah Khawaja einzusetzen und im Sinn der <span lang="de-DE"><a href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cmsUpload/16332-re02.de08.pdf" target="_blank" rel="noopener">EU-Leitlininien</a> zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen, <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/044/1804475.pdf" target="_blank" rel="noopener">deren Umsetzung unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft intensiviert wurden</a>, </span> dafür zu sorgen, dass seine Rechte während der Inhaftierung gewährleistet sind und die Gerichtsverhandlungen von Beobachter*innen begleitet werden (<a href="https://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/11/Musterbrief_Freilassung-Salah-Khawaja.pdf" target="_blank" rel="noopener">Musterbrief</a>)</li>
</ul>
<p>Siehe auch <em>&#8218;Der Semit &#8211; Die andere jüdische Stimme&#8216;</em>: <a href="http://der-semit.de/freiheit-fuer-salah-al-khawaja/" target="_blank" rel="noopener">Freiheit für Salah al-Khawaja</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://bds-kampagne.de/jetzt-aktiv-werden-freiheit-fuer-salah-khawaja/">Jetzt aktiv werden: Freiheit für Salah Khawaja!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bds-kampagne.de">BDS-Kampagne</a>.</p>
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